Südafrika Naturparadies

Eswatini, Südafrika

Übersicht

  • Studienreise zu den bedeutendsten Tierreservaten Südafrikas
  • Viele Pirschfahrten in offenen Fahrzeugen
  • Bootsfahrt zur Wal- bzw. Robbenbeobachtung
  • Kleine Gruppe von maximal 20 Teilnehmern

Beobachten, wittern, spüren Sie die Natur Afrikas aus nächster Nähe! Wenige Länder der Welt überraschen mit ähnlich abwechslungsreicher Fauna und Flora wie Südafrika in seinen legendären Wildparks und Reservaten. Vom Großwild der afrikanischen Savanne bis zu den spektakulärsten Bewohnern der Meere können Sie alles erleben, wovon Tierfreunde träumen: Elefanten, Büffel, Löwen, Giraffen, Wale, Haie, Robben, Pinguine und jede Menge Vögel! Nicht zu vergessen die Pflanzenwelt; die Kapflora ist eines der nur sechs Florenreiche unseres Erdballs. Last, but not least: die südafrikanische Lebensart und -freude - auf unserer Reise natürlich mitgebucht!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 10.02.2019: Abflug nach Afrika

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug von München oder Frankfurt mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag, Montag, 11.02.2019: Willkommen in Südafrika!

Sie landen am Morgen in Johannesburg, Ihr Studiosus-Reiseleiter holt Sie am Flughafen ab. Gemeinsam geht die Fahrt nach Osten, ins subtropische Tiefland. 440 km. Ankunft am Nachmittag und Freizeit. Drei Übernachtungen in Hazyview.

(A)

3. Tag, Dienstag, 12.02.2019: Safari im Krüger-Nationalpark

Frühmorgens raus aus den Federn zur Pirschfahrt in den legendären Krüger-Nationalpark! Wir nehmen uns Zeit, die Wunder dieses Tierparadieses zu entdecken: Elefanten, Nashörner, Büffel und mit etwas Glück Löwen und Leoparden – die "Big Five" warten auf Sie. Doch die vielen Antilopen, Giraffen, Vögel und anderen Tiere sind kaum weniger interessant. Nach etwa neun Stunden kehren wir bildersatt und froh zurück. Ca. 250 km. Freizeit in unserem komfortablen Hotel.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 13.02.2019: Himmlische Aussichten

Heute folgt ein landschaftlicher Höhepunkt auf den nächsten: vom Lone-Creek-Wasserfall zum Trauer- und zum Freudenfluss, vom atemberaubenden Blyde River Canyon zum "Gottesfenster". Wahrlich himmlische Ausblicke, bei klarem Wetter fast bis nach Mosambik! Extra Tour 150 km.

Immer wieder hat Studiosus Extratouren für Sie vorbereitet, damit Sie Ihr Urlaubsprogramm nach Tageslaune abwandeln können. Sie sind noch ganz berauscht von den wilden Eindrücken im Krüger-Nationalpark? Dann geben Sie Ihrer Sehnsucht nach und buchen Sie eine zweite Krüger-Safari anstelle der Panoramafahrt!
(F/A)

5. Tag, Donnerstag, 14.02.2019: Ins Königreich Swasiland

Durch Zuckerrohrfelder und bewaldetes Hügelland fahren wir ins Königreich Swasiland. Unterwegs erzählt Ihr Reiseleiter von der nicht überall glänzenden Realität in der letzten Monarchie Afrikas. Nachmittags erste Fotosafari im Mkhaya-Wildreservat. Unsere Unterkunft: urige strohgedeckte Bungalows. 290 km.

(F/A)

6. Tag, Freitag, 15.02.2019: Zululand - Afrika aus erster Hand

Wir starten frühmorgens zu einer Pirschfahrt in offenen Allradfahrzeugen zu den großen und kleinen Tieren. Nach einem späten Frühstück reisen wir weiter ins Land der Zulus. In einer Schule in Pongola, die von der Studiosus Foundation unterstützt wird, spüren wir Hoffnung und Lebensfreude trotz Aids, Armut und Arbeitslosigkeit. Im Gespräch mit den engagierten Pädagogen lernen wir aus erster Hand den Alltag im ländlichen Afrika kennen. Nach einem ländlich-südafrikanischen Mittagessen reisen wir weiter in eines der berühmtesten Wildreservate Südafrikas. 270 km. Zwei Übernachtungen in Hluhluwe.

