Äthiopien mit Südäthiopien

Äthiopien

Übersicht

  • Eine umfassende Reise durch Äthiopien in kleiner Gruppe
  • Studienreise zu den berühmten Orten der historischen Route und in den traditionellen Süden des Landes
  • Besuch der bedeutendsten Stätten auf der historischen Route
  • Rundreise in Geländefahrzeugen zu den Völkern im Süden des Landes
  • Zeitsparende Inlandsflüge
  • Unterkunft ausschließlich in Hotels und Lodges
  • Gute körperliche Verfassung notwendig
  • Reisen am 30.1. und 5.11. mit ärztlicher Begleitung

Äthiopien ist ein altes Kulturland - Kirchen und Klöster im Hochland zeugen davon. Doch die ganz große Entdeckung dieser Reise ist der Süden des Landes, von der Moderne bisher kaum berührt. Wer eine gute Portion Entdeckergeist besitzt, lieber die Sterne am Himmel als die des Hotels zählt und bereit ist, auch einmal mit Geländefahrzeugen über schlechte Pisten zu holpern, wird reich belohnt: Eine ursprüngliche Natur und Begegnungen mit Menschen, die noch nach uralten Traditionen leben, garantieren Erlebnisse für alle Sinne. Nur - fit müssen Sie sein, denn eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung für diese Reise ins tiefe Afrika.

Weitere wichtige Informationen
Sie finden das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise, unsere Allgemeinen Reisebedingungen, Hinweise zum Datenschutz, Barrierefreiheit und Rücktrittsversicherungen sowie Länderinformationen und weitere wichtige Informationen in der Rubrik Infos & Tipps.

Route

1. Tag, Donnerstag, 30.01.2020: Flug nach Äthiopien

Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Flug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

2. Tag, Freitag, 31.01.2020: Die äthiopische Metropole

Am Morgen landen Sie in der 2360 m hoch gelegenen Hauptstadt Äthiopiens, in Addis Abeba. Ihr Studiosus-Reiseleiter heißt Sie am Flughafen willkommen, dann lernen Sie auf einer Rundfahrt die erst vor 130 Jahren von Kaiser Menelik II. gegründete Stadt kennen. Nach der Besichtigung der Dreifaltigkeitskirche treffen wir im Nationalmuseum Lucy, die älteste Äthiopierin. Warum die Überreste des Urmenschen nach einem Beatles-Song benannt wurden, erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter. Der Rest des Nachmittags bleibt zur Akklimatisierung ohne Programm.

(A)

3. Tag, Samstag, 01.02.2020: Die antike Hauptstadt

Wie die Äthiopier stehen wir heute vor dem Morgengrauen auf, denn wir wollen den ersten Flug nehmen. Es geht über das Hochland nach Axum, dem Rom Äthiopiens. Der Einfluss dieser Stadt reichte bis in den weit entfernten Jemen. Bis heute ist Axum Zentrum und Pilgerort des äthiopischen Christentums, der Überlieferung nach auch der Aufbewahrungsort der Bundeslade mit den Originaltafeln der Zehn Gebote. Wir besichtigen eingehend die alte Kaiserstadt (UNESCO-Welterbe) mit dem Bad der Königin von Saba und den berühmten Stelen. Zwei Übernachtungen in Axum.

(F/A)

4. Tag, Sonntag, 02.02.2020: Zur Königin von Saba

Ausflug zum Mondtempel in Yeha, der auch als Palast der Königin von Saba bezeichnet wird. In Kooperation mit dem Deutschen Archäologischen Institut und der Studiosus Foundation wird hier ein Museum gebaut, um die Schätze und Fundstücke sicher für die Zukunft aufzubewahren. Unweit davon erregt die Kirche Abba Aftse unsere Aufmerksamkeit. In die Kirchenwand wurden Bruchstücke eines antiken Steinbockfrieses eingemauert, Beleg für die Verbindung mit Südarabien in Äthiopiens früher Geschichte. Auf dem Rückweg passieren wir Adua, die Stadt, bei der die Äthiopier 1896 die italienische Invasionsarmee zurückschlugen – mit der Folge, dass Äthiopien als einziges afrikanisches Land niemals dauerhaft unter Kolonialherrschaft geriet. Extra Tour Zurück in Axum haben Sie den Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. 120 km.

Für Ihre Tagesgestaltung nach Lust und Laune hat Studiosus immer wieder Wahlmöglichkeiten vorbereitet. Wenn Sie also an Tempel und Kirche in Yeha weniger interessiert sind, dann bleiben Sie doch in Axum! Junge Leute sprechen gerne ausländische Besucher an, um ihr Englisch zu erproben und um sich ein Taschengeld zu verdienen. Machen Sie sich das zunutze und lassen Sie sich die verborgenen Winkel der Stadt zeigen.
(F/A)

5. Tag, Montag, 03.02.2020: Von Axum nach Lalibela

Am Vormittag Flug nach Lalibela. König Lalibela gab dem entlegenen Gebirgsdorf (2500 m), das zum bedeutendsten Wallfahrtsort der äthiopischen Christen werden sollte, im 12. Jahrhundert seinen Namen. Die Höfe der Felsenkirchen von Lalibela (UNESCO-Welterbe) sind alle leicht geneigt. Absicht oder Unvermögen? Ihr Reiseleiter kennt die wahre Geschichte. Am Nachmittag besuchen wir die erste Kirchengruppe und dazu die St. Georgskirche, die berühmteste von Lalibela überhaupt und Symbol der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Zwei Übernachtungen in Lalibela.

(F/A)

6. Tag, Dienstag, 04.02.2020: Heiliges Lalibela

Ein ganzer Tag in den Bergen von Lalibela. Am Vormittag besuchen wir die zweite Gruppe der Felsenkirchen. Ein Abstecher führt uns nachmittags zur Kirche Neakuto Leab, die eindrucksvoll in den Bergen liegt und eine hochinteressante Sammlung von äthiopischen Prozessionskreuzen, Manuskripten und Ikonen besitzt. Extra Tour Eine traditionelle Kaffeezeremonie mit musikalischer Untermalung, bei der uns unsere Gastgeberinnen auch den Honigwein Tej servieren und einige äthiopische Tänze vorgeführt werden, bringt uns wieder in das heutige Äthiopien zurück.

Wenn Sie eine Fahrt auf äthiopischen Landstraßen nicht scheuen, dann bietet sich die Möglichkeit, anstelle der Kirche Neakuto Leab mit dem Taxi die weit in den Bergen liegende Kirche Yemrehana Krestos zu besuchen. Sie ist kulturhistorisch sehr bedeutend, wird aber wegen ihrer abseitigen Lage nur selten besucht.
(F/A)

7. Tag, Mittwoch, 05.02.2020: Die Kaiserstadt Gondar

Am Vormittag besuchen wir - wenn nicht gerade Ferien sind - eine Schule auf dem Lande und bekommen aus erster Hand Informationen über das Bildungswesen und die sozialen Verhältnisse im Land. Gegen Mittag kurzer Flug nach Gondar, das vom 17. bis zum 19. Jahrhundert die Residenz der äthiopischen Herrscher war. Im Schlossbezirk (UNESCO-Welterbe) bestaunen wir die architektonischen Spuren, die die Kaiser hinterlassen haben. Die Kirche Debre Berhan Selassie überrascht durch ihren einzigartigen Wand- und Deckenschmuck.

(F/A)

8. Tag, Donnerstag, 06.02.2020: Die Wasserfälle des Nils

Vormittags Fahrt von Gondar um den Tanasee nach Bahar Dar. Am Nachmittag Ausflug nach Tisisat, in der Übersetzung "Wasser, das raucht". Und in der Tat liegt eine Gischtwolke über dem Wasserfall, wenn der Blaue Nil auf einer Breite von 400 m in die Tiefe stürzt – sofern das Wasser nicht für die Turbinen des nahen Kraftwerks benötigt wird. Hier im Hochland Äthiopiens sammeln sich die Wassermassen, die alljährlich für reiche Ernten in Ägypten sorgen. Ihr Reiseleiter weiß einiges über den Streit um das für den Sudan und Ägypten so lebensnotwendige Nilwasser - fragen Sie ihn, dann sprudelt er los. 240 km.

(F/A)

9. Tag, Freitag, 07.02.2020: Klöster im Tanasee

Die Inselklöster im See sind spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Eine Bootsfahrt am Vormittag bringt uns auf die paradiesisch anmutende Halbinsel Zeghie mit dem Kloster Ura Kidane Mehret, das - keine Selbstverständlichkeit in Äthiopien - auch Frauen besichtigen dürfen. Zurück in Bahar Dar, zieht der Markt Käufer und Händler der gesamten Gegend und auch uns magisch an. Der Rest des Nachmittags bleibt frei. Am Abend Flug zurück nach Addis Abeba.

(F/A)

10. Tag, Samstag, 08.02.2020: Auf in den Süden!

Die Expedition in den Süden beginnt. Wir durchfahren den Großen Grabenbruch, die Sollbruchstelle Ostafrikas. Ein gewaltiger Vulkanausbruch in Eritrea bewies vor nicht allzu langer Zeit, wie fragil hier die Erdkruste ist! Dies ist das Land der Oromo - willkommener Anlass, einmal über das nicht immer spannungsfreie Zusammenleben der Ethnien im Vielvölkerstaat Äthiopien nachzudenken. Unser Ziel ist das Kaffeeanbaugebiet von Yirgalem. 340 km. Übernachtung in einer wunderschönen Lodge im Baustil des Sidama-Volkes.

(F/A)

11. Tag, Sonntag, 09.02.2020: Kaffee aus Äthiopien

Kaffeeland ist grünes Land, denn der Wachmacher gedeiht am besten in klimatisch gemäßigten Gebieten mit ausreichend Niederschlag. Seinen Namen verdankt der Kaffee der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, seine Entdeckung angeblich einem Hirten, dessen Ziegen nach dem Genuss von Beeren des Strauches lebhafter als andere umhersprangen. Viele Legenden ranken sich um die aromatische Bohne. Ihr Reiseleiter kennt einige davon. Wir durchqueren auf dem Trans-African Highway das Land der Termitenhügel in Richtung Konso. 370 km.

(F/A)

12. Tag, Montag, 10.02.2020: Nach Turmi

Das tiefe Afrika wartet auf uns. In dieser Region leben halbnomadische Hirtenvölker, deren traditionelle Lebensweise von den Erschließungsplänen der Regierung bedroht ist. Wissenswertes über die Traditionen dieser Völker erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter. In Turmi, dem Ziel unserer Etappe, ist heute Markttag. Händler und Käufer streben aus allen Himmelsrichtungen zum Markt. Wir schließen uns an, mischen uns unter die Menschen und erkennen, dass ein Markttag im Leben der ländlichen Bevölkerung etwas ganz Besonderes ist. Am Nachmittag besuchen wir ein Dorf der Hamar, und unser lokaler Führer bringt uns die alltäglichen Beschwerlichkeiten des Lebens in dieser rauen Gegend näher. 190 km. Zwei Übernachtungen in T urmi.

(F/A)

13. Tag, Dienstag, 11.02.2020: Zu den Karo und den Hamar

Wie können Menschen in dieser tropisch heißen Gegend überleben? Bei unseren Begegnungen mit den Karo und den Hamar bekommen wir einen Eindruck von diesen Hirtenvölkern. Im Mittelpunkt steht der Besitz von Rindern, die den gesamten Lebensablauf bestimmen. Das Leben der Menschen mag karg sein, doch sowohl die Frauen als auch die Männer legen großen Wert auf ihr Äußeres. Die Damen tragen fantasievollen Schmuck aus Muscheln, Straußenfedern und Silberreifen, die Herren sehr auffällige Frisuren, wobei Haargel durch Butter und Lehm ersetzt wird. Picknick unterwegs. 120 km.

(F/A/P)

14. Tag, Mittwoch, 12.02.2020: Ein Museum im Nirgendwo

Wir reisen weiter durch die ursprüngliche Landschaft Südäthiopiens, in der wir viel zu bestaunen und zu fotografieren finden – nicht immer kostenlos, denn die meisten Menschen am Straßenrand kennen inzwischen ihren Wert als "Fotomodell". In Jinka wartet ein kleines Museum auf uns. Sein Gründer, der emeritierte Mainzer Ethnologie-Professor Ivo Strecker, und dessen Nachfolger haben hier Alltagsgegenstände der Völker der Omo-Region zusammengetragen. In Jinka haben Sie Gelegenheit, über den interessanten Markt der Kleinstadt zu bummeln. 160 km. Zwei Übernachtungen in einer einfachen Zeltlodge in Jinka.

(F/A)

15. Tag, Donnerstag, 13.02.2020: Im Gebiet der Mursi

Ganztägiger Ausflug in den Mago-Nationalpark. Extra Tour Hier leben die Mursi. Andere Länder – andere Sitten! Und andere Schönheitsideale! Die jungen Mursifrauen tragen in der Unterlippe Teller aus Ton. Ob sie das tatsächlich schön finden? In einem Mursidorf arrangiert Ihr Reiseleiter ein Treffen mit den örtlichen Würdenträgern, und im Gespräch erfahren wir nicht nur viel Interessantes über den charakteristischen Schmuck, sondern auch vieles andere über das Leben dieses Volkes im südlichen Omo-Tal, dessen angestammte Lebensweise durch die Anlage von Zuckerrohrplantagen ernsthaft bedroht ist. 150 km.

Wenn Ihnen die Fahrt über unwegsame Pisten in den Mago-Nationalpark zu den Mursidörfern zu beschwerlich ist, dann haben wir für Sie eine Alternative: Am Donnerstag findet der farbenprächtige Markt des Volkes der Banna in Key Afar statt, nur 35 km von Jinka entfernt.
(F/A)

16. Tag, Freitag, 14.02.2020: Bei den Konso

Im zerklüfteten Hochland vulkanischen Ursprungs befindet sich das Siedlungsgebiet der Konso. Wir bestaunen die geschickt angelegten Terrassenfelder, mit denen die Menschen den schroffen Berghängen wertvolles Ackerland für ihre Hirse abtrotzen, und besuchen eine jahrhundertealte Dorffestung (UNESCO-Welterbe). Neben der einzigartigen Hüttenarchitektur verdienen vor allem die geschnitzten Grabstelen unsere Aufmerksamkeit. Sie stellen berühmte Jäger oder Krieger dar, umgeben von getöteten Feinden. Im Gespräch mit einem Clanchef erfahren wir mehr über die uralten Bräuche, aber auch darüber, wie die Konso den Spagat schaffen zwischen dem traditionellen Leben und dem Kontakt mit der modernen Welt. 160 km.

(F/A)

17. Tag, Samstag, 15.02.2020: Chamosee und Land der Dorze

Frühmorgens geht es nach Arba Minch. Mit einem Boot gleiten wir über den Chamosee - Lebensraum für Krokodile, Flusspferde und zahlreiche Wasservögel. Am Nachmittag klettern unsere Jeeps einen steilen Bergkamm hinauf ins Siedlungsgebiet der Dorze. Dieser Volksstamm ist bekannt für seine Webkunst. Die farbenprächtigen Tücher, die auf Märkten und am Straßenrand angeboten werden, sind herrliche Souvenirs. Die geflochtenen Hütten, stets unter der Staude einer Falschen Banane aufgebaut, sind einen Blick und ein Foto wert. 160 km.

(F/A)

18. Tag, Sonntag, 16.02.2020: Abschied von Äthiopien

Der Vormittag ist frei. Am Nachmittag Flug von Arba Minch nach Addis Abeba. Für unsere Gruppe stehen dort einige Hotelzimmer zur Verfügung, damit Sie sich vor der Rückreise noch einmal frischmachen können. Nach dem Abendessen Fahrt zum Flughafen und gegen Mitternacht Rückflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.).

(F/A)

19. Tag, Montag, 17.02.2020: Rückkehr aus Äthiopien

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt.

A: Abendessen F: Frühstück P: Picknick

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Bewertung

Kundenbewertung im Detail

Weiterempfehlung dieser Reise
81,2%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
Reiseverlauf (Reiseroute, Besichtigungen, Erlebniswert, organisatorischer Ablauf etc.)
93,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Studiosus-Reiseleitung
88,4%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Hotels
95,5%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Flugkomfort
87,9%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Buskomfort
78,8%Anteil Nennungen: Erwartung "erfüllt", "übertroffen", "erheblich übertroffen"
Den Anbieter Studiosus können weiterempfehlen
96,8%Anteil Nennungen: Weiterempfehlung "ja", "ja, ohne jeglichen Vorbehalt"
TÜV Rheinland Zertifikat ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015

Die Gästebewertungen unserer Reiseangebote werden anonym, kumuliert und ohne Personenbezug veröffentlicht. Das Verfahren wird jährlich vom TÜV Rheinland einem Audit unterzogen und separat nach der Qualitätsnorm ISO 9001:2008 zertifiziert, zuletzt im März 2018.

