ExpeditionsStudienreise
Tibet – die umfassende Reise
Diese Reise im Überblick
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- Expeditionen,
- Tibet
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Fluganreise – 22 Tage
- Auf panoramareichen Pisten in den Westen Tibets
- Attraktive Streckenführung in Tibet mit einem Abstecher zum Mount Everest Basecamp
- Pässe bis 5250 m Höhe, eine Übernachtung auf 4500 m
- Termin 31.5. mit Klosterfest in Gyantse, 23.6. und 8.9. Klosterfest in Shigatse, 12.7. Reiterfest in Gyantse
- Termin 16.8. mit ärztlicher Begleitung
Tibet, bis heute ein mystisches Land voller Geheimnisse. Lüften Sie ein paar davon und lernen Sie die vielfältige Kultur und die abwechslungsreiche Landschaft des Dachs der Welt kennen. Das politisch umstrittene Land erwartet Sie in seiner ganzen Vielfalt. Wandeln Sie auf den Spuren des Dalai Lama in Lhasa und begegnen Sie den wichtigsten kulturellen Höhepunkten Zentraltibets. Das Programm gibt Ihnen Zeit zur Akklimatisierung in Lhasa und Tsedang, bevor es weitergeht in die Weiten von Westtibet, wo Sie faszinierende Landschaften durchfahren und im Mount Everest Basecamp einen Blick auf den höchsten Berg der Welt werfen können. Menschen, Kultur und Natur - es ist diese einzigartige Kombination, die die Faszination Tibets ausmacht.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.
ab 4298 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Mehr zur Reise
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Fluganreise – 22 Tage
1. Tag, Samstag, 08.09.2012: Der Weg ist das Ziel
Individuelle Anreise nach Frankfurt, abends Flug mit Etihad Airways nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer 6,5 Std.). Tibets Kosmos bringt Ihnen Eliot Pattisons Roman „Der fremde Tibeter“ nahe.
2. Tag, Sonntag, 09.09.2012: Chengdu - ein scharfer Auftakt
Am frühen Morgen Ankunft in Abu Dhabi und direkter Weiterflug nach Chengdu (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft am späten Nachmittag (Ortszeit). Fahrt ins Hotel. Feurig empfängt uns der Drache am Abend mit Spezialitäten der Provinz Sichuan. Brennen Ihnen auch Fragen zu den nächsten Tagen auf der Zunge? Ihr Studiosus-Reiseleiter hält alle Antworten für Sie parat.
3. Tag, Montag, 10.09.2012: Lhasa - das Abenteuer beginnt
Anflug auf Lhasa. Willkommen am Tor zum Nirwana. Am Boden gibt Ihnen der Reiseleiter im Kloster Gongkar Chöde einen ersten Vorgeschmack auf Tibet und entführt Sie vor zahlreichen Wandmalereien in Buddhas Welt. Der Nachmittag gehört Ihnen, der Entspannung und der Akklimatisierung: Wollen Sie selbst schmecken, was es mit dem berühmten Buttertee auf sich hat? Dann besuchen Sie eins der Teehäuser in der Altstadt. Unweit des Hotels feilschen auf dem Barkhormarkt Pilger, Mönche, Touristen und Einheimische um gute Preise. Stürzen Sie sich ins Getümmel und nehmen Sie erste Souvenirs und Impressionen des tibetischen Alltagslebens mit. Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen wieder. 100 km. Vier Übernachtungen in Lhasa (3650 m).
4. Tag, Dienstag, 11.09.2012: Altstadt von Lhasa
Damit wir uns an die Höhe anpassen können, beginnen wir unser Programm ganz geruhsam mit einem kurzen Spaziergang im Herzen von Lhasa. Der Geruch von Wacholder, Räucherstäbchen und Butterlampen umweht uns am Jokhang-Tempel. Pilger aus aller Welt wandern im bunten Gewühl auf dem Barkhor um ihn herum und werfen sich wie in Trance auf die Erde. Unermüdlich werden Gebetsmühlen gedreht. Die Schönheit des Nationalheiligtums ist atemberaubend! Bleiben Sie nach der Besichtigung noch hier oder feilschen Sie in der Altstadt um die schönsten Souvenirs. Nach einer erholsamen Mittagspause geht es dann weiter. Zur Mönchsausbildung im Kloster Sera gehören auch Diskussionen über Buddha. <ExtraTour> Anschließend können wir selbst diskutieren - mit einem Arzt eines tibetischen Krankenhauses über Naturmedizin in Ost und West. Wie wäre es nach dem Abendessen mit einer Erfrischung im Restaurant Dunya?
