ExpeditionsStudienreise

Madagaskar – die Gewürzinsel

Reise-Nr. ST 7710

Diese Reise im Überblick

  • Expeditionen,
  • Afrika (südlich der Sahara),
  • Madagaskar
  • Fluganreise – 21 Tage

    • Hochland und Küste – eine abwechslungsreiche Studienreise durch Madagaskar
    • Mit Pistenfahrt von Tulear nach Morondava
    • Besuch des Naturwunders der Tsingys von Bemaraha
    • Sympathische, teilweise auch einfache Hotels, eine Zeltübernachtung
    • Kleine Gruppe mit maximal 19 Teilnehmern
    • Langstreckenflüge mit South African Airways

    Zwei Liegestühle - So erholsam ist Ihre Reise auf einer Skala von 1 bis 5

    Madagaskar klingt wie sanftes Meeresrauschen, Madagaskar weckt Sehnsüchte. Darum führt unsere Expedition genau zu den Orten, wo sich die Natur kleine Paradiese bewahren konnte. Doch viele Naturparks sind bedroht – durch Brandrodung und Kahlschlag. Mit Geländewagen gelangen wir zu den Traumstränden zwischen Tulear und Morondava. Auch wenn die Hotels einfach sind und wir einmal sogar im Zelt schlafen, die Natur entschädigt uns mit großartigen Eindrücken. Unterwegs begegnen wir den aus Asien stammenden Kulturen der vielen Völker von Madagaskar und liebenswerten Menschen: Sie engagieren sich für eine faire Gesellschaft, trotz Regierungskrise, internationaler Isolation und der im Land herrschenden Armut.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Mehr zur Reise

  • Fluganreise – 21 Tage

    1. Tag, Freitag, 15.06.2012: Flug nach Afrika

    Anreise nach München oder Frankfurt und gemeinsamer Flug mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). Kleiner Literaturtipp für schlaflose Stunden: der Roman „Die verbotene Frau“ von Michèle Rakotoson.

    2. Tag, Samstag, 16.06.2012: Ankunft auf Madagaskar

    Am Morgen landen wir in Johannesburg, haben direkten Anschluss nach Antananarivo und landen gegen Mittag in der Hauptstadt. Ihr Studiosus-Reiseleiter begleitet Sie ins Hotel und nimmt Sie mit auf eine erste Expedition. Dynamisch zeigt sich die „Stadt der Tausend“: Ob es zum 1400 m hoch gelegenen Königspalast Rova geht oder in die Altstadtviertel - wir trainieren uns im tropischen Treppensteigen. Erfrischung finden wir in den kleinen Bars am Straßenrand.

    3. Tag, Sonntag, 17.06.2012: Sommerfrische in Antsirabé

    Bitte Platz nehmen: Heute geht die Expedition ins südliche Hochland nach Antsirabé. Vorbei an Reisterrassen und Feldern mit rotbrauner Erde gelangen wir in den einstigen Kurort der französischen Kolonialmacht. Heilwasser sprudelt in der Therme. Das afrikanische Vichy bietet magenfreundliche Wässerchen und das weithin berühmte „Drei-Pferde-Bier“. <ExtraTour> 170 km. Abends Welcome-Dinner mit madagassischer Küche und Musik.

    4. Tag, Montag, 18.06.2012: Vom Hochland zum Regenwald

    Kunstvolle Reisterrassen zauberte das Volk der Betsileo in die Hänge des Hochlandes, und noch mehr malaiisches Erbe entdecken wir am Wegesrand: hübsche Ziegelhäuser mit Balkonen, kunstvolle Holzschnitzereien in Ambositra (UNESCO-Kulturerbe), aber auch abgefackelte Waldstücke und junge Eukalyptusplantagen. Auf der Fahrt weiter in den Süden sprechen wir über die Auswirkungen der Brandrodungen, die eine Antwort auf das rapide Bevölkerungswachstum sind. 250 km. Zwei Übernachtungen am Rande des Ranomafana-Nationalparks.

