ServicePlus-Studienreise

Israel – zwischen drei Meeren

Reise-Nr. ST 3671

Diese Reise im Überblick

  • En Bokek,
  • Rotes Meer,
  • Nordafrika/Naher Osten,
  • Totes Meer,
  • Geruhsam reisen,
  • Elat,
  • Jordanien,
  • Israel,
  • Tel Aviv,
  • Jerusalem,
  • Naher Osten,
  • Tiberias
  • Fluganreise – 12 Tage

    • Alle Höhepunkte Israels mit Aufenthalt am Toten Meer und am Roten Meer
    • Mit Durchquerung der Wüste Negev
    • Je drei Übernachtungen am See Genezareth und in Jerusalem
    • Gute Hotels mit hohem Freizeitwert
    • Israel - Studienreise mit allen Höhepunkten und viel Zeit zur Entspannung

    Drei Liegestühle - So erholsam ist Ihre Reise auf einer Skala von 1 bis 5

    Schmelztiegel der Religionen, Pilgerstätte für Gläubige und Geschichtsinteressierte und immer im Brennpunkt des Weltinteresses - das ist Israel. Auf dieser Reise vom kosmopolitischen Tel Aviv bis zum religiös geprägten Jerusalem lernen Sie alle Facetten kennen: biblische Schauplätze, antike Paläste und einzigartige Naturphänomene wie das Tote Meer. Dazwischen bleibt viel Zeit für Ruhe und Entspannung. Einblick in den Alltag der Menschen erhalten wir bei Begegnungen mit einheimischen Israelis, Palästinensern und einem deutschen Pfarrer.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    ab 2395 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).

  • Fluganreise – 12 Tage

    1. Tag, Mittwoch, 12.09.2012: Flug nach Tel Aviv

    Vormittags Flug von Frankfurt, München, Wien oder Zürich nach Tel Aviv. Ankunft nachmittags. Ein Vertreter von Studiosus empfängt Sie am Flughafen und sorgt für den Transfer in Ihr Hotel. 40 km. Gemeinsames Abendessen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter. Der Stadtstrand von Tel Aviv liegt vor der Hoteltür - genehmigen Sie sich noch ein kühles Bier mit Blick auf das Mittelmeer!

    2. Tag, Donnerstag, 13.09.2012: Über Caesarea zum See Genezareth

    Tel Aviv - Stadt der Moderne und Kontrast zum konservativen Jerusalem. Wir erkunden die Weiße Stadt (UNESCO-Kulturerbe) und ihre einzigartige Bauhausarchitektur bei einem Spaziergang über den Rothschild-Boulevard. In die Zeit des Osmanischen Reiches versetzt uns die Altstadt des arabischen Stadtteils Jaffa. In der alten Hafenstadt Caesarea entdecken wir die Ausgrabungen des Herodespalasts - eine Multimediashow führt uns danach auf eine Zeitreise. Dann fahren wir durch die grünen Hügel Galiläas zum See Genezareth. 130 km. Drei Übernachtungen in einem Hotel an der Uferpromenade von Tiberias.

    3. Tag, Freitag, 14.09.2012: Unterwegs in Galiläa

    In Nazareth mischen wir uns in der Verkündigungsbasilika unter die Pilger. In Zippori, der alten Hauptstadt von Galiläa, bestaunen wir die „Mona Lisa von Galiläa“ - ein erstaunliches Stück römischer Mosaikkunst. Und es geht erstaunlich weiter: Ihr Reiseleiter führt Sie in die orientalisch geprägte Hafenstadt Akko (UNESCO-Kulturerbe). Wir begleiten die Hausfrauen beim Einkauf nach dem Freitagsgebet und erkunden die Welt der Moscheen und Karawansereien. <ExtraTour> 150 km.

    4. Tag, Samstag, 15.09.2012: Am See Genezareth

    Heute wandeln wir auf den Spuren Jesu. Auf dem Berg der Seligpreisungen offenbart sich uns ein grandioser Blick vom See Genezareth bis hinauf zu den Golanhöhen - bis heute zwischen Syrien und Israel umstritten. In Tabgha stellen wir uns der Frage: Wie hat Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen den Hunger der 5000 gestillt? Kapernaum war die Heimat des Apostels Petrus. Haben Sie Appetit auf einen frisch gebratenen Petersfisch? Ihr Reiseleiter weiß, wo es den besten gibt. Anschließend überqueren wir den See per Boot. Am Nachmittag bringt uns der Bus hoch auf die Golanhöhen an die syrische Grenze. In En Siwan sprechen wir mit einem Kibbuznik über die aktuelle Siedlungspolitik und das Leben im Kibbuz. 40 km.

