Südamerika die Große Südamerikareise

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Peru

Übersicht

  • Unsere umfassende Studienreise durch ganz Südamerika
  • Sechs Länder in 22 Tagen: Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien und Brasilien
  • Authentische Märkte in Ecuador und Peru
  • Gehobener Hotelstandard
  • Wichtigste Stationen dieser großen Studiosus-Reise durch Südamerika: Quito, Lima, Machu Picchu, Titicacasee, Santiago, Buenos Aires, Iguazú-Wasserfälle und Rio de Janeiro

Vom Pazifik zum Atlantik, vom Regenwald zu den Hochanden, von magischen Ausgrabungsstätten bis in die glanzvollen Metropolen - Südamerika atmet Vielfalt. Tempo und Rhythmus des Kontinents sind ansteckend, zuletzt eroberte Fitnesskult Zumba von hier aus die Welt. Erleben muss man das Temperament an Ort und Stelle, bei Caipirinha mit Blick auf den Zuckerhut und beim Tango in Buenos Aires. Die Natur, viel mehr als nur Kulisse, ist konkurrenzlos: die wilden Fluten der Iguazú-Wasserfälle, schneegezuckerte Gipfel über Inkaruinen, das magische Blau des Titicacasees. Eine Zeitreise zu alten Welten in Machu Picchu und Tiahuanaco genauso wie zu modernen Demokratien und selbstbewussten Nationen. Wirtschaftskrise? In Lima und Santiago ein Fremdwort - der Kontinent ist auch wirtschaftlich erwacht.

Route

1. Tag, Dienstag, 21.02.2017: Flug nach Südamerika

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mittags Zubringerflug mit Iberia von Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich oder Genf nach Madrid und am späten Nachmittag Weiterflug mit LATAM Airlines nach Guayaquil (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am späten Abend und kurze Fahrt ins Hotel.

2. Tag, Mittwoch, 22.02.2017: Bienvenido al Ecuador!

Probieren Sie mal Baumtomaten zum Frühstück! Mit tropischen Vitaminen gestärkt starten Sie mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin ins Zentrum der ecuadorianischen Hafenstadt. Aus alt mach - schön alt! Alles restauriert. Wir schlendern über die Uferpromenade Malecón am breiten Rio Guayas und blicken in das historische Viertel Las Penas. Am frühen Nachmittag bringt uns LATAM Airlines in einer knappen Stunde nach Quito, der auf 2800 m Höhe liegenden, vielleicht schönsten Hauptstadt des Kontinents. Zwei Übernachtungen in Quito.

3. Tag, Donnerstag, 23.02.2017: Die Allee der Vulkane

Insgesamt 22 Vulkane erheben sich an der Allee der Vulkane bis auf eine Höhe von über 6000 m. Aus einigen Feuerschloten wie dem Tungurahua raucht es. Große Vielfalt auf dem Markt in Saquisili: Kartoffeln in 40 Variationen und Farben, geröstete Kaffeebohnen, süße Zuckerbirnen und Mangos stapeln sich auf den Planen. Gleich weiter zum Cotopaxi-Nationalpark! Lacht die Sonne, können wir einen Spaziergang in der typischen Páramo-Landschaft wagen. Mittags stärken wir uns in einer nahe gelegenen Hazienda, dann geht es zurück nach Quito. 220 km. Den Abend gestalten Sie nach Lust und Laune.

4. Tag, Freitag, 24.02.2017: Weltkulturerbe Quito

Über 80 Kolonialbauten, dazu goldglänzende Kirchen beeindrucken uns in der Altstadt Quitos (UNESCO-Welterbe). 500 Jahre Kulturgeschichte warten darauf, von uns entdeckt zu werden. Schneeweiße Fassaden und kornblumenblaue Fenster wetteifern mit Kapellen und Konventen. Die geflügelte Jungfrau winkt uns hoch zum Panecillo für einen göttlichen Blick über Altstadt und Skyline vor den Anden. Dann setzen wir an zum Äquatorsprung: Fließt ein Wasserstrudel nun andersrum ab, und hat Ihre Reiseleiterin die Erdanziehung ausgetrickst? Diese und weitere Wunder enträtseln wir am Äquatordenkmal und im Freiluftmuseum Inti Nan. Abends Flug mit LATAM Airlines von Quito nach Lima. Zwei Übernachtungen in Lima.

5. Tag, Samstag, 25.02.2017: Lima einst und jetzt

Altes frisch! Unsere Stadtrundfahrt präsentiert Kolonialgebäude, glänzend restauriert; die ganze Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO. Barock-ornamental, oft umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Pizarro der Ältere war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Nebenan residiert Perus Staatsoberhaupt; wieder wurde im Wahlkampf 2016 die Erhöhung des laut UN zu niedrigen Mindestlohns versprochen. Das sollte bei dem Wirtschaftswachstum doch möglich sein! Chic - der Stadtteil Miraflores: Geschäftstempel, Villen, Parks. Das archäologische Museum beherbergt Schätze alt-peruanischer Kulturen. Ihre Reiseleiterin kennt jede Menge Hintergründe. Extratour

Einfach mal ausscheren? Studiosus hat immer wieder Programmpunkte als Alternative parat. Beispielsweise könnten Sie heute statt archäologischer Schätze lieber das Goldmuseum besuchen. "Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles" - das Goldmuseum in Lima beherbergt ein kleines Eldorado für Liebhaber von Waffen, Münzen und Götterstatuen.

6. Tag, Sonntag, 26.02.2017: Im Heiligen Tal

Flug mit LATAM ins Herz des alten Inkareiches. Cuzco liegt auf 3400 m Höhe. Zur leichteren Höhenanpassung fahren wir gleich runter ins Urubambatal. Wie werden nur diese Stoffe so bunt? Eine Textilkooperative zeigt es uns. Garantiert chemiefrei! Auf dem Markt von Pisak gibt es noch mehr davon. Dazu rote Kartoffeln, reife Mangos, lila Mais und violette Limo. In Lamay besuchen wir das Projekt Winay und erfahren vor Ort im Gespräch mit der Projektleiterin, wie Kindern mit und ohne körperliche Beeinträchtigung aus sozial benachteiligten Familien mit Unterstützung der Studiosus Foundation zu einem selbstständigen Leben verholfen wird. Danach zum Hotel im Heiligen Tal in 2860 m Höhe. 70 km.

7. Tag, Montag, 27.02.2017: Magisches Rätsel Machu Picchu

Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn ins magische Machu Picchu (ca. 1,5 Std.). Schon die Fahrt ist ein Erlebnis! Zum Schutz der Stätte sind die Besucherzahlen begrenzt. Ob das ausreicht, um sie zu bewahren? Was erzählen die Ruinen? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern oder ein Opferplatz? Oder fand hier normales Alltagsleben statt? Jede neue Erkenntnis scheint zugleich neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. Busstrecke 100 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco auf 3400 m Höhe.

8. Tag, Dienstag, 28.02.2017: Cuzco

Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Welterbe. Den Erdbeben im "Nabel der Welt", wie die Inkas ihre Stadt nannten, hielten nur inkaische Grundmauern stand. Auch die Dominikanerkirche ruht auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die prächtige Kathedrale an der Plaza de Armas schmückt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Als Zickzackbau für die perfekte Verteidigung präsentiert sich oberhalb der Stadt die alte Festungsanlage Sacsayhuamán. Wer mag, läuft auf alten Pfaden und Treppenstufen runter zum Hauptplatz von Cuzco. Nachmittags können Sie auf eigene Faust durch die Altstadt ziehen, im Künstlerviertel San Blas auf Entdeckungsreise gehen und sich ein Restaurant für das individuelle Abendessen aussuchen. Tipp für die Stärkung am Abend: vielleicht Alpaka-Steak?

