Mittelamerika Panama, Nicaragua, Costa Rica

Costa Rica, Nicaragua, Panama

Übersicht

  • Die ganze Vielfalt Zentralamerikas zwischen Karibik und Pazifik
  • Fahrt auf dem Panamakanal
  • Mit leichter Wanderung im Nationalpark Arenal
  • Meist Mehrfachübernachtungen in komfortablen Hotels
  • Nonstop-Flüge mit Lufthansa
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Mittelamerika: Costa Rica, Nicaragua, Panama mit Fahrt auf dem Panamakanal

Üppige Vielfalt im Mittelpunkt des amerikanischen Doppelkontinents: In Panama staunen wir über die Symbiose von Technik, Welthandel und paradiesischer Natur. Nicaragua fesselt uns mit seiner Kolonialarchitektur und einer spannenden Zeitgeschichte. In Costa Rica schließlich lernen wir den Dschungel kennen, die Macht der Vulkane und eine Fülle an Vogel- und Pflanzenarten. Wir unterhalten uns mit Farmern und Töpferschülern und nutzen vielerlei Transportmittel wie Zug und Pferdekutschen. Und auch eine Bootsfahrt auf dem Panamakanal ist bei dieser abwechslungsreichen Studienreise durch drei Länder Zentralamerikas dabei.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Mittwoch, 05.02.2020: Flug nach Panama

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Flug von Frankfurt nach Panama-Stadt (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Kurze Fahrt ins zentral gelegene Hotel, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt. Was für ein spektakulärer Blick von der Dachterrasse auf die Skyline der Stadt! Drei Übernachtungen in Panama-Stadt.

(A)

2. Tag, Donnerstag, 06.02.2020: An die Karibikküste

Ein Sprung in die Moderne: Vor uns liegen die Miraflores-Schleusen. Wir blicken auf das technische Wunderwerk, den Panamakanal, hinunter, der den Wohlstand des Landes ermöglicht hat. Mit dem Bus durchqueren wir Panama bis zur Karibik. Hier lag einst einer der wichtigsten Häfen der spanischen Krone: Portobelo. Die Festungen (UNESCO-Welterbe) schützten die spanischen Galeonen vor Seeräubern. Heute weht ein morbider Hauch durch die alten Gemäuer. Für den Rückweg in die Hauptstadt wählen wir ein besonderes Verkehrsmittel: den Zug der Panama Canal Railway Company. Wir rattern gemütlich dahin, auf einer Strecke, die älter ist als die Wasserstraße selbst. Immer wieder tauchen Containerschiffe und Tanker im Grün des Dschungels auf, die hier die erfolgreichste Abkürzung seit dem Suezkanal benutzen. Am herausgeputzten historischen Bahnhof von Panama-Stadt endet der heutige Ausflug. Busstrecke 100 km.

(F/M)

3. Tag, Freitag, 07.02.2020: Auf dem Panamakanal

Gestern mit dem Zug am Kanal entlang, heute mit dem Schiff auf dem Kanal: Beim Passieren gigantischer Schleusentore auf unserer halbtägigen Teildurchquerung duckt sich unser Boot im Schatten der Ozeanriesen. Wir befahren u. a. die Miraflores-Schleuse und den Culebra Cut und erfahren so live die ganze wechselvolle Geschichte der Wasserstraße, von den schwierigen Anfängen bis zur heutigen Selbstverwaltung. Wie wird es mit dem Panamakanal weitergehen? Zukunftspläne gibt es genug, aber auch Konkurrenz: Jetzt baut sogar Nicaragua mithilfe Chinas einen eigenen Kanal!

(F/M)

4. Tag, Samstag, 08.02.2020: Auf nach Nicaragua!

Neben kolonialen Stadtpalästen in der Altstadt von Panama ragen Bankentürme und Bürohäuser in den Himmel. Woher kommt das Geld der Banken? Ist Panama tatsächlich eine Steueroase oder doch eher ein Ort für Geldwäsche? Dank der Panama Papers können wir die Frage nun besser beantworten! Neue Einkaufszentren prägen das Stadtbild ebenso wie alte Festungsmauern. Die sehen wir uns dann in der kolonialen Altstadt (UNESCO-Welterbe) an. Wir lassen beim Mittagessen in einem Restaurant die Eindrücke auf uns wirken. Extra Tour Ruinen, die viel erzählen könnten, erwarten uns nachmittags, bevor wir am Abend in eineinhalb Stunden nach Managua fliegen. Dort stellen wir gleich mal unsere Uhren eine Stunde zurück.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Sie möchten heute lieber einen Museumstag in Panama einlegen, als sich dem Rundgang anzuschließen? Dann hätten wir zwei Vorschläge für Sie: das Museum für zeitgenössische Kunst, MAC Panama, am Fuße des Ancónhügels oder das anthropologische Museum Reina Torres de Araúz.
(F/M)

