ExpeditionsStudienreise

Ladakh – Höhepunkte im Himalaya mit Morari-See

Reise-Nr. ST 4466

Diese Reise im Überblick

  • Expeditionen,
  • Ladakh,
  • Indien,
  • Khardungpass,
  • Süd-/Südostasien,
  • Indischer Subkontinent,
  • Industal,
  • Nubratal
  • Fluganreise – 17 Tage

    • Umfassende Reise mit Pässen bis zu 5600 m, Übernachtungen auf maximal 3550 m
    • Fahrt mit geländegängigen Fahrzeugen
    • Klosterfeste: Termin 26.6. in Hemis, 10.7. in Phyang und 25.7. in Trakthok
    • Termin 7.8. mit ärztlicher Begleitung
    • Wahlweise mit Verlängerung zum Morari-See
    • Inklusive Fahrt an den Morari-See

    Ein Liegestuhl - So erholsam ist Ihre Reise auf einer Skala von 1 bis 5

    Karg und menschenleer, aber gottbelebt statt gottverlassen - in den Hochtälern Ladakhs, die zwischen Himalayagipfeln ruhen, leben Mönche den tibetischen Buddhismus. Wie eh und je, mit Festen und Ritualen, unermüdlich und - anders als nebenan in Tibet - ungestört. Erkunden Sie auf dieser Studienreise Landschaften, für die es kaum passende Worte gibt, wie das grandiose Nubratal, und stille Klöster. Folgen Sie den Wegen der Pilger und treffen Sie den Arzt Dr. Norboo, der Menschen in abgeschiedenen Dörfern medizinisch betreut. Dank Flug nach Leh, akzeptablen Straßen und solidem Komfort eine Expeditionsreise „light“. Und wer noch höher hinaus will, verbringt ein paar Extratage an den höchsten Seen der Welt.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    ab 3478 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).

    Mehr zur Reise

  • Fluganreise – 17 Tage

    1. Tag, Dienstag, 10.07.2012: Flug nach Delhi

    Individuelle Anreise nach München. Abends Flug mit Lufthansa nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.).

    2. Tag, Mittwoch, 11.07.2012: In Delhi

    Ankunft am Morgen. Vor dem Check-in im Hotel führt unser Weg durch das Regierungsviertel, und wir erleben Indien im britischen Kolonialgewand. Heute hält ein Sikh, ein Vertreter einer religiösen Minderheit, als Premierminister die Fäden im Land zusammen. Dann öffnet Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter am Grabmal des Mogulherrschers Humayun (UNESCO-Kulturerbe) die Türen zur muslimischen Baukunst. Die Baumeister hatten den Bogen raus: Sie ersetzten die Pfeiler der Hindu-Architekten durch Bögen und Kuppeln - so wurde das Grab zum Vorbild für das Taj Mahal. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

    3. Tag, Donnerstag, 12.07.2012: In den indischen Himalaya

    Flug mit Jet Airways nach Leh, der Hauptstadt von Ladakh. Heute gehen wir es ruhig an und gewöhnen uns langsam an die Höhe. Wer will, macht einen ersten Bummel durch den quirligen Ort oder genießt einen Kaffee oder Tee in einem der Dachterrassenlokale mit schönem Ausblick auf die Festung von Leh. Vielleicht tut aber auch ein bisschen Bewegung gut, und Sie wandern (1,5 Std., leicht, ↑ 100 m ↓ 100 m) mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter zum Sankar-Kloster und nehmen unterwegs die Ruinen des Königspalasts unter die Lupe. Wie die Monarchen a. D. wohl heute leben? <ExtraTour> Vier Übernachtungen in Leh auf 3560 m Höhe.

    4. Tag, Freitag, 13.07.2012: Klöster Tikse, Trakthok und Hemis

    Das Kloster Tikse thront hoch über dem Industal - ein Lieblingsmotiv der Fotografen. Heute dürfen wir aber auch einen Liveblick ins Klosterleben werfen und sind dabei, wenn 100 Mönche in roten Roben ihre Morgengebete murmeln! Nach einem Abstecher zum Kloster Trakthok werden wir in einer Grundschule, die von der Studiosus Foundation unterstützt wurde, mit einem fröhlichen „Julee - guten Tag“ begrüßt. Ob wir einen Minisprachkurs bekommen? Mit den Lehrern plaudern wir über das Bildungswesen in Ost und West und den Alltag im Himalaya. Nachmittags haben wir in Hemis, dem reichsten Kloster Ladakhs, zwischen Wandmalereien und Götterstatuen Grund zum Staunen. 120 km.

