Bonn & Bern: Kunstvermächtnis Gurlitt

Deutschland, Schweiz

Übersicht

Ein wahrer Kunstkrimi: Mehr als tausend Werke, u. a. von Picasso, Chagall und Matisse, fanden Beamte 2012 in der Wohnung von Cornelius Gurlitt in München. Zunächst beschlagnahmt, wurden die Werke an Gurlitt zurückgegeben, der sie dem Kunstmuseum Bern vermachte. Besuchen Sie die Sonderausstellungen "Bestandsaufnahme Gurlitt" in Bonn und Bern, auf denen erstmals das umstrittene Erbe Gurlitts umfassend gezeigt wird. Und lernen Sie auch das Paul-Klee-Museum in Bern kennen.

Route

1. Tag, Mittwoch, 07.02.2018: Hallo, Bonn!

Individuelle Anreise nach Bonn. Um 16.00 Uhr empfängt Sie Ihre Reiseleiterin im Hotel. Gleich geht es hinaus in die Altstadt: Wir spüren den Zeiten nach, als Bonn Bundeshauptstadt war. Unser Rundgang führt zum Beethoven-Haus, dem Alten Rathaus und dem Münsterplatz mit der Münsterbasilika. In einem Restaurant probieren wir rheinische Spezialitäten. Zwei Übernachtungen.

2. Tag, Donnerstag, 08.02.2018: Der NS-Kunstraub und die Folgen

Auf zur Bundeskunsthalle! Wir sehen uns hier Werke aus der Gurlitt-Sammlung an, die im Dritten Reich den Besitzern unrechtmäßig entzogen wurden bzw. deren Herkunft noch ungeklärt ist. Nachmittags besuchen wir das Museum Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp in Rolandseck. Eine Sammlung mit mehr als 400 ihrer Werke hat hier ein Zuhause gefunden. Erleben Sie die Arps mit (fast) allen Sinnen – dazu gehört nicht zuletzt der Bau von Richard Meier selbst. Er schafft fließende Übergänge von innen nach außen und knüpft damit an die Verbindung der Natur an, wie sie auch in den Werken Hans Arps ihren Ausdruck findet.

3. Tag, Freitag, 09.02.2018: Zügig nach Bern

Per Bahn fahren wir nach Bern (ohne Umsteigen, ca. 5.45 Std.). Dank der Studiosus-Audiosets kann Ihre Reiseleiterin Sie unterwegs auf die Hauptstadt der Schweiz und den zweiten Teil der Ausstellung einstimmen. Nachmittags bummeln wir durch die Altstadt von Bern (UNESCO-Welterbe). Rathaus, Münster und Bundeshaus, vor allem aber das unverändert erhaltene mittelalterliche Stadtbild machen den Besuch so reizvoll. Zwei Übernachtungen.

4. Tag, Samstag, 10.02.2018: "Entartete Kunst" und Paul Klee

Heute widmen wir uns im Kunstmuseum der Gurlitt-Sonderschau. Sie zeigt Werke der sogenannten "Entarteten Kunst" und Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt. Die Nationalsozialisten diffamierten auch die Bilder Paul Klees als "Entartete Kunst". Heute wird die weltweit größte Sammlung seiner Werke im Paul-Klee-Museum in Bern präsentiert. Kunstvoll ist auch der ungewöhnliche Museumsbau von Renzo Piano. Das Gebäude ist gleichzeitig Landschaft, Skulptur und Museum. Lassen Sie sich überraschen!

5. Tag, Sonntag, 11.02.2018: Bern, adieu!

Haben Sie vor Ihrer Rückreise noch Zeit und Lust, Ihre Reiseleiterin in den Rosengarten zu begleiten, um von dort einen herrlichen Blick auf die Altstadt zu genießen? Oder zieht es Sie ins Albert-Einstein-Haus? Im Laufe des Tages individuelle Heimreise von Bern. Sie könnten auch noch länger bleiben. Wir machen Ihnen gern ein Angebot.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Event

Bestandsaufnahme Gurlitt

Die Ausstellungen in Bonn und Bern sind inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. Sie zeigen erstmals einen großen Teil der über 1500 Gemälde, Zeichnungen und Drucke, die Cornelius Gurlitt von seinem Vater, dem Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, geerbt hatte. Über Jahrzehnte lagerten die Arbeiten in Gurlitts Wohnung in München und seinem Haus in Salzburg. Zunächst 2012 beschlagnahmt, wurden die Werke an Gurlitt zurückgegeben, der sie in seinem Testament der Stiftung des Kunstmuseums Bern vermachte.

Die Schau in der Bundeskunsthalle in Bonn konzentriert sich auf Werke, die ihren Besitzern im Nationalsozialismus verfolgungsbedingt entzogen wurden bzw. deren Herkunft noch nicht geklärt ist. Vor allem werden die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt. In Bern liegt der Fokus auf Werken der sogenannten "Entarteten Kunst" und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

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Hinweis: Preis ohne Anreise.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Preise für die Bahnanreise nach Bonn auf [S. |Halbes_Doppelzimmer|+0|].

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • 4 Übernachtungen in guten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Abendessen in einem typischen Restaurant
  • Bahnfahrt von Bonn nach Bern in der 1. Klasse
  • Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 15 €), klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten

Einreise

Einreisebestimmungen

Deutsche und Österreicher können mit Reisepass oder mit Personalausweis in die Schweiz einreisen. Auch seit weniger als einem Jahr abgelaufene Dokumente werden grundsätzlich anerkannt. Es kann jedoch vorkommen, dass die Rechtslage in Bezug auf die Nutzung abgelaufener Reisedokumente nicht überall bekannt ist. Vorläufige Personalausweise müssen bei Einreise gültig sein.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.