Karelien – von Finnland nach Russland

Finnland, Russland

Übersicht

Seen mit kristallklarem Wasser, sanfte Hügel und schroffe Felsen, Heilquellen und dichte Urwälder: Entdecken Sie die unberührte Natur Kareliens in Finnland und Russland. Freuen Sie sich aber auch auf die Städtehighlights Helsinki und St. Petersburg – und die UNESCO-geadelten Holzkirchen auf der Insel Kishi im Onegasee.

Route

1. Tag, Sonntag, 06.08.2017: Hei, Helsinki

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug nach Helsinki. Um 15 Uhr begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter und gemeinsam spazieren wir zum schneeweißen Dom, werfen einen Blick in die orthodoxe Uspenski-Kathedrale und schauen in der Markthalle am Hafen, was es zwischen Rentier, Lachs und Moltebeeren alles Leckeres gibt. Über die Flaniermeile Esplanadi bummeln wir zum Design-Distrikt und mit dem Abendessen in einem Restaurant in Innenstadt klingt der Tag aus.

2. Tag, Montag, 07.08.2017: Helsinki und Porvoo

Jung und fröhlich erleben wir die finnische Hauptstadt. Bevor wir sie Richtung Osten verlassen, geht es vorbei an modernen Bauten wie der Konzerthalle Musiikkitalo und der Finlandia-Halle. Wir werfen noch einen Blick in den beeindruckenden Felsendom und sehen uns das markante Denkmal des finnischen Komponisten Jean Sibelius an. Ein Stück altes Finnland erwartet uns in der Kleinstadt Porvoo mit ihren vielen bunten Holzhäuschen. Abends sind wir in Kotka.

3. Tag, Dienstag, 08.08.2017: Auf nach Karelien!

Keine hässliche Stelle hat sich die Zarenfamilie ausgesucht für ihre Fischerhütte Langinkoski: eine Insel in den Stromschnellen des Flusses bei Kotka. Auch in der Festungsstadt Hamina machen wir Halt, bevor die Landschaft ganz im Mittelpunkt steht. In den Weiten Kareliens gehen Wasser und Land ineinander über. Die Krönung ist unsere Fahrt über einen schmalen natürlichen Damm über den Saimaa-See. Mitten in der Natur liegt auch unser Hotel bei Kerimäki.

4. Tag, Mittwoch, 09.08.2017: Von Savonlinna nach Sortavala

Die größte Holzkirche der Welt erwartet uns in Kerimäki. Danach besuchen wir in Savonlinna die mittelalterliche Burg Olavinlinna – eindrucksvolle Kulisse für die international renommierten Opernfestspiele. Wir schlendern über den kleinen Marktplatz und finden heraus, was sich hinter "Lörtsy" oder "Möttönen" verbirgt - und wie das schmeckt. Durch den finnischen Teil von Karelien geht es weiter an die Grenze. Hier winken wir unserem finnischen Bus und Fahrer zum Abschied. Mit unserem Gepäck passieren wir zu Fuß die Grenze. Eventuell müssen wir dort etwas warten, schließlich verlassen wir die EU zur Einreise in die Russische Föderation. Jenseits der Grenze erwartet uns ein russischer Fahrer mit seinem Bus. Unser erstes Ziel: Ruskeala. Wir spazieren (1 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) durch ein Tal zum ehemalige Marmorsteinbruch, der, mit smaragdgrün schimmerndem Grundwasser gefüllt, eine Augenweide ist. Später in St. Petersburg sehen wir karelischen Marmor verarbeitet: Etliche historische Bauwerke sind damit geschmückt. Zwei Übernachtungen in Sortavala.

5. Tag, Donnerstag, 10.08.2017: Über den Ladogasee zur Insel Walaam

Wenn das Wetter passt, düsen wir mit dem Tragflügelboot über den Ladogasee. Unser Ziel: die Insel Walaam. Dort pilgern wir zum Kloster (UNESCO-Welterbe) und zur Verklärungskirche. Zum Mittagessen lassen wir uns im Refektorium des Klosters nieder. Dann rufen die Verlockungen der Natur: Ein Pfad (1 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) führt von hier an der Bucht entlang zur Nikolaj-Kapelle. Am Ende des Tages bringt uns das Tragflügelboot wieder zurück nach Sortavala.

6. Tag, Freitag, 11.08.2017: Karelisches Freilichtmuseum

Kinerma, 2016 zum schönsten Dorf Russlands gekürt, ist heute eine Art Freilichtmuseum mit 16 Häusern in ursprünglicher karelischer Holzbaukunst des 19. Jahrhunderts. Wir bummeln durch den über 450 Jahre alten Weiler und bleiben gleich zum Mittagessen. Eine ansässige Familie bewirtet uns mit typischen Gerichten der Region. Am Nachmittag erreichen wir Petrosawodsk. Die Hauptstadt Kareliens liegt terrassenförmig an der Mündung zum Onegasee. Zwei Übernachtungen.

7. Tag, Samstag, 12.08.2017: Insel Kishi

Per Boot über den Onegasee zur berühmten Insel Kishi (UNESCO-Welterbe). Wir erkunden die Insel zu Fuß und bestaunen ausgiebig Holzkirchen und -kapellen in allen Variationen. Die Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln ragt kühn empor und wurde ganz ohne Nägel erbaut. Das Tragflügelboot bringt uns zurück ans Ufer.

8. Tag, Sonntag, 13.08.2017: Naturschutzgebiet Kiwatsch

Zwischen uralten Kiefern und Tannen durchstreifen wir das Naturschutzgebiet von Kiwatsch und spazieren (2 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) vorbei an im dichten Wald verborgenen Seen, grenzenlos scheinenden Mooren und massiven Basaltfelsen zum großen Wasserfall. Hier wächst auch die karelische Birke, deren Holz so exklusiv wie Marmor ist. Zurück in der Petrosawodsk stärken wir uns für unsere Schnellzugfahrt nach St. Petersburg, das wir am späten Abend erreichen. Transfer zum Hotel. Drei Übernachtungen.

9. Tag, Montag, 14.08.2017: Viel Vergnügen in Peterhof

Da kann Versailles fast einpacken: Schloss Peterhof ist die Krönung in Sachen Parkanlagen. Im streng geometrisch angelegten Park mit 160 Springbrunnen und der größten Brunnenkaskade der Welt zeigt sich der Despotismus von seiner heiteren Seite. Wir bewundern auch das etwas bescheidenere Schloss Monplaisir und genießen von hier den Blick auf den Finnischen Meerbusen. Zurück in St. Petersburg haben Sie noch ein paar Stunden Zeit für sich.

10. Tag, Dienstag, 15.08.2017: Die schöne Zarenstadt

Vorhang auf für St. Petersburg! Auf unserer Stadtrundfahrt wird sofort klar - St. Petersburg wird nicht zu Unrecht "Venedig des Nordens" genannt. Ein Highlight jagt das nächste: Newskiprospekt, Winterpalast, Schlossplatz, Isaaks- und Kasaner-Kathedrale ... (alles von außen). In der Peter-Paul-Festung erweisen wir den Zaren die letzte Ehre. Den Großteil des Nachmittags verbringen wir im Bilderrausch der Eremitage, eines der größten Kunstmuseen der Welt. Tagelang könnte man durch die prunkvollen Gänge streifen und die Werke der größten Künstler der Welt bewundern. Abends speisen wir zum Abschied in einem traditionellen Restaurant: Sakuski - einer Platte kalter Vorspeisen - folgt vegetarische Küche. Oder doch lieber der deftige Braten Zharkoje? Wodka passt jedenfalls immer – na sdorowje!

11. Tag, Mittwoch, 16.08.2017: Abschied mit Bernsteinzimmer

Bevor Sie den Heimweg antreten, geht es nach Zarskoje Selo, wo ein märchenhaftes Erlebnis auf uns wartet: der Katharinenpalast mit dem größten Rätsel St. Petersburgs, dem legendären Bernsteinzimmer. Russische Künstler haben es rekonstruiert, denn das Original ist bis heute verschollen. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Event

Ein offenes Wort

Außerhalb von St. Petersburg ist die touristische Infrastruktur nicht immer ganz zufriedenstellend. Es gibt auf dem flachen Land nur wenige Hotels, die groß genug sind, Gruppen aufzunehmen. Ihr Standard entspricht nicht immer deutschen Vorstellungen. Wir sind aber der Meinung, dass das Erlebnis der Natur in Karelien und die herzliche russische Gastfreundschaft diese Einschränkungen mehr als aufwiegen.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
06.08.–16.08. 2975(ca. 3228 CHF) 3605(ca. 3912 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 23.6.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Helsinki und zurück von St. Petersburg; weitere Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier - nach Auswahl der Fluganreise - online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • Bahnfahrt von Petrosawodsk nach St. Petersburg in der 2. Klasse
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 10 Übernachtungen in bewährten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück), am 5. und 6. Tag Mittag- statt Abendessen, am 9. Tag nur Frühstück
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 56 €)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Die für die Visabeantragung obligatorische Reise-Krankenversicherung inkl. Kranken-Rücktransport ist im Reisepreis enthalten. Kurzfristiges Visum gegen Mehrpreis möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Finnland benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass oder einen Personalausweis (Identitätskarte).

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Für die Einreise nach Russland benötigen Sie ein Visum.

Visabeantragung durch Studiosus für: Reiseteilnehmer aller Nationalitäten

Erforderliches Reisedokument: Reisepass, für Kinder Kinderreisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende hinaus

Anzahl freie Seiten: 2 (Seite 5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Die Gebühren, die für die Visabeantragung bei den russischen Behörden anfallen, sind je nach Nationalität sehr unterschiedlich. Für Deutsche, Österreicher und Schweizer sind die Gebühren im Reisepreis eingeschlossen. Sollten für Gäste mit anderen Nationalitäten zusätzliche Gebühren anfallen, so müssen wir Ihnen diese Kosten in Rechnung stellen.

Die Visabeantragung für Russland erfolgt in zwei Schritten:

1. Schritt: Online-Antrag

Der Visaantrag für Russland wird online gestellt. Wir benötigen innerhalb von 3 Wochen nach der Buchung folgende Unterlagen von Ihnen:

- eine gut leserliche Passkopie per Post oder per E-Mail

- komplett ausgefüllter Fragebogen 'Wichtige Angaben zu Ihrer Person'

Wir füllen anhand dieser Unterlagen den Online-Antrag ca. 6 Wochen vor der Abreise für Sie aus. Den ausgedruckten Online-Antrag schicken wir Ihnen zur Unterschrift zu.

2. Schritt: Einsendung von Visaunterlagen

Sobald Sie den ausgedruckten Online-Antrag von uns erhalten haben, senden Sie uns bitte bis 5 Wochen vor der Anreise folgende Unterlagen zu:

- den unterschriebenen Online-Visaantrag **

- Reisepass im Original

- ein farbiges biometrisches Passbild, für das folgende Regeln gelten:

- Format 35x45 mm

- nicht gescannt, kopiert oder selbst ausgedruckt

- das Bild muss scharf, kontrastreich und gleichmäßig ausgeleuchtet sein

- Hintergrund muss zwingend weiß sein

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Russland beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Die für die Visabeantragung obligatorische Reise-Krankenversicherung inkl. Kranken-Rücktransport ist im Reisepreis enthalten. Kurzfristiges Visum gegen Mehrpreis möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Russland zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben einen Auszug aus dem aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Russland. Den kompletten Wortlaut finden Sie in Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Trotz der anhaltenden internationalen Spannungen rund um die Ukraine ist Russland ein stabiles Reiseland geblieben. Wegen der seit Jahren ungelösten Regionalkonflikte in der Nordkaukasusregion sind weiterhin Terroranschläge extremistischer Gruppen nicht auszuschließen: Diese Gefahr besteht in besonderem Maße in Moskau, aber grundsätzlich auch in anderen russischen Metropolen. Die Sicherheitsvorkehrungen der russischen Behörden bleiben daher unverändert auf hohem Niveau. Wegen der erhöhten Terrorgefährdung verzichten wir auf Reisen in den Nordkaukasus und fordern unsere Reiseleiter und Leistungspartner insbesondere in den Großstädten zu erhöhter Vorsicht auf.

Die rasanten sozialen und politischen Veränderungen der letzten Jahre haben in vielen Ländern Osteuropas, so auch in Russland, zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt: Bitte seien Sie vor allem in den Großstädten vor Straßendieben und Überfällen auf der Hut und befolgen Sie die aktuellen Sicherheitstipps, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt!

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren russischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 29. Mai 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand 2. Mai 2017

(unverändert seit 9. März 2017)

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen ¿Al Qaida¿ und ¿Islamischer Staat¿ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Russische Föderation

Stand: 29. Mai 2017

Aktuelle Hinweise

Anlässlich des FIFA-Konföderationen-Pokals 2017 (¿Confed Cup¿) gelten besondere Regelungen für die Anmeldung (Registrierung) nach Einreise in die Russische Föderation. Während des Zeitraums vom 1. Juni 2017 bis 12. Juli 2017 müssen sich Reisende in den Städten Moskau, St. Petersburg, Kasan und Sotschi (Spielorte) binnen 24 Stunden registrieren lassen.

Bei Unterkunft in einem Hotel erfolgt die Registrierung automatisch, in anderen Fällen muss die einladende Person bzw. Organisation aktiv werden, siehe Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - Migrationskarte/Anmeldung nach Einreise.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisebeschränkungen

Reisen in den Nordkaukasus: Bei Reisen in den Föderalbezirk Nordkaukasus sowie angrenzende Regionen wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Insbesondere von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten.

In den oben genannten Regionen besteht aufgrund von Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen und Entführungsfällen ein hohes Sicherheitsrisiko.

Personen, die trotz der hohen Risiken in die oben genannten Regionen reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der deutschen Botschaft in Moskau rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen.

Der Grenzübergang Dariali/Hoher Lars an der A 301 (¿Georgischen Heerstraße¿), die Nordossetien (Russland) mit Georgien verbindet sowie der Grenzübergang Samur an der Grenze zwischen Dagestan (Russland) und Aserbaidschan sind inzwischen wieder für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Allerdings können kapazitätsbedingte Schwierigkeiten beim Grenzübertritt nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere sind jedoch die Reisehinweise für den Nordkaukasus zu beachten, s. o.

Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird von den georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet.

Zur Sicherheitslage in Südossetien und Abchasien sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Georgien zu beachten.

Terrorismus/Kriminalität

Wie verschiedene Anschläge mit zahlreichen Todesopfern in den letzten Jahren gezeigt haben, kann es in Russland, auch außerhalb der Kaukasus-Region, jederzeit zu Attentaten kommen. Zuletzt kam es am 3. April 2017 in Sankt Petersburg zu einem Anschlag in der Metro, der Todesopfer und Verletzte forderte. Die russischen Behörden haben zuletzt ihre Warnung vor Attentaten bekräftigt und rufen weiterhin zu besonderer Vorsicht auf.

Die generelle Empfehlung, besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht insbesondere bei Menschenansammlungen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (insbesondere U-Bahn, Bus) walten zu lassen, gilt unverändert.

In der Club- und Kneipenszene russischer Großstädte kommt es - wie in Großstädten in anderen Ländern auch - zu nächtlichen, z.T. alkoholbedingten Straftaten, die sich auch gegen ausländische Staatsbürger und Touristen richten können (z.B. Körperverletzungsdelikte, Überfälle mit sog. ¿k.o.-Tropfen¿). Angemessene Wachsamkeit sowie die Nutzung registrierter Taxiunternehmen ist daher empfehlenswert.

Lage sexueller Minderheiten

Es wird auf jüngste Vorfälle von Gewalt nicht-staatlicher Seite hingewiesen, bei denen es zu Übergriffen auf Homosexuelle und gleichgeschlechtliche Paare gekommen ist. Weitere gewalttätige Übergriffe, insbesondere bei öffentlichem Zeigen gegenseitiger Zuneigung, sind nicht auszuschließen.

Homosexualität ist in Russland nicht strafbar. Jedoch ist die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der russischen Gesellschaft gering.

Das föderale Gesetz gegen ¿Propaganda nicht-traditioneller sexueller Beziehungen gegenüber Minderjährigen¿ ist am 30. Juni 2013 in Kraft getreten. Durch das Gesetz drohen auch Ausländern bei Weitergabe von Informationen, öffentlicher Demonstration und Unterstützung von Homosexualität Geldbußen in Höhe von bis zu 100.000,- Rubel, bis zu 15 Tage Haft und die Ausweisung aus der Russischen Föderation.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Medizinische Hinweise

Impfschutz

Keine Pflichtimpfungen bei Einreise.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie FSME empfohlen.

HIV/ AIDS

Ende 2014 waren nach offiziellen russischen Angaben 907.607 Fälle von HIV/AIDS-Infizierten für die Russische Föderation gemeldet.

Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften. Von Ausländern wird vor Ausstellung eines Daueraufenthaltstitels die Vorlage eines HIV-Tests verlangt.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

FSME/RSSE

Die Russische Föderation ist Risikogebiet für die durch Zecken übertragende Frühjahr-Sommermeningoenzephalitis (FSME / RSSE). Der in Deutschland erhältliche FSME- Impfstoff schützt auch vor der in der Russischen Föderation endemischen Virusvariante. Zecken können auch andere Krankheiten (z.B. die Borreliose) übertragen. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei Aufenthalten im Freien sind zu beachten.

Tollwut

Das Tollwutrisiko durch streunende Hunde reicht bis in die Städte. Eine Tollwutimpfung wird bei entsprechender Exposition empfohlen.

Radioaktive Risiken

Es ist nicht ausschließen, dass es in der Nähe der Stadt Tscheljabinsk (Atomanlage Majak) noch 2007 zu Unfällen mit Freisetzung von Radioaktivität gekommen ist. Waldfrüchte, Pilze und Beeren könnten radioaktiv belastet sein, von dem Verzehr dieser meist lokal angebotenen Lebensmittel wird dringend abgeraten.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung insbesondere außerhalb der großen Städte ist mit der medizinischen Versorgung in Mitteleuropa nicht zu vergleichen. In aller Regel sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. In Moskau, St. Petersburg und einigen anderen Großstädten gibt es einige meist private Krankenhäuser, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden.

Notfallbehandlungen in staatlichen Kliniken sind laut Gesetz grundsätzlich kostenlos, die staatlichen Kliniken entsprechen aber in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. Hilfe kann über die Notfall-Telefonnummer 03 (vom Mobiltelefon: 112) gerufen werden.

In privaten Krankenhäusern, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung um ein vielfaches höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet. Der Reisende sollte für den Krankheitsfall daher genügend Bargeld mit sich führen oder in Deutschland Vorkehrungen für eine schnelle Bargeldbeschaffung (über Kreditkarte oder Blitzüberweisung) treffen. In der Vergangenheit sind für größere Eingriffe bis zu 4.000 € Vorleistung verlangt worden. Aufschiebbare oder schwerere Operationen sollten nach ärztlicher Rücksprache in Mitteleuropa durchgeführt werden.

Gemäß den russischen Visavorschriften muss für eine Einreise in die Russische Föderation eine Krankenversicherung abgeschlossen werden. Im Krankheitsfalle sollte sofort mit dieser Versicherung Kontakt aufgenommen werden.

Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in den großen Städten der Russischen Föderation haben ein gutes Sortiment, wichtig Standardmedikamente sind vorhanden. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Flugrettungsversicherung (z.B. bei der Deutschen Rettungsflugwacht) wird dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise in die Russische Föderation durch eine medizinische Beratungsstelle/einen /Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

Unverändert gültig seit: 3. Februar 2016