Beiderseits des Kaspischen Meeres zwischen Baku und Samarkand

Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan

Übersicht

  • Kleine Gruppe, zusätzliche und intensivere Führungen
  • Die Höhepunkte Aserbaidschans, Turkmenistans und Usbekistans auf einer klassischen Handelsroute
  • Neun UNESCO-Welterbestätten auf einer Reise
  • Oasen-Feeling in Chiwa und Mary
  • Langstreckenflüge mit Lufthansa

Um die Seidenstraße spinnen sich abenteuerliche Legenden, und die verschiedensten Fürsten und Eroberer führten hier schon Regie. Schreiben Sie auf dieser Reise durch Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan Ihr eigenes Drehbuch. In farbenprächtigen Moscheen, Mausoleen und Basaren erleben Sie eine märchenhaft-orientalische Stimmung, in Städten wie Baku, Aschgabat und Samarkand blicken wir an glänzenden Fassaden hinauf - und dahinter. Wie in uralten Zeiten fühlen Sie sich in den Mauern der Oasenstadt Merw und bei einer Teestunde in der Wüste. Am Puls der Zeit sind Sie im Gespräch mit Deutschstudenten in Buchara.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Dienstag, 16.04.2019: Willkommen in Aserbaidschan!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mittags Flug mit Lufthansa von Frankfurt nonstop nach Baku (Flugdauer ca. 4 Std.), Landung abends. Ihre Studiosus-Reiseleiterin erwartet Sie bereits zur Ouvertüre. Denn wir fahren nicht einfach auf der Zielgeraden ins Hotel, sondern halten an einer Aussichtsterrasse an der Bucht und positionieren uns zum Logenblick auf die glitzernde Skyline Bakus. Frisch gebackenes Brot und Arakschnaps stimmen uns hier auf die kommenden zwei Wochen im Orient ein. Drei Übernachtungen in Baku.

2. Tag, Mittwoch, 17.04.2019: Boomtown Baku

Baku ist wunderschön und reich, denn mit dem Öl wird Geld in die Stadt gepumpt. Vom Kirow-Denkmal aus bewundern wir den Panoramablick über die Millionenstadt im Tageslicht. Drei Highlights aus der Nähe vermitteln uns ein erstes Gefühl für das facettenreiche Leben im Kaukasus gestern und heute: der Schirwan-Schah-Palast (UNESCO-Welterbe), das Teppichmuseum und die mondäne Uferpromenade. Kennen Sie die Historie der turksprachigen Völker? Ihre Reiseleiterin hat sie zur Einstimmung auf die Reise packend für Sie aufbereitet. Beim verführerisch duftenden Abendessen werden Sie dann mit weiteren Reichtümern des Landes verwöhnt: Granatäpfeln und Walnüssen. Was mag wohl in den kleinen Fläschchen sein, die Ihnen Ihre Reiseleiterin dazu schenkt? Lassen Sie sich überraschen!

(F/A)

3. Tag, Donnerstag, 18.04.2019: Die Preziosen von Gobustan

In der Halbwüste bei Gobustan faszinieren uns Felszeichnungen (UNESCO-Welterbe), die über 4000 Jahre alt sein sollen, in der benachbarten Aransenke dann bizarre Vulkane, die kalte graue Schlammmassen spucken – das Erdgas macht's möglich. Extra Tour Da freuen wir uns auf das warme Mittagessen im Garten eines Restaurants, wo auf unseren Tellern landet, was die Fischer heute frisch aus dem Kaspischen Meer gezogen haben. 130 km. Zurück in Baku kann dann jeder für sich aus dem Vollen schöpfen – einkaufen, promenieren, sehen und gesehen werden und abends in der vielfältigen Restaurantszene seinen Lieblingsplatz finden.

