Reisesicherheit

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  • Mexiko: Fünf Tote bei Schießerei am Rande einer Protestversammlung in Chiapas

    Die Lage im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas hat sich nach der Eskalation einer Protestversammlung im circa 20 km von San Cristóbal entfernten San Juan Chamula wieder beruhigt, die Täter konnten von der Polizei verhaftet werden.

    Am 23. Juli wurden am Rande einer Protestversammlung in San Juan Chamula insgesamt fünf Personen, unter ihnen der Bürgermeister und zwei Gemeindebeamte erschossen. Auslöser der Proteste waren großzügige Finanzzusagen der aktuellen Lokalregierung während des letzten Wahlkampfs, die nach den Wahlen nicht mehr eingehalten wurden.

    Aktuell reisen keine Gäste von uns im südmexikanischen Chiapas. Die nächsten Gäste in San Cristóbal und der Region erwarten wir wieder ab Ende August.

    Ein Aufenthalt im wegen seiner indianischen Traditionen bei Touristen beliebten San Juan Chamula ist bei keiner unserer Mexikoreisen vorgesehen. Wir geben bei unserer Programmplanung kleineren und weniger frequentierten Orten im Umkreis von San Cristóbal den Vorzug.

    Nachdem sich die Lage im Bundesstaat wieder beruhigt hat, gehen wir davon aus, dass wir alle unsere Reisen wie geplant durchführen können. Wir beobachten die weitere Entwicklung der Lage und informieren im Falle einer erneuten Verschärfung umgehend.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Mexikoreisen.

    Stand: 28. Juli 2016

  • Armenien: Noch kein Ende der Geiselnahme in einer Polizeistation von Eriwan

    Am 17. Juli hatten bewaffnete Anhänger einer radikalen Oppositionsgruppierung ein Polizeiquartier im Viertel Erebuni der armenischen Hauptstadt Eriwan besetzt und die anwesenden Polizisten als Geiseln genommen. Die Geiselnahme dauert aktuell noch an. Ziel der Geiselnehmer ist vor allem die Haftentlassung ihres Anführers, Zhirayir Sefilian. Dieser ist seit Jahren wegen seiner regierungsfeindlichen Militanz bekannt: Er war erst einige Wochen vor Beginn der Geiselnahme wegen illegalen Waffenbesitzes verhaftet worden.

    Die Situation rund um den Ort der Geiselnahme hat sich am 27. Juli erneut verschärft. Die Geiselnehmer hatten am 23. Juli die letzten Geiseln entlassen, blieben aber im Polizeigebäude verschanzt. Nach einem Schusswechsel vor dem Polizeigebäude am 27. Juli, bei dem vier Geiselnehmer und ein Polizist verletzt wurden, nahmen die bewaffneten Besetzer der Polizeistation vier Ärzte eines Rettungsdienstes als neue Geiseln. Ein Ende der Geiselnahme ist derzeit nicht in Sicht.  

    Der Aufruf der Geiselnehmer an die Bevölkerung, sich an einem allgemeinen Volksaufstand gegen die Regierung zu beteiligen, wurde nicht beachtet. Parallel zur Geiselnahme kam es in Eriwan an einigen Tagen lokal zu Demonstrationen der Anhänger dieser Oppositionsgruppierung und zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Grundsätzlich ist die Lage in der Hauptstadt weitgehend ruhig geblieben. Größere Auswirkungen der Geiselnahme auf die innenpolitische Situation im Land sind nicht zu befürchten.    

    Das Stadtviertel Erebuni liegt im Südosten der Hauptstadt, in einem von Touristen kaum besuchten Gebiet. Der Schauplatz der Geiselnahme wurde weiträumig abgesperrt.

    Am Vormittag des 28. Juli hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis für Armenien entsprechend überarbeitet und folgenden aktuellen Hinweis eingefügt:

    "Am 17. Juli 2016 kam es zur Besetzung und Geiselnahme in einer Polizeistation im Eriwaner Bezirk Erebuni. Am 23. Juli 2016 wurde die Geiselnahme beendet, die Besetzer verschanzen sich dort aber nach wie vor. Es ist in Eriwan zu Demonstrationen mit mehreren Tausend Teilnehmern gekommen. Weitere Kundgebungen sind zu erwarten. Es wird geraten, die unmittelbare Umgebung der Polizeistation und Massenkundgebungen zu meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräften Folge zu leisten."

    Aktuell reisen keine Gäste von uns in Armenien. Die nächsten Reisen beginnen ab dem 29. Juli.

    Wir gehen davon aus, dass die Geiselnahme keine nachhaltige Verschlechterung der Sicherheitslage in Armenien verursacht. Alle ab Ende Juli geplanten Reisen führen wir regulär durch.

    Dennoch informieren wir alle unsere Armeniengäste bis zum Ende der Geiselnahme per Rundschreiben über die aktuelle Situation in Eriwan und fordern Reiseleiter und Gäste insbesondere in der Hauptstadt zu umsichtigem Verhalten und weiträumigem Meiden von Protestversammlungen auf.

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Armenien.

    Stand: 28. Juli 2016

    Link zum Auswärtigen Amt

  • Estland: Bombendrohung für Flugverbindung von Tallinn nach Deutschland

    In Reaktion auf eine Bombendrohung für eine nicht näher spezifizierte Flugverbindung von Tallinn nach Deutschland haben die estnischen Behörden ihre Sicherheitsmaßnahmen am internationalen Flughafen der Hauptstadt verstärkt. Wie Medien berichten, hatte ein anonymer Anrufer am 25. Juli den estnischen Behörden innerhalb Wochenfrist einen Anschlag auf eine Richtung Deutschland fliegende Maschine angekündigt.

    Nach Angaben der estnischen Staatsanwaltschaft gibt es aktuelle keine über den Drohanruf hinausgehenden Hinweise auf eine tatsächlich bestehende Gefahr. Die derzeitigen erhöhten Sicherheitsmaßnahmen würden vorsorglich ergriffen.

    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns im Baltikum, viele auch in Estland. Innerhalb der nächsten Tage sind auch zahlreiche Einzelgäste und Reisegruppen auf Flügen von Tallinn Richtung Deutschland gebucht.

    Wir werden alle Gäste, die auf Flugverbindungen von Tallinn nach Deutschland  im möglicherweise kritischen Zeitraum bis einschließlich 1. August gebucht sind, per Reiseleiter über die aktuell bestehende Bombendrohung informieren und sie wegen der verschärften Kontrollen zu einem möglichst frühzeitigen Erscheinen am Flughafen auffordern.

    Es besteht auch weiterhin derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Baltikumreisen.

    Stand: 26. Juli 2016

  • Frankreich: Mehrere Tote bei Geiselnahme in Kirche bei Rouen

    Wie verschiedene Medien seit kurzem berichten sind am Vormittag des 26. Juli zwei Bewaffnete in die Kirche von St.-Etienne-du-Rouvray in der Normandie eingedrungen und haben mehrere Menschen, darunter den Priester der Kirche, in ihre Gewalt gebracht. Der Polizei gelang es in der Zwischenzeit, die Geiseln zu befreien. Bei der Befreiungsaktion kam eine Geisel ums Leben, die Geiselnehmer wurden erschossen. St.-Etienne-du-Rouvray liegt circa 20 km südlich von Rouen.

    Nähere Informationen über Täter und Hintergründe liegen derzeit noch nicht vor.

    Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Nordfrankreich und in der Normandie: Zum Zeitpunkt des Anschlags befanden sich jedoch keine Gäste von uns in der Region um Rouen. Alle unsere Gäste sind wohlauf.

    Weitere Reisen in die Normandie beginnen in den nächsten Tagen, der nächste Aufenthalt in Rouen ist ab dem 31. Juli geplant.

    Aufenthalte und Besichtigungen in St.-Etienne-du-Rouvray sind bei keiner unserer Reisen vorgesehen. Wir gehen davon aus, dass wir alle unsere in den nächsten Tagen beginnenden Frankreichreisen wie geplant durchführen werden. Wegen der seit Monaten erhöhten Terrorgefahr sind alle unsere Reiseleiter und örtlichen Leistungspartner landesweit zu erhöhter Vorsicht verpflichtet. Unsere Reiseleiter werden alle aktuell im Lande reisenden Gäste über diese Geiselnahme informieren.  

    Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Frankreich. 

    Stand: 26. Juli 2016

  • Länder mit kostenlosem Umbuchungsrecht bis vier Wochen vor Abreise

    In folgenden Ländern bieten wir 2016 - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an:

    Ägypten
    Israel
    Kenia
    Madagaskar
    Nepal
    Sudan
    Tunesien
    Türkei

    Stand: 22.10.2015 

  • Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

    Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

    • Afghanistan
    • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel und Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba
    • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, Sahara-Region und die ländlichen Gebiete im Norden
    • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen, Provinzen Houet und Comoe
    • Eritrea: Grenzgebiete zu Äthiopien und Dschibuti
    • Georgien: Südossetien und grenznahe Gebiete
    • Irak
    • Japan: Region um das Akw Fukushima I
    • Jemen
    • Kamerun: Regionen Extrême-Nord sowie Grenzgebiete zur Zentralafrikanischen Republik, zu Nigeria und Tschad und Bakassi-Halbinsel
    • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile
    • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (u.a. Stadt und Kreis Tripoli) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek
    • Libyen
    • Mali: Landesteile nördlich des 14. Breitengrades
    • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
    • Niger mit Ausnahme der Hauptstadt Niamey
    • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Bauchi, Borno, Gombe, Jigawa, Kaduna, Kano, Kastina, Kebbi, Koki, Palteau State (nördlicher Teil), Sokoto, Yobe und Zamfara
    • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
    • Pakistan: Belutschistan und Nord-West-Territorien
    • Somalia
    • Südsudan
    • Syrien
    • Tschad: Haupstadt N'Djamena sowie Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun und der Zentralafrikanischen Republik
    • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
    • Zentralafrikanische Republik 

    Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

    • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan und Libyen, Nildelta, Niltal zwischen Kairo bis Quena, die Sinai-Halbinsel und alle Wüstengebiete
    • Äthiopien: Nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Harar, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan  
    • Algerien
    • Armenien: Nagorno-Karabach
    • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
    • Bangladesch
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Dschibuti
    • El Salvador 
    • Eritrea
    • Georgien: Provinz Abchasien
    • Ghana: Northern Region
    • Guinea
    • Haiti
    • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
    • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
    • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
    • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Balutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak 
    • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie der Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90) und Temeplberg in Jerusalem
    • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
    • Kamerun
    • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze und Ausflugsprogramme in Nairobi und der Altstadt von Mombasa
    • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin, Neiva und San Agustin
    • Republik Kongo
    • Demokratische Republik Kongo
    • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
    • Libanon
    • Madagaskar: Provinz Andosy und Strände in der Umgebung von Tulea
    • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
    • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
    • Mali
    • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
    • Mauretanien
    • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan und Guerrero einschließlich Taxco und Guerrero
    • Mosambik: Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark
    • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates 
    • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
    • Nicaragua: Atlantik-Region und Bezirk Jinotega und Grenzgebiete zu Honduras
    • Niger
    • Nigeria
    • Pakistan
    • Panama: Provinz Darien 
    • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
    • Philippinen: Mindanao, Sulu-Archipel, Yolo und Basilan
    • Russland: Nordkaukasus-Region
    • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance
    • Sierra-Leone
    • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum
    • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
    • Tschad
    • Türkei: Ankara, Istanbul und der gesamte Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak 
    • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis
    • Uganda: Karamoja-Region im Norden und unmittelbare Grenzgebiete zur DR Kongo
    • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
    • Venezuela
       

    Stand: 30. Mai 2016

  • Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 20.06.2016