WanderStudienreise
Ecuador - Galapagos – auf Darwins und Humboldts Spuren
Diese Reise im Überblick
- Südamerika,
- Natur erleben & genießen,
- Otavalo und Nordekuador,
- Lateinamerika,
- Ecuador,
- Floreana,
- Europa,
- Galápagos-Inseln,
- Pazifische Küstenebene mit Guayaquil,
- Pazifik,
- Quito und zentrales Hochland Ekuadors,
- Cuenca,
- Allee der Vulkane,
- Guayaquil,
- Isabela,
- Spanien,
- El Cajas Nationalpark,
- Quito
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Fluganreise – 19 Tage
- Acht Tage im Hochland, sieben Tage auf Galápagos
- Leichte bis mittlere Wanderungen, drei Touren auf Höhen von über 3500 m
- Intensive Begegnungen mit der Tierwelt der Galápagos-Inseln
- Kleine Reisegruppe mit maximal 16 Teilnehmern
- Wichtigste Stationen dieser Studienreise zum Wandern in Ecuador und auf Galápagos: Quito, Otavalo, Papallacta, Cotopaxi- und Cajas-Nationalpark, Cuenca, Santa Cruz, Floreana, Isabela
Sind es Jahrhunderte oder gar Millionen von Jahren, in denen die Flora und Fauna von Ecuador unverändert unter der heißen Sonne gedeiht? Eine sichere Antwort darauf wagten selbst Alexander von Humboldt und Charles Darwin kaum, die als Entdecker und Forscher Südamerikas Andenstaat populär machten. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und kommen Sie mit auf unsere Wanderreise! Unterwegs unter Feuerbergen sammeln Sie faszinierende Eindrücke, besuchen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter indianische Märkte, hören von knapp drei Millionen Arbeitsmigranten im Ausland, begegnen Blaufußtölpeln, Leguanen und Riesenschildkröten. Von der Strandwanderung bis zur Tour zu einsamen Bergseen bietet Ecuador alles für aktive Entdeckungen. Ruhe finden Sie in Hazienda-Hotels und in landestypischen Inselpensionen.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir 10 Abreisetermine an.
ab 4490 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Mehr zur Reise
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Fluganreise – 19 Tage
1. Tag, Mittwoch, 11.07.2012: Flug nach Quito
Zubringerflug mit Iberia von Frankfurt, München, Düsseldorf oder Berlin nach Madrid. Mittags gemeinsamer Weiterflug mit LAN Airlines über Guayaquil nach Quito (Flugdauer ab Madrid ca. 14 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Abend (Abendessen im Flugzeug). Zwei Übernachtungen in Quito.
2. Tag, Donnerstag, 12.07.2012: Quito - koloniales Kleinod
Ein Tag in Quito, der mit 2800 m zweithöchsten Kapitale der Welt. Die Luft ist dünn, der Atem noch flach? Kleiner Tipp: Sauerstoff im Übermaß spendet der Park gegenüber dem Hotel. Fit am Nachmittag? Auf unserer City-Tour erkunden wir die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Ganze 500 Jahre Architekturgeschichte entfalten sich hier vor unseren Augen! Schneeweiße Fassaden und kornblumenblaue Fenster wetteifern mit Kirchen und Konventen. Welche fünfte Fassade Quito schmückt, entdecken wir auf dem Panecillo-Hügel. Lust auf einen individuellen Absacker zur Nacht? Gute Aussichten und eiskalte Drinks verspricht das El Ventanal in der Calle Nicaragua, aber Ihr Studiosus-Reiseleiter hat noch andere Tipps auf Lager.
3. Tag, Freitag, 13.07.2012: Kurs null Grad Nord nach Pahuma
Schuhe geschnürt, Rucksack gepackt? Haben Sie auch an eine Wasserflasche gedacht? Dann dem Reiseleiter nach! Schon nach den ersten Kilometern hält Mutter Natur heute ein besonderes Rätsel für Sie parat. Schauen Sie doch mal auf Ihren Kompass. Spielt er verrückt oder bleibt er stehen? Schuld ist so oder so die Nulllinie am Äquator, auf dem wir gerade stehen! Dann • wandern wir (2 Std., leicht, ↑ 200 m ↓ 200 m) im Naturreservat Pahuma. 260 Orchideenarten blühen zwischen den Nebelschwaden; Schmetterlinge umschwirren uns, umspielt von kristallklaren Kaskaden! Zwei Übernachtungen in einer Hazienda aus dem 17. Jahrhundert, unweit des Lago San Pablo auf 2700 m Höhe gelegen.
