Ecuador – Galapagos – Peru Leguane und Vulkane

Ecuador, Peru

Übersicht

  • In drei Wochen Südamerika mit Galápagos, Machu Picchu und dem Titicacasee erleben
  • Meist Mehrfachübernachtungen in komfortablen Hotels
  • Langsame Höhenanpassung, vier Übernachtungen auf über 3000 m Höhe
  • Vier Tage erlebnisreiche Galápagos-Kreuzfahrt auf der komfortablen Santa Cruz II
  • Wichtigste Stationen dieser Rundreise durch Ecuador und Peru: Quito, Galápagos, Otavalo, Lima, Arequipa, Machu Picchu, Cuzco, Titicacasee

Diese Südamerikareise hat es in sich, ein Superlativ jagt hier den nächsten. Einmal nach Südamerika? Dann los: Sie besuchen mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin eines der großen Naturparadiese der Erde: die Galápagos-Inseln. Bunt begrüßen uns in Ecuador die Hauptstadt Quito und der berühmteste indianische Markt des Landes in Otavalo. Dann entführt Peru uns in seine neue und in seine alte Hauptstadt - Lima und Cuzco -, und in den Anden lockt das mystische Machu Picchu, bevor wir den größten See Südamerikas erobern: den Titicacasee. Atemlos? Nicht doch, denn in diesen drei Wochen der Rundreise gewöhnen wir uns langsam an die Höhe der Anden und passen uns dem Tempo Südamerikas an.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Dienstag, 13.08.2019: Flug nach Ecuador

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Zubringerflug von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München, Wien, Genf oder Zürich mit Iberia nach Madrid und am Nachmittag gemeinsamer Weiterflug mit LATAM Airlines nach Guayaquil in Ecuador (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Bei Ankunft nach Ortszeit am späten Abend begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin, und gemeinsam geht es ins Hotel (Abendessen im Flugzeug). Zwei Übernachtungen in Guayaquil.

2. Tag, Mittwoch, 14.08.2019: Guayaquil - Lebenslust pur

Papayas, Mangos und Bananen - zuckersüß serviert uns Ecuador zum Frühstück einige seiner köstlichsten Vitaminbomben. Ein erstes Rendezvous mit Guayaquil hat Ihre Studiosus-Reiseleiterin am Vormittag arrangiert. Auf zur Stadtrundfahrt! Uns empfängt die Uferpromenade Malecón, Guayaquils Flaniermeile. Genießen Sie von dort den Blick auf den träge vorbeiziehenden Rio Guayas. Weiter zieht es uns ins historische Viertel Las Penas. Alte Holzhäuser wie bunte Zuckerwürfel. Che Guevara gefiel es hier fünf Wochen lang. Dass er weiterzog, lag wohl auch daran, dass er nicht wirklich im Urlaub war. Zur Überwindung des Jetlags bleibt am Nachmittag Zeit für eine Siesta.

(F/A)

3. - 6. Tag, Do, 15.08.2019 - So, 18.08.2019: Rund um Galápagos

Mit LATAM Airlines fliegen wir heute Vormittag nach Baltra und gehen gleich an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes. Vier Tage lang steuern wir fünf der schönsten Inseln des Galápagos-Archipels (UNESCO-Welterbe) an: Baltra, Isabela, Fernandina, Santa Cruz und Floreana. Ein Höhepunkt dabei ist sicher die Umrundung der größten Insel, Isabela. Fast hätte man den werbewirksamen UNESCO-Stempel verloren: zu viel Kommerz, zu wenig Naturschutz. Große Anstrengungen wurden daraufhin unternommen, um die Schöpfung im Nationalpark zu bewahren. Tollpatschig watscheln Blaufußtölpel die Küsten entlang, Seelöwen rekeln sich auf weißen Stränden, zwitschernd flattern Darwinfinken vor uns durch die Luft. Warum fehlt den Tieren hier jegliches Fluchtverhalten? Haken Sie bei Ihrer Reiseleiterin nach! Wie Charles Darwin hier seine Evolutionstheorie entwarf, welche Abenteuer die deutsche Auswandererfamilie Wittmer auf Floreana erlebte und wo Piraten ihre Schätze versteckten, erfahren Sie unterwegs in Vorträgen und bei zahlreichen Exkursionen von einem fachmännischen Führer. Ein Besuch der Charles-Darwin-Forschungsstation gehört ebenso zum Programm wie der Stopp bei den Riesenschildkröten im Hochland der Insel Santa Cruz. Auch für Wasserratten ist bestens vorgesorgt. Ausleihbare Schnorchelausrüstungen finden Sie an Bord, denn auch unter Wasser ist die Tierwelt auf Galápagos einfach nur spektakulär. Wenn Sie lieber trocken bleiben: Vom Beobachtungsdeck Ihres Schiffes lassen sich besonders im Herbst Delfine und Wale beobachten. Bitte beachten: Aus Witterungs- und Naturschutzgründen kann sich die Route kurzfristig ändern. Vier Übernachtungen an Bord der Santa Cruz II in der gebuchten Kabinenkategorie.

