Shanghai, Xian, Beijing zur Garten-Expo

China

Übersicht

China: ein Land der Superlative, zu dem Weltausstellungen passen. In diesem Jahr lockt die Weltgartenschau Besucher aus aller Welt nach Beijing. Wir sind natürlich dabei! Freuen Sie sich außerdem auf Shanghai und Xian, wo 2011 die letzte große Gartenschau stattfand. Besuchen Sie Parks, kaiserliche und botanische Gärten und blühen Sie auf im (Garten-)Reich der Mitte!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Montag, 26.08.2019: Auf nach China!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen Ihrer Wahl (s. Tabelle Abflugsorte) und nachmittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt bzw. abends von München nach Shanghai (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).

2. Tag, Dienstag, 27.08.2019: Ni hao, Shanghai!

Vormittags Ankunft in Shanghai. Abholung und Transfer ins Hotel. Am Nachmittag besuchen wir den Yu-Garten mit seiner Zickzack-Brücke, Drachenköpfen und Felslandschaften. Beim Abendessen stimmen wir uns auf unsere Reise ein. Zwei Übernachtungen.

(A)

3. Tag, Mittwoch, 28.08.2019: Zeitreise durch die Megacity

Am Volksplatz, der ersten Station unserer Citytour, gibt das Opernhaus des französischen Architektenbüros Arte Charpentier den Takt an. Gleich nebenan entführen Kalligrafien und Jadeschnitzereien im Shanghai-Museum in die Kaiserzeit. Alles über Seide erfahren wir in einer Manufaktur, wo wir über die feinen Stoffe streichen können. Weiter geht die Zeitreise zum Uferboulevard Bund mit seinen Kolonialpalästen. Im Wolkenkratzerstadtteil Pudong schließlich, wo vor gut 20 Jahren im Sumpfland noch rostige Werften im Dornröschenschlaf lagen, erwartet uns eine Skyline der Superlative. Vom zweithöchsten Gebäude der Welt, dem Shanghai Tower, haben wir in 561 m Höhe einen unbeschreiblichen Rundblick auf die Megacity. Der restliche Nachmittag und der Abend gehören Ihnen.

(F)

4. Tag, Donnerstag, 29.08.2019: Xian - Tor zur Seidenstraße

Morgens Fahrt zum Flughafen und Flug mit China Eastern Airlines nach Xian. Am Nachmittag besuchen wir die wichtigsten Monumente der Innenstadt: Wildgans-Pagode, Trommelturm und große Moschee. Beeindruckend ist das Völkergemisch im muslimischen Viertel von Xian, einst traf sich hier die halbe Welt, vom persischen Kaufmann bis zum indischen Mönch. Die Stadt war so bedeutend wie Bagdad und hatte auch ein ähnliches Flair. Beim Abendessen kommen wir auf den Geschmack dieser ganz anderen Seite Chinas. Zwei Übernachtungen in Xian.

(F/A)

5. Tag, Freitag, 30.08.2019: Eine Armee aus Ton

Treu in Reih und Glied salutiert die Terrakotta-Armee (UNESCO-Welterbe) des ersten chinesischen Kaisers vor uns: Die tönernen Soldaten, für damalige Verhältnisse groß wie Hünen, bewachen sein gigantisches Grab. Nachmittags besuchen wir das Expo-Gelände der Gartenbauausstellung von 2011. Anders als bei der Weltexpo in Shanghai wurde die gesamte Fläche später in das Stadtbild Xians integriert. Beim Chang'an-Turm und am Ba-Fluss fragen wir uns, was aus den ökologischen Ideen geworden ist. Dampfend heiß sind die Jiaozi, die wir am Abend verspeisen – und die genauso untrennbar zu Xian gehören wie die Terrakotta-Armee.

(F/A)

6. Tag, Samstag, 31.08.2019: Mit Highspeed nach Beijing

Mit dem Zug geht es nach Beijing: 1144 km und nur viereinhalb Stunden später sind wir in der Hauptstadt. Ihre Studiosus-Reiseleiterin erläutert, wie die Gleise des größten Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes der Welt in nur zehn Jahren auf Stelzen quer durchs Land verlegt wurden - nicht immer zu Freude der Bevölkerung. Bei Ankunft in Beijing werden wir erwartet und mit dem Bus geht es nach Norden bis nach Yanqing. Vielleicht haben wir auf der Fahrt auch schon einen ersten Blick auf die Große Mauer. Zwei Übernachtungen.

