Äthiopien mit Südäthiopien

Äthiopien

Übersicht

  • Eine umfassende Reise durch Äthiopien in kleiner Gruppe
  • Studienreise zu den berühmten Orten der historischen Route und in den traditionellen Süden des Landes
  • Besuch der bedeutendsten Stätten auf der historischen Route
  • Rundreise in Geländefahrzeugen zu den Völkern im Süden des Landes
  • Unterkunft ausschließlich in Hotels und Lodges
  • Gute körperliche Verfassung notwendig
  • Reise am 25.1.2018 mit ärztlicher Begleitung

Äthiopien ist ein altes Kulturland - Kirchen und Klöster im Hochland zeugen davon. Doch die ganz große Entdeckung dieser Reise ist der Süden des Landes, von der Moderne bisher kaum berührt. Wer eine gute Portion Entdeckergeist besitzt, lieber die Sterne am Himmel als im Hotel zählt und bereit ist, auch einmal mit Geländefahrzeugen über schlechte Pisten zu holpern, wird reich belohnt: Eine ursprüngliche Natur und Begegnungen mit Menschen, die noch nach uralten Traditionen leben, garantieren Erlebnisse für alle Sinne. Nur - fit müssen Sie sein, denn eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung für diese Reise ins tiefe Afrika.

Route

1. Tag, Donnerstag, 08.11.2018: Flug nach Äthiopien

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend gemeinsamer Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag, Freitag, 09.11.2018: Die äthiopische Metropole

Am Morgen landen Sie in der 2360 m hoch gelegenen Hauptstadt Äthiopiens, in Addis Abeba. Ihr Studiosus-Reiseleiter heißt Sie am Flughafen willkommen, dann lernen Sie auf einer Rundfahrt die erst vor 125 Jahren von Kaiser Menelik gegründete Stadt kennen. Nach der Besichtigung der Dreifaltigkeitskirche treffen wir im Nationalmuseum Lucy, die älteste Äthiopierin. Warum die Überreste des Urmenschen nach einem Beatles-Song benannt wurden, erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter. Der Rest des Nachmittags bleibt zur Akklimatisierung ohne Programm.

3. Tag, Samstag, 10.11.2018: Die antike Hauptstadt

Wie die Äthiopier stehen wir heute vor dem Morgengrauen auf, denn wir wollen den ersten Flug nehmen. Es geht über das Hochland nach Axum, dem Rom Äthiopiens. Der Einfluss dieser Stadt reichte bis in den weit entfernten Jemen. Bis heute ist sie Zentrum und Pilgerort des äthiopischen Christentums, der Überlieferung nach auch der Aufbewahrungsort der Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses. Wir besichtigen eingehend die alte Kaiserstadt (UNESCO-Welterbe) mit dem Bad der Königin von Saba und den berühmten Stelen. Zwei Übernachtungen in Axum.

4. Tag, Sonntag, 11.11.2018: Zur Königin von Saba

Ausflug zum Mondtempel in Yeha, der auch als Palast der Königin von Saba bezeichnet wird. In Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut und der Studiosus Foundation wird hier ein Museum gebaut, um die Schätze und Fundstücke sicher für die Zukunft aufzubewahren. Unweit davon erregt die Kirche Abba Aftse unsere Aufmerksamkeit. In die Kirchenwand wurden Bruchstücke eines antiken Steinbockfrieses eingemauert, Beleg für die Verbindung mit Südarabien in Äthiopiens früher Geschichte. Auf dem Rückweg passieren wir Adua, die Stadt, bei der die Äthiopier die italienische Invasionsarmee zurückschlugen – mit der Folge, dass Äthiopien als einziges afrikanisches Land niemals dauerhaft unter Kolonialherrschaft geriet. Extra Tour Zurück in Axum haben Sie den Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. 120 km.

Für Ihre Tagesgestaltung nach Lust und Laune hat Studiosus immer wieder Wahlmöglichkeiten vorbereitet. Wenn Sie also an Tempel und Kirche in Yeha weniger interessiert sind, dann bleiben Sie doch in Axum. Junge Leute sprechen gerne ausländische Besucher an, um ihr Englisch zu erproben und sich ein Taschengeld zu verdienen. Machen Sie sich das zunutze und lassen Sie sich die verborgenen Winkel der Stadt zeigen.

5. Tag, Montag, 12.11.2018: Von Axum nach Lalibela

Am Vormittag Flug nach Lalibela. König Lalibela gab dem entlegenen Gebirgsdorf (2600 m), das zum bedeutendsten Wallfahrtsort der äthiopischen Christen werden sollte, im 12. Jahrhundert seinen Namen. Die Höfe der Felsenkirchen von Lalibela (UNESCO-Welterbe) sind alle leicht geneigt. Absicht oder Unvermögen? Ihr Reiseleiter kennt die wahre Geschichte. Am Nachmittag besuchen wir die erste Kirchengruppe und dazu die St. Georgskirche, die berühmteste von Lalibela überhaupt und Symbol der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Zwei Übernachtungen in Lalibela.

6. Tag, Dienstag, 13.11.2018: Heiliges Lalibela

Ein ganzer Tag in den Bergen von Lalibela. Am Vormittag besuchen wir die zweite Gruppe der Felsenkirchen. Ein Abstecher führt uns nachmittags zur Kirche Neakuto Leab, die eindrucksvoll in den Bergen liegt und eine hochinteressante Sammlung von äthiopischen Prozessionskreuzen, Manuskripten und Ikonen besitzt. Extra Tour Eine traditionelle Kaffeezeremonie mit musikalischer Untermalung, bei der uns unsere Gastgeberinnen auch den Honigwein Tedsch servieren und einige äthiopische Tänze vorgeführt werden, bringt uns wieder in das heutige Äthiopien zurück.

Wenn Sie eine Fahrt auf schlechten Straßen nicht scheuen, dann bietet sich die Möglichkeit, mit dem Taxi anstelle der Kirche Neakuto Leab die weit in den Bergen liegende Kirche Yemrehana Krestos zu besuchen. Sie ist kulturhistorisch sehr bedeutend, wird aber wegen ihrer abseitigen Lage nur selten besucht.

7. Tag, Mittwoch, 14.11.2018: Die Kaiserstadt Gondar

Am Vormittag besuchen wir - wenn nicht gerade Ferien sind - eine Schule auf dem Lande und bekommen aus erster Hand Informationen über das Bildungswesen und die sozialen Verhältnisse im Land. Gegen Mittag kurzer Flug nach Gondar, das vom 17. bis zum 19. Jahrhundert die Residenz der äthiopischen Herrscher war. Im Schlossbezirk (UNESCO-Welterbe) bestaunen wir die architektonischen Spuren, die die Kaiser hinterlassen haben. Die Kirche Debre Berhane Selassie überrascht durch ihren einzigartigen Wand- und Deckenschmuck.

8. Tag, Donnerstag, 15.11.2018: Die Wasserfälle des Nils

Vormittags Fahrt von Gondar um den Tanasee nach Bahar Dar. Am Nachmittag Ausflug nach Tisisat, in der Übersetzung "Wasser, das raucht". Und in der Tat liegt eine Gischtwolke über dem Wasserfall, wenn der Blaue Nil auf einer Breite von 400 m in die Tiefe stürzt – sofern das Wasser nicht für die Turbinen des nahen Kraftwerks benötigt wird. Hier im Hochland Äthiopiens sammeln sich die Wassermassen, die alljährlich für reiche Ernten in Ägypten sorgen. Ihr Reiseleiter weiß einiges über den Streit um das für den Sudan und Ägypten so lebensnotwendige Nilwasser - fragen Sie ihn, dann sprudelt er los. 300 km.

9. Tag, Freitag, 16.11.2018: Klöster im Tanasee

Die Inselklöster im See sind spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Eine Bootsfahrt am Vormittag bringt uns auf die paradiesisch anmutende Halbinsel Zeghie mit dem Kloster Ura Kidane Mehret, das - keine Selbstverständlichkeit in Äthiopien - auch Frauen besichtigen dürfen. Zurück in Bahar Dar, zieht der Markt Käufer und Händler der gesamten Gegend und auch uns magisch an. Am Abend Flug zurück nach Addis Abeba.

10. Tag, Samstag, 17.11.2018: Auf in den Süden!

Die Expedition in den Süden beginnt. Wir durchfahren den Großen Grabenbruch, die Sollbruchstelle Ostafrikas. Dies ist das Land der Oromo - willkommener Anlass, einmal über das nicht immer spannungsfreie Zusammenleben der Ethnien im Vielvölkerstaat Äthiopien nachzudenken. Unser Ziel ist das Kaffeeanbaugebiet von Yirgalem. 340 km. Übernachtung in einer wunderschönen Lodge im Baustil des Sidama-Volkes.

11. Tag, Sonntag, 18.11.2018: Kaffee aus Äthiopien

Kaffeeland ist grünes Land, denn der Wachmacher gedeiht am besten in klimatisch gemäßigten Gebieten mit ausreichend Niederschlag. Seinen Namen verdankt er der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, seine Entdeckung angeblich einem Hirten, dessen Ziegen nach dem Genuss des Strauches lebhafter als andere umhersprangen. Viele Legenden ranken sich um die aromatische Bohne. Ihr Reiseleiter kennt einige davon. Wir durchqueren auf dem Trans-African Highway das Land der Termitenhügel in Richtung Konso. 350 km.

12. Tag, Montag, 19.11.2018: Nach Turmi

Das tiefe Afrika wartet auf uns. In dieser Region leben halbnomadische Hirtenvölker, deren traditionelle Lebensweise von den Erschließungsplänen der Regierung bedroht ist. Wissenswertes über die Traditionen dieser Völker erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter. In Turmi, dem Ziel unserer Etappe, ist heute Markttag. Händler und Käufer streben aus allen Himmelsrichtungen zum Markt. Wir schließen uns an, mischen uns unter die Menschen und erkennen, dass ein Markttag im Leben der ländlichen Bevölkerung etwas ganz Besonderes ist. Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der Hamar, und unser lokaler Führer bringt uns die alltäglichen Beschwerlichkeiten des Lebens in dieser rauen Gegend näher. 190 km. Zwei Übernachtungen in T urmi.

13. Tag, Dienstag, 20.11.2018: Zu den Karo und den Hamar

Wie können Menschen in dieser tropisch heißen Gegend überleben? Bei unseren Begegnungen mit den Karo und den Hamar bekommen wir einen Eindruck von diesen Hirtenvölkern. Im Mittelpunkt steht der Besitz von Rindern, die den gesamten Lebensablauf bestimmen. Das Leben der Menschen mag karg sein, doch sowohl die Frauen als auch die Männer legen großen Wert auf ihr Äußeres. Die Damen tragen fantasievollen Schmuck aus Muscheln, Straußenfedern und Silberreifen, die Herren sehr auffällige Frisuren, wobei Haargel durch Butter und Lehm ersetzt wird. Picknick unterwegs. 120 km.

14. Tag, Mittwoch, 21.11.2018: Ein Museum im Nirgendwo

Wir reisen weiter durch die ursprüngliche Landschaft Südäthiopiens, in der wir viel zu bestaunen und zu fotografieren finden – nicht immer kostenlos, denn die meisten Menschen am Straßenrand kennen inzwischen ihren Wert als Fotomodell. In Jinka wartet ein kleines Museum auf uns. Der Gründer, der Mainzer Professor Ivo Strecker, und seine Nachfolger haben hier Alltagsgegenstände der Völker der Omo-Region zusammengetragen. 160 km. Zwei Übernachtungen in einer einfachen Zeltlodge in Jinka.

15. Tag, Donnerstag, 22.11.2018: Im Gebiet der Mursi

Ganztägiger Ausflug in den Mago-Nationalpark. Extra Tour Hier leben die Mursi! Andere Länder – andere Sitten! Und andere Schönheitsideale! Die jungen Mursifrauen tragen in der Unterlippe Teller aus Ton. Ob sie das tatsächlich schön finden? In einem Dorf der Mursi arrangiert Ihr Reiseleiter ein Treffen mit den örtlichen Würdenträgern, und im Gespräch erfahren wir nicht nur viel Interessantes über den charakteristischen Schmuck, sondern auch vieles andere über das Leben dieses Volkes im südlichen Omo-Tal, dessen angestammte Lebensweise durch die Anlage von Zuckerrohrplantagen ernsthaft bedroht ist. 150 km.

Wenn Ihnen die Fahrt über unwegsame Pisten in den Mago-Nationalpark zu den Mursidörfern zu beschwerlich ist, dann haben wir für Sie eine Alternative: Am Donnerstag findet der farbenprächtige Markt des Volkes der Banna in Key Afar statt, nur 35 km von Jinka entfernt.

16. Tag, Freitag, 23.11.2018: Bei den Konso

Im zerklüfteten Hochland vulkanischen Ursprungs befindet sich das Siedlungsgebiet der Konso. Wir bestaunen die geschickt angelegten Terrassenfelder, mit denen die Menschen den schroffen Berghängen wertvolles Ackerland für ihre Hirse abtrotzen, und besuchen eine jahrhundertealte Dorffestung (UNESCO-Welterbe). Neben der einzigartigen Hüttenarchitektur verdienen vor allem die geschnitzten Grabstelen unsere Aufmerksamkeit. Sie stellen berühmte Jäger oder Krieger dar, umgeben von getöteten Feinden. Im Gespräch mit einem Clanchef erfahren wir mehr über die uralten Bräuche, aber auch darüber, wie die Konso den Spagat schaffen zwischen dem traditionellen Leben und dem Kontakt mit der modernen Welt. 160 km.

17. Tag, Samstag, 24.11.2018: Chamosee und Land der Dorze

Auf guter Straße geht es nach Arba Minch. Mit einem Boot gleiten wir über den Chamosee - Lebensraum für Krokodile, Flusspferde und zahlreiche Wasservögel. Am Nachmittag klettern unsere Jeeps einen steilen Bergkamm hinauf ins Siedlungsgebiet der Dorze. Dieser Volksstamm ist bekannt für seine Webkunst. Die farbenprächtigen Tücher, die auf Märkten und am Straßenrand angeboten werden, sind herrliche Souvenirs. Die geflochtenen Hütten, stets unter der Staude einer Falschen Banane aufgebaut, sind einen Blick und ein Foto wert - auch wenn es wie immer etwas kostet. Übernachtung in Arba Minch. 160 km.

18. Tag, Sonntag, 25.11.2018: Zum Langanosee

Heute beginnt der Rückweg aus dem Süden in die Metropole. Unser Tagesziel ist der Langanosee, den wir im Laufe des Nachmittags erreichen. 310 km. Den Rest des Tages können Sie frei gestalten - in unserem Hotel direkt am See. Als einziger in Äthiopien lädt er zum Baden ein. Auch wenn das Wasser eine gewöhnungsbedürftige Färbung hat, ist es wegen des Sodagehalts gesundheitlich unbedenklich.

19. Tag, Montag, 26.11.2018: Abschied von Äthiopien

Der Kreis der Reise schließt sich. Doch bevor wir auf guter asphaltierter Straße wieder die Hauptstadt erreichen, statten wir den geheimnisvollen Monolithstelen von Tiya (UNESCO-Welterbe) einen Besuch ab. Nachmittags Ankunft in Addis Abeba. 240 km. Für unsere Gruppe stehen einige Hotelzimmer zur Verfügung, damit Sie sich vor der Rückreise noch einmal frisch machen können. Nach dem Abendessen Fahrt zum Flughafen und gegen Mitternacht Rückflug mit Ethiopian Airlines nach Frankfurt (nonstop).

20. Tag, Dienstag, 27.11.2018: Rückkehr aus Äthiopien

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt mit Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.01.–13.02. 4795(ca. 5512 CHF) 5355(ca. 6156 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
22.02.–13.03. 4645(ca. 5340 CHF) 5205(ca. 5984 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
25.10.–13.11. 4645(ca. 5340 CHF) 5205(ca. 5984 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
5205(ca. 5984 CHF) Axel Eyber
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
Dr. Frank Donath

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 21.6.2018 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit Ethiopian Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Rundreise in guten, geländegängigen Fahrzeugen vom 10. bis 20. Tag (max. vier Reisegäste pro Auto)
  • Übrige Transfers und Ausflüge in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
  • 17 Übernachtungen, teilweise einfache Hotels und Unterkünfte
  • Doppelzimmer, in der Regel mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstück, 18 Abendessen im Hotel)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Ein Picknick und eine Kaffeezeremonie
  • Bootsfahrten auf dem Tana- und dem Chamosee
  • Eintrittsgelder (ca. 190 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Deutsche und Gäste mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es möglich, die Visa erst bei der Einreise auf dem Flughafen in Addis Abeba zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR, Stand Mai 2017).

Keine Impfungen vorgeschrieben, bei Buchung von Verlängerungsprogrammen in Ostafrika Gelbfieberimpfung erforderlich.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Äthiopien benötigen EU-Bürger und Schweizer ein elektronisches Visum. Das Visum wird als Einzelvisum von Studiosus Reisen beantragt und wird Ihnen bei den Reiseunterlagen in Form eines Ausdruckes beigelegt.

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Visabeantragung durch Studiosus möglich für: EU-Bürger und Schweizer

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen:

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 Passbild (farbig, 3,5cm x 4,5cm)

- Fragebogen 'Wichtige Angaben zu Ihrer Person'

- Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis in Deutschland durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen.

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Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihr Passfoto selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

Haben Sie eine Nationalität, die nicht für das elektronische Visum zugelassen ist, dann können wir das Visum für Sie nicht beantragen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht enthalten.

Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Ihre Visumunterlagen senden Sie in diesem Fall an die für Sie zuständige Botschaft.

Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Verlängerung auf Sansibar: Wenn Sie eines der Verlängerungsprogramme gebucht haben, beträgt die Einsendefrist bei Studiosus 7 Wochen vor Reisebeginn.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Deutsche und Gäste mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es möglich, die Visa erst bei der Einreise auf dem Flughafen in Addis Abeba zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR, Stand Mai 2017).

Keine Impfungen vorgeschrieben, bei Buchung von Verlängerungsprogrammen in Ostafrika Gelbfieberimpfung erforderlich.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Äthiopien das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Äthiopien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Äthiopien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die äthiopische Regierung treibt die Modernisierung des Landes und den Ausbau der Wirtschaft energisch voran, gelegentlich auch gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung. In den letzten Jahren kam es deshalb in verschiedenen Landesteilen immer wieder einmal zu Auseinandersetzungen, teilweise auch gewaltsamen, die von Sicherheitskräften rücksichtslos unterbunden wurden. Gegen Touristen richteten sich die Protestaktionen aber in keinem Fall. Deshalb sieht das deutsche Auswärtig Amt derzeit auch keinen Grund, von Reisen auf den touristischen Hauptrouten abzuraten. Randgebiete, in denen die Sicherheitslage kritisch ist, werden von Studiosus nicht angeboten. Dies gilt für die Grenzgebiete zu Somalia, Eritrea, Sudan und Südsudan, für die Städte Dire Dawa und Harrar und die östlich davon gelegenen Gebiete sowie für die Danakilsenke in der nördlichen Afar-Region.

Neben dem allgemeinen Hinweis, politische Demonstrationen und Kundgebungen zu meiden, halten wir eine besondere Vorsicht in der Hauptstadt Addis Abeba für angebracht. Als Vorsichtsmaßnahme werden wir deshalb in Addis Abeba auf den Besuch des Marktviertels Mercato verzichten und bei unseren Rundfahrten nicht in der Nähe von Regierungsgebäuden halten.

In ganz Äthiopien haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes weitgehend problemlos verlaufen wird.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 07. Dezenmber 2017

Sicherheitshinweis

Äthiopien

Stand: 08. Juni 2018

Aktuelle Hinweise

Im Grenzgebiet der Oromo- und Somali-Regionen kommt es schon seit Anfang 2017 verstärkt zu gewaltsamen und teilweise tödlichen Zusammenstößen beider Volksgruppen. Betroffen sind vor allem die Gebiete Guji, Bale, Borena, Hararghe und West Guji. Reisenden wird empfohlen, diese Gebiete zu meiden. Zeitweise waren auch die Strecken zwischen Mieso, Harar, Dire Dawa und Jijiga durch Protestaktionen blockiert. Ebenfalls rund um Moyale im Grenzgebiet Kenia kommt es immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen.

Reisenden wird geraten, sich von den Orten der Auseinandersetzungen fernzuhalten, Menschenansammlungen zu meiden, Weisungen von Sicherheitskräften unbedingt zu folgen und bei Bedarf geschützte Bereiche aufzusuchen.

Ist eine Demonstration angekündigt, sollte die Reiseroute bzw. der Aufenthaltsort entsprechend angepasst werden.

Reisenden wird geraten, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, siehe auch Krisenvorsorgeliste.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus

Anfang Januar 2017 explodierte jeweils eine Handgranate vor dem Grand Hotel in Bahir Dar sowie eine Woche später im Eingangsbereich des Etasal Hotel in Gondar. Es gab ein Todesopfer und mehrere Verletzte. Am 1. April 2017 wurden durch eine erneute Explosion im Florida Hotel in Gondar drei, am 12. August 2017 in Bahir Dar nahe des Lokals Karibu zwei Menschen verletzt.

In den vergangenen Jahren gab es zudem vereinzelte Bombenanschläge bzw. Anschlagsversuche in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Äthiopien auch zukünftig Ziel von Anschlägen sein wird. Dies gilt angesichts des auch militärischen Engagements Äthiopiens in Somalia v. a. im Hinblick auf die dortige Terrororganisation al-Shabaab, die regelmäßig Drohungen gegen in Somalia engagierte Länder ausstößt. Auch der Standort Addis Abeba, als Sitz der Afrikanischen Union (AU), erhöht die Attraktivität für mögliche Terroranschläge. Die äthiopische Regierung warnt vor Aktivitäten al-Shabaabs in Äthiopien.

Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dies gilt auch für größere Hotels. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel, geachtet werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten. Das eigene Verhalten sollte möglichst unauffällig sein. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Innenpolitische Lage

Nach der Wahl eines neuen Premierministers hat sich die Sicherheitslage derzeit wieder beruhigt. Der im Februar 2018 ausgerufene Notstand wurde am 5. Juni 2018 vorzeitig beendet. Der Ausrufung des Notstands waren Massendemonstrationen, gewalttätige Streiks, Straßenblockaden und teils gewaltsame Proteste gegen die äthiopische Regierung, überwiegend in der Region Oromia und auf den Hauptstraßen in der Umgebung von Addis Abeba, vorausgegangen. In den Randgebieten des Landes kommt es aber immer wieder zu Zwischenfällen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten führt das äthiopische Militär bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land).

Grenzgebiet zu Eritrea

Von eigenständigen Reisen ohne Begleitung durch äthiopische Sicherheitskräfte in die Danakil-Wüste und die nördliche Afar-Region wird abgeraten.

Bei Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar können gewalttätige Überfälle durch Banditen und örtliche Untergrundorganisationen sowie Entführungen nicht ausgeschlossen werden. Zuletzt wurde Anfang Dezember 2017 am Rande des Ertale-Vulkans in der Danakil-Wüste ein deutscher Staatsangehöriger getötet.

Es wird davon abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren. Dort muss auch mit neu verlegten Landminen gerechnet werden. Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten sollten die örtlichen Behörden informiert und um entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten werden. Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen.

Grenzgebiet zu Somalia

Von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga wird abgeraten. Der bewaffnete Konflikt zwischen äthiopischen Streitkräften und Teilen der ONLF, der Zustrom somalischer Flüchtlinge sowie mögliche Infiltrationsversuche islamischer Fundamentalisten stellen erhebliche Risikofaktoren dar. Insbesondere besteht die Gefahr von Entführungen. In der gesamten Somali Region (Ogaden) besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen eine erhebliche Minengefahr. Es kommt auch grenzüberschreitend zu größeren Truppenbewegungen.

Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia sollten aufgrund möglicher ¿auch grenzüberschreitender- Militäraktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer nur in enger Abstimmung mit den äthiopischen Behörden unternommen werden.

Grenzgebiet zu Sudan und Südsudan

Von nicht notwendigen Reisen in die Region Benishangul-Gumez wird abgeraten. Die Lage in Sudan, insbesondere mit möglichen Flüchtlingsbewegungen in Richtung Äthiopien, ist wegen nicht auszuschließender erneuter Zwischenfälle und Übergriffe unwägbar. Auch in der Gambella-Region kam es zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen. Mitte April 2016 kam es zu einem stammespolitisch motivierten Überfall aus dem Südsudan auf Dörfer nahe der Stadt Gambella, bei dem eine große Anzahl Äthiopier getötet und zahlreiche Kinder entführt wurden, nach einem Überfall wurden Mitarbeiter einer Hilfsorganisation von Flüchtlingen angegriffen und getötet. Mittlerweile hat sich durch die hohe Präsenz von Regierungstruppen und Sicherheitskräften die Lage beruhigt. Von nicht notwendigen Reisen in die Region wird dennoch abgeraten. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten in diese Region wird deshalb zu stark erhöhter Vorsicht geraten. Das Grenzgebiet zu Südsudan sollte gemieden werden.

Grenzgebiet zu Kenia

Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kenia wird abgeraten. Das Risiko von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, die ggf. auch ausstrahlen können, ist weiterhin hoch, es bestehen Unsicherheitsfaktoren im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Stammesauseinandersetzungen.

Bei unabdingbaren Reisen wird zu stark erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren. Minengefahr besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen ferner in der erweiterten Grenzregion zu Kenia (Borana-Region). Rund um den Grenzübergang Moyale kam es mehrfach zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen den Volksgruppen der Somali- und Oromia Region sowie den Sicherheitskräften.

Oromo-und Amhara-Regionen

In den Oromo-und Amhara-Regionen kommt es des Öfteren zu teils gewalttätigen Demonstrationen und Protestaktionen. Reisende sollten besonders vorsichtig sein, Menschenansammlungen meiden und sich tagesaktuell über die Sicherheitslage informieren.

Süd-Omo-ZoneBei Reisen in der Süd Omo Zone, insbesondere abseits der touristischen Routen wird dringend empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.

Aufgrund eines bewaffneten Überfalls auf eine europäische Reisegruppe im November 2016 wird empfohlen, Reisen im Gebiet nördlich des Omo-Nationalparks nur mit professionellen Reiseveranstaltern in Begleitung von äthiopischen Sicherheitskräften zu unternehmen. Von Individualreisen in der Region wird abgeraten.

KriminalitätÜberfälle, auch auf ausländische Touristen, können nicht ausgeschlossen werden.

In Addis Abeba kommt es häufiger zu Taschendiebstählen und gelegentlich auch zu Raubüberfällen auf Passanten. Erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, ist geboten. Auch in anderen Städten und im Ländlichen kann es zu solchen Straftaten kommen. Zusätzlich kam es gelegentlich zu gewaltsamen Übergriffen nach Meinungsverschiedenheiten und Missverständnissen.

Reisende sollten zudem stets mehrere Kopien ihres Reisepasses mitführen. Jeder Vermieter von Wohnraum und Autovermieter müssen den Behörden Daten ihrer Mieter bzw. Kunden zur Verfügung stellen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Reisen über Land/Straßenverkehr Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Grundsätzlich sollte am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf Überlandfahrten verzichtet werden.

Urlaubsreisen abseits der Hauptstrecken, in die Regionen Oromia und Amhara, sollten weiterhin vorsichtig abgewogen werden. Vor Reisen ins Landesinnere sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist von einem erhöhten Risiko durch Überfälle und weiter auch durch Landminen auszugehen. Zudem sind hier die Möglichkeiten, bei Verkehrsunfällen Hilfe zu erhalten, äußerst beschränkt. Grundsätzlich wird deshalb dazu geraten, ortskundige Führer einzuschalten und ggf. auch die Reise mit den örtlichen Behörden abzustimmen.

Versorgung im Notfall

Eine Notfallversorgung ist häufig nicht vorhanden. Insbesondere bei bekannten Vorerkrankungen sollten Reisen nach Äthiopien auch wegen der Belastungen wie durch die Höhenlage sorgfältig abgewogen und auf ausreichenden Krankenversicherungsschutz unbedingt geachtet werden, siehe auch Medizinische Versorgung.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Birr (ETB). Reisende sollten ausreichend Euro oder US-Dollar für die gesamte Reisedauer mit sich führen. Euro werden außerhalb der Hauptstadt nur in wenigen Orten gewechselt oder akzeptiert. Innerhalb der Hauptstadt ist der Umtausch von Euro-Noten problemlos möglich. Beim Kauf von US-Dollar-Noten sollte darauf geachtet werden, möglichst neue Noten zu erwerben, da Scheine älterer Serien in Äthiopien nicht akzeptiert werden.

Versuche, auf dem Schwarzmarkt zu tauschen, sind strafbar und können mit Haftstrafen geahndet werden.

Geldabheben per Kreditkarten ist an Geldautomaten in den großen Hotels in der Hauptstadt möglich, und vielfach auch in den mittleren und größeren Städten Äthiopiens. Bei Banken kann mit Kreditkarte Geld abgehoben werden, jedoch gegen hohe Gebühren. Außerhalb der Hauptstadt werden Kreditkarten äußerst selten in größeren Hotels akzeptiert.

Kommunikation

Der Versand von elektronischen Nachrichten (SMS), Nachrichten über soziale Netzwerke und E-Mails kann vorübergehend eingeschränkt sein, das Internet zeitweise auch gänzlich abgestellt werden. Es wird dringend empfohlen, sich bei jeglicher mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit kritischen und politischen Äußerungen zurückhalten.

Passverlust

Reisende, denen der Pass während ihres Aufenthalts in Äthiopien abhandengekommen ist, egal ob durch Diebstahl oder auf andere Weise, müssen diesen Verlust bei der für den Verlustort zuständigen äthiopischen Polizeidienststelle anzeigen. Sie erhalten dort darüber eine Bescheinigung. Damit muss anschließend bei der deutschen Botschaft ein Passersatzpapier (Reiseausweis oder vorläufiger Reisepass) beantragt und ausgestellt werden. Mit diesem Passersatzpapier und der Polizeibescheinigung muss anschließend bei der äthiopischen Ausländerbehörde in Addis Abeba (Department for Immigration and Nationality Affairs) ein Exit-Visum beantragt werden. Ohne dieses Visum ist es nicht möglich, Äthiopien über den Flughafen Addis Abeba wieder zu verlassen.

Das Verfahren zur Erteilung des Exit-Visums in solchen Fällen ist umständlich und erstreckt sich in der Regel über mehrere Arbeitstage. Die dafür erhobene Gebühr schwankte zuletzt zwischen 50 US-Dollar bzw. in eiligen Fällen 75 US-Dollar pro Person. Sie ist in bar in US-Dollar zu entrichten. Auf Seiten des Antragstellers sollte nach Möglichkeit ein äthiopischer Sprachmittler hinzugezogen werden.

Versorgung im Notfall

Eine Notfallversorgung ist häufig nicht vorhanden. Insbesondere bei bekannten Vorerkrankungen sollten Reisen nach Äthiopien auch wegen der Belastungen wie durch die Höhenlage sorgfältig abgewogen und auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz geachtet werden, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.

Stand: 1. Juni 2018

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Äthiopien

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de)

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Gelbfieber, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen

Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.

Dengue-Fieber

Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria

Malaria (> 85% Malaria tropica) ist endemisch. Kein bzw. nur ein geringes Risiko besteht in Addis Abeba und Höhenlagen über 2.000 m. In allen anderen Landesteilen besteht ein ganzjähriges relevantes, teilweise hohes Übertragungsrisiko.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

-tagsüber (Dengue) falls zutreffend und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

-ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

HIV / AIDS

Die Prävalenz von HIV beträgt in Addis Abeba wahrscheinlich deutlich unter 10 %, im Land deutlich weniger. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Jedes Jahr werden Fälle von akuter wässriger Diarrhö und Cholera gemeldet, teilweise auch im Rahmen größerer Ausbrüche. Beide Erkrankungen sind in Äthiopien endemisch.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Eine Impfung ist für Reisende im Normalfall nicht notwendig.

Weitere Infektionskrankheiten:

Meningokokken-Krankheit (unter anderem Hirnhautentzündung)

wird hauptsächlich in den Monaten Dezember bis Mai (Trockenzeit) übertragen und tritt vorwiegend im Westen und Süden des Landes auf. Entsprechend der Reiseart und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) indiziert sein.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Äthiopien konsequent abgesehen werden (Flüsse und Seen, insbesondere auch Omo River).

Gifttiere

In allen tropischen und vielen subtropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist selbst in Addis Abeba mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Eine zeitgemäße Notfallversorgung bei z.B. Herzinfarkten oder Schlaganfällen ist häufig nicht vorhanden. Insbesondere bei bekannten Vorerkrankungen sollten Reisen nach Äthiopien auch wegen der Belastungen wie durch die Höhenlage sorgfältig abgewogen werden.

Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Bei einer Evakuierung aus medizinischen Gründen (Rettungsflug) ist mit Verzögerungen aufgrund erheblicher bürokratischer Hemmnisse zu rechnen. Über Flying Doctors (MAISHA) lässt sich eine lokale, ergänzend sinnvolle Evakuierungsversicherung nach Nairobi abschließen.

(unverändert gültig seit 8. Juni 2018)

Gelbfieberimpfung

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amts wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Äthiopien empfohlen.

Für Gäste, die eine Verlängerung auf Sansibar gebucht haben, ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Wenn Sie eine Verlängerung auf Sansibar gebucht haben, lassen Sie sich im Fall einer Impfunverträglichkeit bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Insektenschutzmittel

Weite Teile Äthiopiens sind wirtschaftlich noch sehr zurückgeblieben und ein großflächiger Einsatz von Insektenschutzmitteln ist unbekannt. Die Insektenfauna ist deshalb vielerorts sehr vielfältig: Läuse, Wanzen, Flöhe, Mücken, Fliegen jeglicher Art sind in Äthiopien noch alltäglich. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und nehmen Sie ausreichend Abwehrmittel gegen Insekten mit auf die Reise. Vor Ort sind sie kaum erhältlich. Mit entsprechenden Mitteln können Sie sich nicht nur gegen Unannehmlichkeiten schützen, sondern tun damit auch aktiv etwas zur Vermeidung von Infektionen.

Wissenswertes

Die Völker des Morgens

... so der Titel eines aufsehenerregenden Bildbands, stehen im Mittelpunkt des Interesses während des zweiten Teils dieser Reise. Einige der besuchten Ethnien in Südäthiopien wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Durch den zunehmenden Kontakt mit der Zivilisation werden sie in größeren Volksgruppen aufgehen. Der Tourismus ist für viele Familien mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle. Die Menschen sind sich ihres Wertes als "Fotomodell" durchaus bewusst, kämpfen lautstark um die Gunst der Fotografen und reagieren gelegentlich auch aggressiv, wenn sie kein gerechtes Entgelt fürs Posieren bekommen. Für manche Reisende können solche Erlebnisse unangenehm sein. Um den Menschen Südäthiopiens respektvoll und fair gegenüberzutreten, haben wir für unsere Gruppen einen Verhaltenskodex für solche Besuche entwickelt. Ihr Reiseleiter wird ihn Ihnen erläutern; er wird Sie auch einmal bitten, die Fotoapparate im Auto zu lassen, um auf diese Weise mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen.

Reisen in Südäthiopien

Lange Zeit war der Süden Äthiopiens für Besucher nur über äußerst schlechte Pisten erreichbar, Unterkünfte gab es keine. In den letzten Jahren hat sich die Infrastruktur merklich gebessert; Straßen wurden asphaltiert und Pisten ausgebaut. Seit einigen Jahren ist es möglich, eine solche Reise auch ausschließlich mit Hotelübernachtungen anzubieten. Doch müssen Sie damit rechnen, dass einige der Unterkünfte einfach sind und auch die Wasser- und Stromversorgung nicht zuverlässig über 24 Stunden funktioniert. Sollten aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse die Pisten unpassierbar sein oder andere unvorhersehbare Umstände eintreten, müssen wir uns Programmänderungen vorbehalten.

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Sansibar, Bluebay Beach Resort****

Hotelbebilderung

Eine komfortable Bungalowanlage mit ungezwungener Atmosphäre.

Lage: Das großzügige Bungalowhotel liegt in einem tropischen Palmengarten unmittelbar am Strand von Kiwengwa an der Ostküste von Sansibar. Die Hauptstadt Stone Town ist 30 km entfernt. Die Transferdauer zum Flughafen beträgt ca. 45 Minuten.

Einrichtungen: Der Gast betritt das Hotel über eine großzügige, offene Empfangshalle mit Rezeption und Boutique. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Restaurants, ein Grillrestaurant am Strand sowie zwei Bars. An der Rezeption können Sie Fahrräder und Autos mieten und Ausflüge buchen. WLAN ist kostenfrei in der Lobby und den Zimmern.

Zimmer: Die 112 Zimmer verteilen sich auf Einzelbungalows und zweistöckige Reihenbungalows. Sie sind groß und komfortabel eingerichtet mit separatem Schrankraum, Klimaanlage, Deckenventilator, Fernseher, Minibar, Safe, Föhn und Kaffeebereiter und verfügen über Terrasse oder Balkon. Wir haben für Sie Superior-Zimmer im ruhigen rückwärtigen Teil der Anlage gebucht.

Sport und Wellness: Ein großer Swimmingpool inmitten des Parks, ein gut ausgestattetes Wellnesscenter und ein Tennisplatz (gegen Gebühr) sorgen für sportliche Abwechslung. Wassersportzentrum am Strand mit Surfbrettern, Kajaks, Segelbooten (gegen Gebühr). Gleich neben dem Hotel befindet sich ein Fünfsterne-PADI-Tauchzentrum. Außerdem werden Ausflüge zum Hochseefischen angeboten.

Ein gutes Hotel am Strand mit einem wunderschönen Palmengarten.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab Addis Abeba pro Person ab € Saison: A* B* C* D*
Doppelzimmer, Superior Halbpension 599 707 755 1181
Einzelzimmer, Superior Halbpension 659 911 959 1385
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B* C* D*
Doppelzimmer, Superior Halbpension 103 139 155 297
Einzelzimmer, Superior Halbpension 103 187 203 345
Saisonzeiträume Übersicht
B:
07.01.2018–02.04.2018
A:
03.04.2018–31.05.2018
B:
01.06.2018–22.07.2018
C:
23.07.2018–28.08.2018
B:
29.08.2018–21.12.2018
D:
22.12.2018–06.01.2019

Sansibar, Breezes Beach Club*****

Hotelbebilderung

Als elegantes Badehotel mit vielen Annehmlichkeiten präsentiert sich der Breezes Beach Club in einer tropischen Umgebung.

Lage: Das großzügige Strandresort liegt direkt am weißen Sandstrand der Ostküste von Sansibar. Die Hauptstadt der Insel ist etwa 60 km entfernt. Die Transferzeit zum Flughafen beträgt ca. eine Stunde.

Einrichtungen: Das Hotel besitzt einen großzügigen Empfangstrakt mit Rezeption und verschiedenen Geschäften. Zur Anlage gehören ein Tea Room mit traditionellen sansibarischen Liegen, zwei Cocktailbars und eine Cigar-and-Whisky-Lounge. Drei Restaurants bieten kulinarische Höhepunkte. Der Nachtclub liegt etwas abseits, sodass die Nachtruhe nicht gestört wird. WLAN gegen Gebühr.

Zimmer: Die 70 Zimmer verteilen sich auf mehrere ein- und zweistöckige Bungalows, die in eine tropische Parkanlage eingebettet sind. Die Räume sind sehr komfortabel eingerichtet mit Klimaanlage, Kühlschrank, Safe und Föhn und verfügen über eine Terrasse. Wir haben für Sie Zimmer der gehobenen Kategorie de luxe gebucht.

Sport und Wellness: Ein großer Swimmingpool mit Liegewiese, ein Fitness- und Aerobic-Center und ein Tennisplatz sorgen für sportliche Abwechslung. Am Strand befindet sich ein Wassersportzentrum, in dem Sie Tretboote, Surfbretter, Kayaks und Segelboote mieten und Ausflüge zum Schnorcheln buchen können. Tauchschule in der Nähe. Der Spa bietet neben afrikanischen After-Safari-Treatments Yoga, Meditationen und fernöstliche Massagen. Für Inselausflüge können Sie im Hotel Fahrräder mieten.

Eines der führenden Hotels von Sansibar.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab Addis Abeba pro Person ab € Saison: A* B* C*
Doppelzimmer de luxe Halbpension 632 839 1034
Einzelzimmer de luxe Halbpension 860 1085 1280
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B* C*
Doppelzimmer de luxe Halbpension 114 183 248
Einzelzimmer de luxe Halbpension 170 245 310
Saisonzeiträume Übersicht
B:
08.01.2018–09.04.2018
A:
10.04.2018–15.06.2018
B:
16.06.2018–31.10.2018
A:
01.11.2018–22.12.2018
C:
23.12.2018–06.01.2019
B:
07.01.2019–16.01.2019