PreisWert-Studienreise
Südindien – Impressionen erleben
Diese Reise im Überblick
- Indien,
- Kochi,
- Kumbakonam,
- Chennai,
- Mahabalipuram,
- Bestseller 2012,
- Kardamomberge,
- Die Günstigsten,
- Indischer Subkontinent,
- Kerala,
- Backwaters,
- Thekkady,
- Madurai,
- Trichy,
- Cardamon Hills,
- Neue Routen 2012
Fluganreise – 13 Tage
- Günstiger Preis durch eine etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl
- Viele Höhepunkte Südindiens kompakt auf einer Studienreise erleben
- Wahlweise Flüge mit Emirates, Qatar oder Etihad Airways, bei Flügen mit Emirates ab München in der Regel im Airbus A380
Gewürzgärten und Kokoshaine, Teeberge und Traumstrände - die Götter haben Indiens Süden großzügig beschenkt. Und weil auch die Alphabetisierungsraten zwischen Tamil Nadu und Kerala weit über dem indischen Durchschnitt liegen, blickt der Norden manchmal neidisch gen Süden. Also alles in Butter - oder vielmehr in Kokosfett - oder jede Menge Probleme, kaschiert von üppig tropischer Sinnlichkeit? Um hinter die Kulissen zu blicken, setzen wir die Touristenbrille einfach mal ab und sprechen mit den Menschen. Und natürlich bleibt Zeit zum Räkeln am Strand, zum Shoppen und zum Schlemmen. Südindiens Höhepunkte kurz und kompakt, gedreht und gewendet, mit Spaß und Genuss und einem sehr attraktiven Preis.
Im angegebenen Zeitraum bieten wir 13 Abreisetermine an.
ab 2190 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Fluganreise – 13 Tage
1. Tag, Samstag, 31.03.2012: Flug nach Südindien
Individuelle Anreise nach Frankfurt. Mittags Flug mit Qatar Airways nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Oder Flug von Frankfurt mit Etihad Airways nach Abu Dhabi (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std). Oder nachmittags Flug von München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Wien, Zürich oder Genf mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Ankunft am Abend in Doha oder Abu Dhabi, in Dubai nach Mitternacht (Ortszeit). Weiterflug mit Qatar Airways, mit Etihad Airways oder mit Emirates nach Chennai (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 4,5 Std.).
2. Tag, Sonntag, 01.04.2012: Ankunft in Chennai
Qatar- und Etihad-Fluggäste schweben gegen 4 Uhr ein. Transfer zum Hotel. Nach Ankunft der Emirates-Gäste (gegen 8 Uhr) geht's gemeinsam auf Stadterkundung. Kolonialpaläste und Tempeltürme, Müllberge und Glaspaläste, knatternde Tuk-Tuks und heilige Kühe, daneben Geschäftsleute in klimatisierten Limousinen. Wir sind in Indien angekommen! Fahrt nach Mahabalipuram. 50 km. Der Nachmittag gehört Ihnen, um ganz in Ruhe anzukommen. Baden im Indischen Ozean, in der Hängematte unter Palmen schaukeln. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel.
3. Tag, Montag, 02.04.2012: Mahabalipuram und Kanchipuram
Steinerne Krieger, Himmelsnymphen, Götter, Dämonen und eine ganze Elefantenfamilie flanieren im schönsten Vormittagslicht an uns vorbei. Glück für uns: Der Studiosus-Reiseleiter kennt die Geschichten hinter den Bildern und öffnet die Tore zur Hindu-Götterwelt im Tempelkomplex von Mahabalipuram (UNESCO-Kulturerbe). <ExtraTour> Anschließend führen Sie Programmregie! Zeit zum Baden oder für den Strandspaziergang. Wenn Sie allerdings mehr Südindien sehen möchten, fahren Sie mit dem Reiseleiter nach Kanchipuram (25 €) und erleben noch einmal Tempelkunst vom Feinsten. Und wenn Sie in Shoppinglaune sind - die Seidensaris aus Kanchipuram sind berühmt.
4. Tag, Dienstag, 03.04.2012: Kumbakonam und Darasuram
In Kumbakonam und Darasuram schweben wir wieder in himmlischen Sphären. Eine Pracht: fein gemeißelte Skulpturen von Göttern, Fabeltieren und Dämonen im Airavateshvara-Tempel (UNESCO-Kulturerbe). 150 km. Abends im Hotel erfahren wir, was es mit Kapha, Vata und Pitta auf sich hat. Hier dreht sich alles um Ayurveda, die älteste Medizinlehre der Welt. Und dann schlemmen wir wie die Götter: köstliche Dosas, Pfannkuchen auf Südindisch. Übernachtung in einem schönen Ayurveda-Resort.
5. Tag, Mittwoch, 04.04.2012: Nach Trichy
Das Herzland Tamil Nadus zieht vor dem Busfenster vorbei: Hier wächst der Reis, der sich abends auf unseren Tellern häuft. Aber ist Indiens Wirtschaftsboom in den kleinen Dörfern angekommen? Ernährt die Feldarbeit die Familien? Oder kaschiert die üppig tropische Natur die Armut? Löchern Sie den Reiseleiter mit Ihren Fragen zu Indiens Widersprüchen. Ein Palast, ein Fort, ein Bronzemuseum: Thanjavur hat einiges zu bieten. Im Brihadisvara-Tempel (UNESCO-Kulturerbe) erfahren wir, warum die Könige der Chola-Dynastie Gott Shiva in Gestalt eines riesigen Phallus verehrten. Weiterfahrt nach Trichy. 100 km. Zwei Übernachtungen.
6. Tag, Donnerstag, 05.04.2012: Trichy und Umgebung
21 Wolkenkratzer zum Ruhme der Götter: Srirangam - eine Tempelstadt der Superlative. Im Ranganatha-Swami-Tempel verkaufen unzählige Händler Opfergaben, Familien stehen vor Süßigkeitenständen Schlange, Pilger halten ein Mittagsschläfchen. Ein quicklebendiges Heiligtum! Ein echter Höhepunkt am Nachmittag: der Rockfort-Tempel hoch auf einem Felsen über Tiruchirappali. <ExtraTour>
7. Tag, Freitag, 06.04.2012: Paläste von Chettinad
An glorreiche Zeiten der Chettiyar-Kaste erinnern in Chettinad Kaufmannspaläste. Von der Chettinad-Küche schwärmen indische Gourmets. Nachmittags weiter nach Madurai. 220 km. Lust auf spirituelle Momente nach dem Abendessen? Dann springen Sie in eine Rikscha zum Minakshi-Tempel. In der Abendzeremonie feiert das Götter-Traumpaar Shiva und Parvati - wie jeden Abend - Hochzeit. Und mit Trommelwirbel, Blumenkränzen und Räucherstäbchen sorgen die Gäste dafür, dass es immer wieder ein rauschendes Fest wird. Zwei Übernachtungen in Madurai.
8. Tag, Samstag, 07.04.2012: Der Minakshi-Tempel in Madurai
Tempeltürme, die am Himmel kratzen, mit Göttern in Bonbonfarben und Himmelsnymphen mit Modelfigur. Mit den Pilgern schieben wir uns durch Säulenhallen mit Götterstatuen im Farbpulverkleid. Ein kunterbunter Tempeltag - und wir mittendrin! Gegenüber vom Tempel lockt die Modenschau auf dem Markt der Schneider. Wer braucht noch einen Anzug? Powershopper bleiben da, wenn der Bus zurück ins Hotel fährt. Denn der Nachmittag gehört Ihnen! Ein Tipp: das Gandhi-Museum mit vielen Dokumenten aus dem Leben der „großen Seele“ oder der Tirumala-Nayaka-Palast.
9. Tag, Sonntag, 08.04.2012: Thekkady - Hauptstadt der Gewürze
Ein Tag unterwegs. Zeit zum Träumen und Philosophieren. An einer Ziegelei machen wir halt, um - je nach Saison - mit Arbeitern darüber zu sprechen, warum im fruchtbaren indischen Süden trotz guter Ausbildung Arbeitslosigkeit ein Riesenproblem ist. Weiter durch Dörfer mit kleinen Heiligtümern und Tee- und Kaffeeplantagen ins Land der Gewürze nach Thekkady. Wie aus grünen Blättern aromatischer Tee wird, erfahren wir beim Besuch einer Teeplantage. 140 km. Noch nicht müde nach dem Abendessen? Dann laufen Sie immer der Nase nach: Es duftet verführerisch aus den Gewürzshops.
10. Tag, Montag, 09.04.2012: Nach Kochi
Es grünt so grün im südindischen Teeland. Pflückerinnen in kunterbunten Saris. <ExtraTour> Dann weiter zu den Gewürzplantagen. Pfeffer, Zimt und Kardamom waren im Europa des Mittelalters kostbar wie Gold, in Indien wucherten Gewürze wie Unkraut. Die Geschichte der Gewürzroute - spannend wie ein Thriller - erzählt Ihr Reiseleiter unterwegs. Im Gewürzgarten schnuppern wir uns von Baum zu Strauch. Und Abraham, unser Gewürzmeister, erzählt von den Geheimnissen der duftenden Schätze. Weiter an die Malabar-Küste. 180 km. Drei Übernachtungen in Kochi.
11. Tag, Dienstag, 10.04.2012: Hafenstadt Kochi
Kirchen und Synagogen, ein holländischer Friedhof, chinesische Fischernetze und Gewürzspeicher, aus denen es verlockend duftet, erzählen in Kochi auf unserem Vormittagsspaziergang (Kolonial-)Geschichte. Nachmittags weihen uns Sravan und Kollegen in die Geheimnisse des Kathakali-Tanzes ein. Faszinierend, wie sie uns mit Händen, Füßen, wiegenden Köpfen und rollenden Augen uralte Hindu-Legenden erzählen. Wie sich uralte Kunsttraditionen in der Generation Facebook gegen Bollywoodfilme und Internetspiele behaupten, möchten Sie wissen? Einfach fragen!
12. Tag, Mittwoch, 11.04.2012: Freier Tag in Kochi oder Backwaters-Tour
Ein Tag nach Lust und Laune. Stromern Sie doch durch Kochis Antiquitätenläden und Kunstgalerien und lunchen Sie zwischendurch im schicken Malabar House im Kolonialambiente. Wenn Sie das tropengrüne Hinterland kennenlernen möchten, gehen Sie auf Backwaters-Tour mit dem Reiseleiter (30 €). Durch ein Labyrinth der Kanäle, Seen und Lagunen tuckern Sie mit dem Boot. Ein letztes Fischcurry mit dem Duft von Kurkuma und Ingwer und ein letztes Kingfisher-Bier am Abend, dann nehmen wir Abschied von Indien.
13. Tag, Donnerstag, 12.04.2012: Bye-bye, India!
Nach Mitternacht Fahrt zum Flughafen. 70 km. Nach 4 Uhr morgens Flug mit Etihad Airways nach Abu Dhabi, mit Qatar Airways nach Doha oder mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 4 Std.). Ankunft jeweils am frühen Morgen (Ortszeit). Weiterflug mit der jeweiligen Airline (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.) nach Europa. Ankunft jeweils gegen Mittag. Anschluss zu den anderen Städten.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.Im angegebenen Zeitraum bieten wir 13 Abreisetermine an.
ab 2190 € pro Person (ggf. zuzüglich Flugzuschlag).
Fluganreise – 13 Tage
Verfügbare Termine
Nicht buchbare Termine einblenden
* Ab-Preise pro Person in €
Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.
Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.
Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.
In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.Im Reisepreis enthalten
- Linienflug (Economy) mit Emirates von Frankfurt nach Chennai und zurück von Kochi
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
- Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
- 11 bzw. bei Flug mit Qatar oder Etihad Airways 12 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und teilweise auch mit Swimmingpool
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Halbpension (Abendessen, Frühstück)
bei Studiosus außerdem inklusive
- Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
- Örtliche Führer
- Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Eintrittsgelder (ca. 60 €)
- Visagebühren (ca. 65 €) und Visabeantragung
- Trinkgelder im Hotel
- Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 50 €)
- Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
- Neu: Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Kompensation
Fluganreise – 13 Tage
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Allg. Informationen zu Einreise- und Gesundheitsbestimmungen
Alle Informationen durch Studiosus über solche Bestimmungen und dazugehörige Fristen beziehen sich - wenn nicht anders angegeben - auf die Erfordernisse für Angehörige von EU-Mitgliedsstaaten und Staatsangehörige der Schweiz. Bei abweichenden persönlichen Umständen empfiehlt sich die Nachfrage beim zuständigen Konsulat.
In den Länderinformationen zu den einzelnen Reiseländern finden Sie allgemeine Informationen in den Rubriken "Die Papiere bitte!" bzw. "Der Pass muss mit". Die spezifischen Informationen befinden sich bei der Ausschreibung der einzelnen Reisen in den Rubriken "Einreise" sowie "Sicher & gesund". Diese Angaben entsprechen dem Stand bei Ausschreibung, spätere Informationen dem Stand der Informationserteilung. Im Hinblick auf mögliche, plötzlich auftretende Änderungen der Bestimmungen im Reiseland möchten wir Ihnen nahelegen, selbst die Medien bzw. Reisehinweise der Auswärtigen Ämter zu verfolgen, um sich frühzeitig auf geänderte Umstände einstellen zu können.
Sollten sich für Sie durch Vorschriften und Empfehlungen Probleme ergeben, die Ihre Reise verhindern oder beeinträchtigen, so berechtigt Sie das nicht zum kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag, soweit Studiosus die genannten Schwierigkeiten nicht zu vertreten hat.
Ihr Visum beantragen wir
Bei allen Reisen in visapflichtige Länder beantragen wir für Deutsche, Österreicher und Schweizer die notwendigen Visa. Einzelne Botschaften oder Konsulate visieren nur deutsche Pässe und solche von Ausländern mit ständigem Wohnsitz in Deutschland. Sollte die Visierung Ihres Passes daher nicht möglich sein, schreiben wir Ihnen die kalkulierten Visagebühren gut und bitten Sie, sich das Visum selbst zu besorgen. Bei Einsendung von Pass und Formularen beachten Sie bitte unbedingt die von den Konsulaten festgelegten Fristen, die wir Ihnen mit der Reisebestätigung mitteilen. Sollten Sie diese Fristen nicht einhalten oder aus anderen Gründen ein separates Einzelvisum benötigen, entstehen ggf. beträchtliche Mehrkosten, die wir Ihnen weiterberechnen. Für die Besorgung von Einzelvisa stellen wir 25 € pro Person zuzüglich eventuell notwendiger Kurierfahrten, Konsular- oder Expressgebühren in Rechnung.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Indien benötigen Sie ein Visum.
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Visumbesorgung durch Studiosus
nur möglich für: - Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich
erforderliches Reisedokument: Reisepass
Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
Anzahl freie Seiten: 2 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
Einsendefrist bei Studiosus: 5 Wochen vor Reisebeginn
einzusendende Unterlagen: - Reisepass im Original
- unterschriebenen Online-Visumantrag
(„Visa Application Form“)
- 2 identische biometrische Passbilder in Farbe
(Format 5cm x 5cm, „Amerikanisches Format“)
- für Nicht-Deutsche: Wohnsitznachweis durch Kopie
der Aufenthaltsgenehmigung oder Meldebescheinigung
Gebühr bei verspäteter
Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten
in Höhe von 25 € pro Person zzgl. eventuell anfallender
Spesen für Expressbearbeitung in der Botschaft und
Kurierkosten.
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Achtung! Für die Visumbeantragung ist das Ausfüllen eines Onlineantrags zwingend notwendig. Sie erhalten mit Ihrer Buchungsbestätigung eine Ausfüllanleitung, anhand derer Sie den Onlineantrag frühestens 3 Monate vor Abreise ausfüllen können. Beachten Sie bitte alle Hinweise und Vorschriften, die auf der Ausfüllanleitung angegeben sind. Vergessen Sie bitte nicht, den ausgedruckten Onlineantrag an den dafür vorgesehenen Stellen auf der Vorder- und Rückseite zu unterschreiben.
Sollten Sie Probleme beim Ausfüllen des Onlineantrags haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro, das Ihnen gerne dabei behilflich ist.
Hinweis zu Passbildern: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Das Format 5cm x 5cm wird von vielen Fotoautomaten nicht angeboten oder eingehalten. Das Konsulat akzeptiert keine anderen Formate! Um die Visumerteilung nicht zu verzögern, bitten wir Sie, auf selbst ausgedruckte Fotos zu verzichten.
Hinweis für Teilnehmer mit Wohnsitz in Österreich
Sollten Sie einen Wohnsitz in Österreich haben, ist für die Visabeantragung der Onlinevisaantrag der österreichischen Botschaft zwingend vorgeschrieben. Bitte melden Sie sich umgehend nach Erhalt dieser Unterlagen bei uns und wir schicken Ihnen die für Sie richtige Ausfüllanleitung zu.
Gäste mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands bzw. Österreichs müssen das Visum in dem Land beantragen, in dem sie den Wohnsitz gemeldet haben. Wir bitten Sie deshalb, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden. Bitte beachten Sie, dass die für Deutschland gültigen Visaformulare evtl. nicht für das indische Konsulat in Ihrem Land gültig sind.
Informationen für Gäste, die sich das Visum für Indien selbst besorgen
Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum für Indien selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren in Höhe von 64 € schreiben wir Ihnen in diesem Fall gut.
Bitte schicken Sie uns bis 5 Wochen vor Reisebeginn den Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ mit Ihren Pass- und Visumdaten zu. Wir benötigen die Daten zur Erstellung einer Visaliste für die örtliche Agentur.
Wichtiger Hinweis: Touristenvisa werden im Normalfall mit einer Gültigkeitsdauer von 6 Monaten ab dem Tag des Ausstellungsdatums ausgestellt, wobei eine bis zu zweimalige Einreise möglich ist (double entry visa). Jedoch kann nach erfolgter Ausreise aus Indien eine erneute Einreise grundsätzlich erst nach zwei Monaten erfolgen.
Ein neues Touristenvisum wird erst ausgestellt, wenn das vorherige mindestens einen Monat abgelaufen ist. Eine Aufhebung des Touristenvisums und Neubeantragung sind nicht möglich.
Fluganreise – 13 Tage
- Reisepapiere und Impfungen
- Gesund & munter
- Sicherheitshinweise
- Sicherheit geht vor!
- Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
- Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
- Sicherheitshinweis
- Gesundheitshinweise
- Gesundheitshinweise
- Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
- Indien
Wenn Sie sich für eine Reise mit Studiosus entscheiden, erhalten Sie von uns zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung auch umfassende Reiseinformationen: hochaktuell und speziell abgestimmt auf Ihre Route und Ihren Abreisetermin. Einige besonders wichtige Informationen für Ihre Urlaubsplanung haben wir als Auszug daraus hier für Sie zusammengestellt.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Gesund & munter
Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Sicherheit geht vor!
Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen zusammen mit diesen Unterlagen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage für Ihr Reiseland, sowie den derzeit aktuellsten Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.
Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise
Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Indien das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen.
Sehr geehrter Reisegast,
Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Indien zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
Als stabile Demokratie und aufstrebende Wirtschaftsmacht hat die politische Bedeutung des Landes in den letzten Jahren auf regionaler und internationaler Ebene deutlich zugenommen, eine positive Auswirkung dieser Entwicklung auf die Sicherheitslage in Indien selbst blieb bisher aus. Drei fast zeitgleich am 13. Juli 2011 verübte Anschläge auf belebte Verkehrsknotenpunkte in Mumbai und eine Vielzahl von Terroraktionen in den letzten Jahren weist auf eine unverändert hohe und landesweit bestehende terroristische Bedrohung hin. Verantwortlich für diese Anschläge waren meist islamistische Extremisten, teils aber auch regional operierende politische oder ethnische Gruppierungen. Seit 2009 haben die in vielen verarmten ländlichen Regionen Zentralindiens aktiven maoistischen Naxaliten ihre Aktivitäten gegen staatliche Einrichtungen und das Eisenbahnnetz deutlich verstärkt, ein Anschlag auf einen Nachtzug im Bundesstaat Westbengalen forderte im Mai 2010 zahlreiche Todesopfer. Zudem können soziale Konflikte, aber auch politische und religiöse Auseinandersetzungen landesweit zu lokal begrenzten gewalttätigen Protesten, Straßenblockaden und Demonstrationen führen. Da weitere Terroranschläge und regionale Unruhen auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden können, vermeiden wir, soweit möglich, größere Menschenansammlungen sowie die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in den Ballungszentren. Leistungspartner und Reiseleiter sind im ganzen Land zu hoher Wachsamkeit aufgerufen. Ebenso bieten wir keine Reisen in Regionen an, die uns, in Übereinstimmung mit dem Auswärtigen Amt und der deutschen Botschaft in Neu-Delhi, als bedenklich erscheinen. Dies trifft z. B. auf große Teile von Kaschmir sowie einige Bundesstaaten im Nordosten Indiens zu.
Wir sehen derzeit außerhalb der genannten Gebiete keinen Anlass, von Reisen nach Indien abzusehen. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
Studiosus Reisen München
Stand: 6. Februar 2012
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes
Weltweiter Hinweis
Unverändert gültig seit: 23. November 2011
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt unter anderem zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen.
Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering.
Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Sicherheitshinweis
Indien
Unverändert gültig seit: 6. Februar 2012
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus / Reisen über Land
In letzter Zeit sind Touristen in New Delhi und anderen indischen Städten verstärkt von örtlichen Reiseveranstaltern (vornehmlich im Stadtzentrum „Connaught Place“) mit aggressiven Verkaufsmethoden zum Kauf überteuerter Reisen genötigt worden. Diese Büros geben sich regelmäßig als „staatlich anerkannt“ aus, um besondere Qualität und Reputation vorzugeben. Örtliche Taxifahrer scheinen mitunter mit diesen Veranstaltern zusammenzuarbeiten und Touristen gezielt dorthin zu fahren.
Reisende sollten bei Reisebuchungen in indischen Reisebüros besonders wachsam sein. Falls in Bedrängnis, sollte auf unverzügliche Kontaktaufnahme mit der lokalen Polizei (in Delhi die spezielle 24 Stunden operierende „Tourist Police“, Notruf 100) und ggf. auch der deutschen Botschaft bestanden werden.
Die Sicherheitslage in Indien bleibt vor dem Hintergrund zahlreicher schwerer Terroranschläge in verschiedenen Städten angespannt. Angesichts der terroristischen Gefahren wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt insbesondere auch im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes im Fokus terroristischer Aktivitäten stehen.
Im Jahr 2008 waren u.a. die Städte Mumbai, Jaipur (Rajasthan), Bangalore (Karnataka), Ahmedabad (Gujarat) und die Hauptstadt New Delhi von schweren Anschlägen betroffen. Dabei stachen insbesondere die Anschläge von Mumbai (26. bis 29. November 2008) hervor, die über 160 Todesopfer sowie rd. 300 Verletzte forderten. Sie richteten sich erstmals gezielt auch gegen verschiedene von ausländischen Touristen und Geschäftsleuten aufgesuchte Hotels, Restaurants sowie den Bahnhof von Mumbai. Am 13. Februar 2010 gab es in Pune in einem auch von zahlreichen Ausländern besuchten Café einen Bombenanschlag, dem mehrere Menschen zum Opfer fielen. Im Dezember 2010 wurde bei einem Bombenanschlag in Varanasi ein Mensch getötet und zahlreiche Personen, darunter auch Ausländer, verletzt. Die Anschläge bestätigen die Tendenz, dass auch touristisch frequentierte Orte zunehmend ins Visier der Terroristen geraten.
In den Bundesstaaten West-Bengalen, Jharkhand und Chattisgarh wurden mehrere Anschläge auf Reisezüge verübt, zuletzt am 28. Mai 2010 mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Weitere Sabotageakte und Anschläge auf das öffentliche Eisenbahnnetz, besonders in den genannten Bundesstaaten, können nicht ausgeschlossen werden.
Bei den jüngsten Terroranschlägen auf belebten Verkehrsknotenpunkten in Mumbai am13.Juli 2011 wurden zahlreiche Menschen getötet und verletzt. Ausländer kamen nicht zu Schaden. Am 7. September 2011 explodierte vor dem High Court Delhi ein Sprengsatz, zahlreiche Menschen wurden getötet und verletzt. Ausländer kamen nach vorliegenden Informationen nicht zu Schaden.
Das allgemeine kriminelle Risiko für Ausländer in den touristisch stärker erschlossenen Gegenden Indiens ist eher gering. Reisende, insbesondere Frauen, sollten sich jedoch auch dort stets von Vorsicht leiten lassen.
Bundesstaat Jammu und Kaschmir
Landesteil Kaschmir
Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten und unvorhersehbaren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei bzw. Armee wird von Reisen in ländliche Gebiete des Landesteils Kaschmir, insbesondere nach Sopore im Distrikt Baramullah sowie in den Distrikt Kupwara, abgeraten. Reisen nach Srinagar sollten auf dem Luftweg erfolgen. Unmittelbar vor der Reise sollten aktuelle Informationen über die Sicherheitslage eingeholt werden.
Der Kaschmirkonflikt hat in den vergangenen Jahrzehnten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und zahlreichen Bombenanschlägen mit vielen Todesopfern geführt. Im Sommer 2010 kamen bei Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften über 100 Menschen ums Leben. Die Lage hat sich mittlerweile deutlich beruhigt. Ausländer sind in der Regel nicht direktes Ziel von Auseinandersetzungen.
Landesteil Jammu
In Jammu ist die Sicherheitslage grundsätzlich stabil. Allerdings kann es auch hier zu unvorhersehbaren gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen, sodass unmittelbar vor einer Reise nach Jammu aktuelle Informationen eingeholt und vor Ort größere Menschenansammlungen vermieden werden sollten.
Landesteil Ladakh
Trekkern wird dringend geraten, sich hinsichtlich der Auswahl der Trekkingrouten vor Ort von vertrauenswürdigen und ortskundigen Führern beraten zu lassen. Generell wird dringend abgeraten, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostopp zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten.
Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete gemieden werden. In diesem Zusammenhang wird auf die Genehmigungspflicht von Reisen in grenznahe Gebiete durch die indischen Behörden verwiesen.
Nordosten
Von Reisen nach Manipur wird angesichts der dort herrschenden schlechten Sicherheitslage abgeraten. Bei Reisen in die anderen Bundesstaaten sollten sich Reisende nur auf sicherheitsbewusste, zuverlässige lokale Partner (Reiseveranstalter, Hotels/Ressorts, Geschäftspartner) verlassen und sich situationsgerecht verhalten.
Kriminelle Bandentätigkeit - Raub, Entführung - die sich gegen wohlhabende Einzelpersonen und Unternehmen richtet, sowie militante Gruppierungen sind dort nach wie vor präsent.
In Darjeeling und Umgebung ist es in der Vergangenheit gelegentlich zu kurzfristig ausgerufenen Streiks und Demonstrationen sowie vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Davon war zwar z.T. auch die von Touristen genutzte Infrastruktur betroffen, die Auseinandersetzungen richteten sich jedoch nie direkt gegen Touristen. Die Lage in Darjeeling hat sich nach administrativen Veränderungen (Juli 2011) weiter beruhigt. Größere Menschenansammlungen aus unklarem Anlass sollten dennoch gemieden werden.
Es wird empfohlen, kurz vor einer Reise nach Darjeeling Informationen, z.B. von lokalen Reiseveranstaltern, einzuholen
Die Bundesstaaten Bihar, West-Bengalen, Jharkand, Orissa, Chattisgarh, Maharashtra (äußerster Osten) und Andhra Pradesh verzeichnen - insbesondere in ländlichen Gebieten - bewaffnete Aktivitäten der militant-sozialrevolutionären maoistischen Bewegung der Naxaliten, die in einzelnen Distrikten bis hin zur Ausübung quasistaatlicher Gewalt gehen. Die Aktivitäten richteten sich bislang nicht gegen Ausländer. Gleichwohl wird dringend geraten, vor Reisen in ländliche Gebiete dieser Bundesstaaten Informationen über die Sicherheitslage einzuholen.
Andere Regionen
Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Inselgruppe der Andamanen (Andaman Islands) benötigt. Die Inselgruppe der Nicobaren (Nicobar Islands) und der Lakkadiven (Lakshadweep Islands) ist für Touristen nicht zugänglich.
Gesundheitshinweise
Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in Ihrer Nähe.
Unter der Telefonnummer 0900-1234 999 können Sie die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg erreichen. Dort gibt man Ihnen gerne Auskunft zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen (1,98 € pro Minute aus dem dt. Festnetz/abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer).
Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Indien
Unverändert gültig seit: 6.2.2012
Im Sommer 2010 kam es in Relation zum Vorjahr zu einem vergleichsweise hohen Anstieg von Dengue- und Malariainfektionen in Indien. Nach der Monsunzeit stagnieren die Erkrankungszahlen bzw. erreichen das übliche Niveau. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, auf einen sorgfältigen Mückenschutz zu achten (lange, helle Kleidung, Repellentien, Moskitonetze, …).
Im Bundesstaat Uttar Pradesh kommt es unter der einheimischen Bevölkerung immer wieder zu einer Häufung von Todesfällen im Zusammenhang mit Fieber. Ob es sich dabei um einen besonders aggressiven Verlauf von Dengue-Erkrankungen handelt, ist noch ungeklärt. Auch hier ist ein besonders sorgfältiger Mückenschutz empfohlen.
Impfschutz
Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus allen Ländern mit endemischen Gebieten - sowie aus Trinidad und Tobago - vorgeschrieben, ausgenommen sind Kinder unter 6 Monate. Eine Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Simbawe) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören, siehe auch www.who.int <http://www.who.int/>
Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de <http://www.rki.de/>
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) sowie gegen Polio, Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die einmalige Masern-Impfung für alle Menschen jünger Jahrgang 1970, die keine oder nur eine Masernimpfung dokumentiert haben. Frauen im gebärfähigen Alter sollten bei unklarem Impfstatus zweimal gegen Masern (als MMR-Impfung) geimpft sein. Eine Immunglobulingabe ist für Gefährdete mit hohem Komplikationsrisiko und Schwangere zu erwägen.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.
Dengue
Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig, besonders während der Monsunzeit. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen einschließlich möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.
Chikungunya
Diese Viruserkrankung wird ebenfalls von Mücken übertragen. Die Inkubationszeit beträgt 2 - 10 Tage. Ohne Vorzeichen treten vorrangig Fieber, starker (symmetrischer) Gelenk- und Muskelschmerz und schweres Krankheitsgefühl auf. Nach wenigen Tagen kommt es zum Fieberabfall und Auftreten eines Exanthems. Die Gelenkbeschwerden können monatelang, in Ausnahmefällen auch jahrelang fortbestehen. Sehr selten wird über eine gesteigerte Blutungsneigung oder ernste und vor allem neurologische Komplikationen wie Hirn- und Hirnhautentzündungen berichtet; letzteres in der Regel bei medizinisch vorbelasteten Personen oder Neugeborenen. Eine Impfung ist nicht möglich, der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige prophylaktische Maßnahme (Repellentien, Kleidung, Verhalten etc.). Kranke oder schwangere Reisende in diese Regionen sollten vor Abreise ärztlichen Rat suchen, da bei diesen Gruppen auch über mögliche Todesfälle diskutiert wird.
Malaria
Angesichts einer wiederholten Häufung von Malariafällen bei Rückkehrern/ Touristen aus Goa (insbesondere Nord-Goa) wird auf dieses Risiko besonders hingewiesen: Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen (rasche Labordiagnose, ggf. rasche Therapie ist notwendig ). Eine generelle medikamentöse Malariaprophylaxe wird derzeit nicht empfohlen, kann aber im Einzelfall sinnvoll sein. Eine entsprechende tropen- bzw. reisemedizinische Beratung ist daher vor der Reise dringend zu empfehlen.
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles- Mücken. Unbehandelt kann die gefährliche Malaria tropica tödlich verlaufen. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Malaria tritt ganzjährig mit saisonalen Schwankungen auf.
Das Malariarisiko ist im Tiefland der nordöstlichen Bundesstaaten hoch, ein mittleres Risiko (verstärkt in der Regenzeit) besteht in den meisten ländlichen Regionen der zentralen Landesteile bis in den Norden der nepalesischen Grenze, ein geringes Risiko besteht (verstärkt in der Regenzeit) im Süden und Osten von Tamil Nadu, Kerala, Teilen von Uttar Pradesh, den Andamanen und Nikobaren. Höhenlagen oberhalb 2000 m sind fast immer malariafrei.
Auch in den Stadtgebieten ist mit einem - dort geringen- Risiko in der Regenzeit zu rechnen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende Kleidung zu tragen ( lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber ( Dengue, Chikungunya) und in den Abendstunden und nachts ( Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem Moskitonetz schlafen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Teilweise auch schwere Durchfallerkrankungen bei Indien-Reisenden häufig. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln (s.u.).
Immer wieder kommt es zu Choleraausbrüchen in verschiedenen Landesteilen. Cholera gehört für alle diejenigen zu den Alltagsgefahren in Indien, die aus verschiedenen Gründen (z.B. Armut, Unwissenheit) auf Basishygiene, insbesondere Trinkwasserhygiene, ganz oder teilweise verzichten müssen. Reisende sollten diese hygienischen Maßnahmen ganz besonders beachten. Eine Choleraimpfung für Touristen ist bei üblicher Hygiene nicht sinnvoll.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder desinfizieren. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.
HIV/ AIDS
Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/ AIDS- Infektion. Die HIV-Infektionsrate in Indien ist sehr hoch. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Andere Infektionskrankheiten
Japanische Encephalitis
Die meisten Fälle dieser durch besonders nachtaktive Moskitos übertragenden Virusinfektion des Gehirns treten endemisch in fast allen ländlichen und suburbanen Gebieten (mit Ausnahme der höher gelegenen Regionen im NW) auf. Mückenschutz (siehe Malaria ) und Impfung sind wirksame Prophylaxemaßnahmen.
Tollwut
Indien hat nach Schätzung der WHO mit wohl weit über 30 000 Todesfällen jährlich zusammen mit China die höchsten Fallzahlen der Welt. Ein prophylaktischer Impfschutz (drei Impfungen) von Reisenden, insbesondere Kindern, ist generell empfohlen, vor allem bei vorhersehbarem Risiko. Für Trekkingreisende ist die Tollwutimpfung besonders wichtig.
Generell gilt: (1) Tollwut ist eine 100 % tödliche Erkrankung. (2) Nie ist ein ordnungsgemäß Geimpfter an Tollwut gestorben.
Sonstige Gesundheitsgefahren
Höhenkrankheit
Sie ist eine durch zu raschen Aufstieg (zu rasch heißt: mehr als hundert Meter pro Tag!) bzw. unmittelbaren Anflug auf Höhen über 2000 m ausgelöste, gefährliche Störung verschiedener Organe wie Gehirn, Lunge, Niere. Die Erkrankung kann auch gut Trainierte und Gesunde treffen sowie Personen, die früher große Höhen trotz schnellen Aufstiegs gut vertragen haben. Todesfälle sind im Himalaja leider nicht selten und immer ausgelöst durch höhentaktische Fehler. Rettung besteht in raschem Abstieg, der oft nicht möglich ist. Eingehende Beratung durch den Facharzt vor der Reise hierzu ist sehr sinnvoll. Prophylaktische Medikamente sind in anderen Ländern (nicht in Deutschland) zugelassen, bergen aber ebenfalls Risiken.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist mit Europa teilweise nicht zu vergleichen und ist vielfach - besonders auf dem Land und in kleinen und mittleren Städten - technisch, apparativ und hygienisch noch problematisch. In den Großstädten ist die medizinische Versorgungslage deutlich besser und entspricht häufig internationalen Standards. Die Vorgehensweisen sind allerdings für Ausländer oft schwierig zu verstehen. Sprach- bzw. Verständigungsprobleme auch mit dem Arzt sind häufig. Privatklinik-Ketten bieten sauberen „full service“, ein Kontrollsystem hinsichtlich Normen, Standards und zertifizierten Abläufen sowie das Konsiliarsystem ist aber auch dort nicht oder nicht flächendeckend gegeben. Medizinische Eingriffe in Indien durchführen zu lassen (Medizintourismus) erfordert vorab erhebliche Anstrengungen vom Betroffenen, um besonders die medizinisch-fachliche Qualität abzusichern und Risiken zu vermeiden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringlich empfohlen. Da überall nur nach Vorkasse behandelt wird und Versicherungen u.U. erst nach Monaten zahlen, ist eine belastbare Kreditkarte eine ganz wesentliche gesundheitliche Vorsorge für jede Indienreise. Das Medikamentenangebot in Indien ist gut. Am besten gelagert sind die Medikamente in den Krankenhausapotheken großer Privatkrankenhäuser. Spezifische eigene Medikamente sollten zur Sicherheit mitgenommen werden (nur in entsprechender Menge). Eine Bescheinigung über die Notwendigkeit dieser Medikamente durch den Hausarzt in Engl. Sprache sollte jeder/jede an der Grenze vorweisen können.
Eine deutschsprachige psychiatrische Versorgung gibt es in Indien nicht. Psychiatrische Erkrankungen von Ausländern / Europäern stellen die Reisefähigkeit -ohne ein fachärztliches. Votum- zunächst grundsätzlich in Frage.
Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit einer ausreichenden Reiserückholversicherung (Kleingedrucktes!) sind dringend zu empfehlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/).
Fluganreise – 13 Tage
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Das Visum für Indien beantragt Studiosus für Gäste mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich (Frist 5 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.
Intensiver Leben





