Westafrika Benin – Togo – Ghana

Benin, Ghana, Togo

Übersicht

  • Eine Studienreise mit ethnologischem Schwerpunkt durch Benin, Togo und Ghana
  • Rundreise in kleiner Gruppe von Cotonou nach Accra
  • Mit Vorführung afrikanischer Tänze und Besuch einer Voodoozeremonie
  • Übernachtungen in bewährten, an einzelnen Tagen auch einfacheren Hotels

Der Rhythmus der Trommeln wird schneller und schneller, der Tänzer windet sich in Trance, die Seele verlässt seinen Körper. Wir schauen und staunen. Westafrika, die Heimat der Voodooreligion, ist voller Geheimnisse. Die wir gar nicht alle lüften wollen. Niemanden lässt diese Studienreise durch Ghana, Togo und Benin – von der Goldküste am Atlantik bis ins staubtrockene, tiefschwarze Herz Afrikas – unberührt. Ein Maskenspektakel, ein Feuertanz oder Rituale am mächtigen Fetisch von Dankoli gehen unter die Haut; eine Begegnung mit Frauen, die als Hexen gebrandmarkt wurden, entführt in eine fremde, archaische Welt. Vielleicht treffen wir sogar einen König – viele stolze, schöne Menschen auf jeden Fall.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 16.02.2018: Auf nach Afrika!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und Flug über Brüssel nach Cotonou, der Hauptstadt von Benin (Flug ab Brüssel mit Brussels Airlines via Abidjan, Flugdauer ca. 9 Std.). Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel.

(A)

2. Tag, Samstag, 17.02.2018: Pfahlbaudorf Ganvié

Ruhig gleiten die Kanus über den Lac Nokoué und bringen Männer zum Fischen, Frauen zum Markt, Kinder zur Schule. Rund 25000 Angehörige des Volkes der Tofinou leben in Ganvié, der größten Pfahlbausiedlung Afrikas, nach alten Traditionen. Wir gleiten ein Stück mit, bevor wir mit dem Bus nach Ouidah fahren, der afro-portugiesischen Hafenstadt und Wiege des Voodoo. 60 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Hotel nicht weit vom Strand.

(F/A)

3. Tag, Sonntag, 18.02.2018: Voodoozauber in Ouidah

Gegenüber der katholischen Kathedrale liegt der Schlangentempel, in dem Voodooanhänger Pythons als Fetische verehren und Ihre Reiseleiterin Brücken zwischen den Glaubenswelten Afrikas schlägt. Dann folgen wir dem ehemaligen Weg der Sklaven vom portugiesischen Fort zum Strand, wo sie ihre lange Reise in die Neue Welt begannen. Extra Tour Nachmittags rufen uns die Trommeln zum Zangbeto-Tanz. Immer schneller wirbelt der Voodootänzer – angefeuert von Zuschauern und Trommeln – mit seiner Ganzkörpermaske aus buntem Stroh, bis er schweißgebadet in Trance zu Boden sinkt. Ein Spektakel, das uns sprachlos zurücklässt.

Auch in Westafrika bietet Ihnen Studiosus von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu verbringen. Alternativ zur Stadtbesichtigung können Sie den Vormittag auch im Hotel verbringen, sich im Spa verwöhnen lassen oder sich bei einer Kanupartie körperlich kräftigen. Die Voodoozeremonie am Nachmittag sollten Sie aber auf keinen Fall versäumen.
(F/A)

4. Tag, Montag, 19.02.2018: Abomey - Könige als Sklavenhändler

Im Königspalast von Abomey (UNESCO-Welterbe) zeugen Throne, Waffen, Kultgerät vom einstigen Wohlstand. Der auf Blut gebaut war: Die Dahomey-Könige waren gefürchtete Sklavenhändler in portugiesischen Diensten. Auch in Dassa finden wir später Spuren eines alten Königreichs und spazieren zum Begräbnisplatz der Könige. Fahrtstrecke 200 km.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 20.02.2018: Der mächtige Fetisch von Dankoli

Auf den ersten Blick nur ein stinkender Müllhaufen aus Schlangenhäuten, Hühnerfedern, Knochen, verwesendem Fleisch und dem Blut geopferter Tiere. Für Voodoogläubige der mächtigste Fetisch Westafrikas. Pilger drängen sich, um die Geburt eines Kindes, gute Schulnoten oder eine reiche Ernte zu erbitten, rammen Holzpflöcke in den Fetisch, vergießen Schnaps, Palmöl und Blut. Ein archaisches Spektakel. Bei Pira überqueren wir die Grenze nach Togo. Abends werden wir in Sokodé zum Feuertanz erwartet. Zum Rhythmus der Musik tanzen Männer in Trance durchs Feuer, schlucken glühende Kohlen – ohne Brandwunden, ohne Schmerzen. Autosuggestion, Magie oder tatsächlich die Kraft des Fetischs – was macht sie unverwundbar? 230 km. Sehr einfaches Hotel.

