KreuzfahrtStudienreise
Senegal und Gambia per Schiff entdecken
Diese Reise im Überblick
- Senegal,
- Tierbeobachtung,
- Specials,
- Gambia
Fluganreise – 14 Tage
Gambia - ein Land, ein Fluss! Vom senegalesischen Dakar aus folgen wir mit unserer Motoryacht der Küste und gleiten den Gambia-River hinauf. Entdecken Sie bei unseren Ausflügen in Nationalparks und Schutzgebieten Krokodile, Flusspferde, Affen - und jede Menge seltener Vogelarten. Wieder zurück im Senegal erkunden wir die Kulturstadt Saint-Louis und die Sklaveninsel Gorée.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.
Fluganreise – 14 Tage
1. Tag, Donnerstag, 12.01.2012: Auf nach Afrika!
Gemeinsamer Flug mit Air France von Paris nach Dakar (nonstop, Flugdauer ca. 5,5 Std.). Ankunft um ca. 21 Uhr. Transfer ins Hotel.
2. Tag, Freitag, 13.01.2012: Buntes Dakar
Dakar - vielen ist die Hauptstadt Senegals durch die bis 2007 in Afrika stattfindende Rallye Dakar bekannt. Auf unserer „Rallye“ durch die westlichste Stadt Afrikas besuchen wir farbenfrohe Märkte und Museen, halten an Monumenten und Plätzen. Nachmittags Einschiffung auf der MY Pegasus.
3. Tag, Samstag, 14.01.2012: Das Saloum-Delta
Auf den Inseln des Saloum erwarten uns eine traditionelle Bevölkerung und eine vielfältige Natur. Die Mangrovenwälder und kleinen Landzungen sind die Heimat von hunderten Vogelarten.
4. Tag, Sonntag, 15.01.2012: Vogelparadies Kiang West
Der Kiang-West-Nationalpark ist der bedeutendste Gambias, Heimat von über 250 Vogelarten. In den Mangrovenwäldern findet man Krokodile, Mungos und Otter. Der Park ist auch Heimat von Pavianen und Stummelaffen, Wüstenluchs und Serval-Katze. Das Baobolong Wetland Reserve beeindruckt durch seine bis zu 20 m hohen Mangroven.
5. Tag, Montag, 16.01.2012: Erholung pur
Ein Tag auf dem Fluss - beobachten Sie entspannt, wie die Landschaft an Ihnen vorbeizieht. Im Wasser sehen wir mit etwas Glück Flusspferde. Nachmittags erreichen wir die „Erdnussstadt“ Kuntaur. Kolonialbauten weisen auf die frühere Bedeutung des Ortes hin.
6. Tag, Dienstag, 17.01.2012: Die Affen-Insel
Mit Pirogen, den traditionellen Booten, erkunden wir den River-Gambia-Nationalpark bis nach Georgetown (Jangjang Bureh). Wir sehen wahrscheinlich Krokodile, Flusspferde, Paviane, Meerkatzen und vielleicht sogar Schimpansen.
7. Tag, Mittwoch, 18.01.2012: Hauptstadt Banjul
Wir cruisen nach Banjul. Die heutige Hauptstadt Gambias wurde 1816 unter dem Namen Bathurst von den Briten gegründet und sollte der Eindämmung des Sklavenhandels dienen. Mit der Six-Gun-Battery weist sie sogar ein UNESCO-Kulturerbe auf.
8. Tag, Donnerstag, 19.01.2012: Paradiesisches Makasutu
Im Abuko Nature Reserve leben Flusspferde, Paviane und über 200 seltene Vogelarten. Beeindruckend ist Makasutu, ein Tourismusprojekt, das bereits viele Umwelt-Auszeichnungen gewonnen hat. Mangroven, Savanne, Palmenwälder und Sumpfland findet man in diesem Gebiet.
9. Tag, Freitag, 20.01.2012: Der Senegal lockt
Frühmorgens erreichen wir wieder die senegalesische Hauptstadt Dakar. Wir fahren mit einem Zwischenstopp in der Kunsthandwerkerstadt Thiès über Louga nach Saint Louis. Am Nachmittag erkunden wir die Stadt mit einer Pferdekutsche. Saint?Louis liegt an der Mündung des Flusses Senegal. Sie war bis 1902, als sie von Dakar abgelöst wurde, Hauptstadt von Französisch?Westafrika. Saint Louis gilt als kulturelles Zentrum des Senegals, bekannt ist das jährlich stattfindende Jazz?Festival. Alte Kolonialbauten wie der Gouverneurspalast prägen die Altstadt. Wir besuchen das Fischerviertel Guet Ndar mit den vielen bunten Pirogen, die sich oft seit Generationen in Familienbesitz befinden. Zwei Übernachtungen.
10. Tag, Samstag, 21.01.2012: Vogelpark Djoudj und Saint Louis
Früh am Morgen brechen wir auf zum Vogelpark Djoudj, dem drittgrößten Vogelschutzgebiet der Welt. Es erstreckt sich auf 12.000 ha im Delta des Senegalflusses. Von November bis März überwintern hier drei Millionen Vögel. Zusätzlich findet man dort rund 20 Säugetierarten. Mit motorisierten Pirogen erkunden wir dieses Naturparadies und treffen u.a. auf Flamingos, Pelikane und Kormorane. Am frühen Nachmittag fahren wir zurück nach Saint Louis. Eine senegalesische Familie lädt uns zum Essen ein. Dabei lernen wir das Nationalgericht Tiebou Diène (Reis mit Fisch) kennen und treffen auf Nachbarn, Freunde und Familienangehörige unserer Gastgeber. Gemeinsam verbringen wir einen unvergesslichen Abend.
11. Tag, Sonntag, 22.01.2012: Rosa See und Kloster
Heute setzen wir die rosa Brille auf: Nach dem Transfer zu unserer Unterkunft Campement Chez Salim fahren wir an den „Lac Rose“, den Rosa See. Die nicht sehr tiefe Lagune liegt nur wenige hundert Meter vom Ozean entfernt. Mikroorganismen färben das Wasser rosa. Aufgrund des hohen Salzgehalts kann man im See kaum untergehen. Die Einheimischen gewinnen an seinen Ufern Salz. Am Nachmittag besuchen wir das Benediktinerkloster Keur Moussa. Es ist bekannt für seine sonntäglichen Messen, bei denen die Mönche Gregorianischen Choräle singen und diese um einheimische Melodien ergänzen. Im Kloster wird auch schönes Kunsthandwerk hergestellt. Wie wär's mit einem Souvenir? Am späten Nachmittag beobachten wir im Fischerdorf Kayar, wie die Fischer mit ihren Pirogen von einem Tag auf dem Meer zurückkommen. Beim Abendessen staunen wir über eine akrobatische Vorführung der Peulh?Volksgruppe. Abendessen und Übernachtung im „Chez Salim“.
12. Tag, Montag, 23.01.2012: Sklaveninsel Gorée
Die ehemalige Sklaveninsel Gorée in Dakar ist ein Ort der schmerzlichen Erinnerung an 300 Jahre Sklavenhandel in Westafrika (UNESCO-Kulturerbe). Das ehemalige Sklavenhaus und das Museum geben einen Eindruck vom Leiden der verschleppten Afrikaner. Wir besuchen das Tierreservat Bandia in der Nähe von Saly, bevor wir unser Hotel am Strand erreichen.
13. Tag, Dienstag, 24.01.2012: Beachlife?
Den Vormittag können Sie am Strand relaxen. Auf dem Weg nach Dakar besuchen wir im Vorort Yeumbeul die Künstlerkooperative Goorgoorlou. Wir besichtigen Kunstwerke aus Kalebasse, und die Künstler laden uns mittags zum Barbecue ein. Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Paris (nonstop, ca. 5,5 Std.). Oder möchten Sie länger in Saly bleiben?
14. Tag, Mittwoch, 25.01.2012: Zurück in Europa
Morgens Ankunft in Paris und Weiterflug in die Heimat.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den letzten Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.
Fluganreise – 14 Tage
Verfügbare Termine
Termine 2012 DZ * EZ * Reiseleiter 12.01.—25.01. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4695 4695 08.03.—21.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 4695 4695 * Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Linienflug (Economy) mit Air France über Paris nach Dakar und zurück
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 200 €)
- Alle Hafengebühren
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen
- 5 Übernachtungen mit Halbpension (Frühstück, Abendessen) in bewährten Hotels
- Passage und 7 Übernachtungen mit Vollpension auf der Pegasus in der gebuchten Kabinenkategorie
- Doppelzimmer/Zweibett-Außenkabine mit Bad oder Dusche und WC
- Begleitung durch einheimischen Vogelkundler vom 4. bis 8. Tag
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Und außerdem: Eintrittsgelder, Trinkgelder im Hotel, Rücktritts-/Reiseabbruchversicherung (ca. 125 €), Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €).
Fluganreise – 14 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Senegal
Für die Einreise nach Senegal benötigen deutsche sowie österreichische Staatsbürger kein Visum.
Abweichende Vorschriften gelten für Reisende anderer Nationalitäten. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das für Sie zuständige Konsulat.
In allen Fällen gelten weiter folgende Voraussetzungen für die Einreise:
- Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
- Im Reisepass muss mindestens eine Seite frei sein.
- Ein Rück- bzw. Weiterreiseticket muss mitgeführt werden.
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Gambia
Für die Einreise nach Gambia benötigen deutsche Staatsbürger kein Visum. Abweichende Vorschriften gelten für Reisende anderer Nationalitäten. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das für Sie zuständige Konsulat.
In allen Fällen gelten weiter folgende Voraussetzungen für die Einreise:
- Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
- Ein Rück- bzw. Weiterreiseticket muss mitgeführt werden.
Fluganreise – 14 Tage
- Reisepapiere und Impfungen
- Gesund & munter
- Sicherheitshinweise
- Sicherheit geht vor!
- Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
- Sicherheitshinweis
- Sicherheitshinweis
- Gesundheitshinweise
- Gesundheitshinweise
- Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
- Senegal
- Gambia
- Zusätzlicher Hinweis zur Gelbfieberimpfung
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Zusammen mit diesen Unterlagen übersenden wir Ihnen eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Gambia und Senegal zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .
Trotz der bemerkenswerten politischen Stabilität sind die sozialen Probleme im Senegal enorm. Der Tourist bekommt dies insbesondere in Dakar und den Touristenzentren entlang der Küste in Form von z.T. aggressiven Belästigungen durch fliegende Händler, Bettler, Taschendiebe und selbsternannte Touristenführer zu spüren. Bei Reisen in die Casamance sieht das Auswärtige Amt eine gewisse Gefährdung durch das Zusammentreffen von separatistischen Rebellengruppen und der senegalesischen Armee.
Bei der Planung unserer Senegal-Reisen verzichten wir auf Aufenthalte in allen Landesteilen, von deren Besuch das Auswärtige Amt warnt bzw. abrät.
In Gambia ist die Situation ähnlich wie im Senegal. Seit dem unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh im Jahre 1994 wechseln sich Zeiten gespannter innenpolitischer Ruhe mit Phasen offener Konfrontationen ab, die durch die sozialen Probleme weiter verstärkt werden.
Aus Sicherheitserwägungen haben wir außerdem unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter in beiden Ländern zu erhöhter Wachsamkeit auf. Wir bitten Sie außerdem, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits und eine gut geplante und in Zusammenarbeit mit einem bewährten Partner organisierte Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
Aus diesem Grunde sehen wir derzeit keinen Anlass, von Reisen in den Senegal und nach Gambia abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Studiosus Reisen München
Stand: 01. Juni 2011
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Senegal
Stand: 01. Juni 2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Erhöhte Anschlagsrisiken bestehen für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Beachten Sie auch hierzu die landesspezifischen Sicherheitshinweise.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher dringend, die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land / Kriminalität / Terrorismus
Am 22. Juli 2010 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Kommandoaktion im Norden Malis durch mauretanische Sicherheitskräfte getötet worden. Nach Presseberichten soll eine logistische Unterstützung durch französische Kräfte stattgefunden haben. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der Gesamtregion Maghreb - Sahel zu befürchten.
Reisende können sich in weiten Teilen des Senegal frei bewegen. Ausgenommen davon sind Teile der Casamance. Außerdem ist Folgendes unbedingt zu beachten:
Zwar ist Senegal selbst kein Kernland des terroristischen Netzwerks Al-Qaida im Maghreb, jedoch sind auch hier Al-Qaida-Einflüsse feststellbar, so dass potentiell Entführungsrisiken, auch grenzübergreifend, bestehen. Von Reisen in entlegene Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali wird daher dringend abgeraten.
Übernachtungen im Freien, Fahrten im Dunkeln und Einzelreisen sollten im Senegal vermieden werden.
Reisende in die Casamance sollten sich kurzfristig über die Lageentwicklung informieren. In Teilen der Casamance ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen der senegalesischen Armee und Rebellengruppen des MFDC sowie zu geographisch nicht vorhersagbaren Straßensperren der Rebellen gekommen, an denen Zivilisten zu Schaden kamen. Betroffen waren auch Vororte der Hauptstadt Ziguinchor. In Teilen der Casamance bestehen Gefahren durch Minenfelder.
Die touristischen Zentren am Cap Skirring (im äußersten Südwesten Senegals gelegen) und der dortige internationale Flughafen gelten weiter als sicher, ebenso die Schiffsverbindung von Dakar nach Ziguinchor.
Von Reisen auf den Nationalstraßen Ziguinchor-Banjul und der „Transgambienne“, die Ziguinchor über die Fähre im gambischen Farafenni mit Dakar verbindet, wird abgeraten. Die Grenzgebiete der Casamance zu Guinea-Bissau und zu Gambia sollten gemieden werden.
Von nächtlichen Aufenthalten oder Autofahrten (vor allem ohne Begleitung) am Strand zwischen Lac Rose und St. Louis wird dringend abgeraten.
Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es in Dakar - im Zentrum, aber auch an den Stränden - zu aggressiven Belästigungen durch fliegende Händler, Bettler, Taschendiebe und selbsternannte Touristenführer sowie zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, aber auch gewalttätigen Übergriffen kommen. Spaziergänger sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und auf das Mitführen von Taschen verzichten. Es wird dringend empfohlen, sich nachts nur mit dem Auto in der Stadt zu bewegen und einige unsichere Stadtteile und benachteiligte Vororte von Dakar dann auch zu meiden.
Sicherheitshinweis
Gambia
Stand: 01. Juni 2011
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher dringend, die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Senegal
Impfschutz
Senegal ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr. Siehe auch www.who.int
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Krankheit (4-fach Impfstoff Typen A, C, W und Y).
Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten auf aktuellem Stand sein.
Gelbfieber
In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Dakar, Thies, Touba, Thiadiaye Einzelfälle und ein Ausbruch von 134 Gelbfiebererkrankungen (2002) bestätigt.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen im Senegal. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (> 70 % der Fälle in Senegal) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein Malariarisiko im ganzen Land. Übertragung ganzjährig, mit geringeren saisonalen Schwankungen in den südlichen zwei Dritteln des Landes und ausgeprägter im Norden mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
•Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
•ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
•ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
Nach zuletzt aus dem Jahr 2007 verfügbaren Zahlen gab es 67.000 Fälle von HIV/AIDS-Infektionen in Senegal. 1 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 20 % der Prostituierten sind HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit zwischen mehreren hundert bis tausend Fällen pro Jahr auf. Im Jahr 2005 kann es zu einem sehr großen Ausbruch von über einunddreißigtausend Erkrankungen. Betroffen ist besonders die Region Touba.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
kommt vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Senegal-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Dakar hingegen ist immer noch eines der beiden medizinischen Referenzzentren für Westafrika. Französisch sprechende Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden. Eine deutsch sprechende Allgemeinmedizinerin praktiziert in Dakar.
Für planbare Operationen ist Deutschland vorzuziehen. Für den Notfall kommen das Hôpital Prinicpal de Dakar und einzelne Privatkliniken in Dakar in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht unbedingt notwendig, es sei denn, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Dakar haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt sind allerdings nicht auszuschließen.
Touristen, die in den Senegal kommen, sollten vorher eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig im Senegal aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Senegal, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen zunehmend Vorkasse.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Senegal durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
•zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
•auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
•nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
•trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.
Gambia
Impfschutz
Eine Impfung gegen Gelbfieber ist sinnvoll; bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist sie vorgeschrieben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden außerdem einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch gegen Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann darüber hinaus auch ein Impfschutz gegen Tollwut, und Typhus, evtl. auch gegen Meningokokken-Meningitis sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit einem tropen- und reisemedizinisch erfahrenen Arzt können diese Fragen entschieden werden.
Malaria
Während und nach der Regenzeit steigt das Malaria-Risiko. Neben der Expositionsprophylaxe (Mückennetz, Repellentien, bedeckende Kleidung, Verhalten) ist für die meisten Reisenden auch bei einem Kurzaufenthalt eine medikamentöse Chemoprophylaxe indiziert. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
HIV / AIDS
ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.
Prophylaxe
Durch hygienisches Essen und Trinken (nur frisch gekochte, keine lau aufgewärmten Speisen) und konsequenten Mückenschutz können die meisten Darminfektionen und andere tropische Infektionserkrankungen vermieden werden. Man sollte auch nicht in Süßwasser baden (u.a. Gefahr der Bilharziose).
Medizinische Versorgung
Die Grundversorgung ist zwar gewährleistet, aber nicht mit Europa zu vergleichen, da technisch und hygienisch oft problematisch. In ländlichen Gegenden fehlen oft auch europäisch ausgebildete, englisch oder französisch sprechende Ärzte. Reisenden wird deshalb ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Die deutsche gesetzliche Krankenversicherung deckt in Gambia entstehende Krankheitskosten nicht ab. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen Vorkasse. Es kann sinnvoll sein, eine eigene Reiseapotheke mitzuführen.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
•zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
•auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
•nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
•trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.
Zusätzlicher Hinweis zur Gelbfieberimpfung
Eine Gelbfieberimpfung muss bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel gut verträglich und wird von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten. Wo sich die für Sie nächst gelegene Impfstelle befindet, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.
Bitte sprechen Sie trotzdem in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impf-Verträglichkeit mit Ihrem Impfarzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen und für Personen ab dem 60. Lebensjahr, die bisher noch keine Gelbfieber-Impfung erhalten haben.
Im Falle einer Impf-Unverträglichkeit lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt einen Stempel in den Impfpass geben, der die Unverträglichkeit belegt. Bitte führen Sie auch in diesem Fall den Impfpass während der Reise mit sich.
Fluganreise – 14 Tage
MY Pegasus
Die 1990 gebaute und 2009/2010 renovierte, 45 m lange Motoryacht gehört zur Flotte der griechischen Reederei Variety Cruises und zählt zur Kategorie der kleinen Schiffe. Der Katamaran mit dem Ambiente einer Privatyacht besitzt 23 Zweibett-Kabinen (Kat. A: Ober- oder Hauptdeck mit besonders großen Fenstern; Kat. B: Sonnen- oder Hauptdeck, normale Fenster). Diese verfügen über eine individuell regulierbare Klimaanlage, Fernseher (nur lokale Stationen), Radio, Schiffstelefon, Minisafe und Föhn sowie Bad mit Dusche. Im Panoramarestaurant werden neben mediterraner Küche auch vegetarische Gerichte und Diabetikerkost angeboten (gegen Voranmeldung).
Intensiver Leben