Termine & Preise

Termine & Preise 2020

Direkt zum Leistungsumfang
Info Termine DZ in € * EZ in € * Flug ab Reiseleitung
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 10
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
5285(ca. 5772 CHF) Axel Eyber
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 9
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
5085(ca. 5554 CHF) Dr. Frank Donath
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
Kirsten Grünenpütt
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
N.N.
Information zur VerfügbarkeitNoch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
N.N.

* Alle Preisangaben in € pro Person, sofern nicht abweichend beschrieben.

Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

Die Rechnung wird in Euro gestellt. Der angegebene Preis in Schweizer Franken ist ein Referenzpreis, der auf dem Wechselkurs der Europäischen Zentralbank vom 10.12.2019 basiert. Der tatsächlich zu bezahlende Preis in Schweizer Franken hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs ab und von möglichen Bankgebühren der Kreditkartenherausgeberin, die im Zusammenhang mit dem Umtausch CHF/Euro entstehen können.

Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

Weitere Informationen
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Leistungsumfang

Im Reisepreis enthalten
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Inlandsflüge (Economy) mit Ethiopian Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 105 €)
  • Transfers und Rundreise vom 2. bis 9. Tag in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
  • Rundreise im Süden vom 10. bis 18. Tag in guten, geländegängigen Fahrzeugen (max. vier Reisegäste pro Auto)
  • 16 Übernachtungen im Doppelzimmer, teilweise einfache Hotels und Unterkünfte
  • Halbpension (Frühstück, 16 Abendessen im Hotel, zusätzlich ein Abendessen am Abreisetag)
bei Studiosus außerdem inklusive
  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Einige Zimmer am Abreisetag bis ca. 20 Uhr
  • Ein Picknick und eine Kaffeezeremonie
  • Bootsfahrten auf dem Tana- und dem Chamosee
  • Eintrittsgelder (ca. 190 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 55 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Einreise

Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
(Quelle: Studiosus Reisen München GmbH)
Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
finden hier weitere Informationen.

Reisepapiere und Impfungen

Für eine Reise nach Äthiopien ist ein Visum erforderlich, das Studiosus für Sie etwa fünf Wochen vor Reisebeginn als elektronisches Visum beantragt. Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch auch möglich, das Visum erst bei der Einreise auf dem Flughafen in Addis Abeba zu beantragen (Kosten ca. 54 EUR, Stand Juni 2019). Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.Keine Impfungen vorgeschrieben, bei Buchung von Verlängerungsprogrammen in Ostafrika Gelbfieberimpfung erforderlich.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Äthiopien benötigen EU-Bürger und Schweizer ein elektronisches Visum. Das Visum wird als Einzelvisum von Studiosus Reisen beantragt und wird Ihnen bei den Reiseunterlagen in Form eines Ausdruckes beigelegt.

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Visabeantragung durch Studiosus möglich für: EU-Bürger und Schweizer

erforderliches Reisedokument: Reisepass

Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

einzusendende Unterlagen:

- gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

- 1 biometrisches Passbild (farbig, 3,5cm x 4,5cm)

- Fragebogen 'Wichtige Angaben zu Ihrer Person'

Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen. _____________________________________________________________________________________

Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihr Passfoto selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

Visum bei kurzfristiger Buchung:

Ein Visum bei Einreise ist für Touristen bei Ankunft am internationalen Flughafen Bole (Addis Abeba) theoretisch erhältlich. Die Infrastruktur am Flughafen ist allerdings nicht geeignet, eine hohe Zahl ankommender Touristen schnell und problemlos mit Visa auszustatten. Es muss daher mit langen Wartezeiten gerechnet werden und diese Art der Visabesorgung sollte nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden. Sollten Sie kurzfristig buchen, senden Sie uns daher bitte umgehend alle oben genannten Unterlagen zu, damit wir noch ein elektronisches Visum für Sie beantragen können.

Haben Sie eine Nationalität, die nicht für das elektronische Visum zugelassen ist, dann können wir das Visum für Sie nicht beantragen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuell anfallende Visagebühren sind im Reisepreis nicht enthalten.

Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Ihre Visumunterlagen senden Sie in diesem Fall an die für Sie zuständige Botschaft.

Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

Verlängerung auf Sansibar: Wenn Sie eines der Verlängerungsprogramme gebucht haben, beträgt die Einsendefrist bei Studiosus 7 Wochen vor Reisebeginn.

Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
(Quelle: Passolution GmbH)

Sicherheit und Gesund

Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

Gesund & munter

Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Reisepapiere und Impfungen

Für eine Reise nach Äthiopien ist ein Visum erforderlich, das Studiosus für Sie etwa fünf Wochen vor Reisebeginn als elektronisches Visum beantragt. Mit diesem Service wollen wir Ihnen eine bequemere Einreise ermöglichen. Bei kurzfristigen Buchungen ist es jedoch auch möglich, das Visum erst bei der Einreise auf dem Flughafen in Addis Abeba zu beantragen (Kosten ca. 54 EUR, Stand Juni 2019). Die Details erfahren Sie in den Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer Buchung erhalten.Keine Impfungen vorgeschrieben, bei Buchung von Verlängerungsprogrammen in Ostafrika Gelbfieberimpfung erforderlich.

Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Äthiopien das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

Sehr geehrter Reisegast,

Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir übersenden Ihnen hiermit zu Ihrer Information den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Äthiopien. Den kompletten Wortlaut finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

Die äthiopische Regierung treibt die Modernisierung des Landes und den Ausbau der Wirtschaft energisch voran, gelegentlich auch gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung. In den letzten Jahren kam es deshalb in verschiedenen Landesteilen immer wieder einmal zu Auseinandersetzungen, teilweise auch gewaltsamen, die von Sicherheitskräften rücksichtslos unterbunden wurden. Gegen Touristen richteten sich die Protestaktionen aber in keinem Fall. Deshalb sieht das deutsche Auswärtig Amt derzeit auch keinen Grund, von Reisen auf den touristischen Hauptrouten abzuraten. Randgebiete, in denen die Sicherheitslage kritisch ist, werden von uns nicht angeboten.