(F/M/A)

7. Tag, Montag, 19.08.2019: Ins Hochland von Ecuador

Am Vormittag fliegen wir mit LATAM Airlines von Baltra über Guayaquil nach Quito (2830 m). Vom Flughafen der Hauptstadt starten wir gleich auf der Panamericana durch nach Otavalo (2550 m). 140 km. Was wohl die Küche unseres Hotels hergibt? Lassen Sie sich überraschen! Zwei Übernachtungen auf einer schönen Hazienda in San Pablo bei Otavalo.

(F/A)

8. Tag, Dienstag, 20.08.2019: Otavalo und Cuicocha

Ob Gürtel, Schmuck oder Teppiche - auf dem Markt von Otavalo werden die schönsten Kreationen aus Ecuadors Werkstätten verkauft. Mischen Sie sich unter die Marktbesucher und feilschen Sie um Andenken! Weiter geht's. Der Höhenmesser sagt 3100 m. Sagenumwobener Kratersee: die Lagune von Cuicocha. 80 km. Siesta? Machen Sie am freien Nachmittag, was Ihnen gefällt!

(F/A)

9. Tag, Mittwoch, 21.08.2019: Von Otavalo nach Quito

Das meist harte Alltagsleben im Hochland lernen wir beim Spaziergang durch den Nachbarort Peguche kennen. Mit Ihrer Reiseleiterin werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen eines Kinderhilfsprojektes, unterstützt von der Studiosus Foundation: In einer Schule können wir den Alltag der Kinder ein Stück weit miterleben und uns mit dem Schuldirektor unterhalten. Wie überzeugt er die Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken? Auf dem Rückweg nach Quito besuchen wir eine Rosenfarm und erhalten Einblick in Ecuadors blühendes Exportgeschäft. Wir erreichen Quito, für viele die schönste Hauptstadt Lateinamerikas. Wer mag, erkundet den buntesten Fleck der Metropole gleich für das individuelle Abendessen: Mariscal, das Mekka für Ausgehfreunde, ist dann Ihr Ziel! Quitos Vergnügungsmeile liegt nur wenige Minuten vom Hotel entfernt.

(F)

10. Tag, Donnerstag, 22.08.2019: Zwei Hauptstädte - Quito und Lima

Alle Baustile Europas scheinen sich in der Altstadt von Quito (UNESCO-Welterbe) vereint zu haben und zeigen uns beim Rundgang, wie die Conquistadores und Kleriker das Leben in der Kolonialzeit feierten. Und das Leben heute? Ob die Schuhputzerjungen nicht doch besser in die Schule gehen sollten? Ihre Reiseleiterin kennt die Hintergründe. Extra Tour Weiter geht es zum Äquatordenkmal. Springen Sie im dortigen Museo Inti Nan zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre hin und her! Vor dem abendlichen Flug mit LATAM nach Lima stärken wir uns mit ecuadorianischen Spezialitäten bei einem späten Mittagessen in einem Restaurant. Zwei Übernachtungen in Lima.

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Statt Altstadt lieber Museum? Tauchen Sie ein in die Geschichte Ecuadors und durchstreifen Sie alle Epochen in der Casa de la Cultura! Gewänder, Kunstgegenstände und Malereien veranschaulichen in den modernen Ausstellungshallen von der vorkolonialen Zeit bis zur Moderne die Geschicke dieses Landes.
(F/M)

11. Tag, Freitag, 23.08.2019: Buenos días, Lima!

Koloniale Villen und Paläste erzählen uns bei der Tour durch die Altstadt (UNESCO-Welterbe) vom glänzenden Leben des spanischen Adels. Im Museum MALI entdecken wir einige der Meisterwerke Alt-Perus von den Völkern der Moche, Chimú und Inkas. Weiter geht es in das schicke Viertel Miraflores, und beim Parque del Amor umweht uns die Pazifikbrise. Der Rest des Nachmittags ist frei. Stöbern Sie im Einkaufszentrum Larcomar nach Alpaka-Pullovern! Abends können Sie auf gastronomische Entdeckungstour gehen. In der Gourmethauptstadt Südamerikas hat Ihre Reiseleiterin sicher den passenden Tipp.

