Studienreise
Oman – die umfassende Reise
Diese Reise im Überblick
- Wüsten,
- Weihrauchstraße,
- Bestseller 2012,
- Jemen,
- Oman,
- Nordafrika/Naher Osten
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Fluganreise – 12 Tage
- Mit Aufenthalt im Weihrauchland Dhofar im Süden des Omans
- Drei Übernachtungen in einem luxuriösen Strandhotel in Salalah
- Viel Zeit zur Entspannung
- An sechs Tagen Fahrt in komfortablen Geländewagen mit Klimaanlage
- Dhaufahrt vor der Küste
Zwischen den Wüsten der Arabischen Halbinsel und dem Indischen Ozean liegt ein abwechslungsreiches Wüstenwunderland: palmenreiche grüne Wadis, lange Sandstrände, unendliche Dünenlandschaften, wilde Gebirgsketten und Oasen überall. Bei dieser Studienreise wagen wir uns mit Geländefahrzeugen vor zu sagenhaften Stätten, auf einer traditionellen Dhau gleiten wir auf dem Golf von Oman dahin. Das Märchen ist höchst real, weil Sultan Qaboos den Ölreichtum des Landes intelligent investiert. Damit später nicht alles in Weihrauch aufgeht, dem kostbaren Harz des Landes. Kommen Sie mit ins sympathische Übermorgenland!
Im angegebenen Zeitraum bieten wir 21 Abreisetermine an.
ab 2595 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
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Fluganreise – 12 Tage
1. Tag, Montag, 24.09.2012: Flug nach Maskat
Sie haben die Wahl: Spätabends Abflug mit Oman Air von Frankfurt oder München nach Maskat. Oder spätabends Flug mit Emirates von Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien oder Zürich nach Dubai (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 6,5 Std.).
2. Tag, Dienstag, 25.09.2012: Willkommen! Ahlan-wa-sahlan!
Oman Air landet am Morgen in Maskat. Bei Flügen mit Emirates steigen Sie morgens in Dubai um und kommen vormittags in Maskat an. Wann immer Sie ankommen - für den Transfer zum Hotel ist gesorgt. Ihren Studiosus-Reiseleiter treffen Sie spätestens im Hotel. Die Zimmer stehen bei Ankunft zur Verfügung, und den Rest des Vormittags können Sie entspannen. Am Nachmittag machen wir eine erste Schnuppertour durch Maskat. Drei Übernachtungen in Maskat.
3. Tag, Mittwoch, 26.09.2012: Maskat
Der Oman versucht sich im sanften Luxustourismus - wie das gelingt, besprechen wir mit Lehrern und Schülern einer Hotelfachschule. Alles, was Flossen oder Tentakeln hat, wird am Vormittag auf dem Fischmarkt von Muttrah fangfrisch verkauft. Auf einer Dhau, einem traditionellen Holzboot, kreuzen wir dann vor der steil abfallenden Felsküste (wetterabhängig). Zum Abschluss geht's zum Souk von Muttrah. Ein Fest für die Sinne beginnt: duftende Gewürze und Weihrauch, bunte Stoffe, Gold und Silber. <ExtraTour>
4. Tag, Donnerstag, 27.09.2012: Stadt am Meer
Wir spazieren durch das Regierungsviertel mit dem Sultanspalast. Sultan Qaboos gilt als einer der modernsten und sozialsten Monarchen in der arabischen Welt und hat weitreichende Reformen im Blick. Seine Herrschaft stellt niemand in Frage, doch die Bevölkerung eint der Protest gegen Korruption und der Wunsch nach Zukunftsperspektiven. Mit der Qaboos-Moschee stiftete der Sultan einen der prächtigsten Bauten auf der Arabischen Halbinsel. Im wichtigsten Volkskundemuseum erzählt Ihr Reiseleiter von den Glanzzeiten des Omans als Seemacht im Indischen Ozean. Der Nachmittag bleibt frei. Der Basar ist immer einen Bummel wert, und wenn Sie es lieber klimatisiert haben, dann besuchen Sie eine der modernen Shoppingmalls. Oder entspannen Sie am Pool Ihres Hotels. Tipps für die besten Adressen zum Abendessen hat Ihr Reiseleiter parat.
5. Tag, Freitag, 28.09.2012: Zwischen Bergen und Meer nach Sur
Wir klettern in die Geländewagen, unsere motorisierten Kamele für die nächsten fünf Tage, und fahren an der Küste entlang nach Süden. Langweilig wird es nicht: Rechts begleitet uns die Kulisse des Hadschargebirges, links die Küste des Indischen Ozeans, mal mit bizarren Felsformationen, mal mit weiten Sandstränden. Und an einer besonders schönen Stelle picknicken wir auf Omanisch. Nachmittags erreichen wir die alte Hafenstadt Sur. 200 km.
