Guatemala Juwel Zentralamerikas

Guatemala, Honduras

Übersicht

  • In zwei Wochen alle Höhepunkte Guatemalas erleben
  • Authentische Mayakultur gestern und heute
  • Abstecher zur UNESCO-Welterbestätte Copán in Honduras
  • Fast ausschließlich Mehrfachübernachtungen
  • Treffen mit Kaffeebauern und einer Dorfkooperative
  • Wichtigste Stationen dieser Zentralamerika-Rundreise durch Guatemala und Honduras: Antigua, Atitlánsee, Chichicastenango, Tikal und Copán

Guatemala! Land der Mayas, schon der Name klingt nach Farben. Übersetzt heißt er: "Land der Bäume". Und spätestens wenn Sie auf dieser Studienreise das satte Grün der Regenwälder erleben, wissen Sie auch, warum. Guatemala ist aber viel mehr: das Land der versunkenen Mayastätten, das Land der Vulkane und der lebendigen indigenen Kultur. All das erfahren Sie, wenn Sie von der hübschen Kolonialstadt Antigua aufbrechen. Zwischen Kaffeeplantagen und Bananenfeldern erkunden wir jahrtausendealte Ruinenstätten wie Yaxhá, Tikal oder Copán und begegnen Menschen, die aus dem Land der Bäume eine junge, traditionsverbundene und vor allem sichere Demokratie schaffen wollen.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Samstag, 22.02.2020: Flug nach Guatemala

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Flug über Madrid nach Guatemala-Stadt (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag und Fahrt nach Antigua (1500 m). 40 km. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie in einer der hübschesten Kolonialstädte des gesamten Kontinents. Drei Übernachtungen in einem Hotel mitten in der Altstadt.

(A)

2. Tag, Sonntag, 23.02.2020: Alte Haupt- und Prachtstadt Antigua

Was für ein Willkommen, was für eine architektonische Pracht, was für eine Kulisse im Angesicht der Vulkane Agua und Fuego am Horizont! Im späten 18. Jahrhundert beendete allerdings kein Ascheregen, sondern ein Erdbeben die Blütezeit Antiguas. Wir erkunden gemeinsam die Klöster, Kirchen und Paläste im kolonialen Zentrum (UNESCO-Welterbe), die vom einstigen Reichtum der Stadt zeugen. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wen der Jetlag plagt, der kontert mit einer gepflegten Siesta oder hält sich mit einem der wichtigsten Exportgüter des Landes wach: mit Kaffee. Der wächst rundherum an den fruchtbaren Vulkanhängen. Zum gemeinsamen Abendessen in einem stilvollen Restaurant in der Altstadt sind Sie dann wieder fit!

(F/A)

3. Tag, Montag, 24.02.2020: Land des Kaffees

Nach unserem Guten-Morgen-Kaffee vertiefen wir dieses Thema und besuchen eine Kaffeefinca im Nachbarort Jocotenango. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter entdecken wir die Plantage und erleben, wie aus den Bohnen in der roten Kirsche eine braune Köstlichkeit wird. 100 % Arabica, 100 % Fair Trade – und der beste Kaffee der Welt, sagen zumindest die einheimischen Bauern. Was wären die bunten Feste des Landes ohne die traditionelle Musik? In der Casa K'ojom erleben wir den Klang der einheimischen Instrumente wie Marimba, Tun und Ayotl. Ein anderer Exportschlager: die Macadamianuss. Wie die wohl wächst? Wir fragen nach! Am Abend lockt das breite Angebot an Restaurants, Sie haben die Wahl! Extra Tour

Lust auf Extratouren? Studiosus hat sich immer wieder Alternativen zum Programm ausgedacht. Wenn es Sie am Nachmittag eher nach draußen treibt als in die Casa K'ojom, können Sie sich einer geführten Tour mit dem Mountainbike durch das Almolongatal anschließen. Die Tour geht im Angesicht der Vulkane über unbefestigte Pfade querfeldein, ist aber auch für ungeübtere Radfahrer zu meistern.
(F)

4. Tag, Dienstag, 25.02.2020: Durchs Hochland zum Atitlánsee

Wir durchfahren das Hochland Guatemalas. An den Hängen kleben die kleinen Felder der Bauern. Kaum zu glauben, dass das Land genügend Erträge bringen soll. Ob dem wirklich so ist, sehen wir in Sololá, dort ist heute Markttag. Dann liegt er uns zu Füßen: der angeblich schönste See der Welt, der Lago Atitlán. Wer jetzt seine Kamera nicht herausholt, ist selbst schuld. 120 km. Zum Sonnenuntergang sitzen wir bereits entspannt im Garten unseres Hotels direkt am See. Zwei Übernachtungen (1500 m).