9. Tag, Mittwoch, 01.03.2017: Majestätische Anden

Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv - ein Superlativ! Alpaka- und Lamaherden eingeschlossen. Die Anden zum Anfassen - auf 4350 m Höhe der La-Raya-Pass. Ihre Reiseleiterin kennt Geschichten und Geschichte: Túpac Amaru II. gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr. Er endete gevierteilt. Nationales Trauma: das Erbe der Militärdiktatur und der Terrorgruppe "Leuchtender Pfad". Wie leben heute die Menschen im Altiplano? Warum protestieren sie immer mal wieder mit Straßenblockaden gegen die Regierung im fernen Lima? Wir fragen nach, und die Bauern auf dem Hof hier oben erzählen uns von steigenden Gaspreisen und multinationalen Konzernen, die wenig nachhaltig Bodenschätze ausbeuten wollen. Tagesziel ist Puno am Titicacasee auf 3800 m Höhe. 390 km.

10. Tag, Donnerstag, 02.03.2017: Titicaca - heiliger See der Inkas

Ein kleines Schilfvenedig können Frühaufsteher bei den Uru-Indianern finden. Schwimmende Inseln, Häuser, Boote - alles aus Schilf. Per Bus unterwegs nach Bolivien, am Ufer glänzt die Kolonialkirche von Juli. Wir überqueren die Grenze zum Nachbarland. Auf der Sonneninsel mit ihrem legendenumwobenen heiligen Felsen schweift der Blick beim gemeinsamen Mittagessen in einem aussichtsreichen Restaurant zur schneebedeckten Königskordillere. Im Tragflügelboot gleiten wir nach Huatajata. Gute Nacht direkt am See! Busstrecke 140 km.

11. Tag, Freitag, 03.03.2017: Weiter nach La Paz

UNESCO-Welterbe Tiahuanaco: heiliges Sonnentor und als wichtigste Grabungsstätte Boliviens das Tor zu den Ahnen. Hier und heute geht's weiter nach La Paz, auf 3640 m die höchstgelegene Großstadt der Erde. 170 km. Uns stockt der Atem beim Blick auf den Talkessel von La Paz. Wir treiben im Miteinander von Tradition und Moderne. Im Palast der Regierung amtiert noch Evo Morales. Was hat der erste indianische Präsident Lateinamerikas bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit erreicht? Bunte Mauern, Kopfsteinpflaster, blaue Mosaiksteinchen - die Calle Jaén, die schönste Straße in La Paz, beschwingt unsere Schritte. Wir erleben indianische Märkte mit säckeweise Kokablättern. Alles legal, illegal ist nur das Derivat Kokain.

12. Tag, Samstag, 04.03.2017: Durch die Anden zum Pazifik

Die Kordilleren bewachen das Andenhochland. Den höchsten Berg Boliviens, den Nevado Sajama, 6542 m hoch, sehen wir an uns vorbeiziehen. Hinter der Grenze, im chilenischen Lauca-Nationalpark malen die Flamingos die Welt rosarot. Die Straße windet sich hinunter zum Pazifik, trocken grüßt die Atacamawüste. 490 km bequem vorangekommen. Gute Nacht in Arica, unser Hotel ist zwar einfach, hat dafür aber den Pazifik vor der Tür.

13. Tag, Sonntag, 05.03.2017: Flug nach Santiago

Mit salziger Meeresluft in der Nase können Sie am Morgen durch Arica schlendern und sich nach so viel Wüste am blauen Wasser des Pazifiks erfreuen. Doch Santiago ruft: Mit LATAM geht es über die Küstenwüste. Die Metropole liegt vor graublauem Bergmassiv, der erste Stadtrundgang bietet überraschend viel Grün! Fast violett, fruchtig und würzig: Wer Rotwein mag, lässt zum Nachtmahl einen Carménère über die Zunge rollen. Oder lieber einen ...? Finden Sie selbst Ihren Lieblingswein - Ihren "vino preferido"! Zwei Übernachtungen im historischen Zentrum von Santiago de Chile.

14. Tag, Montag, 06.03.2017: Im Schatten der Anden

Postkartenmotive: Die Plaza de Armas zeigt beim Flanieren architektonische Bandbreite. Am Moneda, dem Präsidentenpalast, erzählt Ihre Reiseleiterin von der neueren Geschichte Chiles. Harter Stoff, dem der in Lateinamerika beliebte Liedermacher Víctor Jara eine Stimme gab. Der Putsch von 1973 brachte ihn zum Schweigen. Isabel Allendes "Geisterhaus" erwacht. Extratour Selbstbewusst kündet der Präsidentenpalast vom neuen Aufblühen der Demokratie: Hier residiert erneut die links-liberale Präsidentin Michelle Bachelet. Ob sie wohl die alte Verfassung aus Pinochets Tagen ändern und eine Bildungsreform durchsetzen kann? Vom Cerro San Cristóbal genießen wir den Weitblick über die Stadt. Die Andenkette beschließt das Panorama. Dann Ihr freier Nachmittag. Gehen Sie hinauf zum Cerro Santa Lucía, Nationalmonument und Kleinod: Wasserfontänen, Palmen und eine Ausstellung zur indigenen Kunst Chiles. Zum Abendessen auf eigene Faust folgen Sie einfach den Tipps Ihrer Reiseleiterin!

Sie sind Weinkenner? Wenn Sie den Stadtrundgang auslassen wollen, ist ein Ausflug zu einem Weingut genau das Richtige für Sie. In der Kellerei der Weingüter Santa Rita oder Undurraga im Maipo-Tal können Sie sich von der hohen Qualität der chilenischen Weine überzeugen.

15. Tag, Dienstag, 07.03.2017: Eleganz am Rio de la Plata

Flug mit LATAM über die Pampa zum Rio de la Plata. Buenos Aires zeigt sich edel. Tango, Cafés, Lebenslust. Beeindruckend: die Madres der Plaza de Mayo. Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Söhne und Töchter während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Wir schauen nebenan zur Casa Rosada, dem rosafarbenen "Weißen Haus" Argentiniens. Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca wurde der Tango geboren. Hier geben sich Künstler ihrem Schaffen hin: Maler, Karikaturisten, Tänzer. Zwei Übernachtungen in Buenos Aires.

16. Tag, Mittwoch, 08.03.2017: Das Paris Südamerikas

Der Tag gehört Ihnen! "Was gibt's, Buenos Aires?", fragt Evita im Musical. Ihre eigene Show könnte heute z. B. so aussehen: durch die elegante Einkaufspassage Galerías del Pacífico schlendern und dann ins Jugendstilcafé Tortoni. Hier trank schon Formel-1-Legende Juan Manuel Fangio seinen kleinen Schwarzen. Oder lieber Tango-CDs von Carlos Gardel oder Literatur in der angeblich schönsten Buchhandlung der Welt, El Ateneo, einkaufen? Ihre Reiseleiterin kennt alle Adressen. Wer Kunstgenuss bevorzugt, schnappt sich ein Taxi und fährt ins Kunstmuseum MALBA. Ihr argentinisches Temperament können Sie abends in einem Tangolokal entdecken (ca. 70 €). Wollen Sie selbst tanzen? Dann organisiert Ihre Reiseleiterin einen Schnupperkurs für Sie (ca. 80 €). Wo Sie Steak und Rotwein genießen wollen, entscheiden Sie heute selbst.