(F/A)

6. Tag, Mittwoch, 21.02.2018: Lehmburgen im Land der Tamberma

Zwischen riesigen Baobab-Bäumen verstecken sich im Land der Tamberma die Dörfer. Die Gehöfte – Schicht für Schicht aus Lehm erbaut – ähneln mit ihren Ecktürmen wehrhaften mittelalterlichen Burgen. Furchteinflößende phallische Fetische schützen die Eingangstüren, die sich für uns öffnen. Die Bewohner erzählen – vielleicht bei einem Glas Hirsebier – von der Kosmologie ihrer Gehöfte, die Viehstall, Getreidespeicher, Wohnort der Großfamilie und Ahnenschrein in einem sind. Meisterwerke afrikanischer Architektur sowieso. Übernachtung in Kara. 170 km.

(F/M/A)

7. Tag, Donnerstag, 22.02.2018: Ein Hexendorf in der Savanne

Über die Grenze nach Ghana. Immer noch das Musterland Westafrikas in Sachen Demokratie, Korruptionsbekämpfung und Schutz der Minderheiten? Vom Ghana der Gegenwart erzählt Ihre Reiseleiterin unterwegs. In abgeschiedenen Savannenlandschaften leben die Dagomba in runden Lehmhütten. Herausragend: das Haus des Stammeshäuptlings, wo der Rat der Ältesten tagt. Hexenverfolgung im 21. Jahrhundert: Frauen, die man als Hexen brandmarkte und aus ihren Heimatdörfern vertrieb, erzählen bewegend vom Leben in der Verbannung. Und von der Hoffnung auf die Reinigung ihrer Seelen. Unser Tagesziel: Tamale. 260 km.

(F/A)

8. Tag, Freitag, 23.02.2018: Auf dem Pilgerweg zur Orakelhöhle

Zu Fuß erkunden wir die wilde Granitlandschaft des Hochplateaus von Tongo. In einer Orakelhöhle suchen die Menschen Antworten auf wichtige Lebensfragen. Männer können das Heiligtum in Begleitung von Priestern mit nacktem Oberkörper betreten. Ganz in der Nähe faszinieren die Häuser der Talensi aus Lehm und Holz, in denen bis zu 60 Menschen leben. 180 km. Zwei Übernachtungen in Bolgatanga.

(F/A)

9. Tag, Samstag, 24.02.2018: Kunst in Lehm

Ein Ausflug führt uns aufs Land. Bei den Gurunsi herrscht strenge Arbeitsteilung: Die Männer sind Architekten der Lehmhäuser, die Frauen zuständig für Kunst am Bau. Ihre Wandfresken aus Naturfarben in Rot, Schwarz und Weiß beeindruckten schon Stararchitekt Le Corbusier. 100 km.

(F/A)

10. Tag, Sonntag, 25.02.2018: Baukunst ohne Grenzen in Wa

Wie sieht die Zukunft der Völker Westafrikas aus? Opfert die junge Generation die uralten Traditionen ihrer Vorfahren und nimmt eine Abkürzung in die Moderne? Ein Thema auf der langen Fahrt nach Wa, wo sich einst wichtige Handelswege kreuzten. Heilige Männer, Händler und Geschichtenerzähler importierten die Baukunst der Sahelzone. Das schönste Beispiel: der Königspalast. Vielleicht ist der König ja zu Hause – dann kann er selbst vom königlichen Alltag erzählen. 290 km. Zwei Übernachtungen in Wa.

(F/A)

11. Tag, Montag, 26.02.2018: Ausflug zu den Lobi

Rund um einen Kornspeicher bauen die Lobi im Norden Ghanas ihre Häuser – kleine, von starken Mauern umgebene Festungen aus Lehm. Im Inneren mystische Dunkelheit, kaum ein Sonnenstrahl erhellt den Raum. Renommee genießen die Lobi als Künstler: Musiker glänzen auf dem Balafon, einem Xylophon mit Kalebassen, und Sammler afrikanischer Kunst zahlen stolze Preise für die archaischen Lobi-Skulpturen. 150 km.