(F/M/A)

7. Tag, Samstag, 16.02.2019: Nashörner haben Vorfahrt - immer!

Sie fühlen sich fast schon wie ein alter Hase bei unserer neuerlichen Safari in offenen Geländefahrzeugen? Wir sind heute den ganzen Tag unterwegs. Das Hluhluwe-Umfolozi-Wildreservat ist landschaftlich eine Augenweide. Und wenn "weiße" und "schwarze" Nashörner unvermittelt durchs Unterholz brechen, lassen wir ihnen die Vorfahrt! Extra Tour Unterwegs rasten wir für ein Picknick. Ca. 150 km.

Sie haben einen Tauchschein? Dann können Sie, wenn Sie möchten, die Pirschfahrt gegen eine Tauchfahrt "eintauschen". In der nahen Sodwana Bay wartet ein sehenswertes Korallenriff auf Sie.
(F/A/P)

8. Tag, Sonntag, 17.02.2019: An der Küste KwaZulu-Natals

Im Herzen des Zululandes hält das größte Volk Südafrikas seine Traditionen weiterhin lebendig. Stolze Zulus empfangen uns, zeigen ihre Tänze und schildern ihre Gebräuche. Im Gespräch können wir viel über die ethnische Vielfalt Südafrikas erfahren. Wie nahe werden wir bei unserer Bootsfahrt im iSimangaliso-Naturreservat (UNESCO-Welterbe), dem früheren St. Lucia Wetlands Park, den Hippos wohl kommen - und sie uns? Nachmittags Weiterfahrt nach Durban. 330 km. Wo Sie heute zu Abend essen, bestimmen Sie selbst.

(F)

9. Tag, Montag, 18.02.2019: Szenenwechsel

Am Vormittag haben Sie ein paar Stunden für sich. Wenn Wetter und Wellen es zulassen, können Sie vor unserem Hotel im Meer baden. In den Mittagsstunden fliegen wir nach Port Elizabeth. Vom Flughafen geht es dann ein paar Kilometer landeinwärts zu unserem wunderbar gelegenen Hotel, einem Haus mit Tradition am Fuße des Zuurbergpasses. 90 km. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

10. Tag, Dienstag, 19.02.2019: Bei den Elefanten

Der heutige Tag gilt dem Addo-Elephant-Nationalpark. Seit 1931 finden die Dickhäuter hier Schutz vor den Elfenbeinjägern. Andere Tiere folgten, doch am beeindruckendsten ist die große Zahl unserer grauen Freunde. Wir fahren in offenen Fahrzeugen durch das Reservat und genießen den Anblick der Tiere und die Natur. Ca. 150 km.

(F/A)

11. Tag, Mittwoch, 20.02.2019: Auf der Gartenroute

Auf der bekanntesten Ferienstraße Südafrikas gelangen wir nach Mossel Bay: lange Sandstrände, üppiges Grün, die Wälder von Tsitsikamma. Wir stoppen unterwegs immer wieder einmal für ein Foto oder einen Spaziergang am Strand. 430 km auf gut ausgebauter Straße. Zwei Übernachtungen in Mossel Bay.

(F/A)

12. Tag, Donnerstag, 21.02.2019: Freizeit oder Ausflug nach Oudtshoorn

Ein Tag am Strand des Indischen Ozeans? Oder Sie begleiten Ihren Reiseleiter auf einen Ausflug nach Oudtshoorn (60 € inkl. Mittagessen): In Serpentinen geht es über die Outeniquaberge in die Kleine Karoo. Extra Tour Auf einer Straußenfarm können Sie den Führer alles fragen, was Sie schon immer über den Vogel wissen wollten: Steckt er tatsächlich bei Gefahr den Kopf in den Sand? Mittagessen "vom Strauß", dann führt unser Weg in die Unterwelt: Die Cango-Tropfsteinhöhle ist die beeindruckendste in Südafrika. Über den Robinsonpass (860 m) geht es zurück nach Mossel Bay. 260 km. Abendessen in Eigenregie.