    5. Tag, Dienstag, 19.06.2012: Regenwald in Ranomafana

    Mit einem Ranger wandern wir (3 bis 4 Std., mittel, ↑ 50 m ↓ 50 m) tief in das dichte Grün des Ranomafana-Nationalparks (UNESCO-Naturerbe). Wasserfälle und Thermalquellen speisen Flora und Fauna, Orchideen und Baumfarne bilden den Lebensraum für zahlreiche Halbaffen- und Vogelarten. Würzig duftet die dicke Luft - doch das Zwitschern und Kreischen könnte auch hier bald verstummen. Über die Ausmaße der illegalen Rodungen sprechen wir mit dem Ranger. Wer die nachtaktiven Tiere erleben möchte, schaut abends noch einmal im Wald vorbei.

    6. Tag, Mittwoch, 20.06.2012: Weinstraße und Papierkunst

    Hinaus aus dem Regenwald fahren wir nach Fianarantsoa, was so viel bedeutet wie „Ort, an dem man Gutes lernt“: Das trockenere Klima ermöglicht Weinanbau in den Bergen, und später im Hotel kosten wir den Inselbrand aus Zuckerrohr und Reis namens Toaka Gasy. In Ambalavao verwandeln Frauen die Rinde des Avahobaumes in feines Bütten - edles Briefpapier für Urlaubsgrüße. Auf dem Weg zum Isalo-Nationalpark grüßt uns die Bischofsmütze, ein Monolith, und lädt zur Herberge in weiter Savannenlandschaft. Wir nehmen dankend an. 400 km. Zwei Übernachtungen in Ranohira.

    7. Tag, Donnerstag, 21.06.2012: Isalo-Nationalpark

    Haben Sie in der Nacht dem Gesang der Lemuren von Ranohira gelauscht? Heute besuchen wir die tagaktiven Verwandten im Isalo-Nationalpark, wandern (3 Std., mittel, ↑ 100 m ↓ 100 m) durch Schluchten und zwischen bizarren Feldtürmen, vorbei an Steinpyramiden und mystischen Friedhöfen. Beobachtet von Echsen und Fröschen, begleitet von harmlosen Riesenschlangen und Amseln, flankiert von feuerfesten Bismarckpalmen und Schraubenbäumen. Anschließend entspannen Sie im Pool - aber ohne Amphibien. Wer den Nachmittag aktiver gestalten möchte, kann sich mit dem Reiseleiter auf den Weg machen zum malerischen Wasserfall Cascade des Nymphes. Die Wanderung zu dem zierlichen Wasserfall (2 Std., mittel, ↑ 100 m ↓ 100 m) führt vorbei an hohen Kalksteinwänden und tropischer Vegetation.

    8. Tag, Freitag, 22.06.2012: Der dornige Weg zum Meer

    Wundern Sie sich nicht über die vielen schürfenden Menschen in den Flüssen: Der Saphirrausch hält bereits einige Jahre an. Gefährliche Zustände herrschen in den primitiven Minen des Südens. Flaschenförmige Affenbrotbäume weisen den Weg zum Meer, dornige Oktopusbäume versperren ihn. Wir können das Meer schon riechen, kämpfen uns durch den Wald und besuchen in Tulear eine von der Studiosus Foundation unterstützte Manufaktur für Solarkocher: Das Sozialprojekt fördert Sonnenenergie, damit weniger Holzkohle verheizt wird. Wir sprechen mit den Leitern des Projekts über die Dramatik der Situation. Übernachtung im benachbarten Ifaty am Meer. 270 km.

