Tibet Höhepunkte

China

Übersicht

  • Auf panoramareichen Pisten in den Westen Tibets
  • Die Höhepunkte Tibets in zwei Wochen erleben
  • Abstecher zum Kloster Rombuk nahe am Mount Everest
  • Pässe bis 5250 m Höhe, höchste Übernachtung auf 4550 m
  • Übernachtung in Lhasas Altstadt
  • Stichwort Nachhaltigkeit: in Tibet tibetische Partnerfirma und örtliche tibetische Führer
  • Wichtiger Hinweis: Neue Visabestimmungen; NEU Gruppenvisum ab/bis Frankfurt mit Gruppen Check-In 3 Std. vor Abflug.

Tibet, bis heute ein mystisches Land voller Geheimnisse. Lüften Sie ein paar davon und lernen Sie die vielfältige Kultur und die grandiose Landschaft auf dem Dach der Welt kennen! Die politisch umstrittene Region erwartet Sie in ihrer ganzen Vielfalt. Sie wandeln auf den Spuren des Dalai Lama in Lhasa und begegnen den wichtigsten kulturellen Höhepunkten Zentraltibets. Das Programm gibt Ihnen Zeit zur Akklimatisierung in Lhasa, bevor es weitergeht in die Weiten von Westtibet, wo Sie faszinierende Landschaften durchfahren und vom Kloster Rombuk aus einen Blick zum höchsten Berg der Welt werfen können. Menschen, Kultur und Natur - es ist diese einzigartige Kombination, die die Faszination Tibets ausmacht.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 13.09.2020: Der Weg ist das Ziel

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und nachmittags Flug von Frankfurt nach Chengdu (Flugdauer ca. 9,5 Std.).

2. Tag, Montag, 14.09.2020: Aufs Dach der Welt

Morgens Ankunft in Chengdu und nach einer mehrstündigen Umsteigezeit Weiterflug nach Lhasa (Flugdauer ca. 2 Std.). Gemeinsam mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter machen Sie sich auf den Weg ins Hotel. Der Nachmittag gehört Ihnen. Unser Tipp: Die Neugier zügeln und sich an die Höhenluft gewöhnen! Drei Übernachtungen in Lhasa (3660 m).

(A)

3. Tag, Dienstag, 15.09.2020: Lhasa - das Abenteuer beginnt

Gebetsmühlen, Metallschalen für Opferrituale, Räucherwerk - alles, was der Pilger braucht, haben die Händler auf dem Barkhormarkt auf Lager. Neben allem Kommerz gibt es jedoch auch eine andere Seite: die tiefe Religiosität. Zusammen mit den Pilgern umrunden wir den Jokhang-Tempel, das wichtigste Heiligtum in Lhasa. Am Nachmittag im Kloster Sera: Viele Buddhas lächeln uns entgegen. Wie gut, dass Ihr Reiseleiter Ihnen die Türen zum tibetischen Buddhismus öffnet. Im Klosterhof debattieren Mönche in roten Kutten über Philosophie.

(F/A)

4. Tag, Mittwoch, 16.09.2020: Altstadt von Lhasa

Wir sind heute im Winterpalast des Dalai Lama, im Potala, unterwegs. Meditationshallen, Chörten, Schreine, Statuen und die Räume, in denen der 14. Dalai Lama bis zu seiner Flucht lebte - eine faszinierende Welt! Was steckt hinter dem komplizierten Verhältnis zwischen dem Dalai Lama und der chinesischen Regierung? Extra Tour Am Nachmittag begegnen wir zunächst traditionellen Künstlern im Künstlerprojekt Dropenling. Dann Szenenwechsel, auch das ist tibetischer Alltag: In einem Nonnenkloster lernen wir das Alltagsleben der jungen Geistlichen kennen. 40 km.