Auge in Auge mit dem Weißen Hai vor Mossel Bay? Falls Sie heute einen anständigen Adrenalinkick brauchen, lassen Sie den Ausflug einfach aus, steigen Sie in einen Käfig und tauchen Sie hinunter zu den Räubern der See. Kurz: Shark Cage Diving (ca. 90 EUR).
(F)

13. Tag, Freitag, 22.02.2019: Nach Hermanus: Wale in Sicht!

Über Swellendam fahren wir nach Hermanus. Noch majestätischer als Elefanten sind die Buckelwale vor Hermanus. Gelassen rollen ihre massigen Rücken in der Walsaison (Juni bis November) durch die Wellen. Bei einem Küstenspaziergang beobachten wir die riesigen Säuger. Oder beobachten sie uns? Abends führt Sie Ihr Reiseleiter in ein charmantes Restaurant. 340 km.

(F/A)

14. Tag, Samstag, 23.02.2019: Walfahrt im Boot

Heute wollen wir den Walen ein wenig näherkommen; außerhalb der Saison folgen wir dem Weißen Hai. Zu jeder Jahreszeit warten die Robben auf Dyer Island auf uns. Also nichts wie rein ins Boot! Extra Tour Nachmittags stoppen wir an der Pinguinkolonie am Stony Point, dann heißt es: Kapstadt, wir kommen! 210 km. Drei Übernachtungen in Kapstadt.

Sie ziehen einen guten Wein den Walen, Haien oder Robben vor? Dann sollten Sie Südafrika nicht verlassen, ohne ein angesehenes Weingut besucht zu haben. Lassen Sie die anderen mit dem Boot fahren und machen Sie eine geführte Tour zu einem der Weingüter bei Hermanus. Zur Weiterfahrt am Nachmittag sind Sie wieder zurück.
(F/A)

15. Tag, Sonntag, 24.02.2019: Kapstadt – unterm Tafelberg

Der berühmte Tafelberg: Auf 1067 m schweben wir bequem mit der Seilbahn hinauf – und später wieder hinunter. Aber erst genießen wir den Fernblick auf Stadt und Küste. Wieder zurück auf Meereshöhe machen wir uns zu Fuß ein Bild vom historischen Zentrum Kapstadts. Nachmittag und Abend gehören Ihnen. Ihr Reiseleiter sagt Ihnen, welche Restaurants gerade sehr gefragt sind.

(F)

16. Tag, Montag, 25.02.2019: Am Kap der Guten Hoffnung

Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Woher die steile, stürmische Landzunge ihren Namen hat? Weil Bartolomeo Díaz hier im Jahr 1488 um die Ecke segelte und hoffte, auf Indien zu treffen. Wir wandern (3 Std., leicht bis mittel, ↑50 m ↓100 m) im Naturreservat. Vom Leuchtturm werfen wir einen Blick aufs Kap. Fahrtstrecke 140 km. Abends heißt es dann: Abschied nehmen von Gruppe und Reiseleiter in einer besonderen Location, dem Africa Café. Freuen Sie sich auf eine kulinarische Reise quer durch den Schwarzen Kontinent.

(F/A)

17. Tag, Dienstag, 26.02.2019: Ein letztes Mal Kapstadt

Ihr Reiseleiter hat sicher noch einen persönlichen Tipp für Ihren freien Vormittag! Am Nachmittag Flug mit South African Airways von Kapstadt nach Johannesburg und weiter in Richtung Europa (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

(F)

18. Tag, Mittwoch, 27.02.2019: Zurück in Deutschland

Sie kommen morgens in Frankfurt oder München an. Individuelle Heimreise.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
93,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
97,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
68,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.02.–27.02. 4195(ca. 4601 CHF) 4745(ca. 5204 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.03.–27.03. 4195(ca. 4601 CHF) 4745(ca. 5204 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
04.08.–21.08. 4395(ca. 4820 CHF) 4945(ca. 5424 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.09.–18.09. 4395(ca. 4820 CHF) 4945(ca. 5424 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
08.09.–25.09. 4395(ca. 4820 CHF) 4945(ca. 5424 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.09.–09.10. 4545(ca. 4985 CHF) 5115(ca. 5610 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
06.10.–23.10. 4545(ca. 4985 CHF) 5115(ca. 5610 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.10.–30.10. 4545(ca. 4985 CHF) 5115(ca. 5610 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.10.–06.11. 4545(ca. 4985 CHF) 5115(ca. 5610 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 6.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg und zurück von Kapstadt; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit FlySafair von Durban nach Port Elizabeth
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
  • Sitzplatzreservierung für Langstreckenflüge
  • Transfers/Überlandfahrten in bequemem, landesüblichem Reisebus
  • 15 Übernachtungen in Hotels, Gästefarmen und Lodges, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen und 2 Abendessen in typischen Restaurants, 10 Abendessen im Hotel
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick
  • Geländewagen- und Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Seilbahnfahrt auf den Tafelberg
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 240 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Südafrika benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen maschinenlesbaren Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über das Reiseende hinaus gültig ist und noch mindestens zwei freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel enthält. Es ist dennoch ratsam, noch mehrere freie Seiten im Reisedokument zu haben, da es bei der Einreise nach Südafrika gelegentlich Schwierigkeiten gegeben hat, wenn lediglich die letzte nummerierte Seite frei war. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Südafrika ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen visumfrei. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Minderjährige benötigen zur Ein- und Ausreise seit November 2019 nur noch ein eigenes gültiges Reisedokument, auch wenn sie nur von einem Elternteil begleitet werden oder wenn sie in Begleitung Erwachsener reisen, welche nicht ihre biologischen Eltern sind. Ausnahmen und spezielle Regelungen gelten nur noch für allein reisende Minderjährige.

Gelbfieberimpfung:

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter http://www.who.int.

Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher weiterer Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit

Südafrika befindet sich zur Zeit in einer Phase des Umbruchs. Ihr Reiseleiter wird Ihnen die Hintergründe zu einzelnen Fragen des politischen Wandels und der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung erläutern.

Seit jeher war Südafrika ein Land mit hoher Kriminalität, die in den letzten Jahren trotz wirtschaftlichen Aufschwungs nicht nachgelassen hat. Es empfiehlt sich deshalb, einige Sicherheitsregeln zu beachten. In den Großstädten sollten Sie das Hotel in der Dunkelheit nicht zu einem Spaziergang verlassen, auch gehören Wertsachen und Papiere immer in den Hotelsafe. Verschließen Sie Ihr Zimmer, egal, ob Sie im Raum sind oder ihn verlassen haben. Wir empfehlen außerdem die Mitnahme eines Geldgürtels, in dem Sie Papiere und Ihr Geld aufbewahren. Führen Sie immer nur kleinere Bargeldbeträge im Portemonnaie mit sich und tragen Sie keinen oder nicht kostbaren Schmuck. Seien Sie beim Abheben von Geld am Automaten stets vorsichtig gegenüber Fremden, die Ihnen Ihre Hilfe anbieten.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Die Hotels in Südafrika haben ein hohes Niveau. In der Bewertung unserer Kunden schneiden sie regelmäßig überdurchschnittlich gut ab. Nichtsdestotrotz entsprechen die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung im Südlichen Afrika nicht immer dem mitteleuropäischen Standard.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungs- und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft im Hotel selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des Öfteren Unebenheiten im Fußboden sowie viele Stufen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen des Hotels - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in „Feet“ angegeben oder die Angabe fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher ein gewisses Maß an Umsicht im Umgang mit den Hoteleinrichtungen.

...)()()()()()Medizinische Hinweise

Südafrika

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und angrenzenden privaten Wildreservaten) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist für diesen Zeitraum empfohlen.Ein geringes Risiko besteht von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark) und im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz; von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inkl.Tembe- und Ndumo- als auch Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).

- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Merkblatt Schistosomiasis.

- Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, so dass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten!

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

- Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

- Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

- Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

(unverändert gültig seit 2. September 2019)

Swasiland

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B sowie Tollwut (s. o.) empfohlen.

HIV/AIDS

Etwa 30% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Eswatini zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Malaria

Das Malariarisiko in Eswatini ist moderat und beschränkt sich jahreszeitlich auf den Sommer (Regenzeit) der südlichen Hemisphäre mit klimatisch bedingten Zeitschwankungen zwischen Oktober und April. Besonders die nord-östlichen Landesteile Tjaneni, Mhlume und Simunye mit dem Hlane Nationalpark sowie Big Bend sind betroffen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle ärztliche Vorstellung mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird in den vorgenannten Risikogebieten empfohlen. Zur Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)

- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, auch Cholera, vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden

Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird daher dringend angeraten

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Unverändert gültig seit 5. April 2019