Indonesien die umfassende Reise

Indonesien

Übersicht

  • Die Höhepunkte auf den Inseln Sumatra, Java und Bali in zweieinhalb Wochen
  • Besuch der UNESCO-Welterbestätten des Borobudur- und des Prambanan-Tempels
  • Zugfahrt durch die tropische Landschaft Javas
  • Sonnenaufgang am Vulkan Bromo
  • Exklusive Aufführung eines Ramayama-Balletts
  • Tempel, Reisterrassen und Urlaubsflair auf Bali
  • Langstreckenflüge mit Singapore Airlines

Indonesiens mehr als 17000 Inseln betören die Sinne: Gewürze kitzeln den Gaumen, Reisterrassen führen wie Himmelstreppen zu den Göttern, Feuerberge recken sich aus dem Dschungelgrün, und Zigaretten duften wie Räucherstäbchen. Entdecken Sie auf dieser Studienreise die großartigen Tempel und UNESCO-Welterbestätten Borobudur und Prambanan! Tauchen Sie ein in die farbenfrohe Hindukultur Balis! Treffen Sie das Volk der Batak auf Sumatra, das den Spagat zwischen uralten Traditionen und modernem Lifestyle wagt. Und erleben Sie den Sonnenaufgang am Vulkan Bromo sowie einzigartige Landschaften in Tropengrün und Lavaschwarz.

Varianten dieser Reise

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 12.05.2019: Nach Südostasien

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug mit Singapore Airlines von Frankfurt nach Singapur (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

2. Tag, Montag, 13.05.2019: Willkommen in Indonesien!

Ankunft in Singapur am Nachmittag (Ortszeit), wo Ihre Studiosus-Reiseleiterin Sie begrüßt. Nach einer Umsteigezeit von ca. zweieinhalb Stunden Weiterflug mit Silkair auf die Insel Sumatra nach Medan (Flugdauer ca. 1,5 Std.). Beim Abendessen im Hotel stimmen wir uns auch kulinarisch auf Indonesien ein.

(A)

3. Tag, Dienstag, 14.05.2019: Von Medan ins Hochland

Vormittags lernen wir die Millionenstadt Medan kennen. Den schneeweißen Zuckerbäckerbauten – während der Kolonialzeit Machtzentren der Plantagenbesitzer – sind Einkaufszentren und Bürotürme längst übers Dach gewachsen. Wie geht es der Wirtschaft des Tigerstaates Indonesien heute? Und welche Rolle spielt der Islam im Land mit den meisten Muslimen weltweit? Ein Thema beim Besuch der Hauptmoschee. Anschließend erwartet uns orientalische Pracht im Sultanspalast, bevor wir Kurs auf das Hochland nehmen. Auf dem Obstmarkt von Berastagi decken wir uns mit Proviant ein. Wie die leckeren kleinen Stachelfrüchte heißen, verraten uns sicher die Händler, die wir mit unserem ersten Satz auf Indonesisch beeindrucken: "Berapa harganya" – wie teuer? 90 km.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 15.05.2019: Der Tobasee - Heimat des Batak-Volkes

Ein Dorf der Karo-Batak, das Langhaus eines ehemaligen Batak-Königs und der Sipisopiso-Wasserfall – Stationen auf dem Weg ins Land der Toba-Batak. Nach einem würzigen Mittagessen in einem landestypischen Restaurant lugt kobaltblau der Tobasee, der größte Kratersee der Erde, zwischen dem Tropengrün auf. 100 km. Mit einem Motorboot setzen wir zur Insel Samosir über. Tipps für das Abendessen in Eigenregie hat Ihre Reiseleiterin parat. Zwei Nächte in einem einfachen Hotel auf Samosir.