6. Tag, Samstag, 29.09.2012: Der Himmel über der Wüste
Sur ist stolz auf seine Traditionen: Schiffbau, Ostafrikahandel und Sardinenfang machten es einst reich. Zunächst besuchen wir die Dhauwerft in der Lagune und stehen vor einer dickbauchigen Museums-Dhau - diese Holzboote werden immer seltener. Auf dem Weg ins Landesinnere passieren wir weite Sandflächen und vielfarbige Felsformationen, dann plötzlich eine wasserreiche Oase im Wadi Bani Khalid. Wenn die Sonne tief steht, erreichen wir die Wahiba Sands - gigantische Sanddünen, so weit das Auge reicht. 260 km. Von unserem luxuriösen Wüstencamp aus klettern wir auf eine Düne und warten im warmen Sand auf den Sonnenuntergang. <ExtraTour> Bei klarem Wetter entfaltet sich ein Sternenhimmel, den Sie nie mehr vergessen werden.
7. Tag, Sonntag, 30.09.2012: Nach Nizwa
Weiter geht es durch die Steinwüste, vorbei an bizarren Felsformationen. Wie Farbtupfer liegen immer wieder Oasen mit ausgedehnten Dattelhainen und Bananenplantagen in der kargen Wüstenlandschaft. Oasen mussten verteidigt werden, deshalb stehen in fast allen Oasen Festungen. Nach der Festung von Jabrin fahren wir zu der noch stattlicheren Burg von Bahla, der größten im Oman (UNESCO-Kulturerbe, nur Außenbesichtigung möglich). Tiefdunkle Berge begleiten uns auf der Fahrt nach Nizwa. Hier bummeln wir über den Markt mit seinen Gewürzhändlern und Silberschmieden. Fahrtstrecke 400 km. Zwei Übernachtungen in Nizwa.
8. Tag, Montag, 01.10.2012: Am Dschebel Schems
In der Festung von Nizwa residierte einst der Imam und herrschte über den Inneren Oman. Die Majestät der Berge aber ist der Dschebel Schems. Auf dem Weg dorthin stoppen wir in der Bergoase Al-Hamra. Wie in anderen Oasen sind auch hier die alten Lehmhäuser zum großen Teil verlassen – die Landflucht ist auch im Oman ein Problem. Mit einem Omaner besichtigen wir ein Lehmhaus und sprechen mit ihm über das Engagement des Sultanats, die Bergbauern zum Bleiben zu bewegen. Vom Rand des Canyons am Dschebel Schems bietet sich uns ein Panoramablick in eine 1000 m tiefe Schlucht und auf ein gewaltiges Bergmassiv. <ExtraTour> 140 km.
9. Tag, Dienstag, 02.10.2012: Durch das Wadi Bani Auf
Unsere Reise zurück an die Küste führt von Nizwa durch die spektakuläre Steinwelt des Wadis Bani Auf. Ein Paradies für Geologen, denn die Vielzahl an farbigen Felsen ist gewaltig. Auf der Fahrt über Bergpisten sehen wir terrassenförmige Felder mit Futtermais und Luzernen fürs Vieh, und mit einem solchen Panorama vor Augen picknicken wir. Wir passieren einsame Gehöfte und ursprüngliche Dörfer. Falls die Witterungsverhältnisse die Fahrt auf der Piste unmöglich machen, nehmen wir eine sichere Alternativroute. 180 km. Am Abend fliegen wir von Maskat ins Weihrauchland Dhofar nach Salalah (Flugdauer ca. 1,5 Std.). Spätes Abendessen am Strand. Drei Übernachtungen in einem schönen Strandhotel.
10. Tag, Mittwoch, 03.10.2012: Tropischer Dhofar
Heute lassen wir es ruhig angehen – ausschlafen, in Ruhe frühstücken, eine Runde im Pool drehen ... Nachmittags machen wir einen Ausflug in die tropische Landschaft. Wir besuchen eine Plantage: Papayas, Bananen und Kokosnüsse wachsen hier im Überfluss, ein Hauch von Südsee liegt in der Luft. Im Gespräch mit einem Fachmann erfahren wir mehr über die Plantagenwirtschaft. Auf den Höhen des Karagebirges liegt das Hiobsgrab – weit schweift der Blick über die Steilküste und das Meer. Zurück in Salalah folgen wir der Duftspur im Weihrauch-Souk. Hier findet man alle Sorten des edlen Harzes – schon Ägypter und Römer orderten es tonnenweise. 80 km.
11. Tag, Donnerstag, 04.10.2012: Im Weihrauchland
Mit Geländewagen geht es den ganzen Tag hinaus in die Natur: Den Anfang machen die Weihrauchbäume im Wadi Doka. Wüstenrosen finden wir auf dem Weg auf den Dschebel Samhan und ins tierreiche Wadi Darbat. Am Nachmittag besuchen wir den antiken Hafen von Sumhurum, von dem aus einst der Weihrauch verschifft wurde. 180 km. <ExtraTour> Beim Abschiedsessen kombinieren wir noch einmal die fruchtige Frische der Tropen mit Fisch aus dem Arabischen Meer und Gewürzen des Orients - unser kulinarischer Abschied.
12. Tag, Freitag, 05.10.2012: Rückflug
Bei Rückflug mit Emirates frühmorgens Flug von Salalah nach Maskat, vormittags weiter nach Dubai und nachmittags nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien oder Zürich (Flugdauer ab Dubai ca. 6,5 Std.). Wenn Sie mit Oman Air fliegen, haben Sie noch Zeit für ein flottes Frühstück. Vormittags Flug von Salalah nach Maskat und mittags weiter nach Frankfurt oder München (nonstop, jeweils ca. 7,5 Std.); Ankunft am späten Nachmittag.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir 21 Abreisetermine an.
ab 2595 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
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Fluganreise – 12 Tage
Verfügbare Termine
Nicht buchbare Termine einblenden
* Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Oman Air von Frankfurt oder München nach Maskat und zurück
- Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
- Linienflug (Economy) mit Oman Air von Maskat nach Salalah und zurück
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
- Transfers/Rundfahrten in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
- Rundreise in komfortablen Geländefahrzeugen vom 5. bis 9. Tag, Jeepausflug am 11. Tag (max. 4 Teilnehmer pro Fahrzeug)
- 9 Übernachtungen in Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
- Eine Übernachtung in einem komfortablen, fest eingerichteten Wüstencamp, Minichalets mit Dusche und WC für ein bzw. zwei Personen
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstücksbuffet), am 4. Tag nur Frühstück
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Zimmer bereits bei Ankunft im Hotel am 2. Tag
- 2 Picknicks
- Dhaufahrt in Maskat
- Eintrittsgelder
- Visagebühren und Visabeantragung
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 60 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
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Fluganreise – 12 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültigen Reisepass.
Das Visum für den Oman wird für Deutsche, Österreicher und Schweizer bei Einreise erteilt. Das Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate wird für Deutsche, Österreicher und Schweizer in Form eines Einreisestempels kostenlos bei Einreise erteilt. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält.
Für Reiseteilnehmer mit anderen Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bei einigen Reisen ist eine Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Landweg vorgesehen, was für manche Nationalitäten nicht möglich ist. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen.
Bitte senden Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den ausgefüllten Fragebogen an Studiosus.
Hinweise zur Einreise Oman und Emirate
Bitte beachten Sie, dass eine Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman auch mit einem Visum für Israel oder israelischem Einreisestempel im Reisepass möglich ist.
Medikamente
Vorsicht ist auch beim Mitführen von Medikamenten geboten, da die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ohne ärztliche Verschreibung in VAE verboten ist. In einigen Fällen ist die Einfuhr in der Originalverpackung gestattet, sofern zusätzlich ein vom Gesundheitsamt beglaubigter medizinischer Bericht in englischer Sprache über die Bezeichnung und die für die Dauer des Aufenthalts benötigte Menge der Medikamente beigefügt ist. Auch das Vorliegen einer solchen ärztlichen Verschreibung garantiert nicht die Einfuhr in die VAE. Das Auswärtige Amt empfiehlt dringend, sich vor einer Reise in die VAE durch eine Vertretung der VAE in Deutschland beraten zu lassen: Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Berlin Tel.: 0049-30-516 51-6 oder unter http://www.uae-embassy.ae/Embassies/de/
Oman: Bei der Einfuhr von Schmerzmitteln sowie halluzinogenen Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) sollte ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes unbedingt mitgeführt werden, da eine Reihe dieser Medikamente im Oman als illegale Drogen angesehen werden, deren Besitz und Einfuhr unter Strafe steht.
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Fluganreise – 12 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage im Oman zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch
Grundsätzlich sind die Golfstaaten im regionalen Vergleich sichere Reiseländer. In den letzten Jahren gab es weder in den Emiraten noch im Oman Terroranschläge. Im Oman ist es im Februar 2011 unter dem Einfluss der arabischen Protestbewegung vor allem in der Industriestadt Sohar zu vereinzelten, auch gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften gekommen. Die Proteste sind nach wenigen Tagen abgeebbt, seitdem ist die Lage ruhig. In den Emiraten blieben Proteste bisher vollkommen aus. Trotz der insgesamt stabilen Lage rät das deutsche Auswärtige Amt in Anbetracht der allgemeinen Lage im Nahen Osten auch hier zu erhöhter Vorsicht, zur Rücksichtnahme auf religiöse, kulturelle und soziale Traditionen sowie zum weiträumigen Meiden von Protestveranstaltungen.
Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 10. Mai 2012
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
Sultanat Oman
Stand: 10. Mai 2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisende in Oman sollten generell, in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen fernhalten.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Oman
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Malaria
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u.a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.
Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.
Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent unddas Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen tagsüber auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen.
Außer in der vom eigentlichen Territorium des Oman durch eine Landbrücke der VAE getrennten Enclave Musandam im Norden besteht im Land kein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen. In Musandam besteht ein insgesamt sehr geringes Risiko einer Übertragung nach Regenfällen. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird für den Oman nicht empfohlen (www.dtg.org). Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt im Oman ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem potentiellen Malariagebiet aber notwendig.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B-Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser hat wegen der Zwischenlagerung in Tanks auf den Häuserdächern und der damit verbundenen starken Erwärmung keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen kann in aller Regel Leitungswasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein geringes Risiko für Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut, auch in den Städten. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Oman außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Gebirge, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe kann nicht überall gewährleistet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem möglichen Biss. Sie sollte vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann meist vor Ort - z.B. in den großen Kliniken in Maskat - erfolgen.
Leishmaniose
Insbesondere die Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Oman Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.
Grippe (Saisonale Influenza)
Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren im Oman vor allem in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen…) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung sind wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion.
Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen
Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern gerne unterschätzt und kann zu unangenehmen und langfristig gefährlichen Sonnenbränden führen. Auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme muss insbesondere bei Kindern und älteren Personen geachtet werden.
Gefährliche Strömungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen. Auf entsprechende Warnungen ist an den Stränden zu achten, Alkoholkonsum sollte beim Baden und Schwimmen vermieden werden. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind möglich aber selten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Geschwindigkeitsübertretungen sind vor allem außerhalb der Städte an der Tagesordnung. Fernstrassen verlaufen wegen der Gefahr von Überschwemmungen mitunter auf erhöhten Dämmen. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine rasche, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte in Maskat oder während der seltenen, schweren Regenfälle verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in den entlegenen Landesteilen entspricht technisch-apparativ, hygienisch und organisatorisch nicht überall europäischem Standard. Sprachbarrieren können darüber hinaus die Kommunikation erheblich erschweren. In Maskat ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen auf einem hohen Niveau und damit auch teuer, eine Verständigung in Englisch ist meist möglich.
Im Oman sind öffentliches Gesundheitswesen (Sicherstellung der medizinischen Versorgung von omanischen Staatsbürgern und Notfallversorgung aller Patienten) und Privat-Sektor der Medizin (für Ausländer die einzige Möglichkeit der medizinischen Versorgung außer bei Notfällen) weitgehend getrennt. Der Transport eines verletzten oder schwer erkrankten Ausländers erfolgt in jedem Fall zunächst in ein geeignetes öffentliches Krankenhaus. Dort wird der Patient stabilisiert. Besteht keine akute Lebensgefahr, wird er in eine geeignete, private medizinische Einrichtung weiterverlegt. Bei Vorstellungen, z.B. in der Notaufnahme, wegen einer akuten Erkrankung, nicht jedoch eines akuten Notfalls, wird der Patient ggf. ohne weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen an eine private Institution verwiesen. Fehlender Versicherungsschutz per se rechtfertigt keine Behandlung im staatlichen Gesundheitssystem! Privatmedizinische Einrichtungen erwarten vom Patienten vor Behandlungsbeginn in aller Regel eine erhebliche Anzahlung oder eine Bürgschaft für die entstehenden Kosten. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist deshalb dringend notwendig. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Oman bewusst sein. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht in allen Landesteilen gesichert. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge mitbringen und sich ggf. für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Kliniken in Maskat bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Das Mitführen einer Reiseapotheke bei Aufenthalten außerhalb der Hauptstadt ist sinnvoll.
Die Deutsche Botschaft in Maskat verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
Unverändert gültig seit: 10. Mai 2012
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Fluganreise – 12 Tage
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Intensiver Leben