17. Tag, Donnerstag, 09.03.2017: Flug nach Iguazú

Flug mit LATAM zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Welterbe). Weiß stürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braun schäumender Fluss, zahme Schmetterlinge, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Nasenbären und ab und an Papageien. Über Weg und Steg geht es auf der argentinischen Seite über die Wassermassen. Anschließend überqueren wir die Grenze nach Brasilien. Busstrecke 50 km.

18. Tag, Freitag, 10.03.2017: Panoramablick

Das Paradies, heute von der brasilianischen Seite: Bei unserem Spaziergang bewundern wir die mächtige Szenerie der Fälle. Sonne tanken und den Wassernebel spüren! Extratour Am Nachmittag fliegen wir mit LATAM von Iguazú nach Rio. Für die Großereignisse Fußball-WM und Olympia 2016 hatte sich die Stadt mächtig herausgeputzt. Doch die Schlagzeilen beherrschen Korruptionsaffären und Skandale. Dem Charme Rios kann das nichts anhaben, stolzes Aushängeschild eines faszinierenden Landes, und wir sind mittendrin! Was möchten Sie am freien Abend unternehmen? Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

Technikfreaks bestaunen statt ungezähmter Wassermassen die gezähmte Variante in Itaipú. Dort füllt der Fluss Paraná ein riesiges Staubecken. Im Besucherzentrum des Kraftwerks informiert ein Film über Bau und Betrieb der riesigen Anlage.

19. Tag, Samstag, 11.03.2017: Cristo, Corcovado & Co.

Die Kathedrale eine moderne Pyramide; dagegen das Opernhaus in opulentem Neobarock zwischen Hochhäusern. Rios Zentrum schlägt Brücken über die Zeiten hinweg. Die Zahnradbahn kurvt rauf zum Corcovado mit der berühmten Christusstatue. Das Meer, die Berge, der Zuckerhut - die Eindrücke hier oben sind unbeschreiblich. Nachmittags: Was Sie wollen! Cocktails im Copacabana Palace trinken, künftige Pelés am Strand beobachten. Der kulinarische Abschluss des Tages: Eine Churrascaria - Brasiliens Version des Barbecues - kredenzt Saftigstes vom Zeburind und mehr! Wer noch nicht müde ist, lässt sich vom Lebensgefühl der Cariocas, wie die Einwohner Rios genannt werden, anstecken und fährt ins Kulturzentrum Rio Scenarium. Wenn Sie morgen früh nicht ganz so gut aus dem Bett kommen: Schuld war nur der Bossa nova!

20. Tag, Sonntag, 12.03.2017: Rio und sein Zuckerhut

Wer Rio sagt, sagt Zuckerhut. Wir schweben über der Stadt, per Seilbahn geht's hinauf zum fotogenen Hügel, das "Girl from Ipanema" geht sicher unten vorbei. Das Meer leuchtet. Wir wünschen uns ein fotografisches Gedächtnis. Am Abend Flug mit LATAM Airlines über Sao Paulo nach Frankfurt (Nachtflug, Flugdauer ab Sao Paulo ca. 11,5 Std.).

21. Tag, Montag, 13.03.2017: So gut wie zu Hause

Nachmittags landen Sie in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2017

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
21.02.–13.03. 6690(ca. 7766 CHF) 8040(ca. 9334 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
14.03.–03.04. 6690(ca. 7766 CHF) 8040(ca. 9334 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
16.10.–06.11. 6815(ca. 7912 CHF) 8225(ca. 9548 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
13.11.–04.12. 6815(ca. 7912 CHF) 8225(ca. 9548 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
26.12.–15.01. 7090(ca. 8231 CHF) 8440(ca. 9798 CHF)

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.11.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Guayaquil und zurück von Rio de Janeiro; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 235 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 20 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet, am 4. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 11. und 13. Tag Vollpension, am 5., 8., 9., 12., 15., 17. und 19. Tag nur Frühstück
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Mittagessen in typischen Restaurants am 4. und 11. Tag
  • Abendessen in einem guten Restaurant am 20. Tag
  • Zugfahrt mit dem Vistadome (Panoramawagen) nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder (ca. 350 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.

Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

Bitte schicken Sie das beiliegende Formular ¿Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person¿ am besten sofort oder bis spätestens zwölf Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.

Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den Ländern Südamerikas, die Sie auf Ihrer Reise besuchen, zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Ecuador, Peru, Bolivien und Brasilien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

In Ecuador weist das Auswärtige Amt auf eine mögliche Gefährdung durch die im Lande weit verbreitete Kriminalität hin. Dieser Hinweis gilt grundsätzlich für die Großstädte des Landes, in besonderem Maße jedoch für einzelne Provinzen im Amazonastiefland und im Grenzgebiet zu Kolumbien. Wir haben unsere Reisen so geplant, dass Gebiete mit einem hohen Risiko vermieden werden.

Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und vermeiden in jedem Fall längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.

In Peru und vor allem in Bolivien können zudem soziale, ethnische und politische Spannungen immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden führen. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.

Die innenpolitische Lage in Bolivien hat sich entspannt, dennoch sind weitere, auch gewaltsame Protestmärsche und Straßenblockaden v.a. in La Paz und auf dem Altiplano nicht auszuschließen. Durch gezielte Umroutungen und Programmänderungen vermeiden wir Blockaden und Protestversammlungen und fordern unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.

Die allgemeine Sicherheitslage in Chile ist gut.

Argentinien gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Wirtschaftsprobleme Argentiniens haben jedoch in den letzten Jahren auch in Buenos Aires zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, vorsichtiges Verhalten ist daher auch in der argentinischen Hauptstadt angeraten.

Brasilien ist zwar ein stabiles Reiseland, dennoch weist das Auswärtige Amt auf eine Gefährdung durch die sehr hohe Kriminalitätsrate hin. Besonders betroffen sind vor allem die Großstädte S¿o Paulo, Rio de Janeiro, Recife und Belem. Aus Sicherheitsgründen verzichten wir auch in Brasilien auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Hotels nicht zuletzt nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes ausgewählt.

Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, Ihr Verhalten der in allen Ländern Südamerikas vergleichsweise hohen Alltagskriminalität anzupassen. Bitte leisten Sie im Falle einer akuten Bedrohung keinen Widerstand und beachten Sie die weiterführenden Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 30. Oktober 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Ecuador

Unverändert gültig seit: 12. Oktober 2017

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Gefährdung durch Kriminalität und Gewaltbereitschaft ist in Ecuador deutlich höher als in Deutschland. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, an der Küste sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder zum Teil auch bewaffneten Überfällen, zu werden. Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung der Täter sind nicht immer gewährleistet.

Reisen über Land

Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Dies sollte bei der Wahl des Verkehrsmittels berücksichtigt werden.

Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, vor allem in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen beeinträchtigt. Reisenden wir empfohlen vor Reisebeginn, (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Orellana, Napo und der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.

Kriminalität

Nicht nur in größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:

- diverse Ablenkungsmanöver , z.B. mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken oder dem Überschütten mit verschiedensten Arten von Flüssigkeiten, einschließlich Fäkalien,

- Kreditkartenbetrug,

- ¿Bußgeld¿-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,

- Raub nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten bzw. Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden,

- Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Grundsätzlich sollten Reisende auf das Gepäck achten und möglichst keinen Schmuck tragen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.

Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden.

In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern bewußtseinsmindernde Drogen verabreicht worden waren.

Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.

Bei Vergewaltigungen ist in jedem Fall eine Anzeige zu erstatten. Es wird empfohlen, sich umgehend ein sog. Postexposure-Kit zu besorgen. Dies ist in Notfällen auch über die Deutsche Botschaft erhältlich. Bei Bedarf stehen manchmal auch von der Polizei vermittelte Psychologen zur Verfügung.

Polizei und Strafverfolgungsbehörden

Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen.

In Quito können Strafanzeigen u.a. im Büro der städtischen Tourismuspolizei, welches an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk liegt und rund um die Uhr geöffnet ist, sowie bei der ¿Policía Judicial¿ an der Ecke der Straßen Juan León Mera und Vicente Roca aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit.

Im Großraum Quito können kleinere Überfälle auch elektronisch angezeigt werden (www.fiscalia.gob.ec). Das System befindet sich noch in der Erprobungsphase.

Opfer einer Straftat sollten zusätzlich die Deutsche Botschaft in Quito informieren.

Die Verfolgung von Straftaten durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft -v.a. in Fällen allgemeiner Kriminalität - ist nicht immer sichergestellt.

Naturkatastrophen

Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone und hat mehrere aktive Vulkane. Seit dem schweren Erdbeben in der Küstenregion zwischen Esmeraldas und Manta vom 16. April 2016, mit zahlreichen Todesopfern, ist insbesondere diese Region immer wieder von Nachbeben betroffen.

In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen.

Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten erteilt das Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador (http://www.igepn.edu.ec/) und das Geo-Forschungszentrum Potsdam (http://bib.gfz-potsdam.de/pub/schule/merkblatt_erdbeben_0209.pdf).

Der Vulkan Tungurahua ist in unregelmäßigen Abständen aktiv. Die Intensität schwankt, es gilt derzeit die Warnstufe ¿Gelb¿. Bei Reisen in das Touristengebiet Baños wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren. Für den Vulkan Reventador gilt ebenfalls die zweithöchste Warnstufe ¿Orange¿, das Besteigen ist dort strengstens untersagt.

Die Besteigung des Vulkan Cotopaxi ist ab sofort wieder erlaubt, jedoch nur in Begleitung eines zertifizierten Bergführers und nach Unterschreiben einer Haftungsausschlusserklärung..

Eine Übersicht der aktuell gültigen Warnstufen gibt es beim Instituto Geofisico de la Politécnica Nacional , weitere Informationen erteilt auch das Sekretariat für Risikomanagement. Dort gibt es auch eine Karte der durch Schlammlawinen (¿Lahare¿) besonders gefährdeten Gebiete entlang der natürlichen Abflüsse des Cotopaxi (v.a. Latacunga, Tungurahua, Sangolqui, Valle de los Chillos und Valle de Tumbaco entlang des Rio San Pedro) sowie der jeweiligen Evakuierungsrouten im Fall eines Ausbruchs.

Reisenden wird empfohlen, sich vor einem Betreten dieser Gebiete eingehend über die aktuelle Lage und die Sicherheitsvorkehrungen zu informieren. Die Vorwarnzeit beträgt für diese Gebiete bei einem starken Ausbruch nur 40 bis 60 Minuten.

Bei einer erneuten Verstärkung der Aktivität des Cotopaxi muss mit unregelmäßigem Ausstoß von Asche gerechnet werden, die je nach Windrichtung und Stärke des Ausstoßes auch Quito erreichen kann. Die Vulkanasche kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie Augenirritationen und Atembeschwerden, führen. Es wird deshalb empfohlen, sich gegebenenfalls mit Atemschutzmasken und Schutzbrillen zu schützen.

Das Sekretariat für Risikomanagement informiert regelmäßig über die aktuelle Lage und getroffene sowie empfohlene Präventionsmaßnahmen <http://www.seguridad.gob.ec/volcancotopaxi/> (http://www.seguridad.gob.ec/volcancotopaxi/).

In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (http://elefand.diplo.de/) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Sicherheitshinweis

Peru

Unverändert gültig seit: 30. Oktober 2017

Aktuelle Hinweise

Aufgrund heftiger Regenfälle kam es im Frühjahr 2017 zu starken Überschwemmungen und Erdrutschen insbesondere im Norden des Landes, vor allem in den Provinzen Tumbes, Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash. Auf der Hauptverbindungsstraße in Richtung Süden (und damit in die Hauptstadt Lima) als auch beim Flugverkehr in die genannten Provinzen kann es weiterhin zu Behinderungen kommen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität

In Peru herrscht für Touristen im Vergleich zu den EU-Staaten ein höheres Risiko, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden.

Nächtliche Busfahrten sollten grundsätzlich vermieden werden. Neben der Gefahr von Verkehrsunfällen können auch nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, die zuletzt vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden waren, insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa und Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco nicht ausgeschlossen werden. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.

In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und nachts wie in anderen Städten auch nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.

In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.

Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.

In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Reisende, die eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, werden zu allergrößter Vorsicht aufgerufen. Es wird dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.

Besonders In Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung Taxifahrer mit involviert waren. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von ¿sogenannten Expresskidnappings¿. Dabei werden die Opfer meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten - in dieser Zeit wird u. a. mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken. Zumeist kann in den Bars und Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Auch Türsteher vor Diskotheken kennen häufig zuverlässige Taxifahrer. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, ein Taxi von der Straße zu nehmen.

Es wird grundsätzlich empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt. Nutzer von Smartphones haben außerdem die Möglichkeit, über entsprechende Apps (z.B. Easy Taxi und Taxibeat) Taxis zu bestellen.

Auch nach der Ankunft am Flughafen Lima ¿Jorge Chavez¿, der am Rande der Stadt in Callao liegt, werden leider immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt. Es wird dringend empfohlen, alle Gepäckstücke und vor allem auch Handgepäck und -taschen

im Taxi außer Sichtweite von Passanten zu verstauen, da es an verstopften Kreuzungen und roten Ampeln oft zu Überfällen kommt, bei denen die Fensterscheibe des Taxis eingeschlagen wird. Gelegentlich sind Taxifahrer an Überfällen beteiligt. Deshalb wird geraten, den Flughafentransfer nach Lima über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxi- und Busgesellschaften (Informationen unter https://www.lima-airport.com/eng/for-passengers/transportation-from-to-the-airport/licensed-taxis) zu organisieren und stets wachsam zu sein.

Es wird ferner empfohlen:

- Immer Aufmerksamkeit walten zu lassen, möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu

reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen

aufzuhalten;

- bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren;

- bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon)

zu achten;

- bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen;

Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels;

- Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur die

benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reiseschecks und Dokumente

im Hotelsafe zu hinterlegen;

- Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf

öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen

- Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen

Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren etc. zu vermeiden

- Armenviertel in Großstädten zu meiden;

- wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten;

- jede Berührung mit Drogen aller Art zu unterlassen (hohe Strafen, s. u.), Vorsicht walten zu

lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck

nie unbeaufsichtigt zu lassen;

- nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu

nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen

zu lassen

- sich für Fragen und Hilfe an die Reiseleiter und/oder die Touristenauskunft und ggf. die Polizei bzw. die Touristenpolizei zu wenden.