(F/M)

5. Tag, Donnerstag, 16.05.2019: Auf der Insel Samosir

Bequeme Besichtigung der Insel Samosir per Boot: Vor den Steinsitzen von Ambarita rätseln wir: Was haben sie mit dem Steinkreis von Stonehenge gemeinsam? An gestrandete Schiffe erinnern uns die Dachfirste der Batak-Häuser – tolle Kulisse für die alten Tänze, die uns die Dorfbewohner zeigen. Ob sie den Zauberstab, den wir im Museum sehen, noch ab und zu benutzen? In Tomok beeindrucken uns dann die Steinsarkophage der Königsfamilie. Extra Tour Lust auf ein Bad im See am freien Nachmittag? Beim Abendessen in einem urigen Restaurant schmettern Batak-Musiker aus voller Kehle Ohrwürmer, die im ganzen Archipel berühmt sind. Warum die Lieder an Kirchenchoräle erinnern? Das und mehr besprechen wir spätestens beim Dessert mit den Sängern.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Sie möchten die Insel Samosir im eigenen Rhythmus erkunden und auf das Gruppenprogramm verzichten? Dann mieten Sie sich ein Fahrrad und fahren Sie von Dorf zu Dorf! Oder spazieren Sie von Ihrem Hotel durch den Ort Tuk Tuk und durch Reisfelder! Sie werden sehen: Mit den kontaktfreudigen Bataks kommt man schnell ins Gespräch!
(F/A)

6. Tag, Freitag, 17.05.2019: Auf nach Java!

Vormittags geht es zurück zum Flughafen von Medan. Dabei nehmen wir den Weg durchs Plantagenland: Kautschuk, Ölpalmen, Kaffee und Kakao sprießen unter der Sonne Sumatras bestens. Gelegenheit, über die Auswirkungen der Plantagenwirtschaft zu reden und die Pflanzenwelt der Tropen unter die Lupe zu nehmen. Im Norden Sumatras wurde 2017 sogar eine neue Menschenaffenart entdeckt, weiß Ihre Reiseleiterin zu berichten. Wie viel Hektar unberührten Waldes braucht ein Orang Utan als Lebensraum? Und wie verträgt sich das mit dem Bedarf der Landwirtschaft an zusätzlichen Anbauflächen? Diskussionsstoff für unsere Busfahrt. 180 km. Nachmittags fliegen wir in die indonesische Hauptstadt Jakarta.

(F/A)

7. Tag, Samstag, 18.05.2019: Kein Allerweltsgesicht – Jakarta

Jakarta ist schillernder Magnet für Zuwanderer aus den Dörfern Javas: eine Megastadt, in der sich mehr als zehn Millionen Menschen drängen. Auf der Stadtrundfahrt blicken wir in einige der vielen Gesichter der Metropole: dickbauchige Prahus – hölzerne Lastensegler – im alten Hafen Sunda Kelapa oder Alte-Welt-Charme am Fatahillah-Platz. Glaspaläste und Bambushütten, Pracht und Bescheidenheit nebeneinander und immer wieder Harmonie im scheinbaren Chaos – Facetten eines Schwellenlands zwischen gestern und heute. Nachmittags Fahrt zum Flughafen und kurzer Flug nach Jogjakarta. Drei Übernachtungen in einem zentral gelegenen Hotel in Jogjakarta.

(F/A)

8. Tag, Sonntag, 19.05.2019: Sultansstadt Jogjakarta

Höfe, Hallen, Ruheplätze – im Sultanspalast begegnet uns altjavanische Tradition. Doch welche Rolle spielt der noch amtierende Sultan heute – ist er Landesvater, Geschäfts- oder Lebemann? Die Citytour führt weiter zum Wasserschloss Taman Sari und ins Sonobudoyo-Museum. Nach dem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant geht es nachmittags nach Kota Gede. In einer Batikwerkstatt schauen wir Handwerkern bei der Arbeit mit Wachskännchen und Stempel auf die Finger. Extra Tour Für das Abendessen sucht sich jeder das Restaurant seiner Wahl.

Zieht es Sie am Nachmittag nicht nach Kota Gede? Möchten Sie lieber in Jogjakarta bleiben und hier ins knallbunte Leben eintauchen? Dann klettern Sie doch in eine Fahrradrikscha, um sich mit Pedalkraft und lautem Geklingel durch die Stadt kutschieren zu lassen! Restaurants, Markt oder Kunstgalerie - Ihr Fahrer weiß, wo's langgeht!
(F/M)

9. Tag, Montag, 20.05.2019: Borobudur - ein Berg für Buddha

Steinschleifer und Steinmetze türmten einst mehr als zwei Millionen Lavasteinblöcke aufeinander und schufen das größte buddhistische Heiligtum der Welt. Ehrfürchtig nähern wir uns dem Borobudur-Tempel (UNESCO-Welterbe). 1460 Reliefs erzählen vom Weg Buddhas zur Erleuchtung, und 432 Buddhas säumen den Weg zum Gipfel. Fahrtstrecke 80 km. Nachmittags bleibt freie Zeit in Jogja, wie Jogjakarta von den Einheimischen liebevoll genannt wird. Bummeln Sie mit den Indonesiern über die Shoppingmeile Malioboro oder entspannen Sie im Hotelpool! Abends öffnet der javanische Adel exklusiv für uns die Türen: Beim Ramayana-Ballett in einem Palast tauchen wir tief in die indonesische Seele ein und lassen uns dort zum Abendessen javanische Leckerbissen schmecken. Ein besonderes Erlebnis!