    5. Tag, Sonntag, 16.09.2012: Jordantal und Totes Meer

    Bevor wir das Westjordanland durchqueren, entdecken wir die Prachtstraßen des antiken Bet Schean und besichtigen Badeanlagen, Tempelreste und Theater. Am Jordan entlang fahren wir nach Süden in immer trockenere Gefilde zum tiefsten Punkt der Erde: dem Toten Meer. Dessen Wasserspiegel steht mittlerweile auf 420 m unter dem Meeresspiegel. Tendenz sinkend, der Salzsee trocknet aus. Über die ökologischen Folgen berichtet Ihr Reiseleiter auf der Fahrt. In Qumran erwartet uns eine Multimediashow über die jüdische Sekte, die als Urheber der berühmten Qumranrollen gilt. Am Nachmittag heißt es ausspannen. Am besten im Spa unseres Hotels direkt am Toten Meer. 200 km. Zwei Übernachtungen am Toten Meer.

    6. Tag, Montag, 17.09.2012: Ein Tag am Toten Meer

    Mit der Seilbahn schweben wir auf den Tafelberg hinauf, auf dessen Plateau Herodes seine Fluchtburg Massada errichtete (UNESCO-Kulturerbe). Die Ruinen von Bädern und Palästen lassen erahnen, welchem Luxus der Bösewicht des Neuen Testaments hier frönte. Per Seilbahn geht es zurück zum Bus. Wenn Ihnen nach etwas Bewegung zumute ist, dann können Sie für den Abstieg auch den historischen Schlangenpfad wählen (ca. 45 Min.). Der Nachmittag bietet Zeit zur Entspannung. Ein Bad im Toten Meer sollten Sie sich nicht entgehen lassen. 25 km.

    7. Tag, Dienstag, 18.09.2012: Vom Toten zum Roten Meer

    Jetzt wird die Reise etwas trocken - zumindest klimatisch. Wir durchqueren die Wüste Arava und wundern uns über die grünen Oasen der Kibbuzim, die hier mit fossilem Tiefenwasser ihre Felder bewässern, was dem Geschmack des Gemüses sehr zuträglich sein soll. Im Wüstenpark von Timna besuchen wir die Säulen Salomons, gigantische Sandsteinformationen, die hier in die Höhe ragen. An ihrem Fuße entdecken wir die Überreste des Kupferbergbaus aus biblischen Tagen. Auch die alten Ägypter schürften hier intensiv, wie antike Felsreliefs und ein Hathor-Tempel noch heute bezeugen. Den Staub der Wüste können Sie am Nachmittag im Wasser des Roten Meeres oder im Pool Ihres Strandhotels abspülen! 190 km. Zwei Übernachtungen in einem Badehotel in Elat.

    8. Tag, Mittwoch, 19.09.2012: Sport oder Strand in Elat

    Ein Programm für Sportfreunde: Begleiten Sie Ihren Reiseleiter auf eine Wanderung im Red Canyon (2 Std., anspruchsvoll, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich, ↑ 100 m ↓ 100 m). <ExtraTour> Zu Fuß geht es durch ein enges Wüstental mit vielfarbigen Felsformationen. Fahrtstrecke 40 km. Der Nachmittag gehört Ihnen. Wer abends Spaß haben möchte, ist in Elat genau richtig! Gemütliche Strandbars und noble Fischrestaurants: Auf der Strandpromenade ist immer etwas los.

    9. Tag, Donnerstag, 20.09.2012: Durch die Wüste Negev

    Durch die Negevwüste geht es wieder nach Norden. Am Ramon-Krater stockt uns für einen Moment der Atem: Hier geht es senkrecht in die Tiefe! Geologische Geheimnisse erfahren wir von unserem Reiseleiter in der Wüstenstadt Mizpe Ramon. In der alten Nabatäerstadt Avdat (UNESCO-Kulturerbe) rasteten einst die Karawanen der legendären Weihrauchstraße. Vorbei an Beer Scheba, der Hauptstadt der Negevwüste, geht es durch das Judäische Bergland nach Jerusalem. Dort begrüßen wir vom Ölberg aus die Türme, Kuppeln und alten Mauern der Heiligen Stadt. Im Gespräch mit dem deutschen Pfarrer der Himmelfahrtskirche erfahren wir von dessen oft schwierigem Zusammenleben mit den jüdischen und muslimischen Nachbarn. 350 km. Drei Übernachtungen in Jerusalem in der Nähe der Altstadt.

    10. Tag, Freitag, 21.09.2012: Neustadt und Bethlehem

    Israel - ein kleines Land hält die Welt in Atem. Und das Drehbruch dazu schreibt die Knesset - Israels Parlament, wo um die Zukunft des Landes gestritten wird. Doch den Prolog erzählt das Holocaust-Memorial Yad Vaschem, wo wir respektvoll innehalten. Das Israel-Museum führt uns mit den Qumranrollen zurück in die Zeit Jesu. Mittags wechseln wir in Bethlehem - auf palästinensischem Territorium - die Perspektive. Wie denken Palästinenser über die 8 m hohe Grenzmauer? Fragen Sie Ihren palästinensischen Führer, der mit uns die Geburtskirche und den Markt in der Altstadt besichtigt. 40 km.

    11. Tag, Samstag, 22.09.2012: Die Altstadt von Jerusalem

    Wie eng in Jerusalem die Religionen beieinanderliegen - zumindest räumlich! Und wie jede ihr Revier verteidigt: Im Felsendom auf dem Tempelberg und in der Al-Aksa-Moschee beten die Moslems, an der Klagemauer, nur wenige Schritte daneben, die Juden. Und in der Grabeskirche üben die christlichen Konfessionen - nicht immer erfolgreich - friedliche Koexistenz. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen, die Übersicht zu behalten. Er führt Sie zum Garten Gethsemane, zur Klagemauer, über die Via Dolorosa mit den Leidensstationen Christi zur Grabeskirche und schließlich durchs jüdische Viertel. <ExtraTour> Den Rest des Nachmittags haben Sie frei zum Bummel durch die Basare.

    12. Tag, Sonntag, 23.09.2012: Rückflug

    Vormittags besichtigen wir noch den Tempelberg mit Al-Aksa-Moschee und Felsendom (beides nur Außenbesichtigung). Wie wäre es mit einem letzten Bummel durch die Altstadt? Mittags Fahrt zum Flughafen von Tel Aviv. 60 km. Nachmittags Rückflug nach Frankfurt, München, Wien oder Zürich und Anschluss zu den anderen Städten.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    ab 2395 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).

    Ihre Hotels

    OrtNächteHotel
    Tel Aviv1Dan Panorama****
    Tiberias3Leonardo Plaza****(*)
    En Bokek2Isrotel Dead Sea*****
    Elat2Isrotel Yam-Suf****
    Jerusalem3Olive Tree****
  • Fluganreise – 12 Tage

    Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2012DZ * EZ * Reiseleiter
    29.02.—11.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar23953125
    14.03.—25.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    21.03.—01.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    28.03.—08.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    18.04.—29.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    02.05.—13.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    12.09.—23.09. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    24953235Eva Manger
    10.10.—21.10. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    24953235Selva Saidman-de-Kies M.A.
    17.10.—28.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    24.10.—04.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    24953235N.N.
    31.10.—11.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    24953235David Levy
    07.11.—18.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    26.12.—06.01. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    23953125Eva Manger
    Termine 2013DZ * EZ * Reiseleiter
    27.02.—10.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar24953235
    13.03.—24.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    24953235N.N.

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
    In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv und zurück
    • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 100 €)
    • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemem Reisebus (Klimaanlage)
    • 11 Übernachtungen, Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool (außer Jerusalem)
    • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    • Halbpension (Abendessen, Frühstück)

    bei Studiosus außerdem inklusive

    • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
    • Palästinensische Führer in Bethlehem
    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
    • Seilbahnfahrt nach Massada
    • Eintrittsgelder
    • ServicePlus-Leistungen
    • Trinkgelder im Hotel
    • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 50 €)
    • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
    • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Fluganreise – 12 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

    Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

    In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

    Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

    Ihr Visum beantragen wir

    Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

    Einreisebestimmungen nach Israel

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Studiosus gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

    Gäste, die nach ihrem Aufenthalt in Israel in arabische Länder reisen, müssen beachten, dass ihnen in einigen dieser Länder die Einreise verweigert wird, wenn ein israelisches Visum oder ein israelischer Ein- oder Ausreisestempel in ihrem Reisepass enthalten ist. Es ist möglich, bei der Ein- und Ausreise darum zu bitten, von einem Stempel im Pass Abstand zu nehmen. Meist wird dieser Bitte auch Folge geleistet. Touristen und Reisende, die sich bei der Ausreise aus Israel die Mehrwertsteuer erstatten lassen wollen oder in Israel einen Mietwagen buchen möchten, benötigen jedoch den Stempel im Pass als Nachweis dafür, dass sie in Israel eingereist sind.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin.

  • Fluganreise – 12 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Bei Reisen nach Israel bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Die Sicherheitslage in Israel hat sich zwar in den letzten Jahren etwas entspannt, die Vorkehrungen der Behörden zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor terroristischen Aktionen bleiben aber weiterhin im ganzen Land auf hohem Niveau. Wegen der nach wie vor bestehenden Anschlagsgefahr vermeiden wir weiterhin in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. An Freitagen und an hohen islamischen und jüdischen Feiertagen kam es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg immer wieder zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen: Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass wir an diesen Tagen auf Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem verzichten.

    Unsere Leistungspartner und Reiseleiter in allen Ländern des Nahen Ostens sind unverändert zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert.

    Nach eingehender Prüfung der Lage in Israel und unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen nach Israel abzusehen.

    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Studiosus-Team

    Stand: 21. Mai 2012

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Unverändert gültig seit: 23. November 2011

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Israel

    Palästinensische Gebiete

    Stand: 21. Mai 2012

    Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Reisewarnung für den Gazastreifen

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland einschl. Ost-Jerusalem und Gazastreifen). Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Dies gilt auch für Versuche, von der Seeseite in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Von Aufenthalten im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen wird abgeraten.

    Teile des Westjordanlandes sollten Sie ohne ortskundige Begleitung nicht besuchen.

    Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom Israelisch-Palästinensischen Konflikt geprägt.

    Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten und die Sicherheitslage sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat.

    Israel

    Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. Deshalb sind auch künftig Anschläge möglich, selbst wenn die israelischen Behörden einen signifikanten Rückgang der Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund feststellen.

    In der Nacht auf den 5. April 2012 schlug in einem unbewohnten Gebiet der Stadt Eilat im Süden Israels eine Grad-Rakete ein. Personen kamen nicht zu Schaden.

    Am 18. August 2011 ist es im Süden Israels, nahe der israelisch-ägyptischen Grenze, zu mehreren koordinierten Terroranschlägen auf Busse und PKWs gekommen. Es wird vermutet, dass die Angreifer aus dem Sinai nach Israel eingedrungen sind. Es gab 8 Tote und über 30 Verletzte. Einen vergleichbaren Vorfall gab es zuletzt 2008. Es wird daher dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen.

    Am 23. März 2011 detonierte eine Bombe in der Nähe des zentralen Busbahnhofs in Jerusalem. Dabei wurden mehr als 30 Personen verletzt, eine davon tödlich. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Es wird dazu geraten, vor und während der Reise nach Israel Meldungen in den Medien über die aktuelle Entwicklung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, sowie die Website der Deutschen Botschaft in Tel Aviv unter www.tel-aviv.diplo.de zu konsultieren.

    Seit Januar 2009 hält nach einer israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen weitgehend eine fragile Waffenruhe. Es kommt aber immer wieder zu Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium, zuletzt mit besonders hoher Intensität zwischen dem 9. und 13. März 2012. U.a. kam es zu Personen- und Sachschäden in den Städten Ashkelon, Ashdod und Beer Sheva. Von Reisen in das Grenzgebiet des Gaza-Streifens wird abgeraten.

    Weiterhin kommt es in unmittelbarer Nähe der neu errichteten bzw. im Bau befindlichen Sperranlage zwischen Israel und dem Westjordanland immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten.

    Seit dem 14. August 2006 herrscht nach kriegerischen Auseinandersetzungen Waffenruhe im israelisch-libanesischen Grenzgebiet. Am 29. November 2011 wurden vier Raketen aus dem Libanon auf den Norden Israels abgeschossen, bei denen es zu Sachschäden kam.

    Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten.

    Grenzübergänge

    Bei den Grenzübergängen von Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava), sowie den Grenzstationen Sheikh Hussein von Israel nach Jordanien und Allenby Bridge vom Westjordanland nach Jordanien kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen, bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen.

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Bei Aufenthalten in Jerusalem wird zu genereller Vorsicht geraten.

    Vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen orthodoxen Juden und den Sicherheitskräften. In den vergangenen Wochen haben Spannungen in der Altstadt von Jerusalem und den angrenzenden palästinensischen Stadtvierteln zugenommen. Vereinzelt kam es in der Umgebung des Tempelbergs/Haram Al Sharif zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften sowie radikalen jüdischen Gruppierungen. Bei Besuchen in der Altstadt wird daher zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere an islamischen und jüdischen Feiertagen. Ortskundige Begleitung wird zumindest an solchen Tagen empfohlen. Von Besuchen des Tempelbergs/Haram Al Sharif an Freitagen wird abgeraten. Größere Menschenansammlungen sollten in unübersichtlichen Situationen gemieden werden.

    Palästinensische Gebiete: Gazastreifen

    Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Dies gilt auch für Versuche, von der Seeseite in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Es kommt immer wieder zu israelischen Militäroperationen im Gazastreifen als Reaktion auf Raketen- und Mörserangriffe aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium, zuletzt mit besonders hoher Intensität zwischen dem 9. und 13. März 2012.

    Grundsätzlich besteht im Gazastreifen eine Gefährdung durch Kampfhandlungen, Entführungen und islamistische Gruppen.

    Der Gazastreifen ist seit Juni 2007 durch Israel für den Personenverkehr fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gazastreifen wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet.

    Seit dem 29. Mai 2011 ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, der zuvor nur unregelmäßig benutzt werden konnte, wieder von ägyptischer Seite für den Personenverkehr geöffnet. Diese Öffnung gilt nach Angaben der ägyptischen Behörden - nur - für Palästinenser mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde. Einige Personengruppen brauchen dafür ein ägyptisches Visum, andere nach ägyptischen Angaben nicht, z.B. Inhaber eines gültigen Drittstaatenvisums etwa für die Schengenstaaten. Für andere Staatsangehörige, auch für Deutsche, bleiben nach ägyptischen Angaben die bisher bestehenden restriktiven Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah unverändert bestehen, nach denen nur bei Vorliegen einer vorher eingeholten ägyptischen Sondergenehmigung der Grenzübertritt erlaubt wird.

    Angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben wird dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Am 31. Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben. Für internationale Hilfslieferungen in den Gazastreifen sollten die Landverbindungen genutzt werden. Die israelische Regierung hat ihre Bereitschaft erklärt, die umgehende Weiterleitung von Hilfslieferungen über den Hafen Ashdod nach einer Sicherheitsüberprüfung zu ermöglichen.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gazastreifen, in den Küstengewässern vor dem Gazastreifen und auf hoher See praktisch keine konsularische Hilfe leisten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung sollten Sie daher nur Teile des Westjordanlands bereisen.

    Besuche in den von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Städten Bethlehem, Jericho, Jenin und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Besondere Vorsicht sollten Sie in der Umgebung von Hebron walten lassen, sowie in dem Bereich zwischen Ramallah / Bir Zeit und Nablus. Nachtfahrten über Land sollten völlig unterbleiben. Die umfangreichen Sperrgebiete des israelischen Militärs sollten Sie unbedingt meiden.

    Auch im Westjordanland ist die Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle signifikant zurückgegangen. Der Aufbau palästinensischer Sicherheitskräfte hat seit 2007 Fortschritte gemacht und die Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften der israelischen Besatzungsmacht gilt als professionell. Dennoch bleibt auch im Westjordanland ein von militanten islamistischen Gruppen ausgehendes Sicherheitsrisiko bestehen. In jüngster Zeit haben auch die Übergriffe von israelischen Siedlern auf Palästinenser, insbesondere bei Hebron und Nablus, signifikant zugenommen; in seltenen Fällen werden auch Ausländer bedroht, ohne dass es bislang zu gewalttätigen Übergriffen gekommen wäre. Auf der anderen Seite kommt es gelegentlich zu Anschlägen auf jüdische Siedler Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.

    Auch für das Westjordanland gilt, dass israelisches Militär eine Schließung der Übergänge nach Israel anordnen kann. Das Passieren der Übergänge in Richtung Israel kann dann für deutsche Staatsangehörige - insbesondere für Doppelstaater mit palästinensischen Ausweispapieren und für Deutsche, die auch im palästinensischen Bevölkerungsregister eingetragen sind, - auch mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Tel Aviv und des Vertretungsbüros in Ramallah nicht garantiert werden.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

    Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Israel

    Impfschutz

    Es gibt keine Impfvorschriften.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt aber, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Bei Reisen in die palästinensischen Gebiete (Westjordanland und Gazastreifen) ggfs. zusätzlich Typhus.

    Durchfallerkrankungen

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    HIV/AIDS

    kommt auch in Israel vor-, ist mit einer Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung aber weniger häufig. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Typhus kann vor allem bei Reisen in die palästinensischen Gebiete eine Rolle spielen.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, in den palästinensischen Gebieten dagegen deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

    Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Unverändert gültig seit: 21. Mai 2012

  • Fluganreise – 12 Tage

    Reisepapiere und Impfungen

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