5. Tag, Mittwoch, 12.09.2012: Ein verlassenes Wintermärchen
Längst wohnen die Dalai Lamas nicht mehr im Potala-Palast (UNESCO-Kulturerbe). Doch an Faszination hat ihr ehemaliger Wintersitz kein bisschen verloren. Wie eine märchenhafte Burg mit goldenen Dächern thront er über der Stadt und erinnert an eine machtvolle Vergangenheit. Hinter seinen Mauern: ungezählte Heiligtümer und Kostbarkeiten. Am Nachmittag wandeln wir weiter auf den Spuren des 14. Dalai Lama und besuchen den Norbulingka, seinen Sommerpalast. In ihm verbrachte er seine schönsten und seine schwersten Stunden. Im März 1959 floh er von hier ins indische Exil und ließ ein zerrissenes Land zurück. Seither beschäftigt sein Schicksal und das seines Volkes die Welt und bewegt berühmte Persönlichkeiten wie Richard Gere dazu, sich für Tibet einzusetzen. Die moderne Geschichte Tibets und ihre tragischen Ereignisse nehmen an diesem Ort und durch die Erklärungen Ihres Reiseleiters konkrete Gestalt an.
6. Tag, Donnerstag, 13.09.2012: Drepung, Nechung und Tibets Künstler
Heute geht es zur Klosterstadt Drepung. Einst war sie politisches Zentrum und der Ort, an dem die machtbewusstesten Mönche ihre Ausbildung erhielten. Was ist heute von dem Selbstbewusstsein der Klosterinsassen übrig geblieben? Machen wir uns auf die Suche. Nur einen Steinwurf entfernt liegt das Kloster Nechung, die Stätte des sagenumwobenen Staatsorakels. Hier zeigt sich eine der mystischsten Seiten Tibets. Nachdem wir die künstlerische Pracht der tibetischen Klosterkultur bewundert haben, begegnen wir am Nachmittag traditionellen Künstlern. Doch nicht nur religiöse Kunst steht im Zentrum ihres Schaffens, auch die Alltagskunst wird durch das Künstlerprojekt Dropenling wiederbelebt. Besuchen Sie mit Ihrem Reiseleiter diese spannende Initiative. 40 km. <ExtraTour>
7. Tag, Freitag, 14.09.2012: Jeep-Tour durch Tibets Hochland
Tibet erfahren - das nehmen wir heute wörtlich und fahren mit unseren Jeeps durch die Täler und Berge des Hochlands. Schneebedeckte Riesen erheben sich in der Ferne. Wie leben die Menschen in einer solchen Abgeschiedenheit? Heute können wir einen ersten Eindruck vom „wahren“ Tibet erhaschen. Angesichts der überwältigenden Natur verstehen wir, warum für die Tibeter viele ihrer Berge heilig sind und sie als machtvolle Gottheiten verehrt werden. In der Ferne sehen wir den schneebedeckten Gipfel von Öde Gunggyal, dem Vater aller heiligen Berge. In seinem Angesicht überqueren wir auch unseren ersten Pass von 5000 m Höhe. Ein kurzes Vergnügen, denn es geht wieder abwärts ins Yarlung-Tal und weiter nach Tsedang, der Wiege der tibetischen Kultur. 270 km. Zwei Übernachtungen in Tsedang (3500 m).
8. Tag, Samstag, 15.09.2012: Samye - das A und O Tibets
Im Yarlung-Tal begegnete einst ein mitfühlender Affe einer leidenschaftlichen Felsdämonin. Aus ihrer Verbindung entsprangen die Tibeter. Hier lebten die legendenumwobenen ersten tibetischen Könige, und der Magier Padmasambhava bezwang die Dämonen und legte so den Grundstein für das älteste Kloster Tibets. Begeben Sie sich heute auf eine Reise in die mythische Vergangenheit. Die Yumbhu-Lhakhang, die erste Burg Tibets, ist nicht nur voller Legenden, sondern bietet auch einen wunderbaren Ausblick. Inmitten von Sanddünen liegt das Kloster Samye. Es ist ein steingewordenes Architekturmandala und bringt uns der Geburtsstunde des tibetischen Buddhismus ganz nahe. 120 km.