4. Tag, Samstag, 14.07.2012: Auch Vulkane lieben und leben
Aufgeregt laufen uns gackernde Hühner über den Weg, Frauen weben vor ihren Holzhütten farbenfrohe Teppiche - das Andendorf Peguche gibt sich wie anno dazumal. Der Schulgong ertönt. Der Unterricht beginnt - auch für uns. Schon bald erfahren wir von Lehrer Carlos und den Kindern, wie sie hier mithilfe der Studiosus Foundation eine bessere Zukunft anstreben. <ExtraTour> Auf unserer • Rundwanderung (4 Std., mittel bis anspruchsvoll, ↑ 450 m ↓ 450 m) um den Cuicochasee auf bis zu 3500 m am Fuße des Cotacachi-Vulkans hören wir von den unglaublichsten Sagen: von Vulkanen, die sich in Liebhaber verwandeln, von geraubten Kindern und eifersüchtigen Titanen. Zeit für ein Picknick. Abends dann eine Spezialität: Cuy - gegrilltes Meerschweinchen! Probieren Sie den krossen Leckerbissen beim Dinner in Peguche? 70 km.
5. Tag, Sonntag, 15.07.2012: Otavalo und eine heiße Erfahrung
Otavalo begrüßt uns. Auf dem berühmten indianischen Markt an der Plaza del Poncho stürzen wir uns ins Gewühl. Teppiche, Taschen, knallbunte Mützen - die Auswahl an handgemachten Textilien ist schier unfassbar. Unsere Fahrt geht weiter gen Süden. Herb umfängt uns die Landschaft auf ca. 4100 m Höhe im Cayambe-Coca-Nationalpark. Lagunen säumen die • Wege hinunter nach Papallacta (4 Std., leicht, ↑ 100 m ↓ 450 m). Am Abend spenden heiße Thermalbäder Kraft für die nächsten Tage, und für kleines Geld bringen Sie Massagen im Hotel-Spa (3330 m) wieder in Form. 150 km.
6. Tag, Montag, 16.07.2012: Rund um den Cotopaxi
Willkommen zum Gipfeltreffen der Giganten. Schnaufend erheben sich der Imbabura, Antisana, Illiniza und ihre anderen 19 Felskameraden auf der Allee der Vulkane. Einst versuchte hier Alexander von Humboldt, den „Thron des Mondes“, den 5897 m hohen Cotopaxi, zu bezwingen. Wem es schließlich erstmals gelang, den Blick vom Feuerschlund aus in die Ferne zu richten, verrät Ihr Reiseleiter. Am Fuße des Lavaberges • wandern wir (3 Std., leicht bis mittel, ↑ 0 m ↓ 200 m) um den 3800 m hoch gelegenen See Limpiopungo. Wildpferde scharren mit den Hufen, Kondore kreisen über Schlackefeldern. Am späteren Nachmittag erreichen wir die Hazienda Leito. Glutrot versinkt die Sonne über dem aktiven Tungurahua-Vulkan. Oder ist es die Lava, die so leuchtet? In jedem Falle ideal, um die Füße hochzulegen und bei einer Tasse Tee das Spektakel zu erleben. 280 km.
7. Tag, Dienstag, 17.07.2012: Im Garten Eden
Der Garten Eden sollen sie sein, die Täler und Höhen rund um den kleinen Ort Banos (1800 m). <ExtraTour> Kaum haben wir auf unserer • Wanderung (3 Std., leicht bis mittel, ↑ 0 m ↓ 450 m) die ersten Pfade betreten, wird klar, warum: Orchideen und Vögel in Tausenden von Farben; aufbrausende Wasserfälle und sattgrüne Dschungellandschaften vereinen sich zu einem Spektakel für die Sinne. Laut Legende soll sich dazwischen ein alter Inkaschatz verstecken. Doch wo früher noch Schmuggler, Schnapsbrenner und Zuckerrohrbarone den Goldrausch suchten, begegnen wir heute nur noch Wallfahrern und Kurbesuchern, die Glück und Ruhe unter den Augen der Heiligen Jungfrau erhoffen. Pause für unsere Füße bringt der Bus am Nachmittag. Wir rollen nach Riobamba (2750 m). 100 km.
