Entlang der Schwarzmeerküste

Bulgarien, Rumänien, Ukraine

Übersicht

Eine Reise, ein Meer, drei Länder: Folgen Sie dem Rauschen des Schwarzen Meeres durch Bulgarien, Rumänien und die Ukraine! Lassen Sie sich vom ältesten Goldschatz der Welt blenden, entdecken Sie mit dem Donaudelta eines der größten Naturschutzgebiete Europas und gehen Sie in der historischen Region Bessarabien auf Spurensuche. Zum großen Finale verzaubert Sie die elegante Multikulti-Metropole Odessa.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 20.09.2020: Dobre doshli, Bulgaria!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug über Wien nach Varna, das Sie mittags erreichen. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und nimmt Sie gleich mit auf Entdeckungstour. Mediterrane Stimmung umfängt uns beim Stadtrundgang durch Varna. Und im Schein des ältesten Goldes der Welt im örtlichen Museum wird uns klar, woher der Goldstrand seinen Namen hat. Den kulinarischen Auftakt unserer Reise an die Schwarzmeerküste erleben wir beim Abendessen mit bulgarischen Spezialitäten in einem Restaurant der Stadt. Zwei Übernachtungen.

(A)

2. Tag, Montag, 21.09.2020: Nessebar

Richtung Süden entlang der Küste erreichen wir die Lagune von Pomorie, ein einzigartiges Ökosystem mit geschützter Flora und Fauna - und das trotz Bewirtschaftung seit der Antike. Wie das funktionieren kann, erfahren wir im lokalen Salzmuseum. Anschließend heißt uns einer der schönsten Küstenorte Bulgariens willkommen – Nessebar. Die Altstadt (UNESCO-Welterbe), die auf ihrer kleinen Halbinsel wie ins Meer gegossen erscheint, präsentiert sich als Freilichtmuseum historischer Städtebaukunst. Von den vielen beeindruckenden Kirchenbauten nehmen wir die Stephanoskirche genauer unter die Lupe.

(F/M)

3. Tag, Dienstag, 22.09.2020: Von Varna nach Konstanza

Gewaltig erheben sich vor uns die Höhlen des Felsenklosters Aladscha, mystisches Licht umfängt uns im Innenraum. Ihr Reiseleiter weiht Sie in die Geschichte der geheimen Bruderschaft ein. In den Balkankriegen verlor Bulgarien seine nördliche Schwarzmeerküste an Rumänien. Deren Königin Maria verliebte sich sofort in die neuen Ländereien und ließ sich bei Baltschik eine idyllische Sommerresidenz am Strand errichten. Weiter geht es nach Konstanza, Rumäniens Metropole am Schwarzen Meer.

(F/M)

4. Tag, Mittwoch, 23.09.2020: Auf dem Weg ins Donaudelta

Am Morgen folgen wir in Konstanza den römischen Spuren in der Stadt Tomis, dem Verbannungsort des Poeten Ovid. Durch die Region Dobrudscha führt uns unser Weg nach Enisala. Auf dem Kalkfelsen mit den Überresten einer mittelalterlichen Festung genießen wir den Ausblick auf die wunderbare Landschaft zwischen Donaudelta und dem Schwarzen Meer. Zu Mittag stärken wir uns in einem kleinen Lokal und dringen dann immer tiefer ein in das Naturparadies Donaudelta. Unser Hotel ist nicht per Bus zu erreichen, daher steigen wir um auf Schnellboote. Zwei Übernachtungen mitten im Donaudelta.

(F/M)

5. Tag, Donnerstag, 24.09.2020: Unterwegs im Naturparadies

Das Donaudelta (UNESCO-Welterbe), eines der größten Naturschutzgebiete Europas, ist ein Labyrinth aus Kanälen und Seen; Schilf und Sumpf, so weit das Auge reicht. Mit einem kleinen Schiff geht es den Sulina-Arm der Donau flussabwärts zur gleichnamigen Stadt an der Mündung ins Schwarze Meer. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war sie ein wichtiger Fluss- und Seehafen: Der Leuchtturm, alte Villen am Kai und der große Friedhof sind Zeugnisse ihrer Vergangenheit. Zum Mittagessen sind wir bei einer Lipowaner Familie zu Gast - Mitglieder einer altgläubigen, russischsprachigen Minderheit. Auf anderen Kanälen schlängeln wir uns wieder per Schiff zurück zum Hotel.

(F/M/A)

6. Tag, Freitag, 25.09.2020: Richtung Ukraine

Wir lassen das Naturparadies hinter uns. Vom Hotel aus geht es per Schnellboot nach Tulcea - dem Tor zum Donaudelta. Hier genießen wir bei "Ivan" die letzte Fischmahlzeit im Delta. Im Dorf Niculitel und im Kloster Cocos beschäftigen wir uns mit frühchristlichen Märtyrern. Eine Fähre bringt uns über die Donau nach Galati nahe der Grenze zur Republik Moldau und zur Ukraine.

(F/M)

7. Tag, Samstag, 26.09.2020: Durch Bessarabien

Wir fahren über die Grenze zur Ukraine und durchqueren die historische Region Bessarabien zwischen Donau und Dnister. Am Denkmal von Tatarbunary erfahren wir mehr über den bolschewikischen Aufstand von 1924 in Bessarabien. Schweizer Kolonisten gründeten 1824 in Schabo die bis heute bestehende Kellerei und belieferten nicht nur den Zaren mit Wein. Wir kosten ihn beim Mittagessen. In Bilhorod-Dnistrowskyj thront die trutzige weiße Festung über dem breiten Dnister. Bei Satoka wird es eng: Die manchmal nur 200 Meter breite Nehrung trennt den Dnister vom Schwarzen Meer. Schließlich erreichen wir Odessa. Zwei Übernachtungen in unmittelbarer Nähe der Potemkintreppe.

(F/M)

8. Tag, Sonntag, 27.09.2020: Ode an Odessa

Südländisches Flair und ein buntes Völkergemisch prägen Odessa. Prächtige Adelspaläste und Jugendstilbauten säumen den Primorski-Boulevard. Gleich in der Nähe unseres Hotels stoßen wir auf die Potemkintreppe aus Sergei Eisensteins Film "Panzerkreuzer Potemkin". Wir bewundern das schönste Opernhaus des Ostens und machen einen Abstecher zur deutschen Kirche. Dann führen Sie Regie! Ein Spaziergang im schattigen Schewtschenko-Park? Oder lieber ein Abstecher zum beliebten Arkadija-Strand? Der Abend ist reserviert: für unser Abschiedsessen.

(F/A)

9. Tag, Montag, 28.09.2020: Buvay, Ukrajina!

Noch mal frühstücken, dann startet Ihr Transfer zum Flughafen in Odessa. Rückflug über Wien am frühen Nachmittag.

(F)

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.6.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Austrian (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Varna und zurück von Odessa, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Transfers/Rundreise in landesüblichem Reisebus
  • 8 Übernachtungen in bewährten Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Frühstück, 4 Mittag- und 2 Abendessen in Restaurants, ein Abendessen im Hotel sowie 2 Mittagessen bei einheimischen Familien
  • Bootsfahrten im Donaudelta lt. Reiseverlauf
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: örtliche Führer, Eintrittsgelder, Studiosus-Audioset, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Flüge/Bus-/Bahn-/Schiffsfahrten

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die für die Einreise in die Ukraine obligatorische Reise-Krankenversicherung inkl. Kranken-Rücktransport ist im Reisepreis enthalten. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen Reisepass, der bei Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein muss.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen

Fragebogen - Wichtige Angaben zur Person

Da in Rumänien gelegentlich Straßenkontrollen durchgeführt werden, benötigt Ihr Reiseleiter eine Liste mit den Passangaben von allen Reisegästen. Auch das Einchecken in den Hotels wird erleichtert, wenn der Reiseleiter eine Liste mit allen Passdaten vorlegen kann. Zur Erfassung dieser Daten haben wir einen Fragebogen mit wichtigen Angaben zu Ihrer Person beigelegt. Bitte senden Sie uns diesen bis spätestens vier Wochen vor Abreise ausgefüllt zurück.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die für die Einreise in die Ukraine obligatorische Reise-Krankenversicherung inkl. Kranken-Rücktransport ist im Reisepreis enthalten. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage der Ukraine zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben einen Auszug aus dem aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zur Ukraine. Den kompletten Wortlaut finden Sie in Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Bei unserer Reise in die Ukraine beschränken wir uns auf Aufenthalte im Westen des Landes sowie auf Kiew und auf Odessa – Gebiete, die weit von den Konfliktregionen im Osten des Landes entfernt sind, von deren Besuch das deutsche Auswärtige Amt unverändert abrät.

Die rasanten sozialen und politischen Veränderungen der letzten Jahre haben in vielen Ländern Osteuropas, so auch in der Ukraine, zu einem Anstieg der Alltagskriminalität geführt: Bitte seien Sie vor allem in den Großstädten vor Straßendieben und Überfällen auf der Hut und befolgen Sie die aktuellen Sicherheitstipps, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt!

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 25.5.2020

Sicherheitshinweis

Ukraine

Stand: 25.5.2020

Aktuelles

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in der Ukraine zu erheblichen Beschränkungen des täglichen Lebens.

Es gilt bis zunächst zum 22. Juni 2020 eine Quarantäne.

Die ukrainischen Grenzen sind für einreisende Personen geschlossen. Ausgenommen sind nur Ukrainer und ihre Familienangehörigen sowie Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis für die Ukraine. Einreisende müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Personen, die sich bei Einreise zur Nutzung der Mobiltelefonanwendung „Dii doma“ („ijé âäîìà“) verpflichten, kann eine häusliche Quarantäne erlaubt werden. Die Anwendung ist in den jeweiligen Anwendungssammlungen (App Stores) frei erhältlich, steht aber bisher nur auf Ukrainisch zur Verfügung.

Die Notwendigkeit der Einreisebeschränkungen soll Mitte Juni erneut überprüft werden.

Sämtlicher regelmäßiger grenzüberschreitender sowie interregionaler öffentlicher Personenverkehr ist eingestellt. Fahrten über Land dürfen nur noch im PKW durchgeführt werden. Es finden unterwegs Gesundheitskontrollen statt. Sonderflüge von oder nach Kiew finden nur noch sporadisch statt. Die Grenzen zu den Nachbarländern sind überwiegend geschlossen.

Eine Ausreise für Deutsche und Personen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland sowie deren mitreisende Familienangehörige ist auf dem Landweg über den von der ungarischen Regierung eröffneten humanitären Korridor über den Grenzübergang Tschop täglich zwischen 11 Uhr und 23 Uhr möglich. An der Grenze findet eine Gesundheitsuntersuchung statt. Verdachtsfälle unterliegen einer Quarantäne durch die ungarischen Behörden. Ungarn muss spätestens bis 5 Uhr morgens wieder verlassen werden.

Deutsche und andere Staatsangehörige der EU-Mitgliedsstaaten, des EWR, der Schweiz sowie ihre Ehepartner und Kinder, können zudem Polen im Transit zur Rückkehr an ihren Wohn- oder Aufenthaltsort durchqueren, wobei der Transit nicht länger als 12 Stunden dauern darf.

Seit dem 12. Mai werden schrittweise Erleichterungen der Quarantäne umgesetzt. Mit Beschluss des Ministerkabinetts vom 21. Mai können diese Regelungen je nach Infektionslage regional unterschiedlich ausfallen:

Parks, Grünanlagen und Erholungsgebiete können wieder besucht werden, Nichtlebensmittelgeschäfte können wieder öffnen, ebenso wie Friseure und einige andere Dienstleister (darunter Zahnkliniken und Schönheitssalons), Museen und Bibliotheken. Auch Kioske und Gartenrestaurants dürfen in Selbstbedienung wieder betrieben werden.

Der ÖPNV wird seit dem 22. Mai nach und nach wiedereröffnet, ebenso Hotels (außer Hostels; Hotelrestaurants und Pools bleiben geschlossen). Erlaubt werden Gottesdienste mit der Einschränkung von einer Person pro 10 m².

Ab 25. Mai dürfen Kindergärten und U-Bahnen an Orten mit günstiger epidemiologischer Lage geöffnet werden.

Die Regierung erwartet, dass die dritte Etappe des Auslaufens der Quarantäne (Öffnung von einzelnen Bildungseinrichtungen, Spiel- und Sportplätzen (außen Pools) und des Regionalverkehrs) ab 1. Juni möglich sein kann.

U.a. folgende Beschränkungen des täglichen Lebens gelten jedoch weiter:

- An öffentlichen Orten sind persönliche Schutzausrüstung, einschließlich Atemschutzmaske oder Schutzmaske, einschließlich selbst hergestellter, zu tragen;

- Eine Gruppe von mehr als zwei Personen darf sich in der Öffentlichkeit nur aufhalten, wenn dies zur Betreuung und Unterstützung von Personen unter 14 Jahren durch Eltern, Adoptiveltern, Erziehungsberechtigte, Erziehungsberechtigte, Pflegeeltern, Pflegeeltern und andere Personen nach dem Gesetz oder erwachsenen Verwandten des Kindes notwendig ist;

- Personen unter 14 Jahren dürfen sich in der Öffentlichkeit nur in Begleitung von Eltern, Adoptiveltern, Erziehungsberechtigten, Erziehungsberechtigten, Pflegeeltern, Pflegeeltern, anderen Personen gemäß dem Gesetz oder erwachsenen Verwandten aufhalten;

- Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, außer Personen, die Maßnahmen zur Nichtverbreitung von COVID-19 durchführen oder die Tätigkeit von Objekten der kritischen Infrastruktur sicherstellen, müssen sich in häusliche Selbstisolation begeben.

- Es besteht die Pflicht einen Ausweis mitzuführen.

Beachten Sie bitte, dass regional weitere Beschränkungen bestehen können.

Für Fragen steht die Botschaft Kiew werktags von 8 bis 16 Uhr telefonisch unter +380 44 28 11 222 sowie per E-Mail zur Verfügung.

- Wenn Sie sich in der Ukraine aufhalten, bleiben Sie an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort und stellen Sie sich auf einen längeren Aufenthalt ein.

- Verfolgen Sie aufmerksam die Medien und folgen Sie den Anweisungen der Behörden.

- Falls Sie sich krank fühlen, gehen Sie nicht zur Arbeit, bleiben Sie zuhause und nehmen Sie Kontakt zu einem Arzt oder Ärztin auf.

- Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und informieren Sie sich auf der Covid-19-Webseite des ukrainischen Ministerkabinetts über weitere Bestimmungen

- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste der Botschaft um fortlaufend direkt informiert zu werden.

- Klären Sie mit Ihrem Reiseveranstalter bzw. Ihrer Fluggesellschaft, ob eine geplante Reise noch durchgeführt wird.

- Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Sicherheit – Teilreisewarnung

Vor Reisen in die nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk sowie in folgende regierungskontrollierte Gebiete entlang der sogenannten „Kontaktlinie“ wird gewarnt:

- im Donezker Gebiet: Landkreise (Rayon) Wolnowacha, Wolodarsk, Wuhlehirsk, Marjinka, Stadt Awdijiwka, Stadt Torezk, die südlichen Teile der Landkreise Kostjantyniwka (nicht: Stadt Kostjantyniwka) und Bachmut (nicht: Stadt Bachmut)

- im Luhansker Gebiet: Landkreise (Rayon) Popasna und Nowoajdar

Bei Reisen in andere Orte oder Landkreise der Gebiete Donezk und Luhansk wird um besondere Vorsicht gebeten.

Von Reisen auf die Halbinsel Krim wird dringend abgeraten.

Terrorismus

Insbesondere in der Konfliktregion der Ost-Ukraine sind Anschläge und Entführungen, auch von ausländischen Journalisten und internationalen Beobachtern vorgekommen. Die Gefahr von Anschlägen kann auch in anderen Landesteilen nicht ausgeschlossen werden.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Ost-Ukraine

Im Osten der Ukraine (Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk) finden seit dem Frühjahr 2014 bewaffnete Auseinandersetzungen statt. Teile dieser Verwaltungsbezirke werden derzeit nicht von der ukrainischen Regierung, sondern von separatistischen Kräften kontrolliert. Die ukrainischen Streitkräfte und die bewaffneten Kräfte der Aufständischen stehen sich an der sogenannten „Kontaktlinie“ gegenüber, an der es täglich zu Kampfhandlungen kommt.

Es besteht dort zudem die Gefahr von Minen und nicht explodierter Munition.

Die nicht von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebiete unterliegen nach ukrainischem Recht einem speziellen Zugangsregime. Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort derzeit nicht gewährt werden.

Krim

Die Krim gehört völkerrechtlich weiterhin zur Ukraine, wird aber derzeit faktisch von Russland kontrolliert. Seit Juni 2015 ist für Reisen auf die Krim vom ukrainischen Festland aus eine Betretenserlaubnis der zuständigen ukrainischen Behörde nötig, die nur unter bestimmten Voraussetzungen, keinesfalls jedoch für touristische Zwecke erteilt wird.

Eine Einreise auf die Krim über russisches Staatsgebiet, auch auf dem Luft- oder Seeweg, stellt einen Verstoß gegen ukrainische Gesetze (illegale Einreise) dar und zieht ein Einreiseverbot in die Ukraine sowie unter Umständen Strafverfolgung nach sich. Häfen und Flughäfen auf der Krim sind geschlossen.

Konsularischer Schutz kann auf der Krim derzeit nicht gewährt werden.

In Folge einer Auseinandersetzung im Schwarzen Meer Ende November 2018, bei der ukrainische Marineschiffe durch russische Grenzschutzboote beschossen und gekapert wurden, unterliegen Männer mit (auch) russischer Staatsangehörigkeit im Alter zwischen 16 und 60 Jahren weiterhin verschärften Einreisebestimmungen, siehe Einreise und Zoll.

Übrige Landesteile

In den übrigen Landesteilen, insbesondere der Hauptstadt Kiew und anderen großen Städten kommt es regelmäßig zu auch größeren Demonstrationen. Auch wenn diese meist friedlich verlaufen, können gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden.

- Setzen Sie sich bei Reisen in die Gebiete Donezk und Luhansk möglichst vor Abreise mit dem Generalkonsulat Donezk (Dienstsitz Dnipro) in Verbindung.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise niedrig. Trickdiebe sind häufig anzutreffen. Ausländer wurden vereinzelt beispielsweise mit dem Versprechen der Vermittlung von Bekanntschaften über das Internet angelockt, verschleppt und erst gegen Zahlung eines Lösegeldes wieder freigelassen.

Insgesamt ist ein gewisses Ansteigen der Gewaltkriminalität, insbesondere an schlecht einsehbaren und unübersichtlichen Orten, wie etwa Metrostationen, festgestellt worden.

In seltenen Fällen werden Übergriffe auf Ausländer verzeichnet, bei denen rassistische, fremdenfeindliche oder homophobe Motive nicht auszuschließen sind.

In Bars und Clubs kommt es vereinzelt auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und Kreditkartenbetrug.

In der Ukraine ist es üblich, private PKWs anzuhalten und sich gegen Entgelt transportieren zu lassen, was für ausländische Reisende gefährlich werden kann.

Relativ häufig wurden deutsche Kfz-Kennzeichen gestohlen. Nur mit der Verlustbescheinigung der Polizei und den Zulassungspapieren können bei der Zulassungsbehörde in Deutschland neue Kennzeichen beantragt werden. Fahrzeuge dürfen auf öffentlichen Straßen nicht ohne Kennzeichen bewegt werden.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Halten Sie ihr Handgepäck bei Durchsuchungen im Rahmen von Sicherheitskontrollen an Flughäfen im Auge und prüfen Sie nach Rückgabe den Inhalt noch vor Ort auf Vollständigkeit.

- Verschließen Sie bei einem Reifenwechsel sicherheitshalber die Fahrzeugtüren, um der Gefahr eines Diebstahls vorzubeugen.

- Halten Sie zur Ihrer eigenen Sicherheit bei vermeintlichen Pannen anderer Verkehrsteilnehmer– insbesondere auf einsamen Landstraßen – nicht an.

- Kennzeichen sollten fest angebracht sein, Fahrzeuge sollten möglichst auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden.

- Bei einem Diebstahl von Kennzeichen erstatten Sie bitte umgehend Anzeige bei der zuständigen Polizeibehörde und informieren Sie die Versicherung.

- Nehmen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit unterwegs keine fremden Personen mit.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Vermeiden Sie Diskussionen über angeblich gefundene Geldbeträge, das Aufheben von Geldbeuteln oder ähnlicher, scheinbar verlorener Gegenstände und das Vorzeigen von Geldbeuteln.

- Lassen Sie Getränke in Bars und Clubs nicht unbeaufsichtigt.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Das Klima ist gemäßigt kontinental, subtropisch im südlichen Teil der Halbinsel Krim.

Vor allem in den Sommermonaten kommt es im Osten und Süden der Ukraine aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in Tourismusgebieten muss in diesen Fällen gerechnet werden.

Im Westen der Ukraine kann es in den Winter- und Frühlingsmonaten nach Schmelzen von Eis und Schnee zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

HIV/AIDS

Die Ukraine hat europaweit eine der höchsten und am schnellsten wachsenden Raten an HIV-Neuinfektionen mit Schwerpunkt in den Städten.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Frühsommer-Meningoenzephalitis

Teile der Ukraine sind Risikogebiete für die durch Zecken übertragende Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Ein Risiko besteht v. a. in den Monaten April bis Oktober im Süden auf der von Russland annektierten Krim und in den nordwestlichen Landesteilen (spärliche Datenlage). Der in Deutschland erhältliche FSME-Impfstoff schützt auch vor der in der Ukraine endemischen Virusvariante. Zecken können auch andere Krankheiten wie z. B. Borreliose übertragen.

  • Suchen Sie den Körper nach Aufenthalten im Freien im o.e. Zeitraum sorgfältig nach Zecken ab und entfernen Sie diese so rasch wie möglich. Für weitere Empfehlungen zu möglicherweise notwendigen Behandlungen ist ein Arzt aufzusuchen.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer FSME-Impfung beraten und ggf. impfen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Viruserkrankung, die über den Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen wird. In der Ukraine treten gelegentlich Fälle von Tollwut auf, siehe Merkblatt Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Radioaktive Risiken

Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl wurden weite Gebiete stark radioaktiv belastet. Ein Aufenthalt in den meisten Landesteilen ist nach Auskunft des Bundesamts für Strahlenschutz inzwischen unbedenklich.

  • Verzehren Sie aus Vorsorgegründen keine Pilze, Beeren, Süßwasserfische und Wild sowie einheimische Milchprodukten aus den belasteten Regionen. Auch Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung entspricht nicht immer westeuropäischem Standard. Außerhalb der großen Städte, insbesondere in den Konfliktregionen im Osten, ist sie häufig unzureichend. Die rasche und zuverlässige Versorgung von Verletzten oder schwer Erkrankten (Transport, Erste Hilfe) ist nicht immer gewährleistet. Nicht alle Ärzte und nur wenige Krankenschwestern sprechen mitteleuropäische Fremdsprachen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Stand: 25.5.2020

 

Rumänien

Gesundheit

(Unverändert gültig seit: 26.05.2020)

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Bei Einreise nach Rumänien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, FSME und Tollwut empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Rumänien zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das ECDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In Rumänien treten gelegentlich Fälle von Tollwut auf. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Merkblatt Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit streunenden Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Medizinische Versorgung

Die öffentliche rumänische Gesundheitsversorgung unterschreitet deutsche Standards zum Teil erheblich. Die Kosten für private medizinische Versorgung in Rumänien, die grundsätzlich hohen Standard hat, wird von deutschen Krankenversicherungen teilweise nicht oder nur zum Teil übernommen. Bitte setzen Sie sich bei weiteren Fragen mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.