    5. Tag, Samstag, 14.07.2012: Kronjuwelen und Rotmützen

    Im Palast von Stok funkeln uns heute die Kronjuwelen der Königsfamilie Namgyal entgegen. Auch der alte Palast von Shey nimmt uns in seinen Bann. Nachmittags lernen wir das Kloster Spituk kennen, Stammsitz des geistigen Oberhaupts von Ladakh. Gelbmützen? Rotmützen? Ihr Reiseleiter blättert für Sie in der Ordensgeschichte und macht Sie mit der tibetischen Götterwelt vertraut. Vielleicht haben wir Glück und der Hausherr des Klosters, ein siebenjähriger Junge als Inkarnation des Rinpoche, begrüßt uns persönlich. 80 km.

    6. Tag, Sonntag, 15.07.2012: Engagement in Ladakh

    Heute treffen wir Dr. Norboo, einen pensionierten Arzt, der sich nun der Höhenmedizin verschrieben hat und mit seinem Team die ärztliche Versorgung für abgelegene und oft sehr hoch gelegene Dörfer der Region sicherstellt. Er berichtet über seine Arbeit und seine Vision. <ExtraTour> Der Nachmittag ist frei. Vielleicht leihen Sie ein Mountainbike und unternehmen eine kleine Tour? Am späten Nachmittag treffen wir uns im Garten des Hotels wieder und erleben Musik und Tanz nach traditioneller Art. Noch unternehmungslustig am Abend? Fragen Sie doch die Einheimischen, in welcher Bar das Bier am besten schmeckt! 20 km.

    7. Tag, Montag, 16.07.2012: Ins Industal

    Heute besuchen wir in Phyang das Klosterfest. Anschließend geht es dann weiter durchs Industal, wo die süßesten Aprikosen reifen. Ist gerade Erntezeit? Dann auf zum Bauern - probieren! Die spektakuläre Fahrt geht weiter bis Uletokpo, wo wir in einem komfortablen Resort Quartier beziehen. Was unterscheidet den Klosteralltag von Mönchen und Nonnen? Das erfahren wir sicher heute Nachmittag im Nonnenkloster auf dem Weg nach Ridzong. Das Gelbmützenkloster, in dem Mönche nach strengen Regeln leben, erreichen wir nach einer kurzen Wanderung (1 Std., leicht, ↑ 150 m ↓ 150 m). 100 km. Zwei Übernachtungen in komfortablen Bungalows in einem Resort direkt am Indus.

    8. Tag, Dienstag, 17.07.2012: Kloster Lamayuru

    Ein Juwel: Lamayuru, das wohl älteste Kloster Ladakhs, gelegen inmitten der zerklüfteten Bergwelt. Ein Platz zum Meditieren und Genießen. In den Tempeln faszinieren die Abbildungen tanzender Skelette, grimmiger Dämonen und sanftmütiger Götter. 80 km.

    9. Tag, Mittwoch, 18.07.2012: Fresken im Kloster Alchi

    In Alchi erwartet uns heute wieder Kunstgenuss: geschnitzte Türstöcke, farbenfrohe Rollbilder und 1000 Jahre alte Fresken (UNESCO-Kulturerbe), die uns in die Welt der Mythen entführen. Es bleibt Zeit, durch den kleinen Ort zu bummeln. Anschließend Rückfahrt nach Leh. 80 km.

    10. Tag, Donnerstag, 19.07.2012: Ins Nubratal

    Heute sind wir auf der höchstgelegenen befahrbaren Gebirgsstraße der Welt unterwegs! <ExtraTour> Vom Khardungpass (5610 m) blicken wir 2000 m tief herab auf Leh, das vor der Kulisse der schneebedeckten Himalayariesen wie ein Spielzeugdorf wirkt. Dann fahren wir wieder abwärts - ins bildschöne Nubratal. 125 km. Zwei Übernachtungen in einem Zeltcamp im Nubratal auf ca. 3500 m Höhe.

    11. Tag, Freitag, 20.07.2012: Im Nubratal

    Weiße Sanddünen und das satte Grün der Plantagen unter stahlblauem Himmel - Nubra ist ein kleines Paradies inmitten der Hochgebirgswüste, in dem uralte Klöster und kleine Dörfer Akzente setzen. Wir gehen im Kloster Samsthanling, im Hauptort Diskit und im schönen Dorf Hundar auf Entdeckungsreise. Wagen Sie den Ritt auf den Kamelen? 50 km.

