Silvesterkreuzfahrt Costa Rica – Panama

Costa Rica, Panama

Übersicht

Strand, Sonne, Dschungel und Kapuzineräffchen - das sind Ihre Begleiter ins neue Jahr auf unserer Silvesterkreuzfahrt. Steigen Sie in Costa Rica einem Vulkan aufs Dach, entdecken Sie einige der besten Schnorchelreviere der Welt und seien Sie Zeuge, wenn sich Containerschiffe millimetergenau durch den Panamakanal schieben. Ereignisreicher kann das neue Jahr kaum beginnen!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 26.12.2019: Willkommen in Costa Rica

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen (s. Tabelle Abflugsorte). Flug mit Lufthansa ab Frankfurt nach San José (Flugdauer ca. 10 Std.). Zwei Übernachtungen in Heredia, einem Vorort von San José.

2. Tag, Freitag, 27.12.2019: Auf dem Vulkan Irazú

Vom Kraterrand des Irazús, des höchsten Feuerbergs Costa Ricas, blicken wir in den Krater hinab (wetterabhängig). Bei guter Sicht können wir von hier aus Pazifik und Karibik gleichzeitig sehen! In Cartago klopfen wir an die Pforte der Basilika, Costa Ricas wichtigstes Pilgerziel.

(F/A)

3. Tag, Samstag, 28.12.2019: Goldmuseum und Einschiffung

Im Zentrum von San José beherbergt das Goldmuseum eine der größten Goldsammlungen Amerikas. Hier präsentiert Ihnen Ihre Studiosus-Reiseleiterin die Geschichte und Kultur des Landes. Dann verlassen wir die Hauptstadt und machen uns auf in Richtung Pazifik. Im Hafen von Quebos wartet schon unsere MS Panorama. Sieben Übernachtungen an Bord.

(F/A)

4. Tag, Sonntag, 29.12.2019: Im Manuel-Antonio-Nationalpark

Vormittags verbringen wir im Manuel-Antonio-Nationalpark und halten Ausschau nach Faultieren, Weißrüssel-Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltieren. Nachmittags genießen wir unsere Freizeit am Strand.

(F/M/A)

5. Tag, Montag, 30.12.2019: Der Corcovado-Nationalpark

Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen dichter Tieflandregenwald: Wir unternehmen einen Strandspaziergang im Corcovado-Nationalpark, dem artenreichsten Schutzgebiet Costa Ricas.

(F/M/A)

6. Tag, Dienstag, 31.12.2019: Silvester an Bord

Vormittags besuchen wir die Tropenstation La Gamba, ein von der Universität Wien betriebenes Forschungs- und Weiterbildungszentrum. Hier tauchen wir noch tiefer in die Zusammenhänge des Ökosystems Regenwald ein. Nachmittags überqueren wir bei Golfito die Grenze zu Panama. Wir bleiben an Bord und feiern Silvester auf unserem Schiff.

(F/M/A)

7. Tag, Mittwoch, 01.01.2020: Trauminseln

Vormittags schwimmen und schnorcheln Sie vor der Insel Granito de Oro, einem der besten Tauch- und Schnorchelreviere der Welt. Nachmittags gehen wir mit einem Naturexperten unseres Schiffs auf der Insel Coiba auf Erkundungstour.

(F/M/A)

8. Tag, Donnerstag, 02.01.2020: Im Iguana-Island-Reservat

Vormittags halten wir im Iguana-Island-Reservat Ausschau nach Meeresvögeln und Leguanen. Später genießen wir unsere Zeit am Strand.

(F/M/A)

9. Tag, Freitag, 03.01.2020: Der Panama-Kanal

Morgens erreichen wir den Hafen von Panama-Stadt. Eine geniale Abkürzung zwischen Pazifik und Atlantik und für Panama eine Geldmaschine: der Panamakanal. Fakten und Anekdoten aus seiner Geschichte genauso wie Zukunftsperspektiven des Kanals hat Ihre Studiosus-Reiseleiterin parat. Auf der Besucherplattform der Miraflores-Schleusen sind wir von Land aus dabei, wenn sich Containerschiffe millimetergenau zwischen die Stahlwände schieben. Welthandel in Aktion! Ein letzter Abstecher an die Karibikküste führt uns zu den Ruinen von Portobelo (UNESCO-Welterbe), einst wehrhafter Hafen der spanischen Krone und Ladeplatz für erbeutetes Gold und Silber. Für den Weg in die Stadt wählen wir ein besonderes Verkehrsmittel: den Zug der Panama Canal Railway Company. Wir rattern gemütlich dahin, auf einer Strecke, die älter ist als die Wasserstraße selbst. Nach einer guten Stunde endet der heutige Ausflug am herausgeputzten historischen Bahnhof von Panama-Stadt. Abends sind wir zurück an Bord der Panorama.