Reisen über Land

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde der Notstand um die Distrikte Ramón Castilla und Yavarí in den Grenzgebieten zu Kolumbien und Brasilien erweitert. Mit den ohnehin üblichen Einschränkungen im Reiseverkehr ist durch diese Maßnahmen zu rechnen.

In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.

Naturkatastrophen

Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und Erdstößen, so zuletzt am 15. August 2016 in der Provinz Caylloma, wo vier Todesopfer zu beklagen waren. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam (http://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/doc/infothek/leaflets/Erdbeben_dt.pdf).

Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Der in einigen Bezirken der Provinz Caylloma ausgerufene Notstand besteht weiter fort. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst.

Der Vulkan befindet sich ca. 80 km nordwestlich von Arequipa und ca. 30 km südöstlich der Colca Schlucht, beides touristische Ziele in Peru. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region; der Aschestreualarm gilt nicht für die Stadt Arequipa.

Aktuelle Informationen erteilt das sind peruanische geophysikalische Institut IGP http://ovs.igp.gob.pe/reportes-vulcanologicos/sabancaya (in spanischer Sprache).

Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen überfluten oder wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Auch die beliebte Zugverbindung von Cusco nach Machu Picchu ist gelegentlich betroffen.

Amtliche Wetterwarnungen wie der Deutsche Wetterdienst gibt der Servicio Nacional de Meteorologia e Hidrologia (http://www.senamhi.gob.pe/) heraus.

Bei Naturkatastrophen erteilt die staatliche Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) (http://www.indeci.gob.pe/) aktuelle Hinweise in spanischer und englischer Sprache.

Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die über 30 landesweiten Büros von ¿¿iPeru¿ helfen rund um die Uhr weiter.

In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.

Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.

In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Sollten Sie eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, wird zu allergrößter Vorsicht aufgerufen und dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.

Die Benutzung von Bussen kann besonders in den Gebirgsregionen u. a. aus Sicherheitsgründen nicht unbedingt empfohlen werden. Dies betrifft auch die Möglichkeit der Anreise nach Machu Picchu mit dem Bus über Hidroelectrica, bei der unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden.

Es gibt häufig Unfälle von Überlandbussen mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten.

Sicherer ist die übliche Route der Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.

Landesweit sollten nächtliche Busfahrten grundsätzlich vermieden werden.

Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten (schlechte hygienische Zustände an Bord, schlechte Verpflegung und die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Gruppen). In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste (elefand.diplo.de) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweis

Bolivien

Unverändert gültig seit: 16. Oktober 2017

Landes spezifische Sicherheitshinweise

In Bolivien kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Die Reisemöglichkeiten können dadurch in den betroffenen Gebieten jederzeit zeitlich und räumlich stark eingeschränkt sein.

Reisende in Bolivien sollten daher die Medienberichte aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen.

Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden.

Reisen über Land/Straßenverkehr

Das Land ist verkehrsmäßig wenig erschlossen. Es gibt nur auf Hauptverkehrsrouten asphaltierte Landstraßen. Alle anderen Verbindungswege (Schotterpisten, Geröll- und Feldwege; wenige Brücken) sind während der Regenzeit (Dezember bis März) oft tagelang nicht passierbar. Reisenden wird geraten sich vor Ort über die aktuelle Situation zu informieren.

In Bolivien kam es wiederholt zu schweren Busunglücken, bei denen Todesopfer zu beklagen waren. Bei Überlandreisen mit dem Bus wird geraten, nur mit bekannten Busunternehmen zu fahren. Von Nachtfahrten per Bus wird dringend abgeraten.

Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation wird von Überlandfahrten mit Pkw bei Dunkelheit abgeraten. Die Straßen sind in der Regel nicht beleuchtet und vielfach in schlechtem Zustand. Viele Verkehrsteilnehmer, oft auch Busse, fahren ohne Licht oder mit nur unzureichender Beleuchtung. Bei der Anmietung von Pkw für Überlandfahrten ist es - auch im Hinblick auf das Vorgehen bei Verkehrsunfällen (siehe besondere strafrechtliche Vorschriften) - ratsam, einen Pkw mit Fahrer anzumieten.

Dies gilt besonders für Fahrten abseits der Hauptverkehrsstrecken, da sich in abgelegenen Gebieten ohne befestigte Straßen und unzulängliche Beschilderung die Orientierung extrem schwierig gestalten kann. Auch handelsübliche Navigationssysteme und Landkarten bieten häufig keine ausreichende Sicherheit. Ohne ortskundigen Fahrer sind Gefahren (z.B. während der Regenzeit, auf dem Salar de Uyuni u.a.) nur schwer einzuschätzen.

Es gibt eine gesetzliche Regelung, nach der Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen höhere Benzinpreise als Fahrzeuge mit bolivianischen Kennzeichen zahlen müssen. In der Praxis bedeutet dies, dass viele Tankstellen nicht wissen, wie sie diese Preise abrechnen sollen und sich daher zum Teil weigern, an ausländische Fahrzeuge Benzin zu verkaufen.

Das Eisenbahnnetz, das nur einen geringen Teil des Landes abdeckt, ist für Reisen über längere Strecken nur bedingt geeignet.

Kriminalität

Die Kriminalität in Bolivien hat in den letzten Jahren zugenommen. So gab es vermehrt Vorfälle mit allein reisenden, ausländischen Touristen, die bei der Ankunft am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen in El Alto von falschen Taxifahrern in entlegene Stadtteile gefahren wurden und dort, unter Mithilfe von falschen Polizisten in Uniform mit dem Vorwand, eine Antidrogenkontrolle durchführen zu wollen, ausgeraubt und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe der Kreditkarten und der PIN-Nummer gezwungen wurden (sog. ¿Expressentführungen¿). Es gab Fälle, in denen Personen hierfür sogar einige Tage festgehalten wurden. Ähnliche Fälle wurden auch aus anderen bolivianischen Großstädten berichtet.

Es kommt immer wieder vor, dass falsche Polizisten, die mit anderen Personen zusammenarbeiten (die sich als südamerikanische Touristen ausgeben), Ausweise kontrollieren wollen oder Touristen angeblich zu Polizeistationen bringen wollen. In diesen Fällen sollte man keineswegs in unbekannte Autos einsteigen und sich möglichst vergewissern, dass es sich um echte Polizeiausweise handelt. Personenkontrollen auf offener Straße/Plätzen kommen im Allgemeinen nicht vor.

Es wird dringend geraten, nur auf bekannte Funk-Taxi- und Busunternehmen zurückzugreifen und keine Taxis auf der Straße heran zu winken, insbesondere nicht nachts. In aller Regel fordern Restaurants, Hotels, Kneipen usw. auf Wunsch des Gastes ein Funk-Taxi (Radio-Taxi) an. Außerdem sollte man in der Öffentlichkeit keine großen Bargeldsummen bei sich führen, Ausweispapiere und Geld sollten gut verborgen bei sich getragen werden, echter Schmuck, teure Uhren etc. sollten gar nicht getragen werden.

Es wird auch immer wieder davon berichtet, dass Besuchern von Bars und Diskotheken K.O.-Tropfen verabreicht werden, die eine Ohnmacht und einen Gedächtnisverlust hervorrufen. Diese Zeit wird genutzt, um die betreffende Person auszurauben. Auch Fälle von Vergewaltigungen während der Bewusstlosigkeit der Opfer wurden bekannt.

