Mittelamerika Panama, Nicaragua, Costa Rica

Costa Rica, Nicaragua, Panama

Übersicht

  • Die ganze Vielfalt Zentralamerikas zwischen Karibik und Pazifik
  • Fahrt auf dem Panamakanal
  • Mit leichter Wanderung im Nationalpark Arenal
  • Meist Mehrfachübernachtungen in komfortablen Hotels
  • Nonstop-Flüge mit Lufthansa
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Mittelamerika: Costa Rica, Nicaragua, Panama mit Fahrt auf dem Panamakanal

Üppige Vielfalt im Mittelpunkt des amerikanischen Doppelkontinents: In Panama staunen wir über die Symbiose von Technik, Welthandel und paradiesischer Natur. Nicaragua fesselt uns mit seiner Kolonialarchitektur und einer spannenden Zeitgeschichte. In Costa Rica schließlich lernen wir den Dschungel kennen, die Macht der Vulkane und eine Fülle an Vogel- und Pflanzenarten. Wir unterhalten uns mit Farmern und Töpferschülern und nutzen vielerlei Transportmittel wie Zug und Pferdekutschen. Und auch eine Bootsfahrt auf dem Panamakanal ist bei dieser abwechslungsreichen Studienreise durch drei Länder Zentralamerikas dabei.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Mittwoch, 25.03.2020: Flug nach Panama

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Flug von Frankfurt nach Panama-Stadt (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Kurze Fahrt ins zentral gelegene Hotel, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt. Was für ein spektakulärer Blick von der Dachterrasse auf die Skyline der Stadt! Drei Übernachtungen in Panama-Stadt.

(A)

2. Tag, Donnerstag, 26.03.2020: An die Karibikküste

Ein Sprung in die Moderne: Vor uns liegen die Miraflores-Schleusen. Wir blicken auf das technische Wunderwerk, den Panamakanal, hinunter, der den Wohlstand des Landes ermöglicht hat. Mit dem Bus durchqueren wir Panama bis zur Karibik. Hier lag einst einer der wichtigsten Häfen der spanischen Krone: Portobelo. Die Festungen (UNESCO-Welterbe) schützten die spanischen Galeonen vor Seeräubern. Heute weht ein morbider Hauch durch die alten Gemäuer. Für den Rückweg in die Hauptstadt wählen wir ein besonderes Verkehrsmittel: den Zug der Panama Canal Railway Company. Wir rattern gemütlich dahin, auf einer Strecke, die älter ist als die Wasserstraße selbst. Immer wieder tauchen Containerschiffe und Tanker im Grün des Dschungels auf, die hier die erfolgreichste Abkürzung seit dem Suezkanal benutzen. Am herausgeputzten historischen Bahnhof von Panama-Stadt endet der heutige Ausflug. Busstrecke 100 km.

(F/M)

3. Tag, Freitag, 27.03.2020: Auf dem Panamakanal

Gestern mit dem Zug am Kanal entlang, heute mit dem Schiff auf dem Kanal: Beim Passieren gigantischer Schleusentore auf unserer halbtägigen Teildurchquerung duckt sich unser Boot im Schatten der Ozeanriesen. Wir befahren u. a. die Miraflores-Schleuse und den Culebra Cut und erfahren so live die ganze wechselvolle Geschichte der Wasserstraße, von den schwierigen Anfängen bis zur heutigen Selbstverwaltung. Wie wird es mit dem Panamakanal weitergehen? Zukunftspläne gibt es genug, aber auch Konkurrenz: Jetzt baut sogar Nicaragua mithilfe Chinas einen eigenen Kanal!