(F/A)

12. Tag, Dienstag, 27.02.2018: Auf der Karawanenstraße nach Kumasi

Auf staubigen Straßen zogen einst endlose Karawanen aus Djenné oder Timbuktu, den Handelszentren des sudanesischen Königreichs, zu den Goldminen von Kumasi. Moscheen im sudanesischen Stil erzählen von erfolgreichen Handelsbeziehungen. Heute boomt in Kumasi der Handel mit Fußballern, denn die Kicker aus Westafrikas Fußballhauptstadt sind richtig gut. 430 km. Zwei Übernachtungen in Kumasi.

(F/A)

13. Tag, Mittwoch, 28.02.2018: Kumasi – spirituell und geschäftig

Kumasi ist spirituelles Zentrum des mächtigen Volks der Ashanti, und bis heute mischen die Könige in der Landespolitik kräftig mit. Ein Magnet für Händler: der wohl größte Markt Westafrikas. Neben Obst und Gemüse stapelt sich Kunsthandwerk, und flinke Schneider verarbeiten farbenfrohe Stoffe zu Kleidungsstücken, die von afrikanischer Lebensfreude zeugen. Am Nachmittag erleben wir – wenn möglich – eine traditionelle Bestattung. Keine traurige Angelegenheit, sondern ein buntes, fröhliches Fest. Schließlich wird der Verstorbene durch die Zeremonie zum verehrten Ahnen befördert. Extra Tour

Wem die Stadt Kumasi zu heiß und zu hektisch ist, dem bietet sich die Gelegenheit zu einem Ausflug zum beschaulichen Lake Bosumtwi, der durch einen Meteoriteneinschlag entstand und den Ashanti heilig ist. Am Ufer gibt es ein kleines Hotel mit Restaurant, und Sie können sogar gefahrlos im See baden.
(F/A)

14. Tag, Donnerstag, 01.03.2018: Fischerdorf Elmina

In Elmina handelten Portugiesen und Holländer mit Gold, Elfenbein und wohl auch Sklaven. Daran erinnert die Festung (UNESCO-Welterbe), das älteste europäische Bauwerk Afrikas. Bunte Fotomotive der Jetztzeit: die Fischerboote am Strand. Sehenswert auch die Altstadtgassen, durch die heute wieder ein Hauch der alten, geschäftigen Zeiten weht. Dann lockt in Anomabo unser Hotel am Palmenstrand. 270 km.

(F/A)

15. Tag, Freitag, 02.03.2018: Accra - das moderne Afrika

Die Hauptstadt Accra spiegelt den rasanten Aufschwung Ghanas der letzten Jahre wider: Glaspaläste glitzern neben den traditionellen Werkstätten der Handwerker. Nach einem Spaziergang im Altstadtviertel Jamestown treffen wir die weithin bekannten Sargschreiner der Stadt. Die Särge in Form von Tieren, Autos und Flugzeugen sind Statussymbole für Einheimische, aber auch längst beliebte Exportprodukte. 150 km. Nach dem Abendessen Fahrt zum Flughafen und Flug mit Brussels Airlines nach Brüssel (nonstop, Flugdauer ca. 6,5 Std.).

(F)

16. Tag, Samstag, 03.03.2018: Back home!

Morgens Landung in Brüssel und Anschluss zu den anderen Orten.

A: Abendessen F: Frühstück M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
16.02.–03.03. 4575(ca. 5164 CHF) 5175(ca. 5842 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
02.11.–17.11. 4575(ca. 5164 CHF) 5175(ca. 5842 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
16.11.–01.12. 4575(ca. 5164 CHF) 5175(ca. 5842 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
21.12.–05.01. 4675(ca. 5277 CHF) 5275(ca. 5954 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 5.9.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Brussels Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Cotonou und zurück von Accra; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 225 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise mit landesüblichen Kleinbussen und Geländefahrzeugen (jeweils mit Klimaanlage)
  • 14 Übernachtungen in bewährten, teilweise einfacheren Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstück, 14 Abendessen im Hotel), 6 Mittagessen als Picknick unterwegs
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Bootsfahrt bei Ganvié
  • Voodoozeremonie in Benin, Feuertanz in Togo
  • Eintrittsgelder
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 215 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die nötigen Visa beantragt Studiosus nur für Deutsche sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 8 Wochen). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Ghana und Togo benötigen EU-Bürger und Schweizer jeweils ein Visum.

Für die Einreise nach Benin benötigen EU-Bürger und Schweizer ein elektronisches Visum. Das Visum wird als Einzelvisum von Studiosus Reisen beantragt und wird Ihnen bei den Reiseunterlagen in Form eines Ausdruckes beigelegt.