(F)

12. Tag, Samstag, 24.08.2019: Arequipa - ganz in Weiß

Am Vormittag fliegen wir mit LATAM nach Arequipa (2380 m). Beim Abstecher in den Ortsteil Yanahuara macht die Kolonialstadt ihrem Namen als "Perle des Südens" alle Ehre: Schneeweiß erheben sich Lavagiganten in den Himmel, kleine Tuffsteinhäuser ducken sich unter den Kuppeln und Türmen der Kirchen, in den Parks blühen Blumen in allen Farben. Worauf haben Sie am freien Nachmittag Lust? Auf eine peruanische Siesta oder einen Spaziergang durch die Altstadt? Zwei Übernachtungen in Arequipa in einem Hotel mit hübschem Garten in Altstadtnähe.

(F/A)

13. Tag, Sonntag, 25.08.2019: Arequipa

Kunterbunt empfängt uns der Markt San Camilo in Arequipas Altstadt (UNESCO-Welterbe). Geschäftig bieten Händler Kartoffeln, Obst, Fleisch und Fisch an. Gewaltig setzten sich Perus Eroberer mit Kathedrale und Jesuitenkirche in Szene und legen dort noch heute für uns Zeugnis ab von ihrer einstigen Macht über den Andenstaat. Extra Tour Wie bescheiden wirkt da die Klosteranlage Santa Catalina! Eine Welt für sich, ein eigener Nonnen-Mikrokosmos. Haben Sie danach Hunger auf leckere Andenspezialitäten? Dann folgen Sie Ihrer Reiseleiterin zum Mittagessen ins Gartenrestaurant! Echt scharf ist hier Rocoto relleno, gefüllte Paprika. Einen Eindruck vom einstigen Leben der Oberschicht verschaffen Sie sich, wenn Sie wollen, am freien Nachmittag in der Casa del Moral.

Sie haben bereits von Juanita gehört? Die Mumie des 13-jährigen Mädchens wurde im Eis des Berges Ampato gefunden. Vor ca. 560 Jahren von Inkapriestern geopfert, gilt sie als eine der besterhaltenen Mumien der Welt. Zu sehen ist sie im Museo Santuarios Andinos - wenn sie nicht wieder zu Forschungszwecken unterwegs ist. Den Besuch des Klosters lassen Sie dann aus.
(F/M)

14. Tag, Montag, 26.08.2019: Das Heilige Tal der Inkas

Vormittags fliegen wir mit LATAM von Arequipa nach Cuzco und fahren gleich weiter über Chinchero ins tiefer gelegene Heilige Tal der Inkas (2860 m). Der Eisgipfel des Nevado Chicón grüßt herüber, Bauern in bunten Ponchos kommen uns am Straßenrand entgegen. El cóndor pasa? Entspannung am Nachmittag bei Coca-Tee oder Cusquena-Bier im Hotelgarten. 130 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Hotel im Heiligen Tal des Rio Urubamba.

(F/A)

15. Tag, Dienstag, 27.08.2019: Markt und Ruinen von Pisak

In Lamay besuchen wir das Projekt Winay und erfahren vor Ort im Gespräch mit der Projektleiterin, wie körperbehinderten und gesunden Kindern aus sozial benachteiligten Familien mit Unterstützung der Studiosus Foundation zu einem selbstständigen Leben verholfen wird. Dann öffnet sich uns von den Ruinen am Berg ein herrlicher Blick auf das Heilige Tal und das Gewirr am Markt von Pisak. Farbenprächtige Stoffe, Schachbretter, auf denen Inkas gegen Spanier kämpfen, Panflöten, Taschen und Mützen, so weit das Auge reicht. Die Frauen auf dem Markt bringen ihre Waren von weit her, ihre Babys sind im Tragetuch immer dabei. Was sie wohl zum Thema Betreuungsgeld gesagt hätten, wenn nicht mal der gesetzliche Mindestlohn ausreicht?

