Eventreise
Tunesien – nach dem Arabischen Frühling
Diese Reise im Überblick
- Tunesien,
- Tunis,
- Hammamet,
- Tunis,
- Specials
Fluganreise – 6 Tage
Als „Jasmin-Revolution“ nahm der Arabische Frühling in Tunesien seinen Anfang und wie aus heiterem Himmel verändert sich ganz Nordafrika. Wir besuchen das Land ein Jahr danach - und schauen hinter die Kulissen: Bei zahlreichen Treffen und Gesprächen mit den Tunesiern wollen wir wissen, wie es zu der Revolution kam, wie sie diese erlebt haben und mit welchen Erwartungen, Hoffnungen und Ängsten sie in ihre Zukunft blicken.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.
ab 1195 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
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Fluganreise – 6 Tage
1. Tag, Dienstag, 03.04.2012: Willkommen in Tunis
Morgens individuelle Anreise nach Frankfurt und gemeinsamer Flug mit Lufthansa nach Tunis. Eine neue Ausstellung widmet sich den Ereignissen der Jasmin-Revolution - für uns ein hervorragender Einstieg in unsere Reise. Wie sieht es aus ein Jahr danach? Hält die Begeisterung der Revolutionstage noch an? Spannende Themen für unser Abendessen im Hotel. Fünf Übernachtungen.
2. Tag, Mittwoch, 04.04.2012: Auf den Spuren der Revolution
Auf unserem Streifzug durch die Altstadt von Tunis (UNESCO-Kulturerbe) besuchen wir neben Stadtpalästen, Moscheen und Medresen auch die Schauplätze der Revolution. In den Souks zwischen bunten Stoffen, orientalischen Düften, glitzernder Goldschmiedekunst und Shisha-Bars kommen wir schnell ins Plaudern mit den Einheimischen über ihren Alltag vor und nach der Revolution. Am Nachmittag schauen wir im „Observatoire tunisien“ durch die politologische Brille auf den Übergangsprozess zur Demokratie. Welche Entwicklungen sind vorstellbar, welchen Weg könnte Tunesien einschlagen?
3. Tag, Donnerstag, 05.04.2012: Tunesische Perspektiven
Auf einem Ausflug in die tunesische Geschichte erleben wir im Bardomuseum die Pracht der alten römischen Provinz Africa - mit der umfangreichsten Mosaikensammlung der Welt. Dann aber wieder hinein in die Gegenwart: Wir treffen uns mit Vertretern zweier Parteien sowie mit einer Organisation für Frauenrechte und sprechen über die Chancen und Risiken politischer Arbeit im Land. Zur „Blauen Stunde“ flanieren wir über den Hauptboulevard, die Avenue Bourguiba, und treffen uns zum Aperitif mit einer Gruppe von Tunesiern, die uns erzählen, welche Rolle das Internet in der Revolution gespielt hat.
4. Tag, Freitag, 06.04.2012: Kunst und Karthago
Sidi Bou Said mit seinen weißen Häuserkuben, bunten Türen und üppigen Bougainvilleen war schon für die Maler Klee und Macke eine orientalische Inspirationsquelle. Und auch die Reste des alten Karthago (UNESCO-Kulturerbe) erinnern nicht nur an die glorreiche Vergangenheit, sondern sind auch der Mittelpunkt zahlreicher Projekte tunesischer Künstler. Wir besuchen Frau Faten Rouissi in ihrem Atelier. Ihre Installation aus ausgebrannten Autos hat dieses Jahr für Aufsehen gesorgt und wir unterhalten uns mit ihr über die Rolle der Künstler und Intellektuellen bei der Suche einer zukünftigen Identität Tunesiens.
5. Tag, Samstag, 07.04.2012: Ausflug nach Hammamet
Ein Ausflug ins Umland von Tunis, in den Badeort Hammamet. Wir bummeln durch die verträumte Altstadt von Hammamet mit den vielen kleinen Geschäften und feilschen um fantasievoll bemalte Teller als Souvenirs. Schüler und Dozenten der örtlichen Hotelfachschule berichten uns, wie sich der Umbruch in diesem vom Tourismus abhängigen Ort bemerkbar macht. Welche Erwartungen knüpft die Jugend an das demokratische Tunesien - oder wandern die Hoffnungen übers Meer nach Europa? Darüber plaudern wir auch mit Studenten des Goethe-Instituts, die zum Abendessen in Tunis unsere Gäste sind.
6. Tag, Sonntag, 08.04.2012: Abschied von Tunesien
Noch viel gäbe es zu sehen und zu diskutieren, doch heute heißt es Abschied nehmen von Tunesien - voller neuer Erfahrungen und Eindrücke, und vielleicht sogar mit neuen Freunden vor Ort? Mit Lufthansa fliegen wir zurück nach Frankfurt und von dort reisen wir weiter nach Hause.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir 4 Abreisetermine an.
ab 1195 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Fluganreise – 6 Tage
Verfügbare Termine
* Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Tunis und zurück
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 55 €)
- Transfers/Ausflüge in bequemen, landesüblichen Reisebussen mit Klimaanlage
- 5 Übernachtungen im Hotel Golden Tulip El Mechtel
- Halbpension (Abendessen, Frühstück)
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Und außerdem: Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 30 €), Reiseliteratur (ca. 15 €), neu: Klimaneutrale Bus-/Bahnfahrten (S. 97)
Fluganreise – 6 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Für EU-Bürger Personalausweis (Reisepass empfohlen), für Schweizer Gäste Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Zur Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate lang gültig sein muss.
Von der Vorlagepflicht eines Reisepasses kann bei der Einreise von Pauschaltouristen auf dem Luftweg abgesehen werden, wenn der deutsche Reisende stattdessen einen noch mindestens sechs Monate lang gültigen Personalausweis und Buchungsunterlagen zu einer Pauschalreise mit sich führt (Hin- und Rückflugticket zuzüglich Hotelvoucher für die Dauer des vorgesehenen Aufenthalts). Da die Einreise mit dem Personalausweis nicht garantiert werden kann und sehr zeitaufwändig ist, empfehlen wir dringend die Mitnahme eines Reisepasses.
Für Reisende anderer Nationalitäten gelten ggf. abweichende Vorschriften. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das für Sie zuständige Konsulat.
Fluganreise – 6 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Für EU-Bürger Personalausweis (Reisepass empfohlen), für Schweizer Gäste Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Zusammen mit diesen Unterlagen übersenden wir Ihnen eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Tunesien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes zu Tunesien. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Nach den gewalttätigen Unruhen, welche sich seit Dezember 2010 an der Unzufriedenheit vieler Tunesier mit der Regierung des autoritär regierenden Staatspräsidenten Ben Ali entzündet und letztlich zu dessen Flucht aus dem Land am 14. Januar 2011 geführt haben, hat sich die Lage inzwischen landesweit stabilisiert. Reisen im Land sind nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes wieder gefahrlos möglich. Auch nach den im Oktober 2011 durchgeführten Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung kam es in einzelnen Städten zu gelegentlichen, auch gewalttätigen Demonstrationen. Im Moment kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass es bis zur Bildung einer stabilen Regierung auch weiterhin zu vereinzelten Protesten kommen wird. Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen aber sowohl wir als auch das Auswärtige Amt nicht mehr als gegeben an. Unsere tunesischen Leistungspartner und unsere Reiseleiter sind strikt angewiesen, alle Demonstrationen und politischen Menschenansammlungen zu meiden.
Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren tunesischen Partnern die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich an unserer Einschätzung bzw. an der Lagebeurteilung durch das Auswärtige Amt bis zu Ihrer Abreise etwas ändern, werden wir Sie umgehend informieren und ggf. weitere Maßnahmen prüfen. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Studiosus-Team
Stand: 16. Dezember 2011
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Tunesien
Unverändert gültig seit: 16. Dezember 2011
Landesspezifische Sicherheitshinweise
In der Hauptstadt Tunis und dem gesamten Küstenbereich einschließlich Djerba, der von Touristen frequentiert wird, aber auch im Landesinneren hat sich die Sicherheitslage stabilisiert. Es ist jedoch - im Vergleich zu früher - mit erhöhter Kleinkriminalität zu rechnen. Außerhalb der Hotelanlagen wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere im Hinblick auf Diebstähle, geraten.
Reisenden in Tunesien wird empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Reisen in die südwestlichen Gebiete nahe der algerischen Grenze, ab von normalen Touristenrouten, sollten nur im Rahmen organisierter Touren durchgeführt werden.
Das Auswärtige Amt rät - wie in allen Ländern der Region - unabhängig von der weiteren Lageentwicklung jedoch auch weiterhin bei Aufenthalten in Tunesien grundsätzlich zu erhöhter Aufmerksamkeit. Es weist insbesondere auf die Gefahren bei Reisen in die Sahara im nahen Grenzgebiet zwischen Tunesien, Algerien und Libyen hin; besonders im weit südwestlich des Chott el Jerid an der algerischen Grenze gelegenen Gebiet. Reisen in die von den tunesischen Behörden dort ausgewiesenen Sperrgebiete bedürfen wie in den Vorjahren der strikten Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsrichtlinien, welche beim Fremdenverkehrsamt Tunesien einzusehen sind.
Terrorismus
Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Das Auswärtige Amt rät angesichts dennoch nie auszuschließender Terrorakte - wie in allen Ländern der Region - weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten sowie an symbolträchtigen Daten, wie zum Beispiel hohen religiösen und anderen Feiertagen.
Reisen über Land/ Entführungsrisiko
Im Süden und Südosten Tunesiens haben die tunesischen Behörden Sperrgebiete ausgewiesen, die nur nach vorheriger Genehmigung und mit lokaler Begleitung betreten werden dürfen. Die Sperrungen sollten in jedem Fall beachtet werden.
Im Grenzgebiet zu Algerien und Libyen abseits der befahrenen Pisten im südlichen Sperrgebiet bestehen auch weiterhin erhebliche Entführungsrisiken. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in diese entlegenen Gebiete eindringlich ab.
Allgemeine Hinweise zur Region:
Insbesondere bezüglich des Grenzgebiets zu Algerien und Libyen sowie des Südwesten und den Südostens des Landes rät das Auswärtige Amt dringend, auch die allgemeinen Hinweise zur Region zu beachten: In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich dort nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, dort jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Das Auswärtige Amt weist Reisende, die eine Weiterreise nach Algerien beabsichtigen, nachdrücklich auf die Reise- und Sicherheitshinweise zu Algerien hin.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Tunesien vergleichsweise gering. Es kommt aber auch gelegentlich zu Übergriffen auf Touristen. Ebenfalls sind die Zahlen der Beschaffungskriminalität für Drogenkonsum angestiegen. Bei Besuchen in Altstädten sowie in Bahnhöfen und Zügen ist Vorsicht vor Taschen- und Trickdiebstählen geboten und jeglichen Offerten und Bitten, auch in Hotels, mit gesunder Skepsis zu begegnen. Es ist gängige Praxis, dass in Hotels neben den offiziellen Vertragspartnern von Reiseveranstaltern auch private Agenturen Werbung für Ausflüge und Aktivitäten anbieten, die oft nicht die rechtliche Absicherung bieten und keiner Qualitätskontrolle unterliegen.
In letzter Zeit kam es auch in Tunesien zu den ersten Fällen von Geldkartenkriminalität, auch Falschgeld ist vermehrt im Umlauf. Die Karten wurden während des Bearbeitungsvorgangs am Automaten unbemerkt kopiert. Mit den kopierten Daten kann Zugriff auf das Konto des ursprünglichen Karteninhabers genommen werden und es kann insbesondere auch Geld abgehoben werden. Ebenso wurden Kreditkarten aus dem Hotel entwendet und nach Gebrauch unbemerkt zurückgelegt, so dass erst nach Rückkehr in Deutschland der Missbrauch auffiel.
Zentrale Rufnummerdienste für das Sperren von Kredit- und Geldkarten:
Sperren von EC-Karten: Tel.: 0049-1805021021 oder 0049-69740987
Sperrung von Kredit-, EC-, Handykarten, etc (zentraler Ruf): 0049-116116
Sperren von American Express-Karten: Tel.: 0049-6997971000
Sperren von Visa-Karten: Tel.: 001-4105 81 3836 oder 0049-800-8118440
Sperren von Mastercard: Tel.: 001-6367227111 oder 0049-800-8191040 (in D)
Sperren von Diners Club: Tel.: 0049-2033477905
Sperren von Sparkassen-Kreditkarten: 0049-1803123888 („Bayern-Card“)
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Tunesien
Impfschutz
Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Durchfallerkrankungen
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
HIV/AIDS
ist weltweit ein großes Problem und kommt auch in Tunesien vor. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Weitere Infektionskrankheiten
Insbesondere einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, West-Nile-Fever, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z.B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung). Die Gefahr der Übertragung einer Bilharziose besteht herdförmig in Gafsa und Schott Djerit beim Baden im Süßwasser.
Sonstige Gesundheitsgefahren
Gefahren durch Schlangen und Skorpione.
Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau ist zumindest in Tunis gut, z. T. sehr gut. Außerhalb der Hauptstadt ist mit einigen Einschränkungen zu rechnen. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung (obwohl ein Sozialversicherungsabkommen besteht) mit Rückholoption im Notfall dringend empfehlenswert.
Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen (siehe z.B.: www.dtg.org oder www.frm-web.de.
Unverändert gültig seit: 13. Dezember 2011
Fluganreise – 6 Tage
Programmhinweis
Die Demokratisierung Tunesiens ist in vollem Gange und ein sich stets verändernder Prozess. Dem vorliegenden Reiseverlauf liegt der Informationsstand von Anfang Oktober zugrunde, noch vor der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung. Selbstverständlich werden wir neue Projekte, Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeiten in unser Programm integrieren, um Ihnen einen Einblick in die Entwicklungen auf dem aktuellsten Stand zu gewähren.
Reisepapiere und Impfungen
Für EU-Bürger Personalausweis (Reisepass empfohlen), für Schweizer Gäste Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.
Hotel Golden Tulip El Mechtel****
Das moderne Haus überzeugt durch seine zugleich zentrale und ruhige Lage unweit der Altstadt am Rand des Belvedere-Parks. Seine insgesamt 361 Zimmer sind hell und freundlich gestaltet und ausgestattet mit WLAN (gegen Gebühr), Sat.-TV, Klimaanlage, Minibar, Zimmersafe, Föhn und Balkon. Im hauseigenen Restaurant „La Flore“ werden Sie morgens mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet empfangen. Daneben stehen Ihnen abends ein weiteres Restaurant sowie ein Lounge-Café und eine Bar offen. Zum großzügig gestalteten Außenbereich gehört auch ein Swimmingpool.
Intensiver Leben