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat auch in Tibet immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Sie sind noch im Bann des Potala-Palastes und möchten nicht nach Dropenling fahren? Dann lassen Sie es aus und besuchen Sie das Tibet-Museum in Lhasa, das Ihnen einen guten Einblick in die tibetische Kunst gewährt!
(F/M)

5. Tag, Donnerstag, 17.09.2020: Über die Hochpässe nach Gyantse

Die Tibeter sagen: Wer nicht auf die Berge geht, der kann nicht erfahren, wie die Welt aussieht. Heute gehen wir zwar nicht auf die Berge, sondern wir fahren. Trotzdem sehen wir einen eindrucksvollen Teil der Welt. Auf der südlichen Route nach Gyantse überqueren wir die beiden Pässe Kampa-La (4794 m) und Karo-La (5039 m) und fahren vorbei am heiligen See Yamdrok-Tso. In ihm, so glauben die Tibeter, wohnt ihre Lebensseele. Mit Gyantse haben wir die traditionellste und am besten erhaltene Altstadt in ganz Tibet erreicht. Nach der langen Fahrt lädt sie uns zu einem Spaziergang ein. Fahrtstrecke 270 km. Zwei Übernachtungen in Gyantse (3980 m).

(F/M/A)

6. Tag, Freitag, 18.09.2020: Burgberg und Klosterstadt

Einst herrschte von hier aus die Beamtenschaft über Tibet, heute ist die Festungsanlage von Gyantse, der Dzong, ein Symbol für den Widerstand gegen den britischen Kolonialismus. Wer hat gegenwärtig in Tibet das Sagen? Ihr Reiseleiter kann Auskunft geben. Wir steigen hinauf zur Klippe der Märtyrer und genießen den Blick über die Altstadt und das Kloster Palkhor Chöde. Nach einem Spaziergang durch die Gassen besuchen wir das Kloster und den Kumbum-Chörten. Wer seine Treppen hinaufsteigt, so glauben die Buddhisten, nähert sich Schritt für Schritt der Erleuchtung. Gehen Sie doch zusammen mit den Pilgern hinauf bis in den heiligsten Bereich! Der Nachmittag gehört Ihnen.

(F/M)

7. Tag, Samstag, 19.09.2020: Tranceläufer und Panchen Lama

Heute geht es weiter durch das Tal des Nyang-Chus, die Kornkammer Zentraltibets, nach Shigatse (3850 m). Die Bauern versuchen, mit den auch hier erfolgten Modernisierungen Schritt zu halten. Wie ihr Leben auf dem Dach der Welt aussieht, erfahren wir beim Besuch eines Dorfes eindrucksvoll. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum herrlich entlegenen Kloster Shalu, einst Ausbildungsstätte für die sogenannten Tranceläufer: Sie durchquerten das Hochland so schnell wie der Wind, heißt es. Am Nachmittag erreichen wir Shigatse und Tashilhunpo, eines der einflussreichsten Klöster Tibets. Hier residiert der Panchen Lama, die Inkarnation eines Buddhas - sein bewegtes Leben berührt die Menschen bis heute. Extra Tour Nach so viel geistiger Nahrung tun wir wieder etwas für den Körper. Wir reihen uns in den Pilgerstrom ein und umrunden einen Teil des Klosters bis in die restaurierte Altstadt! Fahrtstrecke 100 km. Übernachtung in Shigatse.

Wer nicht gern pilgert, fährt mit dem Bus und besucht - bis die Klosterumrunder eintreffen - den Markt. Butterfässer, Teegefäße und Yakknochen: Shoppen Sie mit den Tibetern um die Wette - Handeln nicht vergessen!
(F/M/A)

8. Tag, Sonntag, 20.09.2020: Das tibetische Hochland

Wir überqueren den Pass Yalung-La (4520 m) und erreichen Sakya (4280 m). Inmitten tibetischer Weite erhebt sich hier wuchtig die Klosteranlage Sakya und zeugt vom einstigen Glanz des Buddhismus. Rundherum suchen Pilger den Weg ins Innere der Gebäude, um Butterlampen anzuzünden und Gebetsmühlen anzustoßen – ein beeindruckendes Schauspiel. Weiterfahrt nach Lhatse. 200 km.

(F/A)

9. - 10. Tag, Mo, 21.09.2020 - Di, 22.09.2020: Bergriesen

Auf der Fahrt nach Saga streifen wir die unendliche Weite der Hochlandsteppe Changtang. Inmitten der streckenweise unwirtlichen Landschaft breitet sich tiefblau der See Paiku-Tso aus und lädt zu einem Fotostopp ein. Hier leben nur Nomaden mit ihren Yak- und Schafherden. Wie sieht es mit den umstrittenen Ansiedelungsprogrammen aus? Bei guter Witterung sehen wir das schneeweiße Panorama des Shishapangmas, des niedrigsten der Achttausender. 470 km. Jeweils eine Übernachtung in Saga (4550 m - unsere höchste Nacht) und Old Tingri (4330 m) in einfacheren Hotels.

(F/M/A)

11. Tag, Mittwoch, 23.09.2020: Der höchste Berg der Welt

Um kaum ein Gebirge ranken sich so viele Mythen und Legenden. Unser Ziel ist sein höchster Gipfel, der Mount Everest. Chomolungma, "Mutter des Universums", nennen ihn die Tibeter, die inzwischen die Zerstörung der Natur am Berg fürchten. Viele Bergsteiger versuchten sich schon an der Besteigung des Gipfels und hinterließen eine Menge Müll. Wir gehen es sorgsamer an und auch bequemer. Wir fahren in unserem Bus zum Kloster Rombuk (4980 m), von wo aus wir mit etwas Glück den Schneeriesen in seiner ganzen Pracht bewundern können. Danach geht es wieder in etwas tiefere Regionen nach Shelkar (4310 m). 170 km.

(F/M/A)

12. Tag, Donnerstag, 24.09.2020: Kloster Phuntsoling

Zurück nach Shigatse. Auf dem Friendship Highway erreichen wir den höchsten Punkt unserer Reise, den Pass Gyatso-La (5250 m), und blicken noch einmal auf den Mount Everest. Möglicherweise müssen wir erst die Wolken zur Seite schieben, aber wenn das Wetter mitspielt, ist die Aussicht atemberaubend! Dann unternehmen wir einen Abstecher zum Kloster Phuntsoling. Was hier gelehrt wird und welche Geschichten sich um den Ort ranken, weiß Ihr Reiseleiter zu berichten. 200 km.

(F/A)

13. Tag, Freitag, 25.09.2020: Durch die Schluchten des Brahmaputras

Heute heißt es, sich noch einmal in buddhistischem Gleichmut zu üben, wenn es gilt, die Schlussetappe unserer Tour zu meistern. Für das Stillsitzen werden wir einmal mehr mit grandiosen Landschaftsbildern belohnt. Auf der sogenannten Mittleren Route geht es zurück durch die gewaltigen Schluchten des Brahmaputras nach Lhasa. 270 km. Am Abend lassen wir beim gemeinsamen Abschiedsessen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren.

(F/A)

14. Tag, Samstag, 26.09.2020: Abschied vom Dach der Welt

Schlendern Sie am freien Vormittag durch Lhasas Altstadt! Hier die schummrigen Gerstenbier- und Teestuben, da Shops mit westlichen Waren - und überall tibetische Lebensart. Es gibt viel zu entdecken, und in den zahlreichen Cafés lässt sich das tibetische Leben auch entspannt beobachten. Abends Flug (Flugdauer ca. 2 Std.) nach Chengdu und nach einer Umsteigezeit von rund fünf Stunden Weiterflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 10,5 Std.).

(F)

15. Tag, Sonntag, 27.09.2020: Wieder daheim

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
21.06.–05.07. 3850(ca. 4153 CHF) 4430(ca. 4778 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.07.–09.08. 4090(ca. 4411 CHF) 4670(ca. 5037 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
Joachim Stelljes
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
Ingonda Oberzill-Trixl M.A.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 4.6.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Air China (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Lhasa und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem Reisebus
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer in bewährten Hotels
  • 2 Übernachtungen im Doppelzimmer in einfacheren, bestmöglichen Hotels
  • Frühstück, 7 Mittagessen und 10 Abendessen in typischen Restaurants
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Eintrittsgelder (ca. 220 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 125 €)
  • Beantragung der Einreisegenehmigung für Tibet inkl. Gebühren
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste; das Gruppenvisum für China nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich, die ab/bis Frankfurt mit der Gruppe reisen (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

WICHTIGE INFORMATION
Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses
Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen.

Hinweis: Die Abgabe der Fingerabdrücke und die persönliche Vorsprache sind nicht für Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren notwendig. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visabeantragung für die Volksrepublik China erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern diese mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell nach China eingereist werden soll.

Durch die Beantragung eines Gruppenvisums haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld der Reise zu umgehen. Voraussetzung ist, dass alle Gäste mit Gruppenvisum gemeinsam in Frankfurt bei Air China einchecken und in China ein- und ausreisen. Der Gruppen Check-In findet daher 3 Std. vor Abflug statt. Sollten Sie nicht ab und bis Frankfurt fliegen oder nicht wie die Gruppe einreisen, können wir leider kein Gruppenvisum für Sie beantragen.

WICHTIGE INFORMATION

Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses

Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabrücke abnehmen zu lassen.

Durch die Beantragung eines Gruppenvisums für China haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld dieser Reise zu umgehen. D. h. Sie haben bei dieser Reise weiterhin die Möglichkeit das Visum über Studiosus Reisen zu beantragen.

Einreisebestimmungen China

Für diese Reise benötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass, sowie ein Visum für China und eine Sondergenehmigung für Tibet.

Die Sondergenehmigung für Tibet wird für alle Reiseteilnehmer als Gruppenvisum von Studiosus beantragt. Sie wird durch unsere Agentur vor Ort ausgestellt und liegt Ihrem Reiseleiter vor.

Visumbesorgung durch Studiosus

nur möglich für:

China: alle Reisegäste, außer türkische Staatsbürger
Einsendefrist bei Studiosus:

7 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der Erteilung des Visums kommen bzw. diese scheitern.

Bitte senden Sie uns daher alle Unterlagen fristgerecht zu. 

einzusendende Unterlagen:- eine gutleserliche farbige Reisepasskopie

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

- 1 farbiges biometrische Passbild mit weißem Hintergrund,

nicht älter als 6 Monate.

Zusätzliche Informationen für Gäste, die ihr Visum selbst besorgen

Studiosus kann das Chinavisum für Gäste, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, nicht besorgen. Wir bitten Sie deshalb, das Chinavisum bei Ihrer zuständigen Botschaft zu beantragen. Um Ihnen das Ausfüllen des Online-Antrags zu erleichtern, liegt Ihrer Buchungsbestätigung eine ausführliche Ausfüllhilfe bei.

Bitte verständigen Sie uns unbedingt rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die einkalkulierten Kosten für die Visagebühren und Beantragung erstatten wir Ihnen anschließend zurück.

einzusendende Unterlagen für

Genehmigung Tibet:

(Frist 5 Wochen)

- eine gut leserliche farbige Reisepasskopie (Seite mit Passbild)

- eine farbige Kopie des erteilten Chinavisums

Passbilder

Konsulate legen großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos. Verzichte daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Wie erhalten Sie Ihr China Visum?

Nach der fristgerechten Einsendung Ihrer Unterlagen beantragen wir für Sie ein Gruppenvisum. Sobald wir die Bestätigung von unserem zuständigen Konsulat bekommen, senden wir das Gruppenvisum an Ihren Studiosus-Reiseleiter. Aufgrund der Datenschutzbestimmungen ist es uns nicht möglich das Chinavisum vorab an Sie zu schicken.

Ihr Reiseleiter wird Sie drei Stunden vor Abflug am Check-In Schalter der Air China empfangen. Beim Check-In muss das Gruppenvisum von Ihrem Reiseleiter vorgezeigt werden.

Falls Sie später am Flughafen in Frankfurt ankommen, ist es nicht mehr möglich mit unserem Gruppenvisum einzuchecken.

Nähere Informationen zum Treffpunkt mit Ihrem Reiseleiter senden wir Ihnen mit den Aktuellen Hinweisen ca. zwei Wochen vor Reisebeginn zu.

Bitte senden Sie uns in jedem Fall, also auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ schnellstmöglich und bis spätestens 12 Wochen vor Abreise zu.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste; das Gruppenvisum für China nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich, die ab/bis Frankfurt mit der Gruppe reisen (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

WICHTIGE INFORMATION
Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses
Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen.

Hinweis: Die Abgabe der Fingerabdrücke und die persönliche Vorsprache sind nicht für Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren notwendig. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visabeantragung für die Volksrepublik China erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern diese mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell nach China eingereist werden soll.

Durch die Beantragung eines Gruppenvisums haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld der Reise zu umgehen. Voraussetzung ist, dass alle Gäste mit Gruppenvisum gemeinsam in Frankfurt bei Air China einchecken und in China ein- und ausreisen. Der Gruppen Check-In findet daher 3 Std. vor Abflug statt. Sollten Sie nicht ab und bis Frankfurt fliegen oder nicht wie die Gruppe einreisen, können wir leider kein Gruppenvisum für Sie beantragen.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Stand: 20.05.2020

Medizinische Hinweise

Aktuelles

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Hongkong zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

Die Regierung von Hongkong hat weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Ausbreitung des Virus ergriffen.

Seit Mittwoch, dem 25. März 2020 ist eine Einreise nach Hongkong für Personen ohne Aufenthaltsberechtigung sowie ein Transit am internationalen Flughafen Hongkong auf unbestimmte Zeit nicht mehr möglich.

Personen mit Aufenthaltsberechtigung, die aus dem Ausland zurückkehren, müssen nach Einreise eine verpflichtende 14-tägige Heimquarantäne absolvieren. Seit 22. April müssen sie sich bei Einreise auch einem Speicheltest im „Temporary Specimen Collection Center“ (TSCC) des Department of Health auf dem Gelände der AsiaWorld-Expo unterziehen, um sich auf Covid-19 testen zu lassen. Das Testergebnis muss dort abgewartet werden.  Bei Einreise am späten Nachmittag oder Abend werden die Reisenden ebenfalls im TSCC auf Covid-19 getestet, werden aber bis zum Vorliegen des Testergebnisses in das Regal Oriental Hotel (Kowloon) gebracht und verbleiben dort, bis das Testergebnis vorliegt. Der Transport vom Flughafen zum Hotel wird durch das Department of Health organisiert. Das Department of Health informiert die Betroffenen umgehend, sofern ein positives Testergebnis vorliegt, um eine stationäre Unterbringung im Krankenhaus in die Wege zu leiten.

Seit 6. April 2020 ist die Hongkong-Zuhai-Macao Brücke auf unbestimmte Zeit nicht mehr für den Busverkehr geöffnet.

Mit Behinderungen im Reiseverkehr, und der Streichung von weiteren Flügen von und nach Hongkong, muss gerechnet werden. Mehrere internationale Fluglinien haben den Flugverkehr eingestellt. Einige Staaten haben zudem Einreisebeschränkungen für aus Hongkong kommende Fluggäste erlassen. Hongkong hat für alle in der Stadt eintreffenden Personen Einreisebeschränkungen verhängt.

Bei der Einreise nach Festlandchina können Quarantänemaßnahmen auferlegt werden (in der Regel 14-tägige Quarantäne). Die Entscheidung über Quarantänemaßnahmen wird von unterschiedlichen Behörden auf verschiedenen Ebenen getroffen und kann sich auch innerhalb einer Stadt unterscheiden, siehe China.

