Bhutan mit dem Osten des Königsreichs

Bhutan

Übersicht

  • Alle Höhepunkte Bhutans
  • Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
  • Maximale Übernachtungshöhe: 2587 m
  • Reisetermine mit Klosterfest: 13.2. in Bumthang, 6.3. in Paro, 18.3. in Trashiyangtse, 27.9. in Thimphu, 1.10. und 8.11. in Bumthang, 2.11. in Jakar. Termin 10.4. mit Besuch des Rhododendron-Festes
  • Nonstop-Flüge mit Lufthansa oder Swiss

Vorbei sind die Zeiten, da man Bhutan nur auf Einladung des Königs betreten durfte. Kommen Sie mit und erleben Sie eines der geheimnisvollsten Länder Asiens, in dem das Bruttosozialprodukt noch aus Glück besteht! Rund um die Dzongs, die wehrhaften Klosterburgen, sind Sie mittendrin in mystischen Landschaften und tiefster Spiritualität. Tanzen Sie mit Göttern und Dämonen, begleiten Sie Bauern in ihrem Alltag und lassen Sie sich zwischen Bumthang und Thimphu bei Klosterfesten von der Lebenslust der Bhutaner mitreißen!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Sonntag, 25.08.2019: Flug nach Indien

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Delhi oder Flug mit Swiss von Zürich (jeweils nonstop, Flugdauer jeweils ca. 7,5 Std.). Transfer durch einen Studiosus-Mitarbeiter zum Hotel. Lektüreempfehlung zur Einstimmung: "Mein Leben in Bhutan. Als Frau im Land der Götter" von Jamie Zeppa, ein Bericht über eine amerikanische Lehrerin im Bhutan der 80er Jahre. Übernachtung (sehr kurz) in einem Hotel in Flughafennähe.

2. Tag, Montag, 26.08.2019: Auf nach Bhutan!

Vormittags Weiterflug in die Hauptstadt von Assam: Guwahati. Verführerisch blitzt der Himalaya am Horizont auf. Schnurstracks nehmen wir Kurs auf Bhutan. Dabei überqueren wir den zweitgrößten Strom des indischen Subkontinents, den Brahmaputra, und fahren durch eine unglaublich fruchtbare Landschaft. Auf den ersten Vorhügeln des Himalayas können wir das Aroma des berühmten Assamtees erschnuppern. Gleich hinter der Grenze übernachten wir in einem einfachen Hotel. 100 km, Fahrzeit ca. 3 Std.

(F/A)

3. Tag, Dienstag, 27.08.2019: Die Idylle hat einen Namen: Trashigang

Direkt hinter Samdrup Jongkhar, dem bhutanischen Grenzort, steigen die Vorberge des Himalayas fast senkrecht an - unser Bus muss viele Kurven fahren. Aber die eine oder andere können wir auch zu Fuß gehen, denn immer wieder wird Ihnen Ihre Reiseleiterin die Möglichkeit geben, sich die Beine zu vertreten. Und wer möchte, kann auch mal ein, zwei Kilometer zu Fuß zurücklegen, denn der Verkehr in Bhutan, vor allem im Osten, ist sehr überschaubar. Der Bus sammelt Sie wieder ein. In Kanglung begegnen wir dem Stolz des Glücksministeriums, dem Tempel Zangdopelri. Ankunft in Trashigang (1070 m). 180 km, Fahrzeit ca. 8 Std. Zwei Übernachtungen in Trashigang.

(F/A/L)

4. Tag, Mittwoch, 28.08.2019: Steingewordener Glaube und Gomkora

Heute geht es tief hinein in die einsamen Täler des Himalayas. Wild rauscht der Drangme-Fluss unterhalb der Straße dahin. Wo einst Padmasambhava, Bhutans wichtigster Heiliger, meditierte, umkreisen wir den heiligen Felsen Gomkora. Ein Ei aus Stein, das der mythische Vogel Garuda gelegt haben soll, und der Huf von Padmasambhavas Pferd werden im Tempel direkt neben dem Felsen als wertvolle Reliquien verehrt. In Trashiyangtse meint man wirklich, am Ende der Welt angekommen zu sein. Nachdem wir den Kora-Chörten umrundet haben, können Sie noch durch die "Neustadt" von Trashiyangtse schlendern. In kleinen Tante-Emma-Läden mit allem, was die bhutanische Hausfrau für das alltägliche Leben braucht, kommen Sie schnell mit den Einheimischen in Kontakt - zumal in diesen Teil Bhutans auch heute noch sehr wenige ausländische Besucher vordringen. 120 km, Fahrzeit ca. 4 Std.