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Visabeantragung durch Studiosus

nur möglich für: - Togo/Benin: EU-Bürger und Schweizer

- Ghana: Deutsche und Gäste mit Wohnsitz in Deutschland*

erforderliches Reisedokument: Reisepass sowie Nachweis über eine gültige Gelbfieberimpfung

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 4 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 8 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.

diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- 1 ausgefüllter Visumantrag Togo

- 3 biometrische Passbilder

- Kopie des internationalen Impfpasses mit eingetragener

Gelbfieberimpfung

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

- Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch eine Kopie der

Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 50 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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* Österreicher und Schweizer müssen sich das Visum für Ghana bei der Botschaft in Bern selbst besorgen.

Passbilder:

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Wann erhalten Sie Ihren Pass zurück?

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Wichtige Informationen für Gäste, die sich Ihre Visa selbst besorgen:

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Wir schreiben Ihnen dann die kalkulierten Visagebühren gut. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten auch zu, wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Visaliste benötigen.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die nötigen Visa beantragt Studiosus nur für Deutsche sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 8 Wochen). Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Visumsantrag als download

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den Ländern, die Sie während Ihrer Reise besuchen, zu informieren. Anbei übersenden wir Ihnen die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Benin, Togo und Ghana. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch

Benin, Togo und Ghana gelten zurzeit als weitgehend stabil. Die lokalen Konflikte im Norden Ghanas, von denen das Auswärtige Amt in seinem Hinweis spricht, sind für unsere Route ohne Bedeutung, die Lage ist derzeit ruhig. Auch die Hinweise zu Überfällen auf Überlandstraßen sind für uns weniger akut, da solche Übergriffe in der Regel in den Nachtstunden erfolgen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, Menschenansammlungen und Demonstrationen, insbesondere in den urbanen Zentren, zu meiden. Bitte folgen Sie deshalb auch den Hinweisen Ihres Reiseleiters.

Auch wegen der Alltagskriminalität sollten Sie generell in den Großstädten vorsichtig sein und Stadtviertel, die als ¿no-go-areas¿ gelten, sowie politische Kundgebungen und ähnliche Menschenansammlungen meiden. In allen drei Ländern haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Generell fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements beobachten wir ständig die aktuelle Entwicklung. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 14. September 2017

Sicherheitshinweis

Benin

Unverändert gültig seit: 30. Juli 2018

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Ende Juni/Anfang Juli 2018 hat es bei Cobly und bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Fulani/Peul und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung gegeben. Es wird von mehreren Toten und ca. 3000 Vertriebenen ausgegangen. Reisenden wird geraten, bei Aufenthalten in dieser Region die lokale Sicherheitslage genau zu beobachten und gegebenenfalls Ansiedlungen der Peuls zu meiden.

Terrorismus

Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keine Hinweise auf Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese nicht völlig ausgeschlossen werden. Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit in Benin aufhalten bzw. einen Aufenthalt in Benin planen, werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Kriminalität

Seit Mitte 2017 wird im inneren Stadtgebiet von Cotonou vermehrt über Einbrüche berichtet. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen besteht die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von nächtlichen Fahrten auf den Motorradtaxis (SEMs) wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen der erhöhten Überfallgefahr dringend abgeraten. Dokumente sollten fotokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnten. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Raubüberfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein und insbesondere hier Nachtfahrten zu vermeiden

Vereinzelt kommt es außerhalb Cotonous zu bewaffneten Angriffen im Straßenverkehr (sog. „Carjacking“) und Überfälle auf Fahrzeuge aller Art – auch Reisebusse.

Von nächtlichen Überlandfahrten, dies gilt auch auf der Strecke Cotonou – Porto Novo, wird angesichts der besonders hohen Unfallgefahr, aber auch der Überfallgefahr, dringend abgeraten. Es wird grundsätzlich geraten, stets mit verriegelten Türen zu fahren.

Wegen des Risikos bewaffneter Überfälle wird von Reisen in den Naturschutzpark „W“ abgeraten. Auf nigerianischer und nigrischer Seite des Parks sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Gleiches gilt für die im Norden des Landes gelegene Ortschaft Ségbana und Umgebung.

Innerhalb Cotonous sollte in der Zeit nach 24 Uhr von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden.

Baden im Meer

Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.

Reisen über Land

Angepasste und vorsichtige Fahrweise ist bei Teilnahme im Straßenverkehr wegen der großen Unfallgefahr dringend geboten.

