NaturStudienreise
Tansania - Sansibar – Serengeti darf nicht sterben
Diese Reise im Überblick
- Tierbeobachtung,
- Serengeti,
- Natur erleben & genießen,
- Kenia,
- Sansibar,
- Nationalparks,
- Afrika (südlich der Sahara),
- Tansania
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Fluganreise – 16 Tage
- Die weltberühmten Nationalparks Tansanias
- Auf die Tierwanderungen abgestimmtes Programm
- Mit Aufenthalt auf der Insel Sansibar
- Gute Hotels in schöner Lage
- Safari in guten Gelände-fahrzeugen - maximal sechs Gäste pro Auto
Wer sich nach Afrika sehnt, träumt von einsamen Farmen in endloser Savanne, von Löwen und riesigen Herden von Gnus, Zebras und Gazellen. Kurz: Er träumt von der Serengeti, der Wildnis des Ngorongoro-Kraters. Nirgends können wir mehr Wildtiere beobachten als in den Naturparks im Norden Tansanias im Schatten des Kilimandscharos. Aber eine Studienreise durch Tansania ist mehr als Naturerfahrung. Ein Land der Dritten Welt mit einer bewegenden Geschichte, der wir in Bagamoyo und auf Sansibar begegnen. Der Sklavenhandel ist Vergangenheit – heute erwartet uns ein zwar armes, aber durchaus selbstbewusstes junges Land.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir 11 Abreisetermine an.
ab 4995 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
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Fluganreise – 16 Tage
1. Tag, Samstag, 04.08.2012: Flug zum Kilimandscharo
Individuelle Anreise nach Amsterdam. Wir fliegen mit KLM zum Flughafen Kilimandscharo (Tagesflug, nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). Stimmen Sie sich mit Hemingways „Das kurze glückliche Leben des Francis Macomber“ auf Afrika ein. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie am Flughafen und bringt Sie zum Hotel in Arusha.
2. Tag, Sonntag, 05.08.2012: Karibu, Tarangire-Nationalpark!
Morgens halten wir uns noch in Arusha auf. Gegen Mittag erreichen wir den Tarangire-Nationalpark. Zwischen August und Oktober kommen viele Tiere aus trockenen Regionen an den Tarangirefluss, der nie austrocknet. Am Nachmittag eine erste ausgedehnte Pirschfahrt. Mit etwas Glück im Sucher: Gnus, Zebras, Kaffernbüffel, Impalas, Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Leoparden, Warzenschweine, Mungos, Paviane und - wer kennt sie alle? - mehr als 300 Vogelarten. Sie werden nicht alle sehen, aber genug, um davon zu träumen. Und morgen ist ein neuer Tag ... Zwei Übernachtungen im Tarangire-Nationalpark.
3. Tag, Montag, 06.08.2012: Pirschen zwischen Affenbrotbäumen
Morgens und am Nachmittag fahren wir mit dem Geländewagen in die Savanne. Die heiße Mittagszeit kühlen wir uns am Pool ab oder schlummern in den Bungalows. Und fragen uns später im Nationalpark: Wurden die Bäume von einem Comiczeichner erfunden? Sehr dicke, bauchige Stämme, aus denen sich seltsam kurze Äste wirr in alle Richtungen schrauben, wo sie in feinfingrigen Blättern auslaufen. Der Tarangirepark ist berühmt für seine vielen Affenbrotbäume, die Baobabs. Sagen Sie hier niemandem, er sei ein Mann wie ein Baum!
4. Tag, Dienstag, 07.08.2012: Die Arche Afrikas: der Ngorongoro-Krater
Wir verlassen den Tarangirepark. Hinauf geht es zum Kraterrand des Ngorongoro-Schutzgebietes. In 2300 m Höhe schweifen unsere Blicke 500 m tiefer in eine 30 km weite Hochebene. Ein von steilen Felswänden eingefasstes Paradies der Tierwelt. Und ein Schlaraffenland für Beutegreifer. Nach dem Mittagessen fahren wir hinab in den Krater. Hier haben Sie bis zu 25.000-mal die Chance, Wildtiere zu fotografieren. So viele Zebras, Gazellen, Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale leben hier. Eines ist klar: Was Sie heute sehen, werden Sie nie vergessen. Wir blicken vom Rand der Riesenschüssel hinab in die stille Abenddämmerung und versuchen uns vorzustellen, wie ein riesiger Vulkankegel donnernd in sich zusammenfällt und dieses kreisrunde Tal hinterlässt. So war das wirklich. Aber keine Sorge: Es ist schon eine Weile her. 150 km.
