Nubien – Sudan im Reich der Schwarzen Pharaonen

Sudan, Ägypten

Übersicht

  • Eine Studienreise nach Nubien: von Assuan durch das mittlere Niltal nach Khartum, der Hauptstadt des Sudans
  • Ansprechende Unterkünfte und gute Geländefahrzeuge
  • Zeltcamp bei Tumbos
  • Pharaonengräber ohne Touristenrummel
  • Von Assuan am Nil entlang nach Khartum
  • Komfortable Unterkünfte, Zeltcamp bei Tumbos
  • Kleine Reisegruppe mit maximal 20 Personen
  • Reise am 7.11. mit ärztlicher Begleitung

Menschenleere Pyramidenfelder, vom Sand konservierte Tempel, Relikte einer vergessenen Hochkultur. Im Land der Schwarzen Pharaonen schlummern atemberaubende Kulturschätze. Entdecken Sie auf dieser Studienexpedition durchs historische Nubien archäologische Highlights wie die Ausgrabungen um den heiligen Berg Dschebel Barkal und die Spitzpyramiden der antiken Stadt Meroe. Von Ägypten aus wollen wir uns dieser versunkenen Welt am Nil nähern. Doch ganz so abseits wie noch vor zehn Jahren liegen die Stätten einstiger Macht nicht mehr: Brücken und Asphalt zeugen auch im Sudan vom Fortschritt durch Öldollars, dem die Konflikte in der islamischen Welt und im Südsudan wenig anhaben konnten.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Freitag, 01.11.2019: Willkommen in Assuan!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Egypt Air von Frankfurt, Berlin, München, Wien oder Genf nach Kairo (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) Dann weiter am späten Abend von Kairo nach Assuan. Ankunft nach Ortszeit kurz vor Mitternacht. Ihr Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Assuan.

2. Tag, Samstag, 02.11.2019: Assuan

Nach einem späten Frühstück Besichtigungsrundfahrt: Auf der Nilinsel Agilkia ergründen wir den Tempelkomplex von Philae, der der Göttin Isis geweiht ist. Wieder an Land blicken wir verwundert in eine Grube: Was macht der gigantische Obelisk aus Rosengranit hier? Und warum wurde er nie vollendet? Fragen ganz anderer Dimension wirft der Assuan-Staudamm auf, der den Nassersee aufstaut: Fluch oder Segen? Fragen Sie Ihren Reiseleiter! Romantisches Finale: eine Segelpartie auf dem Nil vor der Kulisse von Stadt und Wüste. Extra Tour

Studiosus hat sich auch bei dieser Reise ab und zu Alternativen zum Programm für Sie ausgedacht. Statt an der Bootsfahrt teilzunehmen, können Sie in Assuan bleiben und das Flair auf dem afrikanisch anmutenden Basar genießen. Fragen Sie Ihren Reiseleiter nach einem Crash-Kurs im Feilschen!
(F/A)

3. Tag, Sonntag, 03.11.2019: Im Ramsestempel von Abu Simbel

Schnurgerade verläuft die Straße durch die Wüste. Ägyptens Pläne für ein fruchtbares Land beschäftigen uns, bis wir in Abu Simbel eintreffen. 290 km. Highlight des Tages: die kolossalen Statuen, die Ramses II. einst in die Felsen schlagen ließ. Wir besuchen das Heiligtum, wenn die meisten Tagesausflügler die Stätte bereits wieder verlassen haben. Packend wie ein Thriller ist die Rettung des Tempels durch die UNESCO, als der Nassersee aufgestaut wurde. Am Nachmittag Freizeit oder Gelegenheit zu einem Spaziergang mit Ihrem Reiseleiter ins nahe gelegene Dorf mit einem kleinen Museum zur Geschichte der Rettungsaktion. Wer Lust auf ein besonderes Spektakel hat, kann nach dem Abendessen die Ton- und Lichtshow besuchen.

(F/A)

4. Tag, Montag, 04.11.2019: Grenzübertritt in den Sudan

Heute verabschieden wir uns vom ägyptischen Teil des historischen Nubien. Per Fähre überqueren wir den Nassersee und erreichen nach kurzer Zeit die Grenzstation zum Sudan. Alle aussteigen! Pässe mit Visa bitte! Lkws voller Reissäcke oder Maschinen wollen über die Grenze. Busse, Autos, Händler, Wanderarbeiter, Frauen mit ihren Kindern – und wir mittendrin! Irgendwann lässt man uns passieren. In Wadi Halfa schnuppern wir ein wenig Sahara-Atmosphäre, dann können wir uns rund vier Stunden lang im Sitz unserer Jeeps zurücklehnen, bis wir bei Tumbos wieder aussteigen. 420 km. Drei Übernachtungen in einem festen Zeltcamp.

(F/A)

5. Tag, Dienstag, 05.11.2019: Tempeltour am Nil entlang

Eine Fähre bringt uns in die Mondlandschaft der Insel Sais. Verblüffend, was unterschiedlichste Siedler hier hinterlassen haben: Reste eines ägyptischen Tempels, Mauerstücke christlicher Dörfer, Ruinen eines türkischen Forts. Im Ort Wawa steigen wir erneut um in Boote, die uns zur Tempelanlage von Soleb bringen. Gemeinsam entschlüsseln wir die Hieroglyphen an den Wänden und den monumentalen Säulen mit Palmkapitellen, nehmen Flachreliefs unter die Lupe, suchen nach Fragmenten von Widder- und Falkenstatuen aus Granit. Im Nachmittagslicht erstrahlen die Säulen besonders schön. 300 km.

