Karibik-Kreuzfahrt mit USA-Südstaaten

Bahamas, Barbados, Martinique, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, USA

Übersicht

Das Vorprogramm ist hier schon fast so spannend wie die Kreuzfahrt selbst: Entdecken Sie die Südstaatenschönheiten Charleston und Savannah, Miami, die Everglades. Dann bringt Sie die Koningsdam in die Karibik, wo Rum und Zuckerrohrplantagen, Vulkane und Kolonialstädte auf Sie warten.

Route

1. Tag, Mittwoch, 01.11.2017: In die Südstaaten

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Lufthansa nach Chicago (Flugdauer ca. 9,5 Std.) und abends weiter nach Charleston (Umsteigezeit ca. 3,5 Std., Flugdauer ca. 2,5 Std.). Zwei Übernachtungen in Charleston.

2. Tag, Donnerstag, 02.11.2017: Südstaatenflair in Charleston

Charleston, malerisch am Atlantik gelegen, gilt als Perle des Südens. Riesige Baumwollplantagen im Umland und die rücksichtslose Ausbeutung von Sklaven legten den Grundstein für den einstigen Reichtum der Stadt. Freuen Sie sich auf ein erstes Highlight Ihrer Reise am Nachmittag: den Spaziergang durch den historischen Distrikt. Blühende Magnolien, Kamelien und Azaleen rahmen die repräsentativen Stadthäuser der ehemaligen Plantagenbesitzer ein.

3. Tag, Freitag, 03.11.2017: Savannah, Georgia

"Georgia on My Mind": Unsere Reise gen Süden führt uns nach Savannah - einer Southern Belle mit verwunschenen Plätzen, Villen aus Pflanzertagen und mit Spanish Moss behangenen Eichen. Der Niedergang des Alten Südens scheint gestoppt, wir blicken auf liebevoll restaurierte Fassaden der alten Antebellum-Häuser mit ihren prachtvollen Veranden und schmiedeeisernen Balkongittern. Das lockt Hollywood! Tom Hanks alias Forrest Gump saß z. B. auf einer Bank am Chippewa Square und wartete auf den Bus. 180 km.

4. Tag, Samstag, 04.11.2017: Sunshine State Florida

An der Atlantikküste entlang geht es nach St. Augustine im Sonnenstaat Florida. 290 km. Hier vermutete der spanische Konquistador Ponce de León die "Quelle der ewigen Jugend" - jung ist St. Augustine aber nun wirklich nicht. Im Gegenteil: Spanische Namen auf den Straßenschildern und alte Casas mit gusseisernen Toren, durch die man in schattige Innenhöfe tritt, erinnern daran, dass spanische Siedler den Ort schon im 16. Jahrhundert gründeten. Mit Ihrem Reiseleiter erkunden Sie die schönsten Winkel der Altstadt, vom Bollwerk des Castillo de San Marcos bis zum Casa-Monica-Hotel. Gehen Sie am Abend doch in den Bars der St. George Street der Frage nach, warum Blue Margaritas und Mojito Martinis die Lieblingsdrinks der Einheimischen sind.

5. Tag, Sonntag, 05.11.2017: Cape Canaveral

Der Interstate Highway 95 führt uns weiter nach Süden. Unser Ziel? Das Kap der Schilfpflanzen! Auf Spanisch kommt uns das dann schon bekannter vor: Cape Canaveral. 200 km. Am berühmten Weltraumbahnhof der NASA starteten schon die bemannten Apolloflüge und später dann die Space-Shuttle-Missionen. Heute heben vom Kennedy Space Center Raketen mit Satelliten in den Himmel ab. Wir schauen uns die Raumfähre Atlantis ganz aus der Nähe an. Ihre letzte Mission endete im Jahr 2011. Vom Kennedy Space Center ist es nur ein Katzensprung nach Cocoa Beach. Übernachtung in einem Hotel direkt am Strand, hinein in die Wellen!