    12. Tag, Samstag, 21.07.2012: Zurück nach Leh

    Heute geht's wieder hoch hinaus. Noch einmal überqueren wir den Khardungpass. Und noch einmal großartige Landschaften zum Schwelgen auf dem Weg über die Passhöhe zurück nach Leh. Heute Abend heißt es Abschied nehmen vom einmaligen Ladakh. 125 km.

    13. Tag, Sonntag, 22.07.2012: Zum Morari-See

    Fahrt am Indus entlang nach Upshi. In Chumatang legen wir einen Picknickstopp an den heißen Quellen ein. Wir verlassen das Industal und fahren hinauf auf den auf 4520 m hoch gelegenen Morari-See. Man scheint am Ende der Welt angekommen zu sein. Der sichelförmige See schmiegt sich in eine Mondlandschaft, die nur wenig durch Ackerbau verändert wird. 240 km. Eine Übernachtung in einem festen Zeltcamp auf 4500 m Höhe.

    14. Tag, Montag, 23.07.2012: Kar-See

    Wir bleiben auf der Höhe und fahren über den Polo-Kongka-Pass (4900 m) zum Kar-See. Der „weiße See“ liegt beinahe so hoch, auf 4500 m. Früher wurde hier Salz gewonnen. Ein kleiner Tempel am Ufer ist sehenswert. 60 km. Übernachtung in einem festen Zeltcamp auf 4500 m Höhe.

    15. Tag, Dienstag, 24.07.2012: Manali-Road

    Heute wollen wir noch einmal hoch hinaus. Vom Kar-See geht es zur berühmten Manali-Leh-Road, eine der beiden Landverbindungen nach Ladakh. Wir queren den Taglangpass, der auf 5360 m Höhe liegt. Dann fahren wir wieder „hinunter“ ins Industal, dessen Verlauf wir zurück bis Leh folgen. 160 km.

    16. Tag, Mittwoch, 25.07.2012: Flug nach Delhi

    Am Morgen Rückflug nach Delhi, wo sich der Kreis unserer Reise schließt, und Fahrt zum Hotel. Der Nachmittag gehört Ihnen! Lassen Sie sich doch mit einer Rikscha durch Alt-Delhi fahren und tauchen Sie ins Basargewühl ein! Oder Sie entdecken Delhis grüne Seiten in den Lodi-Gärten und mischen sich unter Jogger und Familien beim Picknick.

    17. Tag, Donnerstag, 26.07.2012: Rückflug

    Am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Lufthansa (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.) nach München. Ankunft am frühen Nachmittag und Anschluss zu den anderen Städten.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    ab 3478 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).

    Ihre Hotels

    OrtNächteHotel
    Delhi1Hyatt Regency*****
    Leh4Omasila**(*)
    Uletokpo2Ule Ethnic Resort-
    Leh1Omasila**(*)
    Nubra2Zeltcamp-
    Leh1Omasila**(*)
    Morari-See1Zeltcamp-
    Kar-See1Zeltcamp-
    Leh1Omasila**(*)
    Delhi1Hyatt Regency*****
  • Fluganreise – 17 Tage

    Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2012DZ * EZ * Reiseleiter
    26.06.—12.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar34783943
    10.07.—26.07. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 9
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    34783943N.N.
    25.07.—10.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar34783943
    07.08.—23.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar36384103

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
    In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von München nach Delhi und zurück
    • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
    • Inlandsflüge (Economy) mit Jet Airways von Delhi nach Leh und zurück
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 75 €)
    • Transfers/Ausflüge in Delhi in landesüblichen Reisebussen
    • Transfers/Ausflüge in Ladakh mit geländegängigen Fahrzeugen mit garantiertem Fensterplatz
    • 3-tägige Jeepexkursion zum Morari- und Kar-See
    • 2 Übernachtungen in Delhi im Luxushotel mit Klimaanlage und Swimmingpool
    • 7 Übernachtungen in einfachen Hotels
    • 2 Übernachtungen in festen Bungalows mit Dusche/WC in einem Camp
    • 4 Übernachtungen in Zeltcamps, Zelte für ein oder zwei Personen, Gemeinschaftsduschen und -toiletten
    • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    • Vollpension (mittags teilweise nur leichter Imbiss), in Delhi Halbpension (Abendessen, Frühstück)

    bei Studiosus außerdem inklusive

    • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
    • Örtliche Führer
    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    • Eintrittsgelder
    • Visagebühren (ca. 65 €) und Visabeantragung
    • Trinkgelder im Hotel
    • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 80 €)
    • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
    • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Fluganreise – 17 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen) Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

    Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

    In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

    Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

    Ihr Visum beantragen wir

    Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Indien benötigen Sie ein Visum, das auch für Ladakh gültig ist.