(F/A/I)

6. Tag, Mittwoch, 06.11.2019: Memoiren in Stein

Heute beschäftigen uns Felsenbilder verschiedener Epochen. Zunächst im Wüstenwadi Sebu, wo wir auf prähistorische Rinder-, Ziegen- und Schafzeichnungen treffen sowie auf Zeugnisse aus der Zeit des Pharaos Thutmosis I. Ihr Reiseleiter unterstützt Sie beim Enträtseln der Inschriften. Von der Ruine einer türkischen Festung haben wir einen überwältigenden Blick auf die Stromschnellen des 3. Kataraktes. Finale des Tages: die Fundstücke wie Amulette und Pharaostatuen im Museum von Kerma. 110 km.

(F/A/I)

7. Tag, Donnerstag, 07.11.2019: Durch das Niltal nach Karima

Wie die Nachkommen der Nubier ihre uralte Kultur pflegen, erleben wir live in einem der Dörfer mit bunt bemalten Häusern. Die Bewohner zeigen uns stolz die liebevoll gestalteten Ornamente, die sich um die Fassaden schlängeln. Auch wenn Sie keine der 150 Sprachen des Landes sprechen, hindert Sie wenig an einer lebhaften Verständigung mit Händen und Gesten. Historisches Highlight des Tages: die Ruinen von Alt-Dongola. 340 km. Drei Übernachtungen in Karima.

(F/A/I)

8. Tag, Freitag, 08.11.2019: Dschebel Barkal - der "nubische Olymp"

Der rötliche Tafelberg misst nur 100 m, zählt aber in der Mythologie zu den ganz Großen. Der "heilige Berg" Dschebel Barkal diente ägyptischen Göttern als Sitz, nubischen Königen als Stätte der Regentschaft und den Karawanen zur Orientierung. Wir besichtigen die Ausgrabungen am Fuße des Berges. Extra Tour Am Nachmittag besuchen wir weitere Stätten des UNESCO-Welterbes der Region: den versteinerten Wald von El-Kurru und die fantasievoll ausgemalten Gräber der Pharaonen bei Napata. 60 km.

Statt mit der Gruppe nach El-Kurru und Napata zu fahren, können Sie am Nachmittag auch die Plantagen von Karima an den Ufern des Nils besuchen. Vom Hotel führt ein kurzer Weg dorthin, und im Schatten der Dattelpalmen erklärt Ihnen vielleicht ein Bauer das ausgeklügelte Bewässerungssystem.
(F/M/A)

9. Tag, Samstag, 09.11.2019: Ein Tag nach Wunsch

Händler preisen lautstark ihre Auslagen an, die bunt gewandeten Kunden prüfen sorgsam die Waren, und auch wir mischen uns in das farbige Gewimmel auf dem Markt von Karima. Den weiteren Tag bestimmen Sie selbst: Tee trinken oder mit dem Reiseleiter einen Bootsausflug (40 €) auf dem Nil unternehmen, mit anschließendem Picknick im Palmenhain? Nach der Bootsfahrt geht es auf dem Landweg weiter zu den Pyramiden von Nuri (UNESCO-Welterbe). Fahrtstrecke 50 km.

(F/M/A)

10. Tag, Sonntag, 10.11.2019: Durch die Bayudawüste

Neue Brücken ersetzen die alten Fähren, asphaltierte Highways erleichtern die Weiterfahrt - Straßen als Symbol des Fortschritts. Doch immer noch sehen wir Nomaden mit rastenden Schaf- und Ziegenherden am Wegesrand oder an den Wasserstellen. Bizarr erscheinen die Relikte des Klosters Ghazali im Wadi Abu Dom. Einige Wasserstellen weiter überqueren wir erneut den Nil und erreichen schließlich unsere Unterkunft mit Blick auf die Pyramiden von Meroe. 370 km. Zwei Übernachtungen.

(F/A/I)

11. Tag, Montag, 11.11.2019: Meroe

Atemberaubend: das Gräberfeld von Meroe (UNESCO-Welterbe) – um die 200 Pyramiden mit ihren Totentempeln mitten in der Wüste. Wie prachtvoll die Stadt Meroe in der Antike gewesen sein muss, erahnen wir in den Ruinen der benachbarten Tempel und Paläste. Den Hauch von Luxus beweisen die mit Nilwasser gespeisten königlichen Bäder.

(F/M/A)

12. Tag, Dienstag, 12.11.2019: Tempelwelten

Und wieder zwei archäologische Juwelen in Sicht. Am Vormittag: die Tempelstadt Naga, die im Sand konserviert wurde (UNESCO-Welterbe). Jeden besucher begeistern die mächtigen Reliefs von Menschen und Göttern am Apedemak-Tempel. Nicht weit entfernt fasziniert ein weiterer Tempelkomplex in der Sandsteinwüste bei Musawwarat as-Sufra (UNESCO-Welterbe). Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Khartum. 280 km.