    9. Tag, Samstag, 23.06.2012: Küstenstraße und Traumstrände

    Unsere Expedition nimmt Fahrt auf: Links das Meer, rechts schüttere Wälder mit zahllosen Baobabs, fahren wir hinauf in den Norden zu unserem kleinen Traumstrand an der Salary Bay. Abenteuerliche Pisten erwarten uns, sie führen durch Plantagen mit Tabak und Zuckerrohr, Erdnüssen und Zitrusfrüchten. Nach unzähligen Schlaglöchern steigen wir aus und stehen am Strand unseres Bungalow-Hotels im weißen Sand. 100 km. Zwei Übernachtungen an der Salary Bay.

    10. Tag, Sonntag, 24.06.2012: Ein Tag an der blauen Lagune

    Heute können Sie komplett entspannen und den ganzen Tag im Meer baden, sich sonnen oder Muscheln sammeln. Taucher und Schnorchler buchen eine Bootstour hinaus zum nahen Riff - dahinter beginnt „the deep blue“. Botaniker zieht es im Zebu-Karren zu den mächtigen Baobabs. Die dynamischere Variante wäre die Fahrt mit dem Quad. Wer sich für die Fischer vom Volk der Vezo interessiert, lässt sich in einer Piroge zum benachbarten Dorf paddeln, wer selber angeln möchte, chartert dazu ein Motorboot. Die ganz großen Meeresbewohner zu treffen, ist ein wenig Glückssache, doch befinden wir uns direkt im Sommerrevier der kalbenden Buckelwale.

    11. Tag, Montag, 25.06.2012: Durch die Wälder der Mikea

    Mit viel Wasser im Gepäck machen wir uns auf den staubigen Weg durch die Savanne und rollen mitten durch die dornigen Wälder des Volkes der Mikea. Das halbnomadische Volk zählt zu den letzten Jägern und Sammlern auf Erden. Die kurzen, dicken und ausgehöhlten Stämme der Baobabs dienen ihnen als Wasserreservoir, auch für uns sind sie eine eiserne Reserve. Ziel der Tour ist Morombe, und sobald wir dort sind, gehört das Meer wieder Ihnen. Wenn wir uns richtig lang machen, können wir vielleicht als Gruppe einen der mächtigen Affenbrotbäume umarmen. 100 km.

    12. Tag, Dienstag, 26.06.2012: Mit der Fähre über den Mangoky

    Bestimmt haben Sie den „langen Strand“ schon morgens richtig ausgekostet, denn das bedeutet Morombe. Die nächste Etappe unserer Expedition führt nach Manja. Wo der Fluss Mangoky ins Meer fließt und die Frachtensegler in die Straße von Mosambik steuern, endet die Piste, und das nächste Abenteuer beginnt. Mit einer Fähre queren wir den Fluss, und einigermaßen trockenen Fußes fahren wir weiter ins Landesinnere nach Manja. Auch hier schürfen sich Edelsteinsucher tief in die rote Erde und suchen ihr Glück. Einfache Zeltübernachtung. 160 km.

    13. Tag, Mittwoch, 27.06.2012: Die Schiffbauer von Belo-sur-Mer

    Mit der Sonne im Rücken reisen wir wieder ans Meer, sehen in der Ferne den Nationalpark von Kirindy Mitea. Ihr Reiseleiter kann später in Ihrer Freizeit einen Besuch arrangieren. In Belo-sur-Mer haben Werften eine große Tradition, die Schiffbauer konstruieren arabische Dhaus mit malaiischem Einschlag - perfekte Lastensegler und Lieblingsbeute der Piraten. Der Legende nach hatten einige Seeräuber auf Madagaskar sogar die Republik Libertalia gegründet - Jack Sparrow lässt grüßen. 90 km.

    14. Tag, Donnerstag, 28.06.2012: Zurück in die Zivilisation

    Immer wieder kommen wir an Salinen vorbei, und wer möchte, kauft sich frisches Meersalz aus der Straße von Mosambik, getrocknet unter Afrikas heißer Sonne. <ExtraTour> Dann dauert es nicht mehr lang und wir erreichen Morondava. Von der Landzunge Nosy Kely geschützt, liegt im Flussdelta der natürliche Hafen. Am freien Nachmittag können Sie den Boulevard hinunterspazieren bis zum Leuchtturm und in der Stadt extravagante Souvenirs kaufen - wie die Kopien der geschnitzten und hocherotischen Skulpturen auf den Gräbern der Könige. 100 km.