6. Tag, Montag, 06.11.2017: Miami - Tor zur Karibik

Mittags erreichen wir Miami, bunte Metropole Südfloridas und Tor in die Karibik - nirgendwo sonst gibt es diese Mischung aus amerikanischen, hispanischen und kreolischen Einflüssen. Am Ocean Drive bewundern wir die pastellfarbenen Schönheiten des Art-déco-Viertels und in Little Havana wird Ihnen manches spanisch vorkommen. Nutzen Sie den Rest des Nachmittags für einen individuellen Bummel durch Downtown oder für ein Bad im Pool Ihres Hotels.

7. Tag, Dienstag, 07.11.2017: In die Everglades

An der Südspitze der Florida-Halbinsel liegt die faszinierende Naturlandschaft der Everglades (UNESCO-Welterbe). Irgendwie beängstigend, dass sich unweit der Millionenmetropole Miami Alligatoren und Schlangen in den Sümpfen tummeln. Auf dem Propellerboot rattern wir am Nachmittag gemütlich bis rasant über die Wasserarme. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, geht es zurück nach Miami Beach.140 km.

8. Tag, Mittwoch, 08.11.2017: Von Miami zum Kreuzfahrtschiff

Vormittags haben Sie Zeit, das entspannte Flair Miamis noch einmal auf eigene Faust zu genießen. Dann fahren wir nach Fort Lauderdale, wo wir nachmittags an Bord der MS Koningsdam gehen. 60 km. Elf Übernachtungen in der gebuchten Kabinenkategorie.

9. - 10. Tag, Do, 09.11.2017 - Fr, 10.11.2017: Entspannung auf See

Genießen Sie das Kreuzfahrtambiente der MS Koningsdam und machen Sie sich mit den vielfältigen Bordeinrichtungen vertraut. Auf dem weitläufigen Lidodeck finden Sie bequeme Stühle zum Entspannen, Lesen und Sonnen. Und halten Sie Ausschau nach Captain Jack Sparrow - der erfolgreichste Pirat Hollywoods segelt noch immer.

11. Tag, Samstag, 11.11.2017: Karibisches Nationengemisch

Am Morgen legen wir in Philipsburg auf St. Maarten an. Hier erwartet uns ein bunter Nationenmix. St. Maarten ist niederländisch, St. Martin französisch, zwei Länder teilen sich eine kleine Insel - und das schon seit 1648. Wenn das doch immer so einfach wäre ... Was ist hier das Geheimnis? Wenn wir nach unserer Rundfahrt über beide Teile der Insel am Strand relaxen, sind wir schlauer.

12. Tag, Sonntag, 12.11.2017: Traumhaftes St. Lucia

Den Postkartenblick auf den Gros Pitons von St. Lucia, den Zuckerhut der Karibik, erleben wir heute auf unserer Inseltour. Die Vorherrschaft über die Insel wechselte häufig zwischen England und Frankreich. Nach einem kreolischen Mittagessen wird's vulkanisch: Wir sehen die Sulphur Springs und fahren in den Krater des weltweit einzigen "Drive-In-Vulkans". Den erlebnisreichen Tag rundet ein Besuch im Botanischen Garten an den Diamant-Wasserfällen ab. Zum Abschluss genießen wir von Bord das Panorama der Bucht von Soufrière, der alten französischen Hauptstadt der Insel.

13. Tag, Montag, 13.11.2017: Barbados

Wir erkunden mit unserem Studiosus-Reiseleiter die Insel. Auf unserer Rundfahrt besuchen wir die Sunbury Plantation mit ihrem feudalen Herrenhaus. Zuckeranbau und Sklaverei beeinflussten über die Jahrhunderte maßgeblich die Inselgeschichte. Mittags erwarten uns landestypische Speisen vom Bajan-Buffet. Freuen Sie sich auf leckere Fisch- und Lammgerichte und Kreationen aus Brotfrucht, Papaya, Mango oder Maniok.