(F/A)

5. Tag, Mittwoch, 26.02.2020: Am Atitlánsee

Am Morgen heißt es Leinen los! Mit dem Boot erkunden wir die umliegenden Maya-Dörfer am See, und es bieten sich tolle Fotomotive. Die Vulkane posieren für Sie, und in den Dörfern bekommen wir einen schönen Einblick in das Leben am See. Wir besuchen eine Textilkooperative und lernen von den Frauen im Dorf alles über Herstellung und Vermarktung der Webwaren. Extra Tour

Nicht so richtig seefest? Dann verbringen Sie den Tag doch in Panajachel, dem touristischen Zentrum am Atitlánsee. Es gibt reichlich Einkaufsmöglichkeiten für Kunsthandwerk, Galerien und den wohl besten Kaffee am Atitlánsee.
(F/A)

6. Tag, Donnerstag, 27.02.2020: Markttag in Chichicastenango

Von weither kommen die Quiché-Mayas zum Markt nach "Chichi" (2000 m). Wir tun es ihnen gleich, reisen aber deutlich bequemer in unserem Bus ohne Feldfrüchte und Federvieh zum wohl berühmtesten Markt des Landes an den Stufen der weißen Kirche Santo Tomás. Wer sich hier eine kunterbunte Hängematte oder einen Poncho kaufen möchte, sollte keine Hemmungen beim Feilschen haben. Die Marktfrauen in ihren bunten Kleidern sind es so gewohnt. Nach dem Mittagessen in einem typischen Restaurant geht es auf der Panamericana zurück zum Flughafen und gleich weiter mit Avianca nach Flores. Busstrecke 150 km. Drei Übernachtungen in einem schön gelegenen Hotel bei Flores.

(F/M)

7. Tag, Freitag, 28.02.2020: Pyramiden im Regenwald

Bis vor wenigen Jahren nur Insidern bekannt, mausert sich Yaxhá immer mehr zu einem Juwel in Guatemalas Regenwald. Wir erkunden die abgelegene Mayastätte und sind nicht nur von ihrer Lage auf einem Höhenzug oberhalb der Lagune gleichen Namens beeindruckt. Nein, auch die archäologische Zusammenarbeit guatemaltekischer und deutscher Forscher weckt unser Interesse. Mit welchen Problemen sehen sich die Wissenschaftler bei der Erhaltung einer solchen Stätte mitten im Dschungel konfrontiert? Ihr Reiseleiter weiß die Antworten. Am Nachmittag machen wir Bekanntschaft mit der Inselstadt Flores im See von Petén Itzá. 130 km.

(F/A)

8. Tag, Samstag, 29.02.2020: Einzigartiges Tikal

Frühdunst liegt über dem Dschungel. In den Baumwipfeln begrüßen Brüllaffen den Tag, am Boden bahnen sich Blattschneiderameisen den Weg zu ihrem Bau, Nasenbären suchen nach Futter. Willkommen in Tikal! Tempel, Paläste, ja, eine ganze Akropolis liegen hier verborgen im tropischen Regenwald. Die Ruinenstätte ist monumental, den UNESCO-Welterbestempel tragen Ruinen und Regenwald gleichermaßen. Steigen Sie auf eine der steilen Tempelpyramiden und lauschen Sie in den Wald hinein. Die verbrannten Kalorien erhalten Sie beim rustikalen Mittagessen an den Ruinen zurück. 120 km.

(F/M/A)

9. Tag, Sonntag, 01.03.2020: Auf nach Livingston!

Wir verlassen die Regenwaldprovinz des Peténs und nähern uns der Karibik. An der Brücke über den Rio Dulce steigen wir um auf Boote, die uns durch den grünen Canyon des Flusses Richtung Karibik bringen (Fahrzeit ca. 2 Std.). Später in Livingston erläutert Ihnen Ihr Reiseleiter die Kultur der hier lebenden Garifuna näher. Busstrecke 200 km.