5. Tag, Sonntag, 09.02.2020: Die Hauptstadt Managua

Geschichte wird lebendig rund um die alte Kathedrale und im Hauptquartier des Diktators Somoza, der mit der Gewalt seiner Nationalgarde das Land ausbeutete. Was hat sich unter den Sandinisten und Staatschef Daniel Ortega im nach Haiti zweitärmsten Land des amerikanischen Kontinents verändert? Wirken die sozialkritischen Proteste von 2018 noch nach? In Acahualinca fesseln uns die 6000 Jahre alten, hervorragend erhaltenen menschlichen Fußabdrücke. Sehen Sie genau hin: Hat nicht einer davon sechs Zehen? Nachmittags weiter nach León. 90 km. Wie wäre es am Abend noch mit einem Bummel zur Plaza?

(F/A)

6. Tag, Montag, 10.02.2020: León und Granada

Die Kathedrale von León (UNESCO-Welterbe) ist das größte koloniale Bauwerk Mittelamerikas. Wir streifen durch die Gassen der Stadt zu Kirchen und Plätzen und sehen das Haus von Nicaraguas Nationaldichter Rubén Darío (Außenbesichtigung). Dann aber auf ins schöne Granada am Nicaraguasee. 135 km. Abends führt Sie Ihre Reiseleiterin in ihr Lieblingsrestaurant aus. Ein kurzer Spaziergang durch das abendlich beleuchtete Zentrum stimmt uns auf die schöne Kolonialstadt ein. Drei Übernachtungen in Granada.

(F/A)

7. Tag, Dienstag, 11.02.2020: Granada

Auf unserem Rundgang durch die Altstadt von Granada besuchen wir die Kathedrale und das Haus des Löwen, das Schauspieler und Moderator Dietmar Schönherr restaurieren ließ. Es ist zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt geworden. Im archäologischen Museum begegnen uns präkolumbische Statuen. Dann bringt uns eine Kutsche gemütlich zu Granadas Hafen am Ufer des Nicaraguasees, wo wir mit dem Boot zu den Isletas ablegen. Ein Ausbruch des Vulkans Mombacho schuf hier 365 kleine Inselchen im See. Nachmittags führen Sie Regie! Kaffeepause am Hauptplatz? Ein Bummel durch die Fußgängerzone La Calzada? Und probieren Sie den Macuá, Nicaraguas Nationaldrink aus Rum und exotischen Früchten!

(F)

8. Tag, Mittwoch, 12.02.2020: Der Masaya-Nationalpark

Heute dreht sich alles um Rauch und Qualm! Zunächst besuchen wir einen berühmten Zigarrendreher. Was für eine Arbeit, und nach wenigen, genussreichen Minuten hat sich das Werk in Rauch aufgelöst! In Masaya angekommen, schwärmen wir am Kunstmarkt aus, stöbern und feilschen dort nach Herzenslust. Urgewaltige Eindrücke bekommen wir am Kraterrand des Vulkans Masaya. Extra Tour Der letzte Ausbruch fand 1772 statt, aber sein unaufhörliches Qualmen spricht eine deutliche Sprache ... Nach dem gemeinsamen Mittagessen gibt es schöne Aussichten an der Laguna de Apoyo: ein großer, von Erdwärme beheizter, klarer See in einer uralten Caldera, einem Vulkankessel. Am Nachmittag besuchen wir ein ganz besonderes Projekt: die Töpferschule Valentín López, die von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Hier unterhalten wir uns mit den engagierten Leuten über ihre Pläne, ihre Hoffnungen und die Bildungschancen junger Menschen in Nicaragua. Wie sieht es aus mit der Forderung der sandinistischen Revolution nach Bildung für alle? 70 km.