Unfälle von Motorradtaxis („Zemidjan“) sind aufgrund der technischen Mängel der Motorräder, der mangelnden Ausbildung und risikoreichen Fahrweise der Fahrer sowie der hohen Verkehrsdichte oft mit Personenschäden verbunden. Die überwiegende Zahl der Verkehrstoten in Benin sind Fahrer und Passagiere von Motorradtaxis. Es wird daher dringend geraten, bei notwendigen Fahrten mit „Zemidjans“ einen Schutzhelm zu tragen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Versorgung im NotfallReisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Sicherheitshinweis

Togo

Unverändert gültig seit: 26. April 2018

Aktuelle Hinweise

In Togo kann es weiterhin zu öffentlichen Kundgebungen bzw. Protesten durch die togoische Regierungspartei und die Opposition kommen. Demonstrationen haben in den letzten Monaten auch vereinzelte Todesopfer gefordert. Gewaltsame Ausschreitungen sind weiterhin nicht auszuschließen.Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein, die lokalen Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

KriminalitätDiebstähle, Taschendiebstähle, aber auch Raubdelikte sind im Großraum Lomé, auch gegen europäische Reisende, nicht auszuschließen.Am Strand ist außerhalb bewachter Abschnitte erhöhte Vorsicht geboten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte der Strandbereich gemieden und auch im Stadtbereich von Lomé auf Spaziergänge verzichtet werden.Straßenbauarbeiten und die dadurch verursachten Staus, werden gelegentlich zum Öffnen nicht verriegelter Autotüren und zu Diebstählen genutzt. Autotüren sollten daher immer verriegelt sein.Wegen Fußgängern und Tieren auf der Fahrbahn sowie oft fehlender Straßen- und Fahrzeugbeleuchtungen sind Nachtfahrten riskant und sollten möglichst unterlassen werden.Wertgegenstände (Bargeld, Schecks und Kreditkarten, Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Kameras etc.) sollten möglichst nicht außerhalb des Hotels mitgeführt werden. Wichtige Dokumente (insbesondere den Reisepass, von dem man eine Kopie haben sollte) sollten besonders diebstahlsicher am Körper getragen werden. Bei Überfällen wird dringend geraten, keine Gegenwehr zu leisten, die die Täter zu unkontrollierten Gegenreaktionen verleiten könnte.Bei einem Verkehrsunfall muss grundsätzlich die Polizei gerufen werden. Angesichts möglicher emotionaler Bedrohungen kann es sich empfehlen - unabhängig von der Verursacherfrage - nicht am Unfallort zu verbleiben, sondern sofort das nächste Polizeirevier anzufahren. Man sollte im Auge behalten, dass es sich um einen Unfall handeln könnte, der zu Straftaten genutzt wird.

KrisenvorsorgelisteDeutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter SicherheitshinweisEs wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Ghana

Unverändert gültig seit: 21. September 2018

Aktuelle Hinweise

Seit Anfang September 2018 ist die nördliche Grenzregion Ghanas von Überschwemmungen, die durch starken Regen und überlaufendes Wasser des Dammes Bagre im Nachbarland Burkina Faso hervorgerufen wurden, betroffen, es sind Todesopfer zu beklagen. Mit Einschränkungen im Verkehr muss gerechnet werden, weitere Überschwemmungen und Erdrutsche sind möglich.

Reisende sollten besonders vorsichtig sein und Anweisungen der lokalen Behörden Folge leisten.

Landes spezifische Sicherheitshinweise

In der Provinz Northern Region, Upper West and East, wird die Sicherheitslage durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Dadurch kann es auch zu einer Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage durch Schließung von Geschäften kommen. Insgesamt hat sich die Lage gebessert, jedoch ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten. Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden.

Bei Reisen in die Grenzregionen und in die Nachbarländer wird dringend empfohlen, die dort geltenden Reise- und Sicherheitshinweise sorgfältig zu studieren.

Kriminalität Ghana ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseland. Gleichwohl besteht die Gefahr, Opfer von Kleinkriminalität und Raubüberfällen mit Waffengewalt zu werden. Es ist daher Vorsicht geboten. Am Flughafen Kotoka, im Geschäftsviertel Osu , in den wohlhabenden Wohnbezirken Cantonments, Labone und Airport Residential Area werden Diebstahls- und Gewaltdelikte vermehrt in den frühen Abendstunden und Nachts registriert. Die Opfer werden dabei häufig mit einer Waffe bedroht. Widerstand gegen die Täter erhöht die Gefahr angegriffen und verletzt zu werden. Die Täter nutzen für diese Überfälle und die Flucht zumeist Motorräder.

Von Überlandfahrten bei Dunkelheit wird wegen der schlechten Straßen- und Verkehrsverhältnisse (unbeleuchtete und havarierte Fahrzeuge auf den Fahrbahnen) dringend abgeraten. Darüber hinaus besteht in dieser Zeit vor allem in den Regionen Upper West Region, Upper East Region und northern Region die Gefahr von Überfällen auf den Kraftfahrstraßen .

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Ghana

Aktuelle medizinische Hinweise

Lassa-Fieber

Der bereits im Dezember 2017 begonnene Lassafieber-Ausbruch in einigen Ländern Westafrikas hat jetzt sein erstes Todesopfer in Ghana gefordert. Der letzte größere Ausbruch dieses hämorrhagischen (Blutungen verursachende) Fiebers ereignete sich 2011 in der Ashanti- und Eastern Region.

Die Virusinfektion wird durch Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Nagetieren (einer bestimmten Spezies von Feldratten), hauptsächlich zerstäubter Rattenurin im Bereich der Rattenbiotope über die verletzte Haut, die intakte Schleimhaut oder als Aerosol über die Atemwege übertragen. Eine Ansteckung kann auch über die Nahrungszubereitung (die Ratte wird lokal gegessen) und durch kontaminierte Nahrungsmittel erfolgen.

Erkrankte Personen sind über alle Körperflüssigkeiten (Rachensekret, Speichel, Urin, Blut, Sperma) infektiös. Bei engem Krankenkontakt ist eine Ansteckung auch auf aerogenem Wege möglich, weshalb Erkrankte in Spezialeinheiten von Krankenhäusern isoliert werden sollen. Der größte Teil der Infektionen verläuft jedoch ohne klinische Symptome (asymptomatisch).

Eine Behandlung kann in der frühen Phase der Erkrankung mit speziellen antiviralen, lokal aber meist nicht verfügbaren Medikamenten erfolgen. Eine Impfung existiert nicht.

Vorsicht ist bei Reisen unter einfachen Bedingungen in den Ausbruchsgebieten geboten. Es sollte insbesondere der Kontakt zu medizinischen Einrichtungen gemieden und besonders Unterkunfts- und Nahrungsmittelhygiene beachtet werden.

Impfschutz

Ghana ist Gelbfieberendemiegebiet.

Das Gesundheitsministerium Ghanas hat zwölf Gelbfieberfälle mit drei Totesfällen seit Ende 2015 bestätigt. Betroffen sind vor allem die Distrikte Tain (Brong-Ahafo Region) und West Gonja (Northern Region).

Eine Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als 9 Monate vorgeschrieben, siehe auch www.who.int.

Eine einmalig durchgeführte Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise akzeptiert. Das Gesundheitsministerium Ghanas hat zwölf Gelbfieberfälle mit drei Toten seit Ende 2015 bestätigt. Betroffen sind vor allem die Distrikte Tain (Brong-Ahafo Region) und West Gonja (Northern Region).

Das Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. Polio, Masern, Mumps, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

Während der Trockenzeit (Dezember - April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.

Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.

Dengue-Fieber

Dengue kann landesweit durch tagaktive Mücken übertragen werden (unklare Dunkelziffer). Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s.u.,

Malaria

Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko (fast 100 % Malaria tropica durch Plasmodium falciparum) im gesamten Land. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin und Mefloquin auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) bei Aufenthalt im Freien Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS

Ca. 2% der erwachsenen Bevölkerung ist mit HIV infiziert. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Blutkontakt, z.B. Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v.a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten oft sporadisch auf und betreffen ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen. In Greater Accra ist es 2014 zu einem Choleraausbruch mit mehr als 28.000 Erkrankungen gekommen.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Bei relevanter Exposition (z. B. Arbeit in Krankenhäusern, Flüchtlingslagern, u. a.) kann eine Cholera-Schluckimpfung sinnvoll sein.

Nähere Informationen zur Erkrankung, Übertragung und Vorbeugung der Cholera finden sich im entsprechenden Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

Andere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. Volta-See und Volta-Fluss bei Ada, Boti Wasserfälle). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich vermieden werden.

Tollwut

Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Nach 2015 wurde erneut im August 2017 ein Todesfall bei einem Kind aus der Western Region gemeldet. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist im Regelfall nicht erhältlich.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Außerhalb der großen Zentren Kumasi und Accra fehlen vielerorts ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Accra ist zufriedenstellend. Die Stadt ist Sitz einer Regionalärztin des Auswärtigen Amtes und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind überall englisch sprechende Ärzte fast aller Fachrichtungen in den großen Krankenhäusern und im privaten Sektor vorhanden.

Planbare Operationen sollten in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen einzelne Privatkliniken, in schweren Fällen das 37, Military Hospital (auch intensivmedizinische Betreuung) und die Herz-Thorax-Chirurgische Abteilung der Universitätsklinik Korle-Bu in Accra (auch intensivmedizinische Betreuung) in Betracht.

Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Accra haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, z.T. britischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.

Touristen, die nach Ghana kommen, sollten einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung haben. Bei Langzeitaufenthalt kann zudem lokal eine Mitgliedschaft beim deutsch geführten WEST AFRICAN RESCUE Ambulanzservice empfehlenswert sein.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

- auf die direkte Einreise aus Deutschland nach Ghana, insbes. für längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Die Informationen können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

(Unverändert gültig seit: 21. September 2018)

Togo

Aktueller Hinweis

Lassa-Fieber

Nachdem 2016 erstmalig Fälle von Lassa-Fieber in Togo registriert wurden, sind 2017, bis Anfang März, im District de l'Oti (Région des savanes) wieder einige Fälle mit Todesfolge aufgetreten.Lassa-Fieber gehört zur Gruppe der sog. hämorrhagischen (Blutung verursachenden) Fieber. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Ausscheidungen bestimmter infizierter Nagetiere (Mastomys natalensis) z. B. über kontaminierte Nahrung oder aerogen über zerstäubten Urin übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch über Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten ist möglich. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild. Mögliche Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen. In etwa 20 % der Fälle kommt es zu schwerwiegenderen Problemen bis hin zu neurologischen Erscheinungen (z. B. Taubheit) und Multiorganversagen. Eine Behandlung mit dem virushemmenden Medikament Ribavirin sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Eine wirksame Impfung existiert nicht.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Nachrichtenlage zu verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Vorsicht ist insbesondere bei Reisen unter einfachen Bedingungen in ländlichen Gebieten angezeigt. Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in betroffenen Gebieten sind wenn irgend möglich zu vermeiden.

Impfschutz

Togo ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr, siehe auch www.who.int . Fünf labortechnisch bestätigte Fälle wurden zuletzt 2007 aus dem Distrikt Lacs im Süden und aus Kara gemeldet.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung ist bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll. 2016 wurden 1975 Fälle von Meningitis durch Meningokokken der Serogruppen W festgestellt, davon 12 Todesfälle. Im Jahr 2017 wurden bis zum 19. Februar 248 Fälle erfaßt (19 Tote). Betroffen waren die Région de Plateaux (85), Région centrale (50), Régon Kara (48) und die Région des Savanes (65). Der District d'Akebou (Grenze zu Ghana) meldete allein 78 Fälle mit 3 Toten.

Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.

Malaria

Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Togo. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land, im mittleren und nördlichen Teil des Landes saisonal mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit mit anschließender Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht- immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguani, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, eine Dunkelziffer wird vermutet. Das Virus wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. Im Krankheitsverlauf stehen Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund, in vielen Fällen tritt auch ein Hautausschlag auf. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit seltener Todesfolge auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.

Aufgrund der Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

130.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen wurden 2010 für Togo gemeldet. 3,5 % der erwachsenen Bevölkerung und über 50 % der Prostituierten waren HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v.a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten sporadisch aber nicht als Epidemie auf und betreffen meist ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen, z.B. geprägt durch Knappheit an sauberem Wasser. Das selbst in urbanen Zentren kaum vorhandene sanitäre Abwassersystem, trägt zur Verbreitung der Durchfallerkrankungen bei. Die Krankenhäuser CHU Sylvanus Olympio und Hôptial secondaire de Bè in Lomé sowie das CMS in Atakpame (in Zentraltogo) sind spezialisierte Einrichtungen zur Behandlung dieser Krankheiten.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Lac Togo). Es kann (selten) zu schweren Verläufen mit Befall von Leber, Gehirn und Rückenmark kommen. Baden im Süßwasser (in Seen aber auch in langsam fließenden Flüssen) sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Tollwut

Wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher in Togo nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist wenn überhaupt sehr begrenzt erhältlich.

Milzbrand (Anthrax)

Im Norden des Landes kommt es seit Jahren immer wieder zu Infektionen mit Milzbrand. Prinzipiell ist das eine bakterielle Erkrankung, die Tiere betrifft (v. a. Ziege, Schafe, Kühe).

Ende Januar 2014 sind wieder Erkrankungen von Tieren im Norden Togos (Canton de Natarè, préfecture de Kpendjal/Région des Savanes) ca. 650 km nördlich von Lomé beschrieben worden.

Die Infektion von Menschen erfolgt meist über Kontakt verletzter Haut zu an Milzbrand erkrankten oder verendeten Tieren (Hautmilzbrand) oder (selten) durch Essen von infiziertem und nicht ausreichend gegartem Fleisch erkrankter Tiere (Darmmilzbrand).

