Botswana – Caprivi Safari pur!

Botswana, Namibia, Simbabwe

Übersicht

  • Vom Okavangodelta zu den Viktoriafällen
  • Mit Caprivi und Chobe-Nationalpark
  • Abstecher zu den Buschmannzeichnungen in den Tsodilo Hills
  • Einfache und rustikale Unterkünfte mit Atmosphäre
  • Wildbeobachtungsfahrten zu Lande und zu Wasser
  • Flüge mit South African Airways

Die Sonne versinkt. Weite Blicke in die Savanne. Die Eindrücke Ihrer Reise lassen Sie nicht los: Elefantendamen mit ihren Babys, Flusspferde, die klaffenden Mäuler der Krokodile. Zufrieden nippen Sie an Ihrem Drink. Eine Urlaubsreise im Safaristil. Urige Unterkünfte mit Pool, umgeben von bunter Vogelwelt. Vom Okavangodelta bis zu den Viktoriafällen pirschen Sie mit Ihrer kleinen Gruppe durch tierreiche Tropen in Botswana, Namibia und Simbabwe – zu Wasser und zu Lande.

Route

1. Tag, Sonntag, 11.11.2018:

Individuelle Anreise nach Maun, in die heimliche Hauptstadt des Okavangodeltas. Die Kalahari begrüßt uns mit ihrem sandigen Teppich. Unsere Safaricrew nimmt uns mit ins • Hotel Cresta Riley's, an diesem entlegenen Ort einst gegründet als Vorposten der Zivilisation für Jäger und Abenteurer. Mit 51 Zimmern gehört es zu den überschaubaren und beschaulichen Häusern: Am Pool, an der Bar oder beim Spaziergang am nahen Fluss beginnt Ihr Urlaub im afrikanischen Takt. Abends stimmt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin auf Ihre Reise in die Wildnis ein.

2. Tag, Montag, 12.11.2018:

Am Morgen brechen wir auf in die Wildnis. Wir fahren durch dichten Wald, bis wir wieder offenes Land erreichen. Erstaunlich, wie flach die Landschaft hier ist. Gut für uns! So haben wir freie Sicht auf Elefanten, Antilopen und mit viel Glück sogar ein paar Löwen. Unser Ziel ist die • Mankwe Bush Lodge. Zehn große Zelte auf hölzernen Plattformen, die mit allem Notwendigen ausgestattet sind, lassen das richtige Bush-Feeling aufkommen, ein kleiner Pool sorgt für die nötige Erfrischung. Zwei Übernachtungen.

3. Tag, Dienstag, 13.11.2018:

Ganztägiger Ausflug ins Moremi-Wildreservat. Bereits 1961 untersagte der Stamm der Tswana die Jagd und schuf so die Voraussetzungen für das artenreichste Schutzgebiet Botswanas: Antilopen, Büffel, Zebras, Elefanten und mehr als 500 Vogelarten leben hier. Mit etwas Glück können wir auch große Herden der seltenen Litschi-Antilopen beobachten.

4. Tag, Mittwoch, 14.11.2018:

Fast 1600 km hat der Okavango hinter sich, ehe er sich breit verzweigt und üppiges Leben schenkt, bevor sein Wasser im Sand der Kalahari versickert. Die mäandernden Arme des Okavangodeltas bieten zahllosen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Wir umrunden das Mosaik von Kanälen und Lagunen bis kurz vor Shakawe. Die zehn Chalets der • Lawdon's Lodge, auf Stelzen in die Uferniederungen des Okavangos gesetzt, erobern unsere Herzen mit rustikalem Charme. Umgeben von vogelreichen Gärten, ist die Lodge ein perfekter Ausgangspunkt für unsere Exkursionen auf dem Fluss und ins Hinterland. Drei Übernachtungen.

5. Tag, Donnerstag, 15.11.2018:

Am "Pfannenstiel" des Okavangos, wo der Fluss sich verbreitert und in die Ebene verströmt, gehen wir zu Wasser. Mit unseren wendigen Booten immer den Attraktionen nach: Flusspferde in großer Zahl, Krokodile, die in der Sonne baden, Sitatungas, die Sumpfantilopen, die sich hier vorsichtig ans Ufer wagen, um zu trinken. Ein Stopp auf einer Insel gibt uns die Möglichkeit zu einer kurzen Fotosafari zu Fuß. Am freien Nachmittag könnten Sie die fotografische Beute dann sichten. Oder den unzähligen Vögeln zuschauen, die den Garten der Lodge zu ihrer Voliere machen?

6. Tag, Freitag, 16.11.2018:

Auf schlechter Piste geht es zu den Tsodilo Hills (UNESCO-Welterbe), die sich aus der Kalahari erheben. Hier sind wir im Land der San, der Buschmänner. In ihrer traditionellen Kleidung führen sie uns ein in die einst nomadische Lebensweise der Jäger und Sammler. Welch spirituelle Bedeutung diese Felsen früher für dieses vergessene Volk hatten, erfahren wir beim Rundgang durch den "Louvre der Buschmänner": Seit mehr als 10000 Jahren bemalen hier Menschen kunstvoll die Felsen - und ihre Bilder beeindrucken bis heute.

7. Tag, Samstag, 17.11.2018:

Einst auf den Kartentischen der Kolonialpolitiker ausgeheckt, schiebt sich der heute zu Namibia gehörende Caprivistreifen zwischen Botswana und Angola. Hier ist die Landschaft friedlich und grün. Verkehrsschilder warnen vor Elefanten, und wir werden natürlich stoppen, wenn uns diese scheinbar trägen Riesen begegnen. 280 Kilometer und geschätzte fünf Safaristunden später: unsere nächste Lodge, • Camp Kwando, wieder am Fluss. In den 13 urigen, strohgedeckten Safarizelten kommt die passende Stimmung auf: Im Stile Hemingways, des begnadeten Jägers und Trinkers, genießen wir ein namibisches Bier – das Fernglas im Köcher, die Tropen im Herzen. Zwei Übernachtungen.

8. Tag, Sonntag, 18.11.2018:

Ob uns Elefanten, Löwen, Leoparden und Büffel, die Könige der Wildnis, Audienz gewähren? Lassen sich die vier der "Big Five" Afrikas bei unserem morgendlichen Pirschausflug in den Mudumu-Nationalpark blicken? Die Hippos und Crocs am Fluss sind Ihnen inzwischen wohl vertraut. Trotzdem wollen wir am Nachmittag bei einer Bootsfahrt nach ihnen Ausschau halten, ebenso nach den neugierigen Affen im Geäst der Bäume, dazu etliche der 450 Vogelarten, die am Kwando River reiche Nahrung finden. Und ab und zu gellt der helle Schrei des afrikanischen Seeadlers durch den Dschungel ...

9. Tag, Montag, 19.11.2018:

Heute verlassen wir den Kwando und folgen dem Caprivistreifen weiter, bis wir wieder nach Botswana einreisen. Die Straße führt ein Stück durch den Chobe-Nationalpark. Der älteste Nationalpark des Landes ist seit 1975 unbesiedelt, aber voller Tiere. Das Ziel unserer Etappe ist die Stadt Kasane, einst ein kolonialer Vorposten im Nirgendwo, heute eine aufblühende Kleinstadt. Wir genießen unseren Aufenthalt in der • Chobe Safari Lodge, ein traditionsreiches Hotel am Fluss mit komfortablen Zimmern und einem guten Restaurant. Die Zivilisation hat uns wieder. Nachmittags eine erste Fahrt mit dem Boot auf dem Chobe, wo wir eine schier unglaubliche Anzahl von Elefanten beim Trinken und Baden beobachten können. Zwei Übernachtungen.

10. Tag, Dienstag, 20.11.2018:

Die besten Chancen auf gute Sicht und lohnende Tiere haben wir in aller Frühe. Also morgens raus und in offenen Geländewagen auf die Pirsch im Chobe-Nationalpark! Attraktion sind sicherlich die vielen Elefanten, aber auch Kudus, Giraffen, Kaffernbüffel, Steppenzebras, Löwen und mit viel Glück Leoparden und Geparden können wir antreffen. Den Nachmittag gestalten Sie, wie Sie möchten. Noch mal im Boot auf den Fluss?

11. Tag, Mittwoch, 21.11.2018:

Wo wir schon in der Nähe sind: Nur 70 km von Kasane, an der Grenze von Simbabwe zu Sambia, stürzt der Sambesi die Viktoriafälle hinab. Schnell sind wir dort, bestaunen die Wassermassen, die 100 m tief in die Schlucht stürzen. Die Gischt bricht sich in Regenbogenfarben. Erfrischend durchnässt, erkunden wir den Regenwald an der Felskante gegenüber dem Wasserfall. Sehr intim ist unsere letzte Unterkunft, die • Batonka Lodge, ein koloniales Kleinod in einem Villenviertel des Ortes Victoria Falls. Mit einem eleganten Garten mit Pool, einem guten Restaurant und 22 komfortablen Zimmern bietet sie nostalgisches Flair und eine private Atmosphäre. Eine Übernachtung.

12. Tag, Donnerstag, 22.11.2018:

Nach dem Frühstück individuelle Rückreise.

13. Tag, Freitag, 23.11.2018:

Morgens Ankunft in Frankfurt oder München und Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Hotel

Ihre Unterkünfte ...

... bei dieser Reise sind stimmungsvoll in die Wildnis Botswanas, Namibias und Simbabwes eingebettet. Sie sind nie luxuriös, doch immer mit dem nötigen Komfort ausgestattet, der für das Wohlbefinden der Gäste erforderlich ist. Angenehme Aufenthaltsräume, Restaurants mit erstaunlich guten Mahlzeiten und gut bestückte Bars gehören immer dazu.

In Maun wohnen Sie im • Hotel Cresta Riley's, an diesem entlegenen Ort einst gegründet als Vorposten der Zivilisation für Jäger und Abenteurer. Mit 51 Zimmern gehört es zu den überschaubaren und beschaulichen Häusern: Am Pool, an der Bar oder beim Spaziergang am nahen Fluss beginnt Ihr Urlaub im afrikanischen Takt.

Er setzt sich fort bei Shakawe. Die zehn Chalets der • Lawdon's Lodge, auf Stelzen in die Uferniederungen des Okavangos gesetzt, erobern unsere Herzen mit rustikalem Charme. Umgeben von vogelreichen Gärten ist die Lodge ein perfekter Ausgangspunkt für unsere Exkursionen auf dem Fluss und ins Hinterland.

Unsere nächste Lodge, das • Camp Kwando, befindet sich wieder am Fluss. In den 13 urigen, strohgedeckten Safarizelten kommt die passende Stimmung auf: Im Stile Hemingways, des begnadeten Jägers und Trinkers, genießen wir ein namibisches Bier – das Fernglas im Köcher, die Tropen im Herzen.

Die Zivilisation hat uns wieder in der • Chobe Safari Lodge am Rande von Kasane, einem komfortablen Hotel am Fluss mit gut ausgestatteten Zimmern und einem guten Restaurant.

Sehr intim ist unsere letzte Unterkunft, die • Batonka Lodge, ein koloniales Kleinod in einem Villenviertel des Ortes Victoria Falls. Mit einem eleganten Garten mit Pool, einem guten Restaurant und 22 komfortablen Zimmern bietet sie nostalgisches Flair und eine private Atmosphäre.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
21.05.–01.06. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
06.08.–17.08. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.08.–31.08. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
03.09.–14.09. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.09.–28.09. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.10.–12.10. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
15.10.–26.10. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
29.10.–09.11. 4265(ca. 5013 CHF) 5215(ca. 6129 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 8
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 15
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 21.5.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Hinweis: Diese Reisevariante beinhaltet keine An- und Abreise

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Ausflüge und Rundreise in landesüblichen, bequemen Kleinbussen mit Klimaanlage und Geländefahrzeugen
  • Bootsfahrten laut Reiseverlauf
  • Wildbeobachtungsfahrten lt. Reiseverlauf
  • 3 Nächte in der Lawdon's Lodge am Okavango, je 2 Nächte in der Mankwe Bush Lodge in Botswana, dem Camp Kwando in Namibia und in der Chobe Safari Lodge in Kasane, je eine Nacht im Hotel Cresta Riley's in Maun und in der Batonka Lodge in Victoria Falls; alle Unterkünfte mit Swimmingpool, teilweise mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstücksbuffet und 11 Abendessen)
  • Und außerdem: Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Reiseliteratur (ca. 30 €), Visagebühren für Simbabwe (ca. 30 €), Einreisesteuer in Botswana (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten.
zusätzliche Leistungen
  • Gerne organisieren wir Ihnen auch bei Buchung ohne Flug Flughafentransfers oder Verlängerungstage in Maun und in Victoria Falls. Preise auf Anfrage.

Einreise

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens vier freie Seiten verfügt. Das Visum für Simbabwe wird vor Ort erteilt. Auch für Botswana wird eine Einreiseerlaubnis für touristische Zwecke bei Einreise gebührenfrei an den Grenzstationen erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf maximal 90 Tage pro Kalenderjahr.

Nach aktuellen Informationen der botsuanischen Einwanderungsbehörde setzt abweichend hiervon die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass ein gültiges Visum voraus. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass in diesem Fall ein Visum an der botsuanischen Grenze erteilt wird. Mit vorläufigem Reisepass sollte daher ein Visum bereits vor der Einreise beantragt werden.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Wenn Sie mit South African Airways nach Windhuk reisen ist möglicherweise auch ein südafrikanisches Transitvisum erforderlich, selbst wenn Sie auf dem Flughafen in Johannesburg umsteigen. Auskunft darüber gibt Ihnen das südafrikanische Konsulat.

Für Botsuana gilt - unabhängig von Südafrika - seit dem 01.10.2016, dass für Kinder unter 18 Jahren Original oder beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde mitzuführen ist, aus der die Eltern des Kindes hervorgehen. Bei Einreise mit nur einem Elternteil oder anderen Erwachsenen als den Eltern ist eine beglaubigte Vollmacht des anderen Elternteils bzw. des/der Sorgeberechtigten vorzulegen. Sind die aus der Geburtsurkunde hervorgehenden Eltern nicht sorgeberechtigt, muss außerdem der gerichtliche Sorgerechtsbeschluss oder sonstiger amtlicher Nachweis des Sorgerechts im Original oder beglaubigter Kopie mitgeführt werden (alle Unterlagen ggfs. mit amtlicher Übersetzung ins Englische).

Weitere Informationen dazu sowie die entsprechenden Vordrucke finden Sie in der Pressemitteilung des botsuanischen Innenministeriums <http://www.gaborone.diplo.de/contentblob/4926052/Daten/7041424/Requirements_Minors_Travelling_BWA.pdf>.

Weitere Fragen in diesem Zusammenhang können nur die zuständigen (in der Pressemitteilung genannten) botsuanischen Behörden, alternativ die botsuanische Botschaft in Berlin verbindlich beantworten.

Achtung bei Einreise in Namibia:

Es wird darauf hingewiesen, dass die mit dem ¿Visitors Entry Permit¿ (Einreisestempel) erteilte Aufenthaltsgenehmigung für Namibia häufig einen Zeitraum von weniger als 90 Tagen umfasst. Es wird daher dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen.

Wenn Sie Ihre Namibiareise mit einem Aufenthalt in Südafrika verbinden oder via Johannesburg oder Kapstadt nach Namibia fliegen, sind, insbesondere für minderjährige Kinder, ab dem 01. Juni 2015 neue Bestimmungen für die Einreise nach Südafrika zu beachten:

Kindereinträge im Reisepass der Eltern werden in Südafrika nicht anerkannt und berechtigen das Kind nicht zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument. Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.

Darüber hinaus müssen Personen unter 18 Jahren bei Ein- und Ausreise eine vollständige Geburtsurkunde vorweisen, aus welcher beide Eltern hervorgehen.

- Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem

nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung (affidavit), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

- Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie

der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen (affidavit), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

- Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen

vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs (www.dha.gov.za) bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Hinweis zur Sicherheit in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass im südlichen Afrika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen.

Rauchmelder und Sprinkleranlagen in den Zimmern und Gängen sind nicht immer vorhanden, genauso können Notfall-, Evakuierungspläne und Lagepläne fehlen. Wir empfehlen Ihnen daher, sich nach der Ankunft in Ihrer Unterkunft selbst einen Überblick über die Anlage und den nächsten Weg ins Freie zu verschaffen.

Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm.

Viele Hotelanlagen sind im Laufe der Zeit schrittweise gebaut bzw. erweitert worden. Wegen der häufigen Hinzufügung von Räumlichkeiten gibt es daher des öfteren Unebenheiten im Fußboden oder auf den Wegen. Es muss außerdem mit einer nicht ausreichenden Beleuchtung der Außenanlagen der Unterkünfte - insbesondere auch die Zugangswege zu z.B. Bungalows - gerechnet werden. Wir empfehlen Ihnen daher eine Taschen-/Stirnlampe mitzunehmen. Aufgrund der teilweisen unebenen Wege sollten Sie ein wachsames Auge haben.

Die Wassertiefe in Swimmingpools ist manchmal in Metern, manchmal in Feet angegeben oder fehlt komplett. Es kann vorkommen, dass die Swimmingpools nachts nicht beleuchtet und gesichert sind. Rettungsringe und ein Bademeister sind in der Regel nicht vorhanden.

An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss manchmal mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden.

Wir empfehlen Ihnen daher dringend, im Umgang mit diesen Einrichtungen besonders vorsichtig zu sein.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Botswana

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise

Impfschutz

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (www.who.int ) gefordert. Bei der direkten Einreise aus Deutschland ist ein Impfnachweis nicht erforderlich, auch nicht bei Einreise über Südafrika, Sambia oder Zimbabwe. Eine einmalige Impfung gegen Gelbfieber hat im internationalen Reiseverkehr eine lebenslange Gültigkeit.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe auch www.rki.de.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) ggf. gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (ACWY - Konjugatimpfstoff) und gegen Tollwut (s. u.) empfohlen.

Malaria

Ein hohes Risiko besteht im Norden (nördliches Okavango-Delta, Chobe Nationalpark mit Oberzentrum Kasana, Ghanzi, Ngamiland, Tutume Distrikt, Moremi-Wildreservat, in der Regenzeit von November bis Mai. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober ist das Risiko dort geringer. Von November bis Mai besteht auch ein geringes Malariarisiko in den weiter östlich und südöstlich gelegenen Landesteilen in den Grenzgebieten zu Simbabwe (Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe) einschließlich Francistown und Palapye.

Die südlichen Landesteile einschließlich Gaborone und Tshane sind malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

-in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

-unter einem Moskitonetz zu schlafen

Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS

Nach vorliegenden Daten von UNAIDS (2016) sind etwa 22% der Erwachsenen zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv, in städtischen Bereichen und in den bekannten Hochrisikogruppen auch mehr. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Anthrax

Immer wieder kommt es in Botswanan zu lokalen und zeitlich begrenzten Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Kontakt mit erkrankten Tieren kann auch für Menschen gefährlich sein. Insbesondere Flusspferde und Büffel können betroffen sein.

Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von toten Tieren fern zu halten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

In fast allen Süßwassergewässern Botswanas ist die Bilharziose endemisch (z.B. Limpopo und Molopo River, entlang des Okavango und des Chobeflusses). Das Baden, Tauchen und jeder andere Wassersport in Seen und Flüssen (auch im Sambesi) sollte daher unbedingt vermieden werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Botswana ist grundsätzlich besser als in vielen anderen Ländern des Kontinents. Trotzdem ist sie mit südafrikanischen oder europäischen Verhältnissen nicht zu vergleichen. Bedenken Sie immer die Größe des Landes und die spärliche Besiedlung. Daher sind die Wege von einem Unfallort in eine Klinik immer langwierig. Besonders in den Touristenzentren Kasane und Maun ist eine medizinische Versorgung im Krankheitsfall sehr eingeschränkt erhältlich. Bitte informieren Sie sich daher vorher über Behandlungsmöglichkeiten vor Ort, wenn Sie mit Vorerkrankungen auf Reise gehen. Ein ausreichender und auch in Botsuana gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Rückholversicherung sind dringend empfohlen. Das in Maun ansässige Rettungsunternehmen Okavango Air Rescue (http://www.okavangorescue.com) bietet einen für den Urlaub im nördlichen Botswana zeitlich befristeten Service (kostenpflichtig) an.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de/

(unverändert gültig seit: 19. Februar 2018)

Namibia

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise

Anthrax

Seit September 2017 wird ein Ausbruch der Tierseuche Anthrax (Milzbrand) in Kavango-Distrikt am westlichen Rand des Bwabwata National Parks (Caprivi) beobachtet, die bei Kontakt mit dem Erreger auch für Menschen gefährlich sein kann. Insbesondere Flusspferde und Büffel sind betroffen. Die Tierkadaver werden bereits von den Behörden entfernt, die lokale Bevölkerung gewarnt und die Weidetiere geimpft. Viele Kadaver wurden über den Kavango-Fluss auch nach Botsuana geschwemmt.

Eine wirksame Präventionsmaßnahme ist, sich bei z.B. Fuß-Safaris von den toten Tieren fern zu halten.

Impfschutz

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen ( http://www.rki.de )

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio, gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Malaria

Ein hohes Risiko besteht ganzjährig im äußersten Norden des Landes, entlang des Kawango und Kuneneflusses sowie in der Region Sambesi (ehemals Caprivi-Streifen). Ein mittleres Risiko (höher in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit) besteht in den Provinzen Omusati, Oshana (östliches Ovamboland) Ohangwena, Oshikoto (Etosha-Nationalpark) sowie in den nordöstlichen Teilen von Otjozondjupa und Omaheke. Kein Risiko besteht im zentralen Hochland, in der Hauptstadt Windhuk sowie in den südlichen und westlichen Landesteilen.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung in einer geeigneten medizinischen Institution mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ggfs. eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

Weitere nur durch Expositionsprophylaxe vermeidbare Erkrankungen kommen vor.

HIV/AIDS

Etwa 17% der 15-49 Jährigen sind HIV positiv; damit gehört Namibia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v.a. im Norden des Landes, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen, die auch die Hauptstadt Windhuk erreicht haben. Die Cholera ist grundsätzlich eine gut zu behandelnde Erkrankung; eine erhöhte Gefährdung für Reisende aus Europa besteht daher nicht.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Gifttiere

Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia (auch in Windhuk) eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch gibt es einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte zum Teil auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, u. a.). Wie in den Tropen allgemein bekannt sein sollte: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Zeckenübertragbare Erkrankungen

Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenbissen sind aus Namibia bekannt.

Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber

Diese hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen. Häufig kommt es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in den Gesundheitseinrichtungen zu Folgeerkrankungen. Ein Charakteristikum dieser Infektion ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine Blutungsneigung. Die Erkrankung ist mit einer hohen Sterberate assoziiert.

Afrikanisches Zeckenbissfieber

Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.

Schutz ist nur durch adäquate Bekleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Exposition spätestens am Abend möglich.

Weitere Gesundheitsgefahren

Immer wieder treten Milzbrand-Erkrankungen bei Tieren aber auch beim Menschen besonders im Norden Namibias (Oshikoto) auf. Milzbrand wird von erkrankten Tieren auf z.B. Farmarbeiter und Tierärzte übertragen, aber auch über das Fleisch infizierter Tiere.

Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Die Ärzte stehen im Telefonbuch ganz vorn unter ¿Medical Practitioners¿. Die deutsche Botschaft in Windhuk führt online eine Liste deutschsprachiger Mediziner.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: <http://www.dtg.org/> oder <http://www.frm-web.de>).

(unverändert gültig seit: 16. März 2018)