Südamerika Höhepunkte

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Peru

Übersicht

  • Südamerikas Höhepunkte von Lima bis Rio - ideal für ein erstes Kennenlernen
  • Viele Mehrfachübernachtungen, drei Nächte in Buenos Aires
  • Langsame Höhenanpassung für fünf Übernachtungen in über 3000 m Höhe
  • Wichtigste Stationen dieser Studiosus-Studienreise: Lima, Machu Picchu, La Paz, Buenos Aires, Iguazú und Rio de Janeiro

Wie ein mehrgängiges Menü präsentiert sich diese Studiosus-Reise durch Südamerika. Mit landschaftlichen und kulturellen Köstlichkeiten aus Peru, Bolivien, Brasilien und Argentinien. Ein Gang delikater als der andere. Freuen Sie sich auf Leckerbissen in Lima und Hochgenüsse in den Anden: von Machu Picchu über den Titicacasee bis La Paz. Probieren Sie Bodenständiges in der Ausgrabungsstätte Tiahuanaco, Bewegendes in der Tangometropole Buenos Aires und Berauschendes an den Wasserfällen von Iguazú. Süßer Abschluss Ihrer Reise: der Zuckerhut von Rio de Janeiro. Sie werden sich nicht sattsehen können.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 05.03.2021: Flug nach Südamerika

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Morgen Flug nach Madrid und mittags weiter mit Iberia nach Lima (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Abend (Abendessen im Flugzeug). Zwei Übernachtungen in Lima.

2. Tag, Samstag, 06.03.2021: Leckerbissen Lima

In Perus Hauptstadt begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter mit einem ersten Leckerbissen: Limas Altstadt (UNESCO-Welterbe). Wie Amuse-gueules auf einem Tablett reihen sich hier die Plaza Major, der Regierungspalast und die Kathedrale aneinander – und das Kunstmuseum MALI, in dem wir die Kulturgeschichte des Landes verschlingen. Dazu eine Erfrischung für den Gaumen: einen Pisco sour. Nachmittags schlendern wir durch das Viertel Miraflores - mit Pazifikblick. Extra Tour Abends kosten wir Spezialitäten wie marinierten Fisch, "Ceviche", und süße "Seufzer aus Lima" – und bekommen Appetit auf mehr.

Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Studiosus immer wieder auch Alternativen zum Programm entwickelt. Lieber mehr Alt-Peru als modernes Miraflores? In der Lehmziegelpyramide Huaca Pucllana mitten in der Stadt erleben Sie Archäologie live. Denn hier wird immer noch in der Vergangenheit gegraben.
(F/A)

3. Tag, Sonntag, 07.03.2021: Höhenflug ins Heilige Tal

Heute wollen wir hoch hinaus und nehmen den LATAM-Flieger ins Herz des alten Inkareichs: nach Cuzco auf 3400 m Höhe. Zur leichteren Höhenanpassung fahren wir ins tiefer gelegene Urubambatal: das Heilige Tal der Inkas. Auf die ersten Heiligtümer treffen wir in Chinchero. Mächtige Mauern der Inkazeit, eine Kolonialkirche vor der Kulisse der Fünftausender, bunte Stoffe. Wie wär’s mit einem Maiskolben mit Käse oder mit Empanadas, gefüllten Teigtaschen? Weiter geht es nach Ollantaytambo: Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – und zwar bei den Inkas! 90 km. Zwei Übernachtungen in Ollantaytambo.

(F/A)

4. Tag, Montag, 08.03.2021: Der Gipfel der Rätsel - Machu Picchu

Seit jeher gibt die Inkastadt auf dem Machu Picchu Rätsel auf, denen wir heute auf die Spur gehen. Zunächst auf der schmalen Spur der Andenbahn hinunter nach Aguas Calientes (ca. 1,5 Std.). Die Fahrt verschlägt uns den Atem. Aber erst recht der Augenblick, wenn sich das größte Geheimnis der Inkakultur vor uns auftut. Wir saugen die Szenerie in uns auf und beginnen zu rätseln: Warum und wie in aller Welt bauten sie ihre Stadt gerade hier? War der Ort Zufluchtsstätte oder ein Opferplatz? Fragen, die uns auf Schritt und Tritt durch die Ruinen und auf dem Weg zurück nach Ollantaytambo begleiten.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 09.03.2021: Die Inkas und ihre Erben

Das nächste Wunder: die Ruinen der Tempelanlage von Ollantaytambo. Wie haben die Inkas die gigantischen Quader transportiert? Kein Wunder dagegen, dass ihnen das Urubambatal als heilig galt. Scheint hier doch alles im Überfluss zu wachsen: Kartoffeln, Mais, Quinoa, Äpfel und sogar Pfirsiche. Doch wie leben die Erben der Inkas? Ihr Reiseleiter erzählt von den Herausforderungen der peruanischen Hochlandbauern. Auf dem Markt von Pisak stöbern wir uns durch bunte Stoffe, Panflöten, Taschen und Mützen – und erblicken schließlich die Mauern der Festung Sacsayhuamán. Wer möchte, steigt auf alten Inkapfaden hinunter zum Hauptplatz von Cuzco. 100 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.