(F/A)

7. Tag, Sonntag, 01.09.2019: Im Reich des Gartens

"Live Green, Live Better" - das ist das Motte der Gartenausstellung "International Horticultural Exhibition 2019". Wir werden auf dem Gelände der Expo in Badaling von einem Mitarbeiter erwartet. Neben einer Blumen- und Pflanzenschau kommt natürlich die chinesische Tradition des Gartenbaus nicht zu kurz. Bei einer Führung durch das Gelände sehen wir die Höhepunkte. Anschließend können Sie sich in aller Ruhe auf dem Areal umsehen. Vielleicht interessieren Sie die verschiedenen Ländergärten oder Themen wie "Urban Gardening"? Die Rückfahrt zum Hotel erfolgt am späten Nachmittag.

(F/A)

8. Tag, Montag, 02.09.2019: Spaziergang auf dem Schlangenrücken

Heute ein Tag mit Weltwunder: Plötzlich liegt sie vor uns - die Große Mauer (UNESCO-Welterbe). Sie wollen Ihren Lieblingsplatz finden? Platz dafür gibt es auf dem fast 9000 km langen Verteidigungswall genug! Das Monument führt über steile Kämme und Höhen in sagenhaftem Bergauf und Bergab bis zum Horizont und weiter. In der Nähe stehen vor den kaiserlichen Ming-Gräbern (UNESCO-Welterbe) steinerne Fabelwesen und Beamte Spalier. Am späten Nachmittag erreichen wir Beijing. Zum Abendessen haben wir heute in einem typischen Nudelrestaurant reserviert. Drei Übernachtungen in Beijing.

(F/A)

9. Tag, Dienstag, 03.09.2019: Beijing zwischen Mao, Kaisern und Volk

Der Platz des Himmlischen Friedens ist das beliebteste Ziel der chinesischen Hauptstadtbesucher - und unser erstes am Vormittag. In einem Wellenmeer aus Pagoden erstreckt sich hinter dem Tor des Himmlischen Friedens samt Maos Konterfei die Verbotene Stadt (UNESCO-Welterbe), durch deren schönste Hallen, Höfe und Pavillons Ihre Reiseleiterin mit Ihnen spaziert. Nachmittags besuchen wir den Himmelstempel - überirdisch schön! Zwischen dessen geometrisch perfekten Toren erfahren wir mehr über die uralten kaiserlichen Riten. Wohin zum Abendessen? Ihre Reiseleiterin hat Tipps für Sie parat.

(F)

10. Tag, Mittwoch, 04.09.2019: Ins Grüne und Blaue

Aufgebaut, zerstört, aufgebaut, zerstört: Der Sommerpalast im Nordwesten von Beijing hat eine actionreiche Vergangenheit hinter sich – Ihre Reiseleiterin kennt die ganze Geschichte. Wir spazieren wie einst die chinesischen Kaiser durch die umliegenden Gärten und staunen im nahegelegenen Botanischen Garten über das größte Gewächshaus Chinas. Ein Experte übernimmt dort die Führung. Vom Grünen geht's dann ins Blaue: Vom buddhistischen Tempel der azurblauen Wolken genießen wir den Blick in die Umgebung. Zum Abschied serviert man uns am Abend einen echten Klassiker – traditionelle Pekingente.