(F/M/A)

10. Tag, Samstag, 04.01.2020: Citytour durch Panama-Stadt

Nach dem Frühstück sagen wir Captain & Crew Adiós. Eine kurze Busrunde durch den Dschungel der Bürotürme von Panama-Stadt, wo man Frachtcontainer und Finanzvermögen verwaltet. Später gehen wir auf Zeitreise in die Kolonialgeschichte: zwischen den Ruinen des altspanischen Panama Viejo (UNESCO-Welterbe) und beim Rundgang im Casco Antiguo (UNESCO-Welterbe), der historischen Altstadt.

(F/M/A)

11. Tag, Sonntag, 05.01.2020: Bei den Emberá

Zunächst mit dem Bus, dann weiter mit dem Boot - einem stilechten Einbaum - fahren wir flussaufwärts zu den Emberá, einer indigenen Volksgruppe. Nur eine Stunde vom Bankenstandort Panama-Stadt entfernt versuchen die Emberá recht erfolgreich, von der Zivilisation nur das ins Dorf zu lassen, was ihnen wirklich behagt: Streichhölzer z. B. und interessierte Besucher wie uns. Im Gespräch erfahren wir mehr über ihre autonome Provinz. Fragen Sie den Dorfältesten, wie das Leben in der Natur, ohne Autos und ohne Diebe genau aussieht - die Reiseleiterin ist Ihre Dolmetscherin! Zu Mittag probieren wir Leckeres aus der Küche - Kochbananen sind bestimmt dabei. Rückfahrt in die Moderne der Stadt - welch ein Kontrast! Die Hotelzimmer stehen uns bis zur Abreise zur Verfügung, Sie können sich noch im Hotel erfrischen, dann geht es zum Flughafen. Abends Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, ca. 11,5 Std.).

(F/I)

12. Tag, Montag, 06.01.2020: Ankunft in Europa

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen I: Imbiss

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

MS Panorama

Der 1993 in Dienst gestellte und 2014 modernisierte 54 m lange Motorsegler gehört zur Flotte der griechischen Reederei Variety Cruises und zählt zur Kategorie der kleinen, komfortablen Schiffe. Das Schiff mit dem Ambiente einer Privatyacht besitzt 24 Kabinen, Kat. A (ca. 11 qm) auf dem Oberdeck und Hauptdeck sowie Kat. B (ca. 12 qm) auf dem Unterdeck. Die modern eingerichteten Kabinen der Kategorie A verfügen über Fenster, die der Kategorie B über Bullaugen. Alle Kabinen verfügen über Klimaanlage, TV, Musikanlage, Safe, einen kleinen Kühlschrank, Föhn sowie Bad mit Dusche. Im Restaurant werden Sie kulinarisch verwöhnt und zur Entspannung dienen die Lounge mit Bar, das Sonnendeck mit Liegestühlen sowie eine Badeplattform. WLAN steht gegen Gebühr zur Verfügung. Einen detaillierten Deckplan senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Ihr Schiff MS Panorama

Bordsprache

Bordsprache ist Englisch.

Zahlungsmittel an Bord

Die Bordwährung ist Euro. Auf dem Schiff werden die gängigen Kreditkarten (American Express, Visa und Mastercard) akzeptiert.

Essen und Trinken

Das Restaurant bietet internationale Küche, gegen Voranmeldung auch vegetarische Gerichte und Diabetikerkost. Filterkaffee, Tee und Trinkwasser stehen an Bord den ganzen Tag über kostenlos zur Verfügung.

Freizeitangebot an Bord

Der Entspannung dienen eine Lounge mit Bar, ein Sonnendeck und eine Badeplattform.

Kabinen

Das Schiff verfügt über 24 Zweibett-Außenkabinen. Die Kabinen der Kat. B und C befinden sich auf dem Unterdeck und haben Bullaugen, während die Kabinen der Kat. A auf dem Hauptdeck liegen und mit Fenstern ausgestattet sind. Alle Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minikühlschrank, Fernseher (lokale Stationen), Bordtelefon, Föhn und Minisafe sowie über Bad mit Dusche/WC. WLAN ist an Bord gegen Gebühr verfügbar.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Wir empfehlen generell das Mitführen eines Reisesteckers für unterschiedliche Anschlüsse.