Vulkantour ja, aber lieber auf eigene Faust zum Mombacho, Granadas Hausberg? Dann geht's mit geländegängigen Fahrzeugen die Hänge des Vulkans Mombacho hinauf. Dort lassen Sie das einzigartige Ambiente des Nebelwaldes bei einer kleinen Wanderung rund um den Krater auf sich wirken. Mit etwas Glück offenbaren sich dabei wunderbare Ausblicke auf den Nicaraguasee und die 365 Inseln, die Sie gestern per Boot erkundet haben.
(F/M)

9. Tag, Donnerstag, 13.02.2020: Auf nach Costa Rica!

Am Nicaraguasee entlang fahren wir Richtung Costa Rica. Im Bus berichtet Ihre Reiseleiterin von William Walker - dem Abenteurer aus den US-Südstaaten, der ganz Mittelamerika unterwerfen wollte. Sein Gegenspieler: Juan Santamaria, der tapfere Nationalheld, der in Rivas sein Leben opferte, damit Walker die entscheidende Schlacht verlor. Heute leben beide Länder in Frieden - in Costa Rica gibt es seit Jahrzehnten keine Armee mehr. Das Verhältnis der Länder ist trotzdem nicht immer einfach; aus Nicaragua schielt man auf den Wohlstand des Nachbarlandes, in Costa Rica beäugt man die legalen und illegalen Gastarbeiter oft mit Argwohn. Entsprechend langwierig sind auch manchmal die Grenzkontrollen. In Costa Rica angekommen, hören wir in der Schutzstation Las Pumas, wie es aktuell um den Artenschutz im Land bestellt ist. Mittags speisen wir unterwegs ländlich rustikal vor der Schlussetappe nach La Fortuna. 295 km. Zwei Übernachtungen am Arenal.

(F/M)

10. Tag, Freitag, 14.02.2020: Nationalpark Arenal

La Fortuna liegt im Schatten des Vulkans Arenal, bis 2010 einer der aktivsten der Welt, aktuell schläft er. Sein formschöner Kegel begleitet uns auf unserer Wanderung zu den erkalteten Lavaströmen an seinem Fuße (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m). Auf dem fruchtbaren Boden gedeihen üppige Wälder, Orchideen und eine Fülle anderer tropischer Pflanzen. Extra Tour Wie wäre es am Nachmittag mit einem Bad in den heißen Thermalquellen im Hotel? Ein Tipp fürs Abendessen auf eigene Faust: das Restaurant von Don Rufino.

Wenn Sie mehr Bewegung brauchen, können Sie auch eine längere Wanderung im Nationalpark Arenal unternehmen und ab der Arenal Observatory Lodge dem Old Lava Trail folgen (ca. 4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑200 m ↓200 m). Sie erreichen einen älteren Lavafluss, der vom Ausbruch des Vulkans im Jahr 1992 stammt.
(F)

11. Tag, Samstag, 15.02.2020: Durch den Dschungel nach San José

Wir tauchen ein in den Regenwald! Und lernen gleich etwas über seine nachhaltige Nutzung: Im Tirimbina Rainforest Center werden wir in die süße Welt des Kakaos entführt. Von der Pflanzenschau bis zur Kostprobe ein Genuss! Danach wird es kribbelig: Was Blattschneiderameisen alles können, ist rekordverdächtig! Weiter in die Hauptstadt San José, im milden Zentraltal des Landes. 190 km. Zwei Übernachtungen in Santa Ana, einem Vorort San Josés.

(F/A)

12. Tag, Sonntag, 16.02.2020: Hauptstadt mit Vulkanen

Costa Rica - die reiche Küste - ist auch reich an Vulkanen: Wir nehmen uns den höchsten vor. Im Nationalpark Irazú spazieren wir die letzten Meter bis zum Kraterrand auf 3432 m Höhe. Extra Tour Bei gutem Wetter können wir von hier aus Pazifik und Karibik gleichzeitig sehen! Zurück in San José schlendern wir am Nationaltheater vorbei und besuchen den Bauernmarkt in Zapote mit Ständen voll von Obst, Fisch, Fleisch und Gewürzen. Im Goldmuseum stehen wir nachmittags mitten im "Eldorado" der Kolonialmächte. Es beherbergt eine der größten Goldsammlungen Amerikas. Hier präsentiert Ihnen Ihre Reiseleiterin die Geschichte und Kultur des Landes. 110 km.

Wenn Sie den Vulkan auslassen und lieber einen der schönsten und informativsten botanischen Gärten Amerikas besuchen möchten, dann bringt ein Taxi Sie zum Jardín Botánico Lankester.
(F)

13. Tag, Montag, 17.02.2020: Über die Berge an den Pazifik

In Cartago klopfen wir an die Pforte der Basilika, Costa Ricas wichtigstes Pilgerziel. Unsere Route führt weiter auf den mit 3335 m höchsten Punkt der legendären Panamericana, den Cerro de la Muerte. Mit etwas Glück entdecken wir auf der Finca von Don Jorge am Quetzal-Nationalpark den heiligen Göttervogel der Mayas, einen Quetzal! Schön und farbenprächtig, aber sehr selten. Danach stärken wir uns mit fangfrischen Forellen. Erfrischt geht es hinab Richtung Pazifik. 220 km. Unser geschmackvolles Beachresort, das von Studiosus-Gästen zu den besten Hotels Mittelamerikas gekürt wurde, erwartet uns. Zwei Übernachtungen in Manuel Antonio, in der Nähe des gleichnamigen Nationalparks.