(F/A)

10. Tag, Dienstag, 21.05.2019: Der Prambanan-Tempel

Ein Meisterwerk der Steinmetzkunst am Vormittag: der hinduistische Prambanan-Tempel (UNESCO-Welterbe). Wie ein steinernes Bilderbuch erzählen die Tempelreliefs von Liebe und Leid, Verbannung und Rache. Über die Rolle der Hindugötter im muslimischen Indonesien sprechen wir beim Mittagessen mit Suryadi und seiner Familie. Sicher werden uns unsere Gastgeber auch verraten, wo Indonesiens junge Demokratie heute steht. Weiter nach Surakarta, wo Zeit für Stadtspaziergänge oder ein Bad im Hotelpool bleibt. 90 km. Heute Abend folgen Sie am besten dem Duft der Satay-Spieße oder fragen Sie Ihre Reiseleiterin, welches Streetfood am besten schmeckt.

(F/M)

11. Tag, Mittwoch, 22.05.2019: Mit dem Zug durch Java

Vormittags fahren wir mit dem Zug nach Mojokerto. Vier Stunden Zeit zum Entschleunigen, Schmökern, fürs Reisetagebuch und zum Plaudern mit den freundlichen Indonesiern. Ein "saya cinta Indonesia", ich liebe Indonesien, öffnet garantiert die Herzen. Vergessen Sie nicht den Blick aus dem Zugfenster – das üppig grüne Java schwebt vorbei. Und zwischendurch schiebt sich immer mal wieder der eine oder andere Vulkankegel ins Bild. Vom Bahnhof Mojokerto geht es weiter mit dem Bus nach Tosari. Beim gemeinsamen Mittagessen am besten schon mal den Pullover aus dem Rucksack kramen, denn im Bergland weht ein frischer Wind. Busstrecke 110 km. Übernachtung auf 1750 m Höhe unweit des Bromo-Kraters in einem einfachen Hotel.

(F/M/A)

12. Tag, Donnerstag, 23.05.2019: Sonnenaufgang am Vulkan Bromo

Ein nächtlicher Sprung aus den Federn, der Sonnenaufgang im Reich der Feuerberge lockt! Mit Jeeps hinauf zum Aussichtspunkt, dann weiter zu Fuß. Ein echter Atemräuber: der Blick ins Sandmeer rund um den 2329 m hohen Vulkan Bromo. Altehrwürdige Bergriesen mit tiefen Lavafalten stoßen Rauchwolken wie Wattepads aus und erstrahlen, von den ersten Sonnenstrahlen gekitzelt, in rostigem Rot. Nach dem Naturspektakel dampft im Hotel schon der Frühstückskaffee in den Tassen. Wer nicht mit auf den Vulkan steigen möchte, wartet im Hotel auf die Gruppe. Gemeinsame Weiterfahrt nach Surabaya. 160 km. Nach dem Mittagessen in einem landestypischen Restaurant fliegen wir von hier in Balis Hauptstadt Denpasar und fahren mit dem Bus weiter ins Inselinnere nach Ubud. 40 km. Heute und morgen Abend bestimmen Sie das kulinarische Programm: Spanferkel auf balinesische Art oder vielleicht Fisch im Bananenblatt? Zwei Übernachtungen in Ubud.

(F/M)

13. Tag, Freitag, 24.05.2019: Bali - Insel der Götter

10000 oder noch viel mehr? Die Heiligtümer der Götterinsel hat wohl niemand gezählt. Wir sehen einige der schönsten und beeindruckendsten in und um Ubud: die Königsgräber Gunung Kawi, die Elefantengrotte Goa Gajah und die heiligen Quellen von Tirta Empul. Extra Tour Zurück in Ubud bewundern wir im Neka-Museum zeitgenössische balinesische Kunst. 50 km. Nachmittags bleibt Zeit für einen Bummel durch die Gemäldegalerien und die schicken Boutiquen in Ubud.

Die Alternative zur Tempeltour: ein Kochkurs im Restaurant Casa Luna, wo Sie erfahren, was in eine Bumbu, eine Würzsauce à la Bali, gehört - Galgant, Ingwer und jede Menge Chili. Beim Schnippeln und bei Küchengeplauder können Sie tief in die Töpfe Balis blicken. Klar, dass nach dem Kochen auch geschlemmt wird!
(F)

14. Tag, Samstag, 25.05.2019: Besakih-Tempel am Vulkan Agung

Auf den Vulkanen thronen die Götter, glauben die balinesischen Hindus. Den beiden Feuerbergen Balis nähern wir uns heute. Vormittags blicken wir in die Caldera, den Einbruchkessel, des Baturs. Dann weiter zum Agung, an dessen Hängen das wichtigste Inselheiligtum klebt: der Pura Besakih, zu dem wir zusammen mit den Balinesen pilgern. Ob wir Glück haben und den Tempel in buntem Festschmuck sehen? Nach dem Mittagessen in einem Restaurant mit Aussicht folgen drastische Szenen: Wie Sünder in der Hölle schmoren, zeigen die Gemälde in der ehemaligen Gerichtshalle von Klungkung. Dann ab an den Strand! 170 km. In Sanur kennt Ihre Reiseleiterin sicher ein Strandlokal für Ihr Abendessen in Eigenregie. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Sanur.

(F/M)

15. Tag, Sonntag, 26.05.2019: Meeresheiligtum Tanah Lot

Am freien Vormittag bleibt Zeit, sich beim Beachlife unter die Balinesen zu mischen. Am Nachmittag zuerst zum Tempelklassiker Taman Ayun, dem Tempel des schwimmenden Gartens. Pünktlich zum Sonnenuntergang dann zum Tanah-Lot-Meerestempel, dem wohl bekanntesten Fotomotiv von Bali. Kann gut sein, dass wir auf Pilger in Festtracht mit ihren Opfergaben treffen. Bei Kokoswasser frisch aus der Nuss können Sie die ganze Pracht auf sich wirken lassen, während die Sonne im Meer versinkt. 60 km. Beim Abendessen in einem landestypischen Restaurant feiern wir mit balinesischen Spezialitäten Abschied. "Enak sekali" – einfach köstlich!

(F/A)

16. Tag, Montag, 27.05.2019: Ein Tag in Eigenregie und Rückflug

Ein Tag nach Lust und Laune. Letzte Souvenirs erjagen, einen letzten Kopi Bali trinken, die letzten Runden im Pool drehen, ein letztes Mal im Liegestuhl rekeln ... Und wenn Balis Kultur Sie gar nicht mehr loslässt, nehmen Sie ein Taxi zum Ulu-Watu-Tempel, der hoch über den Felsen thront, und schauen den Surfern beim Ritt auf den Wellen zu. Am frühen Abend Fahrt zum Flughafen von Denpasar und Flug mit Singapore Airlines nach Singapur (Flugdauer ca. 2,5 Std.). Nach ca. einer bis drei Stunden Umsteigezeit Weiterflug mit Singapore Airlines nach Frankfurt, München, Düsseldorf oder Zürich (nonstop, Flugdauer ca. 13 Std.).

(F)

17. Tag, Dienstag, 28.05.2019: Wieder zu Hause

Ankunft in Frankfurt, München, Düsseldorf oder Zürich am frühen Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Varianten dieser Reise

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
12.05.–28.05. 3645(ca. 3988 CHF) 4285(ca. 4689 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
28.07.–13.08. 3995(ca. 4371 CHF) 4645(ca. 5083 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.08.–10.09. 3845(ca. 4207 CHF) 4545(ca. 4973 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.09.–01.10. 3845(ca. 4207 CHF) 4545(ca. 4973 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.9.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Singapore Airlines von Frankfurt nach Singapur und zurück von Denpasar; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflug (Economy) mit Silk Air von Singapur nach Medan
  • Inlandsflüge (Economy) mit Garuda von Medan nach Jakarta und von Jakarta nach Jogjakarta
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit Singapore Airlines)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Zugfahrt von Surakarta nach Mojokerto
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 14 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, meist auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 6 Mittagessen und 2 Abendessen in landestypischen Restaurants, 5 Abendessen im Hotel, ein exklusives Abendessen in einem Palast mit Ramayana-Ballett
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Jeepfahrt zum Sonnenaufgang auf den Vulkan Bromo
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Varianten dieser Reise

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt (S. 5 und letzte Umschlagseite werden nicht mitgezählt). Eine Einreise mit einem vorläufigen Pass ist nicht möglich. Visa bzw. Einreisestempel von Israel können unter Umständen zu Problemen bei der Einreise führen.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.

Sollten Sie länger als 30 Tage in Indonesien bleiben wollen oder über einen vorläufigen Reisepass verfügen, benötigen Sie ein vorab über die Botschaft zu beantragendes Visum mit entsprechender Gültigkeit. In diesen Fällen sind Sie selbst für die Visabesorgung verantwortlich.

Unsere Leistungspartner vor Ort benötigen zur ordnungsgemäßen Durchführung der Reise Ihre Passdaten. Bitte senden Sie uns den beiliegenden Fragebogen spätestens 4 Wochen vor Abreise ausgefüllt zurück.

Mitführen von Medikamenten

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis des Auswärtigen Amtes zur Mitnahme von Medikamenten.

Wir empfehlen, ein entsprechendes Ärztliches Attest mitzuführen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Indonesien zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. Schon der Besitz geringster Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen. Die Todesstrafe für Drogendelikte wird auch an Ausländern vollstreckt. Es wird daher eindringlich vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgift gewarnt.

Auch Medikamente für den eigenen Bedarf, insbesondere wenn sie betäubungsmittelhaltig sind, wie z.B. Methadon, oder bei Psychopharmaka können ohne Nachweis der Menge entsprechenden Verschreibung als Drogen qualifiziert werden und zu entsprechenden Konsequenzen führen.

Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Varianten dieser Reise

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indonesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

Im Kampf gegen die im Lande aktiven islamistischen Terrorgruppen erzielten die Sicherheitskräfte große Erfolge: Anschlagspläne wurden aufgedeckt und vereitelt, führende Mitglieder terroristischer Organisationen verhaftet, die Maßnahmen zum Schutz touristischer Einrichtungen und der Zentren des öffentlichen Lebens verstärkt. Durch diese Maßnahmen hat sich die Sicherheitslage im Land deutlich verbessert, jedoch zeigen die Anschläge vom Mai 2018 in Surabaya und Sidorajo, dass neue Terroraktionen islamistischer Extremisten nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Vor diesem Hintergrund sind unsere örtlichen Leistungspartner und Reiseleiter, insbesondere in der Hauptstadt Jakarta, in den Tourismuszentren auf Bali und während wichtiger christlicher Feiertage zu erhöhter Vorsicht aufgefordert. Ebenso meiden wir im gesamten Land größere Menschenansammlungen und politische Kundgebungen.

Wirtschaftliche und soziale Maßnahmen der Behörden haben zu einer Verbesserung der Lage in fast allen Landesteilen geführt: Dies gilt auch für Regionen, die aufgrund von Binnenkonflikten für lange Zeit als touristische Ziele ausfielen. Mit Ausnahme von Aceh, Irian Jaya und der Stadt Ambon auf den Molukken, wo wir aufgrund lokaler ethnischer und religiöser Spannungen unverändert von einer erhöhten Gefährdung aufgehen, können wieder alle Teile des Landes bereist werden.

Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebieten keinen Anlass, von Reisen nach Indonesien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes für ganz Indonesien bzw. eine der von Ihnen bereisten Inseln bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand:30.August 2019

Reise- und Sicherheitshinweise Indonesien

Zuletzt aktualisiert am: 30. August 2019

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

• Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte

• Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

Aktuelles

Nach wiederholten zum Teil gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den Provinzen Papua bzw. West-Papua wird von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das Gebiet abgeraten. Es kann zu weiteren, auch gewaltsamen Demonstrationen und Ausschreitungen kommen.

Derzeit besteht eine vollständige Unterbrechung der Internetblockade in den beiden

Provinzen.

• Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die Region unbedingt über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Naturkatastrophen haben in unterschiedlichen Regionen Indonesiens erhebliche Schäden angerichtet, es waren zum Teil zahlreiche Todesopfer und Verletzte zu beklagen.