Ansonsten haben wir im Rahmen unserer Programme eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die Ihrer Sicherheit dienen, z.B. haben wir keine Überlandfahrten in der Dunkelheit geplant. Darüber hinaus halten wir eine besondere Vorsicht in der Hauptstadt Addis Abeba für angebracht. Als Vorsichtsmaßnahme werden wir deshalb in Addis Abeba auf den Besuch des Marktviertels Mercato verzichten und bei unseren Rundfahrten nicht in der Nähe von Regierungsgebäuden halten. Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen.

Die Kleinkriminalität ist in Äthiopien im weltweiten Vergleich eher hoch, daher gibt es an touristischen Brennpunkten sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, z.B. gegen Taschendiebe. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.

Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Äthiopien sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Äthiopien.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Team

Stand: 28. November 2019

Sicherheitshinweis

Äthiopien

Aktuelles

Seit dem 23. Oktober 2019 führen wiederholt Proteste im Bundesstaat Oromia und anderen Orten mit Oromo-Bevölkerungsanteil (z.B. Dire Dawa, Harar) zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden, die auch Todesopfer und Verletzte forderten.

Bereits Mitte Oktober 2019 kam es zu Sperrungen und Blockaden auf allen Hauptverkehrsverbindungen von und nach Addis Abeba.

Westlich von Gondar ist es Anfang Oktober 2019 zweimal zu bewaffneten Auseinandersetzungen gekommen, bei denen insgesamt über 20 Zivilisten und Sicherheitskräfte getötet wurden.

Die Grenzgebiete der Oromo- und Somali-Regionen sind von wiederholten gewaltsamen und teilweise tödlichen Zusammenstößen beider Volksgruppen geprägt. Betroffen sind vor allem die Gebiete Moyale, Guji, Bale, Borena, Hararghe und West Guji.

Seit Dezember 2018 finden zudem im Gebiet West-Oromia (East and West Wellega) und Benishangul Gumuz im Westen des Landes Auseinandersetzungen einzelner Bevölkerungsgruppen und Sicherheitskräften statt. Die Strecke von Asossa nach Nekemte war ebenfalls betroffen.

Auch rund um Moyale, im Grenzgebiet zu Kenia, gibt es immer wieder gewaltsame Zusammenstöße.

- Meiden Sie das Gebiet der Sidama und umliegende Regionen bis auf weiteres.

- Meiden Sie die Grenzgebiete der Oromo- und Somali-Regionen.

- Seien Sie auch in anderen Städten der Somali-Region sowie umliegenden Gebieten wie Dire Dawa oder Harar besonders vorsichtig.

- Sehen Sie von nicht notwendigen Fahrten auf der Straße von Gondar Richtung Metema ab.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Von Reisen

- in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga sowie

- in die Danakil-Wüste und die nördliche Afar-Region ohne Begleitung durch äthiopische Sicherheitskräfte wird abgeraten.

Von nicht erforderlichen Reisen

- in die Region Benishangul-Gumez

- in die Grenzgebiete zwischen Gumez-und Oromia (West Welega und Kelem Welega) und

- in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kenia wird abgeraten.

Terrorismus

In den vergangenen Jahren wurden in Äthiopien vereinzelt Bombenanschläge verübt bzw. konnten Anschlagsversuche vereitelt werden. Die erhöhte Gefahr von Anschlägen besteht fort. Im April 2019 wurden in Addis Abeba mehrere ausländische Personen mit dem Verdacht festgenommen, konkret Anschläge auf öffentliche Veranstaltungen und Einrichtungen in der Hauptstadt vorbereitet zu haben, Dabei wurden Waffen sichergestellt. Durch das militärische Engagements Äthiopiens in Somalia v. a. im Hinblick auf die dortige Terrororganisation al-Shabaab werden regelmäßig Drohungen gegen in Somalia engagierte Länder bekundet. Auch der Standort Addis Abeba, als Sitz der Afrikanischen Union (AU), erhöht die Attraktivität für mögliche Terroranschläge. Die äthiopische Regierung warnt vor Aktivitäten al-Shabaabs in Äthiopien.

- Seien Sie insbesondere an belebten Orten, in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, als auch größerer Hotels und bei besonderen Anlässen und Großveranstaltungen besonders aufmerksam.

- Achten Sie auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel und melden diese ggf. der Polizei.

- Verhalten Sie sich möglichst unauffällig und meiden Sie größere Menschenansammlungen.

- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage in bestimmten Regionen Äthiopiens bleibt volatil und es kommt regelmäßig zu Unruhen mit Protesten und Streiks mit teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen und Straßenblockaden.

Ein im Februar 2018 ausgerufener Notstand wurde Anfang Juni 2018 vorzeitig beendet. Der Ausrufung des Notstands waren Massendemonstrationen, gewalttätige Streiks, Straßenblockaden und teils gewaltsame Proteste gegen die äthiopische Regierung, überwiegend in der Region Oromia und auf den Hauptstraßen in der Umgebung von Addis Abeba, vorausgegangen. In den Randgebieten des Landes kommt es aber immer wieder zu Zwischenfällen.

Auf Grund von Unabhängigkeitsbestrebungen in verschiedenen Gebieten der Südregion, insbesondere im Gebiet der Sidama kam es Mitte Juli 2019 zu Protesten und Unruhen mit mehreren Todesfällen. Die Region befindet sich unter Kontrolle der Bundesstreitkräfte, die Lage ist wieder ruhig.

Am 22. Juni 2019 wurde in Addis Abeba der Generalstabchef der äthiopischen Armee erschossen. Am selben Tag kam in Bahir Dar der Präsident der Region Amhara bei einem Putschversuch zu Tode.

Im Stadtgebiet Addis Abeba ist die Lage ruhig, mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen der örtlichen Polizeikräfte ist zu rechnen.

- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

- Lassen Sie bei Reisen nach bzw. Aufenthalten in der regionalen Hauptstadt Hawassa, sowie in den umliegenden Gebieten Sidama und Wolayta, eine erhöhte Aufmerksamkeit walten.

- Seien Sie bei Fahrten in die Region Amhara besonders vorsichtig.

- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Grenzgebiet zu Eritrea

Von eigenständigen Reisen ohne Begleitung durch äthiopische Sicherheitskräfte in die Danakil-Wüste und die nördliche Afar-Region wird abgeraten.

Bei Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar können gewalttätige Überfälle durch Banditen und örtliche Untergrundorganisationen sowie Entführungen nicht ausgeschlossen werden. Zuletzt wurde Anfang Dezember 2017 am Rande des Ertale-Vulkans in der Danakil-Wüste ein deutscher Staatsangehöriger getötet.

Es wird davon abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren. Dort muss auch mit neu verlegten Landminen gerechnet werden. Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten sollten die örtlichen Behörden informiert und um entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten werden. Die politische Beilegung des Grenzkonflikts zwischen Äthiopien und Eritrea sowie die Öffnung der Grenze im September 2018 hat an den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (u.a. Drittstaater) nach Eritrea nichts geändert. Die Einreise ist von Äthiopien kommend weiterhin nur auf dem Luftweg nach Asmara möglich und nicht auf dem Landweg.

Grenzgebiet zu Somalia

Von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga wird abgeraten. Der bewaffnete Konflikt zwischen äthiopischen Streitkräften und Teilen der ONLF, der Zustrom somalischer Flüchtlinge sowie mögliche Infiltrationsversuche islamischer Fundamentalisten stellen erhebliche Risikofaktoren dar. Insbesondere besteht die Gefahr von Entführungen. In der gesamten Somali Region (Ogaden) besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen eine erhebliche Minengefahr. Größere Truppenbewegungen erfolgen auch grenzüberschreitend.

- Unternehmen Sie Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia aufgrund möglicher –auch grenzüberschreitender- Militäraktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer nur in enger Abstimmung mit den äthiopischen Behörden.

Grenzgebiet zu Sudan und Südsudan

Von nicht erforderlichen Reisen in die Region Benishangul-Gumez wird abgeraten. Die Lage in Sudan, insbesondere mit möglichen Flüchtlingsbewegungen in Richtung Äthiopien, ist wegen nicht auszuschließender Zwischenfälle und Übergriffe unwägbar. Auch in der Gambella-Region kam es immer wieder zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen. Die Lage ist trotz hoher Präsenz von Regierungstruppen und Sicherheitskräften angespannt. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten in diese Region wird zu stark erhöhter Vorsicht geraten. Dies gilt aufgrund der zunehmend angespannten Sicherheitslage auch für die amharische Grenzregion zu Sudan.

- Meiden Sie das Grenzgebiet zu Südsudan.

Grenzgebiet zu Kenia

Von nicht erforderlichen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kenia wird abgeraten. Das Risiko von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, die ggf. auch ausstrahlen können, ist weiterhin hoch; es bestehen zudem Unsicherheitsfaktoren im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Stammesauseinandersetzungen.

Minengefahr besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen ferner in der erweiterten Grenzregion zu Kenia (Borana-Region). Rund um den Grenzübergang Moyale führten gewaltsame Zusammenstöße zwischen den Volksgruppen der Somali- und Oromia Region sowie den Sicherheitskräften mehrfach, zuletzt Mitte Dezember 2018, zu zahlreichen Todesopfern.

- Seien Sie bei unabdingbaren Reisen besonders vorsichtig.

- Informieren Sie sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage.

Oromo-und Amhara-Regionen

In den Oromo-und Amhara-Regionen kommt es seit der Wahl des neuen Premierministers zunehmend zu teils gewalttätigen Demonstrationen und Protestaktionen.

Süd-Omo-Zone

Im November 2016 erfolgte ein bewaffneter Überfall auf eine europäische Reisegruppe.

- Informieren Sie sich für Reisen in der Süd Omo Zone, insbesondere abseits der touristischen Routen, unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage.

- Unternehmen Sie in der Region nördlich des Omo-Nationalparks keine Individualreisen, sondern nur mit professioneller Begleitung.

Kriminalität

In Addis Abeba kommt es regelmäßig zu Taschendiebstählen und gelegentlich auch zu Raubüberfällen auf Passanten. Insbesondere stehen auch Ausländer als lohnendes Ziel im Fokus von Kriminellen. Solche Straftaten sind auch in anderen Städten und im Ländlichen möglich.

Zusätzlich führen Meinungsverschiedenheiten und Missverständnissen gelegentlich zu gewaltsamen Übergriffen.

Bei Anmietung von Wohnraum und Mietwagen verlangen Vermieter häufig eine Passkopie, z.T. zur Weitergabe an Behörden.

- Seien Sie besonders vorsichtig, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.

- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

- Führen Sie stets mehrere Kopien des Reisepasses mit, wenn Sie Wohnraum oder Mietwagen vor Ort anmieten möchten.

- Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Äthiopien liegt in einem moderat erdbebengefährdetem Gebiet – aufgrund der baulichen Gegebenheiten insbesondere in den großen Städten ist nicht auszuschließen, dass auch kleinere Beben zu erheblichen Schäden führen würden.

- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Stand: 28. November 2019

Äthiopien

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

-Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist jedoch dringend für alle Personen ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, da ein Großteil Äthiopiens Gelbfieberinfektionsgebiet ist. In den Provinzen Afar und Somali besteht ein minimales Gelbfieberrisiko, eine Impfung ist dort nur in besonderen Fällen notwendig. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

Reisende unter vier Wochen Reisezeit sollten einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) mit Auffrischimpfungen alle zehn Jahre haben. Einwohner und Langzeitreisenden über vier Wochen wird gemäß WHO eine Auffrischimpfung vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise empfohlen, siehe Merkblatt Poliomyelitis.

-Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

-Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

- Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

-Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise finden Sie hier.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

- Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

-Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

-Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

-Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Malaria ist in Äthiopien endemisch (69% Malaria tropica). Addis Abeba und Höhenlagen über 2.500 m sind malariafrei. In allen anderen Landesteilen besteht ein ganzjähriges, hohes Übertragungsrisiko, siehe Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

-Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

-Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

-Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

-Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

-Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein HIV-Übertragungsrisiko. Die Prävalenz von HIV beträgt in Addis Abeba wahrscheinlich deutlich unter 10 %, im restlichen Land deutlich weniger.

-Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

-Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

-Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

-Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

-Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

-Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

-Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

-Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

-Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Meningokokken-Krankheit (unter anderem Hirnhautentzündung)

Diese Erkrankung wird hauptsächlich während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis Mai übertragen und tritt vorwiegend im Westen und Süden des Landes auf, siehe Merkblatt Meningokokken.

-Lassen Sie sich entsprechend Ihrer Reiseart und -zeit hinsichtlich einer Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen von Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Merkblatt Bilharziose.

-Vom Baden in Süßwassergewässern (Flüsse und Seen, insbesondere auch Omo River) sollten Sie in ganz Äthiopien konsequent absehen.

Gifttiere

In allen tropischen und vielen subtropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden bis zum Tod bewirken kann.

-Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher sollten Sie nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen.

-Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material.

Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen sowie Hundertfüßler vor.

-Achten Sie beim Greifen, Gehen, Sitzen und Liegen auf möglicherweise Gifttiere..

-Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.

Luftverschmutzung

-Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist selbst in Addis Abeba mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Eine zeitgemäße Notfallversorgung bei z.B. Herzinfarkten oder Schlaganfällen ist häufig nicht vorhanden. Insbesondere bei bekannten Vorerkrankungen sollten Reisen nach Äthiopien auch wegen der Belastungen wie durch die Höhenlage sorgfältig abgewogen werden.

-Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

-Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

-Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

(unverändert gültig seit 28. November 2019)

Gelbfieberimpfung

Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amts wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Äthiopien empfohlen.

Für Gäste, die eine Verlängerung auf Sansibar gebucht haben, ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

Wenn Sie eine Verlängerung auf Sansibar gebucht haben, lassen Sie sich im Fall einer Impfunverträglichkeit bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

Insektenschutzmittel

Weite Teile Äthiopiens sind wirtschaftlich noch sehr zurückgeblieben und ein großflächiger Einsatz von Insektenschutzmitteln ist unbekannt. Die Insektenfauna ist deshalb vielerorts sehr vielfältig: Läuse, Wanzen, Flöhe, Mücken, Fliegen jeglicher Art sind in Äthiopien noch alltäglich. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und nehmen Sie ausreichend Abwehrmittel gegen Insekten mit auf die Reise. Vor Ort sind sie kaum erhältlich. Mit entsprechenden Mitteln können Sie sich nicht nur gegen Unannehmlichkeiten schützen, sondern tun damit auch aktiv etwas zur Vermeidung von Infektionen.

Vorsorgemaßnahmen gegen Tollwut

Eine Ärztin, die gelegentlich Gruppen von uns medizinisch betreut, hat uns darauf hingewiesen, dass in Äthiopien Impfstoffe gegen Tollwut und Immunglobuline oftmals nicht sofort verfügbar sind. Da die Tollwut in Äthiopien vorkommen kann, empfehlen wir Ihnen, sich über eine eventuelle Impfung zu informieren. Ferner ist es ratsam, sich während der Reise durch Äthiopien von Tieren, insbesondere Hunden, fernzuhalten, um sich nicht der Gefahr eines Bisses auszusetzen.

Wissenswertes

Ein offenes Wort

Äthiopienreisen sind trotz unverkennbarer Fortschritte im Bau von Straßen und Hotels anstrengend. Nach wie vor sind einige Reisetage recht lang, Klima und Höhenluft ungewohnt, die Speisen für manchen Reisegast gewöhnungsbedürftig. Die Hotels bieten zwar einen annehmbaren Komfort zum Übernachten, aber viel mehr auch nicht. Gästen im Pensionsalter können wir deshalb Äthiopienreisen nur dann empfehlen, wenn sie sich guter Gesundheit und Fitness erfreuen.

Sicher reisen!

Die äthiopische Regierung treibt die Modernisierung des Landes und den Ausbau der Wirtschaft energisch voran, gelegentlich auch gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung. In den letzten Jahren kam es deshalb in verschiedenen Landesteilen immer wieder einmal zu Auseinandersetzungen, teilweise auch gewaltsamen, die von den Sicherheitskräften rücksichtslos unterbunden wurden. Gegen Touristen richteten sich die Protestaktionen aber in keinem Fall. Deshalb sieht das deutsche Auswärtige Amt derzeit auch keinen Grund, von Reisen auf den touristischen Hauptrouten abzuraten. Randgebiete, in denen die Sicherheitslage kritisch ist, werden von Studiosus nicht angeboten.