(F/M/A)

5. Tag, Donnerstag, 29.08.2019: Nach Mongar

Stolz und erhaben thront das neue Woesel-Choling-Kloster über Rangjung. Das hübsche Dorf lädt zu einem Spaziergang ein. Hier kann man besonders gut die Verschmelzung von Tradition und Moderne erkennen, denn die Häuser im Dorfzentrum sind noch ganz im alten Stil errichtet, während das Kloster mit seiner Mönchsschule gerade mal 25 Jahre auf dem Buckel hat. Zurück in Trashigang besichtigen wir den Dzong. Alte und junge Mönche rezitieren im Inneren der Klosterburg die jahrtausendealten Weisheiten ihres Erleuchteten. Dann heißt es: Auf nach Westen! Der Ost-West-Highway ist die wichtigste Lebensader Bhutans. Kaum zu glauben, dass die Lateral Road, wie die Straße genannt wird, erst in den 70er Jahren fertiggestellt wurde. Wobei - wirklich fertig ist sie nie, denn Klima und Berge sorgen immer wieder für Baustellen. Fahrt über die Passhöhe Kori-La (2400 m). Felder mit mannshohem Mais kündigen Mongar (1600 m) an. 90 km, Fahrzeit ca. 3,5 Std.

(F/M/A)

6. Tag, Freitag, 30.08.2019: Über den Trumshing-La

Werden Sie zum Gipfelstürmer und brechen Sie auf 3811 m den Höhenrekord dieser Reise! Im Nationalpark rund um den Pass Trumshing: Kiefernwälder zwischen Gerstenfeldern, Moschushirsche und Yaks! In dieser Landschaft müssen die Menschen glücklich sein. Doch wie sieht es mit dem "Bruttosozialglück" wirklich aus? Ihre Reiseleiterin verkürzt die Fahrt mit einem Vortrag über den Spagat zwischen Fortschritt und der Bewahrung des kulturellen Erbes des Landes. In der Ferne schimmert am Nachmittag unser nächstes Ziel: die Täler von Bumthang auf 2500 m Höhe. Ein Blick auf die Landkarte verrät uns, dass wir uns im Herzen Bhutans befinden; nirgendwo sonst konzentrieren sich so viele wichtige Tempel und Klöster wie hier. 200 km, Fahrzeit ca. 8 Std. Drei Übernachtungen in Bumthang.

(F/A/L)

7. Tag, Samstag, 31.08.2019: Buddha im Chokortal

Eine Wanderung (2 Std., leicht, ↑100 m ↓100 m) führt uns zu den Tempeln im Chokortal: Der Jambey-Lhakhang soll vom tibetischen König Songtsen Gampo erbaut worden sein, im Kurje-Lhakhang ist ein Körperabdruck des Padmasambhava im Fels zu erkennen, und im Tamshing-Lhakhang erstrahlen einige der ältesten Wandmalereien Bhutans. Natürlich statten wir auch dem Dzong einen Besuch ab, der sich schier uneinnehmbar auf einem Bergrücken über dem Tal erhebt. Mit einem "Stadtbummel" in Jakar, dem Hauptort des Bumthang-Distrikts, können Sie den Tag ausklingen lassen. Extra Tour

Studiosus hat auch in Bhutan hier und da Alternativen zum Programm vorbereitet. Wem der Sinn nach einer Singletour steht, der kann alternativ zur Wanderung im Chokortal auch einen Ausflug ins Uratal buchen und Dorfidylle pur erleben. Begleiten Sie Bauern mit ihren Yakherden und lassen Sie sich zeigen, wie sich Kartoffeln hier in Gold verwandeln! Ihre Reiseleiterin kümmert sich gerne um einen Wagen mit englisch sprechendem Fahrer.
(F/M/A)

8. Tag, Sonntag, 01.09.2019: Unterwegs im Tangtal

Relaxt wandern wir (2 Std., mittel, ↑200 m ↓200 m) durch Buchweizen- und Kartoffelfelder, dann führt der Weg hinauf zum alten Palast Uigyen-Choling. In dem kleinen Museum erzählen zahlreiche Exponate vom religiösen Leben und dem Alltag in Bhutan. Hier ist Kunzang Choden zu Hause, die erste Schriftstellerin Bhutans, die auf Englisch veröffentlichte. Auf dem Rückweg kommen wir am sogenannten flammenden See, dem Mebartsho, vorbei. Tausende von Tsatsas, kleinen Votivgaben, haben Gläubige in der eindrucksvollen Schlucht abgelegt, Gebetsfahnen wehen über dem Abgrund - ein Ort der Ehrfurcht und Einkehr. 40 km.

(F/A/I)

9. Tag, Montag, 02.09.2019: Dorfleben und Royales in Trongsa

Über den Pass Yotong (3400 m) geht es Richtung Trongsa. Zeit für einen Zwischenstopp in einem kleinen Dorf. Heute kommt König Jigme Khesar mit seiner Frau Jetsun Pema nur noch selten in Trongsa vorbei, aber das Bild des jungen Königspaars strahlt uns von fast jeder Hauswand entgegen. Das Museum von Trongsa gibt uns einen guten Überblick über die Monarchie des Landes und einen tollen Ausblick hinunter auf die Stadt und den Dzong. 70 km, Fahrzeit ca. 2,5 Std.

(F/M/A)

10. Tag, Dienstag, 03.09.2019: Auf nach Punakha!

Tief verwurzelte Religiosität und Mönche mit Smartphone. Das 21. Jahrhundert stellt auch Bhutan vor neue Herausforderungen. Der Spagat zwischen Tradition und Moderne ist eine Hauptaufgabe für den jungen König und das Parlament. Während der Fahrt nach Punakha berichtet Ihre Reiseleiterin über den König und seine behutsamen Reformen. 145 km, Fahrzeit ca. 7 Std.

(F/M/A)

11. Tag, Mittwoch, 04.09.2019: Königsburg

Sie sind neugierig zu erfahren, wo Bhutans Könige sich jenseits des Sommers wohlfühlten? Malereien und Statuen verzaubern uns in diesem märchenhaften Dzong in Punakha. Kein anderer Dzong liegt so pittoresk auf einer Halbinsel, umspült vom Mutter- und vom Vaterfluss. Auf Dzongkha, wie "Bhutanisch" auf Bhutanisch heißt, hört sich das so an: Mo-Chu und Po-Chu. Hier wurde 2011 die Vermählung des jungen Königspaars gefeiert. Wie steht das Volk zur Monarchie im Land? Die älteste Klosterburg des Landes, der Simthoka, öffnet sich für uns danach auf dem Weg in Bhutans Hauptstadt. 80 km, Fahrzeit ca. 3 Std. Zwei Übernachtungen in Thimphu.

(F/M/A)

12. Tag, Donnerstag, 05.09.2019: Thimphu - die erwachende Hauptstadt

Kleinstädtisch begrüßt Thimphu den Morgen. Mönche drehen im König-Gedächtnis-Chörten die Gebetsmühlen. Von der großen Buddhastatue hoch über der Stadt verschaffen wir uns einen guten Überblick über die aufstrebende Metropole. Asiens Spiritualität begegnen wir anschließend im Dzong. Extra Tour Für den freien Nachmittag hat Ihre Reiseleiterin jede Menge Tipps für Sie parat. Wie die Momos und andere nationale Leckereien gelingen, verrät uns am Abend ein Chefkoch.

Sie wollen lieber wandern, als durch die Stadt zu spazieren? Dann lassen Sie die Highlights von Thimphu aus, schnappen Sie sich ein Taxi und fahren Sie in den Norden der Stadt! Von Begana aus locken Pfade direkt zu den Klöstern Tango und Cheri und in eine atemberaubende Landschaft.
(F/M/A)

13. Tag, Freitag, 06.09.2019: Fahrt nach Paro

Festung, Rathaus, Kloster und Filmkulisse für den Hollywoodklassiker "Little Buddha" - der Dzong in Paro ist gleich alles auf einmal. Wir schauen nach, was in der Festung steckt: das kosmische Mandala mit der Entstehung der Welt aus fünf Elementen heraus, das Rad des Lebens mit der zwölfgliedrigen Kausalkette oder die Hüter der Himmelsrichtungen - Ihre Reiseleiterin kennt sich in der Bildersprache des tibetischen Buddhismus aus. Fahrtstrecke 100 km, Fahrzeit ca. 2 Std. Drei Übernachtungen in Paro.

(F/M/A)

14. Tag, Samstag, 07.09.2019: Wanderung zum Tigernest

Versäumen Sie nicht, einen Blick auf das Tigernestkloster zu werfen. Wie ein Adlernest krallt sich die Einsiedelei an die Felsen. Guru Rinpoche landete dort einst auf dem Rücken einer Raubkatze, verrät Ihre Reiseleiterin. Leider hat der Weise uns damit etwas voraus. Doch die Lösung blitzt schon auf: Wir pilgern (je nach gewählter Strecke 2 bis 3,5 Std., mittel bis anspruchsvoll, 250 bis 500 m 250 bis 500 m) zu einem Aussichtspunkt, der uns mit einem Blick auf den besonders schönen Ort belohnt.

(F/M/A)

15. Tag, Sonntag, 08.09.2019: Im Paro-Tal

Am Ende des Paro-Tals erwartet uns nachmittags der Drukgyel-Dzong. Erbaut wurde er zur Erinnerung an den Sieg über die tibetischen Invasoren - heute ist er nur noch eine Ruine. Wie Bhutans Männer den Bogen zum Glücklichsein spannen, zeigen uns die Meister beim Nationalsport, dem Bogenschießen, und plaudern über ihr Leben abseits der Zielscheiben.

(F/M/A)

16. Tag, Montag, 09.09.2019: Abschied in Delhi

Am Vormittag Flug nach Delhi, abhängig vom Flugtag ggf. mit Zwischenlandung in Kathmandu. Bei früher Landung in Delhi hat Ihre Studiosus-Reiseleiterin noch Zeit, Ihnen einen ihrer Geheimtipps in der Stadt zu zeigen. Extra Tour In einem Hotel in Flughafennähe haben wir für Sie Zimmer gebucht. Gegen Mitternacht kurzer Transfer zum Flughafen.

