China Schätze der Kultur

China

Übersicht

  • Eine intensive Kulturreise durch das Reich der Mitte
  • Kaiserliches China in Beijing, Chengde und Xian
  • Shanghai - Kolonialerbe und Zukunftsblick
  • Acht UNESCO-Welterbestätten
  • Reisefinale in Hongkong
  • Wichtiger Hinweis: Neue Visabestimmungen; neu Gruppenvisum ab/bis Frankfurt mit gemeinsamen Gruppen Check-In 3 Std. vor Abflug. (Ausnahme Termin 3.4.: Aufgrund doppelter Einreise kein Gruppenvisum über Studiosus möglich, hier muss das Visum in Eigenregie organisiert werden. Visagebühren nicht im Reisepreis inkludiert.)

China ist ein schillernder Drache mit vielen Gesichtern: In Beijing begegnet Ihnen Maos Konterfei, in Xian blicken Sie in die versteinerten Mienen der Terrakotta-Soldaten, und im Gartenparadies Hangzhou schenkt Ihnen Buddha sein Lachen. Im Reich der Superlative enthüllt die Glitzermetropole Shanghai ihr futuristisches Antlitz, und in Hongkong blinzelt die alte Kronkolonie zwischen Wolkenkratzern hervor. Immer wieder erleben Sie auf dieser Studienreise den chinesischen Alltag hautnah, sei es beim Gespräch mit einem Zitrusbauern oder beim Gebet im Tempel der Seelenzuflucht. Dank einer kleinen Schriftkunde werden Sie auch die mystischen Zeichen des Drachen bald entziffern.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 03.04.2020: Auf nach China!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und abends Flug von Frankfurt nach Beijing (Flugdauer ca. 9 Std.).

2. Tag, Samstag, 04.04.2020: Mit dem Kaiser in die Sommerfrische

Ni hao, guten Morgen, China! Am Flughafen von Beijing nimmt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter in Empfang. Statt in die Wolkenkratzer-Metropole geht es zunächst ins Hügelmeer nördlich der Hauptstadt – ganz entspannt. Unterwegs in die kaiserliche Residenzstadt Chengde ziehen die Berge als grüne Wellen vorbei. Kleine Pause an der Großen Mauer (UNESCO-Welterbe): Wie der Zackenkamm eines Drachen schlängelt sie sich über die Höhenbuckel. Mit Essstäbchen stimmen wir uns abends auf die Kulinarik Chinas ein. 290 km.

(A)

3. Tag, Sonntag, 05.04.2020: Nächtliches Lichtermeer von Beijing

Wie einst die Kaiser spazieren wir in Chinas größtem Park an rauschenden Kiefern entlang und stoßen auf ein Pagoden-Ensemble: Acht Tempel posieren rund um den kaiserlichen Sommerpalast (UNESCO-Welterbe) um die Wette. Bei der Miniaturausgabe des tibetischen Potala-Palasts machen wir große Augen. Dann geht’s mit der Schnellbahn in eineinhalb Stunden nach Beijing. Vom Kohlehügel blicken wir auf Beijings abendliche Glitzershow, die Verbotene Stadt hüllt sich noch in dunkles Schweigen. Ein perfekter Moment zum Anstoßen: Auf eine unvergessliche Reise! Drei Übernachtungen in Beijing.

(F/A)

4. Tag, Montag, 06.04.2020: Gebetsstunde mit Buddhas Jüngern

Hinter magischen Duftschleiern begegnen wir im Lamatempel dem tibetischen Buddhismus. Erst beleuchtet Ihr Reiseleiter die Weltreligion von ihren Ursprüngen bis heute, dann mischen wir uns unter Mönche und Gläubige. Ob der stetige Wandel des Riesenreichs bis hinter die Tempelmauern reicht? Unsere Erkundungstour durch die Hutongs, alte Wohnviertel mit angesagten Boutiquen und Cafés, führt uns zum Mittagessen mit Familienanschluss. Danach fahren wir zum Sommerpalast (UNESCO-Welterbe), einem Wunderwerk der Landschaftsarchitektur. Extra Tour Wer mag, macht abends in der Peking-Oper einen Abstecher in die Welt der Sagen und Mythen (ca. 40 €).

Möchten Sie eigene Wege gehen? Studiosus hat immer wieder Alternativen zum Programm vorbereitet. Wenn Sie Beijing auf eigene Faust entdecken möchten, lassen Sie den Sommerpalast sausen. Vom Trommelturm aus haben Sie einen tollen Ausblick auf die Millionenstadt, und in der Nanluogo-Xiang-Gasse wartet ein kleines Shoppingparadies. Ihr Reiseleiter gibt Tipps.
(F/M)

5. Tag, Dienstag, 07.04.2020: In der Verbotenen Stadt

Einst jubelten hier die Massen, als Mao die Volksrepublik ausrief: Ihr Reiseleiter untermalt die Zeitreise auf dem Platz des Himmlischen Friedens mit der passenden Hymne, abgespielt über Ihr Studiosus-Audioset. Dann tauchen wir in das Dächermeer der Verbotenen Stadt (UNESCO-Welterbe) ab – in die schönsten Hallen, Höfe und Gärten. Am Himmelstempel (UNESCO-Welterbe) erleben wir chinesischen Alltag: Es wird Mahjong gespielt. Wo es die beste Pekingente gibt? Für das Abendessen hat Ihr Reiseleiter Tipps.

(F/M)

6. Tag, Mittwoch, 08.04.2020: Weiter nach Xian - Chinesisch im Schnellkurs

Im Zug geht's mit 300 km/h in knapp sechs Stunden bis ans Ende der Seidenstraße, nach Xian. Haben Sie an Ihr Zeichenbuch gedacht? Jetzt kommt es zum Einsatz: Ihr Reiseleiter führt Sie in die Geheimnisse der Schriftzeichen ein. In Xian lockt der köstliche Duft nach Lamm ins muslimische Viertel. Wir besuchen die Große Moschee und beenden den Tag bei Kebab & Co. Zwei Übernachtungen in Xian.

(F/A)

7. Tag, Donnerstag, 09.04.2020: Zu Stein erstarrt - die Krieger des Kaisers

Mehrere Tausend Tonkrieger stehen vor dem Totenreich – die Terrakotta-Armee (UNESCO-Welterbe) bewacht das Grab des ersten chinesischen Kaisers. 60 km. Zurück in Xian erkunden wir die wichtigsten Monumente von der Stadtmauer aus. In der Jadeschleiferei schauen wir genau hin und machen uns mit Handwerkstradition vertraut. Extra Tour Mit dampfend heißen Jiaozi, Teigtaschen mit herzhaften Füllungen, präsentiert sich uns Xian abends auf den Tellern.

Möchten Sie chinesische Schriftzeichen studieren? Dann verzichten Sie auf die Stadtmauer und besuchen Sie den Stelenwald, eine steinerne Bibliothek! Große Klassiker wurden hier zum Schutz vor Feuer und Wasser in Stein gemeißelt – und verewigt.
(F/A)

8. Tag, Freitag, 10.04.2020: Hangzhou – Paradiesgärten auf Erden

Per Flug ins himmlische Hangzhou: Den Namen "Paradies auf Erden" verdankt die Stadt dem Westsee (UNESCO-Welterbe) – einer Oase der Ruhe. Teeplantagen bedecken die umliegenden Hügel, Boote schaukeln an Inseln aus Lotosblüten vorbei. Lust auf eine Fahrt über den See? Was Sie abends auf Ihrem Zimmer entdecken, gehört morgen in den Tagesrucksack.

(F/A)

9. Tag, Samstag, 11.04.2020: Eine Tasse Drachentee für unterwegs

Mit Buddhas Lachen starten wir in den Tag: Im Kloster der Seelenzuflucht nehmen wir am Tempelalltag teil – inklusive Rauchopfer. Danach entdecken wir auf der Drachenteeplantage, welche Hingabe in einer guten Tasse Tee steckt. Unterwegs im Reisebus erleben wir Fenster-Kino. Das Wasserdorf Wuzhen erinnert sogar an Venedig! Weiterfahrt nach Suzhou. 150 km.

(F/A)

10. Tag, Sonntag, 12.04.2020: Suzhou - Gartenkunstwerke voller Poesie

Die klassischen Gärten von Suzhou (UNESCO-Welterbe) haben wir Chinas Aristokraten zu verdanken. Mit Flöten- und Harfenklängen im Ohr treiben wir durchs kunstvolle Grün, vorbei an Teichen in den schönsten Wasserfarben. Danach verrät uns ein Mitarbeiter des Suzhou-Museums, wie Stararchitekt Ieoh Ming Pei das traditionelle Ambiente Suzhous in die Moderne übersetzte. Im Zug geht’s in nur 40 Minuten nach Shanghai. Zwei Übernachtungen.

(F/M)

11. Tag, Montag, 13.04.2020: Shanghai - zwischen gestern und heute

Abschalten und Tee trinken: In der Altstadt tobt das Leben, während wir an einem besonderen Ort den Blick auf Shanghais Skyline zelebrieren. Im Yu-Garten begegnen wir dem alten China. Am Hafen spiegeln sich die Kolonialprachtbauten in den futuristischen Spiegelglasfassaden Pudongs. Bei gutem Wetter geht’s auf Wunsch blitzschnell auf den Shanghai Tower – hinauf auf 562 m! Später mischen wir uns unter die Jeunesse dorée in der früheren Französischen Konzession. Wer mag, speist abends à la francaise.

(F)

12. Tag, Dienstag, 14.04.2020: Geschichtsschreibung mit Künstlerhand

Nach den historischen Kalligrafien und Jadeschnitzereien im Shanghai Museum geht es weiter in das Ausgehviertel Xin Tian Di. Dort werfen wir einen Blick in das Shilkumen-Wuxlixiang Museum, wo Sie traditionelle Shanghaier Wohnhäuser bestaunen können. Per Transrapid geht’s zum Flughafen – und weiter im Flug nach Guilin. Zwei Übernachtungen.

(F/M)

13. Tag, Mittwoch, 15.04.2020: Zitronenpflücken im Land am Li-Fluss

Mit dem Floß gleiten wir vorbei an Bambus, Wasserbüffeln und Karstkegeln, bis wir in einem Dorf einem Zitrusbauern begegnen. Er berichtet uns von den Herausforderungen – und Früchten – seiner Arbeit. Wir ernten mit unseren Kameras Paradefotos, wenn sich auf unserem Rückweg nach Guilin die Zuckerhut-Landschaft wie ein samtig-grüner Teppich vor uns ausbreitet. 210 km.

(F/M/A)

14. Tag, Donnerstag, 16.04.2020: Schnell wie der Wind nach Hongkong

Im Zug sausen wir in drei Stunden nach Guangzhou – und von dort aus in nur einer Stunde mitten ins Herz von Hongkong. Die brandneue Bahnstrecke wird von den Hongkongern skeptisch beäugt. Für uns ist sie der schnellste Weg in eine Welt, die ihrem eigenen Rhythmus folgt.

(F)

15. Tag, Freitag, 17.04.2020: Millionenstadt aus der Zugvogelperspektive

Atemberaubend! Vom Victoria Peak aus schauen wir auf die Wolkenkratzer, die sich rund um die Kowloon Bay in den Himmel schrauben. Wir erheben die Gläser: Auf unseren letzten wilden Ritt auf dem chinesischen Drachen! Dann rollen wir mit der Standseilbahn hinab in die geschäftigen Häuserschluchten von Central. Extra Tour Der Rest des Tages ist frei. Abends dreistündiger Flug nach Beijing, nach einer Umsteigezeit von ca. zweieinhalb Stunden nachts weiter nach Frankfurt (Flugdauer ca. 10 Std.). Termin 3.4.: Transfer von Hongkong ins nahe Shenzhen und gegen Mitternacht Flug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 12,5 Std.).

Sie kennen Hongkong und den Victoria Peak schon? Dann fahren Sie doch mit Star Ferry und U-Bahn zum Tin-Hau-Tempel. Mutige lassen sich im duftenden Räucherstäbchennebel von einem der unzähligen Wahrsager die Zukunft prophezeien.
(F)

16. Tag, Samstag, 18.04.2020: Ankunft in Europa

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.04.–18.04. 3865(ca. 4154 CHF) 4655(ca. 5003 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
24.07.–08.08. 4250(ca. 4568 CHF) 5040(ca. 5417 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
28.08.–12.09. 3990(ca. 4288 CHF) 4780(ca. 5138 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
09.10.–24.10. 4090(ca. 4396 CHF) 4880(ca. 5245 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.9.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Air China (Economy, Tarifklasse K) von Frankfurt nach Beijing und zurück von Hongkong (Termin 3.4.: zurück von Shenzhen), je nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Air China von Xian nach Hangzhou und von Shanghai nach Guilin
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Transfers
  • Rundreise in bequemem Reisebus
  • Bahnfahrten in der 2. Klasse mit Hochgeschwindigkeitszügen lt. Reiseverlauf
  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 5 Mittagessen und 6 Abendessen in typischen Restaurants, ein Jiaozi-Abendessen
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Fahrt mit dem Transrapid in Shanghai
  • Fahrt mit der Standseilbahn in Hongkong
  • Eintrittsgelder (ca. 190 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 125 €), Termin 3.4: Visagebühren und Visabeantragung nicht inkludiert, da doppelte Einreise.
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Gruppenvisum für China beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland und Österreich, die ab/bis Frankfurt mit der Gruppe reisen (Frist 6 Wochen). Ausnahme Termin 3.4.: Doppelte Einreise; Hier ist die Beantragung über Studiosus nicht möglich, das Visum muss in Eigenregie beantragt werden. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.


WICHTIGE INFORMATION
Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses
Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen.

Hinweis: Die Abgabe der Fingerabdrücke und die persönliche Vorsprache sind nicht für Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren notwendig. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visabeantragung für die Volksrepublik China erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern diese mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell nach China eingereist werden soll.

Durch die Beantragung eines Gruppenvisums haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld der Reise zu umgehen. Voraussetzung ist, dass alle Gäste mit Gruppenvisum gemeinsam in Frankfurt bei Air China einchecken und in China ein- und ausreisen. Der Gruppen Check-In findet daher 3 Std. vor Abflug statt. Sollten Sie nicht ab und bis Frankfurt fliegen oder nicht wie die Gruppe einreisen, können wir leider kein Gruppenvisum für Sie beantragen.

WICHTIGE INFORMATION

Änderung des Visabeantragungs- und Abwicklungsprozesses

Gemäß den chinesischen Gesetzen und Bestimmungen sowie dem Prinzip der Gegenseitigkeit wird das Chinese Visa Application Service Center von der Chinesischen Botschaft/Konsulat in Deutschland beauftragt, ab dem 16. Dezember 2019 Fingerabdrücke von allen Visaantragsstellern zu erfassen. Alle Antragssteller müssen persönlich bei ihrem zuständigen Chinese Visa Application Service Center erscheinen, um sich ihre Fingerabdrücke abnehmen zu lassen.

Durch die Beantragung eines Gruppenvisums haben wir die Möglichkeit die persönliche Abgabe der Fingerabdrücke im Vorfeld dieser Reise zu umgehen. D. h. Sie haben bei dieser Reise weiterhin die Möglichkeit das Visum über Studiosus Reisen zu beantragen.

Hinweis: Die Abgabe der Fingerabdrücke und die persönliche Vorsprache sind nicht für Personen unter 14 Jahren oder über 70 Jahren notwendig. Auch Reisende, deren Abdrücke innerhalb der letzten fünf Jahre bereits einmal im Rahmen einer Visabeantragung für die Volksrepublik China erfasst wurden, sind ausgenommen, sofern diese mit demselben biometrischen Reisepass geschehen ist, mit dem auch aktuell nach China eingereist werden soll.

Einreisebestimmungen China

Für die Einreise nach China benötigen Sie einen noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass, sowie ein gültiges Visum.

Die Beantragung eines Gruppenvisums ist nur möglich, wenn die Reiseteilnehmer gleichzeitig in Frankfurt einchecken und in China ein- und ausreisen. Die Reise beginnt daher für alle Teilnehmer in Frankfurt am Check-In Schalter Ihrer Airline.

Visumbesorgung durch Studiosus

nur möglich für:

alle Reisegäste, außer türkische Staatsbürger

Einsendefrist bei Studiosus:

6 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der Erteilung des Visums kommen bzw. diese scheitern.

Bitte senden Sie uns daher alle Unterlagen fristgerecht zu.  

Einzusendende Unterlagen:

-eine gutleserliche farbige Reisepasskopie

-Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

-1 farbiges biometrische Passbild mit weißem Hintergrund,

nicht älter als 6 Monate.

Bei der Beantragung eines Gruppenvisums ist es nicht notwendig einen Online

Visum Antrag auszufüllen bzw. uns den Reisepass im Original zu schicken.

Zusätzliche Informationen für Gäste, die ihr Visum selbst besorgen müssen

Studiosus kann das Chinavisum für Gäste, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, nicht besorgen. Wir bitten Sie deshalb, das Chinavisum bei Ihrer zuständigen Botschaft zu beantragen.

Bitte verständigen Sie uns unbedingt rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die einkalkulierten Kosten für die Visagebühren und Beantragung erstatten wir Ihnen anschließend zurück.

Sollten Sie nicht ab und bis Frankfurt fliegen oder nicht wie die Gruppe in China ein- oder ausreisen, können wir leider kein Gruppenvisum für Sie beantragen. Hier müssen Sie das Visum ebenfalls in Eigenregie besorgen.

Passbilder

Konsulate legen großen Wert auf die gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Wie erhalten Sie Ihr China Visum?

Nach der fristgerechten Einsendung Ihrer Unterlagen beantragen wir für Sie ein Gruppenvisum. Sobald wir die Bestätigung von unserem zuständigen Konsulat bekommen, senden wir das Gruppenvisum an einen Visabeauftragten von Studiosus in Frankfurt. Aufgrund der Datenschutzbestimmungen ist es uns nicht möglich das Chinavisum vorab an Sie zu schicken.

Der Repräsentant wird Sie drei Stunden vor Abflug am Check-In Schalter der Air China empfangen. Beim Check-In muss das Gruppenvisum von ihm vorgezeigt werden.

Falls Sie später am Flughafen in Frankfurt ankommen, ist es nicht mehr möglich mit unserem Gruppenvisum einzuchecken.

Nähere Informationen zum Treffpunkt mit dem Visabeauftragten senden wir Ihnen mit den Aktuellen Hinweisen ca. zwei Wochen vor Reisebeginn zu.

Bitte beachten Sie, dass wir unseren Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“, den Sie mit Ihrer Reisebestätigung erhalten haben, dennoch bis spätestens 12 Wochen vor Reisebeginn benötigen. Ihre Passdaten sind für die Buchung der innerchinesischen Flüge und Züge relevant.

Auch in anderen europäischen Ländern wurde das Visaprozedere umgestellt. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Visazentrum nach den aktuellen Modalitäten.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
  • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

Stand: 26.08.2020

Medizinische Hinweise

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten ein Gelbfieberimpfung nachweisen. China selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

Reisende unter 4 Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle 10 Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über 4 Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in den südlichen Küstenregionen und Landesteilen (Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Ein minimales Malariarisiko besteht ganzjährig in den Provinzen Yunnan (v. a. an der Grenze zu Myanmar) und in Osttibet (Kreis Motuo). Im Rest des Landes besteht kein Malariarisiko, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
Schützen Sie sich ggf. zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko, auch wenn das Vorkommen von HIV/AIDS in der chinesischen Bevölkerung relativ gering ist.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, „Vogelgrippe“) ist in der Volksrepublik China endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten,  siehe Merkblatt Aviäre Influenza.

  • Vermeiden Sie den  Besuch von Geflügelmärkten, den Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und die eigene Zubereitung von frischen Geflügelprodukten. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden.
  • Suchen Sie einen Arzt/eine Ärztin auf und weisen Sie auf den Aufenthalt in China hin, falls Sie bei Reisen aus betroffenen Gebieten innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln.
  • Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

Pest

Die Pest ist eine durch den Rattenfloh übertragene bakterielle Erkrankung, die bei rechtzeitiger Diagnosestellung gut behandelt werden kann. Die Infektion kommt in Nord- und Westchina sowie der angrenzenden Mongolei natürlich in der Nagetierpopulation vor. In diesen Gebieten treten wiederholt Einzelfällen von Pest auf.

  • Beachten Sie die Hinweise zu Präventionsmaßnahmen im Merkblatt Pest.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche  mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In China treten immer noch jährlich über 1.000 Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut

Fallzahlen sind besonders in ländlichen und südlichen Landesteilen (Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan und Hunan) häufiger.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)

HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen.  Die Krankheit ist hoch ansteckend, betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren. Vor allem Enterviren 71 können zu schweren Verläufen führen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis. Die Gefahr der Übertragung besteht insbesondere in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang).

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Auch China ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

  • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z. B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Luftverschmutzung

In den Ballungszentren Chinas sind hohe bis sehr hohe Luftverschmutzungen besonders in den Wintermonaten häufig. Die Behörden haben in den letzten Jahren allerdings ganz erhebliche Maßnahmen erfolgreich eingesetzt, um die Luftbelastung zu verbessern.

Medizinische Versorgung

In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene mag nicht europäischen Vorstellungen entsprechen.
Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z. B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (03018) 17-2000

Fax: (03018) 17-51000

Hongkong

Unverändert gültig seit: 20.05.2020

Aktuelles

Es kommt in der letzten Zeit vermehrt zu Protesten und Demonstrationen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Hongkong zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

Aufgrund des weltweiten Ausbruchs des neuartigen Coronavirus (Covid-19) hat die Regierung von Hongkong weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Ausbreitung des Virus ergriffen.

Seit Mittwoch, 25. März ist eine Einreise nach Hongkong für Personen ohne Aufenthaltsberechtigung sowie ein Transit am internationalen Flughafen Hongkong auf unbestimmte Zeit nicht mehr möglich.

Personen mit Aufenthaltsberechtigung, die aus dem Ausland zurückkehren, müssen nach Einreise eine verpflichtende 14-tägige Heimquarantäne absolvieren. Seit 22. April müssen sie sich bei Einreise auch einem Speicheltest im „Temporary Specimen Collection Center“ (TSCC) des Department of Health auf dem Gelände der AsiaWorld-Expo unterziehen, um sich auf Covid-19 testen zu lassen. Das Testergebnis muss dort abgewartet werden.  Bei Einreise am späten Nachmittag oder Abend werden die Reisenden ebenfalls im TSCC auf Covid-19 getestet, werden aber bis zum Vorliegen des Testergebnisses in das Regal Oriental Hotel (Kowloon) gebracht und verbleiben dort, bis das Testergebnis vorliegt. Der Transport vom Flughafen zum Hotel wird durch das Department of Health organisiert. Das Department of Health informiert die Betroffenen umgehend, sofern ein positives Testergebnis vorliegt, um eine stationäre Unterbringung im Krankenhaus in die Wege zu leiten.

Seit 6. April ist die Hongkong-Zuhai-Macao Brücke auf unbestimmte Zeit nicht mehr für den Busverkehr geöffnet.

Mit Behinderungen im Reiseverkehr, und der Streichung von weiteren Flügen von und nach Hongkong, muss gerechnet werden. Mehrere internationale Fluglinien haben den Flugverkehr eingestellt. Einige Staaten haben zudem Einreisebeschränkungen für aus Hongkong kommende Fluggäste erlassen. Hongkong hat für alle in der Stadt eintreffenden Personen Einreisebeschränkungen verhängt.

Bei der Einreise nach Festlandchina können Quarantänemaßnahmen auferlegt werden (in der Regel 14-tägige Quarantäne). Die Entscheidung über Quarantänemaßnahmen wird von unterschiedlichen Behörden auf verschiedenen Ebenen getroffen und kann sich auch innerhalb einer Stadt unterscheiden, siehe China.

  • Informieren Sie sich über die Seite des Hongkonger Centre for Health Protection CHP und des Government of Hongkong.
  • Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreisebestimmungen bei der für Sie zuständigen Hongkonger Vertretung und kontaktieren Sie ggf. Ihre Fluggesellschaft, auch im Falle eines Weiterflugs.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus insbesondere die derzeitige Reisewarnung vor nicht notwendigen touristischen Reisen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt, besonderer Exposition oder bei Reisen über Hongkong hinaus nach Südchina oder Südostasien auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. In Hongkong selbst kommt die Infektion kaum vor. Die meisten der in Hongkong behandelten Erkrankten zogen sich die Infektion in Südchina oder Südostasien zu.

Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Hongkong gilt als malariafrei, siehe DTG.

HIV/AIDS

Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung in Hongkong ist bisher gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch grundsätzlich ein HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus.

Im November 2018 ist MERS-CoV in einem Fall in China (Provinz Guangdong) aufgetreten. Hierbei handelte es sich um einen aus Korea eingereisten Infizierten, der über Hongkong und Shenzhen nach Huizhou reiste. Der Patient wurde medizinisch behandelt, mehr als 30 Menschen wurden in Quarantäne genommen, weitere Infektionen wurden nicht berichtet.

Das Gesundheitsministerium in Hongkong hat hinsichtlich MERS-CoV ein erhöhtes Alert Response Level aktiviert. Jeder Reisende, der am Baiyun Flughafen in Hongkong einreist, wird gezielt mit der Wärmekamera untersucht. Weitere Informationen und eine aktuelle Risikobewertung bietet das Robert-Koch-Institut.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keinen Grund für Einschränkungen im Reiseverkehr oder Handel.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit 2013 wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in China bekannt. Einzelne Fälle wurden von China aus nach Hongkong importiert. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe auch Merkblatt Aviäre Influenza.

Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.

  • Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.

Japanische Enzephalitis

Diese durch nachtaktive Stechmücken übertragene Virusinfektion des Gehirns trat in den vergangenen Jahren in Hongkong nur in wenigen Einzelfällen auf. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber insbesondere bei Kindern häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Die Therapie erfolgt symptomatisch, eine spezifische Medikation existiert nicht, siehe Merkblatt Japanische Enzephalitis.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich ggf. impfen.

Tsutsugamushi Fieber (Scrub Typhus)

Diese durch Milben übertragene Fiebererkrankung stellt nur bei Wanderungen in den umgebenden Hügeln ein geringes Infektionsrisiko dar.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Tsutsugamushi-Fieber bei Wanderungen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe durch Insektenabweisende Hautmittel und angepasste Kleidung.

Luftverschmutzung

Durch Luftverschmutzung kann es in Hongkong insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen zu medizinischen Problemen kommen.

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z. B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Hongkong ist ausgezeichnet und entspricht europäischem Niveau, kann aber teuer sein.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V..

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Aktueller Hinweis zur Vogelgrippe

In China kommt es seit 2004 zu Infektionen von Menschen mit dem Vogelgrippevirus, die Zahl der Neuerkrankungen ist jedoch seit Jahren rückläufig. Wir verzichten daher - den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgend - auf den Besuch der Marktbereiche, in denen mit lebenden Tieren gehandelt wird. Der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern gilt dagegen als unbedenklich.