    _____________________________________________________________________________

    Visumbesorgung durch Studiosus

    nur möglich für: - Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

    erforderliches Reisedokument: Reisepass

    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

    Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

    Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

    - unterschriebenen Online-Visumantrag

    („Visa Application Form“)

    - 2 identische biometrische Passbilder in Farbe

    (Format 5cm x 5cm, „Amerikanisches Format“)

    - für Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch Kopie

    der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung

    Gebühr bei verspäteter

    Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

    von 25 € pro Person zzgl. eventuell anfallender Spesen für

    Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

    _______________________________________________________________________________

    Achtung! Für die Visumbeantragung ist das Ausfüllen eines Onlineantrags zwingend notwendig. Sie erhalten mit Ihrer Buchungsbestätigung eine Ausfüllanleitung, anhand derer Sie den Onlineantrag frühestens 3 Monate vor Abreise ausfüllen können. Beachten Sie bitte alle Hinweise und Vorschriften, die auf der Ausfüllanleitung angegeben sind. Vergessen Sie bitte nicht, den ausgedruckten Onlineantrag an den dafür vorgesehenen Stellen auf der Vorder- und Rückseite zu unterschreiben.

    Sollten Sie Probleme beim Ausfüllen des Onlineantrags haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro, das Ihnen gerne dabei behilflich ist.

    Hinweis zu Passbildern: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Das Format 5cm x 5cm wird von vielen Fotoautomaten nicht angeboten oder eingehalten. Das Konsulat akzeptiert keine anderen Formate! Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, bitten wir Sie, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

    Hinweis für Teilnehmer mit Wohnsitz in Österreich

    Sollten Sie einen Wohnsitz in Österreich haben, ist für die Visabeantragung der Onlinevisaantrag der österreichischen Botschaft zwingend vorgeschrieben. Bitte melden Sie sich umgehend nach Erhalt dieser Unterlagen bei uns und wir schicken Ihnen die für Sie richtige Ausfüllanleitung zu.

    Gäste mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands bzw. Österreichs müssen das Visum in dem Land beantragen, in dem sie den Wohnsitz gemeldet haben. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Bitte beachten Sie, dass die für Deutschland gültigen Visaformulare evtl. nicht für das indische Konsulat in Ihrem Land gültig sind.

    Informationen für Gäste, die sich das Visum für Indien selbst besorgen

    Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum für Indien selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren in Höhe von 64 € schreiben wir Ihnen in diesem Fall gut.

    einzusendende Unterlagen

    bis 5 Wochen vorher: - gut lesbare Farbkopie des Reisepasses (Seite mit Passbild)

    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

    - Ausstellungsdatum, Gültigkeitsdauer und Visumsnummer des

    indischen Visums

    Wichtiger Hinweis: Touristenvisa werden im Normalfall mit einer Gültigkeitsdauer von 6 Monaten ab dem Tag des Ausstellungsdatums ausgestellt, wobei eine bis zu zweimalige Einreise möglich ist (double entry visa). Jedoch kann nach erfolgter Ausreise aus Indien eine erneute Einreise grundsätzlich erst nach zwei Monaten erfolgen.

    Ein neues Touristenvisum wird erst ausgestellt, wenn das vorherige mindestens einen Monat abgelaufen ist. Eine Aufhebung des Touristenvisums und Neubeantragung sind nicht möglich.