Sehr selten ist auch der gefährliche Lungenmilzbrand durch Einatmen infizierter Sporen.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist unwahrscheinlich.

2006 und 2008 kam es jeweils zu einem Todesfall bei Trommelbauern in Europa, die sich an infizierten Fellen aus Afrika angesteckt hatten.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt. Die ärztliche Versorgung in Lomé ist zwar begrenzt, aber es sind französisch sprechende Fachärzte vieler Fachrichtungen vorhanden. Einzelne Ärzte sprechen deutsch.

Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur wenige Privatkliniken in Lomé in Betracht. Ein zuverlässiger Ambulanzdienst existiert nicht.

Die Apotheken in Lomé haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.

Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen häufig Vorkasse. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen.

Lassen Sie sich - auch wenn Sie aus anderen Regionen über Tropenerfahrung verfügen - vor einer Reise nach Togo durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

(Unverändert gültig seit 13. Dezember 2017)

Benin

Aktuelle Hinweise

Seit Januar 2016 sind in Benin mehr als 70 Lassavirusinfektionen verzeichnet worden. Ein neuerlicher Ausbruch mit ca. 5 Infizierten wurde im Januar 2018 festgestellt. Betroffen ist vor allem Borgou (aber auch la Donga, Collines, l'Ouémé, le Plateau und le Littoral).

Lassa-Fieber gehört zur Gruppe der sog. hämorrhagischen (Blutung verursachenden) Fieber. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die durch Kontakt mit Ausscheidungen infizierter Nagetiere z. B. über kontaminierte Nahrung oder aerogen über zerstäubten Urin übertragen wird. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch über Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten ist möglich. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild. Mögliche Symptome sind Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- und Muskelschmerzen. In etwa 20 % der Fälle kommt es zu schwerwiegenderen Problemen bis hin zu neurologischen Erscheinungen (z. B. Taubheit) und Multiorganversagen. Eine Behandlung mit dem virushemmenden Medikament Ribavirin sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Eine wirksame Impfung existiert nicht.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Nachrichtenlage zu verfolgen und sich von sichtbar Kranken fernzuhalten. Vorsicht ist insbesondere bei Reisen unter einfachen Bedingungen angezeigt. Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche in betroffenen Gebieten sind wenn irgend möglich zu vermeiden.

Nähere Informationen zur Erkrankung, Übertragung und Vorbeugung des Lassa-Fiebers finden sich im entsprechenden Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts.

Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen älter als 1 Jahr zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert. Die WHO-Empfehlung der einmaligen Impfung für eine lebenslange Immunität ist möglicherweise noch nicht an allen Grenzen umgesetzt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.

Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.

Der Nachweis einer Choleraimpfung wird gelegentlich bei Einreise über Land oder aus einem Land mit Choleraausbrüchen verlangt.

Malaria

Es besteht ganzjährig im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft diese gefährliche Malaria bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Eine Malariaerkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung bei einem geeigneten Mediziner mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird für Benin dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxyzyklin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen. Aufgrund der Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

HIV/AIDS

Die Prävalenz von HIV in der Altersgruppe der 15 bis 49 jährigen beträgt etwa 1,1%. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, insbesondere immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Eine Infektion sollte nicht leichtfertig in Kauf genommen werden, da es (selten) zu schweren Krankheitsverläufen mit Befall von Leber, Gehirn oder Rückenmark kommen kann.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Land entspricht sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor bei weitem nicht europäischen Standards. Die medizinische Notfallversorgung ist - auch in größeren Städten - nicht sichergestellt. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe auch www.dtg.org/ oder www.frm-web.de

(Unverändert gültig seit 16. Februar 2018)

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

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Tel.: (03018) 17-2000

Fax: (03018) 17-51000

Gelbfieberimpfung

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Im Falle einer Impfunverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Choleraimpfung für Benin

Das Auswärtige Amt informiert in seinen Gesundheitshinweisen zu Benin darüber, dass bei Einreise über Land gelegentlich der Nachweis einer Choleraimpfung verlangt wird. Wörtlich schreibt das Auswärtige Amt: „Der Nachweis einer Choleraimpfung wird gelegentlich bei Einreise über Land oder aus einem Land mit Choleraausbrüchen verlangt.“ Wie uns die örtliche Agentur mitteilte, ist eine Cholera-Impfung gesetzlich nicht vorgeschrieben und bei vergangenen Gruppen gab es bislang keine Probleme.

Cholera ist eine Krankheit, die die ärmsten Bevölkerungsschichten trifft, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Für Reisende aus Europa besteht in der Regel keine Infektionsgefahr.