In vielen Gegenden wie Zentral-Sulawesi, auf Lombok und in der Sundastraße dauern nach Erdbeben und Tsunamis Maßnahmen zur Wiederherstellung der Infrastruktur noch an, das Risiko von Nachbeben besteht fort.

Zudem gibt es mehrere aktive Vulkane, für die verschiedene Gefährdungsstufen gelten und Sperrzonen eingerichtet wurden, siehe Naturkatastrophen.

• Informieren Sie sich vor Antritt einer Reise in die betroffenen Gebiete.

• Seien Sie dort besonders vorsichtig.

• Meiden Sie beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen.

Sicherheit

Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Provinzen Papua und West-Papua wird derzeit abgeraten.

Terrorismus

In der Vergangenheit wurden vereinzelte Anschläge insbesondere in der Hauptstadt Jakarta verübt, Mitte Mai 2018 in Surabaya und Sidoarjo im Osten Javas. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen Terrorismus vor. Dennoch besteht weiterhin ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen in ganz Indonesien. Internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen und westliche oder nicht-muslimische Einrichtungen insbesondere im großstädtischen Bereich, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya sowie auf der Insel Bali, gelten als besonders anschlagsgefährdet.

In den Gewässern des Celebessees zwischen Indonesien, Malaysia und den Philippinen sowie in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) gibt es Fälle der Piraterie.

Auf insbesondere abgelegenen Inseln in den Grenzgebieten Ostkalimantans zu Malaysia und den Philippinen sowie Nord-Sulawesis besteht ein Risiko von Entführungen.

• Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen (während des Fastenmonats Ramadan, zu den anschließenden Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag am 17. August, an christlichen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, aber auch zum Balinesischen Neujahr Nyepi und dem chinesischen Neujahr, sowie im Umfeld wichtiger politischer Ereignisse wie z.B. Wahlen besonders aufmerksam.

• Unternehmen Sie in den genannten Gewässern und Inseln keine individuellen Ausflüge, sondern nur organisierte und begleitete.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon sowie in Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit zu Unruhen aufgrund von ethnischen und religiösen Spannungen mit Toten und Verletzten. Die Situation hat sich in beiden Regionen stabilisiert; Vorsicht bei Reisen in diese Regionen wird dennoch empfohlen.

Für Papua und West-Papua gelten besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Es ist zu teilweise gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen, das Internet wurde in den beiden Provinzen gesperrt.

• Vermeiden Sie nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die Provinzen Papua und West-Papua.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Indonesien zählt weltweit zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei kleinsten Mengen und jeder Art von Drogen hart bestraft, siehe Strafrecht. Schon bei der Mitnahme von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten wie auch bei der Mitnahme von Gegenständen für andere Personen ist Vorsicht geboten.

Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch bewaffnete Überfälle, Handtaschen- und Smartphoneraub in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in Cafés und Restaurants touristisch beliebter Orte und von motoradfahrenden Reisenden wie auf Bali und Lombok sowie erzwungene Bargeldabhebungen am Geldautomaten kommen regelmäßig vor.

In der Hauptstadt Jakarta besteht die Gefahr von Überfällen besonders für allein reisende Frauen. Taxis sollten nur von Bluebird, Silverbird oder Express genommen bzw. telefonisch bestellt werden.

Vereinzelt kommt es auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und Kreditkartenbetrug.

Auf Bali wie auch an vielen anderen Orten verleiten Falschspielerbanden Reisende zu verbotenen, manipulierten Glücksspielen.

Die Polizei ist häufig nicht bereit, Anzeigen entgegenzunehmen.

• Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Drogen und unbekannten Substanzen.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Achten Sie auf Ihre Umgebung, insbesondere bei Fahrten mit Mietfahrzeugen, halten Sie möglichst nur an sicher erscheinenden Orten an und Fenster und Türen bei der Fahrt geschlossen.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und beim Bezahlvorgang Ihre Kreditkarte nicht außer Augen.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Erdbeben und Tsunamis

Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, dem pazifischen Feuerring, so dass es zu häufigen vulkanischen Aktivitäten und Erd- und Seebeben kommt und auch Tsunamis ausgelöst werden können.

Im Dezember 2004 hatte ein schweres Seebeben vor der Insel Sumatra eine Flutwelle ausgelöst, die hunderttausende Todesopfer forderte.