(F/A/I)

13. Tag, Mittwoch, 13.11.2019: Khartum - die Metropole

In Omdurman auf der anderen Seite des Nils begegnen wir auf dem Großmarkt Menschen aus allen Teilen des Vielvölkerstaats, wir sehen das Mahdi-Mausoleum und besuchen das Museum im Khalifa-Haus, gefüllt mit Objekten aus der Zeit des Mahdi-Aufstandes. Am Nachmittag lassen wir im Nationalmuseum unsere Eindrücke von der Kultur Nubiens noch einmal Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählen Tempelfragmente, die beim Bau des Assuan-Staudamms vor der Überflutung gerettet wurden, und die frühchristlichen Fresken von Faras Pachoras. Extra Tour Am Abend fliegen wir mit Egypt Air in etwa zweieinhalb Stunden nach Kairo. Übernachtung in der Nähe des Flughafens.

Eine Alternative zum Besuch des Museums ist die Nilinsel Tuti. Im Herzen der beiden Großstädte hat dieses dörfliche Refugium überlebt. Die Bewohner der Oase mit ihren Obstgärten wehren sich gegen Investorenpläne, die hier ein Resort für Touristen schaffen wollen.
(F)

14. Tag, Donnerstag, 14.11.2019: Rückflug von Kairo

Am Vormittag Flug mit Egypt Air zu den Ausgangsflughäfen (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.). Ankunft nachmittags und Anschluss zu den anderen Orten.

F: Frühstück A: Abendessen I: Imbiss M: Mittagessen

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
81,6%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
95,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
99,2%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
95,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
98,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
97,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
100,0%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2019

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.02.–23.02. 5190(ca. 5953 CHF) 6070(ca. 6962 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
24.02.–09.03. 5190(ca. 5953 CHF) 6070(ca. 6962 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
Florian Stelter M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
6070(ca. 6962 CHF) Dr. Frank Donath
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
6070(ca. 6962 CHF) Florian Stelter M.A.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 20
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 23.4.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Egypt Air von Frankfurt oder München nach Assuan und zurück von Khartum; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage) vom 1. bis 4. Tag
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen ab der ägyptisch-sudanesischen Grenze (max. 4 Reisegäste pro Fahrzeug)
  • 10 Übernachtungen in Doppelzimmern in Hotels bzw. Gästehäusern
  • 3 Übernachtungen in Zweipersonenzelten in einem Zeltcamp
  • Expeditionsausrüstung
  • Frühstück, 9 Mittagessen im Sudan, teilweise als Imbiss, 11 Abendessen im Hotel bzw. Camp
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Bootsfahrten und Fährüberfahrten lt. Programm
  • Eintrittsgelder (ca. 240 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Bei dieser Reise benötigen Sie einen Reisepass, der weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel von Grenzstationen zwischen den Nachbarländern und Israel enthalten darf. Die Visamarken für Ägypten erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Das Visum für den Sudan beantragt Studiosus für Deutsche und Österreicher sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist fünf Wochen).

Visumsantrag als download
Visumsantrag als download

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Ägypten benötigen EU-Bürger und Schweizer Staatsangehörige einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Die Kosten für die Visa in Form von Visamarken sind im Reisepreis eingeschlossen. Die Visamarken werden Ihnen mit den Unterlagen zugeschickt. Bitte kleben Sie, bevor Sie die Passkontrolle passieren, die Visamarke zur Einreise auf eine leere Seite in Ihrem Reisepass.

Teilnehmer mit anderer Nationalität erkundigen sich bitte in Ihrem Reisebüro über die zurzeit gültigen Einreisebestimmungen und besorgen sich Ihr Visum selbst. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut.

Für die Einreise in den Sudan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum.

Die Visumbeantragung durch Studiosus ist nur möglich für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Nachweis durch Meldebescheinigung bzw. Aufenthaltsgenehmigung erforderlich). Untenstehend finden Sie die genauen Informationen zu den Bestimmungen und den für die Visumbeantragung erforderlichen Unterlagen.

Für Reiseteilnehmer, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, gelten abweichende Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen in diesem Fall selbstständig an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie daher bitte auf selbst ausgedruckte Fotos.

Bei der Visumerteilung durch die Konsulate kommt es immer wieder zu Engpässen. Es passiert daher recht häufig, dass die visierten Pässe erst 1 Woche vor Reisebeginn wieder bei uns eintreffen. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer in den Konsulaten.

Einreisebestimmungen Sudan - Gäste mit Wohnsitz in Deutschland

___________________________________________________________________________________

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Der Pass darf kein Visum und keinen Einreisevermerk von Israel enthalten und auch keinen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung können Sie nicht in den Sudan einreisen.

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 3 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 in Englisch ausgefüllter Visumantrag Sudan *

- 1 biometrisches Passbild

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

- Nichtdeutsche: Wohnsitznachweis in Deutschland eine Kopie

der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

* Auf dem Visumsantrag ist zwingend ein Abdruck des rechten und linken Daumens einzufügen. Ohne diese Fingerabdrücke wird der Visumsantrag im Konsulat nicht bearbeitet.

___________________________________________________________________________________

Einreisebestimmungen Sudan - Gäste mit Wohnsitz in Österreich

___________________________________________________________________________________

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Der Pass darf kein Visum und keinen Einreisevermerk von Israel enthalten und auch keinen Stempel eines jordanischen oder ägyptischen Grenzübergangs, der nach Israel oder in das palästinensische Westjordanland führt. Bei Missachtung dieser Bestimmung können Sie nicht in den Sudan einreisen.

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Anzahl freie Seiten: 1 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw. diese sogar scheitern.

einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 ausgefüllte und unterschriebener Visumantrag Sudan *

- 1 biometrisches Passbild

- Buchungsbestätigung vom Reisebüro sowie vom

Reiseveranstalter (Studiosus)

- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

- Nichtösterreicher: Wohnsitznachweis in Österreich durch eine

Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Gebühr bei verspäteter

Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

von 25 € pro Person und zusätzlich anfallende Spesen für

Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

* Auf dem Visumsantrag ist zwingend ein Abdruck des rechten und linken Daumens einzufügen. Ohne diese Fingerabdrücke wird der Visumsantrag im Konsulat nicht bearbeitet.

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Hinweis für Teilnehmer mit österreichischer Staatsbürgerschaft bzw. mit Wohnsitz in Österreich:

Sollten Sie die österreichische Staatsbürgerschaft bzw. einen Wohnsitz in Österreich haben, ist für die Visabeantragung der Visaantrag der sudanesischen Botschaft in Österreich zwingend vorgeschrieben. Bitte melden Sie sich umgehend nach Erhalt dieser Unterlagen bei uns und wir schicken Ihnen den für Sie richtigen Visaantrag zu.

Aktuelle, wichtige Information

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Sie von der ESTA- Registrierung für die USA ausgeschlossen sind, wenn Sie den Sudan besucht haben und somit ein sudanesisches Visum in Ihrem Pass vorhanden ist. Wenn Sie in den nächsten Jahren in die USA reisen wollen, müssen Sie frühzeitig ein Visum bei einem Konsulat der USA beantragen.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Bei dieser Reise benötigen Sie einen Reisepass, der weder Einreisevermerke von Israel noch Ausreisestempel von Grenzstationen zwischen den Nachbarländern und Israel enthalten darf. Die Visamarken für Ägypten erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Das Visum für den Sudan beantragt Studiosus für Deutsche und Österreicher sowie für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist fünf Wochen).

Visumsantrag als download
Visumsantrag als download

Pass und Passkopie

Bitte beachten Sie, dass Sie während der Reise immer Ihren Pass sowie eine Passkopie mitführen müssen. Wir bitten Sie daher, vor der Reise eine Kopie Ihres Passes anzufertigen.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Ägypten und in den Sudan das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Treppen- und Balkongeländer

Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Ägypten und im Sudan zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben die aktuellen Sicherheitshinweise des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .

Seit der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch den ehemaligen Militärchef Abdel al-Sisi im Jahr 2014 hat sich die innenpolitische Lage in Ägypten zumindest oberflächlich beruhigt. Das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Anhänger der Muslimbrüder und andere Gruppierungen des politischen Islams hat jedoch zu einer Radikalisierung dieser Kräfte beigetragen und ihre Gewaltbereitschaft verstärkt: Seit Anfang 2015 hat die Zahl terroristischer Anschläge zugenommen. Ziel der Anschläge waren zumeist Einrichtungen des Staates sowie von Polizei und Militär: vor allem auf der Sinai-Halbinsel, aber auch in Kairo und in anderen Städten des Niltals. Wie die Übergriffe vom Juli 2017 zeigen, ist trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen der ägyptischen Behörden jedoch auch eine Gefährdung touristischer Ziele nicht auszuschließen. Vor diesem Hintergrund rät das deutsche Auswärtige Amt weiterhin von Reisen in viele Regionen des Landes ab.

Oberägypten und das Niltal nördlich von Khartum blieben in den vergangen Jahren von den Konflikten in anderen Teilen Ägyptens und Sudans verschont. Die Grenze zwischen Ägypten und Sudan überqueren wir auf einer gesicherten Route.

In allen größeren Orten und insbesondere in der Hauptstadt Khartum meiden wir Menschenansammlungen und größere politische Kundgebungen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Region weitgehend problemlos verlaufen wird.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation vor Ort sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Unverändert gültig seit: 14. April 2019

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Ägypten

Stand: 21.02.19

Aktuelle Hinweise

Es besteht landesweit weiterhin ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten.

Am 18. Februar 2019 zündete in Kairo ein mutmaßlicher Terrorist bei einer Polizeikontrolle in der Nähe der Azhar Universität im Bereich der islamischen Altstadt einen Sprengsatz. Dabei kamen der Täter und zwei Polizisten ums Leben. Weitere Personen, darunter ein ausländischer Student, wurden verletzt.

Am 28. Dezember 2018 wurden ausländische Touristen in einem Reisebus Opfer einer Sprengstoffexplosion in der Nähe der Pyramiden von Gizeh.

Bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, wird generell zu Vorsicht geraten.

Der erstmals nach einem Terroranschlag am 10. April 2017 verhängte landesweite Ausnahmezustand wurde zuletzt am 15. Oktober 2018 verlängert. Die Maßnahme geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher. Vor allem nachts ist mit verstärkten Kontrollen durch Sicherheitskräfte zu rechnen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung

Innenpolitische Lage

Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase.

Seit der Wahl von Staatspräsident Al-Sisi im Mai 2014 hat sich die Lage wieder stabilisiert und es kommt kaum noch zu Demonstrationen. Schwerwiegende Anschläge auf ägyptische Sicherheitskräfte und zivile Ziele können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten an Tagen wie dem Jahrestag des Sturzes des ehemaligen Präsidenten Mubarak am 25. Januar unbedingt gemieden werden.

Seit dem 10. April 2017 gilt landesweit der Ausnahmezustand. Die Maßnahme geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher. Vor allem nachts ist mit verstärkten Kontrollen durch Sicherheitskräfte zu rechnen.

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Terrorismus

Seit dem 11. Dezember 2016, als Teilnehmer an einem Gottesdienst in der koptischen Kirche Peter und Paul in Kairo einem Attentat zum Opfer fielen, kam es wiederholt zu Anschlägen auf koptische Christen und koptische Kirchen mit zahlreichen Toten und Verletzten.

Bei einem Anschlag am 29. Dezember 2017 vor einer koptischen Kirche in Helwan im südlichen Großraum von Kairo waren neun Todesopfer zu beklagen. Am 2. November 2018 fielen einem terroristischen Angriff in der Provinz Minya sieben koptische Pilger zum Opfer.

Reisende sollten die Nähe zu koptischen Einrichtungen vor allem um Feiertage herum meiden, wie z.B. das koptische Weihnachtsfest am 7. Januar.

Es wurden wiederholt Anschläge auf Einrichtungen ägyptischer Sicherheitsbehörden verübt.

Am 21. Oktober 2017 starben nach offiziellen Angaben 16 Polizisten bei einem Schusswechsel mit Terroristen etwa 135 km südwestlich von Giza-Stadt, abseits der Straße nach Bahariya. Medien berichteten teilweise von einer deutlich höheren Anzahl von Opfern.

Am 14. Juli 2017 fielen an einem Hotelstrand in Hurghada zwei deutsche Urlauberinnen einem Angriff mit einem Messer zum Opfer. Ein terroristischer Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.

Sinai-Halbinsel

Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.

Dies gilt auch für den Reiseort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen. In Taba kam es im Februar 2014 zu einem Anschlag auf einen Reisebus mit koreanischen Touristen.

In allen anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird insbesondere von individuell organisierten und nicht durch staatliche Sicherheitskräfte begleiteten Überlandfahrten abgeraten, ebenso von unbegleiteten Busfahrten im Großraum Sharm el-Sheikh in Richtung Nuweiba.

Von Fahrten abseits des Küstenstreifens wie zum Berg Sinai und dem Katharinenkloster wird gänzlich abgeraten.

Am 31. Oktober 2015 stürzte ein Passagierflugzeug nach dem Start in Sharm el-Sheikh über dem Sinai ab. Als Absturzursache wurde ein Sprengsatz an Bord ermittelt.

Im gesamten Norden der Sinai-Halbinsel kam es wiederholt zu schweren Anschlägen.

Bei Angriffen der Terrormiliz IS gegen Stellungen der ägyptischen Sicherheitskräfte im Raum Sheikh Zuwayd am 1. Juli 2015 kam es zu einer Vielzahl von Todesopfern, am 24. November 2017 wurden durch einen besonders schweren terroristischen Anschlag nach dem Freitagsgebet in einer Moschee in Bir al-Abed mehr als 300 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt.

Über den nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel (Gouvernorat Nord-Sinai) wurde schon im August 2013 der Ausnahmezustand verhängt und seitdem immer wieder verlängert. Es gilt dort auch eine nächtliche Ausgangssperre von 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr mit Ausnahme der Stadt Al-Arisch und der International Road, dort gilt die Ausgangssperre von 1.00 bis 5.00 Uhr.

Übrige Landesteile

Vor Reisen in entlegene Gebiete der Sahara wird gewarnt.

Die ägyptischen Behörden haben die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan zu Sperrgebieten erklärt und Reisen dorthin untersagt.

Von Überlandfahrten ohne ortskundige Begleitung wird dringend abgeraten.

Im September 2015 wurde im Bereich der westlichen Wüste, nahe Farafra, eine Touristengruppe versehentlich durch ägyptische Sicherheitskräfte beschossen; es gab mehrere Todesopfer. Ausflugsziele, die sich in den entlegenen westlichen und südlichen Wüstengebieten befinden, können grundsätzlich mit einer Sondergenehmigung bereist werden. Derzeit wird jedoch dringend davon abgeraten, Ausflugsziele jenseits gesicherter Orte und Straßenverbindungen zu bereisen.

Alle Arten von Wüstenexkursionen sollten stets durch professionelle Reiseveranstalter bzw. Touranbieter organisiert und durch diese ortskundig begleitet werden. Es kommt jedoch vor, dass bereits genehmigte Wüstenexkursionen durch Militär und Sicherheitsbehörden kurzfristig untersagt werden.

Aufgrund militärischer Operationen im Bereich der westlichen Wüste, gilt insbesondere die Verbindung von 6th of October City in Richtung Bahariya für Touristen und Ausländer nach offiziellen Angaben noch immer als gesperrt. Es kann zu Zurückweisungen kommen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausdehnung der bestehenden Sperrgebiete ständigen Veränderungen unterliegt.

Für den Bereich des Sinai (Zufahrt zum Suez-Tunnel) existieren derzeit Zufahrtsbeschränkungen für Geländefahrzeuge.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist wird zur üblichen Vorsicht geraten.

Warnung vor Reisen in den Gazastreifen

Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt; dies gilt insbesondere auch für Personen mit Familienangehörigen im Gazastreifen.

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird aufgrund der aktuellen Sicherheitslage nur in unregelmäßigen Abständen für einen eingeschränkten Personenkreis geöffnet. Bei Schließungen ist nicht vorhersehbar, wann diese jeweils wieder aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können keine Unterstützung bei der Ein- oder Ausreise über den Grenzübergang Rafah leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich. Aufgrund der für den Norden der Sinai-Halbinsel bestehenden Reisewarnung kann dort keine konsularische Hilfe geleistet werden.

Minengefahr

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Naturkatastrophen

Ägypten liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Sicherheitshinweise

Sudan

Unverändert gültig seit: 14. April 2019

Aktuelle Hinweise

Von nicht dringend erforderlichen Reisen nach Sudan wird derzeit abgeraten.

In den Morgenstunden des 11. April 2019 hat das Militär die Kontrolle des staatlichen Fernsehens übernommen, am Nachmittag wurde eine Erklärung über die politische Zukunft des Sudan verkündet. Präsident Baschir wurde inzwischen abgesetzt. Ein militärischer Übergangsrat hat die Kontrolle übernommen. Derzeit verhandeln zahlreiche Interessengruppen über das weitere Vorgehen.

Eine von 22:00 bis 4:00 Uhr verhängte Ausgangssperre wurde inzwischen aufgehoben. Der Flughafen ist wieder geöffnet. Für die Lage an den Grenzen liegen noch keine belastbaren Informationen vor. Die Demonstrationen in der Hauptstadt Khartum vor dem Hauptquartier der Armee an der Imam-Al-Mahdi-Straße nördlich des Flughafens werden fortgesetzt. Sie verlaufen bislang friedlich. Dennoch sollte dieser Bereich gemieden werden.

Zahlreiche Nilbrücken, insbesondere die Armed Forces Bridge, die Blue Nile Bridge und die Al Mak Nimr Bridge können zeitweise nicht befahrbar sein. An unterschiedlichen Punkten kontrollieren Demonstranten oder Uniformierte Fahrzeuge. In Städten außerhalb Khartums ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen.

Reisende vor Ort sollten möglichst in sicheren Unterkünften verbleiben und die weitere Entwicklung verfolgen. Menschenansammlungen sollten in jedem Fall weiträumig gemieden und Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge geleistet werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage

In Sudan führt die politische, aber auch die wirtschaftliche Lage immer wieder zu spontanen Demonstrationen und Auseinandersetzungen. Auch antiwestliche Demonstrationen, ausgelöst beispielsweise durch die Veröffentlichung von Karikaturen oder Filmen auf Sozialen Medien, können nicht ausgeschlossen werden.

Wegen Güterknappheit und Anpassung von Subventionen steigen die Preise für Grundnahrungsmittel stetig. Zugleich herrscht eine starke Inflation. Der Bargeldkreislauf verläuft fast ausschließlich außerhalb der Banken. Diese sind nicht mehr in der Lage, Guthaben auszuzahlen.

Landesweit kommt es regelmäßig zu einer Knappheit wichtiger Güter, die zum Teil auch die Hauptstadt Khartum erfassen. Insbesondere herrscht häufig Treibstoffknappheit, vor Tankstellen bilden sich sehr lange Schlangen.

Zur Flankierung einer Maßnahme zur Beschlagnahme von Waffen wird in einzelnen Landesteilen immer wieder begrenzt der Ausnahmezustand ausgerufen.

Terrorismus

Es besteht weiterhin eine erhöhte Terrorismusgefahr im gesamten Sudan, auch wenn die letzten Anschlagsversuche einige Jahre zurückliegen. In verschiedenen Landesteilen wurden in den vergangenen Jahren vereinzelte Zellen, die Anschläge geplant hatten, durch sudanesische Behörden aufgedeckt.

Von Reisen in die Grenzgebiete zu Libyen, Ägypten und Tschad wird dringend abgeraten.

Dort kontrollieren ehemalige, jetzt in die Armee integrierte Milizen („Rapid Support Forces“) das Grenzgebiet und liefern sich mit aus Libyen einsickernden Rebellen und Schleuserbanden Gefechte.

Von Reisen in das Grenzgebiet zu Äthiopien in den Bundesstaaten Gedaref und Sennar einschließlich des Dinder-Nationalparks wird abgeraten. Im Nationalpark ist es in der Vergangenheit zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und einer extremistischen islamistischen Gruppe gekommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort noch weitere bewaffnete gewaltbereite Gruppen aufhalten.

Region Darfur

Von Reisen in alle fünf Darfur-Teilregionen (Zentraldarfur, Ostdarfur, Norddafur, Westdafur und Süddarfur) im Westen des Sudan wird dringend abgeraten. Es gibt dort gewaltsame Auseinandersetzungen und ein Banditenunwesen. Es besteht zudem ein sehr hohes Entführungsrisiko.

Reisen nach Darfur bedürfen in jedem Fall der vorherigen Genehmigung der sudanesischen Regierung. Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sollten die enge Abstimmung mit der VN und der sudanesischen Regierung (HAC, Humanitarian Affairs Commission) suchen, bei Dienst- oder journalistischen Reisen mit der deutschen Botschaft in Khartum und der Friedensmission UNAMID sowie dem VN-Sicherheitsdienst UNDSS.

Südkordofan (inkl. Abyei) Unity State und Blauer Nil

Von Reisen in die Regionen Südkordofan und Blauer Nil wird wegen militärischer Kampfhandlungen dringend abgeraten.

In der Stadt Abyei und der gleichnamigen Grenzregion zwischen Nord- und Südsudan (Grenze zwischen Sudan und Südsudan umstritten) kann sich die derzeitige Ruhe abhängig von lokalen und regionalen Ereignissen sehr schnell ändern.

Auch in ländlichen Räumen in Südkordofan und Blauer Nil (v.a. in den Nuba-Bergen) kommt es immer wieder zu Kampfhandlungen zwischen Armee und Rebellen sowie Bombenabwürfen durch die sudanesischen Streitkräfte. Die Ränder der südkordofanischen Provinzhauptstadt Kadugli wurden Berichten zufolge während der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2015 von bewaffneten Oppositionsgruppen unter Beschuss genommen.

Nördlicher Sudan

Reisen in den nördlichen Sudan zu den Pyramiden von Meroe und Karima sind unproblematisch.

Reisen auf dem Landweg nach Ägypten sind wieder möglich, jedoch ausschließlich über einen einzigen Grenzübergang, siehe Grenzübergänge. Die Hauptverkehrsrouten im Grenzgebiet zu Ägypten sollten nicht verlassen werden. Die Sicherheitslage ist dort wegen der umfangreichen Militär- und Polizeipräsenz Ägyptens und des Sudan gegenwärtig unter Kontrolle.

Das zwischen Sudan und Ägypten umstrittene Hala'ib-Dreieck sollte gemieden werden. Tauchsport im Roten Meer ist bislang unproblematisch. Um eine sichere Ausrüstung zu gewährleisten, sollte ein Veranstalter mit gutem Ruf ausgewählt werden.

Ostsudan

Auch nach dem Friedensschluss zwischen der ostsudanesischen „Eastern Front“ und der Regierung in Khartum sind in der Region viele Sicherheitskräfte präsent. Reisen sollten vorher sorgfältig geplant und mit den lokalen Behörden abgestimmt werden.

Kriminalität

Die Kriminalität in Khartum und anderen Städten nimmt zu (Einbrüche in Fahrzeuge, Taschendiebstähle), befindet sich aber für afrikanische Verhältnisse auf niedrigem Niveau. Auf Flughäfen, Busstationen und Märkten sollten Reisende besondere Vorsicht walten lassen.

Außerhalb der Städte, insbesondere in entlegenen Gebieten abseits der Verbindungsstraßen längs des Nils, muss mit Bandenkriminalität, bewaffneten Überfällen und auch Entführungen gerechnet werden. Im Oktober 2017 wurde eine 72-jährige Schweizer Helferin in Darfur entführt und erst nach mehr als einem Monat wieder freigelassen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird dringend empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder allemedizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

- Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

Medizinische Hinweise

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe auch www.who.int.

Der Süden Sudans (südlich des 15. Breitengrades) gilt als Gelbfiebergebiet, eine Gelbfieberimpfung ist hier auch aus medizinischen Gründen empfohlen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Polio, Gelbfieber (s.o.) und Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY).

Dengue-Fieber

Dengue wird im Südosten des Landes, inkl. der Provinz Süd-Kordofan, durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria

In den südlichen Landesteilen ( Südkordofan, Niltal ) gibt es ein ganzjährig hohes Malariarisiko. Im Norden, am Roten Meer, ist das Risiko gering. Khartum und Port Sudan gelten als malariafrei. Etwa 90% der Fälle sind auf Plasmodium falciparum (Malaria Tropica) zurückzuführen. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil wird deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin und Mefloquin) erhältlich; sie sollten aus Deutschland mitgebracht werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue!)und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- unter einem Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS

HIV/AIDS ist im Lande ein Problem wenn auch noch nicht von derselben Dimension wie in den angrenzenden südlichen Nachbarländern. Trotzdem ist HIV/AIDS eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Jedes Jahr werden Fälle von akuter wässriger Diarrhö und Cholera gemeldet, teilweise auch im Rahmen größerer Ausbrüche. Beide Erkrankungen sind im Sudan endemisch.

Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Eine Impfung ist für Reisende im Normalfall nicht notwendig.

Weitere Infektionskrankheiten

Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)

In den südlichen Landesteilen des Sudan kommt es zu Schlafkrankheitsinfektionen. Die Schlafkrankheit wird durch große Fliegen (Tsetse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.

Schistosomiasis

Die Gefahr einer Infektion mit der Schistosomiasis (Bilharziose) - einer durch Schnecken als Zwischenwirt übertragenen Wurmerkrankung - besteht landesweit in allen Süßwassergewässern (Flüsse und Seen). Baden in diesen Gewässern sollte deshalb grundsätzlich unterlassen werden.

Meningitis

Die bakterielle Hirnhautentzündung tritt mit hauptsächlicher Übertragung in den trockenen Monaten Dezember bis Mai auf. Entsprechend der Reiseform und Reisezeit kann eine Impfung (Beachte: Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen indiziert sein.

Viszerale Leishmaniasis (Kala-Azar)

Diese Erkrankung ist im Sudan endemisch. Bei diesem Subtyp der Erkrankung handelt es sich um eine die inneren Organe befallende tödliche Infektion. Schutz vor der vorwiegend Dämmerungs- und nachtaktiven Überträgermücke beachten!

Gifttiere

In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann, dennoch sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert! Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Werden Schlangen angetroffen, sollte ein gebührender Abstand eingehalten werden. Keinesfalls sollten sie angefasst, gefangen oder provoziert werden. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte z. T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Ameisen u. a.) vor. Auch diese Tiere sollten nicht angefasst oder gereizt werden, ansonsten gilt auch hier: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung für den Reisenden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in den ländlichen Regionen vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Khartum ist die Versorgung insgesamt besser, aber auch hier nicht mit Europa zu vergleichen. Durch den langjährigen Bürgerkrieg sind vor allem im Süden des Landes weiterhin große Teile der medizinischen Infrastruktur zerstört. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

(unverändert gültig seit 14. April 2019)

Ägypten

Aktuelle medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Im September 2017 kam es zum ersten Ausbruch von Dengue-Fieber am Roten Meer (Alquaseer) seit mehreren Jahren. Inzwischen wurden auch Fälle aus Hurghada gemeldet.

Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch ggf. Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue wird bisher nur an der Küste zum Roten Meer (Alquaseer und Hurghada) durch tagaktive Mücken übertragen.

Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.

Malaria

Seit Ende Mai 2014 sind südlich von Luxor (Edfu) erneut vereinzelt autochtone Malariaübertragungen (Pl. vivax) nachgewiesen worden.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Die Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe ist im Normalfall eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) in Ägypten nicht notwendig.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

Darüber hinaus kann unter Umständen bei Reisen in o.g. Gebiete eine medikamentöse Malariaprophylaxe erwogen werden (nach Beratung bei einem Tropenmediziner).

HIV/AIDS

Die Prävalenz von HIV im Land ist gering (<0,1 % der Bevölkerung). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Hepatitis C

Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Vogelgrippe

Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.

Weitere Infektionskrankheiten

Leishmaniose und West-Nil-Fieber.

Medizinische Versorgung

In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.

Lassen Sie sich vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten und Ihren Impfschutz anpassen,, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z. B. www.dtg.org.

Unverändert gültig seit: 21.02.2019

Wissenswertes

Ein sicheres Reiseziel?

Oberägypten und das Niltal nördlich von Khartum blieben in den vergangenen Jahren von den Konflikten in anderen Teilen Ägyptens und Sudans verschont. Die Grenze zwischen Ägypten und Sudan überqueren wir auf einer gesicherten Route, die zurzeit kein erhöhtes Risiko aufweist. In allen größeren Orten und insbesondere in der Hauptstadt Khartum meiden wir Menschenansammlungen und größere politische Kundgebungen.

Ihre Flüge

Bei unserer Reise nach Nubien fliegen Sie mit Egypt Air von Frankfurt, München, Berlin, Genf oder Wien nach Kairo und weiter nach Assuan. Der Rückflug erfolgt ebenfalls mit Egypt Air via Kairo. Um einen unbequemen Nachtflug zu vermeiden, haben wir auf dem Rückweg eine Zwischenübernachtung in Kairo vorgesehen. Egypt Air ist wie die Lufthansa Mitglied des Verbunds Star Alliance.

Unterwegs

In Ägypten reisen Sie in modernen Reisebussen. Im Sudan arbeiten wir mit einem erfahrenen ortsansässigen italienischen Veranstalter zusammen. Sie reisen in Geländefahrzeugen, in denen vier Fahrgäste ausreichend Platz finden. Die Autos sind robust, aber schon älter. Neue Fahrzeuge sind wegen der eingebauten Elektronik unter Bedingungen wie im Sudan unzweckmäßig, da sie bei einem Defekt vor Ort nicht repariert werden können.

Komfortable Unterkünfte

Im Sudan gibt es außerhalb der Hauptstadt keine Hotels, die europäischen Standards entsprechen. Um die Unterkünfte brauchen Sie sich aber nicht zu sorgen: Dank unserer italienischen Partneragentur dürfen Sie mit einer erstklassigen Zeltlodge in Meroe und einem guten Gästehaus in Karima rechnen, beide sehr komfortabel eingerichtet. Bei Tumbos wohnen Sie in einem Zeltcamp mit Zweipersonenzelten, die bereits vor Ihrer Ankunft aufgestellt wurden. Duschen und Toiletten stehen auch hier zu Ihrer Verfügung. In Assuan und Abu Simbel wohnen Sie in ordentlichen Hotels mit internationalem Publikum.

Buon appetito

Freuen Sie sich auf eine gute Küche, die von unseren Gästen im weltweiten Vergleich Spitzenbewertungen bekommt. Während der Tage im Sudan ist auf unserer Reise Vollpension vorgesehen. Neben dem eher einfachen Frühstück gibt es einen kalten Mittagsimbiss und ein ausgiebiges warmes Abendessen - mit deutlich italienischer Note.

Ein angenehmes Klima

Wir reisen ausschließlich im Winterhalbjahr, wenn es fast immer sonnig und trocken ist und nur sehr selten einmal regnet. Nachts kann es in der Wüste und im Niltal, vor allem zwischen Dezember und Februar, stark abkühlen.