Es sollten grundsätzlich nie von Fremden angebotene offene Getränke oder Speisen angenommen werden. Einem deutschen Touristen wurde bei einer Überlandfahrt per Bus mit Drogen getränktes Gebäck angeboten, woraufhin der Tourist zwei Tage lang bewusstlos war und ausgeraubt wurde.

Drogenkriminalität ist in Bolivien verbreitet. Von Erwerb, Besitz, Konsum, Handel und der Ausfuhr von Drogen und Drogenprodukten aller Art wird dringend abgeraten. In diesem Zusammenhang wird - insbesondere wegen des nicht abschätzbaren Risikos für die Gesundheit - dringend davon abgeraten, an schamanischen Zeremonien (z.B. Ayahuasca-Zeremonie) teilzunehmen, bei denen halluzinogene Pflanzen verwendet werden.

Naturkatastrophen

Die Auswirkungen von Erdbeben, die zumeist ihr Epizentrum in Chile oder Peru haben, sind gelegentlich in unterschiedlicher Intensität auch in den verschiedenen Landesteilen Boliviens zu spüren. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam (http://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/doc/infothek/leaflets/Erdbeben_dt.pdf).

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste (http://elefand.diplo.de) einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Sicherheitshinweis

Brasilien

Unverändert gültig seit: 14. November 2017

Aktuelle Hinweise

Wegen der aktuellen politischen Lage in Brasilien, werden weiterhin - auch unangekündigt - Demonstrationen erwartet, bei denen teilweise gewalttätige Ausschreitungen nicht ausgeschlossen werden können.

Dies gilt insbesondere für die Hauptstadt Brasilia, S¿o Paulo, Rio de Janeiro sowie daneben für andere Großstädte des Landes.

Es wird empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden und sich über die Reise- und Sicherheitshinweise und die Medien informiert zu halten.

Vor dem Hintergrund verstärkt auftretender Gewaltakte in den Favelas Rio de Janeiros wird von Besuchen von Favelas dringend abgeraten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Jedes Jahr reisen Tausende deutscher Urlauber und Geschäftsreisender nach Brasilien, die allermeisten davon ohne Zwischenfälle. Um mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten die folgenden Hinweise beachtet werden:

Kriminalität

Die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, ist in Brasilien erheblich höher als in Westeuropa. Besonders Großstädte wie Belém, Porto Alegre, Recife, Salvador, Fortaleza, S¿o Luiz, Maceio, Rio de Janeiro und S¿o Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf. Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders stark von Kriminalität und Gewalt betroffen sind Armensiedlungen (Favelas). Von Favela-Besuchen wird daher dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen und Drogenbanden kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.

Eine Häufung krimineller Zwischenfälle ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafenzu den Flughäfen zu verzeichnen. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden., was mit höherer Sicherheit verbunden ist. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt sondern am Körper getragen werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, die Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer verschließbaren Reisetasche, verstaut oder auch in den Safe gelegt werden.

Es wird empfohlen beim Straßenbummel und bei Ausflügen auf auffällige Kleidung, Uhren und (Mode-) Schmuck zu verzichten und Geld und Wertsachen (Kameras, Uhren, Smartphones etc.) nur im erforderlichen Umfang mitzunehmen und verdeckt zu tragen.

Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen geringeren Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.

Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.

Zur Verringerung des Risikos, Opfer eines - nicht selten auch vorgetäuschten - Verkehrsunfalls oder Fahrzeugraubs zu werden, sollte von Überlandfahrten in der Nacht abgesehen werden. Insistieren Sie nicht auf Ihr Vorfahrtsrecht. Im Stadtverkehr sollten die Fenster des Fahrzeugs geschlossen, die Türen verriegelt und Wertgegenstände außer Sichtweite verstaut werden. An Ampeln und im stockenden Verkehr wird zur besonderen Vorsicht geraten. Bei drei- oder mehrspurigen Straßen empfiehlt es sich, die mittlere Spur zu nutzen.

Zur Hauptverkehrszeit kommt es in überfüllten Bussen und Zügen häufiger zu Taschendiebstählen.

Insbesondere nachts sind Taxis öffentlichen Verkehrsmitteln vorzuziehen.

Weiterhin wird vereinzelt von Überfällen bei auch geführten Bootsfahrten im Amazonasgebiet berichtet. Auch hier gilt, auf die Mitnahme von Wertgegenständen zu verzichten und keine Gegenwehr zu leisten.

Reisenden wird empfohlen, stets ein Ausweisdokument (in Kopie) mit sich zu führen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu folgen.

Demonstrationen

In Brasilien finden - zumeist in den großen Städten - immer wieder unerwartet Demonstrationen statt, die in der Vergangenheit vereinzelt zu Ausschreitungen geführt haben. Es wird empfohlen, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und sich besonders umsichtig zu verhalten. Die Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.

Hinweise für Rio de Janeiro

In ganz Rio de Janeiro, auch in den beliebten Stadtvierteln Copacabana, Ipanema, Leblon, Botafogo, Santa Teresa und im Ausgehviertel Lapa ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle, auch tagsüber. Die Täter, die teilweise in Gruppen agieren, haben es insbesondere auf Mobiltelefone, Schmuck, Scheckkarten und Bargeld abgesehen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist vermehrte Wachsamkeit geboten.

Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen unbelebt und nicht sicher. Die oft menschenleeren Straßen der Innenstadt sollten daher am Wochenende, feiertags und nachts gemieden werden.

Von nächtlichen Strandspaziergängen wird dringend abgeraten.

Vor dem Hintergrund immer wieder aufflammender Schusswechsel, bei denen oft auch Unbeteiligte zu Schaden kommen, wird von einem Besuch aller Favelas von Rio de Janeiro, auch derjenigen im Bereich der Südzone und des Zentrums, dringend abgeraten.

Hinweise für S¿o Paulo

In S¿o Paulo ist das historische Stadtzentrum um die Praça da Sé (vor der Kathedrale) unter der Woche nachts sowie nach Geschäftsschluss am Wochenende unbelebt und nicht sicher; gleiches gilt für die Gegend um die belebte Metro-Station ¿Estaçao da Luz¿, die man zu den genannten Zeiten meiden sollte. Im Stadtzentrum gibt es viele Obdachlose, die zum Teil drogensüchtig sind und Passanten zuweilen belästigen.

Auch bewaffnete Überfälle und Blitzentführungen in bevorzugten, besseren Wohngegenden haben zugenommen und führen nicht selten zu Schusswechseln mit privaten Sicherheitskräften oder Polizisten (häufig auch in Zivil), auch tagsüber, so dass erhöhte Aufmerksamkeit im gesamten Stadtgebiet angezeigt ist.

Hinweise für Recife und den Nordosten

Auf Grund der in den letzten Jahren häufiger auftretenden gezielten Überfälle auf Busse wird empfohlen, im Stadtgebiet von Recife die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden und grundsätzlich Taxis oder Uber zu benutzen. Bewaffnete Überfälle auf Überlandbusse sind auch keine Seltenheit im Nordosten und daher ist besondere Vorsicht geboten. Nachtfahrten in Überlandbussen sollten vermieden werden

Hilfe im Notfall

Reisende, die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch Opfer einer Straftat oder anderweitig in Not geraten sind, erhalten von den deutschen Auslandsvertretungen in Brasilien Hilfe. (http://www.brasil.diplo.de/)

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste <http://elefand.diplo.de/> einzutragen, um im Notfall eine schnell Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie für die einzelnen Länder auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Der Übersicht halber haben wir die Hinweise zusammengefasst.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Südamerika

Aktuelle Hinweise

Gelbfieber in Bolivien und Brasilien

Aufgrund eines aktuellen Gelbfieberausbruchs hat Bolivien seine Ein- und Ausreisebestimmungen im Hinblick auf Gelbfieberimpfnachweise verschärft.