8. Tag, Mittwoch, 18.07.2012: Auf den Spuren der Inkas
Auf der Panamericana fahren wir gen Süden. Hinter Grasbüscheln erheben sich Quader. Die bedeutendste Inkastätte Ecuadors, Ingapirca, kündet sich an - Bittplatz für die Gunst von Sonne, Mond und Sternen. Laut Legende sollen hier nachts die Gestirne vom Himmel fallen. Ein Hauch von Europa weht uns in Cuenca (2530 m) entgegen (UNESCO-Kulturerbe). 280 km. Noble Kolonialbauten wechseln sich auf unserem Stadtgang mit verschnörkelten Brunnen ab, duftend setzt der Blumenmarkt Ecuadors Exportschlager in Szene: Rosen. Gewaltig stößt dahinter die Kathedrale gen Himmel.
9. Tag, Donnerstag, 19.07.2012: Hochanden und Pazifik
Lust auf ein echtes Ökowunder? Dann los zum Cajas-Nationalpark! Kolibris umkreisen wie Spielzeughubschrauber die 230 Lagunen; Orchideen, Farne und Moose verströmen ihre Aromen. Wir • wandern (2 Std., mittel, ↑ 150 m ↓ 150 m) auf luftigen 3800 m über den Páramo. Spektakulär windet sich vor uns eine Straße ins Tal. Tropisch heiße Luft schlägt uns im Tiefland entgegen. Ein süßer Geruch weist uns den Weg: Auf einer Kakaoplantage sehen wir den ganzen Stolz des Andenstaates: Arrita und National - beste Sorten als Zutaten für Edelschokoladen. Sie möchten alles über Anbau, Verarbeitung und Arbeitsbedingungen erfahren? Freddy von der Kooperative UNOCACE und Ihr Reiseleiter freuen sich auf Ihre Fragen. Warum ist eigentlich der US-Dollar Landeswährung? Tosend empfängt uns am Nachmittag Guayaquil - die Küstenstadt am Pazifik. 250 km.
10. Tag, Freitag, 20.07.2012: Flug nach Baltra
Im Fluge erreichen wir Baltra. Knatternd setzt sich dann unsere Fähre in Bewegung und nimmt Kurs auf das benachbarte Santa Cruz. Kaum an Land, trauen wir unseren Augen nicht: Tut sich da vorne etwa der Boden auf? Überwuchert von Bromelien, Sonnenblumenfeldern und Farnen drücken sich die beiden Zwillingskrater Los Gemelos in die Erde. Krakeelend zerschneiden Rubintyrannen die Stille. Neugierig, herauszufinden, welche niedlichen Gesellen sich hinter dem monströsen Namen wichtigmachen? Wir • wandern (2 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) weiter ins Hochland. Gemächlich kriechen uns Riesenschildkröten entgegen - die Wappentiere der Inseln. Zwei Übernachtungen in einem kleinen Hotel in Puerto Ayora auf Santa Cruz.
11. Tag, Samstag, 21.07.2012: Die Insel Bartolomé
Surreal schön öffnet sich drei Bootsstunden von Santa Cruz entfernt die Vulkaninsel Bartolomé. Schwarzbraune Lavafelsen verschmelzen in unserer Wahrnehmung mit sattgrünen Wäldern und schneeweißen Sandstränden. Knarzend • führen uns Holzstege (1 Std., leicht, ↑ 100 m ↓ 100 m) zum Aussichtspunkt auf ausgehöhlte Tuffkegel: Pinnacle Rock. Beim Schnorcheln am angrenzenden Sandstrand watscheln uns zutraulich Galápagos-Pinguine entgegen.
12. Tag, Sonntag, 22.07.2012: Floreanas Siedler
Mit dem Schnellboot erreichen wir nach ca. zwei Stunden die Insel Floreana. Seelöwen rekeln sich in der Sonne, Albatrosse setzen neben unserem Hotel auf der Loberia zu einer Bruchlandung an. Idyllisch, nicht? Vor Dorfklatsch schützt das dennoch nicht. Wie eine liebestolle Baronin hier für wilde Wogen sorgte und der Zahnarzt des Ortes mit einem Eisengebiss vorsorgte, erzählt uns die deutsche Auswandererfamilie Wittmer in unserem Hotel. Wo Piraten ihre Schätze versteckten, verfolgen wir danach Schritt auf Tritt auf unserer • Wanderung (3 Std., mittel, ↑ 100 m ↓ 100 m) durch die spannende Siedlungsgeschichte.
13. Tag, Montag, 23.07.2012: Isabela und ihre Schildkröten
Eine Fahrt mit dem Schnellboot (ca. 2 Std.) bringt uns zu der größten Insel des Archipels - Isabela. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Schildkrötenaufzuchtstation der Insel und erleben die Riesenschildkröten in ihrer ganzen Faszination. Welche Eigenheiten Riesenschildkröten aufweisen und wie man die Arterhaltung auf den Galápagos-Inseln pflegt, darüber informiert uns ein Museum. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Strandhotel.
14. Tag, Dienstag, 24.07.2012: Vulkankrater in Sicht!
Schnaufend und stöhnend begrüßt uns der Vulkan Sierra Negra. Aktiv war der zweitgrößte Krater der Welt zuletzt 2005! Schnell noch ein Stoßgebet zum Wettergott, denn ist dieser uns hold, können wir heute auf unserer • Wanderung (4 Std., mittel, ↑ 250 m ↓ 250 m) die Nachbarinseln erkennen und beim Picknick den Blick in die Ferne lenken. Geschafft? Am Nachmittag haben Sie alle Zeit der Welt, neue Kraft am Strand vor dem Hotel zu tanken. Abends gehen Sie dann selbst auf kulinarische Entdeckung.
15. Tag, Mittwoch, 25.07.2012: Auf die Hauptinsel
Bei einer kurzen • Wanderung (1,5 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) auf Las Tintoreras können wir in einer Lavaspalte Weißspitzhaie beobachten. Auf vorgelagerten Felsblöcken haben sich Pinguine, Seelöwen und die tollpatschigen Blaufußtölpel niedergelassen. Per Schnellboot geht es zurück nach Puerto Ayora (ca. 2,5 Std.). Vor dem Hafen schaukeln Motoryachten und Kreuzfahrtschiffe. Kaum vorstellbar, dass sich auf Santa Cruz früher nur 30 Einwohner und zwei Esel trafen. Welchen Einfluss der Tourismus auf den Naturschutz hat, erfahren wir am Nachmittag in der Charles-Darwin-Forschungsstation. Große Anstrengungen wurden zuletzt unternommen, um den wertvollen UNESCO-Naturerbe-Stempel nicht zu verlieren. In der Station lernen wir auch George kennen, Lonesome George. Gute 120 Jahre alt, harte Schale, weicher Kern! Warum die betagte Riesenschildkröte die Wissenschaftler lange zur Verzweiflung brachte und wie es den Biologen gelang, das Herz des gattungsunwilligen Eigenbrötlers endlich für ein Weibchen schneller schlagen zu lassen, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Sie haben weitere Fragen an die Wissenschaftler? Gerne. Nur zu! Zwei Übernachtungen in Puerto Ayora.
16. Tag, Donnerstag, 26.07.2012: Santa Cruz - tierisch schön!
Per Boot geht es von Puerto Ayora auf die Ostseite der Insel Santa Cruz. <ExtraTour> Dicht an dicht stehen Balsabäume auf der kleinen Insel Seymour Norte. Prachtfregattvögel, Blaufußtölpel und Seelöwen beäugen unsere • Schritte (1,5 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m), Landleguane naschen an Opuntien, den Feigenkakteen. Noch mehr gute Aussichten verspricht der • Rundwanderweg (1,5 Std., leicht, ↑ 0 m ↓ 0 m) zu den Steilklippen. Abends empfiehlt Ihnen Ihr Reiseleiter eine seiner Lieblingskneipen am Hafen.
17. Tag, Freitag, 27.07.2012: Rückflug nach Guayaquil
Vormittags Flug nach Guayaquil. Lust, die größte Metropole des Landes nach unserer kurzen City-Tour selbst zu erobern? Wie sich das Aschenputtel Ecuadors in eine schöne Prinzessin verwandelte, können Sie besonders eindrucksvoll an der Uferpromenade Malecón und im Künstlerviertel Las Penas verfolgen. In den Lokalen üben Musiker den Auftritt fürs Leben; Minirockschönheiten und Machos bringen die Bürgersteige zum Beben. Tropenzoo und Freilichtmuseum vereint dagegen der Parque Histórico. Pfeifen Sie sich ein Taxi heran, um sich zum Vergnügungspark kutschieren zu lassen! Stilecht verabschieden wir uns von Ecuador beim Dinner in einem landestypischen Restaurant. Je nach Geschmack und Saison mit fangfrischen Ceviche oder Locro - deftig heißer Kartoffelsuppe.
18. Tag, Samstag, 28.07.2012: Abflug von Ecuador
Worauf haben Sie heute noch Lust: auf eine Runde im Pool oder auf Stadtansichten? Ein besonderes Souvenir gefällig? Wie wäre es mit handgerollten Zigarren aus der Manufaktur La Clemencia? „Vorglühen“ lassen können Sie diese in der Diva Nicotina. Zündelndes anderer Art zeigt das Feuerwehrmuseum und setzt eindrucksvoll in Szene, wie zahlreiche Brände die Stadt am Rio Guayas bis Ende des 19. Jahrhunderts zerstörten. Und den Fußspuren Che Guevaras können Sie in Las Penas folgen - im Lieblingsviertel des Freiheitskämpfers. Nachmittags geht es zum Flughafen. Mit LAN Airlines fliegen wir den Sternen und Madrid entgegen (Flugdauer ca. 11 Std., Abendessen im Flugzeug).
19. Tag, Sonntag, 29.07.2012: Wieder zu Hause
Ankunft am Mittag in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug mit Iberia von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf oder München.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir 10 Abreisetermine an.
ab 4490 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Ihre Hotels
Ort Nächte Hotel Quito 2 Hilton Colon***** San Pablo 2 Hacienda Cusin*** Papallacta 1 Termas Papallacta*** Patate 1 Hacienda Leito*** Riobamba 1 Hacienda Abraspungo*** Cuenca 1 Carvallo*** Guayaquil 1 Unipark**** Puerto Ayora 2 Mainao**(*) Floreana 1 Pension Wittmer* Isabela 2 La Casa de Marita**(*) Puerto Ayora 2 Mainao**(*) Guayaquil 1 Unipark**** -
Fluganreise – 19 Tage
Verfügbare Termine
Nicht buchbare Termine einblenden
* Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Iberia von Frankfurt nach Madrid und Weiterflug mit LAN Airlines von Madrid nach Quito und zurück von Guayaquil nach Frankfurt
- Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
- Inlandsflug (Economy) mit LAN Airlines von Guayaquil nach Baltra und zurück
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
- Boots- und Fährfahrten lt. Reiseverlauf
- 13 Übernachtungen in bewährten, teilweise auch einfachen, landestypischen Hotels
- 4 Übernachtungen in sehr guten und guten Hotels
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstück) auf dem Festland
- Vollpension (Mittagessen teilweise als Lunchpaket, am 14. und 16. Tag nur Frühstück und Mittagessen) auf den Galápagos-Inseln
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleiter
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Abendessen in typischen Restaurants am 4. und 17. Tag
- Picknicks am Cuicochasee und auf der Insel Isabela
- Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 135 €)
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Klimaneutrale Bus-, Bahn-, Schiffs- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
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Fluganreise – 19 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Zur Teilnahme an der Reise benötigen Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Eventuelle Visumgebühren sind nicht im Reisepreis enthalten.
Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ unmittelbar nach Buchung vollständig ausgefüllt an uns zurück. Es ist zur Erstellung einer Passliste notwendig - auch wenn Ihre Reise nicht visumpflichtig ist - die wir zwecks Buchung von Bahn- und Flugtickets und ggf. der Vorbereitung von Grenzüberschreitungen an unsere Agentur weiterleiten müssen. Falls wir die Passdaten nicht bis acht Wochen vor Abreise vorliegen haben, können wir Ihnen die Einreise nach Galápagos nicht garantieren.
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Fluganreise – 19 Tage
- Reisepapiere und Impfungen
- Gesund & munter
- Sicherheitshinweise
- Sicherheit geht vor!
- Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
- Sicherheitshinweis
- Gesundheitshinweise
- Gesundheitshinweise
- Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
- Ecuador
- Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Ecuador zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Ecuador ist zwar ein stabiles Reiseland, dennoch weist das Auswärtige Amt in einigen Landesteilen, vor allem jedoch in den Großstädten, auf eine Gefährdung durch die hohe Kriminalitätsrate hin. Wir bitten Sie daher, die vom Auswärtigen Amt empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und bei einer akuten Bedrohung in keinem Fall Widerstand zu leisten. Selbstverständlich haben wir bereits bei der Planung unserer Reisen die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachtet: Wir verzichten daher grundsätzlich auf den Besuch der im Norden und Osten des Landes gelegenen Provinzen Sucumbíos, Esmeraldas, Carchi und Napo.
Aufgrund von -zum Teil recht kurzfristigen- Protestaktionen der Bevölkerung gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung kam es in letzter Zeit ab und an zu Straßenblockaden und damit verbundenen Beeinträchtigungen des Überlandverkehrs. Sollte diese Situation erneut eintreten, reagieren wir darauf mit geringfügigen Umroutungen bzw. Programmverschiebungen im Hochland.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 24. April 2012
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Ecuador
Unverändert gültig seit: 24. April 2012
Aktuelle Hinweise
Der außergewöhnlich heftige Niederschlag in der diesjährigen Regenzeit führt dazu, dass die Überschwemmungen an der Küste an Intensität zunehmen und erste Einschränkungen auch im Fernstraßennetz zu berücksichtigen sind.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeiner Hinweis
Die große Mehrheit der Besucher in Ecuador hat keine Sicherheitsprobleme. Besuchern sollte allerdings bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar ist. Hinsichtlich des Niveaus der Kriminalität liegt das Land in Lateinamerika auf einem mittleren Platz. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito sowie der Grenzregion zu Kolumbien. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen, auch bewaffneten, zu werden. Es ist von einer im Vergleich zu Europa erhöhten Gewaltbereitschaft auszugehen.
Von Gegenwehrist in jedem Fall abzuraten. Ausreichende medizinische Behandlung und anschließende Strafverfolgung sind nicht immer gewährleistet.
Aus aktuellem Anlass wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine medizinische Notfallbehandlung in Privatkliniken meist nur gegen Vorkasse oder Nachweis ausreichender Bonität erfolgt. Der Nachweis einer internationalen Krankenversicherung ist in diesen Fällen nicht ausreichend. Trotz sonstiger Sicherheitsbedenken empfiehlt die Botschaft, eine Kreditkarte mitzuführen. In vielen Fällen wird eine Kreditkartendeckung in Höhe von 5000 Euro erwartet.
Vulkanische Aktivitäten
Der Vulkan Tungurahua ist in unregelmäßigen Abständen aktiv. Die Intensität schwankt, erneute Explosionen werden von staatlichen Experten jedoch für wahrscheinlich gehalten. Bei Reisen in das Touristengebiet Baños wird geraten, sich zuvor bei den örtlichen Behörden über aktuelle Einschränkungen und zur Sicherheitslage zu informieren. Ähnliches gilt für den Vulkan Reventador. Die Aktivität des Vulkans hat in den letzten Monaten zugenommen, erste Warnungen vor einem möglichen Ausbruch wurden veröffentlicht. Ähnlich wie z.B. beim Tungurahua wurde deshalb das Besteigen des Reventador strengstens untersagt.
Generell wird auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen von Flughäfen) hingewiesen. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage informieren. Informationen in spanischer Sprache können auf der Internetseite www.igepn.edu.ec abgerufen werden.
Reisen über Land
Ecuador weist eine sehr hohe Unfallrate auf. Grundlegende Sicherheitsvorkehrungen werden häufig nicht eingehalten. Der Fahrstil entspricht nicht den in Mitteleuropa üblichen Standards. Insbesondere Busse sind sehr häufig in schwere Unfälle verwickelt. Besonders Fahrten in der Nacht sind mit einem erhöhten Risiko verbunden. Dies sollte bei der Wahl des Verkehrsmittels berücksichtigt werden.
Allgemein wird die Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Kolumbien, vor allem in der Provinz Sucumbíos, durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen beeinträchtigt. Auch wenn in letzter Zeit keine Entführungen oder sonstige gravierende Übergriffe gegen Touristen bekannt geworden sind, ist vor Reisebeginn, (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Orellana, Napo und der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.
Kriminalität
Nicht nur in größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:
- diverse Ablenkungsmanöver, z.B. mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken oder dem
Überschütten mit verschiedensten Arten von Flüssigkeiten, einschließlich Fäkalien,
- Kreditkartenbetrug,
- „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,
- Raub nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen in Form von Speisen, Getränken oder
auf Prospekten bzw. Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden,
- Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.
Grundsätzlich sollte auf das Gepäck gut geachtet werden. Schmuck sollte möglichst nicht getragen werden; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi benutzt werden.
Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden.
Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.
Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine Gegenwehr geleistet werden.
Bei Vergewaltigungen ist in jedem Fall eine Anzeige zu erstatten und es wird empfohlen sich umgehend ein sog. Postexposure-Kit zu besorgen. Dies ist in Notfällen auch über die UN in Quito, Oficina DSS, 3er piso, Tel.: 094761807; 02-2465995 oder 094761369, (02) 380 9600 (dom) erhältlich. Bei Bedarf stehen manchmal auch von der Polizei vermittelte Psychologen zur Verfügung.
Polizei und Strafverfolgungsbehörden
Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen.
In Quito können Strafanzeigen u.a. im Büro der städtischen Tourismuspolizei, welches an der Ecke der Straßen Reina Victoria und Vicente Roca im dritten Stockwerk liegt und rund um die Uhr geöffnet ist, sowie bei der „Policía Judicial“ an der Ecke der Straßen Juan León Mera und Vicente Roca aufgegeben werden. Mitzubringen ist entweder der Reisepass oder eine Kopie desselben. Die Beamten halten mehrsprachige Formulare bereit.
Die Verfolgung von Straftaten durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft -v.a. in Fällen allgemeiner Kriminalität - ist nicht immer sichergestellt.
Naturkatastrophen
Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito) wird hingewiesen.
Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofísico - Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: <http://www.igepn.edu.ec/index.html>
In den Wintermonaten (Januar - April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Ecuador
Impfschutz
Ecuador verlangt bei der direkten Einreise aus Deutschland keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Ecuador in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehören das Amazonasgebiet (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos and Zamora) sowie weitere Gebiete östlich der Anden.
Es besteht kein Gelbfieberrisiko in den Städten Guayaquil und Quito oder auf den Galapagos Inseln.
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) gefordert, siehe auch www.who.int.
Genereller Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de <http://www.rki.de/>.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Denguefieber
Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Ganzjährig besteht ein geringes Risiko im ganzen Land unterhalb 1500m Höhe auch an den Küsten (v.a. Esmeraldas).
Als malariafrei gelten das Hochland, Quito, Guayaquil und die Galapagos-Inseln.
Je nach Reiseprofil kann eine Chemoprophylaxe oder Standby-Medikation sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
Aufgrund der o.g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:
körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen, ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
HIV/AIDS
Durch ungeschütze sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion.
Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Höhenkrankheit
Aufgrund der Höhenlage Quitos (2.800 m ü. M.) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen (siehe Merkblatt des Gesundheitsdienstes).
Medizinische Versorgung
Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.
Vor einer Reise nach Ecuador wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch www.dtg.org
Unverändert gültig seit: 24. April 2012
Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften
Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.
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Fluganreise – 19 Tage
Tourismus auf Galápagos
Naturschutz geht vor! Aus Witterungs- und Naturschutzgründen kann sich das Programm auf einzelnen Inseln kurzfristig ändern. Unser Galápagos-Programm basiert auf den im Herbst 2011 vorliegenden Informationen. Da große Bereiche der Inseln gesperrt sind, ist an den zugänglichen Stellen mitunter mit einem größeren Besucherandrang zu rechnen. Zwischen den einzelnen Galápagos-Inseln liegen teils recht große Entfernungen (ungefähre Zeitangaben finden Sie bei den Reisetagen). Für die Überfahrten setzen wir kleine, nur für den Passagiertransport ausgestattete Schnellboote ein, um die Transferzeiten gering zu halten und möglichst viel Zeit auf den Inseln verbringen zu können. Die Unterkünfte auf den Inseln sind einfach und rustikal. Für den Komfortverzicht werden Sie mit einmaligen Naturerlebnissen belohnt.
Intensiver Leben