(F/A)

10. Tag, Montag, 02.03.2020: Nach Copán

Wieder ins Boot, heute in einer knappen Stunde nach Puerto Barrios, Guatemalas Karibikhafen. Dort wartet unser Bus, der uns mitten ins Grün der Bananenstauden zu einem Kulturschatz fährt: den Mayastelen von Quiriguá (UNESCO-Welterbe). Gleich hinter der Grenze nach Honduras liegt das berühmte Copán, und bei diesem Gedanken erfasst uns die Vorfreude auf den morgigen Tag. Busstrecke 250 km. Zwei Übernachtungen in der Nähe der Ruinen.

(F/A)

11. Tag, Dienstag, 03.03.2020: Copán, Bilderbuch der Mayas

Auch eventuelle Spanischkenntnisse helfen leider nicht viel, wenn es darum geht, die Schriftkunst der Mayas zu entziffern. Und die ist in Copán (UNESCO-Welterbe) allgegenwärtig. Zum Glück kann sie Ihr Reiseleiter enträtseln, und er berichtet, was die Meister der Schrift- und Steinmetzkunst in der verwunschenen Tempelstadt hier verewigten. So erzählt die Glyphentreppe beispielsweise von Königsdynastien und liefert ein lebendiges Bild vom Leben der Hochkultur. Die Speisekarte beim individuellen Abendessen können Sie dann wieder leicht lesen.

(F)

12. Tag, Mittwoch, 04.03.2020: Zurück nach Guatemala

Am Vormittag überqueren wir die Grenze zurück ins Nachbarland. Dann geht es durch das Land der Viehzüchter wieder in die neue Hauptstadt, Guatemala-Stadt. Erlauben Sie sich doch vor dem Abschiedsessen im Hotel dort einen letzten guatemaltekischen Rum - Zacapa! Übernachtung in Guatemala-Stadt. 270 km.

(F/A)

13. Tag, Donnerstag, 05.03.2020: Von Guatemala-Stadt nach Hause

Guatemala-Stadt hat viele Gesichter. Der Parque Central ist das Herz der Stadt, hier spielt sich das Leben ab. Direkt daneben sehen wir die beeindruckende Kathedrale mit vielen wertvollen Kunstschätzen aus Antigua. Und im Museum Popol Vuh lassen wir angesichts vieler Fundstücke und Schätze der Mayas die Erinnerungen an die letzten Tage Revue passieren. Letzte Souvenirs finden Sie vielleicht im Kunsthandwerksmarkt – auf jeden Fall aber eine Stärkung für den Rückflug beim Mittagessen im Restaurant. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Madrid (Nachtflug mit kurzem Stopp in San Salvador, Flugdauer insgesamt ca. 13 Std.).

(F/M)

14. Tag, Freitag, 06.03.2020: Zurück in Europa

Am frühen Nachmittag Ankunft in Madrid und Weiterflug.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
98,1%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
99,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
34,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
96,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
01.07.2019, Matthias Sorke Studiosus Länderexperte Guatemala Honduras “Als einzige europäische Airline bietet die Iberia sinnvolle Flugverbindungen nach Guatemala an. Auch wenn die Zustimmung zum Flugkomfort der spanischen Airline nicht zufriedenstellend ist, sollten Sie sich nicht dadurch von einer Guatemalareise abbringen lassen. Die Bewertungen zu den anderen Punkten sprechen für sich. Für 2021 bieten wir zusätzlich die Anreise mit dem Star Alliance Mitglied United Airlines mit Umstieg in den USA an.”
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.02.–06.03. 3690(ca. 3954 CHF) 4280(ca. 4586 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
14.03.–27.03. 3690(ca. 3954 CHF) 4280(ca. 4586 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.08.–28.08. 3790(ca. 4061 CHF) 4380(ca. 4693 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
31.10.–13.11. 3590(ca. 3847 CHF) 4180(ca. 4479 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
14.11.–27.11. 3690(ca. 3954 CHF) 4280(ca. 4586 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 23.10.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Guatemala-Stadt und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflug (Economy) mit Avianca von Guatemala-Stadt nach Flores
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen Reisebussen
  • 12 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Swimmingpool, meist mit Klimaanlage
  • Frühstück, 3 Mittagessen in Restaurants, 8 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Eintrittsgelder (ca. 130 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Guatemala und Honduras benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Zusätzlich möchten wir Sie bitten, den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurückzusenden. Er ist zur Erstellung einer Passliste notwendig, die die Grenzübertritte sowie das Einchecken in den Hotels erleichtert und beschleunigt.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

  • Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
  • fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
  • Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

  • teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und anderen elektrischen Geräten
  • fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
  • Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
  • ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
  • teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Guatemala. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

In Guatemala hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren etwas entspannt.