9. Tag, Sonntag, 16.09.2012: Über die Hochpässe nach Gyantse
Die Tibeter sagen: „Wer nicht auf die Berge geht, der kann nicht erfahren, wie die Welt aussieht.“ Heute gehen wir zwar nicht auf die Berge, sondern wir fahren, aber trotzdem sehen wir ein Stück eindrucksvolle Welt. Auf der südlichen Route nach Gyantse überqueren wir die beiden Pässe Kampa-La (4900 m) und Karo-La (5090 m) und fahren vorbei am heiligen See Yamdrok-Tso. In ihm, so glauben die Tibeter, wohnt ihre Lebensseele. Mit Gyantse haben wir die traditionellste und am besten erhaltene Altstadt in ganz Tibet erreicht. Nach der langen Fahrt lädt sie uns zu einem Spaziergang ein. Landleben - Stadtleben, heute haben wir beides. 310 km. Eine Übernachtung in Gyantse (4020 m).
10. Tag, Montag, 17.09.2012: Gyantse - das Nirwana ruft
Die Altstadt von Gyantse erwacht langsam in der Morgensonne, während wir zum Dzong hinaufsteigen. <ExtraTour> Warum wurde er als einzige Festungsanlage in der Kulturrevolution nicht zerstört? Hier bekommen Sie die Antwort. Beim dramatischen Blick von der Klippe der Märtyrer lernen wir viel über die jüngere Geschichte Tibets. Steht der Dzong für die weltliche Vergangenheit, so ist das Kloster Palkhor Chöde beredtes Zeugnis einer religiösen Blütezeit. 16 Klöster wirkten hier einst zusammen, und mit dem Kumbum Chörten wurde ein Symbol für den Weg zur Erleuchtung, den alle Buddhisten gehen wollen, geschaffen. Sorgfältig bewirtschaftete Getreide- und Gemüsefelder säumen dann unseren Weg nach Shigatse. 70 km. Zwei Übernachtungen in Shigatse (3850 m).
11. Tag, Dienstag, 18.09.2012: Klosterfest in Shigatse
Das Kloster Tashilunpo - der „Berg des Glücks“ - ist Sitz der Panchen Lamas und eins der wichtigsten Pilgerziele Tibets. Bis heute wird der zehnte Panchen Lama hoch verehrt. Warum sein Nachfolger so heftig umstritten ist, erfahren Sie an Ort und Stelle. Doch trotz aller Querelen kommen die Pilger voll tiefer Gläubigkeit zu diesem Ort und umwandeln tagtäglich die Klosteranlage. Heute zum Klosterfest sind besonders viele Pilger da. Gemeinsam mit ihnen beobachten wir die symbolträchtigen Maskentänze die von speziell geschulten Mönchen vorgeführt werden. In ihren farbenprächtigen Masken und Kostümen sollen sie das Böse bannen und den Menschen Glück bringen. Das Kloster Shalu führt uns dann mitten hinein in einen mythenumwobenen Aspekt des alten Tibet. In ihm sollen einst die sagenhaften Tranceläufer ausgebildet worden sein. 70 km.
12. Tag, Mittwoch, 19.09.2012: Auf nach Westtibet
Heute geht es früh los. Vor uns liegen die Weiten Westtibets. Ein Stück fahren wir auf dem sogenannten Friendship Highway über den Pass Yalung-La (4520 m) nach Sakya. Einst waren die Äbte des Sakya-Klosters die Herrscher über Tibet. Kein Kloster ist wie das andere, das wird angesichts der festungsähnlichen Anlage deutlich. Doch stets liegen sie in einer atemberaubend schönen Landschaft. Nach der Besichtigung machen wir dann wieder Bekanntschaft mit den Weiten Tibets. Hier ist die Natur ganz groß und der Mensch ganz klein. Durch einsame Flusstäler und Dünenlandschaften führt uns eine wenig befahrene Piste nach Shelkar. 260 km. Eine Übernachtung (4320 m).