Flüge

Sie fliegen mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nonstop nach Addis Abeba. Die äthiopische Fluggesellschaft gilt als gut geführt und ist wie die Lufthansa Mitglied des renommierten Airline-Verbunds Star Alliance. Auf der Strecke von Frankfurt nach Addis Abeba werden modernste Flugzeuge eingesetzt, u.a. der neue Airbus A350. Auch die Inlandsflotte wurde vor einigen Jahren durch die Anschaffung von modernen kanadischen Flugzeugen des Typs Bombardier DHC-8 komplett erneuert. Seither funktioniert der Flugverkehr innerhalb Äthiopiens zuverlässig und wird stetig ausgebaut.

Unterwegs in Äthiopien

Für Transfers, Stadtrundfahrten, Ausflüge sowie die Strecke von Gondar nach Bahar Dar werden in Äthiopien robuste Busse und Kleinbusse chinesischer oder japanischer Fabrikation genutzt. Sie sind den Straßenverhältnissen angepasst, weisen aber einen deutlich geringeren Komfort als in Europa eingesetzte Reisebusse auf. Da wir die wesentlichen Überlandstrecken im Norden des Landes mit dem Flugzeug zurücklegen, sind die Fahrten im Bus an den meisten Tagen nur kurz. Für unsere Exkursion durch Südäthiopien mieten wir klimatisierte geländegängige Fahrzeuge an, in denen neben dem Fahrer vier Personen bequem reisen. Die Autos sind auch für nicht asphaltierte Straßen bestens geeignet.

Hotels

Nur in der Hauptstadt Addis Abeba gibt es Hotels mit internationalem Standard. In den Provinzstädten wurden in den letzten Jahren viele neue Hotels gebaut und manche ältere Häuser modernisiert, sodass mittlerweile an vielen Orten annehmbare Unterkünfte existieren. Sie müssen sich jedoch auf einen einfachen Standard und gewisse Einschränkungen einstellen. Denn auch bei neueren Häusern treten bauliche Mängel auf, die auf billige Baumaterialien aus China und einen Mangel an qualifizierten Handwerkern zurückzuführen sind. Zwar haben die Zimmer immer Dusche und WC, doch müssen Sie sich auf einen zeitweiligen Ausfall der Wasser- und Stromversorgung einstellen. Auch die hygienischen Zustände der Zimmer und der sanitären Einrichtungen entsprechen gelegentlich nicht unseren Erwartungen. Wer nach Äthiopien reist, sollte darüber nicht klagen.

Die vorgesehenen Hotels sind bei den einzelnen Reisen genannt, doch kann es zu Änderungen kommen, oft auch kurzfristig. Denn vor allem in den gefragten Monaten November bis Februar reicht die Zahl der verfügbaren Zimmer nicht immer aus, der wachsenden Nachfrage zu entsprechen.

Guten Appetit!

Wir haben für Sie Halbpension gebucht, d.h. Frühstück und Abendessen. Mittags stoppen wir oft an einem einheimischen Restaurant oder wir empfehlen, ein Lunchpaket mitzunehmen. Probieren Sie doch neben den europäischen Gerichten in den Hotels auch einmal äthiopische Speisen! Das Nationalgericht Injera, ein leicht säuerlicher Fladen aus feiner Hirse, wird mit Gemüse, Fleisch, Frischkäse und verschiedenen, meist gut gewürzten und oft scharfen Saucen gegessen. Wir wollen freilich nicht verhehlen, dass die äthiopische Küche einiger Gewöhnung bedarf und keine große Abwechslung bietet. Das Frühstück ist in äthiopischen Hotels nach Landessitte bescheiden.

Ein angenehmes Klima

Die Regenzeit hält im Hochland von Äthiopien von Juni bis Anfang September an. Unsere Reisen finden ausschließlich in den trockeneren Jahreszeiten statt. Meist befinden wir uns in einer Höhe um 2000 m und höher, in der das Klima trotz tropischer Breiten für Europäer gut verträglich ist. In Addis Abeba besitzen die meisten Hotels keine Klimaanlage, da sie aufgrund der klimatischen Verhältnisse schlichtweg nicht notwendig ist. Da sich die Reise ständig im Hochland aufhält (Addis Abeba 2360 m, Lalibela 2500 m) und der Ausflug ins Semiengebirge auf 3300 m Meereshöhe führt, empfehlen wir höhenempfindlichen Personen, sich vor Reisebeginn mit ihrem Hausarzt zu beraten. Im Süden des Landes kommt es in manchen Jahren in den Monaten November und Dezember zu Regenfällen, wenn sich die ostafrikanischen Tiefdruckgebiete nach Norden ausdehnen.

Die "Völker des Morgens"

... so der Titel eines aufsehenerregenden Bildbandes von Gianni Giansanti und Paolo Novaresio, stehen im Mittelpunkt des Interesses während des zweiten Teils dieser Reise. Einige der besuchten Ethnien in Südäthiopien wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Durch den zunehmenden Kontakt mit der Zivilisation werden sie in größeren Volksgruppen aufgehen. Der Tourismus ist für viele Familien mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle. Die Menschen sind sich ihres Wertes als "Fotomodell" durchaus bewusst, kämpfen lautstark um die Gunst der Fotografen und reagieren gelegentlich auch aggressiv, wenn sie kein gerechtes Entgelt fürs Posieren bekommen. Für manche Reisende können solche Erlebnisse unangenehm sein. Um den Menschen Südäthiopiens respektvoll und fair gegenüberzutreten, haben wir für unsere Gruppen einen Verhaltenskodex für solche Besuche entwickelt. Ihr Reiseleiter wird ihn Ihnen erläutern; er wird Sie auch einmal bitten, die Fotoapparate im Auto zu lassen, um auf diese Weise mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen.