Auvergne – Cevennen Wandern im Herzen Frankreichs

Frankreich

Übersicht

  • Wandern in den schönsten Landstrichen des Zentralmassivs
  • Meist leichte bis mittlere Wanderungen von bis zu 5 Stunden Dauer, zwei anspruchsvolle Touren
  • Besuch der Nachbildung der Grotte Chauvet
  • Bequeme Busreise ab und bis Mannheim

Das grüne Herz Frankreichs, das Zentralmassiv, erleben Sie auf unserer WanderStudienreise. Erhaben präsentieren sich die Vulkankegel in der Auvergne, kalkig-karstig die Schluchten in den Cevennen. Wie die Pilger von einst wandern wir auf den einsamen Höhenzügen ein Stück des Jakobsweges und finden Obdach in kleinen, so romantischen wie romanischen Dörfern. Ob Kapelle, Kirche oder Kathedrale - alle zeugen von der Kraft des Glaubens im Mittelalter. Wir wandern durch Landschaften, denen seit mehr als 100 Jahren die Menschen verloren gehen - doch begegnen wir auf unseren Wegen immer wieder charmanten Gastgebern. Mit ihnen genießen wir die Stille der Landschaft.

Route

1. Tag, Mittwoch, 13.09.2017: Auf nach Frankreich!

Um 14.15 Uhr empfängt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin, und gemeinsam fahren wir durchs Rheintal und durch die Franche-Comté. Die Strecke vorbei an dichten Wäldern, kurvigen Flüssen und saftigen Wiesen stimmt ein auf wunderbare wanderbare Landschaften. Ziel für heute ist Beaune. 480 km.

2. Tag, Donnerstag, 14.09.2017: In die Auvergne nach Issoire

Nach dem Frühstück reisen wir weiter durchs hügelige Burgund. Kurzer Stopp in Paray-le-Monial: Die Basilika ist seit Jahrhunderten eine Pilgerstätte – wir pilgern kurz mit. In Chatel-Montagne erwarten uns eine hübsche romanische Dorfkirche und eine erste • Auftaktwanderung in der grünen Hügellandschaft (2 Std., leicht, ↑ 100 m ↓ 100 m). Das macht durstig, und da kommt das Wasser im Belle-Epoque-Kurbad Vichy gerade recht: ein Glas auf die Gesundheit und eine Erinnerung an die unselige Zeit der deutschen Besetzung, als in diesem beschaulichen Ort die französische Regierung kollaborierte. Mischen Sie sich im Quellenpark unter die Kurgäste und genießen Sie das Flair des 19. Jahrhunderts. 320 km. Drei Übernachtungen in Issoire.

3. Tag, Freitag, 15.09.2017: Puy de Dome für Wanderer

Die Pedalisten der Tour de France fürchten den Vulkankegel Puy de Dome wie nur wenige andere Berge auf ihrer Rundfahrt. Doch wir • erklimmen den Gipfel ganz locker (4,5 Std., anspruchsvoll, ↑ 500 m ↓ 500 m) und genießen die Aussicht über das grüne Herz Frankreichs. Extratour Nachmittags spazieren wir durch Clermont-Ferrand, die Hauptstadt der Auvergne, und besuchen dabei auch die romanische Kirche Notre-Dame-du-Port (UNESCO-Welterbe). 110 km.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Wenn Ihnen der Aufstieg zum Gipfel am Anfang der Reise noch zu anstrengend ist, gibt Ihnen Ihre Reiseleiterin eine Wanderkarte. Statt zum Gipfel zu stürmen, wandern Sie auf gleicher Höhe um den Berg herum, bis Sie wieder den Bus sehen.

4. Tag, Samstag, 16.09.2017: Gipfeltreffen im Zentralmassiv

Issoire besticht mit seinem ländlichen Wochenmarkt. Gestern haben wir am Puy de Dome noch geübt, heute machen wir Ernst. Den Puy de Sancy, den höchsten Berg im Zentralmassiv, bezwingen wir - mit der Seilbahn. Von der Bergstation • wandern wir (3 Std., mittel, ↑ 100 m ↓ 600 m) in der Nähe der Dordognequellen über die grünen Grasmatten und überblicken das Bergland der Monts Dore. Am Nachmittag treffen wir einen Käser, der begeistert von seinem Handwerk erzählt. Trotz vieler Fragen und Antworten: Das Geheimnis des Fromage St-Nectaire lässt sich nicht beschreiben, nur schmecken. Und auf dem Rückweg nach Issoire wartet noch die zauberhafte romanische Kirche in St-Nectaire auf uns. 120 km.

5. Tag, Sonntag, 17.09.2017: Für Wanderer und Murmeltiere

Vormittags geht's Richtung Puy Mary: In den Bergen des Cantalmassivs treffen Sie mit etwas Glück Mufflons, Gämsen, Murmeltiere. Jedes Knacken lässt uns innehalten beim • Wandern (4,5 Std., mittel, ↑ 600 m ↓ 200 m). Wie schaut eigentlich ein Mufflon aus? Der Blick schweift aufmerksam. Vielleicht entdecken Sie auch Knabenkraut, Türkenbund oder den Gelben Enzian. Am Nachmittag erreichen wir St-Flour, wo Sie im historischen Ambiente unseres Hotels Seele und Füße baumeln lassen können. 140 km.

6. Tag, Montag, 18.09.2017: Menschenleere Landschaften

Unsere • Wanderung (2,5 Std., leicht, ↑ 150 m ↓ 50 m) führt von Nasbinals zum ehemaligen Passhospiz von Aubrac. Karg, windumtost und menschenleer die Landschaft – schon von Weitem sehen Sie den Tour des Anglais. Seine "Glocke der Verlorenen" sollte im Nebel Verirrten den Weg zum Hospiz weisen. Wir gehen ein Stück auf der Pilgerroute und genießen unterwegs ein Picknick. Bevor wir unser Hotel in Millau beziehen, machen wir noch einen Abstecher zur gigantischen Autobahnbrücke über den Tarn, der höchsten Straßenbrücke in Europa, die im Büro des Stararchitekten Norman Foster entworfen wurde. 180 km.

7. Tag, Dienstag, 19.09.2017: Der Causse de Larzac

Kargheit kennt einen Namen: Causse de Larzac. In den 1970er Jahren wollte sich das Militär den Landstrich sichern, doch gingen die Bauern dagegen auf die Barrikaden: Die Milch der Schafe sollte zivil bleiben. Auf dem Hochplateau • wandern wir (2 Std., leicht, ↑ 50 m ↓ 150 m) nach La Couvertoirade. Das Dorf bauten die Templer zur Festung um. Heute wohnen hier vor allem Lebenskünstler, Aussteiger, Kunsthandwerker. Wir besuchen eine Spinnerin, die in ihrem Atelier das alte Handwerk des Spinnens pflegt. Der Anfang eines Pullovers? Schafwolle, Spindel, Rad. Fragen Sie, was Sie schon immer wissen wollten. Am Nachmittag reisen wir weiter über Nant nach Meyrueis, kurvenreich, aber malerisch. 100km. Zwei Übernachtungen in Meyrueis.

8. Tag, Mittwoch, 20.09.2017: Die Schluchten des Tarns

Dort wo sich die Flüsse Tarn und Jonte begegnen, • geht's hinauf zum Causse Méjean (4 bis 5 Std., anspruchsvoll, ↑ 600 m ↓ 600 m). Extratour Unterwegs genießen wir die Landschaft, die herrliche Luft und die grandiose Aussicht. Da die wunderbarste Passage durch die Tarnschluchten von Le Rozier nach Ste-Enimie führt, wählen wir diese Route für die Weiterfahrt am Nachmittag, bevor wir über die Hochfläche Causse Méjean nach Meyrueis zurückfahren. 80 km.

Wollen Sie eine Wanderpause einlegen? Kein Problem. In Meyrueis bieten sich viele Aktivitäten. Unser Vorschlag: Lassen Sie sich mit dem Bus nach La Malène bringen. Hier können Sie die Tarnschluchten vom Boot aus entdecken. Später holt Sie der Bus wieder zur Weiterfahrt mit der gesamten Gruppe ab.

9. Tag, Donnerstag, 21.09.2017: In den Cevennen

Heute wollen wir es noch einmal wissen: hinein in die Wanderstiefel und hinauf zum Mont Lozère - mitten im Cevennen-Nationalpark. Wir • wandern auf den Höhen des mit 1699 m höchsten Berges dieses Gebirgszuges (3 Std., leicht bis mittel, ↑ 300 m ↓ 300 m). Spüren Sie hier oben die leichte Brise, die vom Mittelmeer herüberweht? Der "Schatzinsel"-Erfinder Stevenson widmete der Tour ein eigenes Buch, nachdem er die Cevennen mithilfe eines Esels bezwungen hatte! Dann geht es nach Aubenas. 170 km. Zwei Übernachtungen.

10. Tag, Freitag, 22.09.2017: Die Höhle von Chauvet

Vormittags • wandern wir auf einem aussichtsreichen Weg mit Blick auf die Schluchten der Ardèche (2,5 Std., mittel, ↑ 250 m ↓ 250 m). Nachmittags führt unser Weg in die Unterwelt. In der letzten Eiszeit stürzte eine Felswand in die Tiefe und versiegelte eine Höhle voller Kunstschätze. Die Entdecker krochen 1994 durch einen Tunnel in die altsteinzeitliche Galerie (UNESCO-Welterbe). Seit 2015 können die ältesten bekannten Gemälde als originalgetreue Nachbildung bewundert werden. Zurück in Aubenas sucht sich jeder seinen Lieblingsort zum Abendessen; Ihr Reiseleiter hat einige Tipps parat! 100 km.

11. Tag, Samstag, 23.09.2017: Vom Zentralmassiv ins Rhonetal

Wir verneigen uns noch einmal vor der Schönheit der Natur, dann verlassen wir das Zentralmassiv. In Lyon machen wir halt für einen Rundgang durch die sehenswerte Altstadt (UNESCO-Welterbe). Extratour Auch kulinarisch ist Lyon seit Jahren legendär; welches Restaurant auch immer Sie ausprobieren, die Wahrscheinlichkeit, exzellent zu essen, ist groß. Nachmittags geht es dann weiter nach Besancon. 440 km.

Wenn Sie sich für Kunst interessieren, dann verzichten Sie doch auf den gemeinsamen Rundgang durch die Altstadt und besuchen Sie das Musée des Beaux-Arts am Place des Terreaux mit seinen alten Meistern von Perugino bis Lucas Cranach.

12. Tag, Sonntag, 24.09.2017: Rückfahrt ab Besancon

Adieu, France! Durch die Burgundische Pforte geht es ins Rheintal und weiter nach Mannheim, wo wir gegen 14 Uhr eintreffen. 380 km.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.07.–16.07. 1965(ca. 2218 CHF) 2360(ca. 2664 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
02.08.–13.08. 1965(ca. 2218 CHF) 2360(ca. 2664 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
2360(ca. 2664 CHF) Dr. Björn Stüben

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 18.8.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Rundreise/Ausflüge in bequemem Reisebus (Klimaanlage, WC)
  • 11 Übernachtungen in bewährten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet), am 10. Tag nur Frühstück
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Eine Käseprobe
  • Seilbahnfahrt auf den Puy de Sancy
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Busfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Sicherheit in den Hotels

In Frankreich sind die gesetzlichen Anforderungen an die Sicherheitseinrichtungen in den Hotels teilweise anders als in Deutschland. Folgende Punkte weichen vom deutschen Standard ab:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen oft nicht vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm

- Zwischenräume bei Geländerstäben größer als in Deutschland zugelassen

- Unebenheiten und Stufen aufgrund von Anbauten und Hotelerweiterungen

- Beleuchtung der Außenanlagen nicht ausreichend

- fehlende Angabe zur Wassertiefe in Hallenbädern oder Swimmingpools

- Swimmingpools oft nachts nicht beleuchtet und nicht gesichert

- teilweise fehlende Isolierung an Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Frankreich zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at.

Das Eidgenössische Department für Auswärtige Angelegenheiten veröffentlicht im Regelfall keine Sicherheitsinformationen zu europäischen Ländern.

Wie für viele Länder weltweit und für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union so schließt das Auswärtige Amt auch für Frankreich die Gefahr terroristischer Anschläge nicht aus. Die französischen Behörden haben auf diese Bedrohung reagiert und gerade in den großen Städten ihre Sicherheitsmaßnahmen (¿vigipirate¿) erheblich verstärkt.

Vor diesem Hintergrund meiden wir in allen französischen Großstädten nach Möglichkeit politische Kundgebungen und Orte mit größeren Menschenansammlungen.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Wir verfolgen die weitere Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Studiosus-Team

Stand: 10. Juli 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweise

Frankreich

Stand: 03. August 2017

Aktuelle Hinweise

Wegen extremer Temperaturen einhergehend mit großer Trockenheit besteht derzeit in Südfrankreich und auf Korsika eine erhöhte Gefährdung durch Waldbrände. Diese können sich besonders dann sehr schnell ausbreiten, wenn sie vom Mistral angefacht werden, siehe auch Naturkatastrophen unter Landesspezifische Sicherheitshinweise.

Nach den Angriffen auf Polizeikräfte auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris am 20. April und 19. Juni 2017 bleibt die Sicherheitslage in Frankreich, insbesondere in Paris und anderen Großstädten, sehr angespannt.

Reisenden wird zu besonderer Vorsicht geraten. Weiterhin wird empfohlen, sich über Medienangebote, insbesondere Social-Media-Accounts der französischen Regierungs- und Sicherheitsstellen und diese Reise- und Sicherheitshinweise informiert zu halten.

Seit Anfang 2015 ist Frankreich Ziel mehrerer schwerer Terroranschläge geworden: Anschlag auf das Redaktionsbüro von Charlie Hebdo im Januar 2015, Anschläge in Paris im November 2015 und in Nizza am 14. Juli 2016.

Der seit November 2015 geltende Ausnahmezustand wurde bis Mitte November 2017 verlängert. In diesem Zusammenhang gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen, darunter u.a. verstärkte Personenkontrollen in der Öffentlichkeit.

Es ist mit folgenden Maßnahmen zu rechnen:

- Stichprobenkontrollen in den U-Bahnstationen und Bahnhöfen

- verstärkte Militärpräsenz an den Bahnhöfen

- Polizeipräsenz in den U-Bahnen und auf den Straßen

- Zugangskontrollen an den Flughäfen und zum Thalys

Es wird dringend geraten, den Anweisungen der französischen Sicherheitskräfte Folge zu leisten und sich zur Lageentwicklung über die Medien und diese Reisehinweise informiert zu halten.

Daneben finden bis einschließlich 31. Oktober 2017 Kontrollen an den Landesbinnengrenzen Frankreichs zu Belgien, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an den Luft- und Seegrenzen statt. Es kann daher im Reiseverkehr vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Insbesondere bei der Einreise aus Großbritannien muss mit längeren Wartzeiten gerechnet werden. Reisende sollten ständig ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich führen (s. auch unter Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige).

Bei Flugreisen von und nach Frankreich sollte das Internetangebot der betreffenden Fluggesellschaft auf eventuelle kurzfristige Hinweise zu Verzögerungen oder Annullierungen geprüft werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus

Zur Begegnung von terroristischen Bedrohungen gilt in Frankreich der Plan ¿Vigipirate¿, der je nach Bedrohungslage verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Aktuell gilt landesweit ein erhöhtes Schutzniveau.