Wäscherei/Reinigung

Ein eingeschränkter Waschdienst ist an Bord vorhanden.

Motorsegler

Motorsegler lassen sich nicht mit großen Kreuzfahrtschiffen vergleichen. Aufgrund der geringen Größe sind die Maße der Deckflächen, Kabinen und Aufenthaltsräume begrenzt. Die für die Stromerzeugung nötigen Generatoren befinden sich platzbedingt oft in der Nähe der Kabinen. Daher ist mit einem erhöhten Lärmpegel zu rechnen. Bisweilen wird das Motorengeräusch der Schiffe als störend empfunden. Teilnehmer mit leichtem Schlaf sollten Ohropax oder ähnliches mitnehmen. Meist liegen die Schiffe nachts aber vor Anker, so dass dies kaum eine Beeinträchtigung bedeutet.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
26.12.–06.01. s. PDF s. PDF
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 16.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Kabinenplan-PDF zum Download
Alle Preise, Termine und Unterbringungsmöglichkeiten als download (Stand 13.6.2019)

Hinweis: *Einzelkabinen sind Zweibettkabinen zur Alleinbenutzung

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen und somit bei dieser Reise nicht möglich.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnanreise zum/vom Abflugsort 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse W) von Frankfurt nach San José und zurück von Panama-Stadt, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 170 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Trinkgelder an Bord (ca. 100 €)
  • Transfer/Ausflüge in landestypischen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 3 Übernachtungen in guten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Passage und 7 Übernachtungen auf der MS Panorama in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Frühstück, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Panorama, 2 Mittagessen in typischen Restaurants und 2 Abendessen im Hotel
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: örtliche Führer, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der nach Reiseende noch 6 Monate gültig ist.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für die Erstellung des Bordmanifests und die Formalitäten vor Ort zwingend erforderlich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

- teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

anderen elektrischen Geräten

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Costa Rica und Panama

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, siehe auch www.who.int

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Region mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Gelbfieber

Für Panama wird die Gelbfieberimpfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehört u.a. die gesamte östliche Landeshälfte (gem. www.who.int). Bei Weiterreise in ein Drittland kann zudem die Impfung aus Panama kommend verlangt werden. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.

In Costa Rica selbst gibt es kein Gelbfieber. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

In Panama besteht ein geringes Risiko in den Provinzen der Atlantikküste (v.a. Bocas del Toro im Nordwesten) und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien (Colon, Chiriquí, Darién, Ngobe Bugle, Panama, Kuna Yala (SanBlas), San Blas Islands und Veraguas). Als malariafrei gelten die übrigen Landesteile inkl. Stadtgebiete.

In Costa Rica besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte. Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung. Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

Dengue

Dengue wird in allen drei Ländern landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

Chikungunya

Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in den drei Ländern.

Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Chikungunya ist selten - überwiegend bei Kleinkindern und alten Menschen - lebensgefährlich. Typische Symptome sind hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Der Virus sollte rechtzeitig medizinisch behandelt werden, damit es nicht zu chronischen Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Behinderungen kommt. Ein Impfstoff oder eine Chemoprophylaxe existiert nicht. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

Leishmaniasis

Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Persönlicher Mückenschutz

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

Insektenschutzmittel (Repellentien), auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

Influenza / H1N1

Die saisonale Influenza (Grippe) kann in Costa Rica landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

Im Distrikt Barú, Region Chiriqui, Panama, werden vermehrt H1N1 - Influenzafälle, mit Todesfällen, gemeldet. Die zuständige Gesundheitsbehörde rät zu den üblichen präventiven Hygienemaßnahmen: häufiges Händewaschen, Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, engen Kontakt mit fremden Menschen reduzieren.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Tollwut

Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

In der Region kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden.

Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Hantavirus

Diese seltene, in Panama durch Nagetiersekrete übertragene, Erkrankung verläuft in der Regel zunächst wie eine Grippe. Noch seltener werden Todesfälle durch Kreislauf-, Lungen- und Nierenversagen beobachtet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

HIV / AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser in den Großstädten aufgesucht werden.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Es wird daher empfohlen eine ausreichend gedeckte Kreditkarte mitzuführen. Der Botschaft in Nicaragua sind in den vergangenen Monaten mehrere Fälle bekannt geworden, in denen trotz eines Notfalles bis zur Klärung der Kostenfrage dringend notwendige Behandlungen oder Operationen nicht vorgenommen wurden.

Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Lassen Sie sich in jedem Fall vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).

Eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft San José (www.san-jose.diplo.de) bzw. Panama (www.panama.diplo.de).

Unverändert gültig seit: 25. Januar 2019