  • Informieren Sie sich über die Seite des Hongkonger Centre for Health Protection CHP und des Government of Hongkong.
  • Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisebestimmungen bei der für Sie zuständigen Hongkonger Vertretung und kontaktieren Sie ggf. Ihre Fluggesellschaft, auch im Falle eines Weiterflugs.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus insbesondere die derzeitige Reisewarnung vor nicht notwendigen touristischen Reisen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten ein Gelbfieberimpfung nachweisen. China selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in den südlichen Küstenregionen und Landesteilen (Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein minimales Malariarisiko besteht ganzjährig in den Provinzen Yunnan (v. a. an der Grenze zu Myanmar) und in Osttibet (Kreis Motuo). Im Rest des Landes besteht kein Malariarisiko, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
Schützen Sie sich ggf. zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko, auch wenn das Vorkommen von HIV/AIDS in der chinesischen Bevölkerung relativ gering ist.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, „Vogelgrippe“) ist in der Volksrepublik China endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten,  siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

  • Vermeiden Sie den  Besuch von Geflügelmärkten, den Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und die eigene Zubereitung von frischen Geflügelprodukten. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden.
  • Suchen Sie einen Arzt/eine Ärztin auf und weisen Sie auf den Aufenthalt in China hin, falls Sie bei Reisen aus betroffenen Gebieten innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln.
  • Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

Pest

Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung gut behandelt werden kann. Die Infektion kommt in Nord- und Westchina sowie der angrenzenden Mongolei natürlich in der Nagetierpopulation vor. In diesen Gebieten treten wiederholt Einzelfällen von Pest auf.

  • Beachten Sie die Hinweise zu Präventionsmaßnahmen im Merkblatt Pest.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche  mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In China treten immer noch jährlich über 1.000 Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut

Fallzahlen sind besonders in ländlichen und südlichen Landesteilen (Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan und Hunan) häufiger.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)

HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen.  Die Krankheit ist hoch ansteckend, betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren. Vor allem Enterviren 71 können zu schweren Verläufen führen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis. Die Gefahr der Übertragung besteht insbesondere in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang).

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Auch China ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

  • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Luftverschmutzung

In den Ballungszentren Chinas sind hohe bis sehr hohe Luftverschmutzungen besonders in den Wintermonaten häufig. Die Behörden haben in den letzten Jahren allerdings ganz erhebliche Maßnahmen erfolgreich eingesetzt, um die Luftbelastung zu verbessern.

Medizinische Versorgung

In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene mag nicht europäischen Vorstellungen entsprechen.
Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

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Bürgerservice

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D-11013 Berlin

Tel.: (03018) 17-2000

Fax: (03018) 17-51000

Aktueller Hinweis zur Vogelgrippe

In China kommt es seit 2004 zu Infektionen von Menschen mit dem Vogelgrippevirus, die Zahl der Neuerkrankungen ist jedoch seit Jahren rückläufig. Wir verzichten daher - den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgend - auf den Besuch der Marktbereiche, in denen mit lebenden Tieren gehandelt wird. Der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern gilt dagegen als unbedenklich.

Höhentauglichkeit

Alle Teilnehmer unserer Reisen nach Tibet sollten unbedingt Ihren Hausarzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Bitten Sie auch um Hilfe bei der Zusammenstellung einer Reiseapotheke. Sie halten sich in Tibet ständig, d. h. auch zum Übernachten, auf Höhen von über 3500 Metern auf. Die Teilnahme setzt eine sehr gute körperliche Verfassung und eine gewisse Kooperationsbereitschaft voraus. Personen mit einer Herz- oder Kreislauferkrankung raten wir von einer Reise nach Tibet dringend ab.

Wissenswertes

Ein offenes Wort

Diese Reise fordert von allen Teilnehmern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Flexibilität. Eine stabile Gesundheit ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme. Aus Erfahrung weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass die ungewohnte Höhenlage, insbesondere bei Vorerkrankungen, zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Wir empfehlen Ihnen dringend einen Besuch beim Hausarzt vor Antritt der Reise. Wetter- und Straßenverhältnisse können in Tibet zudem immer zu kurzfristigen Streckenänderungen führen - mit Improvisationstalent und Teamgeist meistern Sie solche Herausforderungen ebenso wie die Unterbringung in teilweise einfachen Unterkünften.