Länderinformationen Südafrika Namibia Botswana Simbabwe
Qualität steckt im Detail
Studiosus-Reisen ins südliche Afrika sind bis ins kleinste Detail durchgeplant - ein Vorteil, der auch Ihnen zugutekommt. Viele Dinge, die Sie anderswo extra bezahlen müssen, sind im Reisepreis schon eingeschlossen: die Seilbahnfahrt auf den Tafelberg, eine Weinprobe auf einem Weingut, eine Bootsfahrt mit Sektumtrunk vor der Küste von Walfischbucht, eine Wildbeobachtungsfahrt in offenen Geländefahrzeugen in einem der Nationalparks. Und auch um Ihr leibliches Wohl machen wir uns viele Gedanken: Wenn es bei einer Reise „Halbpension“ heißt, dann meint das ein üppiges südafrikanisches Frühstücksbuffet und Abendessen. Es ist nicht unser Ziel, Mahlzeiten zu streichen, um Kosten und Preis zu senken. Im Gegenteil: In Kapstadt beispielsweise haben wir immer auch einige Abendessen in guten Restaurants vorgesehen, in Durban essen wir zuweilen indisch, und manchmal haben wir auch einen Mittagsimbiss eingeschlossen - ein Straußensteak in Oudtshoorn, eine afrikanische Mahlzeit in Soweto oder eine Austernprobe in Knysna.
Überlandreisen in Südafrika
In Südafrika reisen Sie in robusten Bussen, deren Ausstattung und Komfort nicht immer dem in Europa üblichen Standard entsprechen. Und wir wollen es nicht verschweigen: Da die Nachfrage in der Hochsaison wesentlich höher ist als die Anzahl der zur Verfügung stehenden modernen Reisebusse, kommen in Südafrika manchmal auch ältere Modelle zum Einsatz. Wir haben alle Busunternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, verpflichtet, unsere strengen Lenk- und Ruhezeitvorschriften für den Busfahrer einzuhalten. Eine Klimaanlage ist selbstverständlich, sodass es im Bus auch bei großer Hitze angenehm kühl bleibt. Doch wollen wir in Südafrika aktiv zum Umweltschutz beitragen, indem wir zum Beispiel den Motor - und damit auch die Klimaanlage - abstellen, wenn der Bus steht.
Heia Safari
Bei (fast) jeder Reise besuchen Sie ein oder mehrere Wildschutzgebiete, um Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Je nach Park fahren wir mit Bussen, Kleinbussen oder offenen Geländewagen. In offenen Fahrzeugen spüren Sie den Atem der Savanne und können hervorragend fotografieren. Aber auch Safaris im Bus haben ihre Vorteile: Wir sind vor der Hitze geschützt und können weitere Strecken zurücklegen, um in unterschiedliche Teile der Parks zu gelangen. Der Reiseleiter kann Ihnen Hintergrundinformationen an Ort und Stelle geben. Im Etoschapark in Namibia eignet sich der Bus sogar ideal zur Wildbeobachtung: Hier sammelt sich das Wild an den Wasserstellen, und Sie können die Tiere von erhöhter Warte aus wesentlich besser beobachten als aus einem niedrigeren Fahrzeug.
„Auf Pad“ in Namibia
In den menschenleeren Gebieten Namibias sind die Pads, d. h. die Überlandstraßen, nicht asphaltiert. Viele der Busse, die hier für uns unterwegs sind, haben deshalb Blattfedern, einen erhöhten Radstand sowie besondere Filter und Motoren ohne Elektronik. Sie mögen vielleicht etwas altmodisch wirken, sind aber zuverlässig und der beste Schutz dagegen, irgendwo fern jeder Siedlung in sonnendurchglühter Natur liegen zu bleiben. Und Klimaanlagen sind nicht für den Staub von Schotterstraßen erfunden worden: Sie fallen unter den in Namibia gegebenen Umständen sehr häufig aus und können dann mangels geeigneter Werkstätten auch nicht sofort repariert werden. Aus diesem Grunde können wir keine Busse mit Klimaanlage garantieren und setzen gelegentlich auch noch Fahrzeuge ohne Klimatisierung ein.
