MS Hamburg: Silvester in der Antarktis

Argentinien, Chile, Falklandinseln

Übersicht

Erleben Sie auf unserer Kreuzfahrt zwischen Rio, Buenos Aires und Feuerland unbeschwerte Weihnachtsfeiertage und feiern Sie einen unvergesslichen Jahreswechsel an Bord der komfortablen Hamburg. Die Antarktis ist Traumziel und Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Reise, mit der wir uns v. a. an Alleinreisende wenden. Denn wir haben Ihnen eine große Zahl an Einzelkabinen gesichert.

Route

1. Tag, Donnerstag, 13.12.2018: Flug nach Rio de Janeiro

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen und abends Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Rio de Janeiro (nonstop, ca. 12 Std.).

2. Tag, Freitag, 14.12.2018: Bem-vindo ao Brasil!

Willkommen in Brasilien. Erste Highlights erwarten uns in Rio: Per Seilbahn geht es zur Einstimmung auf den Zuckerhut, wir essen im Zentrum zu Mittag und bestaunen am Porto d'Amanha Rios neues architektonisches Vorzeigeprojekt, das Museum of Tomorrow von Stararchitekt Santiago Calatrava. Nachmittags Einschiffung auf die Hamburg. 20 Übernachtungen an Bord in der gebuchten Kabinenkategorie.

3. Tag, Samstag, 15.12.2018: Cristo, Corcovado und Copacabana

38 m hoch, breitet Christus auf dem Corcovado schützend seine Arme über Rio de Janeiro aus. Mit der Zahnradbahn ruckeln wir zum Cristo hinauf. Unten in der Stadt feiern die Cariocas, die Bewohner Rios, das Leben. Wir fahren an den Stränden der Copacabana und von Ipanema vorbei, wo Sportler und Sonnenanbeter in Shorts und Bikini posieren. Am Abend legen wir ab.

4. - 6. Tag, So, 16.12.2018 - Di, 18.12.2018: Erholung an Bord

Wir machen uns mit den vielfältigen Einrichtungen unseres Kreuzfahrtschiffes vertraut. Ihr Studiosus-Reiseleiter gibt erläuternde Hinweise zu den bevorstehenden Tagen an Bord.

7. Tag, Mittwoch, 19.12.2018: Tangometropole Buenos Aires

Vormittags Stadtbesichtigung der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires mit den Stadtvierteln La Boca, San Telmo und Recoleta. Im Hafenviertel La Boca schlägt das Herz des Tangos, über die bunten Holzhäuser hier freut sich Ihre Kamera. An der Plaza de Mayo sehen wir die repräsentativen Seiten der Hauptstadt: Regierungspalast, Casa Rosada und das alte Rathaus. Abends Besuch einer Tango-Show mit Dinner.

8. Tag, Donnerstag, 20.12.2018: Montevideo

Sie erreichen Montevideo, die Hauptstadt Uruguays. Hier, am Rio de la Plata, wurde der Tango erfunden. Wir entdecken die kleinere, melancholischere Schwester von Buenos Aires und tänzeln durch die Straßen. Wir schauen an der Plaza Independencia vorbei und blicken von der Hafenpromenade hinaus aufs Meer.

9. - 11. Tag, Fr, 21.12.2018 - So, 23.12.2018: Erholung an Bord

Wir genießen die Annehmlichkeiten an Bord und nehmen Kurs auf die Falklandinseln in den Weiten des Südatlantik.

12. Tag, Montag, 24.12.2018: Königspinguine auf den Falklandinseln

Ankunft in Port Stanley auf den Falklandinseln. Mit Jeeps fahren wir zum Volunteer Point, einer großen Kolonie von Königspinguinen. Danach erkunden wir die nur 2000 Einwohner zählenden Hauptstadt der Inseln. Heiligabend feiern wir romantisch an Bord.

13. Tag, Dienstag, 25.12.2018: Albatrosse auf West Point

Feiertagsbesuch bei Pinguinen und Albatrossen auf West Point Island. Unser Schiff liegt auf Reede, Ausbooten wetterabhängig.

14. Tag, Mittwoch, 26.12.2018: Durch die Drake-Passage

Ihr Reiseleiter stimmt Sie auf die Antarktis ein, Geschichten rund um das tragische Wettrennen um die Eroberung des Südpols vor mehr als 100 Jahren gehören natürlich auch dazu.

15. - 18. Tag, Do, 27.12.2018 - So, 30.12.2018: Weißer Kontinent Antarktis

Je nach Wind-, Wetter- und Eislage sind in der Antarktis Schlauchbootanlandungen und -rundfahrten sowie Stationsbesuche geplant, so z. B. an Half Moon Island, Whalers Bay, Cuverville Island, Paradise Bay, Port Lockroy, Peterman Island (Schiff auf Reede, Ausbooten wetterabhängig). Wir kreuzen im Neumeyer-Kanal und im Lemaire-Kanal, Eisberge treiben vorbei. Sehen wir auch Pinguine oder Seeleoparden von Deck aus?

19. - 20. Tag, Mo, 31.12.2018 - Di, 01.01.2019: Kurs Feuerland

Zum Jahreswechsel nehmen wieder Kurs auf das südamerikanische Festland. Natürlich feiern wir Silvester gebührend an Bord und stoßen auf ein gutes neues Jahr 2019 an. Wir passieren Kap Hoorn, dann den Beagle-Kanal, immer Kurs auf Feuerland.

21. Tag, Mittwoch, 02.01.2019: Ushuaia, südlichste Stadt der Welt

Morgens erreichen wir Ushuaia auf Feuerland. Moosbehangene, windgekrümmte Bäume und das irisierende Licht verleihen unserem Spaziergang durch den Feuerland-Nationalpark etwas Magisches. Mit einem Mythos verbunden ist auch unser Ziel, die Lapataia-Bucht. Hier endet die legendäre Panamericana. Nachmittags haben Sie freie Zeit zum Bummel in der südlichsten Stadt der Welt. Vielleicht besuchen Sie eines der Museen, z. B. das Museo del Fin del Mundo oder das Museo Marítimo.

22. Tag, Donnerstag, 03.01.2019: Flug nach Calafate

Wir verlassen unser schwimmendes Zuhause und schiffen uns aus. Kurzer Flug mit Aerolineas Argentinas nach Calafate und Erkundung der Stadt am Lago Argentino. In der selbsternannten Welthauptstadt der Gletscher besuchen wir das Glaciarium und erfahren allerhand Wissenswertes rund um das Thema Eis und Gletscher. Zwei Übernachtungen in Calafate.

23. Tag, Freitag, 04.01.2019: Nationalpark Los Glaciares

Ausflug in den Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Welterbe) zum Perito-Moreno-Gletscher. Von den Aussichtsplattformen aus hat man einen idealen Blick auf das mächtige südandine Eisfeld. Wir stehen erstaunlich nah vor einem der größten Gletscherbrüche Amerikas: Von einer fast 70 m hohen Eiswand donnern ständig riesige Blöcke und turmhohe Eisnadeln in den See. Abends genießen wir unser stilvolles Abschiedsdinner in einem landestypischen Restaurant.

24. Tag, Samstag, 05.01.2019: Rückflug gen Heimat

Flug nach Buenos Aires, Transfer zum internationalen Flughafen und Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, ca. 13 Std.)

25. Tag, Sonntag, 06.01.2019: Zurück in Europa

Mittags Landung in Frankfurt, Anschluss zu den anderen Flughäfen.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Schiff

MS Hamburg***

Die 1997 gebaute Hamburg gehört zur Flotte der renommierten Bremer Reederei PLANTOURS Kreuzfahrten und zählt zur Kategorie der komfortablen kleinen Schiffe. Die Vergabe der Sterne erfolgt nach dem Urteil des etablierten Berlitz-Guides für Hochseekreuzfahrten 2018. Bordsprache ist Deutsch. Das Schiff besitzt 134 Außenkabinen (ca. 15 qm) und 63 Innenkabinen (ca. 13 qm) sowie acht Suiten (ca. 31,5 qm; Veranda), verteilt auf fünf Decks. Die von uns reservierten Kabinen sind Innenkabinen (Kat. 2 bzw. 2a) bzw. Außenkabinen (Kat. 6a, 8 bis 10; in der Regel mit Panoramafenster, Vorschiffskabinen mit Bullaugen; Einzelkabinen der Kat. 6a mit eingeschränkter Sicht). Die Kabinenausstattung umfasst eine individuell regulierbare Klimaanlage, Minibar, Fernseher (bordeigene Videokanäle und Vorauskamera), Telefon, Safe, Föhn und Bademantel sowie Bad mit Dusche/WC. Außer im Restaurant (eine Tischzeit) können Sie Frühstück und Mittagessen auch im Palmgarten (Buffet) genießen. Daneben sorgen eine Lounge mit Bar und eine Weinstube für das leibliche Wohl der Gäste. Der Entspannung und Unterhaltung dienen eine kleine Bibliothek, eine Computer-Ecke mit WLAN (kostenpflichtig), ein Sonnendeck mit Pool, ein Fitnessraum (Sauna/Massage) sowie ein Schönheitssalon. Außerdem an Bord: Friseursalon, Boutique, Wäscherei/Bügelservice und ein modern eingerichtetes Schiffshospital. Ihr Studiosus-Reiseleiter hält interessante Vorträge an Bord.

Schiffsinformationen MS Hamburg***+

Bordsprache

Bordsprache ist Deutsch.

Bordwährung

Die Währung an Bord ist der Euro. Es gibt ein bargeldloses System an Bord, die Abrechnung erfolgt am Ende der Kreuzfahrt. Bezahlen können Sie mit EC-Karte, Kreditkarte und Bargeld. Die Kreditkarte muss noch mindestens zwei Monate gültig sein.

Essen und Trinken

Außer im Restaurant (eine Tischzeit) können Sie Frühstück und Mittagessen auch im Palmgarten (Buffet) genießen. Außerdem stehen Ihnen eine Lounge mit Bar und eine Weinstube zur Verfügung.

Freizeitangebot an Bord

In Ihrer Freizeit können Sie das Sonnendeck mit Pool, den Fitnessraum mit Sauna, eine kleine Bibliothek und ein E-Mail-Center besuchen. Außerdem bietet das Schiff einen Friseursalon, einen Schönheitssalon, eine Boutique und ein modern eingerichtetes Schiffshospital.

Kabinen

Die Außenkabinen verfügen über große Fenster (Kabinen der Kategorie 5 und alle Vorschiffkabinen mit Bullaugen), eine Klimaanlage, Fernseher, Telefon, Minibar, Safe, Föhn und Bademantel sowie Bad mit Badewanne/WC

Stromspannung

Die Kabinen haben Anschlüsse für 220 V. Wir empfehlen generell das Mitführen eines Reisesteckers für unterschiedliche Anschlüsse. Aus Sicherheitsgründen ist der Gebrauch von Elektrogeräten mit Ausnahme von Rasierern an Bord nicht gestattet. Ein Föhn ist in jeder Kabine installiert.

Wäscherei

Eine Wäscherei mit Bügelservice und eine chemische Reinigung sind an Bord vorhanden.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.12.–06.01.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 20.4.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Kabinenplan-PDF zum Download

Hinweis: *Einzel- sind Zweibettkabinen zur Alleinbenutzung.

Hinweis: Die Buchung halber Doppelzimmer/Zweibettkabinen ist bei KreuzfahrtStudienreisen nicht möglich.

Hinweis: Kat. 8 bis 10 zur Alleinbenutzung auf Anfrage.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Rio de Janeiro und zurück von Buenos Aires; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Aerolineas Argentinas lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 165 €)
  • Alle Hafengebühren
  • Transfers/Ausflüge in landesüblichen Reisebussen
  • Passage und 20 Übernachtungen auf der Hamburg in der gebuchten Kabinenkategorie
  • 2 Übernachtungen im Hotel Mirador del Lago in Calafate
  • Doppelzimmer/Zweibettkabine mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstück, während der Kreuzfahrt Vollpension auf der Hamburg, ein Mittagessen und ein Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen im Hotel
  • Landausflüge während der Kreuzfahrt laut Reiseverlauf
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Und außerdem: Eintrittsgelder, obligatorische Servicegebühren an Bord der Hamburg (ca. 120 €), Trinkgelder im Hotel, Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €), klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular ¿Fragebogen - Wichtige Angaben zur Ihrer Person¿ bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Es ist für die Erstellung des Bordmanifests durch die Reederei notwendig.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Brasilien

Gelbfieber

Die Gelbfieberübertragungsgebiete mit Infektionen bei Affen und Menschen verschieben sich in Brasilien weiter in die östlichen Landesteile. Aktuelle Fälle und Todesfälle werden bei ungeimpften Reiserückkehrern aus der Küstenregion des Bundesstaates Rio de Janeiro (Ilha Grande, Ilha Bella und Angra do Reis) gemeldet. Nur noch wenige Gebiete sind derzeit gelbfieberfrei bzw. bisher ohne gemeldete Fälle.

Im November 2017 wurden erstmals Neuerkrankungen auch in den nördlichen Stadtbezirken (Zona Norte) von S¿o Paulo beobachtet. Die Anzahl der bestätigten menschlichen Fälle steigt an, insbesondere in den Bundesstaaten S¿o Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais und im Hauptstadtdistrikt. Auch europäische und südamerikanische Reisende haben sich bereits infiziert. Es werden große Impfkampagnen in den betroffenen Gebieten durchgeführt.

Bisher wurden alle Infektionen im sog. sylvatischen Zyklus akquiriert, d.h. bei Aufenthalt in bewaldeten Gebieten, ohne dass sich ein urbaner Zyklus (Mensch-Mücke-Mensch-Übertragung, Stadtgelbfieber) etablieren konnte. Siehe auch Disease Outbreak News der WHO.

Zika Virus

In der Region, wird seit 2015 eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf)

Impfschutz

Brasilien verlangt bei der Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Der größte Teil Brasiliens ist inzwischen Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz dort notwendig wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig.

Die Impfung wird allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat spätestens 10 Tage vor Einreise nach Brasilien dringend empfohlen, solange sie nicht sicher wissen, dass sie ausschließlich in die noch gelbfieberfreien Gebiete im Osten reisen. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguaçu-Wasserfälle empfohlen.

Bei einer Erstimpfung bei Kindern vor dem 2. Lebensjahr, bei Schwangeren oder Immunsupprimierten sollte die Notwendigkeit einer Wiederimpfung mit dem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden.

Die WHO gibt die aktuellen Daten als Information for International Travellers.

Dazu kommt, dass bei anschließender Weiterreise in bestimmte Drittländer (s. www.who.int) der Nachweis eines Impfschutzes dort aus Brasilien kommend bei Einreise erforderlich ist. Es ist zu beobachten, dass die Länder in der Region Süd- und Mittelamerika verstärkte Kontrollen durchführen und sich Einreisebestimmungen ändern.

Für die reisemedizinische Beratung wird empfohlen, bei der Impfindikation den genauen Reiseverlauf der Patienten, die aktuellen epidemiologischen Daten und auch mögliche Weiterreisen zu beachten. Im Zweifel empfiehlt das Auswärtige Amt die Impfung.

Reisenden sollten bei Unsicherheit Ihren Tropen- oder Reisemediziner kontaktieren.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. 2016 ist ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen beobachtet worden.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen, inkl. möglicher Todesfolge, auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Chikungunya

Das Chikungunya Fieber wird inzwischen auch landesweit von Mücken der Gattung Aedes übertragen, insbesondere in den Bundesstaaten Alagoas, Amapa, Amazonas, Bahia, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Roraima sowie derzeit besonders schwerwiegend in Rio de Janeiro

Chikungunya-Fieber kennzeichnet sich durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltende Gelenkschmerzen. Die klinischen Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragende Erkrankungen (Arbovirosen) unterschieden werden.

Todesfälle sind sehr selten. Den u.g. Hinweis zur Expositionsprophylaxe gilt es zu beachten.

Eine Chemoprophylaxe oder Impfung existiert für keine dieser Virusinfektionen. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Ganzjährig besteht ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul.

Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Igauçu und die meisten Stadtzentren.

Je nach Reiseprofil kann im Einzelfall die Mitnahme einer Notfallmedikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Aufgrund der o.g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden, insbesondere Schwangeren, empfohlen, sich konsequent vor Mückenstichen zu schützen. Dazu gehört:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, feste Socken),

- tagsüber (Viruserkrankungen) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- immer unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Rocky Mountain Spotted Fever

Seit Dezember sind vereinzelte Fälle dieser saisonal durch Zecken übertragenen bakteriellen Infektionskrankheit im Bundesstaat Sao Paulo aufgetreten. In der Regel kommt es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen. In ungünstigen Fällen kann es beim Befall von Lunge, Nieren und dem Gastrointestinaltrakt zu lebensgefährlichen Komplikationen / Blutungen kommen. Bei Aktivitäten im Freien sollte unbedingt auf Schutz vor Zecken (adäquate Kleidung, Repellentien) geachtet werden.

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten und im Norden und Nordosten des Landes.

HIV/AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist zumindest in den großen Städten im privaten Sektor überwiegend auf westeuropäischem Standard. Der öffentliche Sektor ist hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z.T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen nicht selten defizitär strukturiert.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelhaft vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte zu leisten ist, sonst wird u.U. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Brasilien eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org).

Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.

Aktuelle Informationen für Reisende sind auch über folgenden Link des brasilianischen Gesundheitsministeriums im Internet abrufbar, in portugiesischer, spanischer oder englischer Sprache: http://portalsaude.saude.gov.br/viajante

Unverändert gültig seit: 9. März 2018

Argentinien

Aktuelle medizinische Hinweise

Zika-Virus-Infektion

In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen.

Frauen sollten für 8 Wochen nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Für männliche Reiserückkehrer ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner generell für die Dauer von 2 Monaten durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf)

Impfschutz

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Argentiniens, u. a. für die Iguaçu-Wasserfälle ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung zu empfehlen, d.h. 10 Tage vor Einreise.

Aus Argentinien kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.

Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung derzeit behördlich vorgeschrieben.

Das Auswärtige Amt empfiehlt außerdem, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR)), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, sowie Tollwut und Typhus empfohlen.

Dengue

Anfang 2016 werden vermehrt Denguefälle im gesamten Lande gemeldet. Das argentinische Gesundheitsministerium spricht von dem stärksten Dengueausbruch seit 2009.

Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen.

Malaria

Es gibt ein minimales Risiko im Norden der Provinz Salta sowie Einzelfälle im Depto. Iguaçu in Misiones. Die anderen Regionen inkl. der Iguaçu-Wasserfälle gelten als malariafrei.

Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Standby-Medikation sinnvoll sein. Dies sollte unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- ganzkörperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. in den o.g. Regionen unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV / AIDS

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen

Die meisten Durchfallerkrankungen lassen sich durch eine konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden.

Hantavirus

Diese insgesamt seltene Erkrankung kann landesweit in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist in großen Städten und insbesondere Buenos Aires in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen.

Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.

Vor einer Reise nach Argentinien wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org

Unverändert gültig seit: 20. Dezember 2017