Ein Gelbfieberimpfnachweis wird von Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat in folgenden Fällen verlangt:

- Einreise aus einem Gelbfieber-Endemieland

- Einreise in Gelbfieber-Endemiegebiete in Bolivien

- Ausreise in ein Gelbfieber-Endemieland

Eine Gelbfieberimpfbefreiung ist nur durch eine einschlägige schriftliche ärztliche Stellungnahme möglich.

Die Impfung wird stets allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Boliviens reisen.

Hierzu gehören Gebiete unterhalb 2.300m und damit das gesamte bolivianische Amazonaseinzugsgebiet. Eine rechtzeitige Impfung ist 10 Tage vor Einreise bei allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat (www.who.int) vorzunehmen.

Seit Anfang 2017 werden lokale Gelbfieberausbrüche in Brasilien auch in Zonen beobachtet, die bisher nicht betroffen waren. Dazu gehören hauptsächlich Gebiete in Minas Gerais, Espírito Santo, Bahia, den Bundesstaaten S¿o Paulo und Rio de Janeiro, Rio Grande de Norte und in Tocantins. Parallel dazu werden Gelbfieber-Ausbrüche bei Affen (Epizoonosen) in diesen Bundestaaten registriert. Bekämpfungsmaßnahmen sind angelaufen, es wird aber weiter von einer Zunahme der Fälle berichtet, schwerpunktmäßig in Minas Gerais.

Bisher wurden alle Infektionen im sog. sylvatischen Zyklus akquiriert, d.h. bei Aufenthalt in Waldregionen, ohne dass sich bisher ein urbaner Zyklus (Stadtgelbfieber) etabliert hat.

Die WHO hat die Impfempfehlungen für den Süden Bahias, Espírito Santo und für den Norden des Bundesstaat Rio de Janeiro in den an die Nachbarbundesstaaten Minas Gerais und Espírito Santo angrenzenden Gebiete erweitert.

Für die reisemedizinische Beratung wird empfohlen, bei der Impfindikation den genauen Reiseverlauf der Patienten, die aktuellen epidemiologischen Daten und auch mögliche Weiterreisen zu beachten. Es ist zu beobachten, dass die Länder in der Region Süd- und Mittelamerika verstärkte Kontrollen durchführen.

Eine Impfung ist medizinisch nicht erforderlich, wenn lediglich die Städte Rio de Janeiro, S¿o Paulo, Salvador, Recife, Vitória und Fortaleza besucht werden.

Zika Virus

In der gesamten Region inkl. Ecuador, Bolivien und Brasilien wird seit 2015 eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Das Virus breitet sich vor allem in Brasilien landesweit aus (z.B. Alagoas Bahia, Ceará, Maranh¿o, Mato Grosso, Pará, Paraná, Paraíba, Pernambuco, Piauí, Rio de Janeiro, Rio Grande do Norte, Roraima und S¿o Paulo).

Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in ZIKA-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da das Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf

Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren und Frauen die schwanger werden können Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen.

Frauen sollten für 2 Monate nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Für männliche Reiserückkehrer ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner generell für die Dauer von 2 Monate durch Kondomgebrauch zu schützen.

Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).

Impfschutz gegen Gelbfieber

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird in Ecuador und auf die Osterinsel für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet (siehe www.who.int) gefordert. Zudem müssen alle Reisenden, die planen, in gelbfiebergefährdete Gebiete Boliviens zu reisen, auf Verlangen bei Einreise aus allen Ländern ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können.

Brasilien selbst verlangt bei der Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Weite Teile Brasiliens sind aber Gelbfieberendemiegebiet, sodass für diese Gebiete ein persönlicher Schutz wichtig ist. Dazu kommt, dass bei anschließender Weiterreise in bestimmte Drittländer (www.who.int) der Nachweis eines Impfschutzes dort aus Brasilien kommend bei Einreise erforderlich ist.

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete (ECUADOR: insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora; kein Übertragungsrisiko in Quito, Guayaquil und den Galapagos Inseln); PERU: das gesamte peruanische Amazonasgebiet; BOLIVIEN: das gesamte Tiefland östlich der Anden; ARGENTINIEN: u. a. die Iguazu-Wasserfälle; BRASILIEN: u. a. die Iguaçu-Wasserfälle) ist prinzipiell allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine rechtzeitige Impfung, d. h. 10 Tage vor Einreise, dringend zu empfehlen. Bei einer Erstimpfung vor dem 2. Lebensjahr sollte nach 10 Jahren eine einmalige Auffrischimpfung erfolgen. Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete ist auch unter www.who.int zu finden.

Zudem kann die Impfung aus all den besuchten Ländern kommend bei Weiterreise verlangt werden.

Genereller Impfschutz

Das Auswärtige Amt empfiehlt zudem, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, (Polio), Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

Denguefieber

Anfang 2016 werden vermehrt Denguefälle in Argentinien gemeldet. Das argentinische Gesundheitsministerium spricht von dem stärksten Dengueausbruch seit 2009.

Dengue wird in weiten Teilen der bereisten Länder (in Chile nur Osterinsel) durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Vor allem in Brasilien ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen beobachtet worden.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen diese Virusinfektionen gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Ein mittleres Risiko besteht in ECUADOR im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v. a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln.

In PERU besteht unter 2000 m ein geringes Risiko, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu, das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima, Ica und Nazca.

In BOLIVIEN besteht ein hohes Risiko im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Ein mittleres Risiko besteht in den übrigen ländlichen Gebieten unterhalb von 2500m. Ein geringes oder kein Risiko besteht in den Städten sowie im Oruro-Departement, den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes (La Paz Departement) und im Potosi Departement. Die größeren Städte (Santa Cruz, Sucre, Cochabamba, Tarija) sind malariafrei.

CHILE ist malariafrei.

In ARGENTINIEN gibt es ein minimales Risiko im Norden der Provinz Salta sowie Einzelfälle im Depto. Iguaçu in Misiones. Die anderen Regionen inkl. der Iguaçu-Wasserfälle gelten als malariafrei.

In BRASILIEN besteht ganzjährig ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul.

Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Iguaçu und die meisten Stadtzentren.

Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin bzw. allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.

Leishmaniasis

Leishmaniasis kommt in Ecuador, Peru und Zentral- und Nordchile in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

Oropouche-Fieber

Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird in Peru ebenfalls durch Mücken übertragen.

Chikungunya

Aktuell gibt es, sich ausbreitend von der Karibik seit Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch in Ecuador, Peru, Bolivien und Brasilien Fälle von Chikungunya, insbesondere in den Bundesstaaten Alagoas, Amapa, Amazonas, Bahia, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais und Roraima. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.

Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.