5. Tag, Mittwoch, 08.08.2012: Serengeti
Wir durchqueren das Ngorongoro-Schutzgebiet und die Serengeti von Süd nach Nord, unser Tagesziel ist Lobo. Wo es möglich ist und wo wir in der Steppe interessante Tiere erblicken, halten wir an. Die Serengeti ist ein fantastisches Revier für die Wildbeobachtung. Fahrtstrecke 190 km. Zwei Übernachtungen in Lobo.
6. Tag, Donnerstag, 09.08.2012: Serengeti: Das Programm machen die Tiere
Wir nehmen uns Zeit für die unberührte Wildnis der Serengeti. Das Programm bestimmen die Tiere. Der Film „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard und Michael Grzimek hat mit großartigen Bildern von flüchtenden Herden und majestätischen Raubkatzen aus dieser endlosen Savanne einen mythischen Ort gemacht. In diesem Garten Eden erleben wir die Natur unverstellt, ungebändigt - und schutzbedürftig. Hier folgen die Herden seit der letzten Eiszeit auf immer gleichen Wegen der Weide und dem Wasser. Sie werden begleitet und belauert von Hyänen und Löwen, die auf ihre Chance zum Angriffssprung warten. Wir warten auf die nächste Chance zum Fotografieren. Bestimmt nicht lange!
7. Tag, Freitag, 10.08.2012: Weiterfahrt nach Karatu
Morgens noch einmal die Kamera scharf stellen, dann fahren wir durch das tierreiche Gebiet des Ngorongoro-Kraters. Nachmittags heißt es: bye-bye, „Big Five“. Wir verabschieden uns von den lieb gewonnenen Bewohnern der Steppe. Heute übernachten wir inmitten von Farmen: Kaffeepflanzungen, biodynamischer Gemüseanbau, geräumige Bungalows, eingerahmt von der grünen Waldlandschaft am Rande des Ngorongoro-Reservats. Erholung pur! 200 km.
8. Tag, Samstag, 11.08.2012: Morgens Kaffee, abends Kilimandscharo
Klein, schwarz, stark - so lieben wir den Kaffee. Heute sehen Sie, wie er wächst. Bei einem Rundgang über die Farm werden Sie staunen, was hier sonst noch alles gedeiht. Danach besuchen wir eine Missionsstation. Sprechen Sie mit den Schweizer Nonnen über ihre Arbeit und erfahren Sie aus erster Hand Interessantes über Armut und Chancen in diesem Teil Tansanias. Auf dem Weg nach Marangu, am Fuße des mächtigen Kilimandscharo, machen wir noch einmal Pause in Arusha. Und in unserem schlichten, charmanten Bergsteigerhotel in den Vorbergen des Kibos freuen Sie sich dann auf morgen: Da lernen Sie die Chagga kennen. 250 km.
9. Tag, Sonntag, 12.08.2012: Vom Kilimandscharo zu den Usambarabergen
Einheimische Führer aus dem Volk der Chagga, das im Kilimandscharogebiet lebt, begleiten uns durch die Siedlungen um das Dorf Marangu. <ExtraTour> Hier marschierten 1889 die Alpinisten Ludwig Purtscheller und Hans Meyer mit dem Chagga Yohani Kinyala Lauwo los, den Kilimandscharo zu bezwingen - erfolgreich. Bergsteigen muss sehr gesund sein. Lauwo war danach noch 70 Jahre als Bergführer aktiv und wurde über 120 Jahre alt. Wir bleiben trotzdem lieber gemütlich unten bei den freundlichen Leuten und plaudern über das Leben im Dorf, über Bananen, Kaffee, Bohnen - und alles, was Sie wissen wollen. Auf einer alten Karawanenroute fahren wir an den Parebergen entlang in die Usambaraberge, hinauf bis Irente. Im goldenen Abendlicht dann von der Aussichtsklippe: endlose Blicke zurück über die Massaisteppe! 240 km. Zwei Übernachtungen bei Lushoto in den Usambarabergen (einfaches Hotel).
10. Tag, Montag, 13.08.2012: In den Usambarabergen
Am Vormittag spazieren wir hinüber zu einem Heim für Kleinkinder, das von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Die Leiterin spricht mit uns über die schwierigen Lebensbedingungen der Waisenkinder in Usambara. Im Anschluss bummeln wir über den Markt von Lushoto - während der kurzen deutschen Kolonialherrschaft hieß der Ort Wilhelmstal. Die Marktfrauen und Händler bieten Obst und Gemüse in Fülle an - darunter viele Sorten, die uns weniger vertraut sind. <ExtraTour> Am Nachmittag wandern wir ein Stück durch Dörfer und Felder zu einem spektakulären Aussichtspunkt mit einem weiten Blick über die Massaisteppe (ca. 2,5 Std., leicht, ↑ 100m ↓ 100 m).
11. Tag, Dienstag, 14.08.2012: Von den Bergen ans Meer
Morgens, wenn es noch angenehm kühl ist, brechen wir auf und fahren hinunter Richtung Meer. Die Luft wird zunehmend feuchter und heißer, dann sind wir in Bagamoyo am Indischen Ozean angekommen. Der Ort war immer ein Verkehrsknotenpunkt - für die Karawanen aus dem Inneren Afrikas, aber auch für den Sklavenhandel. Bei einem Stadtrundgang sehen wir die Reste der historischen Bauten, die im feuchtwarmen Küstenklima unaufhaltsam verwittern. Am späten Nachmittag brechen wir auf zu unserem Hotel am Strand des Indischen Ozeans. 430 km.
12. Tag, Mittwoch, 15.08.2012: Unterwegs nach Sansibar
Rundfahrt durch Daressalam, das wegen seines Naturhafens von den deutschen Kolonialherren zur Hauptstadt des Landes gemacht wurde. Besonders interessant: der Schnitzermarkt der Makonde. Dieses Volk hat viele begabte Schnitzer hervorgebracht. Fühlen Sie sich ganz wie auf einem Basar: Wenn Ihnen etwas gefällt, ist beharrliches Feilschen Ehrensache. Alles gekauft? Dann los! In rund zwei Stunden flitzt das Schnellboot mit uns nach Sansibar hinüber. Drei Übernachtungen in einem erstklassigen, stimmungsvoll im Kolonialstil gehaltenen Hotel in Stone Town.
13. Tag, Donnerstag, 16.08.2012: Die Insel der Sultane
Stone Town ist die Altstadt Sansibars (UNESCO-Kulturerbe). Der Sklavenmarkt hier war der letzte, der in Afrika verboten wurde. Die Architektur der Insel ist indisch und arabisch beeinflusst, und das von schlanken Säulen verzierte „Haus der Wunder“, 1883 als Palast für einen Sultan erbaut, verfügte schon damals - ganz modern - über Fahrstuhl und elektrischen Strom. Freunde der Rockmusik werden am Geburtshaus Freddy Mercurys eine Gedenkminute einlegen. Hand aufs Herz, wussten Sie, dass er auf Sansibar zur Welt kam? Nachmittags am Pool entspannen? Oder lieber im Schatten etwas Kühles trinken? Ganz wie Sie wollen. <ExtraTour>
14. Tag, Freitag, 17.08.2012: Wo der Pfeffer wächst
Vormittags fahren wir dahin, wo der Pfeffer wächst - ins Hinterland zu den Gewürzplantagen. Wissen Sie, wie Muskat, Nelken und all die anderen Gewürze wachsen? Heute erfahren Sie es und dazu viel Interessantes über tropische Nutzpflanzen. Stellen Sie den Bauern Ihre Fragen! Anschließend gelangen wir an einen Strand der Westküste. Wer jetzt einen Schnorchel und eine Taucherbrille hat, kann sich ruhig im Meer treiben lassen und Korallen und Muscheln aus der Nähe ansehen. Wir haben genügend Zeit, nehmen einen gut gewürzten Mittagsimbiss zu uns und tummeln uns selig im badewannenwarmen Wasser des Indischen Ozeans - was für ein Leben!
15. Tag, Samstag, 18.08.2012: Abschied von Sansibar
Auch der paradiesischste Urlaub hat irgendwann ein Ende. Verbringen Sie Ihren letzten Tag auf Sansibar noch einmal ganz nach Gusto und ohne Eile. Ihr Zimmer gehört Ihnen bis zum Nachmittag. Gegen Abend fliegen wir kurz nach Daressalam hinüber, wo wir gemeinsam zu Abend essen. Danach fliegen wir mit KLM weiter nach Amsterdam (Nachtflug, nonstop, ca. 8 Std.).
16. Tag, Sonntag, 19.08.2012: Zurück in Europa
Sie erreichen Amsterdam am frühen Morgen. Individuelle Weiterreise.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir 11 Abreisetermine an.
ab 4995 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Ihre Hotels
Ort Nächte Hotel Arusha 1 East African**** Tarangire 2 Sopa Lodge**** Ngorongoro 1 Sopa Lodge**** Serengeti 2 Lobo Wildlife Lodge*** Karatu 1 Plantation Lodge**** Marangu 1 Kilimanjaro Mtn. Resort*** Lushoto 2 Irente Cliff View Lodge***(*) Dar es Salaam 1 Kunduchi Beach Hotel***** Sansibar 3 Zanzibar Serena Inn***** -
Fluganreise – 16 Tage
Verfügbare Termine
Nicht buchbare Termine einblenden
* Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit KLM von Frankfurt zum Flughafen Kilimandscharo und zurück von Daressalam
- Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
- Inlandsflug (Economy) mit Precision Air von Sansibar nach Daressalam
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 140 €)
- Transfers/Rundreise/Wildbeobachtungsfahrten in geländegängigen Fahrzeugen (jeweils max. 6 Reisegäste), Fahrt Arusha - Marangu sowie Ausflüge auf Sansibar in Kleinbussen
- Fahrt mit dem Schnellboot von Daressalam nach Sansibar
- 14 Übernachtungen in guten Hotels und Safari-Lodges
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Vollpension (Mittagessen zum Teil als Lunchpaket oder Picknick), am 12., 13. und 15. Tag Halbpension (Abendessen, Frühstück), kein Abendessen am 1. Tag
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Örtliche Führer
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Zimmer am Abreisetag bis zum Nachmittag
- Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 480 €)
- Visagebühren (ca. 50 €) und Visabeantragung
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
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Fluganreise – 16 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für Tansania beantragt Studiosus. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tansania benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer ein Visum.
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Visabeantragung durch Studiosus
nur möglich für: - Deutsche, Österreicher und Schweizer sowie Gäste mit
Wohnsitz in einem der drei Länder
erforderliches Reisedokument: Reisepass
Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn
Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen
hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.
diese sogar scheitern.
einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
- 1 ausgefüllter Visumantrag Tansania **
- 1 farbiges, biometrisches Passbild neuesten Datums
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
- Gäste anderer Nationalität: Wohnsitznachweis für Deutsch-
land, Österreich oder Schweiz durch eine Kopie der
Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung
Gebühr bei verspäteter
Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe
von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für
Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
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Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihre Passfotos selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.
Hinweis **: Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Unterschrift auf dem Visumantrag für Tansania identisch ist mit der in Ihrem Reisepass. Das Konsulat hat in diesem Punkt sehr strenge Vorschriften. Bitte vergessen Sie nicht, die auf dem Visumantrag geforderten Informationen zu Ihrem Arbeitgeber komplett auszufüllen.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität ohne Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden . Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst beantragen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.
Wichtige Information für Gäste mit individueller Verlängerung auf Sansibar:
Die tansanischen Behörden gestatten einen Aufenthalt auf Sansibar nur, wenn vorab eine Festbuchung in einem Hotel o.ä. getätigt wurde. Bei der Einreise nach Sansibar muss daher die Buchungsbestätigung des Hotels auf Sansibar mit sich geführt werden.
Dies gilt insbesondere für Gäste, die eine Verlängerung auf Sansibar in Eigenregie gebucht haben. Bitte führen auch Sie eine Buchungsbestätigung für das von Ihnen gebuchte Hotel mit sich. Teilen Sie uns bitte außerdem vorab den Namen und Ort des von Ihnen gebuchten Verlängerungshotels mit, damit wir dies bei der Visabeantragung berücksichtigen können.
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Fluganreise – 16 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für Tansania beantragt Studiosus. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Tansania zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Tansania gilt als weitgehend stabiler Staat. Dennoch sieht das Auswärtige Amt nicht nur für Tansania, sondern für das gesamte östliche Afrika die Gefahr terroristischer Attentate, die sich nicht zuletzt gegen ausländische Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. In seinem Sicherheitshinweis weist es auf eine erhöhte Gefährdung hin, ohne die Gefahrenmomente näher zu präzisieren.
Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir in Ostafrika selbstverständlich auf den Besuch der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten.
Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem langjährig bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 28. Oktober 2011
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Tansania
Unverändert gültig seit: 28. Oktober 2011
Aktuelle Hinweise
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus
In der Region sind Attentate nicht auszuschließen. Die tansanische Regierung hat im Oktober 2011 die Sicherheitsstufe erhöht.
Zu Vorsicht und Wachsamkeit wird auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten.
Kriminalität
Derzeit häufen sich die Fälle, in denen Touristen von angeblichen Taxifahrern angesprochen und ihnen Fahrgelegenheiten angeboten werden, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, mit ihrer Bankkarte Geld vom Automaten abzuheben. Mehrfach wurden Touristen gezwungen, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers über Western Union zu erwirken. In und um Daressalam nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind die Bahnhofsstation, Fähranlegestelle und Busstationen. Es wird daher dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen. Diese sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie zu erkennen. In Zweifelsfällen sollte der Fahrer gebeten werden, seine Registrierung vorzuzeigen.
Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden sollten auch tagsüber gemieden werden. Dies gilt insbesondere auch für die Strände in den Küstenstädten.
Mit Einbruch der Dunkelheit sollte von Spaziergängen und von Überlandfahrten abgesehen werden.
Bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten, sollte auf hinreichend vorhandene Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Tansania
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr erforderlich - siehe auch www.who.int.
Entgegen diesen offiziellen Bestimmungen sind vereinzelt auch bei Direkteinreisen aus Europa am Kilimanjaro International Airport sowie bei der Einreise nach Sansibar vom Festland Tansanias aus Kontrollen des Gelbfieberimpfzertifikats erfolgt, in Einzelfällen war es zu Impfungen vor Ort gekommen. Das tansanische Gesundheitsministerium hat deshalb zwischenzeitlich folgende Regelung verbindlich festgelegt:
1.Reisende aus Endemiegebieten (Nachbarländer) benötigen eine Gelbfieberimpfung (wie oben festgehalten).
2.Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z.B. Europa) benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten.
Da die Behörden auf Sansibar Einreisen vom Festland als Ankunft aus einem Endemiegebiet ansehen, wird für die Weiterreise auf die Insel der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Tansania!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Landesweit besteht ein hohes Risiko unter 1.800 m. In Risikogebieten wird eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
-körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
-ganztägig (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
-ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
In der Serengeti sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große Fliegen (Tsetse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierten sich zuletzt mehrere Touristen während des Besuchs des Serengeti-Nationalparks. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.
Dengue
Dengue-Fieber ist eine von Stechmücken übertragene virale fieberhafte Erkrankung, sie existiert landesweit. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme, eine Impfung existiert nicht! Seit April 2010 werden immer wieder Menschen mit dem Verdacht einer Dengue-Infektion in Dar Es Salaam stationär behandelt. Mückenschutzmaßnahmen wie bei Malaria werden empfohlen.
Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)
Sie wird vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden des Landes übertragen. Entsprechend der Reiseform und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer von unter vier Wochen indiziert sein.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (beispielsweise Victoria-See) im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Gifttiere
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inkl. Todesfolge bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie überall in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.
Höhenkrankheit
Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimanjaro bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (akute Höhenkrankheit - Rücksprache mit Hausarzt entsprechend eigener Vorerkrankungen). Zu Symptomen der Höhenkrankheit siehe auch Merkblatt in den „Reisemedizinischen Hinweisen“ der rechten Randspalte.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und häufig technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, englisch sprechende Ärzte.
Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Es gibt im Land immer wieder Engpässe in der Versorgung mit Medikamenten. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de
(Unverändert gültig seit: 28. Oktober 2011)
Gelbfieberimpfung
Bei der Einreise nach Sansibar aus Festland-Tansania werden gelegentlich durch die sansibarischen Behörden die Pässe kontrolliert. Dabei wird gelegentlich auch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung kontrolliert - auch wenn diese seitens der tansanischen Behörden bei direkter Einreise nach Tansania aus Europa nicht offiziell vorgeschrieben ist. Liegt dieser Nachweis nicht vor, ist es in der Vergangenheit in Einzelfällen zu Zwangsimpfungen bzw. zur Verweigerung der Einreise gekommen. Wir empfehlen daher dringend, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen bzw. sich bei Impfunverträglichkeit einen entsprechenden Nachweis ausstellen zu lassen. Studiosus haftet nicht für die Folgen hoheitlicher Maßnahmen im Reiseland.
Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.
Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.
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Fluganreise – 16 Tage
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für Tansania beantragt Studiosus. Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Intensiver Leben