(F/A)

16. Tag, Mittwoch, 28.08.2019: Magisches Machu Picchu

Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn von Ollantaytambo durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Was erzählen die Ruinen der Vergangenheit? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder Opferplatz? Oder spielte sich hier Alltagsleben ab? Jede neue Erkenntnis scheint weitere Rätsel aufzugeben. Wir haben viel Zeit für eigene Entdeckungen, denn heute übernachten wir in Aguas Calientes, dem Talort von Machu Picchu. Busstrecke 30 km.

(F)

17. Tag, Donnerstag, 29.08.2019: Zurück nach Cuzco

Wir fahren wieder zurück Richtung Cuzco. Kurz vor Ankunft in der Inkametropole versuchen wir die Rätsel zu knacken, die das Wasserheiligtum Tambo Machay und der Felsen von Kenko aufwerfen. Die alte Festung Sacsayhuamán zieht uns dann gänzlich in ihren Bann. Wie haben sich nur die tonnenschweren Steinbrocken so passgenau übereinanderstapeln lassen? Wer mag, steigt auf alten Inkapfaden in knapp 45 Minuten hinab bis zum Hauptplatz von Cuzco. Pulsierend begrüßt uns die alte Hauptstadt der Inkas (3400 m). 70 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Kolonialhotel.

(F/A)

18. Tag, Freitag, 30.08.2019: Kurioses Cuzco

Kommen Sie mit in Cuzcos Altstadt (UNESCO-Welterbe)! Kaum zu glauben, dass die Spanier den sakralen Riesen Santo Domingo einfach auf den alten Inkasonnentempel draufsetzten. Kurios auch Perus Abwandlung des Abendmahlgemäldes in der prächtigen Kathedrale: Meerschweinchen statt Brot und Wein für Jesus und seine Jünger? Erkunden Sie am Nachmittag das brodelnde Künstlerviertel San Blas beim Streifzug durch die engen Gassen. Extra Tour Was darf es zum Dinner sein? Alpaka-Steak oder Lomo saltado, Rindfleischstreifen mit Zwiebel und Paprika? Sie entscheiden selbst im Restaurant Ihrer Wahl.

Anstelle des Nachmittagsbummels lieber ein Museumsbesuch? Unser Kulturtipp: das Museo de Arte Precolombino. Auch wenn Ihnen die Fassade spanisch vorkommt - innen entführt Sie die Kolonialvilla mit Ausstellungsstücken aus dem Museo Larco in Lima geradewegs in die Zeit Alt-Perus. Sehenswert!
(F)

19. Tag, Samstag, 31.08.2019: Richtung Puno durch die Anden

Die barocke Pracht der "Sixtinischen Kapelle der Anden" erwartet uns in der Dorfkirche von Andahuaylillas. Wie Perus Revolutionäre sich im Laufe der Zeit veränderten, hören wir auf der Fahrt: von den indianischen Widerstandskämpfern unter Túpac Amaru II. bis zum Terror des "Leuchtenden Pfades". Auf spektakulärer Strecke durchqueren wir das Vilcanota-Massiv und erreichen den Gipfel unserer Reise: den La-Raya-Pass (4350 m). Alpakas stapfen dahinter durch die trockene Weite des Altiplanos. Glitzernd taucht der Titicacasee am Horizont auf. 380 km. Zwei Übernachtungen direkt am Titicacasee auf 3800 m Höhe.

(F/A)

20. Tag, Sonntag, 01.09.2019: Titicacasee - der größte See Südamerikas

Zwischen den windgeschüttelten Steppen und mächtigen Anden begrüßt uns der Titicacasee. Die Wasserqualität bereitet Sorgen, wen wundert's da, dass die Landbewohner gegen multinationale Bergbaukonzerne aufbegehren, die mit Quecksilber Edelmetalle auswaschen. Ihre Reiseleiterin weiß Näheres. Folgen Sie ihr aufs Boot und erleben Sie, wie die Bewohner der Schilfinseln vom Boot bis zum Haus ihr Leben ganz dem Seegras anpassen. Und warum auf Taquile Männer keine Ruhepause kennen und beim Warten auf den nächsten Job regelmäßig zum Strickkönig werden. Wenn es Sie beschäftigt, wer auf der Insel den Kochlöffel schwingt: Nach unserem Mittagessen wissen Sie auch das.