13. Tag, Donnerstag, 20.09.2012: Der höchste Berg der Welt
Heute, endlich, der Himalaya. Um kaum ein Gebirge ranken sich so viele Mythen und Legenden. Unser heutiges Ziel ist sein höchster Gipfel, der Mount Everest. Chomolungma, „Mutter des Universums“, nennen ihn die Tibeter. Viele Bergsteiger versuchten sich schon an der Besteigung des Gipfels. Wir gehen es bequemer an und fahren in unseren Jeeps zum Basecamp, von wo aus wir mit etwas Glück den Schneeriesen in seiner ganzen Pracht bewundern können. Danach geht es wieder in etwas tiefere Regionen nach Old Tingri. 270 km. Hier verbringen wir - bereits an die Höhenluft gewöhnt - unsere zweithöchstgelegene Nacht und können nochmals einen Blick auf die majestätischen Achttausender am Horizont werfen. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Old Tingri (4330 m).
14. - 15. Tag, Fr, 21.09.2012 - Sa, 22.09.2012: Bergriesen
Noch nicht genug vom Himalaya? Sehr gut, denn auf der Fahrt nach Saga sehen wir bei guter Witterung das schneeweiße Panorama des Shishapangmas, des niedrigsten der Achttausender. Wie auf einer Perlenkette aufgereiht ziehen sich seine Gipfel am Horizont entlang. Inmitten der streckenweise unwirtlichen Landschaft breitet sich tiefblau der See Paiku-Tso aus und lädt zu einem Fotostopp ein. Hier leben nur die Nomaden mit ihren Yak- und Schafherden. Wenn wir Saga wieder verlassen, streifen wir auf der Fahrt nach Lhatse die unendliche Weite des Changtangs. Er ist das Refugium zahlreicher Wildtiere wie der Gowas, der Tibetgazellen, und der Kiangs, der schnellfüßigen Wildesel. Wer weiß, vielleicht ist uns das Glück hold, und wir können sie in der Nähe der Piste grasen sehen. Nach diesen Tagen verstehen wir das raue Leben auf dem Dach der Welt besser und sehen es mit anderen Augen. 530 km. Jeweils eine Übernachtung in Saga (4500 m – unsere höchste Nacht) und Lhatse (3950 m) in einfachen Gästehäusern.
16. Tag, Sonntag, 23.09.2012: Kloster Phuntsoling
Zurück nach Shigatse. Unterwegs unternehmen wir einen Abstecher zum Kloster Phuntsoling. Was hier gelehrt wird und welche Geschichten sich um den Ort ranken, hören wir vor Ort. 200 km. Abends können wir uns in unserem komfortablen Hotel in Shigatse entspannen.
17. Tag, Montag, 24.09.2012: Über den Shogu-La nach Damxung
Heute erleben wir noch ein letztes Mal Pistenabenteuer und eindrucksvolle Passfahrten. Die sogenannte Nordroute führt vorbei an kleinen Dörfern und einsamen Gehöften über den höchstgelegenen Pass auf unserer Reise, den Shogu-La (5250 m). Dann geht es hinab an den Fuß der Nyenchen-Tanglha-Bergkette bis nach Damxung. Ein Teil der Straße führt an der spektakulären Eisenbahnstrecke entlang nach Lhasa. Vielleicht kommt gerade ein Zug, und wir können beobachten, wie er auf dem Himmelsweg seinem Ziel entgegenfährt. 330 km. Eine Übernachtung in einem einfachen Hotel (4300 m; evtl. keine Einzelzimmer verfügbar).
18. Tag, Dienstag, 25.09.2012: Nam-Tso - ein heiliges Naturwunder
In den Mythen und Legenden der Tibeter ist der höchste Gipfel des Nyenchen-Tanglhas ein eifersüchtiger Gott und der heilige See Nam-Tso seine Gattin. Einen ersten Blick auf den tiefblauen See können wir vom windumtosten Pass Largen-La (5150 m) werfen. Am Ufer des Nam-Tsos angelangt verstehen wir schnell, wieso die Tibeter diese herrliche Landschaft mit Mythen zu erklären versuchen. Fast überirdisch schön breitet sich der See am Fuße der schneebedeckten Berge aus. Noch einmal haben wir Zeit, durchzuatmen und die Natur zu genießen. Trinken Sie eine Tasse Buttertee in einer der improvisierten Teestuben oder besuchen Sie eine der Eremitagen, in denen tibetische Yogis, für uns unfassbar, den bitterkalten Winter verbringen! <ExtraTour> Am Nachmittag Rückfahrt nach Lhasa. 250 km. Zwei Übernachtungen.
19. Tag, Mittwoch, 26.09.2012: Das Kloster Ganden
Wie ein Adlerhorst thront das Kloster Ganden auf einem Bergrücken. Schon die kurvenreiche Anfahrt ist ein Erlebnis für sich. Das Gründungskloster der Gelugpa-Schule wurde während der Kulturrevolution schwer zerstört. Heute ist es in weiten Teilen wieder aufgebaut und erneut ein Zentrum der Frömmigkeit. Wie die Pilgerbusse erreicht auch unser Bus das Kloster am Morgen, und wie die Pilger machen auch wir einen Rundgang durch die Tempelhallen. Die herrliche Lage lädt danach zu einem Spaziergang ein. Fahrtstrecke 60 km.
20. Tag, Donnerstag, 27.09.2012: Abschied von Tibet
Am Morgen Flug nach Chengdu und Bezug der Zimmer. Am Nachmittag bleibt Zeit für individuelle Unternehmungen. Ein letzter Bummel über die Märkte der Stadt oder eine letzte Tasse Tee in einem der schönen Teehäuser von Chengdu. Am Abend fliegen Sie mit Etihad Airways nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.).
21. Tag, Freitag, 28.09.2012: Wieder daheim
Kurz nach Mitternacht (Ortszeit)Ankunft in Abu Dhabi und direkter Weiterflug nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft in Frankfurt am Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.
ab 4298 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Ihre Hotels
Ort Nächte Hotel Chengdu 1 Tianfu Sunshine**** Lhasa 4 Dhod Gu*** Tsedang 2 Yalung River**** Gyantse 2 Gyantse*** Shigatse 1 Shigatse***(*) Shelkar/New Tingri 1 Everest Hotel** Old Tingri 1 Gästehaus- Saga 1 Gästehaus- Lhatse 1 Shanghai Grand** Shigatse 1 Shigatse***(*) Damxung 1 Baima** Lhasa 2 Dhod Gu*** Chengdu 1 Tianfu Sunshine**** -
Fluganreise – 22 Tage
Verfügbare Termine
Nicht buchbare Termine einblenden
Termine 2012 DZ * EZ * Reiseleiter 31.05.—20.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4298 4778 23.06.—13.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4298 4778 12.07.—01.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4358 4838 16.08.—05.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4498 4978 08.09.—28.09. Noch Plätze frei.
Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 204298 4778 Carolyn Kipper M.A. * Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Etihad Airways von Frankfurt nach Chengdu und zurück
- Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
- Inlandsflug (Economy) mit Air China von Chengdu nach Lhasa und zurück
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 95 €)
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen (max. 4 Teilnehmer pro Fahrzeug) und landesüblichen Reisebussen
- 16 Übernachtungen in bewährten Hotels
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- 2 Übernachtungen in einfachen, bestmöglichen Gästehäusern (teilweise sanitäre Gemeinschaftsanlagen)
- Vollpension, am 2. und 20. Tag Halbpension
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Örtliche Führer
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Tageszimmer am Abreisetag bis zur Abreise
- 2 Spezialitätenessen in Chengdu
- Eintrittsgelder (ca. 140 €)
- Visagebühren (ca. 30 €) und Visabeantragung
- Besorgung der Einreisegenehmigung für Tibet inkl. Gebühren
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
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Fluganreise – 22 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste; das Visum für China nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Für die Reise benötigen Sie ein Visum für China (Einzelvisum) und eine Sondergenehmigung für Tibet.
Die Sondergenehmigung für Tibet wird für alle Reiseteilnehmer von Studiosus besorgt. Sie wird durch unsere Agentur vor Ort ausgestellt und liegt bei Einreise vor.
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Visumbesorgung durch Studiosus
nur möglich für: - Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich
erforderliches Reisedokument: Reisepass
Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
Anzahl freie Seiten: 1 (S. 5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn
Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen
hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.
diese sogar scheitern.
einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
- 1 Visumantrag für China (in Druckbuchstaben auszufüllen)**
- 1 farbiges Passbild
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
- Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch eine Kopie der
Aufenthaltsgenehmigung/Meldebescheinigung und
den Zusatzantrag (ausgefüllt in Abschnitt „D“)
Gebühr bei verspäteter
Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe
von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für
Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
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Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihre Passfotos selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten. Schwarz-Weiß-Bilder werden vom chinesischen Konsulat nicht akzeptiert.