(F/M)

4. Tag, Samstag, 28.03.2020: Auf nach Nicaragua!

Neben kolonialen Stadtpalästen in der Altstadt von Panama ragen Bankentürme und Bürohäuser in den Himmel. Woher kommt das Geld der Banken? Ist Panama tatsächlich eine Steueroase oder doch eher ein Ort für Geldwäsche? Dank der Panama Papers können wir die Frage nun besser beantworten! Neue Einkaufszentren prägen das Stadtbild ebenso wie alte Festungsmauern. Die sehen wir uns dann in der kolonialen Altstadt (UNESCO-Welterbe) an. Wir lassen beim Mittagessen in einem Restaurant die Eindrücke auf uns wirken. Extra Tour Ruinen, die viel erzählen könnten, erwarten uns nachmittags, bevor wir am Abend in eineinhalb Stunden nach Managua fliegen. Dort stellen wir gleich mal unsere Uhren eine Stunde zurück.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Sie möchten heute lieber einen Museumstag in Panama einlegen, als sich dem Rundgang anzuschließen? Dann hätten wir zwei Vorschläge für Sie: das Museum für zeitgenössische Kunst, MAC Panama, am Fuße des Ancónhügels oder das anthropologische Museum Reina Torres de Araúz.
(F/M)

5. Tag, Sonntag, 29.03.2020: Die Hauptstadt Managua

Geschichte wird lebendig rund um die alte Kathedrale und im Hauptquartier des Diktators Somoza, der mit der Gewalt seiner Nationalgarde das Land ausbeutete. Was hat sich unter den Sandinisten und Staatschef Daniel Ortega im nach Haiti zweitärmsten Land des amerikanischen Kontinents verändert? Wirken die sozialkritischen Proteste von 2018 noch nach? In Acahualinca fesseln uns die 6000 Jahre alten, hervorragend erhaltenen menschlichen Fußabdrücke. Sehen Sie genau hin: Hat nicht einer davon sechs Zehen? Nachmittags weiter nach León. 90 km. Wie wäre es am Abend noch mit einem Bummel zur Plaza?

(F/A)

6. Tag, Montag, 30.03.2020: León und Granada

Die Kathedrale von León (UNESCO-Welterbe) ist das größte koloniale Bauwerk Mittelamerikas. Wir streifen durch die Gassen der Stadt zu Kirchen und Plätzen und sehen das Haus von Nicaraguas Nationaldichter Rubén Darío (Außenbesichtigung). Dann aber auf ins schöne Granada am Nicaraguasee. 135 km. Abends führt Sie Ihre Reiseleiterin in ihr Lieblingsrestaurant aus. Ein kurzer Spaziergang durch das abendlich beleuchtete Zentrum stimmt uns auf die schöne Kolonialstadt ein. Drei Übernachtungen in Granada.

(F/A)

7. Tag, Dienstag, 31.03.2020: Granada

Auf unserem Rundgang durch die Altstadt von Granada besuchen wir die Kathedrale und das Haus des Löwen, das Schauspieler und Moderator Dietmar Schönherr restaurieren ließ. Es ist zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt geworden. Im archäologischen Museum begegnen uns präkolumbische Statuen. Dann bringt uns eine Kutsche gemütlich zu Granadas Hafen am Ufer des Nicaraguasees, wo wir mit dem Boot zu den Isletas ablegen. Ein Ausbruch des Vulkans Mombacho schuf hier 365 kleine Inselchen im See. Nachmittags führen Sie Regie! Kaffeepause am Hauptplatz? Ein Bummel durch die Fußgängerzone La Calzada? Und probieren Sie den Macuá, Nicaraguas Nationaldrink aus Rum und exotischen Früchten!