14. Tag, Dienstag, 14.11.2017: Der beste Rum ...

... kommt aus Martinique, wenn Sie die Insulaner fragen. Die MS Koningsdam läuft die Hauptstadt Fort-de-France an. Unsere Rundfahrt führt uns nach Le Francois und in eine Rumdestillerie mit einem alten Herrenhaus. Im Norden der Insel bestaunen wir den tropischen Regenwald, dann stärken wir uns bei einem kreolischen Mittagessen. Wieder an Bord kreuzen wir am Vulkan Mont Pelée vorbei, der große Teile der Insel vor über 100 Jahren in Schutt und Asche legte.

15. Tag, Mittwoch, 15.11.2017: Kolonialcharme Westindiens

Westindischer Kolonialcharme empfängt uns am Vormittag auf St. Kitts. In der Nähe der kleinen Hauptstadt Basseterre besuchen wir die Festung Brimstone Hill (UNESCO-Welterbe) und die ehemalige Plantage Romney Manor. Gegen Mittag sind Sie wieder an Bord.

16. Tag, Donnerstag, 16.11.2017: Strandtag oder Shoppen?

In St. Thomas können Sie nach Lust und Laune shoppen. In den Gassen von Charlotte Amalie finden Sie alles, was das – hauptsächlich nordamerikanische – Kreuzfahrerherz begehrt. Oder Sie folgen Ihrem Reiseleiter mit dem Taxi auf einen halbtägigen Ausflug zum Traumstrand der Magens Bay auf der Nordseite der Insel. Die tief eingeschnittene Bucht gehört für viele zu den schönsten Stränden der Karibik.

17. Tag, Freitag, 17.11.2017: Seetag

Entspannung auf See.

18. Tag, Samstag, 18.11.2017: Bahamas

Morgens erreichen wir Half Moon Cay/Bahamas, die private Trauminsel der Reederei. Schnorcheln, sonnen und Strandbarbecue stehen auf dem Programm.

19. Tag, Sonntag, 19.11.2017: Ausschiffung in Fort Lauderdale

Morgens Ankunft in Fort Lauderdale, Florida. Ausschiffung und Transfer nach Miami. Nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt oder abends nach München.

20. Tag, Montag, 20.11.2017: Zurück in Europa

Vormittags Ankunft in Frankfurt oder München und Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

Schiffsinformationen MS Koningsdam

Ärztliche Versorgung an Bord

Für Notfälle befindet sich eine Krankenstation mit Arzt und einer Krankenschwester an Bord. Behandlungen werden Ihnen gemäß den üblichen Honoraren in Rechnung gestellt. Nehmen Sie bitte auf jeden Fall Ihre persönlichen Medikamente im Handgepäck mit, ebenso Mittel gegen Kreislauf- und Magenbeschwerden, Seekrankheit (Vorschlag: chemiefreie Ingwerpräparate) und Sonnenbrand.

Bordsprache

Die Bordsprache ist Englisch.

Bordwährung

Die Währung an Bord ist der US-Dollar. An Bord benötigen Sie kein Bargeld. Es wird für Sie ein Konto eingerichtet, das am Ende der Kreuzfahrt an der Rezeption beglichen wird. Es werden alle gängigen Kreditkarten, USD-Reiseschecks sowie Bargeld akzeptiert. Sobald Sie an Bord gegangen sind, wird ein Betrag für die Erstzulassung von 60 USD pro Person für jeden Tag Ihrer Kreuzfahrt auf Ihrer Kreditkarte einbehalten. Bei der Bargeldoption müssen Sie genug Bargeld mitbringen, um die Kontohinterlegung von 60 USD pro Person und Tag abzudecken. Falls Sie dies nicht tun, kann Ihnen die Einschiffung verweigert werden. Der nicht genutzte Teil der Bareinlage wird Ihnen am Ende der Kreuzfahrt zurückerstattet. Reiseschecks können zur Entrichtung der Bareinlage am Empfang eingelöst werden. Persönliche Schecks werden an Bord nicht akzeptiert. Wenn Sie an Bord gehen, ist Ihr Konto aktiviert und Sie können sofort Käufe tätigen, indem Sie Ihren Gästeausweis vorzeigen und eine Quittung unterschreiben. An Bord ist kein Geldautomat verfügbar.