  • Fluganreise – 17 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen) Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Bei Reisen nach Indien bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien und in der Ladakh-Region zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat die politische Bedeutung des Landes in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen, eine positive Auswirkung dieser Entwicklung auf die Sicherheitslage in Indien selbst blieb bisher aus. Drei fast zeitgleich am 13. Juli 2011 verübte Anschläge auf belebte Verkehrsknotenpunkte in Mumbai und eine Vielzahl von Terroraktionen in den letzten Jahren weist auf eine unverändert hohe und landesweit bestehende terroristische Bedrohung hin. Verantwortlich für diese Anschläge waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen. Seit 2009 haben die in vielen verarmten ländlichen Regionen Zentralindiens aktiven maoistischen Naxaliten ihre Aktivitäten gegen staatliche Einrichtungen und das Eisenbahnnetz deutlich verstärkt, ein Anschlag auf einen Nachtzug im Bundesstaat Westbengalen forderte im Mai 2010 zahlreiche Todesopfer. Zudem können soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen landesweit zu lokal begrenzten gewalttätigen Protesten, Straßenblockaden und Demonstrationen führen. Da weitere Terroranschläge und regionale Unruhen auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden können, vermeiden wir, soweit möglich, größere Menschenansammlungen sowie die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in den Ballungszentren. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit dem Auswärtigen Amt und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu.

    Obwohl das Hochtal von Ladakh verwaltungsmäßig zum Bundesstaat Jammu & Kaschmir gehört, ist es vom Kernland Kaschmirs durch mehrere, bis zu 5000 Meter hohe Bergketten getrennt. Es war bis zum jetzigen Zeitpunkt nie von dem in anderen Teilen Kaschmirs herrschenden Konflikt zwischen moslemischen Rebellen und indischen Sicherheitskräften berührt. Die Bevölkerung Ladakhs ist zum überwiegenden Teil tibetisch-buddhistisch geprägt. Die Reisewarnung gilt daher ausdrücklich nur für die Grenzgebiete zu Pakistan, die wir auf unseren Reisen nicht besuchen.

    Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien und Ladakh abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Studiosus Reisen München

    Stand: 11. Mai 2012

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Unverändert gültig seit: 23. November 2011

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Indien

    Unverändert gültig seit: 11. Mai 2012

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Terrorismus / Reisen über Land

    In letzter Zeit sind Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten verstärkt von örtlichen Reiseveranstaltern (vornehmlich im Stadtzentrum „Connaught Place“) mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen genötigt worden. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer scheinen mitunter mit diesen Veranstaltern zusammenzuarbeiten und Touristen gezielt dorthin zu fahren.

    Reisende sollten bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam sein. Falls in Bedrängnis, sollte auf unverzügliche Kontaktaufnahme mit der lokalen Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100) und ggf. auch der deutschen Botschaft bestanden werden.

    Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in verschiedenen Städten angespannt. Angesichts der terroristischen Gefahren wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt insbesondere auch im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen.

    Im Jahr 2008 waren u.a. die Städte Mumbai, Jaipur (Rajasthan), Bangalore (Karnataka), Ahmedabad (Gujarat) und die Hauptstadt New Delhi von schweren Anschlägen betroffen. Dabei stachen insbesondere die Anschläge von Mumbai (26. bis 29. November 2008) hervor, die über 160 Todesopfer sowie rd. 300 Verletzte forderten. Sie richteten sich erstmals gezielt auch gegen verschiedene von ausländischen Touristen und Geschäftsleuten aufgesuchte Hotels, Restaurants sowie den Bahnhof von Mumbai. Am 13. Februar 2010 gab es in Pune in einem auch von zahlreichen Ausländern besuchten Café einen Bombenanschlag, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen. Im Dezember 2010 wurde bei einem Bombenanschlag in Varanasi ein Mensch getötet und zahlreiche Personen, darunter auch Ausländer, verletzt. Die Anschläge bestätigen die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten.

    In den Bundesstaaten West-Bengalen, Jharkhand und Chattisgarh wurden mehrere Anschläge auf Reisezüge verübt, zuletzt am 28. Mai 2010 mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Weitere Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz, besonders in den genannten Bundesstaaten, können nicht ausgeschlossen werden.

    Bei den jüngsten Terroranschlägen auf belebten Verkehrsknotenpunkten in Mumbai am13.Juli 2011 wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt. Ausländer kamen nicht zu Schaden. Am 7. September 2011 explodierte vor dem High Court Delhi ein Sprengsatz, zahlreiche Menschen wurden getötet und verletzt. Ausländer kamen nach vorliegenden Informationen nicht zu Schaden.

    Das allgemeine kriminelle Risiko für Ausländer in den touristisch stärker erschlossenen Gegenden Indiens ist eher gering. Reisende, insbesondere Frauen, sollten sich jedoch auch dort stets von Vorsicht leiten lassen.