(F/A)

11. Tag, Donnerstag, 05.09.2019: Zurück nach Europa

Transfer zum Flughafen. Am Vormittag Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt bzw. mittags nach München. Ankunft in Frankfurt bzw. München am selben Nachmittag und Anschluss zu den anderen Städten

A: Abendessen F: Frühstück

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Event

Weltgartenschau bei Beijing

2019 findet in Beijing die 21. Internationale Horticultural Expo unter dem Motto "Live Green, Live Better" statt. Das Gelände der Weltgartenschau befindet sich am Fuße der Großen Mauer rund 75 km vom Zentrum Beijings entfernt. Kernthema ist die zunehmende Urbanisierung und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Ökosysteme. Blumen- und Pflanzenschauen und Ländergärten gehören zur Ausstellung. Deutschland ist mit einem eigenen Pavillon vertreten, der innovative Ansätze, bewährte Methoden und frische Ideen rund um den Gartenbau präsentiert. Die Expo findet vom 29. April bis zum 7. Oktober 2019 statt.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.08.–05.09. 2745(ca. 3029 CHF) 3240(ca. 3575 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 19.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnanreise zum/vom Abflugsort 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Shanghai und zurück von Beijing; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit China Eastern Airline von Shanghai nach Xian
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 115 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen mit Klimaanlage
  • Bahnfahrt mit einem Hochgeschwindigkeitszug in der 1. Klasse von Xian nach Beijing
  • 9 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, 3 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in typischen Restaurants, ein Jiaozi-Abendessen, ein Pekingente-Abendessen
  • 2 Führungen durch Garten-Experten
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 120 €)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Örtl. Führer, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Studiosus-Audioset, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für China beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland und Österreich (Frist 5 Wochen). Kurzfristiges Visum gegen Mehrpreis möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download
Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Reise benötigen Sie ein Visum für China, das als Einzelvisum erteilt und in Ihren Pass geklebt wird. Der Visumantrag muss aufgrund des deutlich erweiterten Umfangs online von Ihnen ausgefüllt werden und anschließend unterschrieben an uns geschickt werden.

Es ist uns leider nicht möglich, den Online-Antrag in Vertretung für Sie auszufüllen.

Bitte beachten Sie, dass der Online Antrag erst 3 Monate vor Reisebeginn ausgefüllt werden darf.

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Visumbesorgung durch Studiosus

nur möglich für: Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

(außer türkische Staatsbürger)

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 2 gegenüberliegende (S. 5 und letzte Umschlagseite werden

nicht gezählt)

Einsendefrist bei 5 Wochen vor Reisebeginn

Studiosus: Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.

diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- 1 Online Visumantrag China

- 1 farbiges biometrisches Passbild nicht älter als sechs Monate

welches Sie für den Online-Antrag verwendet haben.

- Einverständniserklärung zur Datenverarbeitung

des chinesischen Konsulats

- Kopie der Geburtsurkunde für Kinder unter 18 Jahren

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

- Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch Meldebescheinigung

(nicht älter als 3 Monate)

-wurde Ihnen in der Vergangenheit bereits ein Chinavisum erteilt,

schicken Sie bitte eine Kopie des letzten Chinavisums zu.

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und ggf. anfallende Spesen für

Einzelbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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Passbilder

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie bitte daher auf selbst ausgedruckte Fotos.

Was passiert nach dem Ausfüllen des Online-Antrags?

Bitte senden Sie uns nach dem Ausfüllen des Online-Visumantrags alle benötigten Unterlagen vollständig und fristgerecht zu. Wir reichen anschließend Ihre Visaunterlagen bei dem zuständigen Generalkonsulat ein.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Zusätzliche Informationen für Gäste, die ihr Visum selbst besorgen

Studiosus kann das Visum für Gäste, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, nicht besorgen. Wir bitten Sie deshalb, Ihr Visum bei der für Sie zuständigen Botschaft zu beantragen. Sollte bei Ihrer Reise ein Aufenthalt in Hongkong vorgesehen sein, überprüfen Sie bitte auch, ob Sie ein Visum für Hongkong benötigen.

Senden Sie uns bitte Ihren Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ in jedem Fall (d.h. auch wenn Sie sich Ihr Visum selbst besorgen) schnellstmöglich und bis spätestens 12 Wochen vor Reisebeginn zu, da wir Ihre Passdaten zwecks Buchung der innerchinesischen Flüge und Züge benötigen. Verständigen Sie uns bitte unbedingt rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen, wir schreiben Ihnen dann die kalkulierten Visumkosten gut.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für China beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland und Österreich (Frist 5 Wochen). Kurzfristiges Visum gegen Mehrpreis möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Visumsantrag als download
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Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Stand: 9.05.2019

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (z.B. aus Afrika oder Südamerika, nicht aus Europa) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung Pflicht (www.who.int ).