Reisen durch Guatemala verlaufen in der Regel ohne Probleme. Dennoch können soziale und politische Spannungen gelegentlich zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese verlaufen meist friedlich und richten sich nicht gegen Touristen. Da wir aus Sicherheitsgründen Protestaktionen und Straßenblockaden weiträumig meiden, können in Einzelfällen blockierte Straßen Verzögerungen und kurzfristige Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf erforderlich machen.

Während sich die Sicherheitslage in Guatemala in den letzten Jahren verbessert hat, ist die Situation im Nachbarland Honduras unverändert schwierig. Wir beschränken daher unsere Aufenthalte dort auf die grenznah zu Guatemala gelegene Ausgrabungsstätte von Copan.

In vielen Teilen Guatemalas besteht - vor allem nach Einbruch der Dunkelheit - eine erhöhte Gefahr krimineller Übergriffe. Wir verzichten daher auf längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit. Da es auf einzelnen Überlandstrecken in Guatemala in der Vergangenheit auch tagsüber Überfälle auf parkende Busse gegeben hat, haben wir unsere Buspartner und Reiseleiter angewiesen, auf bestimmten Strecken außerhalb bewachter Parkplätze nicht mehr anzuhalten. Dies gilt insbesondere für Fotostopps!

Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Mittelamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Guatemala.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Unverändert gültig seit: 25. September 2020

Sicherheitshinweis Guatemala

Zuletzt aktualisiert am: 25. September 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Guatemala weiterhin gewarnt.

Die Grenzen Guatemalas sind auch für ausländische Reisende wieder geöffnet. Die internationalen Flugverbindungen von und nach Guatemala werden allmählich wieder aufgenommen.

Alle ausländischen Reisenden müssen bei Einreise das Ergebnis eines COVID-19-PCR-Tests nachweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Sie müssen sich mit einem Online-Formular der Regierung von Guatemala registrieren und dabei Angaben zum Reiseweg und allen Aufenthaltsorten der vergangenen 14 Tage machen. Weisen Reisende COVID-19-Symptome auf oder wird ein COVID-19-Test am Flughafen durchgeführt, kann es ersatzweise zur Anordnung einer Quarantäne durch die Behörden kommen.

Der Grenzübertritt nach Belize aus Guatemala ist für Ausländer ohne Wohnsitz in Belize derzeit nicht möglich.

Der Ausnahmezustand (Estado de Calamidad) dauert weiterhin an. Es gilt eine allgemeine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 4 Uhr. Behörden und Institutionen arbeiten zum Teil mit beschränkter Kapazität und Öffnungszeiten. In vielen Geschäften und Behörden darf nur eine reduzierte Anzahl an Kunden eintreten. Öffentlicher Alkoholkonsum und –Verkauf ist nach 19 Uhr untersagt. Badestrände/-seen und sonstige touristische Ziele sind zum Teil gesperrt. Gottesdienste sind unter strengen Auflagen und nur mit sehr geringen Teilnehmerzahlen zugelassen. Schulen, Universitäten, Bars und einige Sportanlagen sind geschlossen. Sollten die Covid19-Fallzahlen wieder steigen, sind weitere Einschränkungen nicht ausgeschlossen.

Im öffentlichen Raum besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.

• Bei unbedingt notwendigen Reisen, informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Informationen der guatemaltekischen Regierung.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

Sicherheit

Innenpolitische Lage

In Guatemala-Stadt und anderen großen Städten, aber auch auf dem Land kann es im Fall von Demonstrationen zu Verkehrsbehinderungen wie Straßenblockaden kommen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Guatemala verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate. Neben der allgemeinen Straßenkriminalität ist Guatemala auch Schauplatz von Auseinandersetzungen im Bereich der Bandenkriminalität. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt niedrig.

In Guatemala-Stadt ist die Benutzung der roten Stadtbusse gefährlich, die grünen Stadtbusse („Transmetro“) und die blauen Busse („Transurbano“) gelten als relativ sicher. Auf öffentliche Busse werden gelegentlich Überfälle verübt. Überfälle auf Fußgänger und Autofahrer finden zu jeder Tageszeit statt, auch im dichten Berufsverkehr und werden in der Regel von mehreren bewaffneten Tätern gemeinsam begangen. Auch das Geschäfts- und Ausgehviertel „Zona Viva“ der Zone 10, in dem sich die meisten Hotels und Restaurants befinden, ist nicht völlig sicher.