    Bundesstaat Jammu und Kaschmir

    Landesteil Kaschmir

    Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten und unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei bzw. Armee wird von Reisen in ländliche Gebiete des Landesteils Kaschmir, insbesondere nach Sopore im Distrikt Baramullah sowie in den Distrikt Kupwara, abgeraten. Reisen nach Srinagar sollten auf dem Luftweg erfolgen. Unmittelbar vor der Reise sollten aktuelle Informationen über die Sicherheitslage eingeholt werden.

    Der Kaschmirkonflikt hat in den vergangenen Jahrzehnten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zahlreichen Bombenanschlägen mit vielen Todesopfern geführt. Im Sommer 2010 kamen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften über 100 Menschen ums Leben. Die Lage hat sich mittlerweile deutlich beruhigt. Ausländer sind in der Regel nicht direktes Ziel von Auseinandersetzungen.

    Landesteil Jammu

    In Jammu ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Allerdings kann es auch hier zu unvorhersehbaren gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen, sodass unmittelbar vor einer Reise nach Jammu aktuelle Informationen eingeholt und vor Ort größere Menschenansammlungen vermieden werden sollten.

    Landesteil Ladakh

    Trekkern wird dringend geraten, sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten zu lassen. Generell wird dringend abgeraten, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostopp zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten.

    Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete gemieden werden. In diesem Zusammenhang wird auf die Genehmigungspflicht von Reisen in grenznahe Gebiete durch die indischen Behörden verwiesen.

    Nordosten

    Von Reisen nach Manipur wird angesichts der dort herrschenden schlechten Sicherheitslage abgeraten. Bei Reisen in die anderen Bundesstaaten sollten sich Reisende nur auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) verlassen und sich situationsgerecht verhalten.

    Kriminelle Bandentätigkeit - Raub, Entführung - die sich gegen wohlhabende Einzelpersonen und Unternehmen richtet, sowie militante Gruppierungen sind dort nach wie vor präsent.

    In Darjeeling und Umgebung ist es in der Vergangenheit gelegentlich zu kurzfristig ausgerufenen Streiks und Demonstrationen sowie vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Davon war zwar z.T. auch die von Touristen genutzte Infrastruktur betroffen, die Auseinandersetzungen richteten sich jedoch nie direkt gegen Touristen. Die Lage in Darjeeling hat sich nach administrativen Veränderungen (Juli 2011) weiter beruhigt. Größere Menschenansammlungen aus unklarem Anlass sollten dennoch gemieden werden.

    Es wird empfohlen, kurz vor einer Reise nach Darjeeling Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern, einzuholen

    Die Bundesstaaten Bihar, West-Bengalen, Jharkand, Orissa, Chattisgarh, Maharashtra (äußerster Osten) und Andhra Pradesh verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten einer militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer. Im Kandhamal-Distrikt in Orissa ist es Mitte März 2012 jedoch zu einem Entführungsfall gekommen. Touristen / Reisende sollten in Kandhamal nur bei Tageslicht reisen und Hinweise von Sicherheitskräften beachten. Generell wird dringend geraten, vor Reisen in ländliche Gebiete der genannten sieben Bundesstaaten Informationen über die Sicherheitslage einzuholen.

    Andere Regionen

    Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Inselgruppe der Andamanen (Andaman Islands) benötigt. Die Inselgruppe der Nicobaren (Nicobar Islands) und der Lakkadiven (Lakshadweep Islands) ist für Touristen nicht zugänglich.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

    Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Indien

    Unverändert gültig seit: 11.5.2012

    Impfschutz

    Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen,

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch Masern, Mumps, Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis ACWY, und Japanische Encephalitis empfohlen.

    Malaria

    Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles- Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

    Malaria tritt ganzjährig mit saisonalen Schwankungen auf.

    Außer in Höhenlagen über ca. 1500 Meter besteht in Indien ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen: besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an. In Indien sind die großen Städte davon nicht ausgenommen. Insbesondere in Mumbai und in Delhi waren in der letzten Saison zunehmende Malaria Erkrankungen zu verzeichnen. Auch in Rajasthan gab es 2010 überdurchschnittlich viele Malaria Fälle.

    Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica.

    Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.

    · Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

    · Das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und

    · Das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

    · Der Aufenthalt in Mücken-geschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

    vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Indien, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Indien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

    Durchfall- und Darmerkrankungen

    Oberflächengewässer sind häufig mit fäkalen Keimen und ggf. mit chemischen Schadstoffen kontaminiert, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig häufig. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keinesfalls Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss gründlich abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen, Hepatitis A und E besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.

    Cholera tritt in Indien immer wieder auf, ist in aller Regel für Touristen und bei Beachtung der üblichen Hygieneregeln aber keine Bedrohung. Eine Impfung gegen Cholera steht zur Verfügung, wird aber nicht generell empfohlen.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut, auch in den Städten. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Indien außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Norden, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe kann nicht überall gewährleistet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Indien eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann meist vor Ort - z.B. in den großen Kliniken der Metropolen - erfolgen.

    Tuberkulose

    Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

    HIV/ AIDS/Geschlechtskrankheiten

    Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen. In Indien ist in den letzten Jahren die Zahl der Infektionen hauptsächlich durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr sprunghaft angestiegen.

    Dengue Fieber

    Dengue Fieber wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. In Einzelfällen können schwere Verläufe mit ernsthaften Gesundheitsschäden oder Todesfolge auftreten. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Dengue Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe, wie oben für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Dengue Fieber kommt landesweit, besonders an den Küsten und in den großen Zentren des Landes, während und in den Monaten nach der Regenzeit bis in Höhen von circa 1500 Metern vor.

    Chikungunya

    Chikungunya wird durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. Es gibt keine Impfung und keine wirksamen Medikamente gegen die Chikungunya Viren. Eine sorgfältige Expositionsprophylaxe, wie oben für Malaria beschrieben, ist die einzige mögliche Schutzmaßnahme. Chikungunya kommt zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit und besonders in den bevölkerungsreichen Küstengebieten und den großen Metropolen vor.

    Japanische Encephalitis

    Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selbst krank zu werden. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren. Deshalb sind ein sorgfältiger Mückenschutz und gegebenenfalls eine vorbeugende Schutzimpfung besonders wichtig. Ein geringes Übertragungsrisiko für JE besteht in Indien landesweit, besonders auf dem Land. In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Bihar kommt es immer wieder zum gehäuften Auftreten von Enzephalitiden und Hirnhautentzündungen, deren Ursache nicht immer eindeutig geklärt werden kann und die verschiedenen Erregern zugeschrieben werden. 2011 kam es auch in New Delhi zu einem kleinen Ausbruch von JE, der mit Beginn des Winters abgeflaut ist.

    Grippe (Saisonale Influenza)

    Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Nordindien in den Wintermonaten. Im Süden sind Grippeviren in deutlich geringerer Häufigkeit ganzjährig nachweisbar. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Im März und April 2010 kam es zu einer Häufung von Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) Fällen, vor allem in den Bundesstaaten Maharashtra, Andhra Pradesh, Gujarat und Rajastan. Da große Menschenansammlungen in Indien nur schwer zu vermeiden sind, sind persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen etc.) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion.

    Vogelgrippe (Influenza A H5N1)

    In Indien sind in der Vergangenheit Fälle von aviärer Influenza („Vogelgrippe“) bei Tieren, nicht jedoch bei Menschen, aufgetreten. Betroffen war zuletzt im Herbst 2011 der Bundesstaat West-Bengalen. Das Risiko für Reisende gilt als gering. Trotzdem sollte sicherheitshalber bei Reisen im Land auf Kontakt mit Vögeln und Geflügel und insbesondere auf den Besuch von Geflügelmärkten verzichtet werden. Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichten aktuellen Informationen („Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de).

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Nordindien ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen. Bei kommerziell organisierten Touren ist der zeitliche Rahmen mitunter knapp bemessen und der Gruppenzwang hoch. Das kann bei Einzelnen die notwendige Anpassung an zunehmende Höhen erschweren oder verhindern und zu den verschiedenen Formen von Höhenkrankheit führen.

    Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.

    Beschwerden, die Hinweise auf eine beginnende Höhenkrankheit geben können, sind: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Desinteresse und Leistungsabfall. In diesem Fall ist Rast und Ruhe bis zur Beschwerdefreiheit geboten, ein weiterer Aufstieg verbietet sich. Treten u. a. Schlaflosigkeit, Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit, Atemnot oder Erbrechen auf, sollte unverzüglich mit dem Abstieg begonnen werden - nie alleine, sondern immer in Begleitung. Das ist auch dann der Fall, wenn Frühsymptome innerhalb von 24-36 Stunden nicht vollständig verschwinden.

    Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung eines Arztes oder eines erfahrenen Bergführers wird dringend gewarnt. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

    Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

    Für die Hubschrauberrettung aus Bergnot gibt es in Indien nach Kenntnis der deutschen Botschaft keine zivilen Luftrettungsunternehmen, sondern lediglich die Möglichkeit einer Evakuierung durch das indische Militär, die sich sehr bürokratisch und zeitaufwändig gestaltet. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur sehr verzögert erfolgen, die Benutzung von Satellitentelefonen ist in Indien strikt verboten. Es können trotz großem Zeitdruck aufgrund einzuholender Genehmigungen diverser staatlicher Stellen vor allem am Wochenende mitunter mehrere Tage vergehen, bis ein Suchtrupp oder ein Helikopter dann einsatzbereit sind. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte nicht immer einsatzbereit und können meist nur in einem sehr engen Zeitfenster frühmorgens starten. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein und ist in der Regel zunächst vom Verunglückten selbst zu tragen.

    Eine individuell angepasste Reiseapotheke ist nach Rücksprache mit einem Reisemediziner beim Trekking immer mitzuführen.

    Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung im Süden des Landes, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern gerne unterschätzt und kann zu unangenehmen und langfristig gefährlichen Sonnenbränden führen. Auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme muss insbesondere bei Kindern und älteren Personen geachtet werden. Gefährliche Strömungen führen an den Küsten immer wieder zu tragischen Ertrinkungsunfällen: auf entsprechende Warnungen ist an den Stränden zu achten, Alkoholkonsum sollte beim Baden und Schwimmen vermieden werden. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea).

    Weitere Gesundheitsgefahren

    Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, werden in Indien nicht durchgeführt, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann im weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte oder während des Monsuns verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Bei der Wahl der Transportmittel und der Route sind Reisende daher gehalten, eine kritische Auswahl zu treffen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.

    Gehwege sind häufig nicht existent oder bergen erhebliche Unfallgefahren wie unerwartete Stolperfallen oder nicht gesicherte oder gekennzeichnete Baugruben.

    Die Luftverschmutzung in den Städten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. In Delhi und Kalkutta kommt es in den Wintermonaten außerdem zu einer hohen Belastung der Luft durch Verbrennungsrückstände und Qualm. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.

    Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Indienreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht! In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit ihrem behandelnden Arzt.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung ist weiten Landesteilen unzureichend und entspricht medizinisch, hygienisch, technisch und organisatorisch meist nicht europäischem Standard. Sprachbarrieren können gerade auf dem Land die Kommunikation erheblich erschweren. In den großen Städten ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen meist auf einem hohen und sehr hohen Niveau und damit auch deutlich teurer. Zahlreiche Patienten aus der ganzen Welt kommen zu planbaren Behandlungen und Operationen ins Land. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung in eine der großen urbanen Kliniken erwogen werden. Dort ist es üblich, vor Behandlungsbeginn eine erhebliche Anzahlung zu leisten, was das Budget eines durchschnittlichen Reisenden bei schweren Erkrankungen und intensivpflichtigen Behandlungen oft sprengt. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de). Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Indien bewusst sein.

    Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht überall gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch gefälschte Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Indien mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Privatkliniken bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

    Die Deutsche Botschaft in Neu Delhi und die Generalkonsulate in Bangalore, Chennai, Kalkutta und Mumbai verfügen für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der jeweiligen Stadt.

  • Fluganreise – 17 Tage

    Ein offenes Wort

    Diese Reise fordert von allen Teilnehmern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Flexibilität. Im Hochgebirge sind die Jeepfahrten trotz kurzer Distanzen oft recht lang, da im Schnitt nicht mehr als 20 bis 30 km/h erreicht werden. Eine stabile Gesundheit ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme. Aus Erfahrung weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass die ungewohnte Höhenlage, insbesondere bei Vorerkrankungen, zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Wir empfehlen Ihnen dringend einen Besuch beim Hausarzt vor Antritt der Reise. Sie reisen durch abgelegene Hochgebirgsregionen. Umstellungen im Reiseverlauf können im Einzelfall unvermeidlich sein. Bei den Terminen mit Besuch eines Klosterfestes kann der Reiseverlauf geringfügig abweichen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen) Keine Impfungen vorgeschrieben.