(F)

6. Tag, Mittwoch, 10.03.2021: Cuzco, der Nabel der Welt

Die Hauptstadt der Inkas: Cuzco (UNESCO-Welterbe). Warum sie diesen Ort als Nabel der Welt bezeichneten? Dieser Frage gehen wir in der Altstadt nach – und stehen gleich vor den nächsten Fragen: Wie haben die Inkas das fugenlose Mauerwerk des Sonnentempels Coricancha geschaffen? Ein delikates Bild in der Kathedrale holt uns aus unseren Gedanken: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Und nach einem Nachmittag ganz nach Ihrem Gusto stellt sich nur noch die Frage: Wählen Sie zum Abendessen auch Meerschweinchen oder Alpaka-Steak?

(F)

7. Tag, Donnerstag, 11.03.2021: Am Himmel entlang zum Titicacasee

Unterwegs zwischen Himmel und Erde: Wir bestaunen die Sixtinische Kapelle der Anden in Andahuaylillas, durchqueren das Vilcanota-Massiv und erreichen den La-Raya-Pass, der uns dem Himmel 4350 m näher bringt. Ein süßes Hochgefühl stellt sich ein. Durch die Wucht der Landschaft oder den Rausch der Höhe? Ihr Reiseleiter bringt aber auch Bitteres aufs Tablett: Die Rechte der Indigenen, die Ausbeutung von Bodenschätzen und die soziale Ungleichheit sorgen immer wieder für Proteste, nicht nur in Peru. Süße Träume dann wieder am Ufer des Titicacasees in 3800 m Höhe. 390 km.

(F/A)

8. Tag, Freitag, 12.03.2021: Tiahuanaco - die rätselhafte Stadt

Der Titicacasee holt uns aus unseren Träumen und trägt unser Boot zu den schwimmenden Inseln der Uros. Häuser, Aussichtstürme, Boote – alles aus Binsengras. Ein eigenartiges Gefühl - Leben auf schwankendem Untergrund! Wieder mit festem Boden unter den Füßen folgen wir dem Seeufer nach Bolivien und zur rätselhaften Stadt Tiahuanaco (UNESCO-Welterbe). Das Sonnentor lässt nur erahnen, welcher Glanz einst von hier ausging. Wir fahren weiter zur höchstgelegenen Stadt der Welt. Beim Blick in den Talkessel von La Paz verlieren wir noch einmal den Boden unter den Füßen. Vielleicht kann uns die bodenständige bolivianische Küche auf der Dachterrasse unseres Hotels wieder erden? 270 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von La Paz.

(F/A)

9. Tag, Samstag, 13.03.2021: La Paz, das Herz Boliviens

Im Herzen von La Paz spüren wir den Puls der Stadt, das Miteinander von Tradition und Moderne. In der Kolonialstraße Calle Jaén bunte Häuser. Extra Tour Auf dem Markt säckeweise Kokablätter. Alles legal. Illegal ist nur das Derivat Kokain, das einen ganzen Kontinent in Atem hält. Das neueste Rezept der Stadt gegen Dauerstau: die Seilbahn. Wir schweben in der Gondel über das Häusermeer hinauf nach El Alto. Dort unterhalten wir uns mit Mitarbeitern eines von der Studiosus Foundation unterstützten Sozialprojekts über den für viele schwierigen Alltag in La Paz. Am Abend hören Sie auf Ihren Bauch. Wir wäre es mit einer kulinarischen Entdeckungsreise im Künstlerviertel Sopocachi?

Lieber Naturgewalt im Mondtal als Kolonialflair in der Altstadt? Hohe Felsen, tiefe Schluchten, eine wuchtige Erosionslandschaft mit scharfen Ecken und Kanten. Der Eingang zur Urlandschaft liegt ca. 10 km südlich des Stadtzentrums und ist in ca. 40 Minuten mit dem Taxi zu erreichen. Ausgeschilderte Wege erschließen das Terrain.
(F)

10. Tag, Sonntag, 14.03.2021: Buenos Aires - die Seele des Tangos

Mit Boliviana fliegen wir über Santa Cruz zur Seele des Tangos: nach Buenos Aires. Zeit- und Tempowechsel – welch Kontrastprogramm zum Hochland! Bei einem ersten Spaziergang durch das Zentrum rund um den Obelisken lassen wir uns vom neuen Rhythmus führen und tanzen an Theatern, Kaffeehäusern und Geschäften vorbei. Zur Erfrischung reicht Ihnen Ihr Reiseleiter das argentinische Nationalgetränk: Matetee. Am Abend dann argentinische Steaks, ein guter Tropfen Rotwein aus Mendoza oder Cachi – und die Geschmacksknospen tanzen Tango. Drei Übernachtungen in Buenos Aires.

(F/A)

11. Tag, Montag, 15.03.2021: Im Wiegeschritt durch Buenos Aires

Im Tangoschritt geht es weiter: von der Avenida de Mayo mit ihren prachtvollen Palästen und dem Jugendstilcafé Tortoni hinein ins legendäre Opernhaus Teatro Colón und zur Casa Rosada, dem "Weißen Haus" Argentiniens. Mit dem Bus geht es ins Hafenviertel La Boca, die Wiege des Tangos, und schließlich landen wir im noblen Stadtteil Recoleta, wo wir am Grab der legendären Präsidentengattin Evita Perón stehen. Möchten Sie der argentinischen Seele bei einer Tangoshow weiter nachspüren? Ihr Reiseleiter hat für Sie die passenden Tipps.

(F)

12. Tag, Dienstag, 16.03.2021: Ihr Solo am Rio de la Plata

Heute können Sie sich ganz nach Laune vom Rhythmus der Stadt treiben lassen: Durch das Szeneviertel Palermo, in das Museo Nacional de Bellas Artes oder über die Einkaufsstraße Avenida Santa Fé mit der wohl schönsten Buchhandlung der Welt, El Ateneo. Oder Sie unternehmen eine Bootsfahrt durch die verschlungenen Kanäle im Tigre-Delta mit den Wochenendhäusern der Großstädter.

(F)

13. Tag, Mittwoch, 17.03.2021: Großes Wasser von Iguazú

Wir fliegen mit LATAM zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Welterbe). "Großes Wasser" nannten die Guaraní die 275 Fälle, die sich auf 2,7 Kilometern in die Tiefe stürzen. Die volle Breitseite des Wassers erleben wir bei einem Spaziergang auf argentinischer Seite: von weißen Sturzfluten über topasfarbene Wasserbecken bis hin zu subtropischen Feuchtgebieten mit Blüten, Kolibris, Nasenbären und Papageien. Ein Paradies! Extra Tour Dann überqueren wir die Grenze nach Brasilien – und freuen uns auf den Wasserfall der Hoteldusche.

Sie möchten mit dem "Großen Wasser" auf Tuchfühlung gehen? Dann kürzen Sie den Spaziergang ab! Schlauchboote bringen Sie bis direkt unter die Fälle. Für diese Extratour sollten Sie allerdings Kleidung zum Wechseln dabeihaben. Sie werden nämlich nass bis auf die Haut.
(F/A)

14. Tag, Donnerstag, 18.03.2021: Überschäumende Lebensfreude in Rio

Einmal ist keinmal an den Iguazúfällen. Heute betrachten wir das Paradies von der brasilianischen Seite und wagen uns vor bis zum Teufelsschlund, wo sich die ungezähmten Wassermassen mit einem Höllenlärm in den Abgrund stürzen. Ein infernalisches Spektakel! Dann heben wir mit LATAM ab zur Stadt der überschäumenden Lebensfreude und der sozialen Gegensätze: Rio de Janeiro. Einen ersten Überblick verschaffen wir uns von der Hotelterrasse. Dazu spendiert Ihnen Ihr Reiseleiter eine Caipirinha – und gerne Tipps fürs Abendessen. Zwei Übernachtungen an der Copacabana.

(F)

15. Tag, Freitag, 19.03.2021: Göttlicher Blick vom Corcovado

Rein in die Zahnradbahn, rauf zum Corcovado. Über uns die ausgebreiteten Arme von Cristo Redentor, Wahrzeichen der Stadt. Vor uns die City, das Meer, der Urwald, der Zuckerhut. Ein Anblick für Götter! Welche Attraktionen Sie am Nachmittag aus der Nähe betrachten wollen, entscheiden Sie. Vielleicht das ufoartige Museum für zeitgenössische Kunst in Niterói? Oder das Jugendstilcafé Colombo? Zum letzten abendlichen Mahl treffen wir uns in einer Churrascaria. Kein Wunder, dass die Brasilianer Fleisch vom Grill so abgöttisch lieben! Falls danach kein Platz für ein Dessert bleibt: Morgen ist auch noch ein Tag.

(F/A)

16. Tag, Samstag, 20.03.2021: Süßer Abschied auf dem Zuckerhut

Zum krönenden Abschluss unserer Reise hebt uns die Seilbahn zum Zuckerhut empor. Der Blick: Zucker! Zum süßen Abschied genießen wir unseren Spaziergang durch das alte Zentrum von Rio und lassen uns das Eis der Wunderfrucht Acaí auf der Zunge zergehen. Até logo! Bis zum Wiedersehen! Am Abend Flug mit Iberia nach Madrid (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

(F)

17. Tag, Sonntag, 21.03.2021: Ankunft in Europa

Vormittags Landung in Madrid und Weiterflug, Ankunft nachmittags.

F: Frühstück A: Abendessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
94,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
96,7%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
97,1%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
98,3%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
47,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
95,6%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland in einem Audit geprüft.

Termine & Preise

Termine & Preise 2021

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Rötger zur Nieden
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Sabine Stangl de Luna
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Erik Stolze
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Nils Müller
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Oliver Meiser

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 26.10.2020 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Iberia (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Lima und zurück von Rio de Janeiro, nach Verfügbarkeit
  • Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
  • Transfers
  • Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Frühstück, 5 Abendessen im Hotel, 3 Abendessen in Restaurants
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Seilbahnfahrten in La Paz und in Rio
  • Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Corcovado
  • Eintrittsgelder
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
Klimaneutral reisen mit Studiosus

Die Reise wird durch CO2e-Kompensation klimaneutral gestellt.

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben. Aktuelle Hinweise zu Einreisebedingungen zu Peru erhalten Sie hier, zu Bolivien hier, zu Argentinien hier bzw. zu Brasilien hier und zu Corona-Vorsorgemaßnahmen unter der Rubrik "Sicher & Gesund" oder kontaktieren Sie Ihr Reisebüro.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise nach Peru eine Geburtsurkunde vorweisen. Es wird empfohlen, eine internationale Geburtsurkunde bzw. eine beglaubigte englische oder spanische Übersetzung mitzuführen. Die internationale Geburtsurkunde ist nur im Standesamt am Geburtsort erhältlich. Minderjährige, die ohne ihre Eltern reisen, müssen weitere Dokumente mit sich führen. Bitte erkundigen Sie sich in diesem Fall beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ umgehend vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Corona-Vorsorgemaßnahmen

Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z. T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zu Peru, Bolivien und Brasilien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die politischen Verhältnisse in allen von uns bereisten Ländern sind unverändert stabil. In einigen Ländern hat sich in den letzten Jahren die Sicherheitslage, vor allem in Hinblick auf die traditionell hohe Straßenkriminalität in den Großstädten, verbessert. Dennoch: Auseinandersetzungen rund um politische und soziale Themen, aber auch um lokalpolitische Fragen werden in Südamerika häufig auf der Straße ausgetragen. Vor allem in Bolivien, Peru und Brasilien kann es daher zu spontan organisierten Protestaktionen der Bevölkerung, wie Demonstrationen und Straßenblockaden, kommen.

Im Interesse Ihrer Sicherheit vermeiden wir diese Protestkundgebungen weiträumig. Kurzfristige Programmänderungen sind daher nicht immer auszuschließen. Trotz verstärkter Bemühungen der Sicherheitskräfte gibt es weiterhin – vor allem in den Großstädten – eine im Vergleich zu Europa erhöhte Kriminalität.

Durch eine umsichtige Programmplanung versuche wir bereits im Vorfeld die Gefährdung so gering wie möglich zu halten. So vermeiden wir z.B. den Besuch risikoträchtiger Stadtviertel, wählen unsere Hotels in den Großstädten auch nach dem Kriterium der Sicherheit Ihres Standortes aus und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.

Argentinien gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Wirtschaftsprobleme Argentiniens haben jedoch in den letzten Jahren auch in Buenos Aires zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, vorsichtiges Verhalten ist daher auch in der argentinischen Hauptstadt angeraten.

Zum Schutz vor kriminellen Übergriffen empfiehlt auch das Auswärtige Amt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die dazu beitragen, dass Sie als Reisende kein Opfer krimineller Übergriffe werden. Bitte beachten Sie auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Hinweise und Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter während der Reise gibt.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Südamerika sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Südamerika.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 16. März 2020

Sicherheitshinweis

Peru

Unverändert gültig seit: 6. Oktober 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Peru weiterhin gewarnt.

Der internationale Passagierverkehr auf dem Land-, und Wasserweg ist ausgesetzt. Eine allmähliche Wiederaufnahme des internationalen Flugverkehrs hat am 5. Oktober 2020 begonnen. Angeflogen werden seitdem Kolumbien, Ecuador, Panama, Paraguay, Uruguay, Bolivien und Chile. Die Flugdauer darf 4 Stunden nicht überschreiten. Eine Wiederaufnahme des Tourismus ist damit nicht verbunden. Reisebüros dürfen seit 1. Oktober 2020 lediglich Reservierungen und damit verbundene Tätigkeiten wieder vornehmen.

Die peruanische Regierung hat den im März 2020 ausgerufenen Ausnahmezustand bis einschließlich 31. Oktober 2020 verlängert. Es gilt in ganz Peru eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von 23 Uhr bis 4 Uhr. Seit Mitte September dürfen an Sonntagen keine Privatwagen genutzt werden. Zudem gilt an allen Tagen ein Verbot von privaten Treffen auch in Privatwohnungen.

Für die Regionen Abancay (Apurímac), Huamanga (Ayacucho) und Huánuco (Huánuco) gilt im Rahmen der „Cuarentena Focalizada“ eine nächtliche Ausgangssperre von 20 Uhr bis 4.00 Uhr, sonntags ganztägig. In den Regionen Cusco, Moquegua, Puno und Tacna gilt die komplette Ausgangssperre weiterhin sonntags.

In den übrigen Regionen gilt eine Verpflichtung zur Selbstisolierung nur noch für Kinder bis 12 Jahre und Personen, die älter als 65 Jahre sind, sowie für Personen, die einer gesundheitlichen Risikogruppe angehören (z.B. mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Lungenkrankheiten oder Krebs). Kinder bis 12 Jahren sollen das Haus nicht verlassen. Sie dürfen sich jedoch täglich in Begleitung eines Erwachsenen, der im selben Haushalt wohnt, für 60 Minuten im Umkreis von 500 Metern zur Wohnung im Freien aufhalten. Sie müssen dabei eine Mund-Nasen-Maske tragen und eine Distanz von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten.

In der Öffentlichkeit müssen alle Personen eine Mund-Nasen-Maske tragen und eine Distanz von mindestens einem Meter zu anderen Personen einhalten.

• Informieren Sie sich zu den detaillierten Regelungen aus dem Regierungsdekret in spanischer Sprache.

• Bitte halten Sie Ihre Daten in der Krisenvorsorgeliste unbedingt aktuell und informieren Sie sich über die Webseite der deutschen Botschaft Lima.

• Halten Sie sich an die geltenden Bestimmungen im Land insbesondere an die Ausgangssperre.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Innenpolitische Lage

Im gesamten Land führen soziale Unruhen, Streiks und Demonstrationen immer wieder auch zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Behinderungen im Reiseverkehr verursachen können. Auch die häufig von Touristen besuchten Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie Arequipa können davon betroffen sein.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte, es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.

• Meiden Sie grundsätzlich Demonstrationen sowie die Elendsviertel in Großstädten.

• Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, ist insbesondere in Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.

Insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt.

In der Region um Puerto Maldonado erfolgten im Frühjahr 2019 vereinzelte Raubüberfälle auf Touristengruppen als auch auf ein Hotel.

Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.

In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busstationen.

Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.O.-Tropfen kommen

Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit Express-Entführungen soll Bargeld mittels Abheben per Kreditkarte am Geldautomaten erzwungen werden.

Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht, oftmals längerfristig angeworben über das Internet mit Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

• Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und den Bezirken Miraflores und Barranco wie auch immer in Menschenmengen besonders vorsichtig.

• Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.

• Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.

• Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi ‚von der Straße'.

• Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.

• Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.

• Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.

• Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen keine von Unbekannten an.

• Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.

• Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.

• Rufen Sie im Notfall die Policía de Turismo (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.

• Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten z.B. über das Internet skeptisch, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen und wenden Sie ggf. die Polizei.

Natur und Klima

Erdbeben

Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, so dass es regelmäßig zu Erdbeben kommt. Stärkere Erdbeben ereigneten sich zuletzt im August 2016 in der Provinz Caylloma, im Januar 2018 im Süden und Ende Mai 2019 im Norden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern.

Vulkane

Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

Überschwemmungen

Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch, im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.

Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen. Hiervon können auch touristische Sehenswürdigkeiten betroffen sein, so etwa in der Region Cusco, wo sich die Inkastadt Machu Picchu und der „Inka-Trail“ befinden.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „ iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Sicherheitshinweise Bolivien

Zuletzt aktualisiert am: 1. Oktober 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bolivien weiterhin gewarnt.

Einreisen sind nur auf dem Luftweg und nur unter strengen Auflagen gestattet. Eine Einreise auf dem Landweg ist nicht möglich. Das Reisen im Land ist nur sehr eingeschränkt und unter Beachtung strenger Hygienemaßnahmen möglich.

Die seit Ende März 2020 geltenden Maßnahmen werden weiter gelockert. Seit 1. Oktober 2020 gibt es folgende Beschränkungen: Es gilt von Montag bis Sonntag eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr. Für einzelne Regionen können kurzfristig abweichende Regelungen festgesetzt werden. In La Paz gilt weiterhin von Montag bis Freitag eine Ausgangssperre von 20 Uhr bis 5 Uhr, am Wochenende von 16 Uhr bis 5 Uhr. Der Ausgang ist montags bis freitags nur jeden zweiten Tag erlaubt, abhängig von der letzten Ziffer der Ausweisnummer (gerade bzw. ungerade).

Im öffentlichen Raum muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

• Verfolgen und beachten Sie die Bekanntmachungen der bolivianischen Behörden und halten Sie die Ausgangssperre ein.

• Wenn Sie noch vor Ort sind, informieren Sie sich bei der Deutschen Botschaft La Paz über mögliche Aus- und Rückreisemöglichkeiten.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus.

Sicherheit

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen können. Die Reisemöglichkeiten werden dann zum Teil stark eingeschränkt, z.B. durch Straßenblockaden.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Protestveranstaltungen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden eigenmächtig zu durchbrechen.

• Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend der aktuellen Lage.

Kriminalität

Die Kriminalität ist in Bolivien erhöht, auch Drogenkriminalität ist weit verbreitet.

Es kommen besonders an von Touristen frequentierten Orten in La Paz bewaffnete Überfälle und Trickdiebstähle vor.

Reisende werden z.B. bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen.

Blitz- bzw. Expressentführungen mit demselben Ziel gibt es landesweit, aber insbesondere in Cochabamba, La Paz und Santa Cruz und auf den Verbindungsstrecken.

Falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten, die sich z.B. als südamerikanische Touristen ausgeben, wollen Ausweise kontrollieren oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen, um Reisende auszurauben. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.

Taxis auf der Straße bergen ein erhöhtes Überfallrisiko, insbesondere nachts. In der Öffentlichkeit gezeigte Bargeldsummen, Ausweispapiere und Schmuck erregen unnötig die Aufmerksamkeit von Kriminellen. Auch Fahrzeuge werden aufgebrochen und gestohlen.

Besuchern von Bars und Diskotheken werden K.O.-Tropfen verabreicht und dann ausgeraubt. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.

Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht.

• Tragen Sie keinen teuren Schmuck und Uhren.

• Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen und Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

• Lassen Sie sich von Polizisten immer ihre Dienstausweise zeigen.

• Winken Sie keine Taxis auf der Straße heran, sondern bestellen Sie diese ggf. mithilfe des Hotels oder Restaurants bei bekannten Taxiunternehmen vor.

• Vermeiden Sie Nachtfahrten.

• Nehmen Sie grundsätzlich keine von Fremden angebotenen offenen Getränke oder Speisen an und lassen diese auch nicht unbeaufsichtigt.

• Halten Sie sich von allen Drogen fern.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

• Halten Sie Fahrzeuge stets verschlossen, lassen Sie keine Wertsachen sichtbar zurück und parken Sie auf bewachten Parkplätzen.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Seien Sie besonders Vorsicht bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.

• Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Das Klima reicht vom Hochgebirgsklima in den Anden über subtropisches Klima in Yungas bis zu tropischem Klima in Beni und der Trockenzone in Chaco.

In der Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, kommt es insbesondere in gebirgigen Regionen regelmäßig zu Überflutungen und Erdrutschen. Straßen werden oft für mehrere Tage unpassierbar, Brücken sind häufig beschädigt. In den letzten Jahren forderten anhaltende Regenfälle mehrere Todesopfer.

Auch der große Salzsee von Uyuni birgt in der Regenzeit erhebliche Gefahren.

Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren.

• Informieren Sie sich genau über die aktuelle Lage und verfolgen Sie Wettervorhersagen.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

• Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Sicherheitshinweis

Brasilien

Unverändert gültig seit: 7. Oktober 2020

Aktuelles

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Brasilien weiterhin gewarnt.

Die Einreise von Ausländern auf dem Luftweg ist grundsätzlich wieder gestattet. Einreisen von Ausländern über Land- oder Seegrenzen sind grundsätzlich weiterhin untersagt; Ausnahmen gelten u.a. für Personen, die über einen Aufenthaltstitel in Brasilien verfügen.

Der zivile Inlandsflugverkehr besteht in eingeschränkter Form fort. So fliegen die brasilianischen Fluglinien weiterhin regelmäßig die Hauptstädte aller 26 Bundesstaaten sowie 19 weiterer wichtiger Städte an. Zwischen Brasilien und Europa bestehen weiterhin kommerzielle Flugverbindungen.

In Brasilien ist die Zahl der Infizierten, der schwer an COVID-19 Erkrankten und der Todesfälle weiterhin sehr hoch. In einigen Bundesstaaten sind die Gesundheitssysteme stark aus-, teilweise überlastet. Das Risiko, dass Reisende sich infizieren, erkranken und nicht adäquat gesundheitlich versorgt werden können, besteht weiterhin. Zudem setzt eine wirksame Verständigung in brasilianischen Krankenhäusern in der Regel gute Kenntnisse der portugiesischen Sprache voraus.

Die örtlichen Abstands- und Hygienevorschriften müssen eingehalten werden.

• Nehmen Sie vor einem evtl. Reiseantritt nach Brasilien auf jeden Fall mit der zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung sowie in Fällen einer beabsichtigten Einreise auf dem Luftweg mit der Fluggesellschaft Kontakt auf.

• Folgen Sie den Hygienevorschriften der brasilianischen Behörden.

• Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

Sicherheit

Von Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Venezuela wird abgeraten.

Terrorismus

• Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Brasilien finden - zumeist in den großen Städten - immer wieder unerwartet Demonstrationen statt, die in der Vergangenheit vereinzelt zu Ausschreitungen geführt haben. Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Brasilia, S„o Paulo, Rio de Janeiro sowie daneben für andere Großstädte des Landes.

Aufgrund der andauernden Krise in Venezuela und damit verbundener Bandenkriminalität, Schmuggel und Flüchtlingen sowie begrenzter Präsenz von Sicherheitskräften wird von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen kommen.

• Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

• Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

• Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

• Vermeiden Sie Reisen und Aufenthalte im unmittelbaren Grenzgebiet zu Venezuela.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate und die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, sind in Brasilien hoch, besonders in den Großstädten wie Belém, Fortaleza, Maceio, Porto Alegre, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, S“o Luiz und S„o Paulo. Dort wiederum besonders stark betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Die Favelas von Rio de Janeiro waren zuletzt immer wieder von Gewaltakten auch mit Todesfolge betroffen. Favelas werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.

Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden, was mit höherer Sicherheit verbunden ist.

Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Weiterhin wird vereinzelt von Überfällen bei auch geführten Bootsfahrten im Amazonasgebiet berichtet.

Täter sind häufig bewaffnet, stehen oft auch unter Drogeneinfluss, so dass vor Gewalt- und dem Gebrauch von Schusswaffen, auch aus nichtigem Grund, nicht zurückgeschreckt wird.

Zur Hauptverkehrszeit kommt es in überfüllten Bussen und Zügen häufiger zu Taschendiebstählen.

Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als “Drogenschmuggler„ missbraucht.

• Seien Sie in allen Landes- und Stadtteilen stets besonders vorsichtig.

• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher z.B. im Hotelsafe auf und führen nur Kopien mit.

• Verstauen Sie mobile Geräte unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, oder legen Sie dieses in einen Safe.

• Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

• Verzichten Sie auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-)Schmuck und tragen und zeigen Sie in der Öffentlichkeit Uhren und Smartphones nicht sichtbar.

• Führen Sie stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mit.

• Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand.

• Lassen Sie vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt.

• Nehmen Sie keine Prostituierten oder flüchtigen Bekannte in das eigene Hotelzimmer mit.

• Sehen Sie zur Verringerung Opfer eines – nicht selten auch vorgetäuschten - Verkehrsunfalls oder Fahrzeugraubs zu werden von Überlandfahrten in der Nacht ab.

• Insistieren Sie nicht auf Ihr Vorfahrtsrecht.

• Halten Sie im Stadtverkehr die Fenster des Fahrzeugs geschlossen, die Türen verriegelt und verstauen Sie Wertgegenstände außer Sichtweite.

• Seien Sie besonders vorsichtig an Ampeln und im stockenden Verkehr.

• Benutzen Sie drei- oder mehrspurigen Straßen die mittlere Spur.

• Ziehen Sie nachts Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

• Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Rio de Janeiro

In ganz Rio de Janeiro, auch in den beliebten Stadtvierteln Copacabana, Ipanema, Leblon, Botafogo, Santa Teresa und im Ausgehviertel Lapa ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle, auch tagsüber. Die Täter, die teilweise in Gruppen agieren, haben es insbesondere auf Mobiltelefone, Schmuck, Scheckkarten und Bargeld abgesehen. Es kommt gerade in letzter Zeit vermehrt dazu, dass Kreditkarten (insbesondere in Ipanema und Copacabana) kopiert werden, um im Anschluss missbräuchlich damit zu verfügen. Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss, am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen unbelebt und nicht sicher. Die oft menschenleeren Straßen der Innenstadt sollten daher am Wochenende, feiertags und nachts gemieden werden. Nach Einbruch der Dunkelheit und insbesondere während des Karnevals (Straßenkarneval und Sambodrom), des Silvesterfeuerwerks an der Copacabana und bei sonstigen Großveranstaltungen ist vermehrte Wachsamkeit geboten.

In den Favelas kommt es immer wieder zu Schusswechseln, bei denen oft auch Unbeteiligte zu Schaden kommen. wird.

Wanderungen in den Naturparks in und außerhalb der Stadt sollten nach Möglichkeit nur in Gruppen und auf markierten und belebten Wegen unternommen werden.

• Von nächtlichen Strandspaziergängen wird dringend abgeraten.

• Von einem Besuch jeglicher Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, wird dringend abgeraten.

S“o Paulo

In S„o Paulo ist das historische Stadtzentrum um die Praça da Sé (vor der Kathedrale) unter der Woche nachts sowie nach Geschäftsschluss am Wochenende unbelebt und nicht sicher; gleiches gilt für die Gegend um die belebte Metro-Station “Estaçao da Luz„, die zu den genannten Zeiten zu meiden sind. Im Stadtzentrum gibt es viele Obdachlose, die zum Teil drogensüchtig sind und Passanten zuweilen belästigen.

Auch bewaffnete Überfälle und Blitzentführungen in bevorzugten, besseren Wohngegenden haben zugenommen und führen nicht selten zu Schusswechseln mit privaten Sicherheitskräften oder Polizisten (häufig auch in Zivil), auch tagsüber.

• Seien Sie im gesamten Stadtgebiet, auch in besseren Gegenden, besonders vorsichtig.

Ceará und Fortaleza

Nach einer Welle von Gewalttaten gegen öffentliche Einrichtungen und das öffentliche Verkehrsnetz sind die Mobilität und das öffentliche Leben im Bundesstaat Ceará und seiner Hauptstadt Fortaleza nach wie vor teilweise eingeschränkt.

• Seien Sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere vorsichtig.

• Vermeiden Sie Nachtfahrten in Überlandbussen.

• Vermeiden Sie Fußwege im Dunkeln.

Recife und der Nordosten

In den letzten Jahren treten häufiger gezielte Überfälle auf Busse auf. Bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse sind auch keine Seltenheit im Nordosten.

• Seien Sie bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Reisen in das Landesinnere vorsichtig.

• Meiden Sie im Stadtgebiet von Recife die öffentlichen Verkehrsmittel und benutzen Sie grundsätzlich Taxis oder Uber.

• Vermeiden Sie Nachtfahrten in Überlandbussen.

Natur und Klima

Das Klima ist im Norden und Zentrum tropisch und subtropisch im Süden.

In der Regenzeit, die im Süden und Südosten von November bis Anfang April und im Nordosten von April bis Juli andauert, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowie in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch unpassierbare Straßen und Brücken.

• Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

• Informieren Sie sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.

• Beachten Sie die Hinweise lokaler Behörden.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

  • Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Südamerika

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

• Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

• Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz gegen Gelbfieber

Gelbfieber in Bolivien und Brasilien

Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft. Ein Gelbfieberimpfnachweis wird bei Einreise ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberübertragungsgebiet (siehe www.who.int) verlangt. Alle Gebiete in Bolivien unterhalb von 2.300m und damit u. a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Daher wird grundsätzlich allen Reisenden dringend eine Gelbfieberimpfung empfohlen, bevor sie in diese Gebiete reisen.

In Brasilien sind nur noch wenige Gebiete gelbfieberfrei bzw. bisher ohne gemeldete Fälle. Die Anzahl der bestätigten menschlichen Fälle steigt an, insbesondere in den Bundesstaaten S„o Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais und im Hauptstadtdistrikt. Auch europäische und südamerikanische Reisende haben sich bereits infiziert. Es werden große Impfkampagnen in den betroffenen Gebieten durchgeführt. Bisher wurden alle Infektionen im sog. sylvatischen Zyklus akquiriert, d. h. bei Aufenthalt in bewaldeten Gebieten, ohne dass sich ein urbaner Zyklus (Mensch-Mücke-Mensch-Übertragung, Stadtgelbfieber) etablieren konnte. Siehe auch Disease Outbreak News der WHO.

Für die reisemedizinische Beratung wird empfohlen, bei der Impfindikation den genauen Reiseverlauf der Patienten, die aktuellen epidemiologischen Daten und auch mögliche Weiterreisen zu beachten. Es ist zu beobachten, dass die Länder in der Region Süd- und Mittelamerika verstärkte Kontrollen durchführen.

Die Gelbfieberimpfung ist ab dem 10. Tag im internationalen Reiseverkehr gültig. Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

• Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Genereller Impfschutz

Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken. und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Denguefieber

Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Vor allem in Argentinien und Brasilien sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Anstiege der Fallzahlen beobachtet worden.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen diese Virusinfektionen gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

In Peru besteht unter 2000 m ein geringes Risiko, v. a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima, Ica und Nazca.

In Bolivien besteht ein geringes Risiko in den Departements Beni, ein etwas höheres in Pando v. a. in den Regionen Guayamerín und Riberalta. Ein minimales Risiko besteht im Rest des Landes <2.500 m Höhe. Die größeren Städte bzw. Provinzen Oruro und Potosi sind malariafrei.

Chile ist malariafrei.

In Argentinien gibt es ein minimales Malariarisiko.

In Brasilien besteht ganzjährig ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul.

Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Iguaçu und die meisten Stadtzentren.

Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.

Leishmaniose

Leishmaniose kommt in Peru in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird in Peru ebenfalls durch Mücken übertragen.

Chikungunya

Aktuell gibt es, sich ausbreitend von der Karibik seit Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch in Peru, Bolivien und Brasilien landesweit Fälle von Chikungunya, insbesondere in den Bundesstaaten Alagoas, Amapa, Amazonas, Bahia,, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais und Roraima.. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s. o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.

Aufgrund der o. g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, feste Socken),
  • tagsüber (Virusinfektionen!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)
  • Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Rocky Mountain Spotted Fever

Seit Dezember sind vereinzelte Fälle dieser saisonal durch Zecken übertragenen bakteriellen Infektionskrankheit im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo aufgetreten. In der Regel kommt es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen. In ungünstigen Fällen kann es beim Befall von Lunge, Nieren und dem Gastrointestinaltrakt zu lebensgefährlichen Komplikationen / Blutungen kommen. Bei Aktivitäten im Freien sollte unbedingt auf Schutz vor Zecken (adäquate Kleidung, Repellentien) geachtet werden.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Trypanosomiasis (“Mal de Chagas„)

In Brasilien und Argentinien kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose in Peru und Bolivien vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

HIV/AIDS

Durch ungeschütze sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion.

Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Höhenkrankheit (“Soroche„)

In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco, Puno oder La Paz, also nicht nur Bergsteiger.

Die Höhenluft auf dem Altiplano ist sauerstoffarm und von geringem atmosphärischem Druck.

Aus der Höhe resultieren auch extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist - und außergewöhnliche hohe Wärmeabstrahlung während der Nacht. Untrainierten Bergsteigern wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen.

Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

Pest (nur in Peru)

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Hantavirus

Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Argentinien in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist abgesehen von Bolivien in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen und in ganz Bolivien überwiegend defizitär strukturiert.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z. T. erheblich höher als in Deutschland.

Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.

Aktuelle Informationen für Reisende in Brasilien sind auch über folgenden Link des brasilianischen Gesundheitsministeriums im Internet abrufbar in portugiesischer, spanischer oder englischer Sprache: http://portalsaude.saude.gov.br/viajante

Unverändert gültig seit: 17. Juni 2020

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Wissenswertes

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Peru/Lima, Hotel José Antonio****

Hotelbebilderung

Mitten im Geschäfts- und Einkaufsviertel Miraflores gelegen, ist das angenehme Hotel der Mittelklasse ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der peruanischen Hauptstadt. Die Pazifikküste liegt drei Blocks entfernt. In den 84 Zimmern des Hauses finden Sie Klimaanlage, Sat.-TV, Minibar und Föhn. Zum Angebot gehören außerdem ein Restaurant und eine Bar. In diesem Hotel können Sie individuelle Verlängerungstage buchen.

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1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 90
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 185
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 50
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 105
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.02.2021–20.12.2021

Brasilien/Rio de Janeiro, Hotel Excelsior****

Hotelbebilderung

Lage: Dieses freundliche Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt optimal in der ersten Häuserzeile der berühmten Copacabana, vom Strand nur durch eine breite Uferstraße getrennt. In Gehentfernung erwarten Sie eine abwechslungsreiche Restaurantszene und Einkaufsmöglichkeiten in zahlreichen Geschäften.

Einrichtungen: Den Tag beginnen Sie im Restaurant mit einem üppigen Frühstücksbuffet, das eine reiche Auswahl an Früchten bereithält. Zwei Bars, ein Fitnessraum mit Sauna sowie eine Dachterrasse mit Pool bieten Erholung; die Dachterrasse zudem eine wunderbare Aussicht auf die Strandpromenade und den Atlantik.

Zimmer: Die 230 Zimmer sind stilvoll eingerichtet mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN (kostenpflichtig), Minibar, Safe und Föhn. Unsere Vertragszimmer bieten einen seitlichen Meerblick auf die Copacabana.

Ein perfekter Ausgangspunkt, um Rio auf eigene Faust zu entdecken und Stadt- und Strandleben miteinander zu kombinieren.

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1 Tage ab Flughafen / bis Hotel pro Person ab € Saison: A*
DZ Übernachtung/Frühstück 160
EZ Übernachtung/Frühstück 315
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
DZ Übernachtung/Frühstück 80
EZ Übernachtung/Frühstück 160
Saisonzeiträume Übersicht
A:
01.01.2021–20.12.2021