Das Risiko von Überfällen besteht grundsätzlich auch in Touristenzentren wie Antigua, Flores, Tikal und am Atitlán-See. Vulkane sind des Öfteren Schauplätze von Übergriffen auf Touristen. Die Gefahr von Überfällen und des Abkommens von Wegen ist dort nicht zu unterschätzen.

Widerstand kann bei einem Überfall tragische Folgen haben, da Waffen weit verbreitet sind und die Hemmschwelle niedrig ist.

Willkürliche Maßnahmen durch Sicherheitskräfte sind möglich und können sich auch gegen Ausländer richten.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen und auch bei Reisen in das Landesinnere besonders vorsichtig und verzichten Sie das Tragen oder Zeigen von Wertsachen.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

• Klären Sie Ihre Reiseroute vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT ab und erbitten Sie ggf. Sicherheitsbegleitung.

• Sehen Sie in Guatemala-Stadt von der Benutzung der roten Stadtbusse ab und benutzen Sie die grünen oder blauen.

• Meiden Sie einsame Straßen und unbelebte Gegenden nachts unbedingt und möglichst auch tagsüber.

• Unternehmen Sie Ausflüge zu den Vulkanen nur unter Begleitung der Polizei oder lizensierter Führer und auch sonstige Wanderungen oder Trekking-Touren nicht allein.

• Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand und führen Sie möglichst einen kleineren Geldbetrag in einer getrennten Geldbörse und evtl. ein zweites Mobiltelefon mit sich.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Erdbeben und Vulkane

Guatemala liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommen kann.

Der südwestlich von Guatemala-Stadt gelegene Vulkan Fuego zeigt im Laufe des Jahres 2018 wieder mehrfach stark erhöhte Aktivitäten, zuletzt am 17. November 2018. Der Ausstoß von pyroklastischen Strömen führte im Juni/Juli 2018 zu zahlreichen Todesopfern und Evakuierungen.

Durch Erdbeben und Vulkanausbrüche kann es immer wieder zu Straßensperren und Einschränkungen im Flugverkehr kommen.

Tropenstürme und Überschwemmungen

Das Klima ist an den Küsten tropisch, im zentralen Hochland gemäßigt. Von Juni bis Ende November ist Hurrikan-Saison.

Starke Regenfälle können neben Überschwemmungen zu Erdrutschen führen, die die Straßen mehrere Stunden unpassierbar machen. Besondere Gefahr besteht bei Wohngebieten in Tallagen, die von Bergen umgeben sind, sogenannter Barrancos. Dort kann es wegen gravierendender Infrastrukturmängel aufgrund unkontrollierter Bebauung zu Erdrutschen kommen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Informieren Sie sich bei der guatemaltekischen Katastrophenschutzbehörde CONRED und des Instituts für Seismologie INSIVUMEH.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

• Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Guatemala

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen

Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei der Einreise aus Gelbfieber-Endemiegebieten ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ab dem 1. Lebensjahr vorgeschrieben. Das gilt auch für Transitaufenthalte von mehr als zwölf Stunden in einem Gelbfiebergebiet.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion
Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber
Dengue -Viren werden in vielen Teilen des Landes durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten.
Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya
Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Guatemala.
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Es besteht ganzjährig ein mittleres Übertragungs-Risiko (p. falciparum ca. 1%) in ländlichen Gebieten unterhalb von 1.500 m Höhe insbesondere im Department Zacapa im Grenzgebiet zu Honduras. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)
2019 wurden in Guatemala in zwei Umweltproben vakzine-abgeleiteten Polioviren nachgewiesen. Fälle bei Menschen wurden bisher nicht berichtet. Alle Reisenden sollten einen kompletten Impfschutz gegen Polio mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre besitzen. Weiterführende Informationen finden Sie im Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Leishmaniasis
Die kutane und mukokutane Form kommt in vielen Teilen des Landes vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. o.).

Leptospirose
Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)
In Guatemala kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u. U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z. T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende, an Chagas zu erkranken, sehr gering.

  • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  •  Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Medizinische Versorgung
Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten Guatemalas häufig nicht mit in Deutschland herrschenden technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen.

Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im

  • Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Unverändert gültig seit: 25. November 2019