ExpeditionsStudienreise

Äthiopien – ursprüngliches Afrika

Reise-Nr. ST 7250

Diese Reise im Überblick

  • Historische Route,
  • Äthiopien,
  • Expeditionen,
  • Afrika (südlich der Sahara)
  • Fluganreise – 21 Tage

    • Eine umfassende Reise durch Äthiopien in kleiner Gruppe
    • Besuch der bedeutendsten Stätten der historischen Route des Hochlandes
    • Rundreise in Geländefahrzeugen zu den Völkern im Süden des Landes
    • Unterkunft ausschließlich in Hotels und Lodges
    • Gute körperliche Verfassung notwendig
    • Termine 9.2. und 20.9.2012 sowie 14.3.2013 mit ärztlicher Begleitung

    Keine Liegestühle - So erholsam ist Ihre Reise auf einer Skala von 1 bis 5

    Äthiopien ist ein altes Kulturland - Kirchen und Klöster im Hochland zeugen davon. Doch die ganz große Entdeckung dieser Reise ist der Süden des Landes - von der Moderne bisher kaum berührt. Wer eine gute Portion Entdeckergeist besitzt, lieber die Sterne am Himmel als im Hotel zählt und bereit ist, auch einmal mit Geländefahrzeugen über schlechte Pisten zu holpern, wird reich belohnt: Eine ursprüngliche Natur und Begegnungen mit Menschen, die noch nach uralten Traditionen leben, garantieren Erlebnisse für alle Sinne. Nur - fit müssen Sie sein, denn eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung für diese Reise ins tiefe Afrika.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    ab 3595 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).

  • Fluganreise – 21 Tage

    1. Tag, Donnerstag, 20.09.2012: Flug nach Äthiopien

    Individuelle Anreise nach Frankfurt und gemeinsamer Weiterflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.).

    2. Tag, Freitag, 21.09.2012: Die äthiopische Metropole

    Am Morgen landen wir in der 2360 m hoch gelegenen Hauptstadt Äthiopiens Addis Abeba. Auf einer Rundfahrt lernen wir die erst vor 115 Jahren von Kaiser Menelik gegründete Stadt kennen. Nach der Besichtigung der Dreifaltigkeitskirche treffen wir im Nationalmuseum Lucy, die älteste Äthiopierin. Warum die Überreste des Urmenschen nach einem Beatles-Song benannt wurden, erzählt Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter. Schließlich stürzen wir uns auf dem Mercato, dem angeblich größten Markt Afrikas, mitten hinein ins pralle Leben. Der späte Nachmittag bleibt ohne Programm.

    3. Tag, Samstag, 22.09.2012: Die antike Hauptstadt

    Wie die Äthiopier stehen wir heute vor dem Morgengrauen auf, denn wir wollen den ersten Flug nehmen. Es geht über das Hochland nach Axum, dem Rom Äthiopiens. Der Einfluss dieser Stadt reichte bis in den weit entfernten Jemen. Bis heute ist sie Zentrum und Pilgerort des äthiopischen Christentums, der Überlieferung nach auch der Aufbewahrungsort der Bundeslade mit den Gesetzestafeln des Moses. Wir besichtigen eingehend die alte Kaiserstadt (UNESCO-Kulturerbe) mit dem Bad der Königin von Saba und den berühmten Stelen. Der von Mussolini geraubte Obelisk wurde erst 2005 wieder nach Axum zurückgebracht. Wir haben auch Zeit, durch die Stadt zu bummeln, um das Leben in den Straßen zu beobachten. Zwei Übernachtungen in Axum.

    4. Tag, Sonntag, 23.09.2012: Zur Königin von Saba

    Ausflug zum Mondtempel in Yeha, der auch als Palast der Königin von Saba bezeichnet wird. Unweit davon erregt die Kirche Abba Aftse unsere Aufmerksamkeit. In die Kirchenwand wurden Bruchstücke eines antiken Steinbockfrieses eingemauert, Beleg für die Verbindung mit Südarabien in Äthiopiens Frühgeschichte. Auf dem Rückweg passieren wir Adua, die Stadt, bei der die Äthiopier die italienische Invasionsarmee zurückschlugen – mit der Folge, dass Äthiopien als einziges afrikanisches Land niemals unter Kolonialherrschaft geriet. <ExtraTour> Zurück in Axum, haben Sie den Nachmittag zur freien Verfügung.

    5. Tag, Montag, 24.09.2012: Von Axum nach Lalibela

    Am Vormittag Flug nach Lalibela. König Lalibela gab dem entlegenen Gebirgsdorf (2600 m), das zum bedeutendsten Wallfahrtsort der äthiopischen Christen werden sollte, im 12. Jahrhundert seinen Namen. Die Höfe der Monolithkirchen von Lalibela (UNESCO-Kulturerbe) sind alle leicht geneigt. Absicht oder Unvermögen? Ihr Reiseleiter kennt die wahre Geschichte. Am Nachmittag besuchen wir die Südgruppe mit der oft fotografierten Georgskirche. Zwei Übernachtungen in Lalibela.

    6. Tag, Dienstag, 25.09.2012: Heiliges Lalibela

    Ein ganzer Tag in den Bergen von Lalibela. Am Vormittag besuchen wir die Felsenkirchen der Nordgruppe. <ExtraTour> Ein Abstecher führt uns nachmittags zur Kirche Neakuto Leab, die eindrucksvoll in den Bergen liegt und eine hochinteressante Sammlung von äthiopischen Prozessionskreuzen, Manuskripten und Ikonen besitzt. Eine traditionelle Kaffeezeremonie mit musikalischer Untermalung, bei der Ihnen junge Mädchen auch den Honigwein Tesch servieren und bei der einige äthiopische Tänze vorgeführt werden, bringt uns wieder in das heutige Äthiopien zurück.

    7. Tag, Mittwoch, 26.09.2012: Die Kaiserstadt Gondar

    Am Vormittag besuchen wir - wenn nicht gerade Ferien sind - eine Schule auf dem Lande und bekommen aus erster Hand Informationen über das Bildungswesen und die sozialen Verhältnisse im Land. Gegen Mittag kurzer Flug nach Gondar, das vom 17. bis zum 19. Jahrhundert die Residenz der äthiopischen Herrscher war (UNESCO-Kulturerbe). Im Schlossbezirk bestaunen wir die architektonischen Spuren, die die Kaiser hinterlassen haben. Das Kloster Debre Berhan überrascht durch seinen einzigartigen Wand- und Deckenschmuck.

    8. Tag, Donnerstag, 27.09.2012: Die Wasserfälle des Nils

    Vormittags Fahrt von Gondar um den Tanasee nach Bahar Dar. Am Nachmittag Ausflug nach Tisisat, in der Übersetzung „Wasser, das raucht“. Und in der Tat liegt eine Gischtwolke über dem Wasserfall, wenn der Blaue Nil auf einer Breite von 400 m in die Tiefe stürzt – sofern das Wasser nicht für die Turbinen des nahen Kraftwerks benötigt wird. Hier im Hochland Äthiopiens sammeln sich die Wassermassen, die alljährlich für reiche Ernten in Ägypten sorgen. Ihr Reiseleiter weiß einiges über das für den Sudan und Ägypten so lebensnotwendige Nilwasser - fragen Sie ihn, dann sprudelt er los. 300 km.

    9. Tag, Freitag, 28.09.2012: Klöster im Tanasee

    Die Inselklöster im See sind spirituelle Zentren des äthiopischen Christentums. Eine Bootsfahrt am Vormittag bringt uns auf die paradiesisch anmutende Halbinsel Zeghie mit dem Kloster Ura Kidane Mehret, das - keine Selbstverständlichkeit in Äthiopien - auch Frauen besichtigen dürfen. Zurück in Bahar Dar zieht der Markt Käufer und Händler der gesamten Gegend und auch uns magisch an. Am Nachmittag Flug zurück nach Addis Abeba.

    10. Tag, Samstag, 29.09.2012: Auf in den Süden

    Die Expedition in den Süden beginnt. Wir durchfahren den Großen Grabenbruch, die Sollbruchstelle Ostafrikas. Ein gewaltiger Vulkanausbruch in Eritrea bewies erst im Sommer 2011, wie fragil hier die Erdkruste ist! Dies ist das Land der Oromo - willkommener Anlass, einmal über das Zusammenleben der Ethnien im Vielvölkerstaat Äthiopien nachzudenken. Unser Ziel ist das Kaffeeanbaugebiet von Yirgalem. 340 km. Übernachtung in einer wunderschönen Lodge im Baustil des Sidama-Volkes.

    11. Tag, Sonntag, 30.09.2012: Kaffee aus Äthiopien

    Kaffeeland ist grünes Land, denn der Wachmacher gedeiht am besten in klimatisch gemäßigten Gebieten mit ausreichend Niederschlag. Seinen Namen verdankt er der Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens, seine Entdeckung angeblich einem Hirten, dessen Ziegen nach dem Genuss des Strauches lebhafter als andere umhersprangen. Viele Legenden ranken sich um die aromatische Bohne. Ihr Reiseleiter kennt einige davon. Wir durchqueren auf dem Trans-African Highway das Land der Termitenhügel in Richtung Konso. 350 km.

    12. Tag, Montag, 01.10.2012: Nach Turmi

    Das tiefe Afrika wartet auf uns. Am Straßenrand sehen wir immer wieder Angehörige des Volkes der Erbore. Wissenswertes über ihre Lebensweise erfahren Sie von Ihrem Reiseleiter. Am Ziel unserer Etappe in Turmi ist Markttag. 190 km. Händler und Käufer streben aus allen Himmelsrichtungen zum Markt. Wir schließen uns an, mischen uns unter die Menschen und erkennen, dass ein Markttag im Leben der ländlichen Bevölkerung etwas ganz Besonderes ist. Zwei Übernachtungen in Turmi.

    13. Tag, Dienstag, 02.10.2012: Zu den Karo und den Hamar

    Wie können Menschen in dieser tropisch heißen Gegend überleben? Bei unseren Begegnungen mit den Karo und den Hamar bekommen wir einen Eindruck von diesen Hirtenvölkern. Im Mittelpunkt steht der Besitz von Zebus, den typischen Buckelrindern dieser Region. Das Leben der Menschen mag karg sein, doch sowohl die Frauen als auch die Männer legen großen Wert auf ihr Äußeres. Die Damen tragen fantasievollen Schmuck aus Muscheln, Straußenfedern und Silberreifen, die Herren sehr auffällige Frisuren, wobei Haargel durch Butter und Lehm ersetzt wird. 120 km.

    14. Tag, Mittwoch, 03.10.2012: Ein Museum im Nirgendwo

    Wir reisen weiter durch die ursprüngliche Landschaft Südäthiopiens, in der wir viel zu bestaunen und zu fotografieren finden – nicht immer kostenlos, denn die meisten Menschen am Straßenrand kennen inzwischen ihren Wert als Fotomodell. 160 km. In Jinka wartet ein kleines Museum auf uns. Mit deutscher Gründlichkeit hat hier der Gründer, ein Mainzer Professor, Alltagsgegenstände der Völker der Omo-Region zusammengetragen. Wenn wir Glück haben, treffen wir hier die Kuratorin, eine Ethnologin, die viel Interessantes von ihren Feldforschungen zu berichten weiß. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel in Jinka.

    15. Tag, Donnerstag, 04.10.2012: Im Gebiet der Mursi

    Ganztägiger Ausflug in den Mago-Nationalpark. <ExtraTour> Hier leben die Mursi! Andere Länder – andere Sitten! Und andere Schönheitsideale! Die Mursifrauen tragen in der Unterlippe Teller aus Ton. Ob sie es tatsächlich schön finden? In einem Dorf der Mursi arrangiert Ihr Reiseleiter ein Treffen mit den örtlichen Würdenträgern, und im Gespräch erfahren Sie nicht nur viel Interessantes über den charakteristischen Schmuck, sondern auch vieles andere über das Leben des Volkes in einem der entlegensten Teile Afrikas. 150 km.

    16. Tag, Freitag, 05.10.2012: Bei den Konso

    Im zerklüfteten Hochland vulkanischen Ursprungs befindet sich das Siedlungsgebiet der Konso. Wir bestaunen die geschickt angelegten Terrassenfelder, mit denen die Menschen den schroffen Berghängen wertvolles Ackerland für ihre Hirse abtrotzen. Neben der einzigartigen Hüttenarchitektur verdienen vor allem die geschnitzten Grabstelen unsere Aufmerksamkeit. Sie stellen berühmte Jäger oder Krieger dar, umgeben von getöteten Feinden. Im Gespräch mit einem Clanchef erfahren wir mehr über die uralten Bräuche, aber auch darüber, wie die Konso den Spagat schaffen zwischen dem traditionellen Leben und dem Kontakt mit der modernen Welt. Im Ort Konso besuchen wir ein sehr interessantes Museum, das von französischen Anthropologen eingerichtet wurde. 160 km.

    17. Tag, Samstag, 06.10.2012: Das Land der Dorze

    Über einen steilen Bergkamm klettern unsere Geländefahrzeuge hinauf ins Land der Dorze. Dieser Volksstamm ist bekannt für seine Webkunst. Die farbenprächtigen Tücher, die auf Märkten und am Straßenrand angeboten werden, sind herrliche Souvenirs. Die geflochtenen Hütten, stets unter der Staude einer Falschen Banane, sind einen Blick und ein Foto wert - auch wenn es wie immer etwas kostet. Und der Samstagsmarkt gewährt hochinteressante Einblicke in das Leben dieses Volkes. 160 km. Zwei Übernachtungen in Arba Minch.

    18. Tag, Sonntag, 07.10.2012: Ein Tag in der Natur

    Heute gehen wir auf Fototour in den Nechisar-Nationalpark. Auf teils beschwerlichen Wegen geht es auf die Pirsch. Wir starten frühmorgens, wenn Zebras, Kudus und Gazellen erwachen, und vielleicht erspähen wir mit etwas Glück auch einen der seltenen Leoparden. Und wenn sich die Tierwelt lieber im Dickicht versteckt, so erfreuen wir uns am herrlichen Ausblick über die weite Ebene. Nachmittags gleiten wir mit einem Boot über den Chamosee - Lebensraum für Krokodile, Flusspferde und zahlreiche Wasservögel. 100 km.

    19. Tag, Montag, 08.10.2012: Zum Langanosee

    Heute beginnt der Rückweg aus dem Süden - auf einer Strecke, die teilweise nur als Teststrecke für Stoßdämpfer bezeichnet werden kann. Unser Tagesziel ist der Langanosee, den wir im Laufe des Nachmittags erreichen. 310 km. Den Rest des Tages können Sie frei gestalten in unserem Hotel direkt am See. Als einziger in Äthiopien lädt er zum Baden ein. Auch wenn das Wasser eine gewöhnungsbedürftige Färbung hat, ist es wegen des Sodagehalts gesundheitlich unbedenklich.

    20. Tag, Dienstag, 09.10.2012: Abschied von Äthiopien

    Die Zivilisation hat uns wieder. Auf asphaltierter Straße geht es zurück nach Addis Abeba. 210 km. Im ethnologischen Museum lassen wir einige Stationen unserer Reise noch einmal Revue passieren. Beim Abschiedsessen in einem guten Restaurant haben Sie einen wunderbaren Blick über das Häuser- und Lichtermeer der Hauptstadt.

    21. Tag, Mittwoch, 10.10.2012: Rückkehr aus Äthiopien

    Gegen 10 Uhr Ortszeit Abflug mit Ethiopian Airlines nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Am Nachmittag Ankunft in Frankfurt mit Anschluss zu den anderen Orten.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    ab 3595 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).

    Ihre Hotels

    OrtNächteHotel
    Addis Abeba1Jupiter Intern.****
    Axum2Yeha**(*)
    Lalibela2Roha**(*)
    Gondar1Goha**(*)
    Bahar Dar1Tana**(*)
    Addis Abeba1Jupiter Intern.****
    Yirgalem1Aregash Lodge***
    Konso1Kanta Lodge***
    Turmi2Turmi Lodge**(*)
    Jinka2Eco Omo Lodge***
    Konso1Kanta Lodge***
    Arba Minch2Swayne's**(*)
    Langano1Sabana Lodge***
    Addis Abeba1Jupiter Intern.****
  • Fluganreise – 21 Tage

    Verfügbare Termine

    Nicht buchbare Termine einblenden

    Termine 2012DZ * EZ * Reiseleiter
    19.01.—08.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar39954485
    19.01.—08.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar36954065
    09.02.—29.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar40954585
    09.02.—29.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar37954165
    01.03.—21.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar39954485
    01.03.—21.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar35953965
    20.09.—10.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    37954165N.N.
    18.10.—07.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    36954065N.N.
    01.11.—21.11. Noch Plätze frei.
    Die Mindestteilnehmerzahl ist aktuell erreicht.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    36954065Kirsten Grünenpütt
    08.11.—28.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    36954065N.N.
    20.12.—09.01. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    39954365N.N.
    Termine 2013DZ * EZ * Reiseleiter
    31.01.—20.02. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    37954165N.N.
    14.03.—03.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 19
    37954165N.N.

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
    In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba und zurück
    • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
    • Inlandsflüge (Economy) mit Ethiopian Airlines lt. Reiseverlauf
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 85 €)
    • Rundreise in guten, geländegängigen Fahrzeugen vom 10. bis 20. Tag (max. 4 Reisegäste pro Auto)
    • Übrige Transfers und Ausflüge in landesüblichen Bussen und Kleinbussen
    • 19 Übernachtungen, teilweise einfache Hotels und Unterkünfte
    • Doppelzimmer, in der Regel mit Bad oder Dusche und WC
    • Halbpension (Abendessen, Frühstück)

    bei Studiosus außerdem inklusive

    • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
    • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
    • Abendessen in einem guten Restaurant am 20. Tag
    • Bootsfahrten auf dem Tana- und dem Chamosee
    • Eintrittsgelder (ca. 110 €)
    • Visagebühren und Visabeantragung
    • Trinkgelder im Hotel
    • Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 100 €)
    • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
    • Klimaneutrale Jeep-, Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Fluganreise – 21 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Bei Buchung von Verlängerungsprogrammen Gelbfieberimpfung erforderlich.

    Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

    Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.

    In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.

    Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.

    Ihr Visum beantragen wir

    Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Äthiopien benötigen Sie ein Visum.

    ___________________________________________________________________________________

    Visabeantragung durch Studiosus

    nur möglich für: Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

    erforderliches Reisedokument: Reisepass

    Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende

    Anzahl freie Seiten: 1 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)

    Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn

    Bei verspätet eingehenden Anträgen kann es zu Problemen

    hinsichtlich der rechtzeitigen Erteilung des Visums kommen bzw.

    diese sogar scheitern.

    einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original

    - 1 ausgefüllter Visumantrag Äthiopien **

    - 1 Passbild (farbig)

    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

    - Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis in Deutschland oder

    Österreich durch eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung oder

    Meldebescheinigung

    Gebühr bei verspäteter

    Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe

    von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für

    Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.

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    Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Sollten Sie Ihr Passfoto selbst ausdrucken, nehmen Sie bitte Fotopapier und achten Sie auf sehr gute Druckqualität. Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, empfehlen wir Ihnen, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.

    Hinweis **: Bitte vergessen Sie nicht, die auf dem Visumantrag geforderten Informationen zu Ihrem Arbeitgeber (inkl. Telefonnummer) komplett auszufüllen. Diese Angaben werden für die Beantragung des Visums definitiv von der Botschaft verlangt.

    Für Reiseteilnehmer, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland oder Österreich haben gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat über benötigte Dokumente und Antragsfristen zu erkundigen. Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen gut. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden . Senden Sie uns bitte Ihre Passdaten dennoch zu, auch wenn Sie Ihr Visum selbst besorgen, da wir diese zur Erstellung einer Passliste benötigen.

    Verlängerung in Dschibuti bzw. auf Sansibar: Wenn Sie eines der Verlängerungsprogramme gebucht haben, beträgt die Einsendefrist bei Studiosus 7 Wochen vor Reisebeginn.

  • Fluganreise – 21 Tage

    Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Bei Buchung von Verlängerungsprogrammen Gelbfieberimpfung erforderlich.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Äthiopien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Äthiopien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Äthiopien gilt in seinen Kernbereichen als weitgehend stabiler Staat - auch wenn es zahllose ungelöste soziale und politische Fragen im Lande gibt und die Opposition nicht ohne Einfluss ist.

    Allgemein weist das Auswärtige Amt für das gesamte östliche Afrika, zu dem auch Äthiopien zu rechnen ist, auf eine latente Gefahr terroristischer Attentate hin, die sich auch gegen westliche Einrichtungen, touristische Reiseziele und religiöse Stätten richten können. Generell rät das Auswärtige Amt, politische Demonstrationen und Kundgebungen zu meiden.

    Wie Sie vermutlich den Medien entnommen haben, ereignete sich im Januar 2012 in der Danakil-Senke ein Überfall auf eine Reisegruppe, bei der mehrere Touristen zu Tode kamen bzw. entführt wurden. Dieses Gebiet gilt seit vielen Jahren als latent gefährdet. Studiosus hat aus diesem Grunde noch nie Reisen in die Danakil-Senke angeboten. Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir grundsätzlich auf Gebiete, in denen es in der Vergangenheit zu ethnischen Spannungen kam, so auf die an Somalia (Afar- und Somaliregion), Kenia und Sudan angrenzenden Provinzen sowie die unmittelbare Grenzregion zu Eritrea. Ebenso haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Im Interesse Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet. Sie dürfen davon ausgehen, dass Ihre Reise zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Landes weitgehend problemlos verlaufen wird.

    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Studiosus-Team

    Stand: 13. April 2012

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Unverändert gültig seit: 23. November 2011

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.

    Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Äthiopien

    Unverändert gültig seit: 13. April 2012

    Innenpolitische Lage

    Die innenpolitische Lage ist in weiten Landesteilen derzeit relativ ruhig.

    Vor allem in den Randgebieten des Landes kommt es jedoch immer wieder zu Unruhen. In der Somali Region (Ogaden) im Osten, führt die äthiopische Armee bewaffnete Einsätze gegen Mitglieder der ONLF durch (siehe auch Reisen über Land).

    Im Grenzgebiet zu Somalia ist aufgrund möglicher militärischer Aktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer auch grenzüberschreitend mit größeren Truppenbewegungen zu rechnen.

    Die Situation an der Grenze zu Eritrea bleibt angespannt. Zuletzt (14./15.03.) kam es zu äthiopischen Angriffen auf Einrichtungen im eritreischen Grenzgebiet. Eine weitere Eskalation der Auseinandersetzungen kann nicht ausgeschlossen werden.

    Terrorismus

    Wie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Äthiopien nicht ausgeschlossen werden.

    In den letzten Jahren, zuletzt im Februar 2009, gab es vereinzelte Bombenanschläge in Addis Abeba. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Anschläge in Zukunft wiederholen werden.

    Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, geraten. Dabei sollte auf verdächtige Personen und herrenlose Gepäckstücke wie z.B. Taschen, Pakete oder Textilbündel geachtet werden. Da die bisherigen Anschläge jeweils in den frühen Abendstunden stattfanden, sollten während dieser Tageszeit öffentliche Plätze wie z.B. Tankstellen und auch Bars / Kaffeehäuser gemieden werden. Vorsicht ist auch bei der Teilnahme an Großveranstaltungen angeraten.

    Reisen über Land / Entführungen / Kriminalität / Straßenverkehr

    Im Grundsatz kann davon ausgegangen werden, dass - abgesehen von unvorhersehbaren terroristischen Bedrohungen - die öffentliche Sicherheit in den großen Städten, den wichtigen touristischen Sehenswürdigkeiten und auf den Hauptverkehrsstraßen durch die äthiopischen Sicherheitskräfte gewährleistet wird. Touristisch organisierte Besuche verlaufen im Allgemeinen problemlos.

    In Addis Abeba häuften sich in jüngster Vergangenheit Überfälle auf Passanten, auch an Hauptverkehrsstraßen. Erhöhte Aufmerksamkeit nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere nach 22.00 Uhr, ist geboten.

    Die Infrastruktur des Landes ist schwach, gut ausgebaute Straßen für Überlandreisen sind nur begrenzt vorhanden. Grundsätzlich sollte am späten Nachmittag, bei Dämmerung und bei Dunkelheit aus Gründen der Verkehrssicherheit auf Überlandfahrten verzichtet werden.

    Vor Reisen ins Landesinnere sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage im Einzelfall eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist von einem erhöhten Risiko durch Überfälle und weiter auch durch Landminen auszugehen. Zudem sind hier die Möglichkeiten, bei Verkehrsunfällen Hilfe zu erhalten, äußerst beschränkt. Es empfiehlt sich deshalb ortskundige Führer einzuschalten und ggf. auch die Reise mit den örtlichen Behörden abzustimmen.

    Von einer erhöhten Risikolage ist auszugehen:

    -Bei Fahrten in das direkte Grenzgebiet zu Eritrea und in die Danakilsenke in Nord-Afar: Überfälle durch Banditen und örtliche Untergrundorganisationen sowie Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. In den frühen Morgenstunden des 17.01.2012 hat am Rande des Ertale Vulkans in der Danakil Wüste ein bewaffneter Überfall auf eine Reisegruppe stattgefunden, bei dem neben deutschen Staatsangehörigen auch weitere EU-Bürger zu Schaden gekommen sind.

    Vor diesem Hintergrund rät die Botschaft bis auf weiteres von Reisen in die Danakil Wüste und die nördliche Afar Region dringend ab.

    Dort muss auch mit neu verlegten Landminen gerechnet werden. Im Südosten der Grenzregion zu Eritrea ist das Gebiet an der Straße Bure-Assab betroffen. Es wird abgeraten, die Straße Eli Dar Richtung Assab zu befahren. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten sollte dies den örtlichen Behörden mitgeteilt und um entsprechende Schutzmaßnahmen gebeten werden. Die Grenzübergänge zwischen Äthiopien und Eritrea sind geschlossen.

    Jüngst kam es zu äthiopischen Angriffen auf eritreische Einrichtungen in Grenznähe; eine weitere Eskalation ist nicht auszuschließen.

    -Im Grenzgebiet zu Somalia: Der bewaffnete Konflikt zwischen äthiopischen Streitkräften und Teilen der ONLF, der Zustrom somalischer Flüchtlinge sowie mögliche Infiltrationsversuche islamischer Fundamentalisten stellen erhebliche Risikofaktoren dar. Insbesondere besteht die Gefahr von Entführungen. Von Reisen in die Somali-Region südlich und östlich von Harar und Jijiga wird deshalb abgeraten. In der gesamten Somali Region (Ogaden) besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen eine erhebliche Minengefahr.

    Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia sollten aufgrund möglicher -auch grenzüberschreitender- Militäraktionen gegen Al-Shabaab-Kämpfer nur in enger Abstimmung mit den äthiopischen Behörden unternommen werden.

    -Im Grenzgebiet zu Sudan: Angesichts der Unwägbarkeiten der Lage in Sudan, insbesondere möglicher Flüchtlingsbewegungen in Richtung Äthiopien, wird wegen nicht auszuschließender erneuter Zwischenfälle und Übergriffe von nicht unbedingt notwendigen Reisen in die Region Benishangul-Gumez abgeraten. Auch in der Gambella-Region wurden in letzter Zeit vermehrt sicherheitsrelevante Zwischenfälle berichtet. Im Grenzgebiet nördlich der Stadt Gambella besteht ferner erhebliche Minengefahr. Bei unbedingt erforderlichen Fahrten in diese Region wird deshalb zu stark erhöhter Vorsicht geraten.

    -In den Grenzgebieten zu Kenia (Moyale): Aufgrund fortgesetzter Risiken von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, die ggf. auch ausstrahlen können, sowie Unsicherheitsfaktoren im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Stammesauseinandersetzungen einhergehend mit der Präsenz von ca. 30000 Flüchtlingen aus Kenia, wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebieten zu Kenia abgeraten. Bei unabdingbaren Reisen wird zu stark erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich unmittelbar vor Reiseantritt bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren. Minengefahr besteht abseits der Hauptverkehrsstraßen ferner in der erweiterten Grenzregion zu Kenia (Borana-Region).

    Vereinzelte Überfälle auf durchfahrende Fahrzeuge am frühen Morgen sowie am Spätnachmittag und Abend führen zu der Empfehlung, folgende Routen nicht vor 8:00 Uhr und nicht nach 15:00 Uhr zu befahren: Strecke Metahara-Awash-Arba-Mieso und Asbe Teferi, Strecke Babile-Jijiga, Strecke Welkite-Jimma (insbesondere am Omo/Gibe-Fluss), Strecke Sodo-Arba Minch-Jinka, Strecke Bahir Dar-Gondar. Auch im und um den Awash-Nationalpark (insbesondere nördlicher Teil) kann es zu bedrohlichen Situationen und Überfällen kommen. So wurden in der Gegend um Adayto im Januar 2012 Feuergefechte zwischen Afras und Somali-Issas berichtet, bei denen auch Ausländer in Gefahr waren.

    Bewaffnete Überfälle sind zudem wiederholt aus dem Netchisar Nationalpark in Arba Minch, insbesondere in der Gegend um die Quellen, gemeldet worden. Es wird daher empfohlen, Touren in den Nationalpark ab Parkeingang nur in Begleitung und gegen Bezahlung eines bewaffneten Führers durchzuführen.

    Reisen über Land/ Zugverkehr

    Auf der Bahnstrecke Addis Abeba - Dire Dawa verkehren keine Passagierzüge. Der in unregelmäßigen Abständen (max. drei Mal pro Woche) zwischen Dire Dawa und Dschibuti verkehrende Zugverkehr (von Ausländern allerdings kaum benutzt) stellt wegen des schlechten Streckenzustands ein generelles Sicherheitsrisiko dar und war bereits mehrfach das Ziel von Sabotageakten und Sprengstoffattentaten.

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.

    Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

    Äthiopien

    Impfschutz

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

    Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe www.rki.de

    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio (zwei neue Poliofälle im Jahre 2008, importiert aus Sudan), ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Tollwut und Gelbfieber, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Typhus empfohlen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Postexpositionsbehandlung von Tollwut mit Immunglobulinen in Äthiopien nicht möglich ist. Eine Choleraimpfung in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen / Katastropheneinsatz kann u.U. indiziert sein.

    Malaria

    Malaria (> 85% Malaria tropica) kommt das ganze Jahr über landesweit vor. Kein bzw. ein geringes Risiko besteht in Addis Abeba und Höhenlagen über 2.200 m. Die Übertragung erfolgt durch den Stich nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

    Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxicyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:

    - körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),

    - in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    - ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.

    HIV / AIDS

    Für 2008 wurde geschätzt, dass 2,1 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Seit diesem Sommer werden landesweit erneut, einschließlich der Hauptstadt Addis Abeba, Ausbrüche von akuter wässriger Diarrhö und vereinzelt Cholera gemeldet. Beide Erkrankungen sind in Äthiopien endemisch.

    Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.

    Einige Grundregeln

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden.

    Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten:

    Dengue-Fieber

    ist eine von Stechmücken übertragene virale fieberhafte Erkrankung und existiert landesweit. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme. Eine Impfung existiert nicht.

    Meningitis (bakterielle Hirnhautentzündung)

    wird hauptsächlich in den Monaten Dezember bis Mai (Trockenzeit) übertragen und tritt vorwiegend im Westen des Landes auf. Entsprechend der Reiseart und -zeit kann eine Impfung (Kombinationsimpfstoff gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY) auch bei einer Aufenthaltsdauer unter vier Wochen indiziert sein.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr einer Infektion mit der Schistosomiasis - einer durch Schnecken als Zwischenwirt übertragenen Wurmerkrankung - besteht landesweit in allen Süßwassergewässern (Flüsse und Seen, insbesondere auch Omo River). Baden in diesen Gewässern sollte deshalb grundsätzlich unterbleiben.

    Gifttiere

    In allen tropischen und vielen subtropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

    (unverändert gültig seit 24. Mai 2012)

    Gelbfieberimpfung

    Gemäß den Informationen des Auswärtigen Amts wird eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden nach Äthiopien empfohlen.

    Für Gäste, die eine Verlängerung in Dschibuti oder auf Sansibar gebucht haben, ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

    Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

    Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.

    Wenn Sie eine Verlängerung in Dschibuti oder auf Sansibar gebucht haben, lassen Sie sich im Fall einer Impfunverträglichkeit bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.

  • Fluganreise – 21 Tage

    Die Völker des Morgens

    ... so der Titel eines berühmten Fotobandes, stehen im Mittelpunkt des Interesses einer Reise nach Südäthiopien. Einige der besuchten Ethnien wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Durch den zunehmenden Kontakt mit der Zivilisation werden sie in größeren Volksgruppen aufgehen. Der Tourismus ist für viele Familien mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle. Die Menschen sind sich ihres Wertes als „Fotomodell“ durchaus bewusst, kämpfen lautstark um die Gunst der Fotografen und reagieren gelegentlich auch aggressiv, wenn sie kein gerechtes Entgelt fürs Posieren bekommen. Für manche Reisende können solche Erlebnisse sehr unangenehm sein. Um den Menschen Südäthiopiens respektvoll und fair gegenüberzutreten, haben wir für unsere Gruppen einen Verhaltenskodex für solche Besuche entwickelt. Ihr Reiseleiter wird ihn Ihnen erläutern; er wird Sie auch einmal bitten, die Fotoapparate im Auto zu lassen, um auf diese Weise mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Rituale, die wie z.B. der Bullensprung der Hamar in unseren Augen die Menschenwürde verletzen, besuchen wir mit unseren Gruppen nicht.

    Reisen in Südäthiopien

    Lange Zeit war der Süden Äthiopiens für Besucher nur über äußerst schlechte Pisten erreichbar, Unterkünfte gab es keine. In den letzten Jahren hat sich die Infrastruktur merklich gebessert; Straßen wurden asphaltiert und Pisten ausgebaut. Seitdem ist es möglich, eine solche Reise auch ausschließlich mit Hotelübernachtungen anzubieten. Doch müssen Sie damit rechnen, dass einige der Unterkünfte einfach sind und auch die Wasser- und Stromversorgung nicht zuverlässig über 24 Stunden funktioniert. Sollten aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse die Pisten unpassierbar sein oder weitere unvorhersehbare Umstände eintreten, müssen wir uns Programmänderungen vorbehalten.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Das Visum für Äthiopien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich. Bei Buchung von Verlängerungsprogrammen Gelbfieberimpfung erforderlich.