Chile – Bolivien – Peru Naturwunder der Anden

Bolivien, Chile, Peru

Übersicht

  • Auf spektakulärer Route von Chile über die Anden nach Bolivien und Peru
  • Unsere landschaftlich eindrucksvollste Südamerikareise
  • Mit Jeeps über den größten Salzsee der Erde, den Salar de Uyuni
  • Acht Übernachtungen auf über 3000 m Höhe, u.a. in einem Hotel aus Salz am Salar de Uyuni
  • Wichtigste Stationen dieser Südamerika-Rundreise: Santiago de Chile, San Pedro de Atacama, Salar de Uyuni, La Paz, Titicacasee, Cuzco, Machu Picchu, Lima

Lernen Sie die spektakulärsten Höhepunkte der Anden in Chile, Bolivien und Peru kennen und erfahren Sie bei Begegnungen mit den Menschen in La Paz und Cuzco alles über den Alltag in Südamerika! Modern begrüßt uns Santiago de Chile. Bizarre Mondlandschaften, perfekt geformte Vulkankegel und bunte Lagunen erwarten uns in der Atacamawüste. Dann das weiße Gold Boliviens auf dem größten Salzsee der Erde. Kommen Sie mit ins Mekka der Silberbarone - nach Potosí, einst die reichste Stadt der Welt! Doch zu welchem Preis - und die Arbeitsbedingungen in den Minen scheinen die Zeiten überdauert zu haben! Über den legendären Titicacasee erreichen wir schließlich Peru und tauchen ein in die Mythen der Inkas - in Machu Picchu, Cuzco und im Heiligen Tal.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 03.04.2020: Auf nach Südamerika!

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Abends Zubringerflug nach Madrid und von dort gegen Mitternacht gemeinsamer Weiterflug mit LATAM Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 14 Std.).

2. Tag, Samstag, 04.04.2020: Santiago de Chile

Gleich nach der Landung am Morgen in Santiago geht es mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter zum Hotel, die Zimmer stehen zum Ausruhen bereit. Ausgepackt? Dann starten wir gegen Mittag zur Citytour durch Chiles Hauptstadt. Glitzernde Hochhäuser stehen neben Kolonialem, Eisverkäufer klingeln mit ihren Karren, auf der Plaza wird Schach gespielt. Bewegte Geschichte Chiles an der Moneda, dem Präsidentenpalast: Wie die Chilenen sich aus dem eisernen Griff des Pinochet-Regimes gelöst haben, erzählt Ihr Reiseleiter. Und wer möchte, gönnt sich von Südamerikas höchstem Gebäude, dem Sky Costanera, den Panoramablick auf die Stadt und die Andenkette im Hintergrund.

(A)

3. Tag, Sonntag, 05.04.2020: Vom Weingut in die Wüste

Wir besuchen eines der berühmten chilenischen Weingüter: Perez Cruz. Das Geheimnis seines Erfolgs verrät uns der Winzer heute in seiner Bodega. Aromen von Pfeffer, Schokolade und Vanille steigen uns bei der Verkostung in die Nase - was nur zuerst probieren? Extra Tour Zurück Richtung Santiago, denn nach dem gemeinsamen Mittagessen fliegen wir mit LATAM Airlines nach Calama und fahren gleich weiter nach San Pedro de Atacama. Busstrecke 100 km. Kein Gras, kein Strauch schlägt neben der Straße Wurzeln - die Atacamawüste macht ihrem Ruf als trockenste Einöde der Welt alle Ehre. Drei Übernachtungen in San Pedro de Atacama auf 2440 m Höhe.