    15. Tag, Freitag, 29.06.2012: Die Allee der Baobabs

    Unsere Hütten stehen schon bereit am Rande des einmaligen Nationalparks von Bemaraha, doch zuvor machen wir auf unserer Fahrt in den Norden einen Abstecher zur imposanten Allee der Baobabs: Diesmal erreichen die Bäume eine Höhe von 40 m, in ihren mächtigen Stämmen speichern sie das wenige Regenwasser. Auch fotografisch sind die Kolosse eine Herausforderung: In Schwarz-Weiß wirkt die Szenerie noch skurriler. 200 km. Das Barbecue wartet, die Betten stehen bereit, doch zuvor noch einen Blick in den Himmel zum Kreuz des Südens. Zwei Übernachtungen am Bemaraha-Nationalpark.

    16. Tag, Samstag, 30.06.2012: Der steinerne Wald von Bemaraha

    Eng beieinander stehende Kalksteinnadeln bilden einen dichten Wald aus Stein. Schmale Schluchten und schwingende Hängebrücken führen durch die Karstlandschaft der Tsingys von Bemaraha (UNESCO-Naturerbe). Tausende von bizarren Felsnadeln prägen hier die Landschaft. Auf dem Dach des Nationalparks wandern wir durch die Savanne, sehen mit ein wenig Glück Lemuren in den Ästen und Geckos auf den Stämmen. In den Schluchten dagegen wohnen die Amphibien, und wenn wir noch tiefer steigen, gelangen wir zu den Seen und Mangroven. Mit unserem einheimischen Guide sprechen wir darüber, wie viele der endemischen Arten besonderen Schutz brauchen.

    17. Tag, Sonntag, 01.07.2012: Noch einmal am Meer

    Auf gleicher Strecke wie vor zwei Tagen geht es wieder nach Morondava. 200 km. Wen heute noch einmal die Sehnsucht nach dem Meer überfällt, der wird sich freuen auf Stunden des Glücks in den sanften Wellen des Indischen Ozeans. Nur nicht zu lange sonnenbaden, denn am Abend beginnt die Partytime. Morondava rühmt sich des lebendigsten Nachtlebens von ganz Madagaskar, und gerade am Wochenende kommen viele Insulaner zum Feiern vorbei.

    18. Tag, Montag, 02.07.2012: Umweltsünden am Wegesrand

    Madagaskar entwickelt sich zum Reisimporteur, weil Brandrodung und Kahlschlag schon das Ende vieler Reisfelder bedeuteten. Durch Hangrutsche zerstörte Reisterrassen begegnen uns auf der Fahrt zurück ins Hochland nach Antsirabé. In einem Dorf pausieren wir und versuchen, mit den Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen. Schnitzer und Seidenweber bieten in Antsirabé ihre Produkte an, auch Recyclingmodelle der Pousse-Pousse-Rikschas: Souvenirkauf als Akt der Solidarität? 500 km.

    19. Tag, Dienstag, 03.07.2012: Wieder in der Hauptstadt

    Vormittags Fahrt nach Antananarivo. 170 km. Gewürze: heute oder nie! Vanilleschoten müssen unbedingt mit, dann Nelken, Zimt, Muskatnuss und was Sie sonst noch finden auf den Märkten. Später besuchen wir das Sozialprojekt Akamasoa von Père Pedro. Der Priester holte einst bettelnde Kinder von der Straße und schuf für sie ein Zuhause. Heute betreuen seine Mitarbeiter 17 Dörfer mit mehr als 20000 Menschen. Darauf stoßen wir an beim Abschiedsessen.

    20. Tag, Mittwoch, 04.07.2012: Die heilige Stadt Ambohimanga

    Ein königlicher Rahmen für das Ende unserer Expedition: Etwas außerhalb der Hauptstadt liegt der „blaue Hügel“ Ambohimanga (UNESCO-Kulturerbe). Die heilige Stadt der Merina-Könige wehrte sich lange erfolgreich gegen die europäischen Invasoren, kultivierte aber hinter hölzernen Mauern europäische Hofrituale. Auch die Satteldächer auf Stadttoren und Palästen zeugen von einer eigenwilligen Verbundenheit. Am Nachmittag fliegen wir mit South African Airways nach Johannesburg und haben dort Anschluss in Richtung Europa (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

    21. Tag, Donnerstag, 05.07.2012: Ankunft in Europa

    Morgens Ankunft in München oder Frankfurt und Anschluss zu den anderen Orten.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den letzten Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    OrtNächteHotel
    Antananarivo1Tamboho***
    Antsirabe1Vatolahy**(*)
    Ranomafana2Centrest Sejour***
    Ranohira2Relais de la Reine***
    Ifaty1Les Dunes***
    Salary Bay2Salary Bay***
    Morombe1La Pirogue d`Or**
    Manja1Zeltübernachtung-
    Belo-sur-Mer1Ecolodge du Menabe**
    Morondava1Renala au Sable d`Or***
    Bekopaka2Olympe du Bemaraha***
    Morondava1Renala au Sable d`Or***
    Antsirabe1Vatolahy**(*)
    Antananarivo1Tamboho***
  • Fluganreise – 21 Tage

    Verfügbare Termine

    Termine 2012DZ * EZ * Reiseleiter
    15.06.—05.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar44955285
    06.07.—26.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar44955285
    03.08.—23.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar44955285
    07.09.—27.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar44955285
    05.10.—25.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar46955485

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
    In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Antananarivo und zurück
    • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 175 €)
    • Transfers/Ausflüge/Rundreise in inselüblichen Reisebussen, von Ifaty bis Morondava in Geländefahrzeugen
    • 17 Übernachtungen in bewährten, teilweise einfachen Hotels
    • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
    • Eine Zeltübernachtung (einfache Igluzelte)
    • Halbpension (Abendessen, Frühstück)

    bei Studiosus außerdem inklusive

    • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    • Spezialitätenessen mit madagassischer Musik am 3. Tag
    • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren
    • Trinkgelder im Hotel
    • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
    • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
    • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Fluganreise – 21 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

    Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

    In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

    Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

    Ihr Visum beantragen wir

    Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

    Einreisebestimmungen

    Für diese Reise benötigen Bürger der Europäischen Union sowie Schweizer Staatsangehörige einen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Das Visum wird vor Ort bei Einreise erteilt. Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisepass mindestens eine freie Seite enthält. Diese Visumregelung gilt für alle Nationalitäten.

  • Fluganreise – 21 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Bei Reisen nach Madagaskar bieten wir Ihnen das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel bzw. einen anderen Termin umzubuchen.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Madagaskar zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes für Madagaskar. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .

    Wegen der zunehmenden Alltagskriminalität und der unzureichenden Straßenverhältnisse haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.

    Ende Januar 2009 brach ein offener Machtkampf zwischen dem Bürgermeister der madagassischen Hauptstadt Antananarivo, Andry Rajoelina, und dem damaligen Staatspräsidenten Ravalomanana aus. Den Machtkampf konnte Mitte März 2009 Rajoelina mit Hilfe der Streitkräfte für sich entscheiden. Trotz einer bis heute anhaltenden internationalen Isolation der neuen Regierung hat sich die Lage wieder beruhigt.

    Damit sehen wir nun keine Hindernisse, unsere Reisen wie geplant durchzuführen.

    Trotz der aktuellen Entspannung verfolgen wir die weitere Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte es zu neuen gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen, werden wir umgehend reagieren und bei Bedarf alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, denn die Sicherheit unserer Gäste steht bei uns an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Studiosus-Team

    Stand: 27. April 2012

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Unverändert gültig seit: 23. November 2011

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Madagaskar

    Unverändert gültig seit: 27. April 2012

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Die seit über drei Jahren andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst. Eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität ist gegenwärtig noch nicht abzusehen. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die unter Umständen auch in gewalttätige, bewaffnete Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.

    Piraterie auf hoher See

    Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.

    Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.

    Kriminalität

    Taschendiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - kommen immer häufiger vor. Insbesondere betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort besonders das Stadtzentrum um Analakely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels, der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).

    In den zurückliegenden Monaten wurden zudem auch vermehrt kriminelle Zwischenfälle aus Touristenzielen vermeldet. Hierbei sind insbesondere städtisch geprägte und touristisch frequentierte Ballungsgebiete an den Küsten Madagaskars betroffen. Es wurden bewaffnete Raubüberfälle aus den Städten Antsiranana (Diego-Suarez), Tuléar, Morondava und Manakara sowie den Urlaubsinseln Nosy Be und Sainte Marie gemeldet. Auch die in diese Gebiete führenden Verkehrsanbindungen sind nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr sicher.

    Die Gewaltbereitschaft und der Einsatz von Waffen jeglicher Art haben insgesamt zugenommen.

    Im Allgemeinen, aber insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit wird in allen städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Einzeltaxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb von Hotels - verwendet werden.

    Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht vermehrt Polizeikontrollen statt. Es wird aus diesem Grund dringend geraten, eine beglaubigte Kopie des Passes (einschl. der Seite mit dem Visum für Madagaskar) mit sich zu führen.

    Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall von außen greifbar im Wagen liegen.

    Deutschen Staatsangehörigen, die sich länger in Madagaskar aufhalten, wird empfohlen, der Botschaft ihre Kontaktdaten zu übermitteln.

    https://elefand.intra.aa/elefandintern/home/login!form.action

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

    Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Madagaskar

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. afrikanisches Festland) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich.

    Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes Risiko besteht in den Küstenregionen und Regenwaldgebieten, ein mittleres Risiko in den Höhenlagen, im Landesinneren und in der Hauptstadt. Bei Aufenthalt in den Risikogebieten wird eine Malariaprophylaxe empfohlen.

    Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

    -ganztägig (siehe unten Chikungunya, Dengue.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    -ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    -ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen

    HIV/AIDS

    ist im Lande ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.

    In den letzten Jahren sind Choleraerkrankungen nicht mehr aufgetreten, andere Durchfallerkrankungen kommen durchaus vor. Diese werden häufig durch unsauberes Trinkwasser ausgelöst.

    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selber Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Chikungunya-Fieber

    Seit 2006 ist es immer wieder zu einer epidemieartigen Häufung von Chikungunya-Fieber gekommen. Seit dem Frühjahr 2010 werden erneut vermehrt laborchemisch nachgewiesene Fälle von der Ostküste (v.a. Mananjary, Tsaravary, Irondro) des Landes gemeldet. Auch von der Nachbarinsel La Reunion werden seit Oktober 2010 neue Fälle gemeldet. Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen, ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar und führt zu den typischen Symptomen einer schweren Viruserkrankung, in der Regel ohne tödlichen Ausgang. Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 10 Tage. Ohne Vorzeichen treten vorrangig Fieber, starker (symmetrischer) Gelenkschmerz und schweres Krankheitsgefühl auf. Nach wenigen Tagen kommt es zum Fieberabfall und Auftreten eines Exanthems. Die Gelenkbeschwerden können monatelang, in Ausnahmefällen auch jahrelang fortbestehen. Sehr selten wird über eine gesteigerte Blutungsneigung oder ernste und vor allem neurologische Komplikationen wie Hirn- und Hirnhautentzündungen berichtet; Letzteres in der Regel bei medizinisch vorbelasteten Personen oder Neugeborenen. Eine Impfung ist nicht möglich, der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige prophylaktische Maßnahme (Repellentien, Kleidung, Verhalten etc.).

    Rift Valley-Fieber (RVF)

    Eine Epidemie wurde 2008 aus den Regionen Alaotra Mangoro, Analamanga, Itasy, der Provinz Fianarantsoa, Vakinakaratra und Anosy mit zahlreichen Erkrankungen und einigen Todesfällen gemeldet. Die Übertragung dieser Viruskrankheit erfolgt durch Mückenstich und Kontakt mit Körpersekreten infizierter Tiere (Kühe, Schafe, Kamele, Nagetiere). Neben grippeartigen 5 bis 8 Tagen dauernden Symptomen entwickeln ca. 0,5 % der Patienten Komplikationen: Hirnhautentzündung, Hämorrhagisches Fieber mit Zusammenbruch des Gerinnungssystems und inneren Blutungen, Entzündung des Hirn- u- Rückenmark, Meningoenzephalitis oder Netzhautläsionen. Eine kausale Behandlung ist nicht möglich, prophylaktischen Maßnahmen sind: Mückenschutz (Mücken vorwiegend tagaktiv), Meiden von engem Kontakt mit Schafen, Rindern, Kamelen, Ziegen (Viehmärkte, Schlachthöfe). Genuss von gut durchgebratenem Fleisch und aufbereiteter Milch (aus Supermärkten) ist weiterhin unbedenklich.

    Dengue-Fieber

    Die für den Raum Indischer Ozean bekannten Dengue-Epidemien sind in Madagaskar bisher wenig aufgetreten. Anfang 2006 kam es zu einer schwach ausgeprägten Dengue-Fieber-Epidemie in Toamasina (Tamatave), Mahajanga und Nosy Be.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land, insbesondere aber im westlichen Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

    Pest

    Die Pest, eine durch den Rattenfloh übertragene v.a. Lungeninfektion, ist im zentralen Hochland von Madagaskar seit 1921 endemisch. Die letzten größeren Ausbrüche gab es u.a. 1990 (ca. 1000 Patienten) und 1996 (ca. 1600 Patienten). Gelegentlich auftretende Fälle der Beulenpest (in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga, Toamasina) werden im Allgemeinen von den Gesundheitsbehörden rasch unter Kontrolle gebracht. Das Auftreten der durch Rattenflöhe verbreiteten Krankheit erfolgt praktisch jährlich zum Beginn der Regenzeit in Madagaskar (ab Oktober). Wegen des mit Malaria verwandten Krankheitsbildes im Anfangsstadium (Fieber, Schüttelfrost) erfolgt die richtige Diagnose und Behandlung gerade in abgelegenen Gebieten verspätet. Grundlage für den Ausbruch der Pest ist die oft erbärmliche Hygienelage in den Armenvierteln und in ländlichen Regionen.

    Gifttiere

    In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Wie allgemein in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete und Englisch sprechende Ärzte.

    Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de

    (Unverändert gültig seit: 27. April 2012)

  • Fluganreise – 21 Tage

    Reisen auf Madagaskar

    Die Hauptstraßen Madagaskars gehen sternförmig von der Hauptstadt Antananarivo ab. Die Hafenstädte an der Küste sind untereinander - wenn überhaupt - nur über Pisten verbunden. Bei unserer Reise ist eine Überlandfahrt von Ifaty bei Tulear nach Morondava eingeplant. Die Distanzen sind nicht groß, doch kommen die Geländefahrzeuge oft nur langsam voran. Die Hotels auf dieser Strecke sind einfach, in Manja nächtigen wir mangels geeigneter Unterkünfte in Zelten. Entschädigt für die mühsame Fahrt werden Sie durch das Erlebnis einer Region, in der Besucher noch selten sind. Und immer wieder stoppen wir am Meer, wo Sie nach Herzenslust an einsamen Sandstränden baden können.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum wird bei der Einreise erteilt. Keine Impfungen vorgeschrieben.