Für alle, die Lust auf Extratouren haben, hat Studiosus immer wieder Alternativen zum Programm entwickelt. Wenn Sie heute lieber ans Kaspische Meer als nach Gobustan wollen, können Sie unterwegs am Schichow-Strand aussteigen, sich sonnen und auch baden. Mit dem Linienbus kommen Sie schnell wieder zum Hotel zurück.
(F/M)

4. Tag, Freitag, 19.04.2019: Die Feuertempel auf Apscheron

Neugierig auf die Religion Zarathustras, fahren wir heute auf die Halbinsel Apscheron und spüren in einem Feuertempel die Magie dieses Ortes. Von Glaswänden geschützt lodern uns hier die ewigen Flammen entgegen. Feuer und Flamme sind dann auch wir an den Felsen von Yanar Dag: Das natürliche Erdgas lässt den Berg bereits seit der Antike brennen. 50 km. Abends fliegen wir mit Lufthansa in rund einer Stunde hoch über dem Kaspischen Meer in die turkmenische Hauptstadt Aschgabat. Zwei Übernachtungen in Aschgabat.

(F/M)

5. Tag, Samstag, 20.04.2019: Schatztruhe Aschgabat

Vormittags verlaufen wir uns beinahe in der Fülle an Teppichen, Schmuck, Kamelen, Schafen, Kosmetika, Obst und Gemüse, die auf dem riesigen Basar Tolkuchka feilgeboten werden. Dem Volk scheint es prächtig zu gehen, oder wie sieht das Ihre Reiseleiterin? Vom Reichtum der einstigen Hauptstadt Nissa (UNESCO-Welterbe) künden im Anschluss die Grabungsstätten und die daraus geborgenen Schätze aus Gold, Ton und Elfenbein im Museum von Aschgabat. Auch Turkmenistans aktueller Staatschef lässt sich nicht lumpen, wie Sie danach bei der Citytour zwischen Mausoleen aus Carrara-Marmor, der größten Moschee Zentralasiens und der vergoldeten Regierungsbibel in XXL sehen können.

(F/A)

6. Tag, Sonntag, 21.04.2019: Zeugen aus blühender Zeit

Morgens fliegen wir nach Daschavauz und fahren gleich weiter ins nahe Kohne Urgentsch (UNESCO-Welterbe). Bereits im ersten Jahrhundert vor Christus galt die Stadt als bedeutende Handelsmetropole. Die Fragmente der Paläste, Mausoleen und Moscheen zeugen von blühenden Zeiten, mystisch wirkt das bestens erhaltene Mausoleum des Sultans Tekesch, imponierend das himmelhohe Minarett Kutlug Timur. Damit kehren wir Turkmenistan den Rücken, gespannt auf die Stimmung jenseits der Grenze. Am späten Nachmittag nimmt uns in Usbekistan Chiwa in die Arme und lädt zum gelösten und heiteren Altstadtbummel ein. Fahrtstrecke 250 km. Zwei Übernachtungen in Chiwa.

(F/A)

7. Tag, Montag, 22.04.2019: Chiwa – ein lebendiges Museum

Paläste, Moscheen, Koranschulen und Mausoleen wie anno dazumal, Lehmhäuser und -mauern aus Stadtgründungszeiten – in Chiwa (UNESCO-Welterbe) schlüpfen wir in ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Folgen Sie ruhig dem Ruf von streichelzarten Seidentüchern und voluminösen Pelzmützen, filigranen Koranständern, usbekischem Pop aus CD-Playern und den vielen Verlockungen für alle Sinne in den Gassen der Altstadt. Feilschen nicht vergessen! Wenn die letzten Sonnenstrahlen die Stadt in goldenes Licht tauchen, treffen wir uns wieder und huldigen der bühnenreifen Szenerie mit einer Ingwerlimonade an den Lippen – mit oder ohne Wodka, wie Sie möchten. Schlussakt: Kräuterspätzle à la Chiwa in einem familiengeführten Restaurant.