Immer wieder hat Studiosus Extratouren für Sie vorbereitet, damit Sie Ihr Urlaubsprogramm nach Tageslaune abwandeln können. Wenn Ihnen am Vormittag der Sinn eher nach Poesie als nach einer Weinprobe steht, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter, wo Sie in Santiago das Stadthaus von Pablo Neruda finden. Zahlreiche Kunstwerke und Bilder zeichnen hier die bewegte Vita des Nobelpreisträgers nach, der rund um den Globus für eine gerechtere Welt kämpfte.
(F/M)

4. Tag, Montag, 06.04.2020: San Pedro de Atacama

Lässig schlendern Backpacker neben uns durch die Gassen von San Pedro, roten Staub an den Schuhen. Pfefferbäume recken sich in den Tag, die Einheimischen suchen den Schatten ihrer weißen Adobe-Häuser. Auf nach Quitor zur alten Inkafestung: Unbewegt starrt uns neben dem Tor ein Gesicht aus Stein an. Was es wohl damit auf sich hat? Vom bizarren Tal des Todes führt unser Weg zum Valle de la Luna. Glutrot verwandelt der Sonnenuntergang das Mondtal in ein einziges Farbenmeer. Sagenhaft! 30 km. Beim gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf die kommenden Abenteuer ein.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 07.04.2020: Lagunen, Flamingos, Vulkane

Im Bus rollen wir zu den Lagunen von Miscanti und Miniques (4200 m über Meereshöhe). Wie eine Luftspiegelung taucht der Salar de Atacama vor uns auf. Extra Tour Hunderte Flamingos sorgen für Farbtupfer; Pfefferpflanzen und Kakteen suchen an den Berghängen Halt. Knallgrün und tiefblau leuchten die Seen vor den Vulkanen. Eine Pause zur Stärkung im Dörfchen Socaire. Nach unserer Rückkehr können Sie am freien Abend San Pedro allein erobern. Tipp für Souvenirjäger: Bunte Tücher und Skulpturen aus Vulkangestein gibt es auf dem Kunstmarkt im Zentrum. 200 km.

Lieber eine heiße Erfahrung machen, statt zu den Lagunen zu fahren? Dann starten Sie vor Tagesanbruch zu einem Ausflug zu den Geysiren von El Tatio! Kaum ist die Sonne über den Horizont gekrochen, zeigen sich die fauchenden Spalten in ihrer schönsten Pracht. Vor Ort gibt es dazu zahlreiche Angebote. Gegen Mittag sind Sie zurück im Hotel.
(F/M)

6. Tag, Mittwoch, 08.04.2020: Auf nach Uyuni!

Rein in die Jeeps und am Fuße des Vulkans Licancabur weiter nach Bolivien! Smaragdgrün öffnet sich die Laguna Verde (4350 m) inmitten der Wüste, fauchend begrüßt uns das Geysirfeld Sol de Manana (4850 m), höchster Punkt unserer Reise, und knallrot die Laguna Colorada (4560 m). Flamingos suchen am Ufer nach Nahrung. Perfekt, um das Picknick auszupacken. Komplett aus Salz erbaut, erwartet uns unser Hotel direkt am Ufer des Salzsees. 475 km. Ein langer, aber äußerst eindrucksvoller Tag! Zwei Übernachtungen in spektakulärer Lage auf 3650 m Höhe.

(F/A/P)

7. Tag, Donnerstag, 09.04.2020: Salz total - der Salar de Uyuni

Unglaublich, was sich vor uns auftut: Salz, so weit das Auge reicht! Per Jeep und zu Fuß entdecken wir die "weiße" Welt des Hochlands - den Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Erde. Nichts als Stille um uns herum; spektakulär formen Salzkristalle vor uns die unglaublichsten Gebilde. Den Überblick über das Weiß verschaffen wir uns am Tunupa-Vulkan. Mittagessen gibt es unterwegs, zum Nachsalzen gäbe es genug Rohstoff. Wie eine Fata Morgana taucht schließlich im Nachmittagslicht die Isla Incahuasi mit ihren meterhohen Kakteen im Salzmeer auf. Qué emoción!

(F/M/A)

8. Tag, Freitag, 10.04.2020: Von Uyuni nach Potosí

Silber statt Salz heißt es heute auf der Fahrt mit dem Bus nach Potosí, der auf 3990 m Höhe gelegenen, sagenumwobenen Silberstadt Boliviens (UNESCO-Welterbe). 240 km. Zahlreiche Schatzsucher und der spanische Adel waren hier im 18. Jahrhundert auf der Jagd nach Wohlstand und Ehre. Am Cerro Rico - dem reichen Berg - schauen wir uns an, was vom Eldorado der Silberbarone übrig blieb, und erfahren im Gespräch mit den Schürfern, wie ihr hartes Leben heute aussieht. Beim gemeinsamen Dinner in der Altstadt weckt Potosí unseren Geschmackssinn.

(F/A)

9. Tag, Samstag, 11.04.2020: Potosí und Sucre

Ob als reichste Stadt der Welt oder höchstgelegene Großstadt der Erde - um Superlative war Potosí noch nie verlegen. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die schönsten Flecken der schillernden Schönheit. Zwischen zahllosen Kirchenbauten, der königlichen Münze und dem Museum des Klosters Santa Teresa reisen wir in der Zeit zurück. Weiter geht es am Nachmittag nach Sucre (2800 m) - der schönsten Kolonialstadt Boliviens! 160 km. Gleich los in die Altstadt zur Plaza 25 de Mayo! Zwei Übernachtungen in einem schönen Kolonialhotel.

(F/A)

10. Tag, Sonntag, 12.04.2020: Sucre - die Hauptstadt Boliviens

Sie dachten bisher, La Paz sei die Hauptstadt Boliviens? Leider falsch, denn tatsächlich liegt dort nur der Regierungssitz! Mit welcher Schönheit die weiße Stadt Sucre (UNESCO-Welterbe) neben ihrem Titel als Hauptstadt noch besticht, entdecken wir beim Sonntagsspaziergang. Weiß getünchte Häuser, Patios, steinerne Wappen, Kirchen und die Kathedrale entführen uns in der Altstadt in die Kolonialzeit, gemütlich bummeln Großstädter durch die sauberen Straßen. Neugierig darauf, eine Sonntagsmesse mitzuerleben? Ihr Reiseleiter weiß, wo die Chancen dafür am besten stehen. Er hat auch den Tipp für Ihr individuelles Abendessen parat. Extra Tour

Reizt Sie Marktgewühl mehr als der Bummel durch Sucre? Heute ist Markttag in Tarabuco! Von weit her ziehen die Indianer zum bekanntesten Markt Boliviens, etwa 65 km östlich von Sucre gelegen. Ein begleiteter Ausflug führt Sie hin und wieder zurück. Ponchos, Stofftaschen und Lederjacken stapeln sich auf den Planen. Feilschen Sie mit den Händlern um die Wette!
(F)

11. Tag, Montag, 13.04.2020: Nach La Paz

Am Vormittag heben wir mit BOA ab nach La Paz (3640 m). Welche Konflikte zwischen dem wohlhabenden Tiefland und dem armen Hochland in den vergangenen Jahren entflammten und wie Bolivien sich unter dem ersten indianischen Präsidenten, Evo Morales, entwickelt hat, erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter auf der Fahrt vom Flughafen ins Zentrum. Im Vorort El Alto treffen wir vorher Frauen und Jugendliche in einem von der Studiosus Foundation unterstützten Sozialprojekt und unterhalten uns mit ihnen über Alltagssorgen, Hoffnungen und Chancen. Am Nachmittag ist Zeit für einen Streifzug rund um unser zentral gelegenes Hotel. Hungrig? Dann los zum Dinner! Vom im obersten Stock gelegenen Hotelrestaurant liegt uns La Paz glitzernd zu Füßen und zeigt uns sein schönstes Panorama. Zwei Übernachtungen in La Paz.

(F/A)

12. Tag, Dienstag, 14.04.2020: La Paz - zwischen Tradition und Moderne

Stadtbesichtigung in La Paz. Die Metropole kocht: Tradition und Moderne, Kathedrale und Märkte ergeben einen einzigartigen Mix. Das Neueste: Über allem schwebt eine Seilbahn als Antwort auf den Verkehrsinfarkt. Säcke mit Kokablättern stapeln sich am Straßenrand, bereit zum Verkauf an die Campesinos oder Cafébesitzer. Alles legal, illegal ist nur das Derivat Kokain. Der lukrative Handel bereitet einem ganzen Kontinent Sorgen. Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster - so zeigt sich die Calle Jaén, die schönste Straße von La Paz, und lädt uns zum Bummel ein. Wie wäre es mit einer kleinen Spritztour am freien Nachmittag? Schnappen Sie sich ein Taxi und fahren Sie zur bizarren Erosionslandschaft des Mondtals! Abends gehen Sie auf eigene Faust auf kulinarische Entdeckungsreise.

Anstatt La Paz anzusehen, haben Sie mehr Lust auf einen ganztägigen Ausflug in die subtropische Welt der Yungas-Region? Unterwegs mit dem Bus oder mit dem Auto nach Coroico erleben Sie den Vegetationswechsel am Osthang der Anden. Oder lieber sportlich mit dem Mountainbike?
(F)

13. Tag, Mittwoch, 15.04.2020: Zur Sonneninsel im Titicacasee

Wir verlassen La Paz und kommen nach Tiahuanaco (UNESCO-Welterbe). Hier soll nach Meinung der Archäologen die Wiege der andinen Hochkulturen gestanden haben. Dann liegt er vor uns - der Titicacasee (3800 m). Stolze 15 Mal würde der Bodensee hier hineinpassen. Tiefblau erstreckt sich das Andenmeer vor den schneeweißen Bergen der Cordillera Real! 100 km. Mit dem Tragflächenboot fahren wir dann auf die Sonneninsel. Lamas erwarten uns am Ufer und helfen mit beim Gepäcktransport auf der kurzen, 45-minütigen Wanderung hinauf in unsere rustikale Insel-Lodge (3940 m). Den Nachmittag verbringen wir entspannt im Hotelgarten. Später am Abend wieder dieser unbeschreibliche Sternenhimmel!

(F/A/L)

14. Tag, Donnerstag, 16.04.2020: Kurs auf Cuzco

Auf alten Inkastufen steigen wir hinunter zur Anlegestelle und schweben mit dem Tragflügelboot zurück ans Ufer. Willkommen in Peru! Welche Spuren die Jesuiten einst im Missionszentrum der Region hinterließen, schauen wir uns in einer der berühmten Kolonialkirchen an. Weiter geht es über Puno Richtung Cuzco - wenn uns die Bergarbeiter lassen, die gelegentlich mit Straßensperren ihren Forderungen nach Beteiligung an Entscheidungen aus dem fernen Lima Nachdruck verleihen. Zwischen Bergriesen erhebt sich der La-Raya-Pass (4350 m) vor uns, Alpaka-Herden trotten neben den Straßen durch gelbes Gras. Sattgrün und bald wieder wärmer und feuchter empfängt uns das obere Urubambatal, glitzernd kündigt sich Cuzco an. 530 lange Kilometer, die sich lohnen. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Cuzco auf 3400 m Höhe.

(F/A)

15. Tag, Freitag, 17.04.2020: Cuzco, Nabel der Welt

Der Glanz der Inkas erwartet uns im Sonnentempel und ein Mosaik der Gegensätze in der Altstadt (UNESCO-Welterbe): Kurzerhand haben die Spanier hier ihre Kultur auf die alten Inkafundamente aufgepfropft. Kurios lugt ein zwölfeckiger Inkastein unter einem Bau der Spanier hervor. Im kolonialen Gewand zeigt sich die Kathedrale - fast. Denn Meerschweinchen statt Brot und Wein heißt es hier plötzlich für Jesus - auf einem Gemälde des letzten Abendmahls. Nachmittags freie Zeit, oder Sie erobern mit Ihrem Reiseleiter das Künstlerviertel San Blas beim Streifzug durch die engen Gassen und suchen sich Ihr persönliches Lieblingsrestaurant für den Abend.

(F)

16. Tag, Samstag, 18.04.2020: Ins Heilige Tal der Inkas

Wir verlassen Cuzco und besuchen die Festungsanlage Sacsayhuamán, die mit ihren gewaltigen Mauern hoch über der Stadt thront. Wer mag, geht auf alten Inkapfaden den ca. einstündigen Weg zu Fuß hinauf. Dann gelangen wir ins fruchtbare Heilige Tal der Inkas (2860 m). Pisak ist ein berühmter Marktflecken. Ein Stopp auf der zentralen Plaza: Pause - mit Kaffee oder lila Maislimo? Dann geht es weiter am Rio Urubamba entlang. Unser schmuckes Hotel in Yucay erwartet uns. 100 km. Zwei Übernachtungen im Heiligen Tal.

(F/A)

17. Tag, Sonntag, 19.04.2020: Weltwunder Machu Picchu

Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Gewaltig öffnet Machu Picchu seine Tore! Riesige verwitterte Steinquader verdichten sich zu Sonnentempeln und Wohnvierteln. Was erzählen die Ruinen? War der Ort eine Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder ein Opferplatz? Wie sah der Alltag in der verloren gegangenen Hochkultur aus? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Und wie bewahrt man die Stätte bei den enorm steigenden Besucherzahlen? Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Am Abend fahren wir mit Zug und Bus zurück nach Yucay.

(F/A)

18. Tag, Montag, 20.04.2020: Von Cuzco nach Lima

Auf dem Rückweg nach Cuzco begegnen wir noch einmal dem "weißen Gold": Die Salzterrassen von Maras wirken wie von Künstlerhand arrangiert. Schon die Inkas wussten sie zu nutzen. 100 km. Mittags Flug mit LATAM Airlines von Cuzco nach Lima. Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt. Koloniale Villen neben quirligen Shoppingmalls, schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte, oft aus Abfallstoffen, liefern sich einen Wettbewerb der Kontraste. In einem Restaurant überzeugen wir uns davon, dass Lima zu Recht als Gourmethauptstadt Südamerikas gilt.

(F/A)

19. Tag, Dienstag, 21.04.2020: Lima, die Stadt der Vizekönige

Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert, die gesamte Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Extra Tour Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig: die Kathedrale. Man höre: Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas; seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Moderner Kontrast - der schicke Stadtteil Miraflores: Boutiquen, Villen, Parks, Einkaufszentren. Kaffeepause mit Pazifikblick? Als Abschluss, schon auf dem Weg zum Flughafen, treffen wir im Museo Larco auf die Hochkulturen Alt-Perus. Gegen Abend Rückflug mit LATAM Airlines nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

Lieber Goldschätze statt Kolonialbauten? Dann lassen Sie einen Teil des Vormittagsprogramms aus und fahren mit dem Taxi ins Goldmuseum von Lima.
(F)

20. Tag, Mittwoch, 22.04.2020: Zurück in Europa

Landung am Nachmittag in Madrid und Weiterflug, Ankunft abends.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen P: Picknick L: Lunchpaket

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
98,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
99,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
98,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
67,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
87,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
97,4%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
7680(ca. 8430 CHF) Oliver Meiser
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Ute Appel de Concha
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 15.10.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit LATAM Airlines (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von Lima, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 130 €)
  • Sitzplatzreservierung
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage), am 6. und 7. Tag in Jeeps
  • 17 Übernachtungen im Doppelzimmer in guten und sehr guten Hotels, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstücksbuffet, 3 Mittagessen in Restaurants, ein Mittagessen als Lunchbox, 10 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag im Hotel in Santiago
  • Ein Picknick
  • Eine Weinprobe
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrten auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder (ca. 230 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru und Bolivien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die allgemeine Sicherheitslage in Chile ist gut.

Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen, auch gewalttätigen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Die innenpolitische Lage in Bolivien hat sich entspannt, dennoch sind weitere, auch gewaltsame Protestmärsche und Straßenblockaden v.a. in La Paz und auf dem Altiplano nicht auszuschließen. Durch gezielte Umroutungen und Programmänderungen vermeiden wir Blockaden und Protestversammlungen und fordern unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.

Rauschgiftdelikte werden in Bolivien streng geahndet, es drohen langjährige Haftstrafen.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Chile, Peru und Bolivien.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 4. September 2019

Sicherheitshinweis

Peru

Unverändert gültig seit: 9. September 2019

Innenpolitische Lage

Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder

auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch

Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa waren schon betroffen.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

• Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

• Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch. Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt

Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

• Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

• Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

• Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften

• Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße.

• Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

• Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

• Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon

• Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

• Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper

• Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

• Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921

• Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

Besondere Verhaltenshinweise/Spirituelle Zeremonien

Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen ist es durch den Genuss der halluzinogen wirkenden Mittel Ayahuasca und San Pedro bereits zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen gekommen.

• Lassen Sie sich vor der Teilnahme zu solchen Ritualen unbedingt bei „iPeru“ oder bei formell registrierten Tourismusagenturen beraten und nutzen Sie keinesfalls inoffizielle Anbieter.

• Machen Sie offiziellen Anbietern vor einer Teilnahme unbedingt vollständige Angaben zum Gesundheitszustand, um Risiken zu minimieren.

Naturkatastrophen

Erdbeben

Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

Vulkane

Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

Überschwemmungen

Insbesondere in der Regenzeit von November bis April können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen im Reiseverkehr führen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Halten Sie sich über die lokale Lage über die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Sicherheitshinweise Bolivien

Zuletzt aktualisiert am: 11. Oktober 2019

Aktuelles

Am 20. Oktober 2019 finden in Bolivien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. An diesem Tag dürfen im gesamten Land keine Fahrzeuge fahren, auch öffentliche Verkehrsmittel verkehren nicht.

Im Vorfeld der Wahlen sind Kundgebungen und Demonstrationen angekündigt, bei denen gewaltsame Ausschreitungen nicht auszuschließen sind.

• Seien Sie besonders vorsichtig und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.

• Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.

• Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage.

Kriminalität

Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet.

Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor.

Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen.

Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.

Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.

Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen.

Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.

• Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen.

• Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor.

• Vermeiden Sie Nachtfahrten.

• Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt.

• Halten Sie sich von allen Drogen fern.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

• Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Drogenkuriere

Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.

• Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.

• Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll.

Naturkatastrophen

Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.

In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer.

Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren.

• Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Chile, Bolivien und Peru

Aktuelle Hinweise

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Peru und Bolivien mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten

Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Auf dem Festlandteil von Chile sind bisher lediglich eingeschleppte Infektionen bekannt geworden.

Da die Überträgermücken nicht vorkommen, wird eine Gefahr für die Bevölkerung hier nicht gesehen.

Genereller Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de/

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, (Polio), Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Impfschutz gegen Gelbfieber

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Reisen nach Chile und auch auf die Osterinsel nicht verlangt.

Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft.

Ein Gelbfieberimpfnachweis wird von Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat in folgenden Fällen verlangt:

- Einreise aus einem Gelbfieber-Endemieland

- Einreise in Gelbfieber-Endemiegebiete in Bolivien

- Ausreise in ein Gelbfieber-Endemieland

Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.

Die Impfung wird stets allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Boliviens reisen.

Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m und damit das gesamte bolivianische Amazonaseinzugsgebiet. Eine rechtzeitige Impfung ist 10 Tage vor Einreise bei allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat (http://www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf) vorzunehmen.

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen.

Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden vorgeschrieben.

Chikungunya

Aktuell gibt es, im Rahmen der sich in der Region seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie, inzwischen auch Fälle in Peru und Bolivien. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

Dengue-Fieber

Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder (in Chile nur Osterinsel) durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Oropouche-Fieber (nur Peru)

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.

Leishmaniasis

Die kutane und mukokutane Form kommt in Peru landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen.

Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Chile ist malariafrei.

In Bolivien besteht ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten unterhalb von 2500m. Ein geringes oder kein Risiko besteht in den Städten sowie im Oruro-Departement, den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes (La Paz Departement) und im Potosi Departement. Die größeren Städte (Santa Cruz, Sucre, Cochabamba, Tarija) sind Malariafrei.

Ein geringes Risiko besteht in Peru unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.

Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.

Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll sein. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Leptospirose

Ganzjährig kann in Bolivien und Peru die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

HIV / AIDS

Durch hetero- und homosexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Höhenkrankheit (Soroche)

In Lagen über 2.500 Meter mögliche, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2.000 Metern.

Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung.

Nicht zu unterschätzen ist außerdem die in der Höhe extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Pest (nur Peru)

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Hantavirus (nur Chile)

Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Chile in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Medizinische Versorgung

Das Versorgungsangebot ist in Chile in den größeren Städten und in Peru im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist in Bolivien auf dem Lande jedoch häufig technisch, apparativ und hygienisch problematisch.

Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z.T. erheblich höher als in Deutschland. Sie werden von deutsche Krankenversicherungen oft nicht oder nur teilweise abgedeckt. Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn sind deshalb dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen, ebenso wie eine individuelle Beratung durch Tropen-bzw. Reisemediziner. Infos zu Beratungsstellen siehe auch http://www.dtg.org/

Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.

Unverändert gültig seit: 13. Februar 2019

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Wissenswertes

Ein offenes Wort

Die Reise führt zwischen San Pedro de Atacama und Sucre teilweise in Höhen von über 4500 m. Auch einige Übernachtungsorte wie Potosí oder die Sonneninsel liegen in rund 4000 m Höhe, insgesamt acht Mal schlafen Sie in über 3000 m Höhe. Die Routenführung der Reise ermöglicht eine langsame Höhenanpassung; eine stabile Grundkonstitution ist jedoch unerlässlich. Ebenso muss im Bereich des Salar de Uyuni sowie bei der Überlandfahrt von Chile nach Bolivien ein gewisser Komfortverzicht in Kauf genommen werden. Dafür werden Sie mit einmaligen Landschaftseindrücken belohnt.

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Peru/Lima, Innside Miraflores****

Hotelbebilderung

Das moderne Hotel in urbanem Design liegt im Stadtteil Miraflores mit zahlreichen Geschäften und Restaurants in der unmittelbaren Umgebung. Die 140 hell und freundlich mit Holzfußböden ausgestatteten Zimmer verfügen über Klimaanlage, Fernseher, WLAN, Minibar und Föhn. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sowie internationale Küche mit peruanischem Touch bietet das Restaurant 352 Gastrobar. Abends können Sie an der Bar neben dem Pool auf der Dachterrasse bei einem Cocktail den Blick über die Stadt genießen. Ein Fitnessraum und eine Lese-Lounge ergänzen das Hotelangebot. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 115
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 220
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 75
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 145
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.01.2020–20.12.2020

Peru/Lima, Hotel José Antonio****

Hotelbebilderung

Mitten im Geschäfts- und Einkaufsviertel Miraflores gelegen, ist das angenehme Hotel der Mittelklasse ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der peruanischen Hauptstadt. Die Pazifikküste liegt drei Blocks entfernt. In den 84 Zimmern des Hauses finden Sie Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar und Föhn. Zum Angebot gehören außerdem ein Restaurant und eine Bar. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 90
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 175
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 50
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 100
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.02.2020–20.12.2020

Chile/Santiago, Hotel Plaza San Francisco****(*)

Hotelbebilderung

Das komfortable, traditionsreiche Haus, mitten im Stadtzentrum Santiagos gelegen, verfügt über eine repräsentative Eingangshalle mit britischer Note, eine gemütliche Bar, zwei Restaurants (Frühstücksbuffet), ein Hallenbad sowie einen Fitnessraum. Die 146 geräumigen Zimmer sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar, Safe und Föhn ausgestattet. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 120
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 235
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 90
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 175
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.02.2020–20.12.2020