Reisen nach Namibia
Ein besonderer Vorzug Namibias ist, dass die Besucher nur an wenigen Orten in großen Hotels, sondern meistens in kleineren, familiären Unterkünften wohnen. Viele davon sind nicht in der Lage, mehr als eine Gruppe am gleichen Tag aufzunehmen. Da sich Namibia zurzeit einer starken Nachfrage erfreut, lässt es sich trotz frühzeitiger Reservierung und sehr enger Zusammenarbeit mit den Hoteliers nicht immer vermeiden, dass Sie einmal in einem anderen als in dem bei der Ausschreibung genannten Hotel wohnen. Manchmal sogar an einem anderen Ort. Ihr Reiseleiter wird das Programm aber auch in solchen Fällen so gestalten, dass Sie für alle Höhepunkte ausreichend Zeit haben und inhaltlich nichts Wesentliches entfällt.
Unser Hotelstandard
Die Hotels in Südafrika haben internationales Niveau. So sind Klimaanlage und Swimmingpool für die meisten Häuser heute eine Selbstverständlichkeit. Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet, in der Regel mit Telefon, Fernseher, Föhn, Bad und WC, oft auch mit gesonderten Duschkabinen, eine Bequemlichkeit, die in anderen Weltregionen noch nicht so verbreitet ist.
Im dünn besiedelten Namibia gibt es nur wenige Hotels, sodass wir an verschiedenen Orten in privaten Gästefarmen und Lodges wohnen. Der Komfort etlicher dieser Unterkünfte ist begrenzt, so sind die Zimmer manchmal nur mit dem Nötigsten ausgestattet, ein Fernsehgerät im Zimmer ist in Namibia noch keinesfalls die Regel. Die Häuser bestechen jedoch durch ihre schöne Lage, eine einzigartige Atmosphäre und häufig auch durch eine gute Küche. Nicht weniger als neun namibische Hotels erhielten im Jahre 2011 eine Auszeichnung, weil sie von den Studiosus-Gästen besonders gut bewertet wurden! Bei den einzelnen Reisen ist angegeben, welche Hotels wir für Ihre Gruppe gebucht haben. In Namibia werden Hotels von den staatlichen Tourismusbehörden eingestuft. In Südafrika gibt es eine Klassifizierung der Hotels auf freiwilliger Basis. In den Fällen, in denen sich die Hotels nicht einstufen ließen, wurde die Bewertung von Studiosus vorgenommen, um Ihnen einen Vergleich zu ermöglichen.
Guten Appetit
Freuen Sie sich während Ihrer Afrikareise auf eine gute Küche mit hervorragendem Fleisch, viel Salat und frischem Obst! Probieren Sie auch Ungewohntes wie Strauß oder Krokodil („Eat them before they eat you!“). Vielleicht mundet es Ihnen ja ausgezeichnet. In Namibia sind Wildgerichte weit verbreitet – in Südafrika bevorzugt man Rind oder Lamm. In vielen unserer Hotels haben Sie freie Wahl am Buffet. Dazu einen südafrikanischen Wein, von Kennern auf der ganzen Welt geschätzt. Oder ein „Windhoek Lager“, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Zum Frühstück verwöhnt man Sie in vielen Hotels mit Säften, frischen Früchten, Eiern in vielerlei Zubereitung, Wurst, Schinken, Müsli, Joghurt und anderem mehr.
Gesund unterwegs im südlichen Afrika
In den größeren Zentren Südafrikas und Namibias ist das Gesundheitssystem gut ausgebaut, in Botswana und Simbabwe und generell auf dem Land kann dagegen eine lückenlose medizinische Versorgung nicht überall gewährleistet werden. Die hygienischen Verhältnisse im südlichen Afrika sind allgemein gut; auf Sauberkeit legt man überall großen Wert. Der größte Teil Südafrikas und Namibias gilt als malariafrei. In Südafrika sind insbesondere in der Regenzeit die Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Krüger-Nationalpark) malariagefährdet, in Namibia der äußerste Norden mit dem Etoscha-Nationalpark. Für Reisen nach Simbabwe und Botswana sind Vorsorgemaßnahmen gegen Malaria zu jeder Zeit angebracht. In ganz Afrika sollten Sie wegen der Bilharziosegefahr und allseits lauernder Krokodile auf das Baden in Binnengewässern verzichten. Impfungen sind für eine Reise ins südliche Afrika nicht vorgeschrieben. Dennoch empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine persönliche ärztliche Beratung zum Infektions- und Impfschutz, zu weiteren Prophylaxemaßnahmen und ggf. zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken. Zusammen mit Ihrer Reisebestätigung schicken wir Ihnen ausführliche Informationen zur Gesundheitsvorsorge im südlichen Afrika. Weitergehende Informationen erhalten Sie insbesondere bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, tropenmedizinischen Instituten und bei deren Informationsdiensten.
Klima & Kleidung
In Südafrika ist Sommer, wenn bei uns Winter ist, und umgekehrt. Die Regenzeit fällt in den afrikanischen Sommer von Dezember bis März. Was aber nicht heißt, dass es dann ständig regnet. Ganz im Gegenteil: Die Schönwetterperioden überwiegen, und nur ab und zu sorgen kurze tropische Schauer für eine willkommene Abkühlung.
Reisen in das südliche Afrika lohnen das ganze Jahr über; die ideale Reisezeit ist jedoch von Land zu Land verschieden. In Südafrika zählen dazu die Monate Oktober, November sowie März und April. Von Mai bis August ist es im Norden Südafrikas sehr schön: tagsüber sommerlich warm, nachts kühl bis sehr kalt. Diese Monate gelten für die Tierbeobachtung im Krügerpark als ideal, in der Kapprovinz ist es dann allerdings manchmal regnerisch. Die Niederschläge sorgen hier im August und September dafür, dass ein Blütenteppich weite Teile der Kapprovinz überzieht, für manchen die schönste Reisezeit.
Die besten Monate für die Länder Botswana, Namibia und Simbabwe sind Mai bis Oktober. Tagsüber ist es sommerlich warm, nachts kühlt es stark ab: ein ideales Stimulans für Ihren Kreislauf. Zur „Kleiderordnung“: Tagsüber gibt es keine. Man kleidet sich leger, Shorts sind weit verbreitet. Abends wünschen die Hotels elegante, sportliche Kleidung (keine T-Shirts oder Jeans); förmliche Kleidung wird nirgendwo mehr gefordert.
Bewusst reisen
Das südliche Afrika präsentiert sich als ein Mosaik großartiger Naturlandschaften: Von der trockensten Wüste der Welt, der Namib, bis zur Savanne des Krügerparks finden sich eindrucksvolle Landschaften. An vielen Orten hat sich der Zauber Afrikas erhalten - wenige Länder in der Welt tun mehr für die Erhaltung der Natur als Südafrika und seine Nachbarländer. Ein guter Teil der Landfläche wird als Nationalpark oder Wildschutzgebiet ausgewiesen - mit steigender Tendenz.
Wir können uns an diesen Naturschutzmaßnahmen beteiligen, indem wir bewusst auf Aktivitäten verzichten, die die Natur schädigen. Wir respektieren die Regeln der Nationalparks, bleiben auf den Wegen und fahren nicht ins freie Gelände, auch wenn uns ein noch besserer Schnappschuss entgehen mag.
Anderenorts wird deutlich, dass Lösungen für Umweltprobleme wie den Wildwuchs der Hüttensiedlungen an den Rändern der Städte, die mancherorts ungeordnete Entsorgung der Abwässer oder die Deponie industrieller Abfälle häufig erst noch gefunden werden müssen.
Armut ist in Südafrika und seinen Nachbarländern, immerhin den reichsten Gebieten ganz Afrikas, ein drängendes Problem. Die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten ist eine der vordringlichen Aufgaben der Politik. Wir unterstützen diese Aktivitäten, indem wir z. B. mit Firmen zusammenarbeiten, die erst nach 1994 im Rahmen der Black-Empowerment-Bewegung entstanden sind, oder indem wir bei manchen Reisen auch einmal in einem afrikanischen Shebeen zu Mittag essen.
Mehr zu den Themen Umwelt, Land und Leute, Kultur, Religion und Politik werden Ihnen Ihre Studiosus-ReiseleiterInnen unterwegs erzählen. Gern beantworten sie Ihre Fragen.
Der Pass muss mit
Für die Staaten im südlichen Afrika brauchen Deutsche, Schweizer und Österreicher einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und noch mindestens eine freie Seite für Ein- und Ausreisestempel enthält. Visa sind nicht erforderlich oder werden bei der Einreise erteilt. Staatsbürger vieler anderer Länder, auch solcher der Europäischen Union, müssen sich vor Abreise ein Visum besorgen, da sie sonst nicht einreisen dürfen. Wir bitten alle Teilnehmer mit anderer Nationalität, sich in ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat nach den aktuellen Einreisebestimmungen zu erkundigen.
Studiosus-Förderprojekte
Schon seit vielen Jahren unterstützt Studiosus soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Dieses Engagement ist in der Studiosus Foundation zusammengefasst. Bei Pongola im Zululand unterstützt Studiosus eine private Schule, die mit großem Engagement versucht, den Kindern ein solides Bildungsfundament zu vermitteln. Die staatlichen Schulen können dies in dieser Region nicht leisten. In Katutura, der Township von Windhuk, fördern wir eine private Initiative zur sozialen Eingliederung von Waisenkindern mit Kleider- und Geldspenden. Bei verschiedenen unserer Studienreisen halten wir an diesen Orten, um uns über das jeweilige Projekt, aber auch über die vielfältigen sozialen Fragen aus erster Hand zu informieren. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.studiosus-foundation.org.
Unsere Experten für das südliche Afrika
Auf unseren Reisen in die Länder des südlichen Afrika werden Sie von hoch qualifizierten und im Lande erfahrenen Studiosus-ReiseleiterInnen betreut. Fast alle haben eine akademische Ausbildung. Und alle nehmen am vielfältigen Studiosus-Weiterbildungsprogramm teil.
Guido Pinkau, einer unserer 30 ReiseleiterInnen in Südafrika und Namibia: „Als ich vor vielen Jahren das Studium der Geographie aufnahm, hätte ich nie geahnt, dass mir der Süden Afrikas einmal so ans Herz wachsen würde. 'A whole world in one country' - die ganze Welt in einem Land - wird dieses Fleckchen unserer Erde auch genannt. Hier erfüllen sich Träume: von den Sanddünen und der Etoschapfanne Namibias, vom Krügerpark durchs Land der Zulus und an der Gartenroute entlang bis nach Kapstadt. Alle Sinne werden angesprochen von den afrikanischen Landschaften, dem wohltuenden Klima, den Tieren aus Savanne und Steppe, dem Pflanzenkönigreich am Kap, den kulinarischen Genüssen, gekrönt durch die ausgezeichneten südafrikanischen Weine, und, last,
but not least, von der Begegnung mit den Menschen aus den verschiedenen Kulturkreisen. Und gern spiele ich auch einmal eine Runde Golf auf einem der fantastischen Plätze im Land am Kap. Für Studiosus bin ich schon viele Jahre unterwegs und besonders schätze ich die Weiterbildungsseminare des Reiseunternehmens, an denen ich teilnehmen darf und die die vielen Aspekte meines Berufes noch vertiefen. Ich würde mich freuen, Sie als Ihr Studiosus-Reiseleiter begleiten zu dürfen und gleichzeitig als Ihr Gastgeber.“
Intensiver Leben
