Weihnachten und Silvester in der Karibik

Aruba, Barbados, Grenada, Kolumbien, Panama

Übersicht

Von Barbados zu den Grenadinen und über die ABC-Inseln nach Panama: Erleben Sie Palmenstrände, noble Yachthäfen und prächtige Kolonialbauten – und die Sea Cloud II, eine der größten Dreimastbarken der Welt. Feiern Sie Weihnachten unter vollen Segeln und Silvester stilvoll im kolumbianischen Cartagena!

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 20.12.2019: Flug nach Barbados

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen (s. Tabelle Abflugsorte). Flug mit Condor ab Frankfurt nach Barbados (Flugdauer ca. 11,5 Std.). Fahrt zum Schiff und Einschiffung. 14 Übernachtungen an Bord.

2. Tag, Samstag, 21.12.2019: Auf Bequia

Am frühen Nachmittag erreichen wir Bequia, die größte Insel der Grenadinen. Wobei Größe hier eher relativ ist. Die ganze Insel hat 5000 Einwohner, der Hauptort Port Elizabeth knapp 900. Folgen Sie Ihrer Studiosus-Reiseleiterin auf einem Inselrundgang zu einer Schildkrötenfarm. Hier erfahren wir, wie die gefährdeten Reptilien durch spezielle Erhaltungszuchtprogramme geschützt werden.

(F/M/A)

3. Tag, Sonntag, 22.12.2019: Unterwegs auf St. Lucia

Heute erreichen wir St. Lucia. Bei Soufrière erheben sich die Wahrzeichen der Insel, die beiden Pitons - immer wieder ein unvergesslich schöner Anblick. Im Botanischen Garten entdecken wir die schönsten Blumen und Bäume Westindiens, aber auch Kaffee, Kakao und natürlich Zuckerrohr wurden in dieser Region schon angebaut. Der einzige "Drive-in"-Vulkan der Welt ist immer noch aktiv und lädt uns zu einem Spaziergang zu den umliegenden Schwefelquellen ein.

(F/M/A)

4. Tag, Montag, 23.12.2019: Die Tobago Cays

Wir unternehmen einen Badeausflug zu den Tobago Cays, genießen die karibische Sonne und tauchen beim Schnorcheln in die bunte karibische Unterwasserwelt ein.

(F/M/A)

5. Tag, Dienstag, 24.12.2019: Grenada und Heiligabend

Ankunft auf der Gewürzinsel Grenada. Wir erkunden mit dem Bus die Insel und schnuppern in einen Gewürz- und Kräutergarten hinein. Hier erfahren wir alles über die Verarbeitung des Hauptexportguts, der Muskatnuss. Badestopp am Grand Anse Beach. Nachmittags lichten wir wieder die Anker. Heiligabend feiern wir auf See – Segelromantik pur!

(F/M/A)

6. - 7. Tag, Mi, 25.12.2019 - Do, 26.12.2019: Entspannung auf See

Entspannen Sie sich zwei Tage lang auf See und genießen Sie die Annehmlichkeiten der Sea Cloud II.

(F/M/A)

8. Tag, Freitag, 27.12.2019: Auf Bonaire

Wir erreichen Bonaire, das "B" der ABC-Inseln. Die Unterwasserlandschaft rund um das Eiland zählt zu den besten Tauchregionen der Welt. Mit dem Schnorchel mischen wir uns unter Riffbarsche, Doktor- und Papageifische und bewundern die bunte Welt der Korallenriffe.

(F/M/A)

9. Tag, Samstag, 28.12.2019: Süßes Curacao

Wer "B" sagt, muss auch "C" sagen: Wir laufen den Hafen von Willemstad (UNESCO-Welterbe) auf Curacao an, ebenfalls eine ABC-Insel. Im ersten Moment fühlen wir uns wie in Holland – die bunte niederländische Kolonialarchitektur ist schuld daran. Natürlich stoßen wir auch mit einem Curacao-Likör an. Er wird aus den Schalen von Bitterorangen, die auf der Insel wachsen, hergestellt.

(F/M/A)

10. Tag, Sonntag, 29.12.2019: Insel-ABC: Aruba

Heute lernen wir Aruba, die dritte der drei ABC-Inseln, kennen. Sie verspricht Karibik pur mit feinen Sandstränden, Palmen und Korallenriffen. Sehr fotogen sind die Divi-Divi-Bäume mit ihrem charakteristischen Umriss.

(F/M/A)

11. Tag, Montag, 30.12.2019: Ein Tag auf See

Ein Tag auf See - genießen Sie Segelromantik pur auf der Sea Cloud II.

(F/M/A)

12. Tag, Dienstag, 31.12.2019: Silvester in Kolumbien

Cartagena in Kolumbien wartet auf uns! Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß die koloniale Altstadt Cartagenas (UNESCO-Welterbe) und die Festung San Felipe – Piraten wie Sir Francis Drake haben hier Geschichte geschrieben. Fluch der Karibik? Von wegen, für viele ist Cartagena die schönste Stadt des Kontinents. Und hier feiern wir stilvoll hinüber ins neue Jahr!

(F/M/A)

13. Tag, Mittwoch, 01.01.2020: Adios, Cartagena

Vormittags Freizeit an Bord oder in Cartagena. Am Mittag sticht die Sea Cloud II wieder in See.

(F/M/A)

14. Tag, Donnerstag, 02.01.2020: Seetag

Lassen Sie sich von der karibischen Sonne bräunen, schauen Sie in der Lido-Bar vorbei, lauschen Sie den Vorträgen Ihrer Studiosus-Reiseleiterin.

(F/M/A)

15. Tag, Freitag, 03.01.2020: Oh, wie schön ist Panama

Morgens erreichen wir Colón, den Hafen von Panama-Stadt. Nach der Ausschiffung Fahrt zu den Ruinen von Portobelo. Die Festungen (UNESCO-Welterbe) schützten die spanischen Galeonen vor Seeräubern. Heute weht ein morbider Hauch durch die alten Gemäuer. Anschließend besichtigen wir die Miraflores-Schleusen. Wir blicken auf das technische Wunderwerk, den Panamakanal, hinunter, der den Wohlstand des Landes ermöglicht hat. Zwei Übernachtungen in Panama-Stadt.

(F/M)

16. Tag, Samstag, 04.01.2020: Auf dem Panamakanal

Beim Passieren gigantischer Schleusentore auf unserer halbtägigen Teildurchquerung duckt sich unser Boot im Schatten der Ozeanriesen. Wir befahren u. a. die Miraflores-Schleuse und den Culebra Cut und erfahren so live die ganze wechselvolle Geschichte der Wasserstraße, von den schwierigen Anfängen bis zur heutigen Selbstverwaltung. Wie wird es mit dem Panamakanal weitergehen? Zukunftspläne gibt es genug, aber auch Konkurrenz: Jetzt baut sogar Nicaragua mithilfe Chinas einen eigenen Kanal! Am Nachmittag entdecken Sie Panama-Stadt in Eigenregie.

(F/M)

17. Tag, Sonntag, 05.01.2020: In Panama-Stadt

Mit oder ohne Panamahut – bei unserer Stadtrundfahrt und einem Rundgang durch das Casco Antiguo, die historischen Altstadt (UNESCO-Welterbe), gehen wir auf Zeitreise in die Kolonialgeschichte. Abends Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, ca. 11,5 Std.).

(F/M)

18. Tag, Montag, 06.01.2020: Rückkehr aus Zentralamerika

Um viele tolle Erfahrungen reicher landen wir frühmorgens in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

F: Frühstück M: Mittagessen A: Abendessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Event

SY Sea Cloud II*****

Der 2001 gebaute Dreimastsegler gehört zur Flotte der renommierten deutschen Reederei Sea Cloud Cruises und zählt zur Kategorie der luxuriösen Kreuzfahrtschiffe. Die Vergabe der Sterne erfolgt nach dem Urteil des etablierten Berlitz-Guides für Hochseekreuzfahrten 2019. Das Segelschiff mit dem nostalgischen Ambiente der 1930er-Jahre besitzt 47 exklusive, behagliche Kabinen auf drei Decks. Die von uns reservierten Kabinen (20-23 qm) sind mit Bullaugen (Kat. E) oder Panoramafenstern (Kat. B), Queensize-Betten und Sitzgruppe ausgestattet und verfügen über eine regulierbare Klimaanlage, Minibar, Fernseher mit DVD, Telefon, Safe und Bademantel sowie Marmorbad mit Dusche/WC (ca. 3 qm; Kat. B mit Badewanne). Im Restaurant (eine Sitzung, freie Tischwahl) wird feinste Kochkunst in vier Gängen serviert, und die Lido-Bar ist der perfekte Ort für einen Sundowner zur "Blauen Stunde". Der Entspannung und Unterhaltung dienen eine elegante Lounge, die Bibliothek, ein moderner Fitnessraum mit Sauna sowie die Badeplattform. Ebenfalls an Bord: ein Hospital, eine Boutique sowie Zodiacs. Ihre Studiosus-Reiseleiterin hält interessante Vorträge an Bord.

Schiff

Schiffsinformationen SY Sea Cloud II

Ärztliche Versorgung an Bord

Das Hospital wird von einem Schiffsarzt betreut. In Notfällen ist der Arzt jederzeit zu erreichen. Spezielle Behandlungen sind im Vorwege abzustimmen.

Bordsprache

Bordsprache ist Deutsch.

Bordwährung

Bordwährung ist der Euro. Zur Vereinfachung der Bordabrechnung wird für Sie für die Dauer Ihrer Reise ein Kabinenkonto eingerichtet. Hierüber werden Ihre persönlichen Ausgaben an Bord belastet. Zur Abrechnung werden alle gängigen Kreditkarten (MasterCard, Diners Club, American Express und VISA Card) sowie EC-Karte, Bargeld und Reiseschecks akzeptiert.

Essen und Trinken

Auf der SEA CLOUD II wird Ihnen freie Tischwahl geboten - die Servicezeiten entnehmen Sie bitte dem Tagesprogramm. Die Mahlzeiten werden in einer Sitzung eingenommen.

Die Lounge befindet sich auf dem Lido Deck und ist jederzeit zugänglich.

Kaffee, Tee und Wasser stehen zur Selbstbedienung den ganzen Tag bereit.

Ihre Sonderwünsche bezüglich Diätkost und Verträglichkeit werden gerne berücksichtigt. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig vor Ihrer Reise und teilen Sie uns Ihre persönlichen Wünsche mit.

Freizeitgestaltung an Bord

Die SEA CLOUD II verfügt über eine Schnorchel- und Windsurf-Ausrüstung, die je nach Wetterlage und in Absprache mit der Schiffsleitung kostenlos genutzt werden kann.

Der Fitnessraum ist tagsüber geöffnet und bietet modernste Trainingsgeräte. Die Nutzung ist kostenlos. Die Sauna wird auf Anfrage geheizt. Bitte wenden Sie sich an die Rezeption.

Während der Kreuzfahrt stehen Ihnen die Bücher der Bordbibliothek und ausgesuchte Gesellschaftsspiele zur Verfügung. Außerdem bietet das Schiff eine Boutique.

Kabinen

Ihre Kabine ist mit einem Direktwahltelefon, Fernseher mit integrierter DVD-Einheit und einem Safe ausgestattet. Darüber hinaus befindet sich in jeder Kabine ein Sortiment alkoholfreier Getränke, das Ihnen kostenlos zur Verfügung steht. Im Badezimmer finden Sie neben einer Auswahl an Toilettenartikeln auch einen Bademantel und einen Föhn.

Kleidung an Bord

Für die Landausflüge empfehlen wir leichte, bequeme Baumwollkleidung. Da es an Deck gelegentlich feucht sein kann, sollten rutschfeste Schuhe im Reisegepäck nicht fehlen. An Bord empfehlen wir sportlich-legere Kleidung. Nur beim traditionellen Captain's Dinner und zu festlichen Anlässen sind Klassiker die beste Wahl: der dunkle Anzug und ein festliches Cocktailkleid.

Rauchen an Bord

Auf der Sea Cloud II ist das Rauchen, mit Rücksicht auf alle Passagiere, ausschließlich auf den Außendecks gestattet.

Stromspannung

Die Stromspannung an Bord beträgt 220 Volt. Jedes Bad ist mit einer Rasiersteckdose ausgestattet.

Internet an Bord

Sie können sich über einen bordeigenen Laptop gebührenpflichtig ins Internet einwählen. Den Laptop erhalten Sie an der Rezeption. Zusätzlich können Sie sich in der Bibliothek mit dem eigenen Laptop gegen Gebühr ins Internet einwählen.

Die Email-Adresse der Sea Cloud II lautet seacloud2@seacloud.com.

Wäscherei

Die Serviceleistungen an Bord sind auf Waschen und Bügeln begrenzt. Eine Reinigung gibt es nicht. Eine Preisleiste finden Sie in Ihrem Kleiderschrank. Aus Sicherheitsgründen ist das Bügeln in der Kabine nicht erlaubt.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
20.12.–06.01. ab 12840(ca. 14133 CHF) auf Anfrage

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.7.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen und somit bei dieser Reise nicht möglich.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Condor von Frankfurt nach Barbados und zurück mit Lufthansa von Panama-Stadt; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Alle Hafengebühren und Trinkgelder an Bord
  • Transfers und Ausflüge in landestyp. Reisebussen
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt lt. Reiseverlauf
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück in einem sehr guten Hotel
  • Passage und 14 Übernachtungen mit Vollpension auf der Sea Cloud II in der gebuchten Kategorie
  • Doppelzimmer/Zweibett-Außenkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Zimmer am Abreisetag bis ca. 15 Uhr
  • Alle alkoholfreien Getränke sowie Wein und Bier zum Mittag- und Abendessen an Bord
  • Open-Bar-Paket (alle Getränke während der Kreuzfahrt sind inkludiert - ausgeschlossen Premium Weine, Premium Champagner und Premium Brands)
  • Cocktailempfang, Begrüßungschampagner und täglich frisch gefüllter Obstkorb
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Schiffspassage sowie Bus-/Bahnfahrten (S. 110).

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der nach Reiseende noch 6 Monate gültig ist.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für die Erstellung des Bordmanifests und die Formalitäten vor Ort zwingend erforderlich.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden

- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise

- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

- teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und

anderen elektrischen Geräten

- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe

- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert

- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)

- teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den während Ihrer Reise besuchten Ländern zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes für Kolumbien und Panama. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch <http://www.eda.admin.ch>.

Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren deutlich gebessert. Kritisch bleibt die Sicherheitslage auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes weiterhin im Grenzgebiet zu Venezuela und Ecuador und entlang der Pazifikküste. Auf Reisen in diese Regionen verzichten wir selbstverständlich auch weiterhin.

Wie Sie den Hinweisen des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Kolumbien wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen besondere Umsicht erforderlich. Dies gilt in besonderem Maße nach Einbruch der Dunkelheit. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Panama gilt zwar als stabiles Reiseland, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in diesem faszinierenden Land so sicher wie möglich gestalten sollen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Studiosus Reisen München

Stand: 27. Dezember 2018

Sicherheitshinweis

Kolumbien

Unverändert gültig seit: 18. Juli 2019

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:

• Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte

• Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz

• Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen“

• Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen

• Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste

Aktuelles

Von Reisen in das Departamento Nariño einschließlich der Hauptstadt Pasto wird derzeit abgeraten. Die Terrorgruppe ELN führt in der Gegend um Pasto bewaffnete Streiks durch, die sich mit Blick auf den Feiertag am 20.07. (Día de la Independencia) bis Ende der Woche hinziehen können. Es muss mit erheblichen Einschränkungen der Mobilität und persönlichen Sicherheit gerechnet werden. Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. Auch die Panamericana, Hauptreiseroute nach Ecuador, ist betroffen. Reisende auf der Durchreise sollten das Ende der Streiks abwarten oder sich zumindest vor Antritt der Reise zum aktuellen Stand erkundigen.

Von Reisen in die Grenzgebiete zu Venezuela wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela derzeit abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen.

• Meiden Sie Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Von Reisen in folgende Departamentos bzw. Gebiete wird - mit Ausnahme von Fahrten auf Hauptstraßen zwischen Großstädten bei Tageslicht - dringend abgeraten:

- Norte de Santander (mit Ausnahme der Hauptstadt Cúcuta)

- Arauca (mit Ausnahme der gleichnamigen Hauptstadt)

- Vichada (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Carreño)

- Guainía (mit Ausnahme der Hauptstadt Puerto Inírida)

- Guaviare (mit Ausnahme der Hauptstadt San José del Guaviare)

- Caquetá (mit Ausnahme der Hauptstadt Florencia)

- Östliche und südliche Teile von Meta (mit Ausnahme der Tourismusregion Caño Cristales)

- Putumayo (mit Ausnahme der Hauptstadt Mocoa)

- Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)

- Südlicher Teil des Valle del Cauca

- Chocó (außer dem Küstenstreifen zwischen Nationalpark Utría und Punta Arusi)

- Ländliche Regionen im Norden von Antioquia

- Süd-Córdoba und

- Süd-Bolívar

Terrorismus

Die Sicherheitslage in Kolumbien hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Der Friedensprozess mit der FARC wird trotz diverser Schwierigkeiten fortgesetzt. Guerillareste (ELN, EPL), FARC-Dissidenten sowie Gruppen aus dem Bereich der organisierten Kriminalität verüben weiter Gewalttaten und liefern sich Bandenkriege im Kampf um die Vorherrschaft in den Drogengebieten. Die genannten Gruppierungen sind in vielfältigen Deliktsfeldern (Drogenökonomie, illegaler Bergbau, Schmuggel, Erpressung, Entführung, Anschläge, Gewalt- und Tötungsdelikte usw.) aktiv und gehen aggressiv gegen Eindringlinge bzw. potentielle Opfer vor. Dies gilt insbesondere in den Grenzregionen Kolumbiens und in ländlichen, dünn besiedelten Gebieten. Dort ist die staatliche Kontrolle weiterhin nicht gewährleistet.

Auch wenn Touristen in der Regel nicht Ziel von Anschlägen sind, besteht die Gefahr von Kollateralschäden. Terroristische Anschläge auf touristische Ziele sind mit Ausnahme eines Anschlags in einem Einkaufszentrum in Bogotá im Juni 2017 in den letzten Jahren nicht vorgekommen.

• Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können insbesondere in großen Städten in Kolumbien jederzeit stattfinden. Verkehrsbehinderungen und Straßenblockaden, auch vor Grenzübergängen

wie Ecuador sowie gewalttätige Ausschreitungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Minengefahr

Guerilla und Drogenanbauer haben in weiten Landstrichen Landminen gelegt. Schon wenige Schritte neben geteerten Straßen und festen Schotterpisten besteht die Gefahr, auf eine Mine zu treten. Informationen zur Verteilung der verminten Gebiete finden sich z.B. unter DescontaminaColombia.

Im Grenzgebiet zu Venezuela muss auch auf befestigten Straßen mit Sprengfallen gerechnet werden, die Militärpatrouillen gelten, aber auch von zivilen Fahrzeugen ausgelöst werden und letale Wirkung entfalten können.

• Verlassen Sie Straßen außerhalb von Ortschaften möglichst nicht.

Kriminalität

In den Großstädten (Bogotá, Medellin, Barranquilla, Cali, Cartagena, Santa Marta usw.) ist die Sicherheitslage mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar.

Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind hoch. Dies gilt sowohl für landschaftlich reizvolle Gegenden/Wanderwege als auch für die Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren. Ein erhöhtes Überfallrisiko auf Touristen besteht auf der Straße Riohacha – Cabo de la Vela im nördlichsten Departamento La Guajira an der Karibikküste.

Örtliche Sicherheitskräfte empfehlen, die Strecke bis auf weiteres nur auf dem Hauptweg und mit von der Polizei eingerichteter Sicherheitsbegleitung zu befahren. Selbst tagsüber müssen Sie auch in belebten Straßen mit Raubüberfällen und Trickdiebstahl rechnen. Mit Einbruch der Dämmerung besteht bei Überfällen eine erhöhte Gefahr der Gewaltanwendung.

Bei Taxifahrten besteht die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder einer Kurzzeitentführung zu werden, bei der die Täter in der Regel Kreditkarten samt PIN abpressen, um an Geldautomaten Bargeld vom Konto des Opfers abzuheben. Orts- und sprachunkundigen Fahrgästen wiederfährt dies bisweilen sogar bei Benutzung der regulären gelben Taxis am Flughafen Bogotá.

Es kommt auch zum Einsatz von K.o.-Tropfen und ähnlichen Mitteln in Getränken, Esswaren, Süßigkeiten und Zigaretten, insbesondere in Bogotá und in Überlandbussen. Einige Touristen berichteten von untergeschobenen Drogen bei Straßenkontrollen.

• Meiden Sie bei Dunkelheit einsame Viertel und Straßen in größeren Städten und seien Sie abseits der Touristenzentren nicht alleine unterwegs.

• Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Fahren Sie nicht per Anhalter und nehmen keine Anhalter mit.

• Stellen Sie Fahrzeuge stets auf bewachten Parkplätzen ab und lassen Sie keine Wertsachen oder Taschen sichtbar im Auto

• Halten Sie keine Taxis am Straßenrand an, sondern bestellen Sie sie per Telefon- oder Internetservice (z.B. die Taxi-App EASY TAPPSI), nutzen Sie Taxis an den autorisierten Taxiständen oder nutzen Sie einen Limousinenservice.

• Nehmen Sie keine Getränke, oder Esswaren von Fremden an und lassen Sie diese auch im Restaurant nicht unbeaufsichtigt

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Drogenkuriere

Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.

• Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.

• Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Einreise und Zoll.

Naturkatastrophen

Kolumbien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Im Bereich der Kordilleren im Westteil Kolumbiens ist mit einer erhöhten Erdbebengefahr zu rechnen. Auch gibt es einige aktive Vulkane.

Von April bis Mitte Juni und im Oktober und November ist in Kolumbien Regenzeit, in der es zu heftigen Regenfällen, häufig mit Überschwemmungen und Erdrutschen kommt.

An der Nordküste am karibischen Meer ist von Juni bis Dezember Wirbelsturmsaison.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

• Beachten Sie die Hinweise zu vulkanischen Aktivitäten des Servicio Geológico Colombiano.

• Zu regionalen Überschwemmungen und Erdrutschen nach schweren Regenfällen sindfinden Sie bei der kolumbianischen Behörde für nationalen Katastrophenschutz UNGRD aktuelle Informationen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Sicherheitshinweis

Panama

Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

In Panama-Stadt muss verbreitet mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld und höchstens eine Kreditkarte bei sich haben. Bewegungen zu Fuß sollten nach Einbruch der Dunkelheit unbedingt vermieden werden. Ein besonders großes Risiko von Raubüberfällen besteht in den Stadtteilen San Miguelito, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana, Curundu, Calidonia und Pacora sowie in der zweitgrößten Stadt Panamas Colon. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, die in Colon anlegen, sollten sich organisierten Landausflügen anschließen. Es wird dringend davon abgeraten, auf eigene Faust die Stadt Colon und das Hafengelände zu erkunden.

Demonstrationen bzw. Proteste aus innenpolitischen Anlässen führten wiederholt auch zu Gewaltanwendung und Straßenblockaden durch gesellschaftliche Organisationen. Solche Gelegenheiten wurden auch von kriminellen Elementen für die Beraubung von Autofahrern und Plünderungen genutzt.

Auch in als sicherer geltenden Stadtteilen von Panama-Stadt oder an anderen, bei Touristen beliebten Orten, wie die beliebte Inselkette Bocas del Toro oder dem Valle de Anton, kann es zu Diebstählen oder Überfällen, wie auch sexueller Belästigung und Nötigung bis hin zu Vergewaltigungen allein reisender Frauen, kommen. Auch bei harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen ist Vorsicht geboten. Es besteht außerdem das Risiko, zufälliges Opfer von Auseinandersetzungen krimineller Banden zu werden.

Waffen sind verbreitet und es kommt vermehrt zu Raubüberfällen mit Waffeneinsatz, die unter Umständen auch ohne Vorwarnung eingesetzt werden. Widerstand des Opfers kann Täter zusätzlich provozieren und das Risiko für Leib und Leben erhöhen. Ruhige Herausgabe der vom Täter geforderten Wertgegenstände oder Geldbeträge kann die Gefahr reduzieren. Es ist daher ratsam, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen.

Bei Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen sollten nur am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens registrierte Taxis und auch in der Stadt ausschließlich registrierte oder online zu buchende Funktaxis genutzt oder Fahrdienste angefordert werden. Ein Taxi an der Straße anzuhalten birgt erhebliche Risiken. Dies gilt auch für das Zusteigen in Taxis, die bereits Fahrgäste befördern.

Von Aufenthalten im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darien, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, wird dringend abgeraten. Dort bestehen hohe Sicherheitsrisiken. In dem Gebiet operieren kriminelle Organisationen und vereinzelt illegale, bewaffnete Gruppen aus Kolumbien, die auch vor Waffengebrauch nicht zurückschrecken.

Polizeiliche Zugangssperren sollten unbedingt respektiert werden. Es liegt im Ermessen dieser Kontrollposten, dem Reisenden die Weiterfahrt zu erlauben.

Naturkatastrophen

In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.

Reisende müssen in dieser Zeit in Panama mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.

Panama liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes exemplarisch für Panama (für die anderen bereisten Länder sind sie ähnlich), die genauen Hinweise für die einzelnen Länder können Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Panama

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet, z.B. Nachbarländer, siehe www.who.int, gefordert.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird zwar kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, aber die Impfung wird allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Panama in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehört u.a. die gesamte östliche Landeshälfte, siehe www.who.int.

Bei Weiterreise in ein Drittland kann zudem die Impfung aus Panama kommend verlangt werden.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Panama mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.

Influenza A-Virus /H1N1- Grippe

Im Distrikt Barú, Region Chiriqui, werden vermehrt H1N1 - Influenzafälle, mit Todesfällen, gemeldet. Die zuständige Gesundheitsbehörde rät zu den üblichen präventiven Hygienemaßnahmen: häufiges Händewaschen, Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, engen Kontakt mit fremden Menschen reduzieren.

Malaria

Es besteht ein geringes Risiko in den Provinzen der Atlantikküste (v.a. Bocas del Toro im Nordwesten) und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien (Colon, Chiriquí, Darién, Ngobe Bugle, Panama, Kuna Yala (SanBlas), San Blas Islands und Veraguas).

Als malariafrei gelten die übrigen Landesteile inkl. Stadtgebiete.

Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.) sinnvoll.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, (s.u.).

Chikungunya

Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Panama.

Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Näheres finden Sie im Chikungunya Merkblatt.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen

• ganzkörperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

• ganztägig (Dengue und Chikungunya, Zika) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen. Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

Hantavirus

Diese seltene, durch Nagetiersekrete übertragene, Erkrankung verläuft in der Regel zunächst wie eine Grippe. Noch seltener werden Todesfälle durch Kreislauf-, Lungen- und Nierenversagen beobachtet.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

HIV / AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Sie können in vielen Fällen vermeidbar sein durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung

Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

Lassen Sie sich in jedem Fall vor einer Reise nach Panama durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter

www.dtg.org).

Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft in Panama.

Unverändert gültig seit: 29. Januar 2019