Sie reizt das moderne Indien? Dann dürfte ein Besuch der National Gallery of Modern Art etwas für Sie sein. Hier können Sie die Crème de la Crème moderner indischer Kunst bewundern.
(F/A)

17. Tag, Dienstag, 10.09.2019: Heimwärts

Nachts Flug mit Swiss nach Zürich oder mit Lufthansa nach München oder Frankfurt (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 8,5 Std.). Ankunft jeweils am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

F: Frühstück A: Abendessen L: Lunchpaket M: Mittagessen I: Imbiss

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
86,4%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
94,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
96,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
97,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
94,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
85,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.02.–01.03. 4995(ca. 5511 CHF) 5670(ca. 6256 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
06.03.–22.03. 5245(ca. 5787 CHF) 5920(ca. 6532 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
12.03.–28.03. 5245(ca. 5787 CHF) 5920(ca. 6532 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
18.03.–03.04. 5295(ca. 5842 CHF) 5970(ca. 6587 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.04.–26.04. 5295(ca. 5842 CHF) 5970(ca. 6587 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 6
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 16
Martin Petrich
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27.09.–13.10. 5245(ca. 5787 CHF) 5920(ca. 6532 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.10.–17.10. 5245(ca. 5787 CHF) 5920(ca. 6532 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
02.11.–18.11. 5245(ca. 5787 CHF) 5920(ca. 6532 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
08.11.–24.11. 5245(ca. 5787 CHF) 5920(ca. 6532 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 19.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Delhi und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) mit Jet Airways von Delhi nach Guwahati und mit Druk Air von Paro nach Delhi
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen, in Assam mit geländegängigen Fahrzeugen
  • 11 Übernachtungen in guten, landesüblichen Hotels
  • 4 Übernachtungen in Ostbhutan in einfachen Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Vollpension (Frühstück, 13 Mittagessen, teilweise als Lunch oder Imbiss, 11 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Restaurants), am 2. und 16. Tag nur Halbpension (Frühstücksbuffet, 2 Abendessen im Hotel)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer am 16. Tag bis ca. 23 Uhr
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 110 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Bhutan und das elektronische Visum für Indien beantragt Studiosus (Frist 5 Wochen). Kurzfristiges Visum möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Indien und nach Bhutan benötigen Sie ein indisches Visum sowie ein bhutanisches Permit. Das Visum für Indien wird als elektronisches Visum ausgestellt; das bhutanische Permit erhalten Sie bei der Einreise.

Visumbesorgung durch Studiosus möglich für:

Bhutan: alle Reisegäste (keine Selbstbesorgung möglich)

Indien: Für zahlreiche Nationalitäten (u.a. Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Italien - weitere Nationalitäten auf <https://indianvisaonline.gov.in/visa/tvoa.html>) kann das indische Visum als elektronisches Visum beantragt werden.

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Gehören Sie zu einer der Nationalitäten, die für das indische „e-Tourist Visa“ zugelassen sind, dann beantragt Studiosus das „e-Tourist Visa“ für Sie.

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen: - gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses (Seite

mit Passbild)

- ausgefüllter Fragebogen A „Angaben zum e-Tourist Visa“

- 1 biometrisches Passbild in Farbe

(Format 5cm x 5cm, Amerikanisches Format),

mit weißem Hintergrund

Passbilder: Das Format 5cm x 5cm wird von vielen Fotoautomaten nicht angeboten oder eingehalten. Das indische Außenministerium akzeptiert keine anderen Formate! Zudem wird großer Wert auf die gute Qualität der Passfotos und einen weißen Hintergrund gelegt. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Haben Sie eine Nationalität, die nicht für das „e-Tourist Visa“ zugelassen ist, dann können wir das indische Visum für Sie nicht beantragen. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen in diesem Fall gut. Bitte schicken Sie uns in diesem Fall trotzdem bis 5 Wochen vor Reisebeginn den Fragebogen B „Angaben für Selbstbesorger“ sowie eine zwingend farbige Passkopie zu, da wir die Angaben zur Beantragung des bhutanischen Permits bei der örtliche n Agentur benötigen.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Bhutan und das elektronische Visum für Indien beantragt Studiosus (Frist 5 Wochen). Kurzfristiges Visum möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Für Bhutan gibt es zur Zeit keinen Sicherheitshinweis. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat das politische Gewicht Indiens in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen. Bisher hatte diese Entwicklung noch keine nachhaltig positive Auswirkung auf die Sicherheitslage in Indien selbst. Die nationalen Behörden und das deutsche Auswärtige Amt gehen daher unverändert von einer landesweit bestehenden terroristischen Bedrohung aus. Verantwortlich für die Anschläge der vergangenen Jahre waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen.

Zudem haben soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen immer wieder lokal begrenzte gewalttätige Proteste, Straßenblockaden und Demonstrationen zur Folge. In einigen Städten und Regionen Indiens steigt seit einigen Jahren die traditionell niedrige Alltagskriminalität an.