(F/M/A)

21. Tag, Montag, 02.09.2019: Puno - die Königin der Fiesta

Stolz streckt sich Punos Kathedrale vor uns auf dem Hauptplatz gen Himmel. Hier schlägt das Herz von Perus Folklorehauptstadt. In der Ferne erheben sich die Grabtürme von Sillustani. Wer waren ihre Erbauer? Am Nachmittag fliegen wir mit LATAM von Juliaca nach Lima zurück. Wer mag, schnuppert bei einem kleinen Spaziergang durch Miraflores noch mal Pazifikluft und bleibt gleich dort zum Abendessen im gerade entdeckten Lieblingslokal.

(F)

22. Tag, Dienstag, 03.09.2019: Abschied von Peru

Zeit, den Urlaub noch mal richtig auszukosten. Kaufen Sie am freien Vormittag Silberschmuck in Miraflores! Oder entdecken Sie das Künstlerviertel Barranco. Alles gepackt? Dann zeigt Ihnen Ihre Reiseleiterin zum Abschied auf dem Weg zum Flughafen das Museo Larco. Ein Kunstgenuss als Zugabe. Und eine kulinarische obendrein. Bei einem späten Mittagessen ist die Frage: Mit welcher Spezialität darf Sie Lima, die Gourmetkönigin Südamerikas, heute Mittag beim Abschiedsessen überraschen? Abends heben wir mit LATAM Airlines nach Madrid ab (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

(F/M)

23. Tag, Mittwoch, 04.09.2019: Rückkehr aus Südamerika

Landung am Nachmittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid mit Iberia direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Genf oder Zürich. Ankunft jeweils abends.

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

Schiffsinformationen MV Santa Cruz II

Ärztliche Versorgung an Bord

An Bord befindet sich ein Englisch sprechender Sanitätsoffizier. Sollten Sie spezielle Medikamente benötigen, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie eine ausreichende Menge für die Dauer der gesamten Reise mit sich führen. Es ist nicht gewährleistet, dass diese speziellen Medikamente in ausreichender Menge auf der Santa Cruz II zur Verfügung stehen.

Bordsprache

Bordsprachen sind Englisch und Spanisch. An der Rezeption wird auch Deutsch gesprochen.

Bordwährung

An Bord der Santa Cruz II können Sie mit US-Dollar in bar bezahlen. Euro werden ebenfalls akzeptiert. Außerdem werden folgende Kreditkarten akzeptiert: Visacard, Mastercard und American Express.

Essen und Trinken

Neben dem Restaurant steht eine Bar zur Verfügung. Das Mittagessen erhalten Sie bei Ausflügen entweder in Form von Lunchpaketen, oder es wird in Restaurants auf den Inseln eingenommen.

Freizeitangebot an Bord

In Ihrer Freizeit können Sie die Bibliothek mit Leseraum, das Sonnen- und Beobachtungsdeck sowie das Fitnesscenter und zwei Whirlpools nutzen. Eine Boutique ist ebenfalls vorhanden.

Kabinen

Das Schiff verfügt über 50 gemütlich eingerichtete Kabinen, verteilt auf drei Decks. Die Kabinen sind mit einer zentral geregelten Klimaanlage und Bad oder Dusche/WC ausgestattet. Alle Kabinen sind Außenkabinen mit Fenstern. Doppelkabinen sind ca. 15 qm, Einzelkabinen ca. 12 qm.

Auf der Santa Cruz II gibt es keine Schlüssel für die Kabinen. Die Kabinen sind aber von innen abschließbar. In jeder Kabine gibt es einen kleinen Safe. An der Rezeption gibt es einen größeren Safe, in dem ebenfalls Wertgegenstände deponiert werden können.

Kleidung

Auf der Santa Cruz II herrscht eine sehr entspannte, legere Atmosphäre. Bei den Mahlzeiten ist sportliche Freizeitkleidung angebracht. Elegante Garderobe ist nicht notwendig.

Stromspannung

In den Kabinen sind Steckdosen mit einer Spannung von 110 Volt vorhanden. An der Rezeption und im Speisesaal gibt es Steckdosen mit 220-Volt-Spannung.

Telefonieren / Internet an Bord

Sie können an Bord der Santa Cruz II telefonieren. Allerdings ist dies mit erhöhten Kosten verbunden. In den öffentlichen Räumen gibt es W-LAN über Satellit (kostenpflichtig). Das Schiff ist telefonisch oder per Fax zu erreichen. Da es sich um eine Verbindung per Satellit handelt, ist eine ständige Erreichbarkeit nicht gewährleistet.

Besondere Hinweise zur Kreuzfahrt

Für die meist nassen Anlandungen (Schuhauswahl!) stehen Zodiacs zur Verfügung. An Bord befindet sich außerdem ein Glasbodenboot.

Die Route des Galápagos-Kreuzfahrtschiffes kann aufgrund der Witterungsverhältnisse und aus Tierschutzgründen Änderungen unterliegen. Wissenschaftlich geschulte, Deutsch sprechende Naturführer begleiten Sie auf den Landgängen.

An verschiedenen Tagen besteht die Möglichkeit zum Schwimmen und Schnorcheln, die Ausrüstung wird gestellt. Neoprenanzüge können gegen Gebühr geliehen werden. Strandhandtücher stehen kostenlos zur Verfügung.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
13.08.–04.09. s. PDF s. PDF
Gudrun Sievers M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
22.10.–13.11. s. PDF s. PDF
Axel Biernat
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
19.11.–11.12. s. PDF s. PDF

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 23.4.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Alle Preise, Termine und Unterbringungsmöglichkeiten als download (Stand 21.6.2018)
Kabinenplan-PDF zum Download

Hinweis: Alle Kabinen sind Außenkabinen mit Fenstern, Doppelkabinen sind ca. 15 qm groß, Einzelkabinen (nur Horizon-Deck) ca. 12 qm.

Hinweis: Suiten auf Anfrage.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Guayaquil und zurück von Lima; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 145 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit LATAM Airlines)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 17 Übernachtungen in Hotels, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Passage und 4 Übernachtungen auf der Santa Cruz II in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Santa Cruz II, 4 Mittagessen in Restaurants, 9 Abendessen im Hotel
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 290 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel und auf dem Schiff
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn-, Schiffs- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Für den Besuch der Galapagos-Inseln wird zusätzlich die Vorlage eines Hin- und Rückflugtickets und der Hotelreservierung für die geplante Aufenthaltsdauer verlangt.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen die Einreise nach Galápagos nicht garantieren.

Bestimmung zu Krankenversicherung

Die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer ist per Gesetz vorgeschrieben.

Bitte nehmen Sie die Versicherungs- oder Policenummer und die Notfalltelefonnummer der jeweiligen Versicherungsgesellschaft auf die Reise mit. Bitte führen Sie diese Informationen immer direkt bei sich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Ecuador und Peru zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

In Ecuador weist das Auswärtige Amt auf eine mögliche Gefährdung durch die im Lande weit verbreitete Kriminalität hin. Dieser Hinweis gilt grundsätzlich für die Großstädte des Landes, in besonderem Maße jedoch für einzelne Provinzen im Amazonastiefland und im Grenzgebiet zu Kolumbien. Wir haben unsere Reisen so geplant, dass Gebiete mit einem hohen Risiko vermieden werden.

Insbesondere im Hochland Ecuadors sind kurzfristig angekündigte Protestaktionen und Straßenblockaden nicht auszuschließen. Es können auch wichtige Überlandverbindungen betroffen sein. Obwohl sich diese Proteste nicht gegen ausländische Besucher richten, sind gewaltsame Ausschreitungen am Rande der Kundgebungen möglich. Im Interesse Ihrer Sicherheit vermeiden wir daher solche Menschenansammlungen weiträumig und ändern vorsichtshalber unsere Tagesprogramme so ab, dass jede Gefährdung ausgeschlossen werden kann.

Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist auch in Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.

In Peru können zudem soziale, ethnische und politische Spannungen immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, Ihr Verhalten der in beiden Ländern vergleichsweise hohen Alltagskriminalität anzupassen. Bitte leisten Sie im Falle einer akuten Bedrohung keinen Widerstand und beachten Sie die weiterführenden Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 17. April 2019

Sicherheitshinweis

Ecuador

Unverändert gültig seit: 1. März 2019

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage

Im Norden der Provinz Esmeraldas - San Lorenzo und umliegende Region - erfolgten seit Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Am 26. März 2018 wurden zwei Journalisten und ihr Fahrer in dieser Zone entführt. Von Reisen in dieses Gebiet wird abgeraten. Auch im übrigen Grenzgebiet zu Kolumbien ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Sicherheitslage kann sich gegebenenfalls auch kurzfristig verschlechtern.

