Chile – Bolivien – Peru Naturwunder der Anden

Bolivien, Chile, Peru

Übersicht

  • Auf spektakulärer Route von Chile über die Anden nach Bolivien und Peru
  • Unsere landschaftlich eindrucksvollste Südamerikareise
  • Mit Jeeps über den größten Salzsee der Erde
  • Acht Übernachtungen auf über 3000 m Höhe, u.a. in einem Hotel aus Salz und auf der Sonneninsel im Titicacasee
  • Wichtigste Stationen dieser Südamerika-Rundreise: Santiago de Chile, San Pedro de Atacama, Salar de Uyuni, La Paz, Titicacasee, Cuzco, Machu Picchu, Lima

Tomatenrote und tiefblaue Lagunen, violetter Mais, weiße Vulkangipfel und rosa Flamingos: Entdecken Sie die (Farben-)Pracht der landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte der Anden in Chile, Bolivien und Peru. Buntes Großstadtleben in Santiago de Chile. Bizarre Mondlandschaften und perfekt geformte Vulkankegel in der legendären Atacamawüste. Dann glitzerndes Weiß, so weit das Auge reicht, auf dem größten Salzsee der Erde in Bolivien. Kommen Sie mit ins Mekka der Silberbarone – nach Potosí, einst die reichste Stadt der Welt! Über den sagenhaften Titicacasee erreichen Sie schließlich Peru und erleben die faszinierenden Inkastätten in Machu Picchu, Cuzco und im Heiligen Tal – live und in Farbe!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 21.05.2021: Auf nach Südamerika!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Flug nach Madrid und von dort gegen Mitternacht mit Iberia weiter nach Santiago (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 14 Std.). Alternativ können Sie auch abends mit LATAM von Frankfurt nach Santiago fliegen (nonstop, Flugdauer ca. 15 Std.).

2. Tag, Samstag, 22.05.2021: Santiago de Chile und Andenpanoramen

Nach der Landung am Morgen in Santiago bringt Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie zum Hotel. Ausruhen, dann ruft die City – Hochhausfassaden, koloniale Villen und neoklassizistische Gebäude, klingelnde Eiswagen, Schachspieler auf der Plaza und Zeugnisse einer bewegten Geschichte. Wie haben sich die Chilenen aus dem eisernen Griff des Pinochet-Regimes gelöst? An der Moneda, dem Präsidentenpalast, erfahren wir es. Eines der Opfer der Diktatur: Musiker Victor Jara. Seine melancholischen Klänge begleiten uns zum Cerro Santa Lucia. Der Hügel schenkt uns einen Blick über das Häusermeer bis zu den mächtigen, magischen Anden. Wer kann sich ihrem Zauber entziehen?

(A)

3. Tag, Sonntag, 23.05.2021: Von köstlichen Tropfen zur trockensten Wüste

Im Hügelvorland der Anden liegt eines der berühmten chilenischen Weingüter: Perez Cruz. Aromen von Pfeffer, Schokolade und Vanille steigen uns bei der Verkostung der Rotweine in die Nase. Wie er aus den trockenen, nährstoffarmen Böden so wunderbare Weine zaubert, verrät uns der Winzer in seiner Bodega. Extra Tour Nach dem Mittagessen fahren wir zurück nach Santiago und fliegen von dort mit LATAM nach Calama. Weiter geht es nach San Pedro de Atacama. Busstrecke 100 km. Auf dem Weg in die trockenste und höchstgelegene Wüste der Erde sehen wir kaum einen Grashalm oder Strauch – dafür sprießen und leuchten nachts die Sterne am pechschwarzen Himmel. Drei Übernachtungen in San Pedro de Atacama auf 2440 m Höhe.

Immer wieder hat Studiosus Extratouren für Sie vorbereitet, damit Sie Ihr Urlaubsprogramm nach Tageslaune abwandeln können. Wenn Ihnen am Vormittag der Sinn eher nach Poesie als nach einer Weinprobe steht, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter, wo Sie in Santiago das Stadthaus von Pablo Neruda finden. Kunstwerke und Bilder zeichnen hier die bewegte Vita des Nobelpreisträgers nach, der rund um den Globus für eine gerechtere Welt kämpfte.
(F/M)

4. Tag, Montag, 24.05.2021: Durchs Tal des Mondes zu den Sternen

Lässig schlendern Backpacker neben uns durch die Gassen von San Pedro, roten Staub an den Schuhen. Pfefferbäume recken sich in den Tag, die Einheimischen suchen den Schatten ihrer weißen Lehmziegelhäuser. Dann säumen Gesteins- und Geröllformationen unseren Weg nach Quitor, zur Inkafestung, die sich in rötlichen Terrassen hügelaufwärts zieht. Was hat es mit dem geheimnisvollen steinernen Gesicht auf sich, das uns am Tor mustert? Ihr Reiseleiter leiht ihm seine Stimme. Vom bizarren Tal des Todes führt unser Weg zum Valle de la Luna, das der Sonnenuntergang in ein einziges Farbenmeer verwandelt. 30 km. Ob der Sternenhimmel das noch toppen kann? Es lohnt sich bestimmt, nach dem Abendessen ein paar Schritte zu gehen und nachzusehen.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 25.05.2021: Lagunen, Flamingos, Vulkane

Heute steuern wir die Lagunen von Miscanti und Meniques an. In 4200 m über Meereshöhe wird die Luft dünn – oder raubt uns das Farbenspiel der Natur den Atem? Froschgrün und finsterblau glänzen die Seen vor den Vulkanen, die Hänge changieren zwischen staubbraun, rostrot und sandgelb. Auf den Gipfeln gleißt weiß der Schnee, am Rande der Lagunen funkeln Salzkristalle. Glänzende Idee: eine Mittagsrast im kleinen Ort Socaire. Extra Tour Der Mondlandschaft des Salar de Atacama verleiht die Nachmittagssonne einen bunten Anstrich, eitel staksen Hunderte Flamingos vor unsere Kameralinse, ein Traum in Rosa. Wie Sie Ihren freien Abend in San Pedro bunt gestalten können, verrät Ihr Reiseleiter. 200 km.

Lieber heiße Quellen als stille Lagunen? Dann starten Sie vor Tagesanbruch zu einem Ausflug zu den Geysiren von El Tatio! Kaum ist die Sonne über den Horizont gekrochen, zeigen sich die fauchenden Spalten in ihrer schönsten Pracht. Vor Ort gibt es dazu zahlreiche Angebote. Gegen Mittag sind Sie zurück im Hotel.
(F/M)

6. Tag, Mittwoch, 26.05.2021: Fauchende Geysire

Stolz thront der sagenumwobene Vulkan Licancabur inmitten der Atacamawüste. Wir umkreisen ihn in unseren Jeeps und erreichen Bolivien. Smaragdgrün öffnet sich die Laguna Verde (4350 m) inmitten der Wüste, fauchend begrüßt uns das Geysirfeld Sol de Manana (4850 m), höchster Punkt unserer Reise. Vor der tomatenroten Laguna Colorada (4560 m) gründeln Flamingos nach Nahrung, wir packen einfach unser Picknick aus. Die Würze des Tages: Unser Hotel am Ufer eines Salzsees ist durch und durch aus Salz. Träumen Sie … süß! 475 km. Zwei Übernachtungen in spektakulärer Lage auf 3650 m Höhe.

(F/A/P)

7. Tag, Donnerstag, 27.05.2021: Knisternder Salar de Uyuni

Weiße, schier endlose Weite aus Salz, darüber nichts als Blau: Der Salar de Uyuni erscheint wie ein surreales Gemälde. Per Jeep und zu Fuß erkunden wir die größte Salzwüste der Erde. Wir lauschen dem Knacken und Knistern, dem Gesang der glitzernden Salzkristalle, die um uns herum die fantasievollsten Gebilde geformt haben. Einen Überblick verschaffen wir uns am Tunupa-Vulkan. Falls Sie Ihr Mittagessen unterwegs nachsalzen wollen – kein Problem! Wie eine Fata Morgana tauchen schließlich im Nachmittagslicht die meterhohen Kakteen der Isla Incahuasi im Salzmeer vor uns auf. Qué emoción!

(F/M/A)

8. Tag, Freitag, 28.05.2021: Zur Silberstadt Potosí

Wir folgen dem Ruf des Silbers nach Potosí, der auf 3990 m Höhe gelegenen Silberstadt Boliviens (UNESCO-Welterbe). 240 km. Unzählige Schatzsucher waren hier auf der Jagd nach Ruhm und Reichtum. Am Cerro Rico – dem reichen Hügel – sehen wir uns an, was vom Eldorado der Silberbarone übrig blieb, und erfahren im Gespräch mit Schürfern, wie ihr hartes Leben heute aussieht. Üppig wird das Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt: Vielleicht Quinoasuppe zur Vorspeise, Spezialität der gehaltvollen Hochlandküche?

(F/A)

9. Tag, Samstag, 29.05.2021: Reicher, höher, schöner - Potosí und Sucre

Einst reichste Stadt der Welt, heute höchstgelegene Großstadt – um Superlative war Potosí noch nie verlegen. Wir wollen es genau wissen und beäugen prachtvolle Kirchen und Kolonialarchitektur. An der königlichen Münze und im Museum des Klosters Santa Teresa drehen wir die Zeit zurück. Vorwärts geht es am Nachmittag nach Sucre (2800 m), der schönsten Stadt Boliviens. 160 km. Die weiß getünchten Häuser an der Plaza 25 de Mayo sind die perfekte Kulisse für einen abendlichen Spaziergang.

(F/A)

10. Tag, Sonntag, 30.05.2021: Sucre - weiße Kolonialpracht

Heute lernen wir Sucre (UNESCO-Welterbe) noch besser kennen. Die Hauptstadt Boliviens? Ganz genau, denn La Paz ist nur der Regierungssitz. Beim Sonntagsspaziergang in der Altstadt entführen uns weiß getünchte Fassaden, Patios, steinerne Wappen, Kirchen und die Kathedrale in die Kolonialzeit. Neugierig darauf, eine Sonntagsmesse mitzuerleben? Ihr Reiseleiter weiß, wo die Chancen dafür am besten stehen. Extra Tour Am Abend fliegen wir mit BOA von Sucre hinauf nach La Paz (3640 m). Zwei Übernachtungen.

Wenn Sie den Bummel durch Sucre auslassen wollen, können Sie den Markttag in Tarabuco erleben. Von weit her ziehen die Indigenas zum bekanntesten Markt Boliviens, etwa 65 km östlich von Sucre gelegen. Ein begleiteter Ausflug führt Sie hin und wieder zurück. Feilschen Sie mit den Händlern um Ponchos, Stofftaschen oder Lederjacken.
(F)

11. Tag, Montag, 31.05.2021: La Paz - berauschende Metropole

Auf in den Großstadtdschungel von La Paz! Unterwegs verrät Ihr Reiseleiter, wie es weitergeht in Bolivien nach dem Ende der Regierungszeit von Evo Morales, dem ersten indigenen Präsidenten. Säcke mit Kokablättern stapeln sich am Straßenrand zum legalen Verkauf. Der illegale Handel mit Kokain allerdings bereitet dem ganzen Kontinent Sorgen. Die quietschbunte Calle Jaén, schönste Straße von La Paz, hebt unsere Stimmung, und in den Vorort El Alto hievt uns die Seilbahn. Was für ein Blick! In einem von der Studiosus Foundation unterstützten Sozialprojekt erzählen uns Frauen und Jugendliche von ihren Alltagssorgen, Hoffnungen und Chancen. Abends funkelt La Paz unter uns, wir essen gemeinsam im Hotelrestaurant im obersten Stock.

(F/A)

12. Tag, Dienstag, 01.06.2021: Zur Sonneninsel im Titicacasee

Von La Paz aus steuern wir die Ruinen von Tiahuanaco (UNESCO-Welterbe) an, ein kulturelles Zentrum der andinen Hochkulturen. Wir spüren den Atem der Geschichte. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum legendären Titicacasee (3800 m). Blausilbern schimmert er inmitten des kargen Altiplanobodens, am Horizont sehen wir die schneeweißen Berge der Cordillera Real. Kein Wunder, dass sich die Inkas von dieser Gegend angezogen fühlten. 100 km. Ein Tragflächenboot bringt uns auf die Sonneninsel. Lamas begleiten uns vom Ufer auf der 45-minütigen Wanderung hinüber zu unserer Insel-Lodge (3940 m) und schultern unser Gepäck. Was für eine Oase – perfekt, um am Nachmittag im Hotelgarten zu entspannen.

(F/M/A)

13. Tag, Mittwoch, 02.06.2021: Zwei Länder, ein See

Auf alten Inkastufen steigen wir hinab zur Anlegestelle und lassen uns vom Boot zurück ans Ufer tragen, nach Copacabana. In der Wallfahrtskirche grüßen wir die Schwarze Madonna. Um was sie alles gebeten wird, erzählt Ihr Reiseleiter. Wir lassen uns nicht lange bitten und überqueren die Grenze nach Peru. Anderes Land, derselbe See. Auf einem Hügel strahlt die Iglesia Santiago Apostol von Pomata, Kolonialkirche aus rosa Granit, und Affen, Kolibris und Papageien blicken uns von den Portalrahmungen entgegen. Von Puno aus stechen wir noch einmal in See: Wir entdecken die schwankende Welt der Volksgruppe der Urus mit Inseln, Häusern und Booten aus Binsengras. Busstrecke 150 km.

(F/A)

14. Tag, Donnerstag, 03.06.2021: Ins sattgrüne Urubambatal

Auf den Straßen zum La-Raya-Pass (4350 m) verleihen die Bergarbeiter gern mal mit Straßensperren ihren Forderungen Nachdruck. Heute trotten hoffentlich nur Alpaka-Herden neben den Straßen durch gelbes Gras. Sattgrün und bald wieder wärmer und feuchter empfangen uns das obere Urubambatal und ein Feuerwerk aus Gold und Farben in der Kirche von Andahuaylillas, der "Sixtinischen Kapelle der Anden". 380 km. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Cuzco auf 3400 m Höhe.

(F/A)

15. Tag, Freitag, 04.06.2021: Cuzco, Nabel der Welt

In Cuzcos Altstadt (UNESCO-Welterbe) entziffern wir die spannenden Schichten der Geschichte, wo Kolonialkultur sich auf Inkaerbe ausbreitet und die Überreste von Inkatempeln unter Kolonialbauten hervorlugen. Vom alten Sonnentempel Coricancha geht es zur Kathedrale, wo wir über eine ganz spezielle Interpretation des letzten Abendmahls schmunzeln. Nachmittags freie Zeit, oder Sie stromern mit Ihrem Reiseleiter durch die engen Gassen des Künstlerviertels San Blas und suchen sich Ihr persönliches Lieblingsrestaurant für den Abend.

(F)

16. Tag, Samstag, 05.06.2021: Ins Heilige Tal der Inkas

Ein letzter Panoramablick auf Cuzco von der Inka-Festungsanlage Sacsayhuamán aus, die mit ihren gewaltigen Mauern hoch über der Stadt thront. Wer mag, geht auf alten Inkapfaden den ca. einstündigen Weg zu Fuß hinauf. Gute Aussichten auch bei der Fahrt ins fruchtbare Heilige Tal der Inkas (2860 m). Im Bauerndorf Pisak machen wir eine Pause auf der zentralen Plaza, vielleicht mit einer Limo aus lila Mais? Weiter am Rio Urubamba, zu unserem schmucken Hotel in Yucay. 100 km. Zwei Übernachtungen im Heiligen Tal.

(F/A)

17. Tag, Sonntag, 06.06.2021: Weltwunder Machu Picchu

Wir rattern mit der Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.) - schon der Weg wäre ein lohnendes Ziel! Aber dann: Machu Picchu. So sieht ein Mysterium aus! Verwitterte Steinquader verdichten sich zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Was erzählen die Ruinen? War der Ort eine Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder ein Opferplatz? Dazu ein Rätsel der Jetztzeit: Wie bewahrt man den Ort trotz des Besucherandrangs? Wir nehmen uns Zeit für unseren Rundgang. Am späten Nachmittag mit Zug und Bus zurück nach Yucay. Busstrecke 60 km.

(F/A)

18. Tag, Montag, 07.06.2021: Durchs weiße Gold nach Cuzco

Auf dem Rückweg nach Cuzco begegnen wir noch einmal dem "weißen Gold": Die Salzterrassen von Maras wirken wie von Künstlerhand arrangiert. 100 km. Mittags Flug mit LATAM Airlines von Cuzco nach Lima. Tosend umfängt uns Perus Hauptstadt. Koloniale Villen neben Shoppingmalls, schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte liefern Kontraste. In einem Restaurant überzeugen wir uns davon, dass Lima zu Recht als Gourmethauptstadt Südamerikas gilt. Vielleicht zum Auftakt das Nationalgericht Ceviche, marinierten Fisch?

(F/A)

19. Tag, Dienstag, 08.06.2021: Lima, Stadt der Vizekönige

Ein Spaziergang durch den Stadtteil Miraflores mit seinen Villen, Parks und Boutiquen, bevor wir vom Einkaufszentrum Larcomar den Blick über den blauen Pazifik schweifen lassen. Extra Tour Im Museo Larco begegnen uns die Hochkulturen des alten Peru – und wir genießen zu Mittag einen kulinarischen Abschiedsgruß. Noch eine Runde durch die koloniale Altstadt (UNESCO-Welterbe), dann machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Gegen Abend Rückflug mit Iberia bzw. LATAM nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

Lieber Goldschätze statt Kolonialbauten? Dann verzichten Sie auf einen Teil des Vormittagsprogramms und lassen Sie sich mit dem Taxi zum Goldmuseum von Lima chauffieren.
(F/M)

20. Tag, Mittwoch, 09.06.2021: Zurück in Europa

Landung am Nachmittag in Madrid und Weiterflug, Ankunft abends.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
92,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
91,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
92,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
98,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
80,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
90,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2021

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Sabine Stangl de Luna
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Ute Appel de Concha

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 18.9.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von Lima, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen (tw. mit Klimaanlage), am 6. und 7. Tag in Jeeps
  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten und sehr guten Hotels, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstück, ein Mittagessen auf einem Weingut, 4 Mittagessen in Restaurants, 11 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag im Hotel in Santiago
  • Ein Picknick
  • Eine Weinprobe
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrten auf dem Titicacasee
  • Seilbahnfahrt in La Paz
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Klimaneutral reisen mit Studiosus

Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen erhalten Sie zu Chile hier, zu Bolivien hier bzw. zu Peru hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z. T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Chile, Bolivien und Peru

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

  • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Genereller Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de/

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, (Polio), Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Impfschutz gegen Gelbfieber

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Reisen nach Chile und auch auf die Osterinsel nicht verlangt.

Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft.

Ein Gelbfieberimpfnachweis wird von Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat in folgenden Fällen verlangt:

  • Einreise aus einem Gelbfieber-Endemieland
  • Einreise in Gelbfieber-Endemiegebiete in Bolivien
  • Ausreise in ein Gelbfieber-Endemieland

Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.

Die Impfung wird stets allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Boliviens reisen.

Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m und damit das gesamte bolivianische Amazonaseinzugsgebiet. Eine rechtzeitige Impfung ist 10 Tage vor Einreise bei allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat (http://www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf) vorzunehmen.

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d. h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen.

Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Auf dem Festlandteil von Chile sind bisherlediglich eingeschleppte Infektionen bekannt geworden.

Da die Überträgermücken nicht vorkommen, wird eine Gefahr für die Bevölkerung hier nicht gesehen.

Chikungunya

Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Peru und Bolivien. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s. u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

Dengue-Fieber

Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder (in Chile nur Osterinsel) durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Oropouche-Fieber (nur Peru)

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Leishmaniasis

Die kutane und mukokutane Form kommt in Peru landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen.

Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Chile ist malariafrei.

In Bolivien besteht ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten unterhalb von 2500m. Ein geringes oder kein Risiko besteht in den Städten sowie im Oruro-Departement, den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes (La Paz Departement) und im Potosi Departement. Die größeren Städte (Santa Cruz, Sucre, Cochabamba, Tarija) sind Malariafrei.

Ein geringes Risiko besteht in Peru unter 2000 m, v. a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

  • den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
  • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Leptospirose

Ganzjährig kann in Bolivien und Peru die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

HIV / AIDS

Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Höhenkrankheit (Soroche)

In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern.

Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung.

Nicht zu unterschätzen ist außerdem die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Pest (nur Peru)

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Hantavirus (nur Chile)

Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Chile in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsangebot ist in Chile in den größeren Städten und in Peru im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist in Bolivien auf dem Lande jedoch häufig technisch, apparativ und hygienisch problematisch.

Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z. T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen, ebenso wie eine individuelle Beratung durch Tropen-bzw. Reisemediziner. Infos zu Beratungsstellen siehe auch http://www.dtg.org/

Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.

Unverändert gültig seit: 22. Juni 2020

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Wissenswertes

Ein offenes Wort

Die Reise führt zwischen San Pedro de Atacama und Sucre teilweise in Höhen von über 4500 m. Auch einige Übernachtungsorte wie Potosí oder die Sonneninsel liegen auf rund 4000 m Höhe, insgesamt acht Mal schlafen Sie auf über 3000 m Höhe. Die Routenführung der Reise ermöglicht eine langsame Höhenanpassung; eine stabile Grundkonstitution ist jedoch unerlässlich. Ebenso muss im Bereich des Salar de Uyuni sowie bei der Überlandfahrt von Chile nach Bolivien ein gewisser Komfortverzicht in Kauf genommen werden. Dafür werden Sie mit einmaligen Landschaftseindrücken belohnt.

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Peru/Lima, Hotel José Antonio****

Hotelbebilderung

Mitten im Geschäfts- und Einkaufsviertel Miraflores gelegen, ist das angenehme Hotel der Mittelklasse ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der peruanischen Hauptstadt. Die Pazifikküste liegt drei Blocks entfernt. In den 84 Zimmern des Hauses finden Sie Klimaanlage, Sat.-TV, Minibar und Föhn. Zum Angebot gehören außerdem ein Restaurant und eine Bar. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 90
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 185
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 50
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 105
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.02.2021–20.12.2021

Chile/Santiago, Hotel Plaza San Francisco****(*)

Hotelbebilderung

Das komfortable, traditionsreiche Haus, mitten im Stadtzentrum Santiagos gelegen, verfügt über eine repräsentative Eingangshalle mit britischer Note, eine gemütliche Bar, zwei Restaurants, ein Hallenbad sowie einen Fitnessraum. Die 146 geräumigen Zimmer sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, Minibar, Safe und Föhn ausgestattet. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 105
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 210
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 80
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 160
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.02.2021–20.12.2021