(F/A)

8. Tag, Dienstag, 23.04.2019: Teestunde in der Einsamkeit

Wir rollen durch die Weiten der Wüste Kyzylkum. Zwischendurch spüren wir dem Karawanenleben nach, indem wir eine kleine Tour zu Fuß durch den Sand machen. Dafür belohnen wir uns stilecht mit einem Tea to go am Bus und einer Picknickpause im Nirgendwo. Schon steuern wir im Bus auf die Oasenstadt Buchara zu. 470 km. Ein "spießiges" Dinner erwartet uns dort im Labi-Hauz-Komplex: Schaschlik mit Blick auf den spiegelnden Teich, in dem das Blau des Himmels mit dem Grün der Maulbeerbäume Fangen spielt. Und zum Dessert gibt es eine romantische Runde durch die abendlichen Gassen der Altstadt. Zwei Übernachtungen in Buchara.

(F/A/P)

9. Tag, Mittwoch, 24.04.2019: Buchara – Zauber der Altstadt

Schon früh galt Buchara (UNESCO-Welterbe) als reichste Stadt der Seidenstraße. Auch im 21. Jahrhundert surrt und klackert es noch in den Gewölben. Wir widmen uns heute den schönen Dingen: der Kalan-Moschee mit ihrem gewaltigen Minarett, das schon Dschingis Khan beeindruckt haben soll, der Ark-Zitadelle und dem Samanidenmausoleum. Zum Mittagessen suchen wir uns einen besonders lauschigen Ort unter Einheimischen in einer Chaikhana, der lokalen Variante der Teestube. Den Nachmittag gestalten Sie nach Lust und Laune. Vielleicht mit einem Verwöhnprogramm im Hamam und einem Dinner in einem der Dachterrassen-Restaurants?

(F/M)

10. Tag, Donnerstag, 25.04.2019: Die Wüste lebt

Unsere Karawane zieht weiter und hält an den Ruinen der Karawanserei Rabat-e Malek, wo sich Händler und Kamele einst eine Pause vom anstrengenden Gütertransfer gönnten. Den regen Handel von heute demonstriert uns dagegen der benachbarte hochmoderne Frachtflughafen, der uns mitten in der Wüste wie eine Fata Morgana erscheint. Auf der Weiterfahrt können Sie mit Ihrer Reiseleiterin die Frage klären, wie Usbekistans neuer Regierungschef das Land in Richtung Zukunft lenkt. 280 km. In Samarkand stürzen wir uns ins blau-goldene Märchen des Gur-Emir-Mausoleums. Das hübsche Omen aus Ton auf Ihrem Kopfkissen kündigt den morgigen Tag an. Zwei Übernachtungen in Samarkand.

(F/A)

11. Tag, Freitag, 26.04.2019: Märchenstadt Samarkand

Auf dem Registanplatz (UNESCO-Welterbe) präsentiert uns Samarkand ein Bild wie im Märchenbuch: Minarette, Kuppeln, Ornamente, gekachelte Böden und Fassaden, so weit das Auge reicht. Der Duft von Feigen & Co. zieht uns wie magisch auf den Basar, wo uns die getrockneten Früchte zum Kosten gereicht werden. Und in der Bibi-Khanum-Moschee hängen Sie Ihrer Reiseleiterin an den Lippen, denn die Legende vom Seidenfallschirm, der hier durch einen verbotenen Kuss erfunden worden sein soll, ist zauberhaft. Nach einer Huldigung von Samarkands Ahnen auf der Gräberstraße Schah-e Sinda freuen wir uns aufs Abendessen im Restaurant einer tadschikischen Familie. Extra Tour

Statt die Gräberstraße Schah-e Sinda und die Bibi-Khanum-Moschee zu besichtigen, möchten Sie lieber einen Hauch Großstadtleben à la Moskau auf sich wirken lassen? Dann fahren Sie mit dem Taxi einfach ins russische Viertel (ca. 5 € hin und zurück)! Zwiebeltürme orthodoxer Kirchen recken sich hier gen Himmel, Kirchenglocken schlagen, kleine Cafés und Boutiquen verströmen schönstes Stadtflair. Eine ungewöhnliche Entdeckung.
(F/A)