Es ist mit erhöhten Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen im Reiseverkehr zu rechnen. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und U-Bahnen gibt es verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

Naturkatastrophen

In den Sommermonaten kommt es in Frankreich aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison, im Indischen Ozean von Januar bis April.

Reisende nach Martinique, Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Barthélemy als auch nach La Réunion und Mayotte werden daher um Beachtung der Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland gebeten.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden ggfs. über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen im Land / Straßenverkehr / Kriminalität

Es wird empfohlen, mit Wohnmobilen und Campingwagen nur bewachte Campingplätze anzusteuern. Von Übernachtungen auf Rastplätzen, insbesondere entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs, wird wegen Aktivitäten organisierter Banden dringend abgeraten.

Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr werden insbesondere aus den Regionen Rhône-Alpes, Auvergne, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Aquitaine und der Insel Korsika gemeldet. Zur Vorbeugung wird empfohlen, auch während der Fahrt Wertsachen möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug aufzubewahren, das Fahrzeug verriegelt zu lassen und nicht unbewacht abzustellen.

Daneben kann es auf der Strecke zum Fähranleger von Calais zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Personen kommen, die illegal ins Vereinigte Königreich zu gelangen versuchen.

In allen touristischen Hochburgen Frankreichs sind Übergriffe auf ausländische Besucher festzustellen, die zum Ziel haben, ihre Wertgegenstände zu stehlen. Es wird dringend angeraten, vorsichtig zu sein, keine überflüssigen Wertgegenstände mitzuführen und für Notfälle Kopien von Ausweispapieren und Listen wichtiger Telefonnummern jederzeit zugänglich aufzubewahren.

Autofahrer und Fahrer zwei- und dreirädriger Motorräder, die mehr als 50 ccm haben (auch Touristen), sind in Frankreich ausnahmslos verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltester im Fahrzeug mit sich zu führen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit auf französischen Straßen zu erhöhen.

Alle Kraftfahrzeuge und Krafträder benötigen unabhängig von der Antriebsart für die Zone innerhalb des Stadtautobahnrings von Paris (Umweltzone) vom 15. Januar 2017 an die Plakette ¿Crit'Air¿, die in Abhängigkeit vom Emissionsniveau des Fahrzeugs in 6 Stufen vergeben wird. Abhängig von der vergebenen Stufe können daneben gesondert ausgewiesene Bereiche innerhalb der Umweltzone für die Einfahrt oder das Parken gesperrt werden. Vor dem 1. Januar 1997 erstmals zugelassene Kraftfahrzeuge und vor dem 1. Juni 1999 erstmals zugelassene Krafträder dürfen nicht in die Umweltzone einfahren. Die Plakette kann unter www.certificat-air.gouv.fr online beantragt werden. Eine deutsche Umweltplakette berechtigt nicht zur Einfahrt in die Pariser Umweltzone.

Im Straßenverkehr gelten eine Reihe von Sonderregelungen für Fahrverbote und teilweise zeitlich begrenzte Verkehrsbeschränkungen. Nähere Informationen unter

www.bison-fute.equipement.gouv.fr

Reisen nach Korsika

Es besteht die Gefahr von Sprengstoffanschlägen auf öffentliche Einrichtungen und vereinzelt auch auf unbewohnte Zweitwohnungen. Die Anschläge sind politisch motiviert und richten sich nicht gegen ausländische Touristen, sondern gegen Symbole der Staatsgewalt (Gendarmerie- und Polizeistationen, Gebäude der Finanzverwaltung - Trésor Public). Da jedoch in zunehmendem Maße auch von Touristen frequentierte Einrichtungen Anschlagsziele darstellen (z.B. Flughäfen) oder die Anschläge sich in der Nähe vielbesuchter Orte ereignen,, kann die Gefährdung von Personen nicht ausgeschlossen werden.

Übergriffe mit eindeutig kriminellem Charakter auf Touristen haben zugenommen.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

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Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000