Essen und Trinken

Neben dem zweistöckigen Hauptrestaurant (zwei Tischzeiten, Studiosus reserviert die zweite Tischzeit um 20 Uhr) stehen noch weitere Restaurants (gegen Aufpreis) sowie weitere Speisemöglichkeiten an Deck zur Verfügung.

Mitnahme von alkoholischen Getränken an Bord

Jeder Gast über 21 Jahren darf zu Beginn der Reise eine Flasche Wein oder Champagner (bis zu 750ml) im Handgepäck mit an Bord nehmen. Für jede zusätzliche Flasche z.B. Wein oder Champagner, der in die Restaurants oder Bars mitgebracht wird, ist ein Korkgeld in Höhe von 18 USD zu entrichten. Bier, Wein in Kartons oder andere Spirituosen dürfen nicht an Bord gebracht werden.

Rauchen an Bord

Rauchen ist nur in den ausgewiesenen Raucherbereichen erlaubt. Zigaretten und Pfeife ist nur auf den Außendecks erlaubt, elektronische Zigaretten sind zudem in den Kabinen gestattet.

Freizeitgestaltung an Bord

Der Entspannung und Unterhaltung dienen eine Bibliothek, elegante Salons, eine mehrstöckige Show-Lounge, ein Nachtclub, ein Kino, ein Internetcafé, ein Casino, Sonnendecks mit drei Swimming- und fünf Whirlpools, ein Sportdeck mit Volleyball- und Basketballfeld sowie ein Spa- und Fitnesszentrum mit Sauna und einem Massage- und Schönheitssalon. Ebenfalls an Bord: zahlreiche Geschäfte.

Kabinen und Suiten

Alle Kabinen sind mit zwei Betten ausgestattet, die als Queensize-Betten stellbar sind (Pinnacle, Neptune- und Signature-Suiten sowie Veranda- Staterooms mit Kingsize-Betten). Die Kabinen verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, Fernseher mit Flachbildschirm, DVD-Player, Minisafe, Telefon sowie Bad mit Dusche/WC, Haartrockner und Bademantel.

Kleidung an Bord

Das tägliche Leben an Bord des Schiffes und in den Anlaufhäfen ist entspannt und zwanglos. Falls Sie auf dem Sportdeck joggen oder im Fitnesscenter trainieren möchten, bringen Sie Sportbekleidung mit. Zu Ihrem Schuhwerk sollten bequeme Spazierschuhe für Landausflüge sowie Sandalen oder Schuhe mit Gummisohle für Spaziergänge an Deck gehören. Die Abendbekleidung fällt in zwei Kategorien: formell und sportlich elegant. Unter sportlich elegant versteht man lange Freizeithosen und ein Freizeithemd oder einen Pullover für Herren bzw. einen Rock oder eine Hose und einen Pullover bzw. eine Bluse für Damen. An festlichen, formellen Abenden tragen Damen in der Regel ein Cocktail- oder Abendkleid und Herren ein dunkles Jackett, einen Anzug mit Krawatte oder einen Smoking. Auf Ihrer Reise an Bord der MS Koningsdam gibt es in der Regel zwei formelle Abende.

Stromspannung

Die Stromspannung beträgt 110 und 220 Volt.

Telefonieren an Bord

Ihre Kabine ist mit einem Telefon ausgestattet, mit dem Sie rund um die Uhr, weltweit telefonieren können (Preise finden Sie in Ihrem Kabinenhandbuch).

Der Einsatz von Mobiltelefonen für Anrufe ist ebenso möglich. Abhängig von Ihrem Telefonanbieter, bei dem Sie auch Informationen zu den Roaming-Gebühren erhalten, können Sie zudem Textnachrichten senden und empfangen. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Fax zu senden.

Internetzugang

Der kostenpflichtige Internetzugang ist über die Computerplätze an Bord möglich. Zudem können die Passagiere mit einem Laptop oder Smartphone auf dem gesamten Schiff über Hotspots auf das Internet zugreifen (kostenpflichtig).

Trinkgelder

Die Hotelservicegebühr für das Bordpersonal ist bei Studiosus bereits im Preis inklusive. Auf Getränkebestellungen an Bord wird eine pauschale Service-Gebühr von 15 Prozent berechnet, die automatisch auf Ihre Rechnung gebucht wird.

Wäscherei/Reinigung

Eine Wäscherei und ein Reinigungsservice sind an Bord vorhanden. Aus Sicherheitsgründen ist das Bügeln von Kleidung in der Kabine untersagt.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.11.–20.11. (ca. NaN CHF) (ca. NaN CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.11.–11.12. (ca. NaN CHF) (ca. NaN CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.10.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Kabinenplan-PDF zum Download

Hinweis: *Einzel- sind Zweibettkabinen zur Alleinbenutzung.

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen und somit bei dieser Reise nicht möglich.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) von Frankfurt nach Charleston und zurück von Miami; Zuschläge je nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 205 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Transfers/Ausflüge in landesüblichen Reisebussen
  • 7 Übernachtungen mit Frühstück in guten Hotels
  • Passage und 11 Übernachtungen mit Vollpension auf der Koningsdam in der gebuchten Kabinenkategorie
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • Obligatorische Servicegebühr an Bord der Koningsdam (138 $)
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • und außerdem: ein Abendessen sowie 2 Flaschen Wein pro Kabine in einem der Spezialitätenrestaurants auf der Koningsdam, Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Infopaket/Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-/Bahn- und Schiffsfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und ESTA-Genehmigung erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisestopp für Bürger bestimmter Staaten in die USA

Ein Einreiseverbot (¿Travel Ban¿) für Staatsangehörige von Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien ist nach einer Entscheidung des US Supreme Court in der Nacht zum 30. Juni 2017 teilweise in Kraft getreten. Nähere Einzelheiten finden sich u.a. auf der Webseite des US-Außenministeriums.

Von der Regelung nicht betroffen sind deutsche Staatsangehörige, die zusätzlich eine der vorgenannten Staatsangehörigkeiten besitzen (sogenannte Doppelstaater), sofern sie mit ihrem deutschen Pass und dem ggf. erforderlichen Visum reisen.

Das US-Heimatschutzministerium hat entschieden, ein sog. ¿Laptop-Verbot¿ auf Flügen aus Europa in die USA vorerst nicht einzuführen, dabei aber strengere Sicherheitskontrollen für alle Direktflüge in die USA angeordnet. Auch deutsche Abflugorte sind von dieser Regelung betroffen und es muss mit erhöhten Wartezeiten gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig am Abflugort zu sein und im Zweifelsfall direkten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen.

Es wird empfohlen, die Entwicklung der Einreisebestimmungen in den Medien und in diesen Reise- und Sicherheitshinweisen zu verfolgen. Reisende müssen in jedem Fall derzeit mit verstärkten Kontrollen und Befragungen bei der Einreise rechnen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht wie üblich im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

Erstes Hotel in den USA

Die Adresse des ersten Hotels in den USA lautet:

Courtyard By Marriott

Historic District

125 Calhoun Street

29401 CHARLESTON, SC

USA

Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

Einreisebestimmungen in die USA und Karibik

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (roter Europapass), der mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein muss.

Der vorläufige maschinenlesbare deutsche Reisepass (grün) wird nicht mehr für die visumfreie Einreise in die USA anerkannt. Das Visum ist in diesem Fall bei der zuständigen US-Botschaft bzw. dem amerikanischen Generalkonsulat zu beantragen.

Alle Reisenden, auch Kinder, benötigen einen eigenen Reisepass.

Bitte beachten Sie auf jeden Fall die Informationen der amerikanischen Botschaft in Berlin.

Faustregel: Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms berechtigen alle maschinenlesbaren (bordeauxroten) deutschen Reisepässe. Bei einem vorläufigen (grünen) Reisepass benötigen Sie ein Visum.

Kinderreisepässe berechtigen nur dann zur visumfreien Einreise, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt und seitdem nicht verlängert oder verändert wurden. Bei einem seit dem 26.10.2006 ausgestellten, verlängerten oder veränderten Kinderreisepass benötigen Sie ein Visum.

Bei der Einreise werden von allen Reisenden ein digitaler Abdruck der Finger und ein digitales Portraitfoto gemacht.

Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich darüber in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Eventuell anfallende Visumgebühren sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

WICHTIG! ESTA-Registrierung

Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.

- Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

- Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten ¿ePass¿ möglich.

Diesen erkennen Sie an dem Symbol unter dem Schriftzug ¿Reisepass¿ auf der Frontseite. Sollte bei

Ihrem Reisepass kein Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen ¿ePass¿ und Sie

müssen sich einen neuen Reisepass beantragen.

- Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses

- Kosten: US-$ 14 pro Person

- Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich

- Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da

auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?

- Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person

- Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen

sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn

Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer ¿0¿ (Null) den Buchstaben ¿O¿ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe ¿O¿ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.

Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?

- Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.

- Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch:

Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen

Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.

- Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-

Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.

!WICHTIG ! - Keine ESTA-Registrierung für:

Doppelstaater, die auch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.

Reisende, die sich nach dem 01.03.2011 in Iran, Irak, Syrien , Libyen, Jemen, Somalia oder Sudan aufgehalten haben, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.

Bisher erteilte ESTA-Genehmigungen werden für den o.g. Personenkreis ab sofort ungültig. Doppelstaater mit bislang gültiger ESTA-Genehmigung, bei denen diese Eigenschaft den US-Behörden aufgrund des ESTA-Antrages bekannt ist, werden von den US-Behörden per E-Mail über die Aufhebung ihrer ESTA-Genehmigungen informiert. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand für die Einreise in die USA ein Visum beantragen.

Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen.

Ein Visum für die USA können Sie zum Beispiel persönlich in Frankfurt, Berlin oder München beantragen, es ist i.d.R. 10 Jahre gültig und kostet ca. 160 USD. Gerne übernimmt die Agentur Visumpoint, mit der wir zusammenarbeiten, die Vorarbeiten für das US-Visum.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:

- Vor- und Nachname

- Geburtsdatum

- Geschlecht der Passagiere

Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

Einzusendende Unterlagen:

- Fragebogen ¿Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿

Sollten Sie im Rahmen Ihrer Studienreise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

Datenschutzhinweis

Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.

Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.

Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.

Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass und ESTA-Genehmigung erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitshinweis

Das deutsche Auswärtige Amt weist in vielen Ländern der Karibik zu erhöhter Vorsicht wegen hoher Alltagskriminalität. Wertsachen sollten nur in unbedingt erforderlichem Umfang mitgeführt und stets in einem Safe deponiert werden. Auf Schmuck, auch billigen Modeschmuck, sollte verzichtet werden. Armenviertel sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkte, Busbahnhöfe, während Busfahrten, Tanzlokale, etc.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass, Führerschein, Adressenlisten, etc.) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und Originale im Safe des Hotels/Schiffs hinterlegt werden.

Während der Landausflüge ist es angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise Ihres Reiseleiters.

Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

Nähere Informationen finden Sie im Internet in den Sicherheitshinweisen bzw. Reisemerkblättern des deutschen Auswärtigen Amts unter den jeweiligen Ländern/Inseln, die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

USA

Zika-Virus-Infektion

In Lateinamerika und der Karibik, inklusive Puerto Rico und den US Virgin Islands wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Die Möglichkeit einer lokalen Übertragung des Virus ist in den USA grundsätzlich gegeben. Im Bereich der Stadt Miami /Florida muss nun erstmals von einer lokalen Übertragung der Zikaviruserkrankung ausgegangen werden. Entsprechende Fälle wurden berichtet.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren und Frauen, die schwanger werden können, Kondomgebrauch für 6 Monate empfohlen. Es ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, ggf. nach Rückkehr generell seinen Sexualpartner für den o.g. Zeitraum durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Zika-Virus.pdf.

Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen.

Frauen sollten für 2 Monate nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Für männliche Reiserückkehrer ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner generell für die Dauer von 2 Monaten durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Merkblatt Zika-Virus-Infektion

Impfschutz

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.

Bei Langzeitaufenthalten sollten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten und Universitäten beachtet werden (ggf. vor Einreise erfragen!). Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.

Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.

West-Nil-Fieber (West Nile Virus)

ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet.

Die Patienten leiden an grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündung, Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Bei knapp der Hälfte der Patienten tritt gegen Ende der Fieberphase ein Hautausschlag auf, der etwa eine Woche anhält. Insgesamt dauert die Erkrankung meist etwa eine Woche und heilt ohne Therapie ab.In seltenen Fällen kann es zu schwerwiegenden Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis) und der Gehirnhäute (Meningitis) sowie zu akuten Lähmungserscheinungen (Paralyse) kommen, die sich nur teilweise oder gar nicht mehr zurückbilden. Diese schwerwiegenden Komplikationen können zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere alte Menschen, Kinder und Abwehrgeschwächte wie Krebs- oder HIV-Patienten. Je älter der Patient ist, umso höher ist die Gefahr für die Ausbreitung der Krankheit auf Gehirn und Nervensystem. Schwere Verläufe werden besonders ab dem 50. Lebensjahr beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering. Die Übertragung erfolgt durch infizierte Mücken. Sie kann auch nach einer Bluttransfusion mit Blut eines akut erkrankten Patienten oder in Einzelfällen auch nach Organtransplantationen auftreten. Infizierte Mütter können das Virus auf das ungeborene Kind oder später beim Stillen durch die Muttermilch übertragen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken insbesondere auch in den subtropischen Teilen der USA wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig (Zika, West Nil) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Hantavirus

Die insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit (aktueller Schwerpunkt im Yosemite Nationalpark) durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter www.cdc.gov

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Unverändert gültig seit: 13.10.2017

Karibik

Zika-Virus-Infektion

In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).

Impfschutz

Bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (aktuelle Liste unter www.who.int) kann der Nachweis eines aktuellen Gelbfieber-Impfschutzes verlangt werden. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist dieser nicht erforderlich.

Es wird derzeit von Fällen berichtet, in denen auch bei Einreise mit nur kurzem Zwischenstopp in einem Gelbfieberendemiegebiet (Panama) bei Nichtvorlage einer gültigen Gelbfieberimpfung die Einreise untersagt wurde.

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria

Die Inseln gelten als malariafrei.

Allerdings ist als Krankheitsüberträger die Anopheles-Mücke weiterhin vertreten, so dass künftige Ausbrüche prinzipiell nicht vollkommen auszuschließen sind. Als einzige Konsequenz hieraus ist jedoch lediglich die ohnehin schon unabdingbare Beachtung der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) ableitbar.

Chikungunya

Die ebenso von Aedes Mücken übertragene Chikungunya- Virusinfektionkommt vor. Die Krankheit zeigt ein ähnliches Symptombild wie das Dengue-Fieber, schwerwiegende Komplikationen sind jedoch noch seltener.

Ein Merkblatt zu Chikungunya gibt es unter www.diplo.de/reisemedizin.

Dengue

Dengue wird auf allen Inseln durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen

- ganzkörperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

HIV/ Aids

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis beim Kontakt mit Süßwassergewässern (Baden, Waten, Wassersport) ist möglich.

Tollwut (Rabies)

Die Inseln gelten als tollwutfrei. Da dies aber nicht für alle karibischen Nachbarinseln gilt, sollte bei allen Bissverletzungen durch Tiere (auch Fledermäuse) ein Arzt aufgesucht werden.

Hygiene

Reisende sollten auf Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Trinkwasser kann ggf. flaschenweise in Lebensmittelgeschäften gekauft werden.

Medizinische Versorgung

Aufgrund der teilweise sehr schlechten medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org.).

Unverändert gültig seit: 25. September 2017