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Angezeigt: Saison 2018.
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Länderinformationen Südkaukasus, Zentralasien

Sicher & Gesund

Detaillierte Informationen zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit finden Sie auf den Beschreibungen der einzelnen Reisen bzw. in unseren aktuellen Sicherheitmeldungen.

Guten Flug!

Bei unseren Reisen in die Region sind ausschließlich moderne Maschinen internationaler Fluggesellschaften im Einsatz: Nach Eriwan fliegen Sie mit der polnischen LOT oder mit Austrian, nach Baku, Aschgabat und Almaty mit Lufthansa, nach Tiflis geht es mit Turkish Airlines - mit bequemer Ankunft am Nachmittag. Alle Fluggesellschaften sind Mitglied des renommierten Airlinebündnisses Star Alliance. Nach Usbekistan nutzen wir neben den bewährten Verbindungen von Uzbekistan Airways auch Flüge mit Turkish Airlines über Istanbul, die wir darüber hinaus auch für Rückflüge vom kirgisischen Bischkek nutzen. Bei allen Flügen innerhalb Zentralasiens buchen wir Verbindungen von Uzbekistan Airways und der kasachischen Air Astana, bei denen moderne Boeing-, Airbus- und Embraer-Jets zum Einsatz kommen. In Kirgisistan und Tadschikistan bieten wir - auch aus Sicherheitsgründen - keine Inlandsflüge an.

Gute Fahrt!

Im Südkaukasus und in Zentralasien reisen Sie in klimatisierten Bussen oder Kleinbussen, meist europäischer Herkunft - nicht immer ganz neu, aber bewährt und den Straßenverhältnissen angepasst. Der Umwelt zuliebe wird der Motor abgestellt - und damit auch die Klimaanlage -, wenn der Bus steht. Landeskundige Fahrer sorgen dafür, dass Sie immer wohlbehalten ankommen. Selbstverständlich halten sie sich auch strikt an unsere strengen Vorgaben bei den Lenk- und Ruhezeiten.

Gesund unterwegs

In den Großstädten Armeniens, Georgiens und Aserbaidschans ist das Gesundheitssystem gut ausgebaut, vor allem private Einrichtungen und Krankenhäuser bieten eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau. In Usbekistan, Kirgisistan und generell auf dem Land ist dagegen eine europäischen Standards entsprechende medizinische Versorgung zumeist nicht gegeben. Eine lückenlose Versorgung mit Medikamenten ist ebenso nicht immer gewährleistet.Impfungen sind bei der Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung schicken wir Ihnen ausführliche Hinweise zur Gesundheitsvorsorge in Ihrem Reiseland. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Beratungsdiensten.

Prima Klima

Abgesehen von den Küstenzonen des Kaspischen Meeres und des Schwarzen Meeres herrscht in der gesamten Region ein ausgeprägt kontinentales Klima mit kalten Wintern und heißen Sommern. Als beste Reisezeit bieten sich deshalb Frühjahr und Herbst an. Während es im Südkaukasus und in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens auch im Frühjahr noch recht kühl sein kann, ist es in den Wüstengebieten Usbekistans oder Turkmenistans im gleichen Zeitraum bereits warm bis heiß. Gerade in den Übergangszeiten sollte man für alle Eventualitäten gewappnet sein.

Rücksichtsvoll reisen

Wir bereisen Länder einer Region, in der Gastfreundschaft und Höflichkeit großgeschrieben werden. Respekt vor den Sitten, Gebräuchen und Traditionen ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis unseres Gastlandes. Das Tragen angemessener Kleidung und die Beachtung einfacher Höflichkeitsregeln, wie z.B. eine gewisse Zurückhaltung beim Fotografieren von Menschen, sind einfache Mittel, dies auch nach außen deutlich zu zeigen. Dann wird es Ihnen sicherlich auch nicht schwerfallen, mit den meist sehr kontaktfreudigen Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Um die Erwartungen der Bevölkerung an den Tourismus zu berücksichtigen und in die Programmplanung einfließen zu lassen, führt Studiosus regelmäßig Diskussionsrunden mit Vertretern touristischer Einrichtungen und der lokalen Bevölkerung durch.

Der Pass muss mit

Für alle Länder brauchen Sie zur Einreise einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Für Aserbaidschan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan ist außerdem ein Visum notwendig. Das Visum wird von Studiosus beantragt. Die Gebühr dafür ist bei Berücksichtigung der bei der einzelnen Reiseausschreibung genannten Frist im Reisepreis bzw. im Falle von Tadschikistan im Ausflugspreis enthalten. Eine kurzfristigere Beantragung des Visums ist bei Reisen, die ausschließlich nach Usbekistan führen, bis zwei Wochen vor Abreise gegen Mehrkosten möglich. Für Kasachstan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer kein Visum, für Staatsangehörige vieler anderer Nationen ist hingegen ein Visum erforderlich, das jedoch aufgrund staatlicher Vorschriften nicht von Studiosus beantragt werden kann. Wir bitten alle Teilnehmer, sich bei ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat nach den aktuellen Einreisebestimmungen zu erkundigen. Bitte beachten Sie die genauen Informationen bei den einzelnen Reisen darüber, wann wir Ihre Reisepapiere zur Visabeantragung spätestens benötigen.

Sicherheit geht vor!

Wir tun alles, um Ihnen auf unseren Reisen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Wir verfolgen aktuelle Ereignisse und Entwicklungen, prüfen rund ums Jahr die Situation in unseren Reiseländern und ergreifen bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen. Im Folgenden finden Sie unsere aktuelle Lageeinschätzung. Armenien, Georgien und AserbaidschanArmenien und Aserbaidschan sind trotz der unverändert anhaltenden Spannungen rund um Berg-Karabach stabile Reiseländer. An der Grenze zwischen beiden Staaten gab es auch im letzten Jahr wieder vereinzelte Schusswechsel zwischen Angehörigen der Grenztruppen. Auch dank russischer Vermittlungsbemühungen blieb es jedoch bei begrenzten, lokalen Auseinandersetzungen. Dennoch: Für uns sind Ausflüge in die Grenzgebiete genauso tabu wie Aufenthalte in Berg-Karabach. Unverändert ruhig ist die innenpolitische Situation in Georgien. Die friedlich verlaufenen Wahlen der letzten Jahre haben wesentlich zu einer Stabilisierung der demokratischen Institutionen im Land beigetragen. Die innenpolitische Lage ist ruhig, Reisen in dieses eindrucksvolle Land am Südrand des Kaukasus sind problemlos möglich. Eine internationale Klärung des Status der "abtrünnigen" Provinzen Südossetien und Abchasien ist allerdings nach wie vor nicht in Sicht. Deshalb meiden wir weiterhin die Grenzgebiete zu diesen Provinzen. ZentralasienIn ganz Zentralasien gibt es seit vielen Jahren eine potenzielle Gefährdung durch islamistisch orientierte radikale Gruppierungen. Diese Gefahr besteht auch in Usbekistan, eine gezielte Bedrohung des Tourismus im Lande sieht das Auswärtige Amt derzeit jedoch nicht. Der usbekischen Regierung unter Präsident Mirsijojew ist es durch umfassende Programme zur Förderung der Infrastruktur und der lokalen Wirtschaft gelungen, die soziale und ökonomische Situation der Bewohner insbesondere im einst als besonders vom islamischen Extremismus gefährdeten Ferganatal zu verbessern und landesweit die Sicherheitslage zu stabilisieren. Zusammen mit dem wirtschaftlichen Aufschwung macht die Regierung seit 2017 auch vorsichtige Schritte hin zu einer politischen Öffnung des Landes. Die Lage in den benachbarten Republiken Turkmenistan und Kasachstan sowie in der auf unseren Reisen berührten Region um Pendschikent in Tadschikistan ist weitgehend ruhig, eine besondere Gefährdung für Reisende besteht hier nicht. Auch in Kirgisistan sind Reisen in die touristisch interessanten und vergleichsweise gut erschlossenen Landesteile ohne Einschränkungen möglich. Insbesondere in der Hauptstadt Bischkek, aber auch in den südlichen Bezirken rund um die Stadt Osch sind jedoch lokale Proteste, Straßenblockaden und gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften möglich. Diese Ereignisse können uns ggf. zu kurzfristigen Änderungen unserer Programme an einzelnen Reisetagen zwingen. Wegen der insbesondere in den Großstädten stark gestiegenen Alltagskriminalität fordert das Auswärtige Amt insbesondere in Bischkek und Taschkent zu Vorsicht und zum Verzicht auf Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit auf.

Unsere Experten

Auf unseren Reisen in die Region werden Sie von hoch qualifizierten und landeskundigen, teilweise einheimischen Studiosus-ReiseleiterInnen betreut. Fast alle haben eine akademische Ausbildung, die meisten in Orientalistik oder Kunstgeschichte. Alle nehmen am Studiosus-Weiterbildungsprogramm teil.Dr. Christian Piller, einer unserer mehr als 30 Expertinnen und Experten für Zentralasien: "Während meines Archäologiestudiums kam ich das erste Mal mit Zentralasien in Berührung und entdeckte die Faszination dieser Region und ihrer Menschen. Choresmien, Sogdien oder Parthien hießen damals noch meine Reiseziele mit historischem Namen. Heute begeistern mich dort Usbeken, Kasachen, Kirgisen, Tadschiken und Turkmenen. Die Mythen der Seidenstraße haben diese Länder längst genauso hinter sich gelassen wie die 70-jährige Fremdherrschaft Russlands. Ölpipelines statt Handelsstraßen bringen jetzt den Reichtum. In den glutroten Steppen haben die heutigen Bewohner lebendige, moderne Metropolen erstehen lassen. Der Alltag und die große Vielfalt des täglichen Lebens bringen uns den Menschen dieser Regionen viel näher, als es Geschichte und Kunst allein vermögen. Auch nach Armenien reiste ich zunächst als Student, um dort an einer Ausgrabung teilzunehmen. Ich lernte das Land in seiner dunkelsten Stunde kennen: Nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion herrschten Krieg und Energieknappheit. Wie die Armenier und ihre Nachbarn in Georgien und Aserbaidschan mit dieser schwierigen Situation umgingen und versuchten, das Beste daraus zu machen, beeindruckte mich damals ungemein. Heute sind diese jungen Staaten auf einem guten Weg, ihre Zukunft positiv zu gestalten. In den unabhängigen Republiken Zentralasiens verschmelzen Vorgeschichte, islamisches Mittelalter, Sowjetzeit und Moderne zu einem einzigartigen Gesamtbild, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ob in die kaukasischen Staaten oder nach Zentralasien, wohin Sie auch reisen: Ein/e Fremde/r bleiben Sie hier nur selten lange."

Gut zu Fuß

Unsere WanderStudienreisen nach Armenien und Georgien sind eine abwechslungsreiche Kombination aus Besichtigungen und Bewegung - die schönste Art, die großartigen Landschaften des südlichen Kaukasus intensiv kennenzulernen. Alle Wege sind sorgsam gewählt und gut zu gehen - auch wenn natürlich in der Gebirgsregion des Kaukasus Steigungen oder Abstiege dazugehören. Über festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit sollten Sie daher verfügen.

Kleider machen Leute

Im Südkaukasus und in Zentralasien gibt es keine besonderen Kleidervorschriften. Dennoch empfiehlt es sich, beim Besuch wichtiger religiöser Stätten auf zurückhaltende Kleidung zu achten. Ihr Studiosus-Reiseleiter steht Ihnen gerne beratend zur Seite.