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Oman – Emirate
Diese Reise im Überblick
- Für Alleinreisende,
- Nordafrika/Naher Osten,
- Arabische Halbinsel,
- Vereinigte Arabische Emirate,
- Oman,
- Wüsten
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Fluganreise – 10 Tage
Beim letzten Verwandtentreffen fragte ich meine kosmopolitische Kusine wie üblich: „Und - wo wart ihr diesmal im Urlaub?“ „Oman und Vereinigte Arabische Emirate“, antwortete sie. Ich war beeindruckt, bezog meine vagen Vorstellungen hierzu allerdings ausschließlich aus dem Film „Sex and the City II“, was gleichbedeutend ist mit: Luxussuite, Butler und Shoppen. Das muss geändert werden, beschloss ich und fragte meine drei Freundinnen, was sie im Herbst denn so vorhätten. Leider hatten alle schon etwas anderes geplant. Oder zum Glück. Sonst hätte ich nie eine Gruppenreise gebucht, bestimmt auch nie Camelburger in Dubai gekostet, mit einem Parfümeur im Oman geplaudert oder ein Lehmhaus von innen gesehen.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.
ab 2135 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
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Fluganreise – 10 Tage
1. Tag, Freitag, 26.10.2012: Der Orient ruft!
Am Abend fliegen Sie mit Oman Air von Frankfurt oder München nach Maskat (nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.), oder mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.).
2. Tag, Samstag, 27.10.2012: Alle Wohlgerüche des Orients
Ankunft der Oman Air in Maskat am Morgen und Transfer zum Hotel. Gäste mit Emirates steigen am Morgen in Dubai um und fliegen weiter nach Maskat. Ihr Studiosus-Reiseleiter kommt mit Ihnen an, begleitet Sie ins Hotel und nimmt Sie mit zum Frühstück. Im Anschluss starten wir gemeinsam zu einer kleinen Stadtrundfahrt - alle Wohlgerüche des Orients locken Europäer seit der Antike in den Orient. Weihrauch, das kostbare Rauchwerk, transportierten Karawanen in endlosen Märschen durch die Wüsten; sein Duft durchzieht das Sultanat bis heute. Die Zimmer stehen etwa ab Mittag zur Verfügung. Entspannen Sie am Nachmittag im Hotel! Beim gemeinsamen Welcome-Dinner mit Köstlichkeiten der arabischen Küche in einem landestypischen Restaurant lernen Sie Ihre Mitreisenden besser kennen. 60 km.
3. Tag, Sonntag, 28.10.2012: Farbenfrohe Märkte
Wir folgen ihrer Duftspur in Maskat, wo wir zwischen den Palästen der Moderne das orientalische Herz der Stadt finden. Im Souk von Muttrah lauert die Gefahr: Wer nicht aufpasst, gerät in einen Kaufrausch! Weihrauch, Gewürze, Kupferkannen - wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Fahrt auf einer traditionellen Dhau zeigt uns die Stadt aus der Meeresperspektive. Wir erkunden die Altstadt und machen uns auf den Weg nach Al-Sawadi. 130 km. Zw ei Übernachtungen in Al-Sawadi.
4. Tag, Montag, 29.10.2012: Omanische Festungen
Idyllisch am Meer liegt der Markt von Barka. In der Oase Nakhl ragt die riesige Festung in den Himmel; Palmen vor blauem Himmel und das Akhdargebirge bilden eine großartige Kulisse für ein schmackhaftes Picknick! 90 km. Der Nachmittag gehört Ihnen.
5. Tag, Dienstag, 30.10.2012: Pracht und Prunk
Geschmackvoll und riesengroß ist die Moschee, für die Sultan Qaboos zweifellos so manchen Petrodollar opferte. Der größte handgeknüpfte Teppich der Welt lädt zum Gebet! Ein Feuerwerk der Düfte: In einer Dependence der Parfümeure von Amouage Ubar erfahren wir im Gespräch mit Fachleuten, aus welchen Ingredienzen der teuerste Duftstoff der Welt besteht. Oasenglück in Nizwa: Schon von Weitem sehen wir die goldene Kuppel der Moschee über grünen Palmwipfeln glitzern. Eine stolze Festung und ein Silber-Souk, in dem jeder ein Schnäppchen machen kann. 230 km. Zwei Übernachtungen in Nizwa.
6. Tag, Mittwoch, 31.10.2012: Der Berg ruft!
Die monumentale Festung von Nizwa bietet wunderbare Aussichten auf die Stadt! Majestätisch thront der gut 3000 m hohe Gipfel Dschebel Schems über dem Akhdargebirge. Mit Geländefahrzeugen geht es auf einer Bergpiste hinauf zum Aussichtspunkt: Das grandiose Panorama eines wild zerklüfteten Canyons erwartet uns! Zurück in der Ebene faszinieren uns die mittelalterlichen Lehmbauten der Oasenstadt Al-Hamra. Die Bergoase wird durch das raffinierte Faladj-System (UNESCO-Kulturerbe) bewässert. Ein Omaner öffnet uns ein altes Lehmhaus und gibt uns einen Einblick in die faszinierenden Traditionen der Bergbewohner. 120 km.
7. Tag, Donnerstag, 01.11.2012: Auf Wiedersehen, Oman!
Auf dem Weg nach Norden empfangen uns die Zinnen von Jabrin. Vorbei an palmenreichen Oasenstädten geht es mit Klängen arabischer Musik in die Emirate. Direkt hinter der Grenze liegt der Kamelmarkt von Al-Ain: Ewig begutachten, diskutieren und feilschen die Händler, bis endlich ein störrisches Kamel von vielen Händen und mit Allahs Hilfe auf einen Pick-up gezerrt wird - es muss heute keine Gewürzsäcke mehr schleppen, sondern Rennpreise erringen. 290 km.
8. Tag, Freitag, 02.11.2012: Pracht in der Wüste
Die Wüste ist uraltes Kulturland, wie uns ein Rundgrab aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. in den kunstvoll angelegten Hili-Gärten von Al-Ain zeigt. Auf dem Weg nach Abu Dhabi grünt und blüht die Wüste dank moderner Bewässerung. Die Hauptstadt der Emirate empfängt uns mit kilometerlangen Prachtstraßen, spiegelnden Fassaden und gepflegten Parks. Auf dem Wüsten-Highway geht es nach Dubai; der ganz eigene Geschmack der Scheichs prägt das Stadtbild. Am Strand von Jumeirah sehen wir die größte künstliche Insel der Welt - hier entstehen futuristische Städte und Luxusresorts. Die ambitionierte Stadt realisiert Projekte, die uns staunen lassen. Willkommen im Übermorgenland! 270 km. Bei unserem Abschiedsessen lassen wir uns heute in einem Spezialitätenrestaurant nochmals alle Köstlichkeiten des Orients auftischen.
9. Tag, Samstag, 03.11.2012: Im Übermorgenland
In Dubai kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Die größte Shoppingmall der Welt am Fuße des höchsten Turmes der Welt und das einzige Siebensternehotel - hier jagen sich die Superlative! Wir erkunden die Stadt, und Ihnen bleiben viele Möglichkeiten, eigene Pläne zu realisieren. Am Nachmittag haben Sie noch reichlich Zeit zum Staunen und Shoppen.
10. Tag, Sonntag, 04.11.2012: Ankunft in Deutschland
Den Vormittag können Sie noch nach Lust und Laune gestalten. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Emirates nach Deutschland. Ankunft am Abend (Flugdauer ca. 7,5 Std.).
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.
ab 2135 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
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Fluganreise – 10 Tage
Verfügbare Termine
Nicht buchbare Termine einblenden
Termine 2012 DZ * EZ * Reiseleiter 17.02.—26.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2135 2435 16.03.—25.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2135 2435 26.10.—04.11. Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 252290 2640 Christiane Föhr 09.11.—18.11. Noch Plätze frei.
Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 252215 2535 N.N. * Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Oman Air von Frankfurt oder München nach Maskat und zurück
- Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
- Linienflug (Economy) mit Oman Air von Dubai nach Maskat
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
- Transfers, Ausflüge und Rundreise in landesüblichen Reisebussen mit Klimaanlage, Fahrt auf den Dschebel Akhdar mit Geländewagen
- 7 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage und Swimmingpool
- Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), am 9. Tag Mittagsimbiss statt Abendessen
bei me & more außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Örtliche Führer in Dubai
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Welcome-Dinner
- Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant am 8. Tag
- Ein Picknick
- Dhaufahrt in Maskat
- Eintrittsgelder
- Visagebühren und Visabeantragung
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 50 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
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Fluganreise – 10 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Für diese Reise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen sechs Monate über das Reisedatum hinaus gültigen Reisepass.
Das Visum für den Oman wird für Deutsche, Österreicher und Schweizer bei Einreise erteilt. Das Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate wird für Deutsche, Österreicher und Schweizer in Form eines Einreisestempels kostenlos bei Einreise erteilt. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Reisepass noch genügend freie Seiten enthält.
Für Reiseteilnehmer mit anderen Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bei einigen Reisen ist eine Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Landweg vorgesehen, was für manche Nationalitäten nicht möglich ist. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen.
Bitte senden Sie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn den ausgefüllten Fragebogen an Studiosus.
Hinweise zur Einreise Oman und Emirate
Bitte beachten Sie, dass eine Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman auch mit einem Visum für Israel oder israelischem Einreisestempel im Reisepass möglich ist.
Medikamente
Vorsicht ist auch beim Mitführen von Medikamenten geboten, da die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ohne ärztliche Verschreibung in VAE verboten ist. In einigen Fällen ist die Einfuhr in der Originalverpackung gestattet, sofern zusätzlich ein vom Gesundheitsamt beglaubigter medizinischer Bericht in englischer Sprache über die Bezeichnung und die für die Dauer des Aufenthalts benötigte Menge der Medikamente beigefügt ist. Auch das Vorliegen einer solchen ärztlichen Verschreibung garantiert nicht die Einfuhr in die VAE. Das Auswärtige Amt empfiehlt dringend, sich vor einer Reise in die VAE durch eine Vertretung der VAE in Deutschland beraten zu lassen: Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Berlin Tel.: 0049-30-516 51-6 oder unter http://www.uae-embassy.ae/Embassies/de/
Oman: Bei der Einfuhr von Schmerzmitteln sowie halluzinogenen Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) sollte ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes unbedingt mitgeführt werden, da eine Reihe dieser Medikamente im Oman als illegale Drogen angesehen werden, deren Besitz und Einfuhr unter Strafe steht.
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Fluganreise – 10 Tage
- Reisepapiere und Impfungen
- Gesund & munter
- Sicherheitshinweise
- Sicherheit geht vor!
- Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
- Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
- Gesundheitshinweise
- Gesundheitshinweise
- Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
- Oman
- Vereinigte Arabische Emirate
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Zusammen mit diesen Unterlagen übersenden wir Ihnen eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Oman zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch
Grundsätzlich sind die Golfstaaten im regionalen Vergleich sichere Reiseländer. In den letzten Jahren gab es weder in den Emiraten noch im Oman Terroranschläge. Im Oman ist es im Februar 2011 unter dem Einfluss der arabischen Protestbewegung vor allem in der Industriestadt Sohar zu vereinzelten, auch gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften gekommen. Die Proteste sind nach wenigen Tagen abgeebbt, seitdem ist die Lage ruhig. In den Emiraten blieben Proteste bisher vollkommen aus. Trotz der insgesamt stabilen Lage rät das deutsche Auswärtige Amt in Anbetracht der allgemeinen Lage im Nahen Osten auch hier zu erhöhter Vorsicht, zur Rücksichtnahme auf religiöse, kulturelle und soziale Traditionen sowie zum weiträumigen Meiden von Protestveranstaltungen.
Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements fordern wir unsere Reiseleiter im ganzen Land zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen auf.
Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation in der Region sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Team
Stand: 16. Mai 2012
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
Vereinigte Arabische Emirate
Stand: 16. Mai 2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten wird auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zur Wachsamkeit geraten. Reisende sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen.
Kriminalität
Die VAE sind eines der sichersten Länder des Mittleren Ostens mit einer äußerst niedrigen Kriminalitätsrate. Dennoch sind vereinzelt Taschendiebstähle z.B. in großen Einkaufszentren nicht auszuschließen.
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts
Sultanat Oman
Stand: 10. Mai 2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisende in Oman sollten generell, in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen fernhalten.
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Oman
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Malaria
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anophelesmücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (verursacht durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u.a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.
Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.
Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien, das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent unddas Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder der Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen) vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen tagsüber auch vor anderen von Stechmücken übertragenen Erkrankungen.
Außer in der vom eigentlichen Territorium des Oman durch eine Landbrücke der VAE getrennten Enclave Musandam im Norden besteht im Land kein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen. In Musandam besteht ein insgesamt sehr geringes Risiko einer Übertragung nach Regenfällen. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird für den Oman nicht empfohlen (www.dtg.org). Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt im Oman ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem potentiellen Malariagebiet aber notwendig.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B-Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser hat wegen der Zwischenlagerung in Tanks auf den Häuserdächern und der damit verbundenen starken Erwärmung keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpackte Getränke in Flaschen oder Dosen zu konsumieren oder Wasser vor dem Genuss abzukochen, zu filtern oder chemisch zu desinfizieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen kann in aller Regel Leitungswasser verwendet werden. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr ebenfalls gut durchgebraten worden sein. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln können die Gefahr einer Infektion vermindern.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein geringes Risiko für Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut, auch in den Städten. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind im Oman außerhalb der Großstädte, z.B. auch auf den Trekkingrouten im Gebirge, nicht immer möglich, eine ununterbrochene Kühlkette der Impfstoffe kann nicht überall gewährleistet werden. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem möglichen Biss. Sie sollte vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann meist vor Ort - z.B. in den großen Kliniken in Maskat - erfolgen.
Leishmaniose
Insbesondere die Haut-Leishmaniose (eine von Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung mit Hautveränderungen, die meist erst Wochen bis Monate nach dem Stich auftreten und lange persistieren) ist in ländlichen Gegenden verbreitet. Maßnahmen für einen zuverlässigen Mückenschutz tagsüber sollten deshalb dringend beachtet werden. Bei nicht heilenden Hautgeschwüren nach einem Oman Aufenthalt muss an die Möglichkeit einer Haut-Leishmaniose gedacht werden. Bei anhaltenden, unklaren Fieberschüben und Milzvergrößerung kann auch die gefährliche, generalisierte (sog. „viszerale“) Form vorliegen, die dann in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik behandelt werden muss.
Grippe (Saisonale Influenza)
Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren im Oman vor allem in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de). Persönliche Hygienemaßnahmen (Händewaschen oder -desinfektion, Einmalhandtücher in öffentlichen Einrichtungen…) und die vorbeugende Grippeschutzimpfung sind wichtige Maßnahmen zur Verhütung einer Infektion.
Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen
Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern gerne unterschätzt und kann zu unangenehmen und langfristig gefährlichen Sonnenbränden führen. Auf einen guten Sonnenschutz und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme muss insbesondere bei Kindern und älteren Personen geachtet werden.
Gefährliche Strömungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen. Auf entsprechende Warnungen ist an den Stränden zu achten, Alkoholkonsum sollte beim Baden und Schwimmen vermieden werden. Kinder sollten an Stränden niemals unbeaufsichtigt spielen. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind möglich aber selten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Geschwindigkeitsübertretungen sind vor allem außerhalb der Städte an der Tagesordnung. Fernstrassen verlaufen wegen der Gefahr von Überschwemmungen mitunter auf erhöhten Dämmen. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine rasche, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Überlastungen der vorhandenen Infrastruktur bei zunehmender Verkehrsdichte in Maskat oder während der seltenen, schweren Regenfälle verzögern das zeitliche Eintreffen alarmierter Rettungsfahrzeuge deutlich. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in den entlegenen Landesteilen entspricht technisch-apparativ, hygienisch und organisatorisch nicht überall europäischem Standard. Sprachbarrieren können darüber hinaus die Kommunikation erheblich erschweren. In Maskat ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen auf einem hohen Niveau und damit auch teuer, eine Verständigung in Englisch ist meist möglich.
Im Oman sind öffentliches Gesundheitswesen (Sicherstellung der medizinischen Versorgung von omanischen Staatsbürgern und Notfallversorgung aller Patienten) und Privat-Sektor der Medizin (für Ausländer die einzige Möglichkeit der medizinischen Versorgung außer bei Notfällen) weitgehend getrennt. Der Transport eines verletzten oder schwer erkrankten Ausländers erfolgt in jedem Fall zunächst in ein geeignetes öffentliches Krankenhaus. Dort wird der Patient stabilisiert. Besteht keine akute Lebensgefahr, wird er in eine geeignete, private medizinische Einrichtung weiterverlegt. Bei Vorstellungen, z.B. in der Notaufnahme, wegen einer akuten Erkrankung, nicht jedoch eines akuten Notfalls, wird der Patient ggf. ohne weitere diagnostische oder therapeutische Maßnahmen an eine private Institution verwiesen. Fehlender Versicherungsschutz per se rechtfertigt keine Behandlung im staatlichen Gesundheitssystem! Privatmedizinische Einrichtungen erwarten vom Patienten vor Behandlungsbeginn in aller Regel eine erhebliche Anzahlung oder eine Bürgschaft für die entstehenden Kosten. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist deshalb dringend notwendig. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in den Oman bewusst sein. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht in allen Landesteilen gesichert. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge mitbringen und sich ggf. für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Die Apotheken der großen Kliniken in Maskat bieten ein breites Spektrum zuverlässiger Medikamente an. Das Mitführen einer Reiseapotheke bei Aufenthalten außerhalb der Hauptstadt ist sinnvoll.
Die Deutsche Botschaft in Maskat verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.
Unverändert gültig seit: 10. Mai 2012
Vereinigte Arabische Emirate
Impfschutz
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann im Einzelfall Impfschutz auch gegen Tollwut und / oder Typhus sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.
HIV / Aids
Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Es besteht aber ein grundsätzliches Infektionsrisiko. Bitte entsprechende Schutzmaßnahmen beachten.
Prophylaxe
Durch allg. Hygienemaßnahmen (nur abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten Durchfälle und andere Tropen- und Infektionserkrankungen vermieden werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind von der WHO für malariafrei erklärt worden, nachdem längere Zeit keine Malariaübertragung im Land feststellbar war. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden.
Medizinische Versorgung
Die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ist ohne ärztliche Verschreibung verboten. Die medizinische Versorgung auf dem Lande ist mit Europa nicht immer zu vergleichen, in den größeren Städten jedoch jeweils relativ gut. Auch deutschsprachige Ärzte sind dort tätig. Gelegentlich fehlen aber auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte auf dem Lande. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind grundsätzlich empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte ggf. mitgenommen und dann unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.
Lassen Sie sich vor einer Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle / einen Tropenmediziner / Reisemediziner beraten ( siehe: www. dtg.org).
Unverändert gültig seit: 16. Mai 2012
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Fluganreise – 10 Tage
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für den Oman beantragt Studiosus bei der Einreise. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Intensiver Leben