(F/M)

14. Tag, Dienstag, 18.02.2020: Freizeit oder Ausflug in den Nationalpark

Einfach nur relaxen oder noch einmal in die Natur eintauchen? Heute führen Sie Programmregie. Das Hotel bietet eine Fülle an Aktivitäten, von der Rafting-Tour auf dem Naranjo River bis zum Kajakausflug in die Wunderwelt der Mangroven vor der Damasinsel. Der Strand ist die entspannte Alternative. Oder kann Sie Ihre Reiseleiterin für einen Ausflug in den Manuel-Antonio-Nationalpark (45 €) begeistern, der zu Costa Ricas beliebtesten Naturparadiesen gehört? Kein Wunder – neben weißen Traumstränden und Traumblicken über die Küste fasziniert die Tierwelt: Kapuzineraffen und Totenkopfäffchen, Waschbären und Faultiere leben unter dem dichten Blätterdach. Wir wandern auf gut ausgebauten Pfaden im Regenwald.

(F)

15. Tag, Mittwoch, 19.02.2020: Zurück nach Panama

Wieder auf der Panamericana wartet eine neue Grenzerfahrung auf uns, dann hat Panama uns wieder. Hier ganz im Westen des Landes ticken die Uhren anders als in den Hochhäusern der Hauptstadt. Wir biegen ab in die wichtigste Kaffeeregion des Landes an den Hängen des Vulkans Barú. In Boquete empfangen uns auf 1200 m Höhe das milde Klima der Bergregion und unser charmantes Landhotel samt plätscherndem Gebirgsbach. 300 km. Zwei Übernachtungen in Boquete.

(F/A)

16. Tag, Donnerstag, 20.02.2020: Landleben in Boquete

Die Finca Ceriana öffnet für uns ihre Tore. Wie sieht Landleben hier aus? Kaffeeanbau, Schafzucht und sehr viel Natur, die wir auf Pfaden und Wegen erkunden - mitten hinein ins Herz der Wälder rund um Boquete. Weit schweift der Blick bis hinab in die Pazifikebene. Bis vor wenigen Jahren war die Kaffeeproduktion in Panama auf dem Weltmarkt kaum wettbewerbsfähig, dann kam der Café Geisha. Was es mit dem japanisch klingenden Gourmetprodukt, das an der Kaffeebörse Spitzenpreise erzielt, auf sich hat, erfahren wir im Gespräch mit dem Besitzerpaar Dona Jannete und Don Luigi. Sie leisten uns mittags beim Picknick im Schatten hoher Bäume Gesellschaft - natürlich mit Produkten der Finca! Abends zurück im Hotel tauschen wir die Erfahrungen von Kaffee und gut zwei Wochen Zentralamerika beim Abschiedsdinner aus. 190 km.

(F/M/A)

17. Tag, Freitag, 21.02.2020: Adiós!

Im Laufe des Tages fahren wir zum Flughafen David (50 km) und fliegen nach Panama-Stadt. Je nach Flugplan haben Sie vormittags noch Zeit für einen Sprung in den Pool im Hotel oder nachmittags für einen Bummel durch das historische Zentrum von Panama-Stadt. Am frühen Abend heben Sie ab Richtung Frankfurt (Flugdauer ca. 11 Std.).

(F)

18. Tag, Samstag, 22.02.2020: Rückkehr aus Zentralamerika

Am späten Vormittag Landung in Frankfurt.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
97,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
95,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
90,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
55,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
97,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.02.–22.02. 5390(ca. 5775 CHF) 6705(ca. 7184 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.02.–14.03. 5340(ca. 5722 CHF) 6655(ca. 7131 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.03.–11.04. 5290(ca. 5668 CHF) 6605(ca. 7077 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
28.10.–14.11. 5290(ca. 5668 CHF) 6605(ca. 7077 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
11.11.–28.11. 5340(ca. 5722 CHF) 6655(ca. 7131 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 23.10.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Panama-Stadt und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Zwischenflüge (Economy) mit COPA Airlines von Panama-Stadt nach Managua und zurück von David
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 220 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Swimmingpool und meist mit Klimaanlage
  • Frühstück, 4 Mittagessen in Restaurants, 2 Mittagessen auf Fincas, ein Mittagessen auf einem Schiff, 5 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt mit der Panama Canal Railway Company (Panoramawagen)
  • Bootsfahrten auf dem Panamakanal (Teildurchquerung) mit Mittagessen und auf dem Nicaraguasee
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 180 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Bei Einreise aus Panama wird von Nicaragua und Costa Rica zudem die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Gelbfieber-Impfzertifikats verlangt.

Touristenkarte für Nicaragua:

  • erhalten Sie bei der Einreise
  • ist im Reisepreis enthalten und wird von Ihrem Reiseleiter bezahlt

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

  • Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
  • fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
  • Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

  • teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und anderen elektrischen Geräten
  • fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
  • Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
  • ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
  • teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Sicherheitshinweis

Panama

Unverändert gültig seit: 13. Oktober 2020

Aktuelles

Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Panama wird derzeit gewarnt.

Epidemiologische Lage

Panama ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Metropolregion Panama-Stadt sowie die Provinzen Colón, Chiriquí und Veraguas.

Panama ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft, woraus bei Einreise nach Deutschland eine Quarantäneverpflichtung und verpflichtender PCR-Test resultiert.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das panamaische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Einreise

Seit dem 12. Oktober 2020 ist die Einreise grundsätzlich für alle Reisenden wieder gestattet. Alle Reisenden müssen einen negativen COVID-19-Test oder Antigen-Test vorlegen, der höchstens 48 Stunden vor Abreise durchgeführt wurde.

Reisende, die ohne negativen COVID-19-Test einreisen, müssen bei Ankunft einen Test auf eigene Kosten (50 US-$) durchführen lassen. Sollte der Test positiv sein, wird die Person zunächst für 7 Tage in einem Hotel unter Obhut des panamaischen Gesundheitsministeriums untergebracht. Nach Ablauf der 7-tägigen Quarantäne erfolgt ein neuer Test. Bei negativem Ergebnis ist die Quarantäne beendet, falls dies positiv ausfällt, muss der Reisende weitere 7 Tage in staatlicher Quarantäne verbringen.

Durch- und Weiterreise

Eine Weiterreise nach Costa Rica auf dem Landweg ist aktuell nicht möglich.

Reiseverbindungen

Der internationale Flugverkehr nach Europa sowie in andere Staaten des amerikanischen Kontinents findet wieder statt. Es kann jedoch zu kurzfristigen Stornierungen oder Umbuchungen kommen.

Beschränkungen im Land

Panama hat Mitte März 2020 den Ausnahmezustand verhängt. Es besteht in der Metropolregion Panama-Stadt eine Ausgangssperre zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr, an Sonntagen gilt eine generelle Ausgangssperre. In einzelnen Provinzen bestehen in Abhängigkeit von der epidemiologischen Lage abweichende Beschränkungen.

Viele Hotels, Museen sowie weitere touristische sind aktuell noch geschlossen oder dürfen nur mit begrenzter Kapazität operieren. Der Besuch der Strände ist weiterhin untersagt. Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind verboten, dies betrifft u.a. Messen, Konzerte, Umzüge und Sportveranstaltungen mit Publikum. Geschäfte sind mit Einschränkungen durch Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet.

Über bestehende Einschränkungen und geplante Lockerungen des öffentlichen Lebens informiert das panamaische Gesundheitsministerium.

Hygieneregeln

Im gesamten öffentlichen Raum gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Nichtbeachtung kann mit einer Geldstrafe sanktioniert werden. Vor dem Betreten von Geschäften, Banken oder öffentlichen Gebäuden wird die Körpertemperatur kontrolliert, Besucher müssen sich zusätzlich die Hände desinfizieren. Zwischen Personen wird ein Mindestabstand von zwei Metern empfohlen.

• Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen verhängt werden.

• Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Hinweise bei der panamaischen Regierung. beim Gesundheitsministerium Panamas oder folgen Sie diesem auf dessen Twitterkanal.

• Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (kein Transit), beachten Sie die Quarantäne- bzw. Testpflicht bei Einreise nach Deutschland und kontaktieren Sie das Gesundheitsamt Ihres Aufenthaltsortes. Weitere Informationen zur Testpflicht bietet das Bundesministerium für Gesundheit.

• Aufenthalte in fremden Staaten können sich derzeit auf Einreisemöglichkeiten in andere Länder auswirken. Informieren Sie sich daher vor Antritt jeder Reise über aktuelle Bestimmungen zu Einreise, Durchreise und Quarantäne der jeweiligen Reiseländer über die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

• Beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

Kriminalität

In Panama-Stadt muss verbreitet mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld und höchstens eine Kreditkarte bei sich haben. Bewegungen zu Fuß sollten nach Einbruch der Dunkelheit unbedingt vermieden werden. Ein besonders großes Risiko von Raubüberfällen besteht in den Stadtteilen San Miguelito, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana, Curundu, Calidonia und Pacora sowie in der zweitgrößten Stadt Panamas Colon. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, die in Colon anlegen, sollten sich organisierten Landausflügen anschließen. Es wird dringend davon abgeraten, auf eigene Faust die Stadt Colon und das Hafengelände zu erkunden.

Demonstrationen bzw. Proteste aus innenpolitischen Anlässen führten wiederholt auch zu Gewaltanwendung und Straßenblockaden durch gesellschaftliche Organisationen. Solche Gelegenheiten wurden auch von kriminellen Elementen für die Beraubung von Autofahrern und Plünderungen genutzt.

Auch in als sicherer geltenden Stadtteilen von Panama-Stadt oder an anderen, bei Touristen beliebten Orten, wie die beliebte Inselkette Bocas del Toro oder dem Valle de Anton, kann es zu Diebstählen oder Überfällen, wie auch sexueller Belästigung und Nötigung bis hin zu Vergewaltigungen allein reisender Frauen, kommen. Auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen ist Vorsicht geboten. Es besteht außerdem das Risiko, zufälliges Opfer von Auseinandersetzungen krimineller Banden zu werden.

Waffen sind verbreitet und es kommt vermehrt zu Raubüberfällen mit Waffeneinsatz, die unter Umständen auch ohne Vorwarnung eingesetzt werden. Widerstand des Opfers kann Täter zusätzlich provozieren und das Risiko für Leib und Leben erhöhen. Ruhige Herausgabe der vom Täter geforderten Wertgegenstände oder Geldbeträge kann die Gefahr reduzieren. Es ist daher ratsam, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen.

Bei Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen sollten nur am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens registrierte Taxis und auch in der Stadt ausschließlich registrierte oder online zu buchende Funktaxis genutzt oder Fahrdienste angefordert werden. Ein Taxi an der Straße anzuhalten birgt erhebliche Risiken. Dies gilt auch für das Zusteigen in Taxis, die bereits Fahrgäste befördern.

Von Aufenthalten im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, wird dringend abgeraten. Dort bestehen hohe Sicherheitsrisiken. In dem Gebiet operieren kriminelle Organisationen und vereinzelt illegale, bewaffnete Gruppen aus Kolumbien, die auch vor Waffengebrauch nicht zurückschrecken.

Polizeiliche Zugangssperren sollten unbedingt respektiert werden. Es liegt im Ermessen dieser Kontrollposten, dem Reisenden die Weiterfahrt zu erlauben.

Natur und Klima

Tropenstürme

Es herrscht tropisches Klima. Von Mai bis November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen, Erdrutschen und Überflutungen zu rechnen, die auch den Reiseverkehr erheblich beeinträchtigen können.

Erdbeben

Panama liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Flutwellen in Flüssen

Jährlich kommt beim Schwimmen in Flüssen zu tödlichen Badeunfällen in ursprünglich flachen und ruhigen Gewässern, wenn es durch unvorhersehbare Regenfälle weiter flussaufwärts ausgelöste zu einer starken Flutwelle kommt, die Badende mitreißen kann. Auch vermeintliche Bäche und flache Flüsse können sich innerhalb Sekunden in Sturzbäche verwandeln.

• Verfolgen Sie in der Hurrikan-Saison regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

• Vermeiden Sie das Schwimmen in Flüssen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweis

Nicaragua

Unverändert gültig seit: 28. August 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Nicaragua weiterhin gewarnt.

Seit Anfang April 2020 sind alle regulären Flugverbindungen von und nach Nicaragua unterbrochen. Eine teilweise Wiederaufnahme ist für frühestens Anfang Oktober 2020 zu erwarten. Die Nachbarländer Costa Rica und Honduras haben ihre Grenzen geschlossen.

• Falls Sie sich im Land aufhalten, bitte schützen Sie sich, seien Sie aufmerksam und wachsam und meiden Menschenansammlungen.

• Verfolgen Sie hinsichtlich einer möglichen Verbreitung des Coronavirus in Nicaragua Nachrichten und Agenturmeldungen aufmerksam.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Im Jahr 2018 wurden im gesamten Land bei massiven Demonstrationen gegen die Regierung und gewalttätigen Auseinandersetzungen Hunderte Menschen getötet. Seitdem unterbinden Sicherheitskräfte weitere Demonstrationen frühzeitig, die Lage hat sich vorerst wieder beruhigt. Ein Wiederaufflammen der Proteste und Gewalt ist jedoch nicht ausgeschlossen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Im Vergleich zu den meisten Ländern Lateinamerikas ist die Kriminalität in Nicaragua niedrig, aber zuletzt im Ansteigen begriffen. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub, aber auch gelegentlich Raubüberfälle gibt es vor allem an von Touristen besuchten Orten wie Granada, San Juan del Sur, León, der Laguna de Apoyo, den Grenzübergängen, Busbahnhöfen und dem Flughafen Managua. Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Gefahren nochmals erhöht.

In Überlandbussen im gesamten Land, gehäuft jedoch in der Pazifikregion (v. a. nahe Managua und Granada), kommt es häufiger zu Diebstählen von Wertsachen.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Esteli´und Matagalpa besteht abseits der Städte für Reisende erhöhtes Sicherheitsrisiko. Insbesondere in den autonomen Gebieten „Region Autonoma del Atlantico Sur“ (RAAS) sowie und der „Region Autonoma del Atlantico Norte“ (RAAN)„ liegen Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt.

An der südlichen Atlantikküste (RAAS), zu der auch die Touristenziele Bluefields, Pearl Lagoon und die Corn Islands zählen, kam es auch zu sexuellen Übergriffen auf Reisende.

• Vermeiden Sie Spaziergänge und möglichst auch Taxifahrten bei Dunkelheit.

• Zelten Sie nicht außerhalb bewachter Campingplätze.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien bzw. speichern diese elektronisch.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Leisten Sie im Falle eines Überfalls keinen Widerstand.

• Lassen Sie Ihr Gepäck nie aus den Augen und Getränke nie unbeaufsichtigt.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Erdbeben

Nicaragua liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität kommt. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Managua und die Universitätsstadt León, hier gibt es häufig kleinere Erdbeben.

Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde Managua fast vollständig zerstört.

Vulkane

Alle sechs aktiven Vulkane in Nicaragua zeigen derzeit erhöhte Aktivität (moderate Eruptionen, mehrere kleinere vulkanische Beben, erhöhter Austritt von Schwefeldioxid, Anstieg der Lava im Vulkankessel, etc.).

Menschen kamen bisher nicht zu Schaden. Es ist mit weiteren vulkanischen Beben zu rechnen.

Von der Besteigung des Vulkans Momotombo sowie vom Besuch der Laguna Xiloa am Vulkan Apoyeque wird aufgrund der aktuellen seismischen Aktivität ausdrücklich abgeraten. Auch bei allen anderen Vulkanen Nicaraguas kann es plötzlich zu vulkanischer und seismischer Aktivität kommen. Bei der Insel Ometepe ist zu berücksichtigen, dass durch die Insellage eine ggf. erforderliche Evakuierung erschwert wird.

Tropenstürme

In Mittelamerika ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen und in der Folge mit Überschwemmungen, Erdrutschen und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr zu rechnen

• Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweis

Costa Rica

Unverändert gültig seit: 2. Oktober 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica weiterhin gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich vor der Reise mindestens 14 Tage in Deutschland aufgehalten haben, können auf dem Luftweg für touristische Zwecke nach Costa Rica reisen. Die Einreise ist über die internationalen Flughäfen in San José und in Liberia möglich.

Voraussetzung ist, dass das Gesundheitsformular „Pase de Salud“ online vorab ausgefüllt wurde (beachten Sie, dass im Feld „Second Last Name“ (zweiter Nachname) zwingend etwas eingetragen werden muss, da das Formular ansonsten nicht gespeichert werden kann, z.B. n/a). Bei Einreise ist der erhaltene QR-Code für dieses Formular vorzulegen. Ebenso sind ein negativer COVID-19-Test, für den die Probeentnahme max. 72 Stunden vor Abreise durchgeführt wurde (Schnelltest wird nicht anerkannt) sowie eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer COVID-19-Erkrankung abdeckt, vorzulegen. Nachweise über diese Krankenversicherung und den durchgeführten Test müssen in englischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. Am Flughafen sind strikte Hygieneprotokolle einzuhalten.