(F)

8. Tag, Mittwoch, 01.04.2020: Der Masaya-Nationalpark

Heute dreht sich alles um Rauch und Qualm! Zunächst besuchen wir einen berühmten Zigarrendreher. Was für eine Arbeit, und nach wenigen, genussreichen Minuten hat sich das Werk in Rauch aufgelöst! In Masaya angekommen, schwärmen wir am Kunstmarkt aus, stöbern und feilschen dort nach Herzenslust. Urgewaltige Eindrücke bekommen wir am Kraterrand des Vulkans Masaya. Extra Tour Der letzte Ausbruch fand 1772 statt, aber sein unaufhörliches Qualmen spricht eine deutliche Sprache ... Nach dem gemeinsamen Mittagessen gibt es schöne Aussichten an der Laguna de Apoyo: ein großer, von Erdwärme beheizter, klarer See in einer uralten Caldera, einem Vulkankessel. Am Nachmittag besuchen wir ein ganz besonderes Projekt: die Töpferschule Valentín López, die von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Hier unterhalten wir uns mit den engagierten Leuten über ihre Pläne, ihre Hoffnungen und die Bildungschancen junger Menschen in Nicaragua. Wie sieht es aus mit der Forderung der sandinistischen Revolution nach Bildung für alle? 70 km.

Vulkantour ja, aber lieber auf eigene Faust zum Mombacho, Granadas Hausberg? Dann geht's mit geländegängigen Fahrzeugen die Hänge des Vulkans Mombacho hinauf. Dort lassen Sie das einzigartige Ambiente des Nebelwaldes bei einer kleinen Wanderung rund um den Krater auf sich wirken. Mit etwas Glück offenbaren sich dabei wunderbare Ausblicke auf den Nicaraguasee und die 365 Inseln, die Sie gestern per Boot erkundet haben.
(F/M)

9. Tag, Donnerstag, 02.04.2020: Auf nach Costa Rica!

Am Nicaraguasee entlang fahren wir Richtung Costa Rica. Im Bus berichtet Ihre Reiseleiterin von William Walker - dem Abenteurer aus den US-Südstaaten, der ganz Mittelamerika unterwerfen wollte. Sein Gegenspieler: Juan Santamaria, der tapfere Nationalheld, der in Rivas sein Leben opferte, damit Walker die entscheidende Schlacht verlor. Heute leben beide Länder in Frieden - in Costa Rica gibt es seit Jahrzehnten keine Armee mehr. Das Verhältnis der Länder ist trotzdem nicht immer einfach; aus Nicaragua schielt man auf den Wohlstand des Nachbarlandes, in Costa Rica beäugt man die legalen und illegalen Gastarbeiter oft mit Argwohn. Entsprechend langwierig sind auch manchmal die Grenzkontrollen. In Costa Rica angekommen, hören wir in der Schutzstation Las Pumas, wie es aktuell um den Artenschutz im Land bestellt ist. Mittags speisen wir unterwegs ländlich rustikal vor der Schlussetappe nach La Fortuna. 295 km. Zwei Übernachtungen am Arenal.

(F/M)

10. Tag, Freitag, 03.04.2020: Nationalpark Arenal

La Fortuna liegt im Schatten des Vulkans Arenal, bis 2010 einer der aktivsten der Welt, aktuell schläft er. Sein formschöner Kegel begleitet uns auf unserer Wanderung zu den erkalteten Lavaströmen an seinem Fuße (1,5 Std., leicht, ↑50 m ↓50 m). Auf dem fruchtbaren Boden gedeihen üppige Wälder, Orchideen und eine Fülle anderer tropischer Pflanzen. Extra Tour Wie wäre es am Nachmittag mit einem Bad in den heißen Thermalquellen im Hotel? Ein Tipp fürs Abendessen auf eigene Faust: das Restaurant von Don Rufino.