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu prüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, ggfs. auch gegen Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose)..

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.

Infektionskrankheiten

Dengue-Fieber

Dengue wird in den südlichen Küstenregionen und Landesteilen (Fujian, Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tag- und nachtaktive Mücken im Sommer (während und nach dem Monsun April bis Oktober) übertragen. Beste Vorsorge ist der Schutz vor Mückenstichen.

Malaria

Nur im Süden Chinas gibt es ein sehr geringes Malariarisiko, z.B. in ländlichen Gebieten unter 1500 m in den Provinzen Yunnan, Guangxi, Guangdong und Hainan. Erreger: fast ausschließlich P. vivax, selten P. knowlesi (an der Grenze zu Myanmar) oder P.falciparum (Erreger der malaria Tropica nur in Guangxi und Yunnan im Grenzgebiet zu Vietnam). In städtischen Gebieten besteht kein Malariarisiko.

Vogelgrippe (aviäre Influenza)

Besonders in den Wintermonaten steigen die menschlichen Infektionen an Vogelgrippe (zuletzt 2016/2017 Influenza A/H7N9) deutlich an. In der Regel kann ein direkter Kontakt mit infiziertem Geflügel nachgewiesen werden.

Bei Reisen nach China muss deshalb vor dem Besuch von Geflügelmärkten, dem Kontakt zu lebendem Geflügel und deren Ausscheidungen und der eigenen Zubereitung von frischen Geflügelprodukten gewarnt werden. Entsprechende Produkte sollten nur gut durchgegart gegessen werden. Reisende aus betroffenen Gebieten, die innerhalb von 10 Tagen nach Rückkehr Atemwegsbeschwerden und Fieber entwickeln, sollten dringend einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen und auf den Besuch hinweisen.

HIV/AIDS

Das Vorkommen von HIV/AIDS in der chinesischen Bevölkerung ist noch relativ gering, allerdings ist es die Infektionskrankheit, die landesweit jährlich die höchste Anzahl an Todesopfern fordert. Betroffen sind in erster Linie die bekannten Risikogruppen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und Verkehr mit Prostituierten empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Als häufige Ursache von Durchfall bei Säuglingen und Kleinkindern werden Rotavirusinfektionen angesehen; eine Schluckimpfung bis zum 2. Lebensjahr ist möglich. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Japanische Enzephalitis

Die meisten Fälle dieser durch Mücken übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch während der warmen Jahreszeit (April – Oktober) bzw. den Regenzeiten auf. Betroffen sind überwiegend ländliche und suburbane Gebiete (mit Ausnahme der Provinzen Xinjiang, Qinghai und Tibet). In den letzten 10 Jahren ging die Zahl der erfassten Erkrankungen deutlich zurück – (Kinder werden routinemäßig geimpft). Die höchsten Raten wiesen die Provinzen Shaanxi, Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing auf. Einzelerkrankungen unter Ausländern in Peking, Shanghai, Hongkong und Kanton sind nachgewiesen. Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen.

Tollwut

Jährlich werden immer noch über 1.000 Todesfälle an Tollwuterkrankten gezählt, es ist die Infektionskrankheit, die landesweit die dritthöchste Zahl an Toten verzeichnet.. Die Fallzahlen sind besonders in ländlichen und südlichen Landesteilen (Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan und Hunan) häufiger.

Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)

HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen. Die Krankheit ist hoch ansteckend, betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren, in der Regel Enterovirus 71 oder Coxsackie A16.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (S. japonicum) besteht beim Baden in Süßwassergewässern vor allem in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Weitere Gesundheitsrisiken

Höhenkrankheit:

Bei Reisen in große Höhen (schon ab 2.500m) kann Höhenkrankheit einsetzen. Ein langsamer Aufstieg in die Höhe (nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag) und Pausen in der Höhe können der Erkrankung vorbeugen. Unter Umständen kann der schnelle Abstieg auf Höhen unter 2000 m lebensrettend sein.