Kriminalität

Reisende werden aufgrund der Kriminalität und Gewaltbereitschaft in Ecuador zu Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen. Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste.

In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage.

Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten.

Auch bei Überlandfahrten in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten. Reisenden wird empfohlen, vor Reisebeginn (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären.

In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Reisende sollten stets auf ihr Gepäck achten und möglichst keine Wertsachen tragen oder mitführen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden.

In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren.

Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.

Naturkatastrophen

Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone.Es kommt regelmäßig zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay (im Park Sangay) und jüngst wieder Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito), wird hingewiesen.

Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen erteilt das Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

In den Wintermonaten (Januar – April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

<http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>

Allgemeine Reiseinformationen

Versorgung im Notfall

Reisende nach Ecuador sollten unabhängig von der Krankenversicherungspflicht unbedingt auch im eigenen Interesse auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Sicherheitshinweis

Peru

Unverändert gültig seit: 17. April 2019

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage

In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen mit kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden, die schnell eskalieren und sich auch gegen Reisende richten können. In jüngerer Zeit waren auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa betroffen.

Reisende sollten Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten grundsätzlich meiden.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist zu rechnen.

Kriminalität

Das Risiko, in Peru Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist erhöht.

Von nächtlichen Bus- und Überlandfahrten wird abgeraten. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco können nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden, nicht ausgeschlossen werden. In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfalle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel. Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa ist die Gefahr eines Überfalls auf Überlandreisende besonders hoch, so dass von der Benutzung abgeraten wird.

In Lima wird abends zu besonderer Vorsicht in der Innenstadt und in den von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco geraten. Auch auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig. Beim Besuch von Bars und Diskotheken kommt es zum Einsatz von K.O.-Tropfen, so dass empfohlen wird, eigene Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und auf keinen Fall Getränke von Unbekannten anzunehmen.

Besonders in Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis Vorsicht geboten, da auch Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert sind. Es sind Fälle von sog. Express-Entführungen vorgekommen, die darauf abzielen, Reisende zu zwingen, mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben.

Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen.

Reisende sind zudem wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt, oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt worden. Der Flughafentransfer nach Lima sollte nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen,

lizensierten Taxi- und Busgesellschaften organisiert werden.

Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein unterwegs sein und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen keine Gegenwehr leisten oder die Täter provozieren.

Bei der Wahl der Unterkunft ist auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon zu achten. Bei Bahn- und Busreisen sollten Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper getragen werden.

Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet bzw. in Fahrzeugen diese außer Sichtweite aufbewahrt werden.

Die Policía de Turismo (Touristenpolizei) kann in der Calle General Vidal 230, Miraflores, 15074 Lima, Telefon: +511 4601060 oder +511 4600849, 4600921 erreicht werden. Neben den örtlichen Polizeidienststellen kann die Touristenpolizei unabhängig vom Tatort in allen Notfällen angesprochen werden, z.B. auch Abgabe einer Anzeige bei Raub oder Diebstahl.

Naturkatastrophen

Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und

zum Teil stärkeren Erdbeben, wie im August 2016 in der Provinz Caylloma und im Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region. Aktuelle Informationen erteilt das peruanische geophysikalische Institut IGP (in spanischer Sprache). Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen. Reisende sollten sich über lokale Lage über die Medien informiert halten und Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) beachten. Die über 30 landesweiten Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.

Drogenkuriere

Reisende können gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht werden. Besondere Vorsicht gilt bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen, ebenso sollten Reisende kein Gepäck für Fremde mitnehmen und den Inhalt des eigenen Gepäcks kontrollieren, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste (https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder allemedizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Ecuador

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert, siehe www.who.int.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieberinfektionsgebiete Ecuadors, insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora) wird allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine Impfung dringend empfohlen.

Kein Übertragungsrisiko besteht in Quito, Guayaquil und auf den Galapagos Inseln.

Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Ecuador mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Chikungunya

Ausgehend von der Antillen-Insel St. Martin im Januar 2014 treten Chikungunya-Virusinfektionen in Ecuador immer wieder auf. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Siehe auch Merkblatt Chikungunya.

Dengue-Fieber

Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v. a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln.

Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.

Leishmaniasis

Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

• Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

In Ecuador kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Höhenkrankheit

Aufgrund der Höhenlage Quitos (2.800 m ü. M.) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen.

HIV/AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Ecuador durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe auch z.B. www.dtg.org“ www.dtg.org.

Unverändert gültig seit: 22. Februar 2019

Medizinische Hinweise

Aktuelle Medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.

Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, siehe www.who.int, eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.

Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Peru mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Chikungunya

In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter

www.diplo.de/reisemedizin

Dengue-Fieber

Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.)

Leishmaniasis

Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

• den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

• ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,

• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

In Peru kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Pest

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Höhenkrankheit („Soroche“)

In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

HIV/AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.

Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.

In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Peru eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org).

Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Wissenswertes

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Peru/Lima, Hotel José Antonio****

Hotelbebilderung

Mitten im Geschäfts- und Einkaufsviertel Miraflores gelegen, ist das angenehme Hotel der Mittelklasse ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der peruanischen Hauptstadt. Die Pazifikküste liegt drei Blocks entfernt. In den 84 Zimmern des Hauses finden Sie Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar und Föhn. Zum Angebot gehören außerdem ein Restaurant und eine Bar. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 86
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 171
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 49
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 98
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.01.2019–10.01.2020

Peru/Lima, Novotel****

Hotelbebilderung

Das moderne Hotel in zeitgemäßem Design liegt im Geschäftsviertel San Isidro. Die 208 Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet, verfügen über Holzfußböden und sind mit Schallschutzfenstern, Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar und Föhn komfortabel ausgestattet. Den Tag beginnen Sie am Frühstücksbuffet im Restaurant Lumière, abends bietet sich die Bar als Treffpunkt an. Ein kleiner Innenpool und ein Fitnessraum ergänzen das Hotelangebot. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 102
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 201
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 65
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 128
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.01.2019–20.12.2019

Ecuador - Galápagos/Puerto Ayora, Finch Bay Eco Hotel****

Hotelbebilderung

Für Ihre individuelle Verlängerung auf Galápagos empfehlen wir Ihnen das Hotel Finch Bay, das neben den Vorzügen eines Viersternehauses auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und zu Lande bietet.

Lage: Das Hotel befindet sich auf der Insel Santa Cruz, außerhalb des Hauptortes Puerto Ayora. Es liegt ruhig an einem privaten Strand, eingebettet zwischen Mangroven. Die Geschäfte und Restaurants von Puerto Ayora erreichen Sie in einer fünfminütigen Fahrt mit dem Wassertaxi. Der Flughafen auf der Insel Baltra ist etwa eine Stunde entfernt. Per Flug ist Baltra sowohl von Guayaquil als auch von Quito aus täglich mit Flügen mit LATAM Airlines, Avianca oder TAME erreichbar.

Einrichtungen: Das Restaurant bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Im Außenbereich des Hotels, direkt am Pool, befinden sich die Bar und ein weiteres Restaurant. Die Lounge des Hotels lädt zum Entspannen und Verweilen ein.

Zimmer: Die sechs Suiten und 21 Zimmer des Hotels sind in warmen Farbtönen gehalten und mit Bad/Dusche und WC, Klimaanlage, kostenfreiem WLAN sowie Föhn ausgestattet. Die meisten Zimmer befinden sich im Erdgeschoss der Anlage, vier weitere in der ersten Etage.

Aktivitäten und Ausflüge (gegen Aufpreis): Entdecken Sie die Tierwelt von Galápagos auf einem der vielen Ausflüge, die das Hotel Finch Bay anbietet! Mit der hoteleigenen Yacht können Sie die Insel North Seymour erkunden und die dortige Kolonie der Blaufußtölpel und Fregattvögel besuchen oder zur Insel Plaza zur Beobachtung der Seelöwen und Landechsen starten. Für Aktive bieten sich Tauchgänge, Wanderungen, z. B. zur Schildkrötenbucht Bahía Tortuga, und Fahrten mit dem Mountainbike an. Die Charles-Darwin-Station am Rande des Hauptortes Puerto Ayora ist ebenfalls bequem erreichbar.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage mit einem Flughafentransfer pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 254
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 478
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 221
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 417
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.01.2019–20.12.2019