Die Einreise auf dem Landweg bleibt für Ausländer generell verboten.

Für bereits im Land aufhältige Touristen wurde die Regelung, die einen visafreien Aufenthalt nur bis zu 90 Tagen erlaubt, ausgesetzt. Bei seit dem 20. Dezember 2019 eingereisten Touristen verlängert sich der erlaubte Aufenthalt automatisch bis 18. November 2020.

• Erkundigen Sie sich unbedingt vor Einreise bei der Botschaft von Costa Rica über geltende Einreisebestimmungen.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Costa Rica niedriger als in den Nachbarländern. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor, vereinzelt auch unter Anwendung von Gewalt.

In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

• Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

• Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

• Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

• Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

• Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

• Nehmen Sie keine Anhalter mit.

• Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Tropenstürme

Das Klima ist tropisch bis subtropisch. Von Mai bis Ende November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

Erdbeben und Vulkane

Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

Meeresströmungen

Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

• Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

• Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

• Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

• Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Costa Rica, Nicaragua und Panama

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

• Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

• Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

• Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

• Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

• Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

• Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Gelbfieber

Für Panama wird die Gelbfieberimpfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehört u.a. die gesamte östliche Landeshälfte (gem. www.who.int). Bei Weiterreise in ein Drittland kann zudem die Impfung aus Panama kommend verlangt werden. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.

Bei Einreise in Nicaragua aus einem der folgenden Staaten/Gebiete wird die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Impfzertifikats der Gelbfieberimpfung verlangt: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago, Venezuela sowie sämtliche afrikanische Staaten mit Ausnahme von Tansania, S„o Tomé und Príncipe sowie Somalia.

Es ist für Touristen in Nicaragua nicht möglich eine Gelbfieberimpfung zu erhalten.

Costa Rica selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als neun Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.

Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

In Panama besteht ein geringes Risiko in den Provinzen der Atlantikküste (v.a. Bocas del Toro im Nordwesten) und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien (Colon, Chiriquí, Darién, Ngobe Bugle, Panama, Kuna Yala (SanBlas), San Blas Islands und Veraguas). Als malariafrei gelten die übrigen Landesteile inkl. Stadtgebiete.

In Nicaragua besteht ganzjährig ein mittleres Risiko in den östlichen Regionen Atlantico Sur und Atlantico Norte, ein geringes Risiko in den zentralen Regionen und im Westen sowie ein minimales Risiko im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Managua und die Zentren der großen Städte.

In Costa Rica besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte. Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.

Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung. Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.

Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte. In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.

Dengue

Dengue wird in allen drei Ländern landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).

Chikungunya

Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in den drei Ländern.

Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Chikungunya ist selten - überwiegend bei Kleinkindern und alten Menschen - lebensgefährlich. Typische Symptome sind hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Der Virus sollte rechtzeitig medizinisch behandelt werden, damit es nicht zu chronischen Muskel- und Gelenkbeschwerden oder Behinderungen kommt. Ein Impfstoff oder eine Chemoprophylaxe existiert nicht. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin

Leishmaniasis

Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Persönlicher Mückenschutz

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

  • körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)

Insektenschutzmittel (Repellentien), auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.

Influenza / H1N1

Die saisonale Influenza (Grippe) kann in Costa Rica landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.

Im Distrikt Barú, Region Chiriqui, Panama, werden vermehrt H1N1 - Influenzafälle, mit Todesfällen, gemeldet. Die zuständige Gesundheitsbehörde rät zu den üblichen präventiven Hygienemaßnahmen: häufiges Händewaschen, Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, engen Kontakt mit fremden Menschen reduzieren.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Tollwut

Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Trypanosomiasis (“Mal de Chagas„)

In der Region kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden.

Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Hantavirus

Diese seltene, in Panama durch Nagetiersekrete übertragene, Erkrankung verläuft in der Regel zunächst wie eine Grippe. Noch seltener werden Todesfälle durch Kreislauf-, Lungen- und Nierenversagen beobachtet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

HIV / AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser in den Großstädten aufgesucht werden.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Es wird daher empfohlen eine ausreichend gedeckte Kreditkarte mitzuführen. Der Botschaft in Nicaragua sind in den vergangenen Monaten mehrere Fälle bekannt geworden, in denen trotz eines Notfalles bis zur Klärung der Kostenfrage dringend notwendige Behandlungen oder Operationen nicht vorgenommen wurden.

Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Lassen Sie sich in jedem Fall vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).

Eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft San José (www.san-jose.diplo.de) bzw. Panama (www.panama.diplo.de).

Unverändert gültig seit: 12. Juni 2020