Wegen der Gefahr neuer Terroranschläge und regionaler Unruhen vermeiden wir, soweit möglich und insbesondere in Großstädten, größere Menschenansammlungen und verzichten in den Ballungszentren auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit der Einschätzung des Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie auf einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu.

Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 12. September 2018

Reise- und Sicherheitshinweise Indien

Zuletzt aktualisiert am: 18. Juli 2019

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

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Aktuelles

Durch aktuelle Spannungen in der Grenzregion zu kommt es weiterhin zu besonderen Sicherheitsanordnungen.

Seien Sie bei Aufenthalten in den betroffenen Gebieten besonders vorsichtig und halten Sie sich über die Medien informiert.

Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.

Sicherheit

Von Reisen nach Kaschmir wird abgeraten.

Terrorismus

Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in den letzten Jahren angespannt. Dies gilt insbesondere im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen.

Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen. Es besteht weiterhin die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten.

Im Bundestaat Jammu und Kaschmir wurden in den vergangenen Jahrzehnten und auch jüngst Bombenanschläge verübt, die viele Todesopfer forderten. Gegen Ausländer gerichtete Einzelaktionen, auch Entführungen, können in der gesamten Region nicht ausgeschlossen werden. Teilweise wurden Ausgangssperren verhängt.

-Seien Sie insbesondere an belebten Orten (beim Besuch von Märkten und öffentlichen Plätzen, bei großen Menschenansammlungen sowie in der Nähe von Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen) und bei besonderen Anlässen besonders aufmerksam.

-Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Bundesstaat Jammu und Kaschmir

Von Reisen in den Landesteil Kaschmir, einschließlich Srinagar, wird abgeraten. Im Bundestaat Jammu und Kaschmir kommt es neben terroristischen Gewalttaten auch zu unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei bzw. der Armee. Seit September 2016 finden auch wieder verstärkt bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen indischen und pakistanischen Truppen wie auch mit verschiedenen Separatistengruppen entlang der internationalen Grenze und der Waffenstillstandslinie (LoC) statt.

Im Landesteil Jammu ist die Sicherheitslage zwar grundsätzlich stabil. Allerdings sind unvorhersehbare gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften auch dort möglich.

Im Landesteil Ladakh ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Einzelne terroristische Aktivitäten sind allerdings nicht auszuschließen. In den direkten Grenzregionen kann es zu Zusammenstößen zwischen indischen und pakistanischen und indischen und chinesischen Sicherheitskräften kommen.

-Halten Sie sich über die Sicherheits- und Infrastrukturlage informiert.

-Reisen Sie, sofern unbedingt erforderlich, nur auf dem Luftweg nach Srinagar.

-Seien Sie bei Reisen in die westlichen Teile des Landesteils Ladakh besonders vorsichtig.

-Reisen Sie nicht allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden, per Autostopp und zelten Sie nicht an einsamen Plätzen.

-Lassen Sie sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten.

-Meiden Sie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Pakistan und der Volksrepublik China in Ladakh.

-Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

-Befolgen Sie stets die Anweisungen der lokalen Behörden und Sicherheitskräfte.

Nordosten

In den nordöstlichen Bundesstaaten (Arunachal Pradesh, Assam, Nagaland, Manipur, Meghalaya, Mizoram und Tripura) sind in einigen Regionen noch vereinzelt militante politische Gruppen und auch kriminelle Banden aktiv. Touristen sind zumindest bisher nicht Ziel von Anschlägen und Entführungen, können aber dennoch leicht in Gefahr geraten.

-Verlassen Sie sich bei Reisen in den Nordosten Indiens auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) und verhalten Sie sich situationsgerecht.

-Beachten Sie, dass für einige Gebiete zusätzlich zum Visum Einreisegenehmigungen erforderlich sind.

-Holen Sie sich kurz vor Ihrer Reise aktuelle Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern zur aktuellen Sicherheitslage und zu eventuellen besonderen Genehmigungserfordernissen, ein.

-Informieren Sie sich, ob Ihre Reiseroute durch von naxalitischem Terrorismus betroffenes Gebiet führt.

Übrige Landesteile

Auch meist friedlich verlaufende Proteste und Demonstrationen können zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

Die Bundesstaaten Bihar, Jharkand, Chhattisgarh, der äußerste Südwesten von Orissa, der äußerste Norden von Andhra Pradesh und der äußerste Osten von Maharashtra verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten einer militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer, in der Vergangenheit ist es jedoch zu einem Entführungsfall gekommen. Auch Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz wurden in der Vergangenheit verübt.

Reisen auf die Andamanen-Inseln unterliegen teilweise Einschränkungen.

-Informieren Sie sich über die lokalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage und möglicherweise geplante Proteste.

-Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

-Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

-Führen Sie touristische Aktivitäten nicht ohne ortskundige einheimische Begleitung durch.

-Beachten Sie unbedingt entsprechende Verbote der lokalen Behörden.

Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommt vor. Das Risiko von Gewaltkriminalität ist insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten Indiens eher gering.

Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten werden gelegentlich und insbesondere im Stadtzentrum von New Delhi von örtlichen Reiseveranstaltern mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen gedrängt. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer arbeiten mitunter mit diesen Veranstaltern und unseriösen Hoteliers zusammen und fahren Touristen gezielt dorthin, insbesondere direkt nach Ankunft am Flughafen in Delhi, unter Ausreden, weshalb das beabsichtigte Ziel nicht erreichbar sei. Touristen - besonders in Rajasthan und Goa – wurden wiederholt Opfer gut organisierter Trickbetrüger, u.a. über das Angebot lukrativer Juwelengeschäfte.

Ausländer, insbesondere allein oder in kleinen Gruppen reisende Frauen, sind vereinzelt von gewaltsamen, auch sexuellen Übergriffen betroffen, auch in Touristenzentren. Dazu werden teilweise Drogen oder K.o.-Tropfen über Getränke verabreicht.

-Lassen Sie sich stets von Vorsicht leiten und praktizieren Sie immer situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten. Dies trifft insbesondere auf alleinreisende Frauen vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe zu.

-Seien Sie bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam und überprüfen Sie vorgelegte Angebote.

-Kontaktieren Sie unverzüglich die lokale Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100), sollten Sie in Bedrängnis geraten.

-Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

Tragen Sie Ihr Mobiltelefon verdeckt und möglichst nicht offen in der Hand.

-Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld sowie zur Sicherheit eine Kreditkarte, jedoch keine unnötigen Wertsachen mit.

-Lassen Sie beim Einsatz von Kreditkarten z.B. in Restaurants, Geschäften, bei online Buchungen und am Geldautomaten die übliche Vorsicht walten.

-Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

-Lassen Sie Essen und Getränke im Restaurant oder in einer Bar unbekannter Umgebung nicht unbeaufsichtigt.

-Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Insbesondere die nördlichen Landesteile entlang des Himalayas liegen in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommt.

Während der Haupt-Monsunzeit (Juli bis September) lösen starke Regenfälle besonders in den gebirgigen Teilen des Landes immer wieder Überschwemmungen und Erdrutsche aus.

Zyklone und Tropenstürme sind insbesondere in den Monaten September bis Dezember an der Ostküste Indiens nicht ungewöhnlich; in der Bucht von Bengalen auch von April bis Juni.

-Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Aktuelle amtliche Wetterwarnungen finden Sie auf der Webseite des indischen meteorologischen Departments.

-Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Informationen dazu bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

-Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Indien

Unverändert gültig seit: 18. Juli 2019

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Bei Einreise aus Ländern mit gemeldeten Poliomyelitis-Erkrankungen sowie Ländern mit zirkulierenden Poliomyelitis-Viren ist der Nachweis einer Impfung, die mindestens 4 Wochen und maximal 1 Jahr vor Ausreise durchgeführt wurde, gefordert. Bei wiederholten Reisen ist die orale Impfung ggf. jährlich zu wiederholen. Ein Impfnachweis nach WHO-Standard ist mitzuführen. Für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Poliomyelitis-infizierten Ländern leben und nach Indien reisen, ist eine Impfung nicht erforderlich. Genauso ist der Impfnachweis nicht erforderlich für Ausländer, z. B. deutsche Staatsbürger, die in Indien leben und in polio-infizierte Länder reisen.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A Poliomyelitis und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Tollwut, Hepatitis B, Meningokokken-Erkrankungen (ACWY) und Japanische Enzephalitis empfohlen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes -Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

- Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit insbesondere an den Küsten, aber auch in Städten und in Höhenlagen bis ca. 1.500 Metern durch tagaktive Aedes -Mücken übertragen. Während und nach dem Monsun steigen die Fallzahlen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes -Mücken übertragen, zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles -Mücken übertragen . Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

- Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Außer in Höhenlagen über 2000 Meter besteht in Indien ganzjährig ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen. Besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Auch in Mumbai, Kalkutta und Delhi waren in den letzten Jahren Malaria-Erkrankungen zu verzeichnen.

Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

- Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

- Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

- Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

- Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

- Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser hat auch in Städten oft keine Trinkwasserqualität. Das Infektionsrisiko für Salmonellen- und Shigelleninfektionen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Viele Typhuskeime sind multiresistent, d.h. Antibiotika nur noch schlecht wirksam.Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

- Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Nipah-Virus-Infektion

Gelegentlich wurden kleinere Nipah-Virus Ausbrüche in Westbengalen beschrieben, zuletzt 2019 im südlichen Bundesstaat Kerala.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen JE Viren. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden.

- Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen sich hinsichtlich einer Impfung beraten.

Grippe (Saisonale Influenza)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe), zirkulieren in Nordindien in den Wintermonaten. Im Süden sind Grippeviren in deutlich geringerer Häufigkeit ganzjährig nachweisbar. 2014/2015 und 2018/2019 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1-Fällen, vor allem in Delhi und in den Bundesstaaten Haryana, Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen bei Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe ist nicht überall gewährleistet, siehe Merkblatt Tollwut.