Aufgrund der o. g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden, feste Socken)

- tagsüber (Viruserkrankungen!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

- Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem möglichst imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Rocky Mountain Spotted Fever

Seit Dezember sind vereinzelte Fälle dieser saisonal durch Zecken übertragenen bakteriellen Infektionskrankheit im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo aufgetreten. In der Regel kommt es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlägen. In ungünstigen Fällen kann es beim Befall von Lunge, Nieren und dem Gastrointestinaltrakt zu lebensgefährlichen Komplikationen / Blutungen kommen. Bei Aktivitäten im Freien sollte unbedingt auf Schutz vor Zecken (adäquate Kleidung, Repellentien) geachtet werden.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Leptospirose

Ganzjährig kann die Leptospirose in Ecuador, Peru und Bolivien vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

HIV/AIDS

Durch ungeschütze sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion.

Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Höhenkrankheit (¿Soroche¿)

In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Quito, Cusco, Puno oder La Paz, also nicht nur Bergsteiger.

Die Höhenluft auf dem Altiplano ist sauerstoffarm und von geringem atmosphärischem Druck.

Aus der Höhe resultieren auch extreme Intensität der Sonneneinstrahlung - besonders der ultravioletten Strahlung, der mit entsprechenden Hautschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen ist - und außergewöhnliche hohe Wärmeabstrahlung während der Nacht. Untrainierten Bergsteigern wird empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen.

Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.

Pest (nur in Peru)

Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.

Hantavirus

Diese insgesamt seltene Erkrankung kann in Chile und Argentinien in der Regel in ländlichen Gebieten nach durchschnittlich 2-4 Wochen nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen.

In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen (hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom, HFRS oder kardio-pulmonales Syndrom, HPS bzw. HCPS).

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nur in extrem seltenen Fällen statt.

Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist abgesehen von Bolivien in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen und in ganz Bolivien überwiegend defizitär strukturiert.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass regelmäßig vor der Aufnahme und Behandlung in Privatkliniken unabhängig einer bestehenden Auslandskrankenversicherung eine Vorauszahlung in bar oder per Kreditkarte mit unlimitiertem Verfügungsrahmen zu leisten ist, sonst wird i .d. R. gar nicht erst mit der Diagnostik oder Behandlung angefangen. Das gilt ausdrücklich auch für akut lebensbedrohliche Krankheitsbilder oder Unfälle, für die leider in jüngster Vergangenheit auch bei Reisenden und Langzeitaufenthaltern fatale Folgen mit z. T. letalem Ausgang dokumentiert wurden. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte sind z. T. erheblich höher als in Deutschland.

Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.

Aktuelle Informationen für Reisende in Brasilien sind auch über folgenden Link des brasilianischen Gesundheitsministeriums im Internet abrufbar in portugiesischer, spanischer oder englischer Sprache: http://portalsaude.saude.gov.br/viajante

Unverändert gültig seit: 30. Oktober 2017

Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.

Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

Wissenswertes

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Ecuador - Galápagos/Puerto Ayora, Finch Bay Eco Hotel****

Hotelbebilderung

Für Ihre individuelle Verlängerung auf Galápagos empfehlen wir Ihnen das Hotel Finch Bay, das neben den Vorzügen eines Viersternehauses auch zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und zu Lande bietet.

Lage: Das Hotel befindet sich auf der Insel Santa Cruz, außerhalb des Hauptortes Puerto Ayora. Es liegt ruhig an einem privaten Strand, eingebettet zwischen Mangroven. Die Geschäfte und Restaurants von Puerto Ayora erreichen Sie in einer fünfminütigen Fahrt mit dem Wassertaxi. Der Flughafen auf der Insel Baltra ist etwa eine Stunde entfernt. Per Flug ist Baltra sowohl von Guayaquil als auch von Quito aus täglich mit Flügen mit LATAM Airlines, Avianca oder TAME erreichbar.

Einrichtungen: Das Restaurant bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Im Außenbereich des Hotels, direkt am Pool, befinden sich die Bar und ein weiteres Restaurant. Die Lounge des Hotels lädt zum Entspannen und Verweilen ein.

Zimmer: Die sechs Suiten und 21 Zimmer des Hotels sind in warmen Farbtönen gehalten und mit Bad/Dusche und WC, Klimaanlage, WLAN, Telefon sowie Föhn ausgestattet. Die meisten Zimmer befinden sich im Erdgeschoss der Anlage, vier weitere in der ersten Etage.

Aktivitäten und Ausflüge (gegen Aufpreis): Entdecken Sie die Tierwelt von Galápagos auf einem der vielen Ausflüge, die das Hotel Finch Bay anbietet! Mit der hoteleigenen Yacht können Sie die Insel North Seymour erkunden und die dortige Kolonie der Blaufußtölpel und Fregattvögel besuchen oder zur Insel Plaza zur Beobachtung der Seelöwen und Landechsen starten. Für Aktive bieten sich Tauchgänge, Wanderungen, z. B. zur Schildkrötenbucht Bahía Tortuga, und Fahrten mit dem Mountainbike an. Die Charles-Darwin-Station am Rande des Hauptortes Puerto Ayora ist ebenfalls bequem erreichbar.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab/bis Salvador pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 700
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 1276
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 215
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 407
Saisonzeiträume Übersicht
A:
03.01.2017–20.12.2017

Brasilien/Rio de Janeiro, Hotel Excelsior****

Hotelbebilderung

Lage: Dieses freundliche Hotel der gehobenen Mittelklasse liegt optimal in der ersten Häuserzeile der berühmten Copacabana, vom Strand nur durch eine breite Uferstraße getrennt. In Gehentfernung erwarten Sie eine abwechslungsreiche Restaurantszene und Einkaufsmöglichkeiten in einer Vielzahl von Geschäften.

Einrichtungen: Den Tag beginnen Sie im eleganten Restaurant mit einem üppigen Frühstücksbuffet, das eine reiche Auswahl an Früchten bereithält. Zwei Bars, ein Fitnessraum mit Sauna sowie eine Dachterrasse mit Pool bieten Erholung, die Dachterrasse zudem eine wunderbare Aussicht auf die Strandpromenade und den Atlantik.

Zimmer: Die 230 Zimmer sind stilvoll eingerichtet mit Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN (kostenpflichtig), Minibar, Safe und Föhn. Unsere Vertragszimmer bieten einen seitlichen Meerblick auf die Copacabana.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab/bis Salvador pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 390
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 780
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 110
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 220
Saisonzeiträume Übersicht
A:
03.01.2017–20.12.2017

Brasilien/Salvador, Hotel Mar Brasil****

Hotelbebilderung

Lage: Das charmante Hotel ist nur durch eine Nebenstraße vom feinsandigen Strand Farol de Itapua getrennt, zum Stadtzentrum von Salvador sind es 20 km, der Flughafen ist 10 km entfernt.

Einrichtungen: Das Hotel ist eingebettet in eine großzügige Gartenanlage mit zwei Pools. Das stilvolle Restaurant Casa di Vina ist eine Hommage an den Bossa-nova-Poeten Vinícius de Moraes. Zum Start in den Tag gibt es ein kontinentales Frühstück mit frischem Obst.

Zimmer: Die 71 hell und geschmackvoll eingerichteten Zimmer sind in verschiedenen Gebäudetrakten untergebracht und verfügen über Klimaanlage, Sat.-TV, kostenfreies WLAN, Minibar, Safe und Balkon oder Terrasse.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab/bis Salvador pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 245
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 490
Zusatztag pro Person ab € Saison: A*
Doppelzimmer Übernachtung/Frühstück 55
Einzelzimmer Übernachtung/Frühstück 110
Saisonzeiträume Übersicht
A:
03.01.2017–20.12.2017