Wenn Sie mehr Bewegung brauchen, können Sie auch eine längere Wanderung im Nationalpark Arenal unternehmen und ab der Arenal Observatory Lodge dem Old Lava Trail folgen (ca. 4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑200 m ↓200 m). Sie erreichen einen älteren Lavafluss, der vom Ausbruch des Vulkans im Jahr 1992 stammt.
(F)

11. Tag, Samstag, 04.04.2020: Durch den Dschungel nach San José

Wir tauchen ein in den Regenwald! Und lernen gleich etwas über seine nachhaltige Nutzung: Im Tirimbina Rainforest Center werden wir in die süße Welt des Kakaos entführt. Von der Pflanzenschau bis zur Kostprobe ein Genuss! Danach wird es kribbelig: Was Blattschneiderameisen alles können, ist rekordverdächtig! Weiter in die Hauptstadt San José, im milden Zentraltal des Landes. 190 km. Zwei Übernachtungen in Santa Ana, einem Vorort San Josés.

(F/A)

12. Tag, Sonntag, 05.04.2020: Hauptstadt mit Vulkanen

Costa Rica - die reiche Küste - ist auch reich an Vulkanen: Wir nehmen uns den höchsten vor. Im Nationalpark Irazú spazieren wir die letzten Meter bis zum Kraterrand auf 3432 m Höhe. Extra Tour Bei gutem Wetter können wir von hier aus Pazifik und Karibik gleichzeitig sehen! Zurück in San José schlendern wir am Nationaltheater vorbei und besuchen den Bauernmarkt in Zapote mit Ständen voll von Obst, Fisch, Fleisch und Gewürzen. Im Goldmuseum stehen wir nachmittags mitten im "Eldorado" der Kolonialmächte. Es beherbergt eine der größten Goldsammlungen Amerikas. Hier präsentiert Ihnen Ihre Reiseleiterin die Geschichte und Kultur des Landes. 110 km.

Wenn Sie den Vulkan auslassen und lieber einen der schönsten und informativsten botanischen Gärten Amerikas besuchen möchten, dann bringt ein Taxi Sie zum Jardín Botánico Lankester.
(F)

13. Tag, Montag, 06.04.2020: Über die Berge an den Pazifik

In Cartago klopfen wir an die Pforte der Basilika, Costa Ricas wichtigstes Pilgerziel. Unsere Route führt weiter auf den mit 3335 m höchsten Punkt der legendären Panamericana, den Cerro de la Muerte. Mit etwas Glück entdecken wir auf der Finca von Don Jorge am Quetzal-Nationalpark den heiligen Göttervogel der Mayas, einen Quetzal! Schön und farbenprächtig, aber sehr selten. Danach stärken wir uns mit fangfrischen Forellen. Erfrischt geht es hinab Richtung Pazifik. 220 km. Unser geschmackvolles Beachresort, das von Studiosus-Gästen zu den besten Hotels Mittelamerikas gekürt wurde, erwartet uns. Zwei Übernachtungen in Manuel Antonio, in der Nähe des gleichnamigen Nationalparks.

(F/M)

14. Tag, Dienstag, 07.04.2020: Freizeit oder Ausflug in den Nationalpark

Einfach nur relaxen oder noch einmal in die Natur eintauchen? Heute führen Sie Programmregie. Das Hotel bietet eine Fülle an Aktivitäten, von der Rafting-Tour auf dem Naranjo River bis zum Kajakausflug in die Wunderwelt der Mangroven vor der Damasinsel. Der Strand ist die entspannte Alternative. Oder kann Sie Ihre Reiseleiterin für einen Ausflug in den Manuel-Antonio-Nationalpark (45 €) begeistern, der zu Costa Ricas beliebtesten Naturparadiesen gehört? Kein Wunder – neben weißen Traumstränden und Traumblicken über die Küste fasziniert die Tierwelt: Kapuzineraffen und Totenkopfäffchen, Waschbären und Faultiere leben unter dem dichten Blätterdach. Wir wandern auf gut ausgebauten Pfaden im Regenwald.

(F)

15. Tag, Mittwoch, 08.04.2020: Zurück nach Panama

Wieder auf der Panamericana wartet eine neue Grenzerfahrung auf uns, dann hat Panama uns wieder. Hier ganz im Westen des Landes ticken die Uhren anders als in den Hochhäusern der Hauptstadt. Wir biegen ab in die wichtigste Kaffeeregion des Landes an den Hängen des Vulkans Barú. In Boquete empfangen uns auf 1200 m Höhe das milde Klima der Bergregion und unser charmantes Landhotel samt plätscherndem Gebirgsbach. 300 km. Zwei Übernachtungen in Boquete.

(F/A)

16. Tag, Donnerstag, 09.04.2020: Landleben in Boquete

Die Finca Ceriana öffnet für uns ihre Tore. Wie sieht Landleben hier aus? Kaffeeanbau, Schafzucht und sehr viel Natur, die wir auf Pfaden und Wegen erkunden - mitten hinein ins Herz der Wälder rund um Boquete. Weit schweift der Blick bis hinab in die Pazifikebene. Bis vor wenigen Jahren war die Kaffeeproduktion in Panama auf dem Weltmarkt kaum wettbewerbsfähig, dann kam der Café Geisha. Was es mit dem japanisch klingenden Gourmetprodukt, das an der Kaffeebörse Spitzenpreise erzielt, auf sich hat, erfahren wir im Gespräch mit dem Besitzerpaar Dona Jannete und Don Luigi. Sie leisten uns mittags beim Picknick im Schatten hoher Bäume Gesellschaft - natürlich mit Produkten der Finca! Abends zurück im Hotel tauschen wir die Erfahrungen von Kaffee und gut zwei Wochen Zentralamerika beim Abschiedsdinner aus. 190 km.

(F/M/A)

17. Tag, Freitag, 10.04.2020: Adiós!

Im Laufe des Tages fahren wir zum Flughafen David (50 km) und fliegen nach Panama-Stadt. Je nach Flugplan haben Sie vormittags noch Zeit für einen Sprung in den Pool im Hotel oder nachmittags für einen Bummel durch das historische Zentrum von Panama-Stadt. Am frühen Abend heben Sie ab Richtung Frankfurt (Flugdauer ca. 11 Std.).

(F)

18. Tag, Samstag, 11.04.2020: Rückkehr aus Zentralamerika

Am späten Vormittag Landung in Frankfurt.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
97,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
98,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
95,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
90,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
55,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
97,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
05.02.–22.02. 5390(ca. 5787 CHF) 6705(ca. 7198 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.02.–14.03. 5340(ca. 5733 CHF) 6655(ca. 7145 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Gangolf Fey
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Marc Pusch
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Dr. Karl Moser

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 17.1.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Lufthansa (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Panama-Stadt und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Zwischenflüge (Economy) mit COPA Airlines von Panama-Stadt nach Managua und zurück von David
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 220 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Swimmingpool und meist mit Klimaanlage
  • Frühstück, 4 Mittagessen in Restaurants, 2 Mittagessen auf Fincas, ein Mittagessen auf einem Schiff, 5 Abendessen im Hotel, ein Abendessen in einem Restaurant
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt mit der Panama Canal Railway Company (Panoramawagen)
  • Bootsfahrten auf dem Panamakanal (Teildurchquerung) mit Mittagessen und auf dem Nicaraguasee
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 180 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Bei Einreise aus Panama wird von Nicaragua und Costa Rica zudem die Vorlage eines mindestens zehn Tage alten Gelbfieber-Impfzertifikats verlangt.

Touristenkarte für Nicaragua:

- erhalten Sie bei der Einreise

- ist im Reisepreis enthalten und wird von Ihrem Reiseleiter bezahlt

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

- teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

anderen elektrischen Geräten

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Costa Rica, Nicaragua und Panama. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Nicaragua, Costa Rica und Panama gelten zwar als stabile Reiseländer, dennoch sind in vielen Teilen Zentralamerikas kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen.

Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Mittelamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Costa Rica, Nicaragua und Panama.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 4. September 2019

Sicherheitshinweis

Panama

Unverändert gültig seit: 9. Dezember 2019

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

In Panama-Stadt muss verbreitet mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld und höchstens eine Kreditkarte bei sich haben. Bewegungen zu Fuß sollten nach Einbruch der Dunkelheit unbedingt vermieden werden. Ein besonders großes Risiko von Raubüberfällen besteht in den Stadtteilen San Miguelito, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana, Curundu, Calidonia und Pacora sowie in der zweitgrößten Stadt Panamas Colon. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, die in Colon anlegen, sollten sich organisierten Landausflügen anschließen. Es wird dringend davon abgeraten, auf eigene Faust die Stadt Colon und das Hafengelände zu erkunden.

Demonstrationen bzw. Proteste aus innenpolitischen Anlässen führten wiederholt auch zu Gewaltanwendung und Straßenblockaden durch gesellschaftliche Organisationen. Solche Gelegenheiten wurden auch von kriminellen Elementen für die Beraubung von Autofahrern und Plünderungen genutzt.

Auch in als sicherer geltenden Stadtteilen von Panama-Stadt oder an anderen, bei Touristen beliebten Orten, wie die beliebte Inselkette Bocas del Toro oder dem Valle de Anton, kann es zu Diebstählen oder Überfällen, wie auch sexueller Belästigung und Nötigung bis hin zu Vergewaltigungen allein reisender Frauen, kommen. Auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen ist Vorsicht geboten. Es besteht außerdem das Risiko, zufälliges Opfer von Auseinandersetzungen krimineller Banden zu werden.

Waffen sind verbreitet und es kommt vermehrt zu Raubüberfällen mit Waffeneinsatz, die unter Umständen auch ohne Vorwarnung eingesetzt werden. Widerstand des Opfers kann Täter zusätzlich provozieren und das Risiko für Leib und Leben erhöhen. Ruhige Herausgabe der vom Täter geforderten Wertgegenstände oder Geldbeträge kann die Gefahr reduzieren. Es ist daher ratsam, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen.

Bei Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen sollten nur am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens registrierte Taxis und auch in der Stadt ausschließlich registrierte oder online zu buchende Funktaxis genutzt oder Fahrdienste angefordert werden. Ein Taxi an der Straße anzuhalten birgt erhebliche Risiken. Dies gilt auch für das Zusteigen in Taxis, die bereits Fahrgäste befördern.

Von Aufenthalten im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, wird dringend abgeraten. Dort bestehen hohe Sicherheitsrisiken. In dem Gebiet operieren kriminelle Organisationen und vereinzelt illegale, bewaffnete Gruppen aus Kolumbien, die auch vor Waffengebrauch nicht zurückschrecken.

Polizeiliche Zugangssperren sollten unbedingt respektiert werden. Es liegt im Ermessen dieser Kontrollposten, dem Reisenden die Weiterfahrt zu erlauben.

Natur und Klima

Tropenstürme

Es herrscht tropisches Klima. Von Mai bis November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen, Erdrutschen und Überflutungen zu rechnen, die auch den Reiseverkehr erheblich beeinträchtigen können.

Erdbeben

Panama liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

Flutwellen in Flüssen

Jährlich kommt beim Schwimmen in Flüssen zu tödlichen Badeunfällen in ursprünglich flachen und ruhigen Gewässern, wenn es durch unvorhersehbare Regenfälle weiter flussaufwärts ausgelöste zu einer starken Flutwelle kommt, die Badende mitreißen kann. Auch vermeintliche Bäche und flache Flüsse können sich innerhalb Sekunden in Sturzbäche verwandeln.

• Verfolgen Sie in der Hurrikan-Saison regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

• Vermeiden Sie das Schwimmen in Flüssen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweis

Nicaragua

Unverändert gültig seit: 09. Oktober 2019

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Im vergangenen Jahr wurden im gesamten Land bei massiven Demonstrationen gegen die Regierung und gewalttätigen Auseinandersetzungen Hunderte Menschen getötet. Seitdem unterbinden Sicherheitskräfte weitere Demonstrationen frühzeitig, die Lage hat sich vorerst wieder beruhigt. Ein Wiederaufflammen der Proteste und Gewalt ist jedoch nicht ausgeschlossen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub, aber auch

Raubüberfälle gibt es vor allem an von Touristen frequentierten Orten wie Granada, San Juan del Sur, León, der Laguna de Apoyo, den Grenzübergängen, Busbahnhöfen und dem Flughafen Managua.

Die Hemmschwelle der Täter zur Gewaltanwendung ist in der Regel niedrig. Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Gefahren nochmals erhöht.

In Überlandbussen im gesamten Land, gehäuft jedoch in der Pazifikregion (v. a. nahe Managua und Granada), kommt es häufiger zu Diebstählen von Wertsachen.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Esteli´und Matagalpa besteht abseits der Städte für Reisende erhöhtes Sicherheitsrisiko. Insbesondere in den autonomen Gebieten „Region Autonoma del Atlantico Sur“ (RAAS) sowie und der „Region Autonoma del Atlantico Norte“ (RAAN)„ liegen Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt.

Die südliche Atlantikküste (RAAS), zu der auch die Touristenziele Bluefields, Pearl Lagoon und die Corn Islands zählen, weist eine erheblich höhere Mordrate als der Landesdurchschnitt auf. Dort kam es auch zu sexuellen Übergriffen auf Reisende.

• Vermeiden Sie Spaziergänge und möglichst auch Taxifahrten bei Dunkelheit.

• Zelten Sie nicht außerhalb bewachter Campingplätze.

• Lassen Sie bei solchen Reisen das Gepäck nicht unbeaufsichtigt und sehen Sie insbesondere von einer Verwahrung desselben in den Gepäckfächern oder auf den Dächern der Busse ab.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien bzw. speichern diese elektronisch.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Leisten Sie im Falle eines Überfalls keinen Widerstand.

• Lassen Sie Ihr Gepäck nie aus den Augen und Getränke nie unbeaufsichtigt.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Erdbeben

Nicaragua liegt in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität kommt. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Managua und die Universitätsstadt León, hier gibt es häufig kleinere Erdbeben.

Bei dem letzten großen Beben 1972 wurde Managua fast vollständig zerstört.

Vulkane

Alle sechs aktiven Vulkane in Nicaragua zeigen derzeit erhöhte Aktivität (moderate Eruptionen, mehrere kleinere vulkanische Beben, erhöhter Austritt von Schwefeldioxid, Anstieg der Lava im Vulkankessel, etc.).

Menschen kamen bisher nicht zu Schaden. Es ist mit weiteren vulkanischen Beben zu rechnen.

Von der Besteigung des Vulkans Momotombo sowie vom Besuch der Laguna Xiloa am Vulkan Apoyeque wird aufgrund der aktuellen seismischen Aktivität ausdrücklich abgeraten. Auch bei allen anderen Vulkanen Nicaraguas kann es plötzlich zu vulkanischer und seismischer Aktivität kommen. Bei der Insel Ometepe ist zu berücksichtigen, dass durch die Insellage eine ggf. erforderliche Evakuierung erschwert wird.

Tropenstürme

In Mittelamerika ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen und in der Folge mit Überschwemmungen, Erdrutschen und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr zu rechnen

• Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweis

Costa Rica

Unverändert gültig seit: 09. Januar 2020

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Costa Rica niedriger als in den Nachbarländern. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor, vereinzelt auch unter Anwendung von Gewalt.

In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

• Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

• Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

• Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

• Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

• Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

• Nehmen Sie keine Anhalter mit.

• Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Tropenstürme

Das Klima ist tropisch bis subtropisch. Von Mai bis Ende November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

Erdbeben und Vulkane

Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

Meeresströmungen

Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

• Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

• Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

• Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

• Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein