Äthiopien die historische Route

Äthiopien

Übersicht

  • Reise zu den historischen Wurzeln Äthiopiens
  • Überlandfahrt von Addis Abeba durch das Hochland nach Axum
  • Reiseroute bei einzelnen Terminen in umgekehrter Richtung
  • Einfachere, landestypische Hotels
  • Flüge mit Ethiopian Airlines
  • Gute körperliche Verfassung erforderlich

Stand in Äthiopien tatsächlich die Wiege der Menschheit? Regierte hier die sagenumwobene Königin von Saba? Und warum sorgen in einem Land mit uralter Geschichte und jahrtausendealter christlicher Tradition heute vor allem Hungersnöte und die Erfolge von Langstreckenläufern für Schlagzeilen? Das Rätsel unserer Herkunft werden wir auf dieser Studienreise nicht lösen, aber tief in die Geschichte eines uralten Kulturlandes eintauchen. Weite Strecken legen wir mit einem Reisebus auf dem Landweg zurück, etwas Sitzfleisch brauchen Sie also, auch wenn die Ära der Schotterpisten allmählich zu Ende geht. Der Lohn für ein bisschen Komfortverzicht: imposante Landschaften und ursprüngliche Dörfer - Äthiopien hautnah!

Route

1. Tag, Samstag, 27.10.2018: Flug nach Äthiopien

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag, Sonntag, 28.10.2018: Die äthiopische Metropole

Am Morgen landen Sie in Addis Abeba, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt. Auf einer Rundfahrt lernen wir die Hauptstadt kennen – politisch, wirtschaftlich und kulturell unangefochten Äthiopiens Nummer eins. Die Dreifaltigkeitskirche erinnert an die Befreiung von der italienischen Besatzung und an Kaiser Haile Selassie I. Im Nationalmuseum treffen wir dann auf Lucy, die älteste Äthiopierin. Der späte Nachmittag bleibt ohne Programm – Zeit zum Ausspannen und Akklimatisieren. Wer fit und in Entdeckerlaune ist, macht einen Abstecher zum ethnographischen Museum im Le'ul-Palast: Einige der Räume bewohnte bis 1960 die kaiserliche Familie. Und die erstklassige Sammlung von Ikonen und Tragaltären bietet einen Einblick in die christliche Kultur des Landes.

3. Tag, Montag, 29.10.2018: Nach Debre Markos

Auf großer Fahrt durchs Land der weiten Horizonte. Das erste Ziel ist Debre Libanos, wo wir in die Geschichte des äthiopischen Christentums eintauchen. Italienische Truppen brannten das mittelalterliche Kloster, ein Zentrum der äthiopisch-orthodoxen Kirche, im Jahre 1937 nieder. Welche Rolle spielt das Christentum in Äthiopien heute? Landschaftlicher Hochgenuss: die Fahrt durch die Schluchten des Nils. Worum es im Streit um die Nutzung des Nilwassers zwischen Äthiopien, dem Sudan und Ägypten geht – Ihre Reiseleiterin kennt die Hintergründe. Ziel des Tages ist Debre Markos (sehr einfaches Hotel). 330 km.

4. Tag, Dienstag, 30.10.2018: Die Wasserfälle des Nils

Äthiopiens Hochland gleitet vorbei. Immer wieder Dörfer, Viehherden und Menschen zu Fuß unterwegs – oft barfuß und im Laufschritt. Kein Wunder, dass äthiopische Langstreckenläufer kaum zu schlagen sind! "Wasser, das raucht" nennen die Einheimischen die Nilwasserfälle, die wir nachmittags von Bahar Dar aus besuchen. Hier stürzt der Blaue Nil auf einer Breite von 400 m in die Tiefe – heute aber nur noch, wenn die Turbinen des nahen Kraftwerks gerade nicht laufen. Extratour 320 km.

Immer wieder hat Studiosus Extratouren für Sie vorbereitet, damit Sie Ihr Urlaubsprogramm nach Tageslaune abwandeln können. Wenn Sie sich ein bisschen Ruhe wünschen, lassen Sie den Ausflug zum Wasserfall ausfallen und machen Sie es sich im Hotelgarten bequem. Lektürevorschlag: "Ein Prinz aus dem Hause David", die Autobiografie des in Deutschland lebenden Fürsten Asfa-Wossen Asserate.

5. Tag, Mittwoch, 31.10.2018: Inselklöster im Tanasee

Die Inselklöster im See sind spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Eine Bootsfahrt bringt uns am Vormittag auf die Halbinsel Zeghie mit dem Kloster Ura Kidane Mehret. Außen bescheidene Rundbauten, die an Wohnhütten erinnern, innen Bibelgeschichte in prächtigen Farben. Am Nachmittag geht es dann mit dem Bus rund um den Tanasee nach Gondar. 180 km. Drei Übernachtungen.

6. Tag, Donnerstag, 01.11.2018: Die Kaiserstadt Gondar

Bis zu seiner Zerstörung im 19. Jahrhundert war Gondar (UNESCO-Welterbe) 200 Jahre lang Residenz äthiopischer Herrscher. Relikte aus der Blütezeit: Palastbauten im europäischen Stil, in denen wir nach Spuren der Kaiserzeit suchen. Beim Besuch eines Sozialprojekts erzählen die Verantwortlichen, wie die Menschen in Gondar die schwierigen Lebensbedingungen meistern. Ein Highlight: die Kirche Debre Berhane Selassie mit ihrem Wand- und Deckenschmuck. Geflügelte Engelsköpfe, Heilige und Schreckensgestalten – Ihre Reiseleiterin navigiert Sie sicher durch die Geschichten des Alten und Neuen Testaments. Extratour

Sie brauchen eine Kirchenpause? Wer ein bisschen Abenteuer sucht, kann Gondar mit dem Badjaj, der äthiopischen Variante der asiatischen Motorradrikscha, selbst erkunden. Lassen Sie sich von Ihrem Fahrer verborgene Winkel der Stadt zeigen!

7. Tag, Freitag, 02.11.2018: Freizeit oder Ausflug in die Semienberge

Ein Tag für Sie in Gondar. Einfach nur entspannen – im Café sitzen und Eindrücke sammeln, Zeit fürs Reisetagebuch und für die Urlaubslektüre. Wer mehr Äthiopien sehen möchte, begleitet die Reiseleiterin auf einen Ausflug in die Semienberge (60 €) mit ihren wilden Schluchten, steilen Felswänden und Tafelbergen, die die Einheimischen auch "Spielplatz der Götter" nennen (UNESCO-Welterbe). Auf Spaziergängen erkunden wir die Landschaft und schauen den Blutbrustpavianen zu. Unterwegs passieren wir das Gebiet der Falascha, Äthiopier jüdischen Glaubens. Die Geschichte dieser Religions- und Volksgruppe, die in den 1980er Jahren nach Israel "verkauft" wurde, erzählt Ihre Reiseleiterin. 240 km.

8. Tag, Samstag, 03.11.2018: Nach Lalibela

Wir fahren über Land. Menschen mit beladenen Packeseln ziehen an uns vorbei; der Samstag ist Markttag in vielen Orten Äthiopiens. Wir mischen uns unters Volk. Auf dem Viehmarkt wechseln Ziegen und Kühe die Besitzer. Nebenan Stände mit Gemüse, Gewürzen und bunten Gewändern. Ob wir Teff entdecken – die feinste Hirseart und das Brot Äthiopiens? Warum Fortschritte im Bildungswesen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht immer zusammenpassen und gut ausgebildete Äthiopier als Migranten vor den Küsten Arabiens stranden, ist ein Thema auf der Weiterfahrt nach Lalibela. 380 km. Drei Übernachtungen.

9. Tag, Sonntag, 04.11.2018: Wallfahrtsort Lalibela

König Lalibela gab im 12. Jahrhundert dem entlegenen Gebirgsdorf (2600 m), heute bedeutender Wallfahrtsort der äthiopischen Christen, seinen Namen. Weltberühmt sind die Felsenkirchen (UNESCO-Welterbe), die zu den ranghöchsten Gotteshäusern des Landes zählen, und die monolithische St. Georgskirche, Symbol der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Am Vormittag besuchen wir die erste Gruppe dieser Kirchen, und Ihre Reiseleiterin spannt den Bogen zur Geschichte des Christentums in Europa. Ein Abstecher führt nachmittags zur Kirche Neakuto Leab, die sich im Bergland versteckt. Sie birgt auch eine umfangreiche Sammlung historischer Prozessionskreuze, Manuskripte und Ikonen. Nach diesem Ausflug ins Mittelalter holen uns Musik und Tanz zurück in die Gegenwart – stimmungsvolle Begleitung der traditionellen Kaffeezeremonie, die uns unsere Gastgeberinnen mit dem Honigwein Tej zusätzlich versüßen. Ob wir auch Antworten auf all unsere Fragen rund um die Kaffeebohnen bekommen?

10. Tag, Montag, 05.11.2018: Kirchen im Fels

Ein ganzer Tag im Bergland von Lalibela. Am Vormittag besuchen wir die zweite Gruppe der Felsenkirchen, die lange Zeit nur durch Tunnel und schmale Gänge zugänglich waren. Die Höfe sind alle leicht geneigt. Absicht oder Unvermögen? Ihre Reiseleiterin kennt die Baugeschichte. Extratour Der Nachmittag gehört Ihnen! Wenn Sie eine holprige Fahrt nicht scheuen, kommen Sie doch mit zur Kirche Yemrehana Krestos (45 EUR) – ein selten besuchtes Juwel im Bergland.

Sie wollen einmal eine Kirche ohne Gruppe besuchen? Dann machen Sie doch einen Ausflug zum Kloster Asheten Maryam – mit dem Taxi fahren Sie auf einer neuen Straße in die Berge, nur das letzte Stück gehen Sie zu Fuß. Sportliche Naturen können den gesamten Weg in etwa vier Stunden auch mit einem Muli zurücklegen.

11. Tag, Dienstag, 06.11.2018: Weiterfahrt nach Mekele

Die Ära der Holperpisten und Staubwolken ist zwar auch in Äthiopien bald vorbei – doch heute erleben wir eine Strecke, die die Stoßdämpfer unseres Busses fordert. Der Lohn: grandiose Ausblicke im abessinischen Hochland und zahlreiche Fotostopps. Wir nehmen Kurs auf Mekele, Hauptstadt der Provinz Tigre. Politische Kräfte aus dieser Region dominieren die Regierung. Ob es ein Zufall ist, dass Mekele besonders vom wirtschaftlichen Ausbau des Landes profitiert hat? 290 km.

12. Tag, Mittwoch, 07.11.2018: Felsenkirchen in Tigre

Alt, älter, am ältesten: Die Provinz Tigre ist die Wiege des äthiopischen Christentums, und wir besuchen bei Wukro Cherkos und Abreha Atsbeha die ältesten Kirchen auf unserer Reise, die uns mit ihrer Atmosphäre in ihren Bann ziehen. Ein spannender Gegenpol im Anschluss: Negash, die älteste bekannte islamische Niederlassung in Äthiopien. Überhaupt: Wie klappt das Zusammenleben von Christen, Muslimen und Juden im Vielvölkerstaat? Übernachtung in Adigrat. 150 km.

13. Tag, Donnerstag, 08.11.2018: Auf dem Weg nach Axum

Ausgelassen spielen mehr als 100 Kinder im Kindergarten von Adigrat – dank großzügiger Hilfe aus dem Westen, unter anderem durch die Studiosus Foundation, pädagogisch und medizinisch bestens betreut. Über Probleme und Chancen der Kinder sprechen wir mit den Verantwortlichen. Auf dem Weg nach Axum besuchen wir den Mondtempel in Yeha. Residierte hier tatsächlich die Königin von Saba – eine der sagenumwobenen Gestalten der Geschichte? Archäologen enträtseln hier Skulpturen und Inschriften, und die Studiosus Foundation unterstützt den Bau eines neuen Museums. Gleich nebenan fasziniert die Kirche Abba Aftse. Bei Adua treffen wir auf die kurze, aber bewegte italienisch-äthiopische Geschichte: Kaiser Menelik besiegte hier Ende des 19. Jahrhunderts die italienische Armee und sorgte dafür, dass Äthiopiens Kolonialzeit nur ein Intermezzo war. 160 km. Zwei Übernachtungen in Axum.

14. Tag, Freitag, 09.11.2018: Axum - die antike Hauptstadt

Nur noch wenig lässt in der heutigen Kleinstadt die antike Metropole erahnen, deren Ruhm einst bis nach Arabien ausstrahlte. Doch nach wie vor ist die alte Kaiserstadt (UNESCO-Welterbe) ein wichtiges Pilgerziel. Monumental, die Kirche der heiligen Maria von Zion, in der nach äthiopisch-orthodoxer Überlieferung die Bundeslade mit den Gesetzestafeln gehütet wird. Befinden sie sich wirklich in der Kathedrale? Hineinsehen darf niemand – wie vieles also eine Glaubensfrage. Auf den Stelenfeldern rund um die Stadt ragen monolithische Steinsäulen bis zu 30 m in den Himmel. Wer errichtete sie und warum? Extratour Den restlichen Nachmittag können Sie nach Ihren Wünschen gestalten, sich durch das moderne Axum treiben lassen oder einfach entspannen.

Wenn Sie sich in Axum aus dem gemeinsamen Rundgang ausklinken wollen, empfehlen wir einen Ausflug mit einem Taxi zum antiken Steinbruch mit einer uralten Löwenskulptur, Wahrzeichen der äthiopischen Kaiserdynastie.

15. Tag, Samstag, 10.11.2018: Zurück in die Hauptstadt

Vormittags fliegen wir von Axum zurück nach Addis Abeba, wo sich der Kreis unserer Reise schließt. Fahrt zum Hotel, wo Ihnen Zimmer bis zum Abendessen zur Verfügung stehen. Das Nachmittagsprogramm bestimmen Sie! Vielleicht haben Sie Lust, Ihre Eindrücke der jüngeren Geschichte zu vertiefen? Im Museum des Roten Terrors am zentral gelegenen Meskalplatz wird die schwere Zeit unter dem kommunistischen Mengistu-Regime in eindrucksvollen Bildern aufgearbeitet. Bevor wir zum Flughafen aufbrechen, nehmen wir bei einem gemeinsamen Abendessen Abschied von Äthiopien. Gegen Mitternacht Rückflug mit Ethiopian Airlines von Addis Abeba nach Frankfurt (nonstop).

16. Tag, Sonntag, 11.11.2018: Back home

Am frühen Morgen landet Ihr Flugzeug in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
65,7%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
93,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
100,0%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
81,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
94,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
52,6%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
76,5%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2008 und 14001:2004

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2016.

Termine & Preise

Termine & Preise 2018

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
06.01.–21.01. 3495(ca. 4057 CHF) 3945(ca. 4580 CHF)
Information zur VerfügbarkeitDieser Termin ist nicht mehr buchbar.
10.02.–25.02. 3295(ca. 3825 CHF) 3745(ca. 4348 CHF)
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien, Zürich
Hisham El-Fazary
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
Mögliche Abflughäfen Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien, Zürich
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.11.2017 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Axum nach Addis Abeba bzw. umgekehrt
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
  • Rundreise von Addis Abeba bis Axum bzw. umgekehrt in bequemen Reisebussen mit Klimaanlage
  • 13 Übernachtungen, bewährte Hotels
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstück, 14 Abendessen im Hotel)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Zimmer am Abreisetag in Addis Abeba bis zum Abendessen
  • Kaffeezeremonie mit äthiopischen Tänzen in Lalibela
  • Bootsfahrt auf dem Tanasee
  • Eintrittsgelder (ca. 200 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Deutsche und Gäste mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es möglich, die Visa erst bei der Einreise auf dem Flughafen in Addis Abeba zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR, Stand Mai 2017).

Keine Impfungen vorgeschrieben, bei Buchung von Verlängerungsprogrammen in Ostafrika Gelbfieberimpfung erforderlich.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Äthiopien benötigen EU-Bürger und Schweizer ein elektronisches Visum. Das Visum wird als Einzelvisum von Studiosus Reisen beantragt und wird Ihnen bei den Reiseunterlagen in Form eines Ausdruckes beigelegt.

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Visabeantragung durch Studiosus möglich für: EU-Bürger und Schweizer

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen:

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 Passbild (farbig, 3,5cm x 4,5cm)

- Fragebogen 'Wichtige Angaben zu Ihrer Person'

- Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis in Deutschland durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen.

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Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihr Passfoto selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

Haben Sie eine Nationalität, die nicht für das elektronische Visum zugelassen ist, dann können wir das Visum für Sie nicht beantragen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht enthalten.

Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Ihre Visumunterlagen senden Sie in diesem Fall an die für Sie zuständige Botschaft.

Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Verlängerung auf Sansibar: Wenn Sie eines der Verlängerungsprogramme gebucht haben, beträgt die Einsendefrist bei Studiosus 7 Wochen vor Reisebeginn.

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Deutsche und Gäste mit Wohnsitz in Deutschland (Frist 5 Wochen). Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es möglich, die Visa erst bei der Einreise auf dem Flughafen in Addis Abeba zu beantragen (Kosten ca. 50 EUR, Stand Mai 2017).

Keine Impfungen vorgeschrieben, bei Buchung von Verlängerungsprogrammen in Ostafrika Gelbfieberimpfung erforderlich.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Äthiopien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Äthiopien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die äthiopische Regierung treibt die Modernisierung des Landes und den Ausbau der Wirtschaft energisch voran, gelegentlich auch gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung. In den letzten Jahren kam es deshalb in verschiedenen Landesteilen immer wieder einmal zu Auseinandersetzungen, teilweise auch gewaltsamen, die von Sicherheitskräften rücksichtslos unterbunden wurden. Gegen Touristen richteten sich die Protestaktionen aber in keinem Fall. Deshalb sieht das deutsche Auswärtig Amt derzeit auch keinen Grund, von Reisen auf den touristischen Hauptrouten abzuraten. Randgebiete, in denen die Sicherheitslage kritisch ist, werden von Studiosus nicht angeboten. Dies gilt für die Grenzgebiete zu Somalia, Eritrea, Sudan und Südsudan, für die Städte Dire Dawa und Harrar und die östlich davon gelegenen Gebiete sowie für die Danakilsenke in der nördlichen Afar-Region.

Neben dem allgemeinen Hinweis, politische Demonstrationen und Kundgebungen zu meiden, halten wir eine besondere Vorsicht in der Hauptstadt Addis Abeba für angebracht. Als Vorsichtsmaßnahme werden wir deshalb in Addis Abeba auf den Besuch des Marktviertels Mercato verzichten und bei unseren Rundfahrten nicht in der Nähe von Regierungsgebäuden halten.

In ganz Äthiopien haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes weitgehend problemlos verlaufen wird.

Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 20. Oktober 2017

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Weltweiter Hinweis

Stand: 1. August 2017

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort.

Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Sicherheitshinweis

Äthiopien

Stand: 14. September 2017

Aktuelle Hinweise

Urlaubsreisen abseits der Hauptstrecken, in die Regionen Oromia und Amhara, sollten weiterhin vorsichtig abgewogen werden. Auf den Hauptstrecken (Axum, Mekele, Bahir Dar, Gondar, Lalibela, Arba Minch, Konso, Jinka) sind Reisen derzeit problemlos möglich.

Im Grenzgebiet der Oromo- und Somali-Regionen kommt es seit Anfang 2017 verstärkt zu gewaltsamen und teilweise tödlichen Zusammenstößen beider Volksgruppen. Betroffen sind vor allem die Gebiete Guji, Bale, Borena, Hararghe und West Guji. Reisenden wird empfohlen, diese Gebiete zu meiden. Zeitweise waren auch die Strecken zwischen Mieso, Harar, Dire Dawa und Jijiga durch Protestaktionen blockiert.

Reisenden wird geraten, sich von den Orten der Auseinandersetzungen fern zu halten, Menschenansammlungen zu meiden und ggf. geschützte Bereiche aufzusuchen.

Ist eine Demonstration angekündigt, sollte die Reiseroute bzw. der Aufenthaltsort entsprechend angepasst werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Anfang Januar 2017 explodierte jeweils eine Handgranate vor dem Grand Hotel in Bahir Dar sowie eine Woche später im Eingangsbereich des Etasal Hotel in Gondar. Es gab ein Todesopfer und mehrere Verletzte. Am 1. April 2017 wurden durch eine erneute Explosion im Florida Hotel in Gondar drei, am 12. August 2017 in Bahir Dar nahe des Lokals Karibu zwei Menschen verletzt. Es wird zu besonderer Wachsamkeit geraten.

Innenpolitische Lage

Der erstmaligen Verhängung des Ausnahmezustands im Oktober 2016 gingen Proteste voraus, die sich unter anderem am ¿Stadtentwicklungsplan Addis Abeba¿ entzündet haben. Viele Oromos befürchten weitere Landnahmen bei unzureichender Kompensation. Im Sommer 2016 hatte sich die Lage wieder verschärft und auf die Region der Amharen ausgeweitet. Betroffen waren im Juli 2016 auch die bei Touristen beliebten Städte Bahir Dar und Gondar. Es kam immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Protestierenden, bei denen es zahlreiche Tote und Verletzte gab. Während des bis Anfang August 2017 geltenden Ausnahmezustands, wodurch den Provinzverwaltungen Kompetenzen für die Aufrechterhaltung der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung entzogen und bei der äthiopischen Bundesregierung zentralisiert worden sind, hatte sich die Lage beruhigt. Größere Proteste fanden nicht mehr statt.

In den Randgebieten des Landes kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt das äthiopische Militär bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land).

Im Grenzgebiet zu Somalia ist aufgrund möglicher militärischer Aktionen gegen Kämpfer der islamistischen Terrororganisation al-Shabaab auch grenzüberschreitend mit größeren Truppenbewegungen zu rechnen.

In der Gambella-Region kam es Mitte April 2016 zu einem stammespolitisch motivierten Überfall aus dem Südsudan auf Dörfer nahe der Stadt Gambella, bei dem eine große Anzahl Äthiopier getötet und zahlreiche Kinder entführt wurden. Ein Teil der Kinder wurde Mitte Mai wieder zurückgeführt. Knapp eine Woche später nach dem Überfall wurden Mitarbeiter einer Hilfsorganisation von Flüchtlingen angegriffen und getötet, nachdem ein Fahrzeug dieser Organisation bei einem Verkehrsunfall den Tod zweier Flüchtlingsmädchen verursacht hatte. Mittlerweile hat sich durch die hohe Präsenz von Regierungstruppen und Sicherheitskräften die Lage beruhigt. Von nicht notwendigen Reisen in die Region wird dennoch abgeraten. Das Grenzgebiet zu Südsudan sollte gemieden werden.

Bei Reisen in der Süd Omo Zone, insbesondere abseits der touristischen Routen wird dringend empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.

Aufgrund eines bewaffneten Überfalls auf eine europäische Reisegruppe im November 2016 wird empfohlen, Reisen im Gebiet nördlich des Omo-Nationalparks nur mit professionellen Reiseveranstaltern in Begleitung von äthiopischen Sicherheitskräften zu unternehmen. Von Individualreisen in der Region wird abgeraten.

Terrorismus

Wie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Äthiopien nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt angesichts des auch militärischen Engagements Äthiopiens in Somalia v. a. im Hinblick auf die dortige Terrororganisation al-Shabaab, die regelmäßig Drohungen gegen in Somalia engagierte Länder ausstößt. Auch der Standort Addis Abeba, als Sitz der Afrikanischen Union (AU), erhöht die Attraktivität für mögliche Terroranschläge. Die äthiopische Regierung warnt vor Aktivitäten al-Shabaabs in Äthiopien.

In den vergangenen Jahren gab es vereinzelte (versuchte) Bombenanschläge in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Äthiopien auch zukünftig Ziel von Anschlägen sein wird.

Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dies gilt auch für größere Hotels. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel, geachtet werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten. Das eigene Verhalten sollte möglichst unauffällig sein. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Reisen über Land/Entführungen/Kriminalität/Straßenverkehr

Da insbesondere in den Oromo-und Amhara-Regionen sowie in der Amhara-Region häufig mit Demonstrationen und Protestaktionen gerechnet werden muss, sollten sich Reisende tagesaktuell über die Sicherheitslage informieren.

Für die Nutzung der Straßenverbindungen Addis Abeba ¿ Djibouti, Addis Abeba ¿ Shashemene ¿ Moyale, Addis Abeba ¿ Harar, Addis Abebe ¿ Asosa, Addis Abeba ¿ Gambella, Addis Abeba ¿ Debreguracha, Gondar ¿ Metema, Gondar ¿ Humera sowie Addis Abeba ¿ Shashemene ¿ Dolo gelten gesonderte Vorschriften. Diese umfassen ein Verbot der Mitführung von Schusswaffen, Messern und Gegenständen zur Entfachung von Feuer.

In Addis Abeba kommt es häufiger zu Taschendiebstählen und gelegentlich auch zu Raubüberfällen auf Passanten. Erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, ist geboten.

Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Grundsätzlich sollte am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf Überlandfahrten verzichtet werden.

Vor Reisen ins Landesinnere sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist von einem erhöhten Risiko durch Überfälle und weiter auch durch Landminen auszugehen. Zudem sind hier die Möglichkeiten, bei Verkehrsunfällen Hilfe zu erhalten, äußerst beschränkt. Grundsätzlich wird deshalb dazu geraten, ortskundige Führer einzuschalten und ggf. auch die Reise mit den örtlichen Behörden abzustimmen.

Grenzgebiet zu Eritrea

Bei Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar können Überfälle durch Banditen und örtliche Untergrundorganisationen sowie Entführungen nicht ausgeschlossen werden. Im Januar 2012 fand am Rande des Ertale-Vulkans in der Danakil-Wüste ein bewaffneter Überfall auf eine Reisegruppe statt, bei dem zwei deutsche Staatsangehörige getötet und weitere deutsche und sonstige EU-Bürger zu Schaden kamen (mehrwöchige Entführungen).

Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt von eigenständigen Reisen ohne Begleitung durch äthiopische Sicherheitskräfte in die Danakil-Wüste und die nördliche Afar-Region ab.

Dort muss auch mit neu verlegten Landminen gerechnet werden. Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Es wird davon abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten sollten die örtlichen Behörden informiert und um entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten werden. Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen.

Grenzgebiet zu Somalia

Der bewaffnete Konflikt zwischen äthiopischen Streitkräften und Teilen der ONLF, der Zustrom somalischer Flüchtlinge sowie mögliche Infiltrationsversuche islamischer Fundamentalisten stellen erhebliche Risikofaktoren dar. Insbesondere besteht die Gefahr von Entführungen. Von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga wird deshalb abgeraten. In der gesamten Somali Region (Ogaden) besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen eine erhebliche Minengefahr.

Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia sollten aufgrund möglicher ¿auch grenzüberschreitender- Militäraktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer nur in enger Abstimmung mit den äthiopischen Behörden unternommen werden.

Grenzgebiet zu Sudan

Angesichts der Unwägbarkeiten der Lage in Sudan, insbesondere möglicher Flüchtlingsbewegungen in Richtung Äthiopien, wird wegen nicht auszuschließender erneuter Zwischenfälle und Übergriffe, bei Reisen in die Region Benishangul-Gumez zu erhöhter Vorsicht geraten.. Auch in der Gambella-Region wurden in letzter Zeit vermehrt sicherheitsrelevante Zwischenfälle berichtet. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten in diese Region wird deshalb zu stark erhöhter Vorsicht geraten.

Grenzgebiet zu Kenia

Aufgrund fortgesetzter Risiken von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, die ggf. auch ausstrahlen können, sowie Unsicherheitsfaktoren im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Stammesauseinandersetzungen wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kenia abgeraten.

Bei unabdingbaren Reisen wird zu stark erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren. Minengefahr besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen ferner in der erweiterten Grenzregion zu Kenia (Borana-Region).

Kommunikation

Der Versand von elektronischen Nachrichten (SMS), Nachrichten über soziale Netzwerke und E-Mails kann vorübergehend eingeschränkt sein, das Internet zeitweise auch gänzlich abgestellt werden. Es wird dringend empfohlen, sich bei jeglicher mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit kritischen und politischen Äußerungen zurückhalten.

Reisende sollten zudem stets mehrere Kopien ihres Reisepasses mitführen. Jeder Vermieter von Wohnraum und Autovermieter müssen den Behörden Daten ihrer Mieter bzw. Kunden zur Verfügung stellen.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in der Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice

Arbeitseinheit 040

D-11013 Berlin

Tel.: (030) 5000-2000

Fax: (030) 5000-51000

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten

- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine

vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Äthiopien

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de <http://www.rki.de>).

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Gelbfieber, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfungen gegen Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus und Tollwut empfohlen

Tollwutimmunglobulin ist im Land nicht sicher verfügbar.

Dengue-Fieber

Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.

In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

Malaria

Malaria (> 85% Malaria tropica) ist endemisch. Kein bzw. nur ein geringes Risiko besteht in Addis Abeba und Höhenlagen über 2.000 m. In allen anderen Landesteilen besteht ein ganzjähriges relevantes, teilweise hohes Übertragungsrisiko.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

- tagsüber (Dengue!) falls zutreffend und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen

- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV / AIDS

Die Prävalenz von HIV beträgt in Addis Abeba wahrscheinlich deutlich unter 10 %, im Land deutlich weniger. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera

Jedes Jahr werden Fälle von akuter wässriger Diarrhö und Cholera gemeldet, teilweise auch im Rahmen größerer Ausbrüche. Beide Erkrankungen sind in Äthiopien endemisch.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Eine Impfung ist für Reisende im Normalfall nicht notwendig.

Weitere Infektionskrankheiten:

Meningokokken-Krankheit (unter anderem Hirnhautentzündung)

wird hauptsächlich in den Monaten Dezember bis Mai (Trockenzeit) übertragen und tritt vorwiegend im Westen und Süden des Landes auf. Entsprechend der Reiseart und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) indiziert sein.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen. Vom Baden in Süßwassergewässern sollte daher in ganz Äthiopien konsequent abgesehen werden (Flüsse und Seen, insbesondere auch Omo River).

Gifttiere

In allen tropischen und vielen subtropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige ¿Untermieter¿ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist selbst in Addis Abeba mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Bei einer Evakuierung aus medizinischen Gründen (Rettungsflug) ist mit Verzögerungen aufgrund erheblicher bürokratischer Hemmnisse zu rechnen. Über Flying doctors (MAISHA) lässt sich eine lokale, ergänzend sinnvolle Evakuierungsversicherung nach Nairobi abschließen.

(unverändert gültig seit 14. September 2017)

Gelbfieberimpfung

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amts wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Äthiopien empfohlen.

Für Gäste, die eine Verlängerung auf Sansibar gebucht haben, ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Wenn Sie eine Verlängerung auf Sansibar gebucht haben, lassen Sie sich im Fall einer Impfunverträglichkeit bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Insektenschutzmittel

Weite Teile Äthiopiens sind wirtschaftlich noch sehr zurückgeblieben und ein großflächiger Einsatz von Insektenschutzmitteln ist unbekannt. Die Insektenfauna ist deshalb vielerorts sehr vielfältig: Läuse, Wanzen, Flöhe, Mücken, Fliegen jeglicher Art sind in Äthiopien noch alltäglich. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und nehmen Sie ausreichend Abwehrmittel gegen Insekten mit auf die Reise. Vor Ort sind sie kaum erhältlich. Mit entsprechenden Mitteln können Sie sich nicht nur gegen Unannehmlichkeiten schützen, sondern tun damit auch aktiv etwas zur Vermeidung von Infektionen.

Wissenswertes

Äthiopische Feste

Die Feste der äthiopisch-orthodoxen Kirche sind farbenprächtige und volkstümliche Spektakel. In großen Prozessionen werden die sakralen Symbole der Bundeslade durch die Straßen zu einem heiligen Ort getragen, und die Menschen versammeln sich zu feierlichen Gottesdiensten. Unsere Reise mit Beginn am 6.1. haben wir so gelegt, dass Sie die Möglichkeit haben, in Bahar Dar an den Feierlichkeiten zum Timkatfest teilzunehmen.

Individuelle Verlängerungsmöglichkeiten

Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufenthalt vor oder nach dem angegebenen Reiseprogramm noch einige Tage zu verlängern. Hierzu bieten wir Ihnen die nachfolgenden Hotels an. Ihr jeweiliges Wunschhotel, sowie die Dauer des Zusatzaufenthalts können im Rahmen ihrer Reiseanmeldung festgelegt werden.

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Preise nur Richtwerte darstellen, die je nach Saison und Dauer des geplanten Aufenthalts schwanken können. Bezüglich der genauen Kosten Ihrer Reiseverlängerung können wir Sie daher erst im Rahmen Ihrer Reisebestätigung informieren. Diese erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Sansibar, Bluebay Beach Resort****

Hotelbebilderung

Eine komfortable Bungalowanlage mit ungezwungener Atmosphäre.

Lage: Das großzügige Bungalowhotel liegt in einem tropischen Palmengarten unmittelbar am Strand von Kiwengwa an der Ostküste von Sansibar. Die Hauptstadt Stone Town ist 30 km entfernt. Die Transferdauer zum Flughafen beträgt ca. 45 Minuten.

Einrichtungen: Der Gast betritt das Hotel über eine großzügige, offene Empfangshalle mit Rezeption und Boutique. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Restaurants, ein Grillrestaurant am Strand sowie zwei Bars. An der Rezeption können Sie Fahrräder und Autos mieten und Ausflüge buchen. WLAN ist kostenfrei in der Lobby und den Zimmern.

Zimmer: Die 112 Zimmer verteilen sich auf Einzelbungalows und zweistöckige Reihenbungalows. Sie sind groß und komfortabel eingerichtet mit separatem Schrankraum, Klimaanlage, Deckenventilator, Fernseher, Minibar, Safe, Föhn und Kaffeebereiter und verfügen über Terrasse oder Balkon. Wir haben für Sie Superior-Zimmer im ruhigen rückwärtigen Teil der Anlage gebucht.

Sport und Wellness: Ein großer Swimmingpool inmitten des Parks, ein gut ausgestattetes Wellnesscenter und ein Tennisplatz (gegen Gebühr) sorgen für sportliche Abwechslung. Wassersportzentrum am Strand mit Surfbrettern, Kajaks, Segelbooten (gegen Gebühr). Gleich neben dem Hotel befindet sich ein Fünfsterne-PADI-Tauchzentrum. Außerdem werden Ausflüge zum Hochseefischen angeboten.

Ein gutes Hotel am Strand mit einem wunderschönen Palmengarten.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab Addis Abeba pro Person ab € Saison: A* B* C* D*
Doppelzimmer, Superior Halbpension 599 707 755 1181
Einzelzimmer, Superior Halbpension 659 911 959 1385
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B* C* D*
Doppelzimmer, Superior Halbpension 103 139 155 297
Einzelzimmer, Superior Halbpension 103 187 203 345
Saisonzeiträume Übersicht
B:
07.01.2018–02.04.2018
A:
03.04.2018–31.05.2018
B:
01.06.2018–22.07.2018
C:
23.07.2018–28.08.2018
B:
29.08.2018–21.12.2018
D:
22.12.2018–06.01.2019

Sansibar, Breezes Beach Club*****

Hotelbebilderung

Als elegantes Badehotel mit vielen Annehmlichkeiten präsentiert sich der Breezes Beach Club in einer tropischen Umgebung.

Lage: Das großzügige Strandresort liegt direkt am weißen Sandstrand der Ostküste von Sansibar. Die Hauptstadt der Insel ist etwa 60 km entfernt. Die Transferzeit zum Flughafen beträgt ca. eine Stunde.

Einrichtungen: Das Hotel besitzt einen großzügigen Empfangstrakt mit Rezeption und verschiedenen Geschäften. Zur Anlage gehören ein Tea Room mit traditionellen sansibarischen Liegen, zwei Cocktailbars und eine Cigar-and-Whisky-Lounge. Drei Restaurants bieten kulinarische Höhepunkte. Der Nachtclub liegt etwas abseits, sodass die Nachtruhe nicht gestört wird. WLAN gegen Gebühr.

Zimmer: Die 70 Zimmer verteilen sich auf mehrere ein- und zweistöckige Bungalows, die in eine tropische Parkanlage eingebettet sind. Die Räume sind sehr komfortabel eingerichtet mit Klimaanlage, Kühlschrank, Safe und Föhn und verfügen über eine Terrasse. Wir haben für Sie Zimmer der gehobenen Kategorie de luxe gebucht.

Sport und Wellness: Ein großer Swimmingpool mit Liegewiese, ein Fitness- und Aerobic-Center und ein Tennisplatz sorgen für sportliche Abwechslung. Am Strand befindet sich ein Wassersportzentrum, in dem Sie Tretboote, Surfbretter, Kayaks und Segelboote mieten und Ausflüge zum Schnorcheln buchen können. Tauchschule in der Nähe. Der Spa bietet neben afrikanischen After-Safari-Treatments Yoga, Meditationen und fernöstliche Massagen. Für Inselausflüge können Sie im Hotel Fahrräder mieten.

Eines der führenden Hotels von Sansibar.

Preisübersicht einblenden Preisübersicht ausblenden
3 Tage ab Addis Abeba pro Person ab € Saison: A* B* C*
Doppelzimmer de luxe Halbpension 632 839 1034
Einzelzimmer de luxe Halbpension 860 1085 1280
Zusatztag pro Person ab € Saison: A* B* C*
Doppelzimmer de luxe Halbpension 114 183 248
Einzelzimmer de luxe Halbpension 170 245 310
Saisonzeiträume Übersicht
B:
08.01.2018–09.04.2018
A:
10.04.2018–15.06.2018
B:
16.06.2018–31.10.2018
A:
01.11.2018–22.12.2018
C:
23.12.2018–07.01.2019