Zusätzliche Informationen für Gäste, die ihr Visum selbst besorgen
Studiosus kann das Visum für Gäste, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben, nicht besorgen. Wir bitten Sie deshalb, Ihr Visum bei der für Sie zuständigen Botschaft zu beantragen. Bitte verständigen Sie uns unbedingt rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen.
einzusendende Unterlagen für
Genehmigung Tibet: - gut lesbare Kopie des Reisepasses (Seite mit Passbild)
(Frist 5 Wochen) - Kopie des Chinavisums
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
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Fluganreise – 22 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste; das Visum für China nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
China
Unverändert gültig seit: 23.5.2012
Impfschutz
Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet (z.B. aus Afrika oder Südamerika) ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht - Details siehe Website www.who.int
Dies gilt nicht für Taiwan, Hongkong und Macao. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu prüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de)
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Säuglinge ist die Rotavirusimpfung zu empfehlen.
Als Reiseimpfung werden Hepatitis A und Thyphus, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber:
Dengue wird in südlichen Küstenregionen u. Landesteilen (Guangdong, Guangxi, Hainan, Yunnan) durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Ein hohes Risiko besteht im Süden in den Provinzen Hainan und den tiefer gelegenen Gebieten von Yunnan. Ein mittleres Risiko, ausschließlich Malaria tertiana, besteht südlich des Yangtze herdförmig in den Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Guizhou und Sichuan (hier auch der nördliche Teil der Provinz). Ein geringes Risiko, auch hier nur Malaria tertiana, besteht herdförmig in östlichen Landesteilen südlich des Huang He. Ein sehr geringes Risiko besteht auch im Norden von Hongkong außerhalb der Stadt. Kein Risiko besteht beim Aufenthalt in den großen Städten, auf Taiwan sowie in Höhenlagen über 1.500 m.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
-körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
-ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
-ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS
Gegenwärtig ist das Vorkommen in der Bevölkerung noch gering (Prävalenz unter 0,1%), betroffen sind in erster Linie die bekannten Risikogruppen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera kommt sporadisch vor. Als die häufigste Ursache von Durchfall bei Säuglingen und Kleinkindern werden Rotavirusinfektionen angesehen, denen durch Impfung vorgebeugt werden kann. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen -wo möglich- Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen; Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Japanische Enzephalitis
Die meisten Fälle dieser durch besonders nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch währender warmen Jahreszeit (April - Oktober) bzw. Regenzeit in fast allen ländlichen und suburbanen Gebieten (mit Ausnahme der Provinzen Xinjiang, Qinghai und Tibet) auf. In den letzten 10 Jahren ging die Zahl der erfassten Erkrankungen von ca. 9000 auf 4000 pro Jahr zurück. Die höchsten Raten wiesen die Provinzen Shaanxi, Chongqing, Sichuan, Guizhou u. Yunnan auf. Einzelerkrankungen unter Ausländern in Peking, Shanghai, Hongkong und Kanton sind nachgewiesen. Mückenschutz (siehe Malaria) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen.
Tollwut
Tollwut kommt im ganzen Land vor mit bis zu 3400 Erkrankungen beim Menschen pro Jahr in den letzten Jahren, davon knapp 2/3 der Fälle in Guangxi, Guizhou, Guangdong, Sichuan u. Hunan.
Hand-, Fuß- und Mundkrankheit (HFMD)
HFMD ist endemisch mit wiederkehrenden Ausbrüchen vor allem in ländlichen Regionen. Die Krankheit ist hoch ansteckend. Betroffen sind vorwiegend Kleinkinder (Ausbrüche in Kindergärten) und Personen aus sozial schwachen Schichten. Erreger sind Enteroviren, in der Regel Enterovirus 71 oder Coxsackie A16. Die Übertragung erfolgt oral oder aerogen (Tröpfcheninfektion). Das Krankheitsbild verläuft mit Fieber, Haut- und Schleimhautveränderungen. In der Regel ist der Krankheitsverlauf harmlos, nach ca. 1 Woche kommt es zur folgenlosen Ausheilung. Komplikationen an Herz, Lunge und ZNS können aber tödlich enden. Bei entsprechender Hygiene (Händehygiene!) und Vermeidung von Kontakten mit Erkrankten ist mit einer erhöhten Gefährdung von Reisenden (Kindern) nicht zu rechnen.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis (S. Japonicum) besteht beim Baden in Süßwassergewässern vor allem in den zentralen und östlichen Landesteilen, vor allem entlang des Yangtze, regional im mittleren Südwesten (Anhui, Hubei, Hunan, Jiangxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Vogelgrippe
Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist im Land endemisch. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.
Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ (Website: www.bmelv.de).
SARS
Die in der ersten Jahreshälfte 2003 in der VR China neu aufgetretene akute infektiöse respiratorische Erkrankung (SARS), verursacht durch ein Corona-Virus, konnte schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Erkrankungen sind in den letzten Jahren nicht mehr aufgetreten.
Weitere Erkrankungen:
Höhenkrankheit:
Bei Reisen in den Himalaya und benachbarte Hochgebirge und Hochebenen in Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die allerdings meist erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe manifest wird. Warnsymptome sind: Schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause / Übernachtung, sollte abgestiegen werden. Wirksame Therapie ist Abstieg unter eine Höhe von 2000 Meter. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig auch Touristen, evtl. auch bei Flugreisen nach Lhasa, also nicht nur Bergsteiger. Das Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig, Beratung durch einen bergerfahrenen Arzt erforderlich.
Medizinische Versorgung und weitere Hinweise
Ausländer, die länger als ein Jahr im Land bleiben, müssen u. U. bei der Einreise einen negativen HIV-Test nachweisen, bei Arbeitsaufenthalten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis mit Befunden einer Röntgenaufnahme der Lungen, EKG und Labor (inklusive HIV- und Syphilis-Test) verlangt. Das Zeugnis muss in Englisch oder Chinesisch verfasst sein, Abweichungen von dieser Regel sind jederzeit möglich.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen, auch großen Städten, fehlen Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Ein ausreichender, auch dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert.
Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de)
Aktueller Gesundheitshinweis
In China ist in mehreren Fällen der hochpathogene H5N1-Virus bei Zuchtgeflügel und in Folge auch bei Menschen aufgetreten. Die örtlichen Behörden haben umgehend reagiert und - in Übereinstimmung mit dem weltweit geltenden Vorsorgeplan der WHO - weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus umgesetzt. Da der Virus bisher nur durch sehr engen Kontakt zu infizierten Tieren auf den Menschen übertragen wurde, sehen die Gesundheitsbehörden derzeit keine erhöhte Gefährdung für China-Reisende. Sie empfehlen jedoch unbedingt, jeden Kontakt zu lebendem Geflügel zu meiden: Dieser kann z.B. beim Besuch von Marktbereichen, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird, bestehen. Aus diesem Grund haben die Behörden in Reaktion auf diese Erkrankungsfälle ein EU-weites Einfuhrverbot für Geflügelprodukte aus China verhängt: Bitte unbedingt dieses Verbot beachten!
Den Empfehlungen der Behörden folgend, verzichten wir bei allen unseren China-Reisen auf den Besuch von Märkten, in denen mit lebendem Geflügel gehandelt wird. Der Verzehr von gut gegartem Geflügelfleisch und gekochten Eiern gilt dagegen als unbedenklich. Um jede Gefährdung auszuschließen, verzichten wir überall dort auf die Bestellung von Geflügelgerichte, wo wir nicht sicherstellen können, dass diese ordentlich durchgegart sind.
Höhentauglichkeit
Alle Teilnehmer unserer Reisen nach Tibet sollten unbedingt Ihren Hausarzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Bitten Sie auch um Hilfe bei der Zusammenstellung einer Reiseapotheke. Sie halten sich in Tibet ständig, d.h. auch zum Übernachten, auf Höhen von über 3500 Metern auf. Die Teilnahme setzt eine sehr gute körperliche Verfassung und eine gewisse Kooperationsbereitschaft voraus. Personen mit einer Herz- oder Kreislauferkrankung raten wir von einer Reise nach Tibet dringend ab.
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Fluganreise – 22 Tage
Ein offenes Wort
Unsere Reise auf das Dach der Welt entführt Sie in zauberhafte, sehr entlegene Regionen Tibets. Eine sehr gute körperliche Konstitution ist bei diesem Programm und den Höhenlagen Voraussetzung. Wetter- und Straßenverhältnisse können in Tibet immer zu kurzfristigen Streckenänderungen führen - doch mit Improvisationstalent und Teamgeist meistern Sie solche Herausforderungen ebenso wie die Unterbringung in teilweise sehr einfachen Unterkünften abseits gängiger Routen.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Studiosus für alle Gäste; das Visum für China nur für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Intensiver Leben