Ende Juli und im August 2018 haben mehrere zum Teil schwere Erdbeben vor allem den Norden der Ferieninsel Lombok sowie Sumbawa erschüttert. Im September 2018 folgten weitere Nachbeben. Die Wiederherstellung der Infrastruktur im Norden von Lombok dauert an.

Betroffen waren auch die Gili-Inseln Trawangan, Meno und Air, auf denen die Infrastruktur jedoch bereits weitgehend wiederhergestellt werden konnte. Im Süden und Südwesten von Lombok und auf Bali wurden nur vereinzelte Schäden gemeldet. Mit Nachbeben muss auch in dieser Region weiterhin gerechnet werden.

Ende September 2018 ereigneten sich auf der Minahasa Halbinsel, Sulawesi, mehrere Erdbeben. Es wurde eine Flutwelle ausgelöst, die in der Provinzhauptstadt Palu und Umgebung zu Überschwemmungen führte. Es muss in der Region weiterhin mit Nachbeben gerechnet werden. Die Wiederherstellung der Infrastruktur wird noch lange Zeit in Anspruch nehmen. Die medizinische Versorgung ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Vulkane

Nach einem Erdrutsch Ende Dezember 2018 unter dem aktiven Vulkan Anak Krakatau an den Stränden der Sundastraße in Pandeglang, Serang und Süd-Lampung, der einen Tsunami verursachte, wurde eine Sperrzone im Umkreis von 5 Kilometern errichtet und die zweihöchste Alarmstufe für vulkanische Aktivität ausgerufen.

Mehrere Vulkane in verschiedenen Landesteilen zeigen erhöhte Aktivitäten. Seit Ende November 2017 ist der Vulkan Agung auf der Insel Bali verstärkt aktiv, für den seit Februar 2018 die Gefährdungsstufe 3 und eine Sperrzone von 4 km um den Krater gilt. Seit Anfang Oktober 2018 wurde auch um den Vulkan Soputan auf Sulawesi eine Sperrzone im Umkreis von vier Kilometern, im Süden und Südwesten von 6,5 Kilometern eingerichtet.

Seit Februar 2019 zeigt der Vulkan Bromo im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru auf Java erhöhte Aktivität, so dass eine Sperrzone von einem Kilometer eingerichtet wurde. Die Möglichkeit verstärkter Aktivitäten besteht auch weiterhin bei den Vulkanen Merapi in der Region Yogyakarta auf der Insel Java und Sinabung auf der Insel Sumatra. So kam es am 9. Juni 2019 zu einem heftigen Ausbruch des Sinabung, bei dem eine 7 km hohe Aschewolke ausgestoßen wurde.

Der Vulkan Rinjani ist für Wanderer während der Regenzeit von November bis April jeden Jahres geschlossen.

Mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr bis zur Schließung von Flughäfen muss bei erhöhten vulkanischen Aktivitäten jederzeit gerechnet werden.

Waldbrände

Während der Trockenzeit kommt es besonders auf den Inseln Sumatra und Kalimantan (Borneo) immer wieder zu Waldbränden, die regelmäßig gesundheitsschädliche Luftbelastungen verursachen.

Regenzeit

Weite Teile des Landes sind insbesondere während der Regenzeit, die meist von November bis März andauert, von Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen, die anhaltende Überflutungen und erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich ziehen können.

• Beachten Sie stets die lokalen Wettervorhersagen, Sperrzonen, Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

• Verhaltenshinweise zu einem Vulkanausbruch insbesondere auf Bali bietet die deutsche Botschaft in Jakarta sowie The International Volcanic Health Hazard Network IVHHN.

• Nehmen Sie Geldmittel (Bargeld und Kreditkarten) und eventuell benötigte Medikamente in ausreichender, aber – zur Vermeidung des Eindrucks des Drogenschmuggels - auch maßvoller Menge mit.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Indonesien

Gesundheit

Aktueller Stand: 30.August 2019

Aktuelle medizinische Hinweise

Im Januar 2019 kam es in West-Papua zu einem Ausbruch von Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Impfpolioviren. In diesem Zusammenhang empfiehlt die WHO, dass alle Einwohner und Langzeitbesucher länger als 4 Wochen, die aus dem Land heraus eine internationale Reise antreten, vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise mit einer Dosis gegen Polio geimpft werden (oraler Impfstoff bOPV oder intramuskulärer Impfstoff IPV). Steht eine dringende Reise an und es wurde nicht in den vergangenen vier Wochen bis 12 Monaten gegen Polio geimpft, sollte sichergestellt werden, dass Einwohner und Langzeitreisende mindestens zum Abreisezeitpunkt eine Impfung erhalten. Ob und wie Indonesien die Empfehlungen der WHO umsetzt, ist derzeit noch unklar.

Allen Reisenden unter vier Wochen Reisezeit sollten einen kompletten Impfschutz gegen Polio haben. Alle 10 Jahre sind Auffrischimpfungen notwendig.

Die Impfung ist im Internationalen Impfzertifikat separat zu bescheinigen. Siehe auch das aktualisierte Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfung wird die Impfung gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von überwiegend tagaktiven Mücken übertragen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Indonesien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Malaria

Das Malaria-Risiko besteht in Indonesien ganzjährig.

Ein hohes Risiko besteht in tiefer gelegenen Gebieten von Papua, auf den Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Lombok.

Ein mittleres Risiko besteht auf Sumatra, besonders im Nordosten und Südosten mit den Provinzen Riau und Lampung, in Kalimantan (Borneo), auf Sulawesi, besonders im Norden und Zentrum, im Hochland von West-Papua (Insel Neuguinea) unterhalb von 2000 m, sowie auf den übrigen Inseln mit Ausnahme von Java, Bali und Lombok.

Ein geringes Risiko besteht auf Java, Bali und Lombok.

Die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum, ca. 50% der Fälle in Indonesien) bei nicht-immunen Europäern tödlich. Malaria kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt. Beim Auftreten von Fieber während und mehrere Monate nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf diesen Aufenthalt notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine Notfallselbstbehandlung„ sinnvoll, siehe www.dtg.org. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin, Artemether/Lumefantrin, Doxycyclin auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe) ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

• tagsüber (Dengue, ZIKA) und in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue-Fieber, Zika, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.

Einige Grundregeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbstschälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

HIV/AIDS

HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, Tätowierungen, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine fast immer tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko von Bissverletzungen durch streunende Hunde sowie in letzter Zeit auch durch Affen - auch in Parks - und damit Übertragung einer Tollwut. Notwendige medizinische Maßnahmen nach Bissverletzungen von Ungeimpften sind in Indonesien nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indonesien eine besondere Bedeutung zu.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und manchmal langanhaltenden Gelenkschmerzen, die in Indonesien immer wieder auftreten kann. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen (s.o.).

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. eine vorbeugende Schutzimpfung wichtig.

Andere Infektionskrankheiten

Auch in Indonesien ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Die meisten der 33 Provinzen haben infiziertes Geflügel gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt und bisher nur auf einigen Inseln (schwerpunktmäßig Java und Sumatra, vereinzelt auch Bali und Süd-Sulawesi) vorgekommen. Mit weiteren Fällen auf anderen Inseln ist jedoch zu rechnen. Die Letalität ist sehr hoch, es waren aber bisher in den meisten Fällen direkte Kontakte zu infizierten Tieren nachweisbar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Darüber hinaus sind vereinzelt bei Katzen Infektionen mit dem H5N1-Virus aufgetreten. Auch diese scheinen jedoch in direktem Zusammenhang mit erkranktem Geflügel zu stehen. Dennoch sollten Kontakte zu freilaufenden Katzen vermieden werde. Hauskatzen sollten nicht in Kontakt mit Wildvögeln bzw. Geflügel kommen. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unter www.bmel.de veröffentlichten aktuellen Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

Tuberkulose

Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger.

Luftverschmutzung durch Waldbrände

In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sich in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Es wird empfohlen, sich – gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen der Republik Indonesien – über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten.

Aktuelle Luftwerte in Ballungszentren bietet z.B. World Air Quality Index Team sowie die Smartphone App AirVisual.

Methanolvergiftungen

Nach tragischen Vorkommnissen auch in jüngster Vergangenheit wird zu großer Vorsicht beim Konsum von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englischsprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden.

Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Indonesien bewusst sein.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

• Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

• Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

• Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

• Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Krisenreaktionszentrum

11013 Berlin

Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

Fax: +49-(0)30-18 17-51000

Aktueller Gesundheitshinweis

In Indonesien ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für Indonesien-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren Indonesien-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird.

Varianten dieser Reise