Luftverschmutzung

In den Ballungszentren Chinas sind hohe bis sehr hohe Luftverschmutzungen besonders in den Wintermonaten häufig. Die Behörden haben in den letzten Jahren allerdings ganz erhebliche Maßnahmen erfolgreich eingesetzt, um die Luftbelastung zu verbessern.

Aktuelle Luftwerte können im Internet eingesehen werden. www.aqicn.org (Mess-Stationen des chinesischen Umweltministeriums chinaweit) oder

www.stateair.net (Mess-Stationen der US-amerikanischen Vertretungen in den Städten Peking, Shanghai, Kanton/Guangzhou, Chengdu und Shenyang).

Medizinische Versorgung

In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene mag nicht europäischen Vorstellungen entsprechen.

Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten. Ein ausreichender, auch für China gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropen-/ Reiseerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

auf die direkte Ausreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (03018) 17-2000

Fax: (03018) 17-51000

Hongkong

Unverändert gültig seit: 21. Juni 2019

Aktuelle Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfungen

Für die Einreise nach Hongkong besteht keine besondere Impfpflicht.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt, besonderer Exposition oder bei Reise über Hongkong hinaus nach Südchina oder Südostasien auch Hepatitis B, Typhus, Japanische Enzephalitis und Tollwut empfohlen.

Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus (MERS-CoV)MERS-CoV ist eine Infektionskrankheit, die seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen auslöst. Ursache ist ein Corona-Virus (MERS-CoV), dessen Biologie noch nicht ganz geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken.

Im November 2018 ist MERS-CoV in einem Fall in China (Provinz Guangdong) aufgetreten. Hierbei handelte es sich um einen aus Korea eingereisten Infizierten, der über Hongkong und Shenzhen nach Huizhou reiste. Der Patient wurde medizinisch behandelt, mehr als 30 Menschen wurden in Quarantäne genommen, weitere Infektionen wurden nicht berichtet.Das Gesundheitsministerium in Hongkong hat hinsichtlich MERS-CoV ein erhöhtes Altert Response Level aktiviert. Jeder Reisende, der am Baiyun Flughafen in Hongkong einreist, wird gezielt mit der Wärmekamera untersucht.

Weitere Informationen und eine aktuelle Risikobewertung bietet das Robert-Koch-Institut.Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keinen Grund für Einschränkungen im Reiseverkehr oder Handel, siehe auch Merkblatt MERS Coronavirus.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit kurzem wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in China bekannt. Erstmalig trat jetzt die Erkrankung bei einer aus China nach Hongkong zurückkehrenden Person auf. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe auch Merkblatt Aviäre Influenza

Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.

Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information, Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe„ (www.bmelv.de ).

HIV/AIDS

Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung in Hongkong ist bisher gering. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten:

Denguefieber

Denguefieber kommt in Hongkong selbst kaum vor. Die meisten der in Hongkong behandelten Denguekranken zogen sich die Infektion in Südchina oder Südostasien zu. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, siehe Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Japanische Enzephalitis

Diese durch nachtaktive Moskitos übertragene Virusinfektion des Gehirns trat in den vergangenen Jahren in Hongkong nur in wenigen Einzelfällen auf. Mückenschutz und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen.

Tsutsugamushi Fieber (Scrub Typhus)

Diese durch Milben übertragene Fiebererkrankung stellt nur bei Wanderungen in den umgebenden Hügeln ein potentielles, geringes Infektionsrisiko dar. Insekten abweisende Hautmittel (Repellentien) und angepasste Kleidung sind wichtige Prophylaxemaßnahmen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Hongkong ist ausgezeichnet und entspricht europäischem Niveau, kann aber teuer sein. Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reisen durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrungen haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. zu finden.

Aktueller Hinweis zur Vogelgrippe

In China kommt es seit 2004 zu Infektionen von Menschen mit dem Vogelgrippevirus, die Zahl der Neuerkrankungen ist jedoch seit Jahren rückläufig. Wir verzichten daher - den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden folgend - auf den Besuch der Marktbereiche, in denen mit lebenden Tieren gehandelt wird. Der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern gilt dagegen als unbedenklich.