- Eine Impfung gegen Tollwut ist für Indienreisende besonders wichtig. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

- Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

Im Süden des Landes ist die Sonneneinstrahlung wegen der Äquatornähe besonders intensiv. Unangenehme und langfristig gefährliche Sonnenbrände sind häufig.

- Achten Sie auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen.

Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu Badeunfällen. Warnungen an den Stränden sind unbedingt zu beachten. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea).

Versorgung nach Unfällen

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt. Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Gehwege existieren häufig nicht oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben.

Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual oder die Seite der Messstationen der Landesregierung von Delhi.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzter Antibiotika auf.

Listen von Ärzten und Krankenhäusern bieten die deutschen Vertretungen in Indien.

Patienten mit psychischen Erkrankungen wird geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen.

- Besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt.

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

Bhutan

Unverändert gültig seit: 5. März 2019

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber wird für die Einreise aus oder bei Transit durch ein Land mit einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert, siehe www.who.int. Für die Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe, wie unten für Malaria beschrieben, ist die einzig mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt besonders im Südwesten des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auch in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von circa 2000 Metern vor.

Durchfall- und Darmerkrankungen

Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und ggf. mit chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte, möglichst kohlensäurehaltige Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

Malaria

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Personen häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

In Bhutan besteht in Lagen unter 1700 Metern ganzjährig ein geringes bis mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen, besonders in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Das Risiko ist im südlichen Tiefland am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe ab. Die Distrikte Bumthang, Gaza, Haa, Paro und Thimphu gelten als malariafrei. Bei zirka 70 % der registrierten Malariafälle handelt es sich um Malaria tropica. Resistenzen gegen Chloroquin kommen vor.

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

-Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

-das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und

-das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

-der Aufenthalt in Mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen, siehe www.dtg.org, und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen und kann auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (Gonorrhoe, Syphilis, Hepatitis B, u. a.) schützen.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Bhutan in den südlichen Landesteilen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Bhutan nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Bhutan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. in Thimphu oder im Nachbarland Indien erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es möglicherweise resistente Tuberkuloseerreger auch in Bhutan. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Geographisch bedingte Erkrankungen

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z. B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet, Frühsymptome falsch gedeutet und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Eine zuverlässige Rettung aus Bergnot ist in Bhutan nicht gewährleistet. Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Trekking mitzuführen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Bhutan nicht regelmäßig durchgeführt. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht sicher gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist nicht überall existent. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Thimphu. Bei schweren Erkrankungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach New Delhi, Kalkutta oder Bangkok erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Bhutan mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen/ Tropenmediziner*innen/ Reisemediziner*innen persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Bhutan bewusst sein.

Wissenswertes

Ein kleines Bhutan-Glossar

Viele sehr bhutanspezifische Begriffe tauchen immer wieder in den Reiseverläufen auf. Zum besseren Verständnis: Dzongs sind Klosterburgen, Tsechus Klosterfeste, Lhakhangs Tempel, Pässe werden La genannt und Grabmonumente Chörten.

Ein offenes Wort

Reisen nach Bhutan erfordern von den Teilnehmern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft. Die Straßenverhältnisse sind vor allem nach dem Monsunregen schwierig. Zahlreiche Baustellen können den Reisekomfort erheblich mindern. Die Hotelkapazitäten in Bhutan sind vor allem während der Klosterfeste sehr knapp. In Einzelfällen kann es daher vorkommen, dass eine Gruppe auf zwei Hotels verteilt wird. Einzelzimmer sind nicht immer verfügbar. Generell entwickelt sich die Hotelsituation in Bhutan allerdings recht gut, sodass wir teilweise statt der im Katalog ausgeschriebenen Hotels kurzfristig auch andere Hotels buchen können.

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Goa, Park Hyatt*****

Hotelbebilderung

Lage: Ebenfalls im Süden Goas, ca. 30 km von der Hauptstadt Panjim entfernt, liegt eines der schönsten Hotels Goas am Strand von Arossim. Eingebettet in eine großzügige, tropische Gartenanlage, bietet das Hotel einen breiten und weißen Sandstrand und eine Atmosphäre von Entspannung und Luxus. Transferzeit zum Flughafen ca. 25 Minuten.

Einrichtungen: Verschiedene Restaurants und Bars bieten in außergewöhnlichem Ambiente indische, goanische und internationale Spezialitäten an. Dass Fisch und Meeresfrüchte besonders zu empfehlen sind, muss hier kaum hervorgehoben werden. Überall in der Anlage können Sie im Freien sitzen und das tropische Klima und die Abendbrise genießen. Im Palms, dem Open-Air-Dining-Restaurant, erleben Sie unvergessliche Stunden bei hervorragendem Essen.

Zimmer: Die 250 Zimmer verteilen sich auf verschiedene Gebäude im portugiesischen Pousada-Stil, die zwischen Lagunen und kleinen Wasserkanälen liegen. Somit genießt jedes Ausblick auf eine tropische Bepflanzung. Sie sind großzügig und luxuriös ausgestattet mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Safe, Föhn sowie Tee-/Kaffeekocher und haben entweder eine Terrasse oder einen Balkon. Unsere Preise basieren auf Zimmern der Kategorie "Park".

Sport und Freizeit: Zu den Freizeiteinrichtungen zählen Swimmingpool, Fitnesszentrum und Whirlpool. Am Strand gibt es zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. Der hauseigene Sereno Spa bietet alle Arten der ayurvedischen Massage an.

Ein Luxushotel der renommierten Hotelkette an einem traumhaften Strand.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab Delhi/bis Mumbai pro Person ab € Saison: A* B*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 925 970
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 1530 1605
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 180 195
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 360 385
Saisonzeiträume Übersicht
A:
10.01.2019–30.09.2019
B:
01.10.2019–05.01.2020

Goa, Zuri White Sands Resort*****

Hotelbebilderung

Lage: Im Süden Goas, direkt am langen, palmengesäumten Sandstrand von Varca, 40 km von der Hauptstadt Panjim entfernt, liegt die in dörflichem Stil erbaute Resortanlage mit ihrem ausgedehnten Garten. An die großzügige Poollandschaft und einen Palmengürtel schließt sich der weiße Sandstrand an. Die Transferzeit zum Flughafen beträgt ca. 40 Minuten.

Einrichtungen: Im hellen Waterfalls Café werden rund um die Uhr kleine internationale Gerichte serviert. Im Restaurant Flavours haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Spezialitäten des Subkontinents. Auf der luftigen Terrasse mit Pool und Strandblick lässt es sich wunderbar dinieren. Eine alte Dhau, zu einer Taverne umgebaut, bietet bei frischem Fisch und erlesenen Weinen den wohl schönsten Platz am Strand für den Sonnenuntergang.

Zimmer: Das Hotel verfügt über 110 komfortable Zimmer, die sich über die weitläufige Anlage verteilen. Sie sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Safe, Föhn sowie Tee-/Kaffeekocher ausgestattet.

Sport und Freizeit: Zu den Freizeiteinrichtungen zählen eine große Swimmingpoolanlage, das Fitness- und Wellnesszentrum Ship Shape mit Jacuzzi, Whirlpool, Dampfbad und Sauna, in dem Sie auch Massageanwendungen buchen können, sowie eine Bowlingbahn, Wasserski und Windsurfen. Bootsausflüge können ebenfalls organisiert werden.

Ein gutes Hotel mit Flair.

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3 Tage ab Delhi/bis Mumbai pro Person ab € Saison: A* B*
Doppelzimmer/Gartenseite Halbpension 785 815
Einzelzimmer/Gartenseite Halbpension 1200 1245
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B*
Doppelzimmer/Gartenseite Halbpension 135 145
Einzelzimmer/Gartenseite Halbpension 250 265
Saisonzeiträume Übersicht
A:
10.01.2019–30.09.2019
B:
01.10.2019–22.12.2019

Mahabalipuram, Radisson Blu Resort Temple Bay****(*)

Hotelbebilderung

Lage: Ca. 65 km südlich von Chennai gelegen, befindet sich diese großzügige Resortanlage direkt am Strand von Mahabalipuram mit Blick auf den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Küstentempel. Die Transferzeit zum internationalen Flughafen von Chennai beträgt ca. 50 Minuten.

Einrichtungen: Im Restaurant Waters Edge in Poolnähe werden indische und internationale Speisen angeboten. Ein weiteres Restaurant mit herrlichem Meerblick befindet sich in Strandnähe. Eine kleine Bar mit Clubzimmer steht ebenfalls zur Verfügung, am Pool werden Snacks und Getränke serviert. Der Hauptpool zählt zu den größten Pools auf dem Subkontinent.

Zimmer: Die 144 Zimmer sind in frei stehenden Bungalows oder im Haupthaus untergebracht. Wir haben für Sie die Chalets mit Meerblick ausgewählt, die sich in unmittelbarer Nähe zum Infinity-Pool befinden. Sie sind mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Safe, Föhn und Tee-/Kaffeekocher sowie Balkon oder Terrasse ausgestattet.

Sport und Freizeit: Im großzügigen Swimmingpool lässt es sich herrlich entspannen, und im Ayurvedazentrum und im Spa werden verschiedene Anwendungen angeboten. Der lange Sandstrand lädt zu Spaziergängen ein oder zu einem Bummel zum nahe gelegenen Zentrum Mahabalipurams.

Ein gut geführtes Badehotel in traumhafter Kulisse.

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3 Tage ab Delhi/bis Chennai pro Person ab € Saison: A* B*
Doppelzimmer Halbpension 805 820
Einzelzimmer Halbpension 1170 1230
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B*
Doppelzimmer Halbpension 120 125
Einzelzimmer Halbpension 205 225
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.01.2019–20.12.2019
B:
21.12.2019–10.01.2020