12. Tag, Samstag, 27.04.2019: Sachr-e Sabs, Timurs grüne Stadt

Der Militärführer Timur wird teilweise als skrupellos und machthungrig beschrieben, war aber nicht ohne kulturelle Interessen und geistige Bildung. Im heutigen Usbekistan gilt er als Nationalheld, und wie man es von Herrschern erwartet, pflasterte auch er sein Reich mit monumentalen Prachtbauten. An den verbliebenen Mauern seines Palastes in Sachr-e Sabs (UNESCO-Welterbe) malen wir uns den Prunk vergangener Zeiten aus und nutzen die eindrucksvolle Kulisse für Fotos – genau wie die Schulklassen oder Hochzeitspaare, die hier Dauergäste sind. Themen wie Pracht und Macht damals wie heute auf der Zunge reisen wir dann ein zweites Mal nach Buchara. 450 km. Zwei Übernachtungen in Buchara.

(F/M)

13. Tag, Sonntag, 28.04.2019: Die weiteren Perlen von Buchara

Der letzte Emir von Buchara hat nicht gespart, wie wir im Garten und im Inneren seiner schmuckvollen Sommerresidenz registrieren. Die spannende Vielfalt östlicher Architektur breitet die Nekropole Tschor Bakr vor uns aus, in der auch das Grabmal eines Nachkommen Mohammeds liegt. Über Land und Leute aktuell plaudern wir dann mit Deutschstudenten in einem Café in Buchara. Noch rasch in den Basar und letzte Souvenirs schnappen, denn pünktlich zum Sonnenuntergang startet der bühnenreife Abschied von Usbekistan. Wir sammeln uns auf einer Dachterrasse zum Dinner und erheben die Gläser. Auf uns, die 1001 Erlebnisse der vergangenen Tage und eine märchenhafte Szenerie im Kreis von Minaretten und Kuppeln der Altstadt.

(F/A)

14. Tag, Montag, 29.04.2019: Wüstensand in Turkmenistan

Über eine Pontonbrücke bei Farab passieren wir den Amu Darja und damit die Grenze nach Turkmenistan. Dort scheint es nur die Sandhügel der Karakum-Wüste zu geben. Doch Rettung naht: die Oasenstadt Mary. 380 km. Salam alaikum – in einem turkmenischen Familienrestaurant essen wir zu Abend. Das bedeutet: kross gebratene Lammstücke mit frischem Fladenbrot satt.

(F/A)

15. Tag, Dienstag, 30.04.2019: Die imposante Oasenstadt Merw

Bevor der letzte Vorhang fällt, hat Ihre Reiseleiterin eine faszinierende Zugabe vorbereitet: Wir wandeln durch die Ruinen von Merw (UNESCO-Welterbe), einst reichste Stadt der Seidenstraße. Lauschen Sie sagenhaften Geschichten von Händlern, Feldherren und Entdeckern. Lassen Sie sich von gut erhaltenen Palästen, Bibliotheken und Mausoleen, Bädern und Hallen in die Vergangenheit beamen. Und wundern Sie sich nicht, wenn friedlich grasende Kamele Sie wieder in die Realität blöken. Dann geht es zurück nach Aschgabat: Hier steht Ihnen noch bis zum nächtlichen Rückflug Ihr Zimmer zur Verfügung. 380 km.

(F/A)

16. Tag, Mittwoch, 01.05.2019: Zurück nach Europa

Kurz nach Mitternacht werden Sie zum Flughafen gebracht und tauschen den imaginären fliegenden Teppich der vergangenen Tage gegen eine Maschine der Lufthansa nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std., Zwischenlandung in Baku). Vormittags Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

F: Frühstück A: Abendessen M: Mittagessen P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
16.04.–01.05. 4270(ca. 4671 CHF) 4820(ca. 5273 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
28.05.–12.06. 4270(ca. 4671 CHF) 4820(ca. 5273 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
17.09.–02.10. 4255(ca. 4655 CHF) 4805(ca. 5257 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
01.10.–16.10. 4255(ca. 4655 CHF) 4805(ca. 5257 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 13.9.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z. B. von Frankfurt oder München nach Baku und zurück von Aschgabat; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) mit Lufthansa von Baku nach Aschgabat und mit Turkmenistan Airlines von Aschgabat nach Daschavauz
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 180 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen, gute Hotels mit Klimaanlage, teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstück, 4 Mittagessen in typischen Restaurants, 3 Abendessen im Hotel, 4 Abendessen in typischen Restaurants, 3 Abendessen bei Familien)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 100 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 120 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das elektronische Visum für Aserbaidschan sowie das Visum für Turkmenistan beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Usbekistan benötigen EU-Bürger und Schweizer einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass, sie sind für eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen von der Visumpflicht befreit.

Für die Einreise nach Turkmenistan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum. Das Visum für Turkmenistan erhalten Sie bei der Einreise. Die Genehmigung hierfür muss jedoch lange im Voraus beantragt werden. Bitte nehmen Sie zwei farbige Passbilder der Größe 3,5x4,5 cm und zur Sicherheit eine farbige Passkopie mit auf die Reise.

Für die Einreise nach Aserbaidschan benötigen Sie ebenfalls ein Visum, das von Studiosus als elektronisches Visum beantragt wird.

Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen in diesem Fall gut.

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Visumbeantragung durch Studiosus möglich für:

Turkmenistan: alle Reisegäste

Aserbaidschan: Elektronisches Visum für EU-Bürger und Schweizer

Erforderliches Reisedokument: Reisepass, Pässe mit Einreisevermerk der sog. „Republik Berg-Karabach“ erhalten kein Visum für Aserbaidschan

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 6 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: unmittelbar nach Erhalt der Buchungsbestätigung

Einzusendende Unterlagen: - gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Bild)

- 1 aktuelles, farbiges, biometrisches Passbild (3,5 x 4,5 cm)

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

Gebühr bei verspäteter Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie deshalb bitte auf selbst ausgedruckte Passbilder.

Informationen für Gäste, die sich Ihre Visa selbst besorgen

Bitte informieren Sie sich bei dem für Sie zuständigen Konsulat über die aktuellen Einreisebedingungen, die Fristen zur Visabesorgung und über die aktuell gültigen Visaformulare. Für die selbstständige Visabeantragung für Aserbaidschan benötigen einige Nationalitäten eine Referenznummer! Die Referenznummer kann Studiosus besorgen - bitte senden Sie uns hierfür den ausgefüllten Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ sowie eine Passkopie zu.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das elektronische Visum für Aserbaidschan sowie das Visum für Turkmenistan beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Turkmenistan

Unverändert gültig seit: 2. Juli 2019

Sicherheit

Terrorismus

Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist ruhig. Rund um Großereignisse unter Teilnahme des Präsidenten ist insbesondere in Aschgabat mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu rechnen.

Grenzgebiete, insbesondere zu Afghanistan, aber auch Iran sind besonders sensibel und teilweise von Drogen- und Warenschmuggel geprägt. Es gibt Sperrbezirke und Bereiche, für die besondere Erlaubnisse erforderlich sind.

- Vermeiden Sie Aufenthalte im unmittelbaren Grenzgebiet zu Afghanistan.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Meiden Sie Demonstrationen.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Gefahren bestehen insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. Taschendiebstähle kommen in belebteren Gegenden vor.

- Lassen Sie die übliche Vorsicht vor Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle insbesondere in belebteren Gegenden und nach Einbruch der Dunkelheit walten.

- Bevorzugen Sie offizielle gelbe Taxis und teilen Sie diese nicht mit Fremden.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Bevorzugen Sie, soweit möglich, bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Turkmenistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Sicherheitshinweis

Aserbaidschan

Unverändert gültig seit: 1. Februar 2019

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

Aserbaidschan ist ein Land mit vergleichsweise guter Sicherheitslage und wenig Kriminalität. Reisende sollten aber insbesondere in der Dunkelheit Vorsicht walten lassen. Das Zeigen von Wertsachen erhöht das persönliche Risiko.

Reisen in die Region Bergkarabach

Von Reisen in die Region Bergkarabach sowie in die im Südwesten Aserbaidschans gelegenen, von armenischen Streitkräften besetzten und nur über die Republik Armenien zu erreichenden Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar wird dringend abgeraten. Dies gilt auch für die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstandslinie (Kontaktlinie) angrenzenden Gebiete. Es muss dort, sowie an der aserbaidschanisch-armenischen Landesgrenze, einschließlich der Grenze zwischen der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan und Armenien, mit Schusswechseln gerechnet werden.

Die sogenannte „Republik Bergkarabach“ wird völkerrechtlich von Deutschland nicht anerkannt. Reisenden, die sich nach Bergkarabach oder in die umliegenden von armenischen Streitkräften besetzten Gebiete der Republik Aserbaidschan begeben, kann konsularische Hilfe oder Beistand nicht gewährt werden. An der Waffenstillstandslinie kommt es immer wieder zu Schusswechseln, außerdem besteht Minengefahr. Die Einreise nach Bergkarabach ohne eine entsprechende aserbaidschanische Erlaubnis stellt nach aserbaidschanischem Recht einen Straftatbestand dar und führt in der Zukunft zur Einreiseverweigerung für Aserbaidschan, siehe auch Besondere strafrechtliche Vorschriften.

Naturkatastrophen

Aserbaidschan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

KrisenvorsorgelisteDeutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Reise- und Sicherheitshinweise

Usbekistan

Zuletzt aktualisiert am: 25. Juli 2019

Sicherheit

Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbare Grenznähe zu Afghanistan, Tadschikistan und Kirgisistan wird abgeraten.

Terrorismus

Landesweit, aber insbesondere in den Grenzregionen zu Afghanistan und die Grenzgebiete zu Tadschikistan und Kirgisistan ist von einer latenten Gefährdung durch islamistisch orientierte extremistische Gruppen auszugehen, die in Teilen Zentralasiens operieren. Die Bedrohung richtet sich bislang nicht gegen den Tourismus im Lande.

Teile der grenznahen Gebiete des Fergana-Tals zu Kirgisistan und Tadschikistan sind vermint.

- Verhalten Sie sich umsichtig bei Reisen durch Usbekistan.

- Vermeiden Sie nicht notwendige Reisen in Grenznähe, mit Ausnahme der offiziellen Grenzübergänge und Bewegungen in unbekanntem Gelände ohne ortskundige Begleitung.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage in Usbekistan ist grundsätzlich ruhig. Gewisse politische Spannungen und auch Demonstrationen können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es finden verstärkt Ausweiskontrollen statt.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Führen Sie Ihren Reisepass stets bei sich, um sich bei Kontrollen ausweisen zu können.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Insbesondere an vielbesuchten Orten wie Basaren und in öffentlichen Transportmitteln kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, vereinzelt finden auch Überfälle, insbesondere bei Dunkelheit statt, sowohl auf Fußgänger in abgelegenen Orten der Städte als auch auf Fahrzeuge über Land.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

- Vermeiden Sie Überlandfahrten in der Nacht.

- Vermeiden Sie es, nach Einbruch der Dunkelheit alleine oder zu Fuß in abgelegenen Stadtteilen oder wenig frequentierten Orten wie z.B. Unterführungen unterwegs zu sein.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

Naturkatastrophen

Usbekistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. 1966 wurde die Hauptstadt Taschkent erheblich beschädigt, 2011 forderte ein Erdbeben der Stärke 6,1 im Fergana-Tal mehrere Todesopfer.

Das Land ist geprägt von verschiedenen geologischen und klimatischen Bedingungen wie Wüste, Steppe und Gebirge. Witterungsbedingungen von extremer Hitze bis zu extremer Kälte können sich sehr schnell ändern.

Der Boden des Aralsees ist stark durch Salze und Chemikalien belastet, die durch den Wind verbreitet werden.

Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Turkmenistan

Zuletzt aktualisiert am: 2. Juli 2019

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Turkmenistan entspricht nicht europäischen Verhältnissen.

Der Genuss von Leitungswasser ist nicht empfehlenswert; wegen Hygieneproblemen und schlechter Wasserqualität sind Durchfallerkrankungen weit verbreitet.

Medikamente sind vor Ort nur schwer – außerhalb Aschgabats im Regelfall gar nicht – erhältlich.

In besonders schweren Fällen von Unfall, Krankheit o.ä. ist es unerlässlich, schnellstmöglich ausgeflogen zu werden.

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 25. Juli 2019

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

- Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

- Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

- Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

- Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Malaria

Seit Dezember 2018 hat die WHO das gesamte Land als malariafrei eingestuft.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich.

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

- Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

- Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

- Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

- Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

- Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

- Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

- Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften, die Gabe von Immunglobulinen, sind in der Regel in Usbekistan nicht möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Usbekistan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann in Taschkent erfolgen.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen ist die Gefahr einer resistenten Tuberkulose gegeben. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Grippe (Saisonale Influenza)

Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Usbekistan in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).

Vogelgrippe (Influenza A H5N1)

Bisher wurden in Usbekistan weder bei Tieren noch bei Menschen Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen.

Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen

In den Sommermonaten kann es zu einer hohen Belastung der Luft durch Staub kommen. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung durch einen Arzt oder erfahrenen Bergführer wird dringend gewarnt. Zivile Luftrettungsunternehmen für die Rettung aus Bergnot gibt es in Usbekistan nicht.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe.

Weitere Gesundheitsgefahren

Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, sind in Usbekistan nicht üblich, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden nicht immer beachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Im Übrigen gelten die Hinweise unter Straßenverkehr im allgemeinen Teil dieser Hinweise. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend. Auch in Taschkent und Samarkand entspricht die medizinische Versorgung vielfach nicht europäischem Standard. Ärzte fordern für die medizinischen Behandlungen von Ausländern häufig eine Barzahlung in US Dollar oder Euro. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien, Dubai oder Europa, erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, kann aber die unzureichende medizinische Infrastruktur vor Ort nicht ersetzen.

- Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

- Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

- Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

Aserbaidschan

Medizinische Hinweise

Unverändert gültig seit: 1. Februar 2019

Aktuelle medizinische HinweiseDie WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

ImpfschutzImpfvorschriften bei Einreise aus Deutschland bestehen nicht.Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfung werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus, FSME ggf. nur bei Sommeraufenthalten im Kaukasusgebiet empfohlen.

Malaria

Ein potenzielles Malariarisiko (ausschließlich Malaria tertiana) besteht im Süden des Landes, im Grenzgebiet zum Iran und im Nordwesten an der Grenze zur Türkei. Ein guter Mückenschutz ist ausreichend. Die Stadt Baku gilt als malariafrei.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung entspricht nicht überall westeuropäischem Standard und ist außerhalb der Stadt Baku oft unzureichend. Die rasche und zuverlässige Versorgung von Verletzten oder schwer Erkrankten (Transport, Erste-Hilfe) ist nicht immer gewährleistet. Nicht alle Ärzte und nur wenige Krankenschwestern sprechen mitteleuropäische Fremdsprachen. Regelmäßig einzunehmende Medikamente sollten in ausreichender Menge aus Deutschland mitgebracht werden. Für Reisen in der Region wird der Abschluss einer privaten Auslandskranken- und Rückholversicherung empfohlen.

Eine aktuelle Liste mit Ärzten in Baku finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft in Baku.

Gesundheitshinweis

Da in Zentralasien Magen- und Durchfallerkrankungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

Hinweis für Allergiker

In Zentralasien kann man spezielle Lebensmittel für Allergiker (z.B. bei Glutenunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit) nicht überall kaufen. Daher können auch Hotels und Restaurants diese speziellen Nahrungsmittel nicht immer bereitstellen. Es empfiehlt sich, bei schweren Allergien „Notrationen“ mitzunehmen.

Wissenswertes

Wichtige Hinweise

Bei dieser Reise überqueren wir zweimal die Grenze zwischen Turkmenistan und Usbekistan. Alle notwendigen Visa und Unterlagen sind von uns vorbereitet. Trotzdem kann es immer wieder, auch aufgrund von Willkür der Grenzbeamten, zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Teilweise muss das Gepäck im Grenzbereich selbst transportiert werden.